00:01Der britische Wissenschaftler Jason Arday, der jüngste schwarze Professor in Cambridge,
00:06wurde am Freitag tot aufgefunden, eine Woche nachdem er wegen Plagiatsverwürfen zurückgetreten war.
00:11Der 41-Jährige wurde in seiner Wohnung in Battersea im Süden Londons gefunden, wie britische Medien berichteten.
00:19Arday sorgte 2023 für Schlagzeilen, als er zum Professor ernannt wurde.
00:24In der Folge sah er sich mit Plagiatsverwürfen zu seiner Doktorarbeit konfrontiert,
00:27die er und seine Verteidiger als rassistisch motiviert bezeichneten.
00:32Der britische Premierminister Andy Burnham rief zum Nachdenken auf.
00:36Ardays Familie prangerte unterdessen die ihrer Ansicht nach jahrelangen Schikanen an und erklärte,
00:41Arday sei seit seinem Amtsantritt an der Universität einer anhaltenden Hetzkampagne ausgesetzt gewesen.
00:48Vergangenen Monat nahmen die Plagiatsvorwürfe eine neue Wendung,
00:52als sie von britischen Medien und Kommentatoren aufgegriffen wurden,
00:55die Arday vorwarfen, ungerechtfertigt von Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion profitiert zu haben.
01:03Die Umstände von Ardays Tod werden derzeit untersucht.
01:12Der französische Verfassungsrat hat ein Gesetz zum Recht auf Sterbehilfe als verfassungskonform gebilligt.
01:18Das Gesetz, das für bestimmte Erwachsene mit einer unheilbaren Erkrankung das Recht auf Sterbehilfe einräumt,
01:24war nach jahrelanger Debatte im Juli vom Parlament verabschiedet worden.
01:27Das Büro des französischen Präsidenten Emmanuel Macron begrüßte die Entscheidung des Verfassungsgerichts.
01:33Das Gesetz gilt als eine der wichtigsten sozialen Reformen in Macrons zweiter Amtszeit.
01:39Ein schwerer Rückschlag für ein weiteres Reformvorhaben des Präsidenten war jedoch das Nein des Verfassungsrats
01:45zum Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren.
01:49Das Verfassungsgericht befand, dass das Verbot unverhältnismäßig in die Meinungs- und Kommunikationsfreiheit eingreife.
01:56Macron beauftragte umgehend den französischen Premierminister Le Corneau damit,
02:01eine Fassung auszuarbeiten, die die Einwände des Gerichts aufnimmt.
02:13Neuseeland zieht seine Unterstützung für FIFA-Präsident Gianni Infantino zurück und fordert eine unabhängige Untersuchung.
02:21Dabei geht es unter anderem um seinen inzwischen verworfenen Plan, private Anteile an einer FIFA-Tochter zu verkaufen.
02:29Mit dieser Entscheidung stellt sich Neuseeland gegen den Ozeanischen Fußballverband, der weiter zum amtierenden FIFA-Präsidenten hält.
02:38Im Weltfußball wächst damit die Spaltung. UEFA und andere Verbände wollen einen Führungswechsel.
02:46Südamerika und Afrika stehen dagegen hinter Infantino.
02:50Auch sechs arabische Verbände, darunter Katar und Marokko, sprechen ihm ihr volles Vertrauen aus.
02:57Gianni Infantino will 2027 erneut antreten.
03:04Den historischen Hauptplatz in Brüssel ziert derzeit ein riesiges buntes Blumenbeet.
03:12Die diesjährige Ausgabe des jährlichen Flower Carpet widmet sich der japanischen Kultur.
03:17Künstler Hiro Sugiyama erinnert an den berühmten Holzschnitt, die große Welle von Kanawaga mit hunderttausenden Blumen
03:26und würdigt damit einen der berühmtesten Künstler Japans, Katsushika Hokusai.
04:03Die Zusammenarbeit steht im Zeichen des 160. Jahrestags der diplomatischen Beziehungen zwischen Belgien und Japan.
04:10Die Organisatoren erklären, der Teppich sei mehr als nur ein Kunstwerk,
04:15sondern auch ein Symbol für die Verbindung von Menschen und Kulturen.
04:19Der Teppich besteht aus mehr als 700.000 Blumen und ist etwa 70 Meter lang und 24 Meter breit.
04:27Freiwillige arbeiteten stundenlang daran, die Blumen so anzuordnen, wie es der Künstler vorgesehen hatte.
04:33Der Flower Carpet ist noch bis Sonntag in der belgischen Hauptstadt zu sehen.
Kommentare