- vor 15 Stunden
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#GermanSongs #GefühlGefvolleSchlager #LiebeUndTreue
**German Songs für ein Versprechen, das ein Leben lang hielt | Gefühlvolle Schlager voller Liebe und Beständigkeit**
Willkommen bei **Herz & Melodie** – zu sieben gefühlvollen deutschen Schlagern über ein Eheversprechen, das nicht nur am Hochzeitstag ausgesprochen, sondern ein ganzes Leben lang immer wieder gehalten wurde.
Ein leises **„Ja“** ist schnell gesagt. Doch seine wahre Bedeutung zeigt sich erst in den Jahren danach: im ersten schweren Winter, in schlaflosen Nächten am Bett eines kranken Kindes, in Zeiten voller Zweifel und in den Tagen, an denen einer von beiden nicht mehr allein weitergehen kann.
Diese Playlist erzählt die Lebensgeschichte eines Ehepaares, das jung und mit wenig Besitz begann. Sie wussten nicht, welche Prüfungen auf sie warteten. Doch durch Armut, Familienpflichten, Arbeitslosigkeit, Krankheit und schwindende Erinnerungen blieb ein Versprechen bestehen:
**„Ich gehe diesen Weg diesen mit dir.“**
## Tracklist
00:00 - 1. An dem Tag, als ich dir mein Wort gab
06:49 - 2. Im ersten Winter unsrer Ehe
13:27 - 3. Die Nächte, in denen du niemals schliefst
20:02 - 4. Du bliebst, als ich mich selbst verlor
25:20 - 5. Als deine Hände meine brauchten
31:49 - 6. Auch wenn du meinen Namen vergisst
37:32 - 7. Ich würde wieder Ja zu dir sagen
Die Geschichte beginnt an einem regnerischen Hochzeitstag. Der Saal ist klein, die Ringe sind schlicht und das junge Paar besitzt kaum mehr als seine Hoffnung. Noch wissen die beiden nicht, wie weit ein gemeinsames Leben wirklich geht.
Schon im ersten Winter wird ihr Versprechen geprüft. Die Wohnung ist kalt, das Geld knapp und beide bringen stille Opfer, über die sie niemals sprechen. Einige Jahre später hält die junge Mutter ihr fieberndes Kind durch schlaflose Nächte, während ihr Mann begreift, wie viele unsichtbare Stunden ein Zuhause zusammenhalten.
Als er später seine Arbeit und damit auch den Glauben an sich selbst verliert, bleibt seine Frau bei ihm. Sie erinnert ihn daran, dass sein Wert niemals nur aus dem bestand, was er nach Hause brachte.
Mit zunehmendem Alter wechseln sich ihre Rollen ab. Nun sind es seine Hände, die ihr beim Gehen helfen, ihr Essen bringen und ihr graues Haar kämmen. Und als ihre Erinnerungen langsam verblassen, trägt er die gemeinsame Geschichte für sie beide weiter.
Er erzählt ihr vom Hochzeitstag, vom ersten Schnee, von den Kindern und von all den Jahren, in denen ihre Hände einander immer wieder fanden.
Am Ende, fünfzig Jahre nach ihrem ersten Versprechen, fragt sie ihn:
**„War es ein gutes Leben?“**
Seine Antwort lautet nicht, dass jeder Tag leicht gewesen sei. Aber keinen dieser Wege hätte er ohne sie gehen wollen.
Und mit allem, was er heute über Liebe, Vergebung und Beständigkeit weiß, würde er noch einmal dasselbe sagen:
**„Ja. Immer wieder Ja zu dir.“**
**German Songs für ein Versprechen, das ein Leben lang hielt | Gefühlvolle Schlager voller Liebe und Beständigkeit**
Willkommen bei **Herz & Melodie** – zu sieben gefühlvollen deutschen Schlagern über ein Eheversprechen, das nicht nur am Hochzeitstag ausgesprochen, sondern ein ganzes Leben lang immer wieder gehalten wurde.
Ein leises **„Ja“** ist schnell gesagt. Doch seine wahre Bedeutung zeigt sich erst in den Jahren danach: im ersten schweren Winter, in schlaflosen Nächten am Bett eines kranken Kindes, in Zeiten voller Zweifel und in den Tagen, an denen einer von beiden nicht mehr allein weitergehen kann.
Diese Playlist erzählt die Lebensgeschichte eines Ehepaares, das jung und mit wenig Besitz begann. Sie wussten nicht, welche Prüfungen auf sie warteten. Doch durch Armut, Familienpflichten, Arbeitslosigkeit, Krankheit und schwindende Erinnerungen blieb ein Versprechen bestehen:
**„Ich gehe diesen Weg diesen mit dir.“**
## Tracklist
00:00 - 1. An dem Tag, als ich dir mein Wort gab
06:49 - 2. Im ersten Winter unsrer Ehe
13:27 - 3. Die Nächte, in denen du niemals schliefst
20:02 - 4. Du bliebst, als ich mich selbst verlor
25:20 - 5. Als deine Hände meine brauchten
31:49 - 6. Auch wenn du meinen Namen vergisst
37:32 - 7. Ich würde wieder Ja zu dir sagen
Die Geschichte beginnt an einem regnerischen Hochzeitstag. Der Saal ist klein, die Ringe sind schlicht und das junge Paar besitzt kaum mehr als seine Hoffnung. Noch wissen die beiden nicht, wie weit ein gemeinsames Leben wirklich geht.
Schon im ersten Winter wird ihr Versprechen geprüft. Die Wohnung ist kalt, das Geld knapp und beide bringen stille Opfer, über die sie niemals sprechen. Einige Jahre später hält die junge Mutter ihr fieberndes Kind durch schlaflose Nächte, während ihr Mann begreift, wie viele unsichtbare Stunden ein Zuhause zusammenhalten.
Als er später seine Arbeit und damit auch den Glauben an sich selbst verliert, bleibt seine Frau bei ihm. Sie erinnert ihn daran, dass sein Wert niemals nur aus dem bestand, was er nach Hause brachte.
Mit zunehmendem Alter wechseln sich ihre Rollen ab. Nun sind es seine Hände, die ihr beim Gehen helfen, ihr Essen bringen und ihr graues Haar kämmen. Und als ihre Erinnerungen langsam verblassen, trägt er die gemeinsame Geschichte für sie beide weiter.
Er erzählt ihr vom Hochzeitstag, vom ersten Schnee, von den Kindern und von all den Jahren, in denen ihre Hände einander immer wieder fanden.
Am Ende, fünfzig Jahre nach ihrem ersten Versprechen, fragt sie ihn:
**„War es ein gutes Leben?“**
Seine Antwort lautet nicht, dass jeder Tag leicht gewesen sei. Aber keinen dieser Wege hätte er ohne sie gehen wollen.
Und mit allem, was er heute über Liebe, Vergebung und Beständigkeit weiß, würde er noch einmal dasselbe sagen:
**„Ja. Immer wieder Ja zu dir.“**
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MusikTranskript
00:28Der Morgen
00:33Der Saal war klein, die Blumen einfach
00:38Mein alter Anzug saß nicht gut
00:43Doch als du leise Ja gesagt hast
00:47Wurde aus meiner Angst plötzlich Mut
00:54Wir wussten nichts von all den Jahren
00:57Von jeder Freude, jeder Last
01:01Wir wussten nur, dass meine Hand
01:04Von diesem Tag an deine hält
01:09An dem Tag, als ich dir mein Wort gab
01:16Wusste ich nicht, wie weit dein Leben geht
01:23Doch ich wusste, wenn die Wege dunkel werden
01:29Bin ich der Mann, der an deiner Seite steht
01:37An dem Tag, als ich dir mein Wort gab
01:42War es mehr, als nur ein leises Ja
01:49Es war ein Versprechen für die hellen Stunden
01:56Und für jede Nacht, die später kam
02:05Wir hatten kaum genug zum Feiern
02:08Ein kleiner Tisch, ein Glas zu zweit
02:12Dein Vater legte mir die Hand auf
02:16Und sagte nur, gebt euch viel Zeit
02:21Du trugst den schmalen Ring am Finger
02:25Als wär kostbarer als Gold
02:28Ich sah dich an und konnte fühlen
02:32Dass ich mit dir alt werden wollte
02:38Kein Mensch sieht an einem Hochzeitstage
02:42Wie oft das Herz noch kämpfen muss
02:45Doch Liebe lebt nicht nur im Anfang
02:49Sie wächst mit jedem neuen Entschluss
02:54An dem Tag, als ich dir mein Wort gab
03:01Wusste ich nicht, wie weit dein Leben geht
03:07Doch ich wusste, wenn die Wege dunkel werden
03:14Bin ich der Mann, der an deiner Seite steht
03:21An dem Tag, als ich dir mein Wort gab
03:28War es mehr, als nur ein leises Ja
03:34Es war ein Versprechen für die hellen Stunden
03:41Und für jede Nacht, die später kam
03:49Später kamen leere Taschen
03:52Nächte voller Fieber, Sorge, Streit
03:55Türen, die sich vor uns schlossen
03:59Und Jahre voller Ungewissheit
04:02Wir haben manches Wort bereut
04:06Und manchmal fast den Mut verlor
04:09Doch jeden Morgen war da wieder
04:12Das Versprechen neu geboren
04:16Denn Treue ist nicht nur ein Ring
04:19Und Liebe nicht nur Sonnenschein
04:22Sie ist die Hand, die trotzdem bleibt
04:26Wenn beide müde und verletzlich sind
04:33Ich sehe noch dein junges Gesicht
04:35Du fragtest
04:38Meinst du es wirklich für ein ganzes Leben?
04:42Ich antwortete
04:44Ich weiß nicht, was dieses Leben mit uns macht
04:48Aber ich weiß, dass ich es mit dir tragen will
04:54An dem Tag, als ich dir mein Wort gab
05:01Begann ein Weg, den keiner von uns sah
05:08Durch die Jahre, durch die Zweifel, durch die Stürme
05:13Blieb dieses eine leise Jahr
05:22An dem Tag, als ich dir mein Wort gab
05:27Gab ich dir nicht nur die beste Zeit
05:30Ich gab dir auch die Tage meiner Schwäche
05:35Und mein Bleiben, wenn das Leben an uns zerrt
05:40An dem Tag, als ich dir mein Wort gab
05:46War ich jung und wusste noch nicht viel
05:53Doch mein Herz hat dieses eine nie vergessen
05:59Dass ich mit dir durch jedes Morgen gehen will
06:07Der Regen fiel auf unsere Schultern
06:11Als wir gemeinsam heimwärts gingen
06:14Du hieltest meinen Arm
06:17Ich trug den kleinen Blumenstrauß
06:20Und zwischen zwei ganz jungen Menschen
06:25Ging ein Versprechen mit nach Haus
06:28Noch klein, noch ungeprüft
06:35Doch bereit, ein ganzes Leben bei uns zu bleiben
07:01Im ersten Winter unserer Ehe
07:07Lag Eis von innen auf dem Glas
07:13Die kleine Wohnung unterm Dache
07:19War kaum mehr als ein enger Platz
07:26Der Ofen wollte selten ziehen
07:31Das Geld reichte nur Stück für Stück
07:37Doch wenn du mir die Tür geöffnet hast
07:41War selbst die Kälte fast wie Glück
07:48Ich kam auf spät von meiner Schicht
07:51Zu Fuß, um noch die Bahn zu sparen
07:54Du stelltest Suppe auf den Herd
07:57Und fragtest nie nach meinen Sorgen
08:01Im ersten Winter unserer Ehe
08:08Hielt dein Herz die Wohnung warm
08:14Wir hatten wenig in den Händen
08:20Doch genug in unseren Armen
08:26Im ersten Winter unserer Ehe
08:31Lernte ich, was Treue wirklich heißt
08:37Nicht nur Ja zu sagen
08:40Wenn die Sonne scheint
08:43Sondern zu bleiben
08:46Wenn der kalte Wind uns trifft
08:52Du nähtest heimlich meinen Mantel
08:55Wo längst der Stoff am Ärmel riss
08:58Ich legte nachts die letzte Decke
09:01Auf deine Seite, wenn du schliefst
09:04Wir zählten Münzen auf dem Tisch
09:07Und teilten Brot für zwei
09:09Doch keiner sprach von einem Opfer
09:13Denn alles, was wir hatten, war für uns zwei
09:19Es gab kein Gold und keine Reisen
09:23Kein Zimmer, das nach Zukunft klang
09:26Doch jeden Morgen lag dein Lächeln
09:29Wie ein stilles Versprechen da
09:34Im ersten Winter unserer Ehe
09:40Hielt dein Herz die Wohnung warm
09:46Wir hatten wenig in den Händen
09:52Doch genug in unseren Armen
09:58Im ersten Winter unserer Ehe
10:03Lernte ich, was Treue wirklich heißt
10:09Nicht nur Ja zu sagen
10:12Wenn die Sonne scheint
10:16Sondern zu bleiben
10:18Wenn der kalte Wind uns trifft
10:23Eines Abends fiel der Strom aus
10:26Nur eine Kerze stand noch an
10:29Ich sagte, es tut mir leid
10:32Dass ich dir nicht mehr geben kann
10:35Du zogst die Decke um uns beide
10:38Und saß nicht lange lächelnd an
10:41Du hast mir dein Wort gegeben
10:44Nicht versprochen
10:46Dass alles leicht sein kann
10:51Da verstand ich unter deinem Atem
10:55Was kein Ring allein beweist
10:58Ein Versprechen lebt in kleinen Dingen
11:01Die fast niemand draußen sieht
11:04In einem Heimweg durch den Schnee
11:06In einer Suppe, die noch wartet
11:09In zwei Menschen, die sich wärmen
11:13Wenn das Leben an den Fenstern kratzt
11:17Ich fragte
11:20Hast du nie bereut
11:22Mit mir zu gehen
11:23Du schütteltest den Kopf
11:26Nicht einen Tag
11:28Schwere Zeiten
11:30Sind nicht dasselbe
11:33Wie ein falsches Leben
11:36Dann legtest du
11:39Deine kalten Hände
11:42In meine
11:45Im ersten Winter unserer Ehe
11:50War die Welt nicht groß und leicht
11:54Doch dein Herz hielt unser kleines Zuhause
12:01Bis der erste Frühling uns erreicht
12:07Im ersten Winter unserer Ehe
12:12Wurde aus dem Wort Beständigkeit
12:18Aus jedem still geteilten Stückchen Hoffnung
12:23Wuchs mit der Zeit
12:26Ein gemeinsames Leben
12:29Im ersten Winter unserer Ehe
12:34Hatten wir fast nichts
12:36Und doch so viel
12:38Denn ich lernte
12:40Liebe hält dir Versprechen
12:44Nicht durch Reichtum
12:48Sondern weil sie bleiben will
12:51Der Schnee lag hoch vor unserem Fenster
12:55Die Kerze brannte langsam aus
12:58Du schliefst schon nah an meiner Schulter
13:01Ich hielt noch deine Hände warm
13:04Und draußen zog der Winter weiter
13:09Während in der kleinen Wohnung
13:13Unser junges Versprechen
13:16Zum ersten Mal
13:19Ein Zuhause fand
13:38Ein paar Jahre nach dem ersten Winter
13:43Stand ein kleines Bett in unserem Raum
13:56Und der Morgen blieb noch fern und grau
14:04Du gingst leise durch die Stunden
14:07Immer wieder hin und her
14:10Ich musste früh zur Arbeit fahren
14:16Doch dein Blick war längst schon müd und schwer
14:22Du sagtest Schlaf, ich schaff das schon
14:25Als wäre Müdigkeit ganz leicht
14:29Doch ich sah, wie deine Hände zitterten
14:32Und wie wenig Kraft dir noch verbleibt
14:37In den Nächten
14:40In den Nächten, in denen du niemals schliefst
14:43Hieltest du unser kleines Leben fest
14:49Du gabst Wärme, wenn das Fieber stieg
14:55Und ruhe, wenn die Angst uns nicht mehr loslässt
15:02In den Nächten, in denen du niemals schliebst
15:08Lernte ich, was stille Liebe tut
15:15Sie redet nicht von großen Opfern
15:20Sie bleibt einfach da
15:24Und macht uns Mut
15:28Auf dem Tisch stand kalter Kaffee
15:31Neben Tüchern, Wassermedizin
15:34Du sangst ein Lied mit halber Stimme
15:37Bis die kleinen Augen endlich schliefen
15:40Ich sah die Schatten unter deinen Augen
15:43Und den Morgen schon im Fensterglas
15:47Du lächeltest und sagtest leise
15:50Hauptsache, ihm geht es bald besser
15:53Dann nahm ich dir das Kind aus den Armen
15:57Und zog die Decke über dich
15:59Denn ein Versprechen heißt auch aufzupassen
16:02Dass der Mensch, der alle trägt, nicht zerbricht
16:08In den Nächten, in denen du niemals schliebst
16:15Hieltest du unser kleines Leben fest
16:20Du gabst Wärme, wenn das Fieber stieg
16:25Und Ruhe, wenn die Angst uns nicht mehr loslässt
16:33In den Nächten, in denen du niemals schliebst
16:39Lernte ich, was stille Liebe tut
16:46Sie redet nicht von großen Opfern
16:50Sie bleibt einfach da
16:54Und macht uns Mut
16:58Später sprach kaum jemand von den Stunden
17:02Die kein Foto je bewahrt
17:04Von den Tränen in der Küche
17:07Und dem Mut, den keiner draußen sah
17:14Man lobte uns für unsere Kinder
17:17Für das Haus, für jeden neuen Schritt
17:20Doch hinter allem standen Nächte
17:24In denen deine Kraft uns weiter trug
17:29Ich weiß, ich sah nicht immer alles
17:32Was du für uns verborgen hast
17:35Doch heute trag ich jede dieser Stunden
17:40Wie einen still goldenen Schatz
17:44Ich sagte, gib ihn mir
17:47Und schlaf ein wenig
17:50Du flüstertest
17:52Du musst doch morgen früh hinaus
17:56Ich antwortete
17:58Und du musst nicht
18:00Jede Nacht allein stark sein
18:03Wir haben uns versprochen
18:06Alles gemeinsam zu tragen
18:08In den Nächten
18:12In den Nächten
18:12In denen du niemals schliebst
18:15Wuchs aus Liebe
18:18Unsere ganze Welt
18:22Nicht durch Worte
18:24Die man laut verspricht
18:27Sondern durch die Hand
18:31Die leise hält
18:33In den Nächten
18:36In denen du niemals schliebst
18:40Blieb dein Herz
18:43Für alle von uns wach
18:46Und ich schwor mir
18:49Deine müden Schultern
18:52Nie mehr zu übersehen
18:56Tag für Tag
18:59In den Nächten
19:01In denen du niemals schliebst
19:06Wurde unser altes Wort
19:09Ganz wahr
19:12Ich bleibe nicht nur
19:14In den hellen Zeiten
19:17Ich bleibe auch
19:18Wenn keine Kraft mehr da ist
19:23Das Fieber sang kurz vor dem Morgen
19:27Unser Kind schlief ruhig bei mir ein
19:30Du lagst erschöpft auf unserem Sofa
19:33Die Decke bis ans Kinn gezogen
19:36Ich sah euch beide im ersten Licht
19:40Und wusste
19:43Ein Versprechen wird nicht laut erfüllt
19:48Es lebt in all den Nächten
19:52Die niemand sieht
20:15Es war ein Montag ohne Warnung
20:18Der Werkshof lag schon still und leer
20:22Man gab mir einen grauen Umschlag
20:25Und sagte
20:26Morgen kommen sie nicht mehr
20:29Ich trug den Brief in meiner Jacke
20:32Und ging noch Stunden durch die Stadt
20:35Denn ich wusste nicht wie ich dir sagen sollte
20:40Dass meine Arbeit plötzlich aufgehört hat
20:43Ich hatte immer fest geglaubt
20:47Ein Mann muss tragen was er liebt
21:18Doch an dem Abend
21:19Wir zwei
21:20Da trug das Wort von damals
21:24Uns beide durch die schwere Zeit
21:29Am nächsten Morgen zog ich dennoch
21:32Wie jeden Tag den Mantel an
21:35Ich tat als müsste ich zur Arbeit
21:39Und saß bis Mittag am Bahnhof
21:43Doch als ich abends heimgekommen bin
21:46Lag der graue Brief auf unserem Tisch
21:49Du hattest ihn in meiner Tasche gefunden
21:53Doch keinen Vorwurf fand ich in deinem Blick
21:56Du stelltest Brot und Kaffee hin
22:00Und nahmst ganz ruhig meine Hand
22:04Du sahst mich an
22:06Als wäre ich noch immer derselbe Mann
22:13Du bliebst als ich mich selbst verlor
22:16Und hielt es meinen Namen fest
22:20Du sahst in mir nicht nur den Mann
22:23Der jeden Lohn nach Hause bringt
22:27Du bliebst als ich mich selbst verlor
22:30Und sagtest wir sind immer noch wir zwei
22:33Da trug das Wort von damals
22:37Uns beide durch die schwere Zeit
22:42In jenen Wochen standst du früher auf
22:45Und nahmst am Abend mehr Arbeit an
22:49Du rechnetest still die Ausgaben
22:52Und fingst mit kleinen Münzen Hoffnung an
22:55Doch größer als dein stilles Opfer
22:59War was du mich wieder glauben ließest
23:03Das würde nicht an Arbeit hängen
23:06Und gebe keinen Nutzen list
23:09Du gabst mir Raum für meine Scham
23:12Doch ließest mich darin nicht versinken
23:16Du legtest jeden neuen Morgen
23:19Ein wenig Mut zu meinem Kaffee
23:24Ich sagte
23:25Es tut mir leid
23:27Dass ich dir nichts mehr geben kann
23:32Du sahst mich lange an
23:35Wir haben uns nicht
23:37Wegen deines Lohnes geheiratet
23:41Du gibst mir dein Herz
23:42Seit all den Jahren
23:47Und das ist nicht verloren
23:53Du bliebst als ich mich selbst verlor
23:56Und führtest mich zu mir zurück
24:00Mit jedem stillen neuen Morgen
24:04Und jedem kleinen Stückchen Mut
24:07Du bliebst als ich mich selbst verlor
24:10Bis ich mir wieder glauben konnte
24:14Dass ein Mann nicht weniger wert ist
24:17Nur weil eine Tür sich vor ihm schloss
24:20Du bliebst als ich mich selbst verlor
24:23Und unser altes Wort blieb wahr
24:27Nicht nur in Tagen voller Stärke
24:31Sondern auch
24:33Als keine Stärke in mir war
24:39Monate später fand ich Arbeit
24:43Nicht dieselbe
24:44Doch sie reichte aus
24:46Ich kam am ersten Abend heim
24:49Und legte den Vertrag auf unseren Tisch
24:53Du lächeltest
24:55Nicht weil nun alles wieder leicht war
24:58Sondern weil wir beide wussten
25:05Das Versprechen hatte uns
25:08Durch eine weitere
25:10Schwere Zeit getragen
25:33Es war ein Morgen ohne Zeichen
25:39Du wolltest nur zum Fenster gehen
25:46Doch plötzlich wurden deine Schritte
25:51So klein
25:52Als bliebe alles stehen
25:57Die Tage rochen nach den Fluren
26:01In denen Hoffnung leise spricht
26:04Ich saß an deinem Bett bis abends
26:07Und ließ deine Hand nicht los
26:12Du hattest mich so oft getragen
26:15Wenn mir der Mut verloren ging
26:18Nun war ich da
26:19Um dich zu halten
26:21Bis wieder Kraft in deine Stimme kam
26:26Als deine Hände
26:29Als deine Hände meine brauchten
26:34War mein Platz ganz nah bei dir
26:40War mein Platz ganz nah bei dir
27:01Erneut war
27:02Erneut war
27:04Denn Liebe bleibt nicht nur in guten Jahren
27:08Sie bleibt auch dann
27:11Sie bleibt auch dann
27:14Wenn einer nicht mehr weiter kann
27:20Ich lernte deine Suppe kochen
27:24Nicht halb so gut wie du es tatst
27:27Ich kämmte dir am frühen Morgen ganz vorsichtig dein graues Haar
27:34Ich schrieb die Zeiten auf den Zettel
27:37Und stellte alles griffbereit
27:40Du lächeltest trotz deiner Müdigkeit
27:44Du machst das besser als gedacht
27:49Kein Mensch sah diese kleinen Stunden
27:52Kein Fest hielt sie im Bilde fest
27:56Doch jedes Glas, das ich dir reichte
27:59War ein neues Jahr zu unserem alten Wort
28:05Als deine Hände meine brauchten
28:11War mein Platz ganz nah bei dir
28:17Ich trug den Alltag, deine Sorgen
28:23Und jeden stillen Weg mit dir
28:30Als deine Hände meine brauchten
28:34Wurde unser altes Wort erneut wahr
28:40Denn Liebe bleibt nicht nur in guten Jahren
28:47Sie bleibt auch dann
28:52Wenn einer nicht mehr weiter kann
28:57Du sagtest manchmal voller Scham
29:00Ich wollte nie zur Last dir werden
29:04Ich setzte mich ganz nah ans Bett
29:07Und nahm die Angst aus deinen Händen
29:10Du bist nicht schwer für meine Liebe
29:13Du bist der Mensch, dem ich versprach
29:16Ich bleibe bei dir, wenn es hell ist
29:20Und ebenso in jeder Nacht
29:23Denn für Sorge ist keine Rechnung
29:26Und Treue kennt kein Soll und Haben
29:29Was du mir all die Jahre schenktest
29:32Durfte ich nun für dich bewahren
29:39Du flüstertest
29:42Es tut mir leid
29:43Dass du jetzt alles tragen musst
29:47Ich sagte
29:48Ich trage nicht alles
29:50Ich trage nur ein Stück von dir
29:54So wie du
29:56So viele Jahre
29:58Ein Stück von mir getragen hast
30:04Als deine Hände meine brauchten
30:29War kein Tag zu klein
30:33Kein Weg zu weit
30:35Denn ein Versprechen
30:37Wird dein Leben lang gehalten
30:40Nicht mit großen Worten
30:43Sondern mit Beständigkeit
30:48Als deine Hände meine brauchten
30:51Sag ich unsere jungen Ringe an
30:57Und wusste
31:00Dieses Jahr von damals
31:02War für genau
31:05Solche Tage da
31:09Am ersten warmen Frühlingsmorgen
31:13Gingst du langsam vor das Haus
31:16Ich hielt den Arm
31:18An dem du dich noch stütztest
31:21Du bliebst kurz stehen
31:25Und sahst mich an
31:29Danke, dass du geblieben bist
31:33Ich lächelte
31:35Dafür hab ich dir
31:38Mein Wort gegeben
32:04Es fing mit kleinen Dingen an
32:07Ein Schlüssel lag
32:09Ein Schlüssel lag am falschen Ort
32:12Du fragtest nach dem Wochentag
32:16Und suchtest mitten im Satz ein Wort
32:20Dann standest du im Flur und wusstest
32:24Für einen Augenblick nicht mehr
32:27In welchem Zimmer wir nun lebten
32:31Und dein Blick wurde still und leer
32:37Und dein Blick wurde still und leer
33:01Auch wenn der Weg in dir verschwimmt
33:04Auch wenn der Weg in dir verschwimmt
33:17Ich werde dir von uns erzählen
33:22Bis deine Augen wieder Wärme sehen
33:29Ich legte Bilder auf den Tisch
33:33Vom kleinen Saal
33:35Vom ersten Schnee
33:36Von unserem Kind in deinen Armen
33:40Und unserer Bank am stillen See
33:42Du hörtest zu wie eine Geschichte
33:46Die jemand anderes einmal schrieb
33:49Dann lächeltest du bei dem Foto
33:52Auf dem dein Kopf an meiner Schulter liegt
33:58Manchmal kam ein heller Augenblick
34:02Und du erkanntest mich sofort
34:05Dann sagtest du wie früher leise
34:08Du bist ja immer noch bei mir
34:13Auch wenn du meinen Namen vergisst
34:17Kennt deine Hand noch immer meine
34:21Auch wenn der Weg in dir verschwimmt
34:26Geh ich ihn weiter an deiner Seite
34:29Auch wenn du meinen Namen vergisst
34:34Bleibt unser Jahr in mir bestehen
34:39Ich werde dir von uns erzählen
34:44Bis deine Augen wieder Wärme sehen
34:50Ich lernte nicht zu widersprechen
34:53Wenn gestern plötzlich heute war
34:56Ich lernte jeden neuen Morgen
35:00Uns beide wieder vorzustellen
35:04Ich sagte, ich bin der, der damals
35:08Mit dir im Regen heimwärts ging
35:10Der mit dir durch den Winter froh
35:14Und nachts bei unserem Kind blieb
35:17Doch Liebe braucht nicht jede Antwort
35:20Und Treue keinen klaren Blick
35:23Manchmal liegt dein ganzes Leben
35:27In einem Händedruck zurück
35:33Du fragtest deines Abends
35:35Kennen wir uns schon lange
35:39Ich schluckte und lächelte
35:42Ein ganzes Leben
35:46Du saßt auf unsere Ringe
35:48Dann sagtest du
35:50Dann müssen wir uns sehr geliebt haben
35:55Ich antwortete
35:58Das tun wir noch
36:00Auch wenn du meinen Namen vergisst
36:04Werde ich den deinen weitersagen
36:08Und wenn dir unsere Jahre fehlen
36:13Werde ich sie still für uns beide tragen
36:17Auch wenn du meinen Namen vergisst
36:21Bleibt mein Versprechen unverrückt
36:26Ich liebe nicht nur deine Erinnerung
36:31Ich liebe dich
36:32In jedem Augenblick
36:35Auch wenn du meinen Namen vergisst
36:39Bleib ich der Mann, der zu dir gehört
36:42Und jeden Morgen sag ich wieder
36:46Ich bin dein Zuhause
36:48Und ich bleibe hier
36:51Die Lampe brennt am späten Abend
36:56Du schläfst mit deiner Hand in meiner
37:00Auf dem Tisch liegt unser Hochzeitsbild
37:04Manches wird dir morgen fehlen
37:09Doch mein Wort
37:12Muss ich nicht erinnern
37:15Es weiß noch immer
37:19Wohin es gehört
37:23Zu dir
37:27Zu dir
37:5050 Jahre liegen heute
37:53Zwischen jenem Jahr und hier
37:56Auf dem Tisch steht unser Hochzeitsfoto
38:01Und dein warmer Blick gilt mir
38:03Die Kinder haben Blumen gebracht
38:07Die Enkel liefen durch das Haus
38:11Nun sind die Stimmen längst verklungen
38:14Nur wir zwei ruhen uns noch aus
38:19Ich sehe auf die schmalen Ringe
38:22Vom langen Tragen
38:24Matt und klein
38:25Und denke an die tausend Tage
38:29An denen wir erneut
38:31Sagten
38:33Ja
38:33Ich würde wieder Ja zu dir sagen
38:39Mit allem was ich heute weiß
38:42Zu jedem Lachen jeder Träne
38:46Zu jedem Umweg unserer Zeit
38:49Ich würde wieder Ja zu dir sagen
38:53Nicht weil bei uns nur Sonne war
38:56Sondern weil in allen schweren Jahren
39:00Deine Hand noch immer bei mir lag
39:32Ich sehe den Winter unterm Dach
39:33Wir waren niemals ohne Fehler
39:38Wir waren niemals ohne Fehler
39:38Wir haben manches Wort bereut
39:41Doch Treue hieß am nächsten Morgen
39:45Noch einmal füreinander da zu sein
39:49Ich würde wieder Ja zu dir sagen
39:54Mit allem was ich heute weiß
39:58Zu jedem Lachen jeder Träne
40:01Zu jedem Umweg unserer Zeit
40:05Ich würde wieder Ja zu dir sagen
40:08Nicht weil bei uns nur Sonne war
40:11Sondern weil in allen schweren Jahren
40:15Deine Hand noch immer bei mir lag
40:21Ein Leben lang klingt groß und feierlich
40:24Wenn man es jung am Anfang spricht
40:27Doch später lebt es in den Dingen
40:31Die draußen fast niemand sieht
40:34Im Mantel, den du nachts noch nähtest
40:38Im Café, der am Morgen stand
40:41Im langsamen Weg bis vor die Haustür
40:45Und in der Ruhe deiner Hand
40:48Ein Versprechen hält nicht von alleine
40:52Es braucht Verzeihen, Mut und Zeit
40:56Es wird aus vielen kleinen Entscheidungen
41:00Und aus dem Bleiben Wirklichkeit
41:05Als die letzte Kerze kleiner wird
41:07Fragst du mich
41:09War es ein gutes Leben?
41:13Ich nehme deine Hand und sage
41:15Nicht jeder Tag war leicht
41:18Aber kein dieser Wege
41:20Möchte ich ohne dich gegangen sein
41:24Dann sehe ich dich an
41:26Und ich würde wieder Ja sagen
41:29Ich würde wieder Ja zu dir sagen
41:35Vor demselben Kleinsaal
41:38Mit einem Ring, der kaum etwas kostete
41:42Und deinem Herzen ohne Plan
41:45Ich würde wieder Ja zu dir sagen
41:49Zu deinem Haus
41:52Zu der Frau, die mich durchs Leben trug und deren Liebe Heimat war
41:59Ich würde wieder Ja zu dir sagen, denn unser Wort blieb nicht nur ein Versprechen
42:06Es wurde Winterkinder, Angst und Hoffnung, es wurde all die Jahre unser gemeinsames Leben
42:17Ich stelle unser Foto ans Fenster, der Abend fällt ganz weich herein
42:24Wir sitzen still, wie oft im Leben, deine Hand liegt noch in meiner
42:3150 Jahre nach dem ersten Jahr, sage ich es noch einmal
42:38Ganz leise, ganz sicher und nur zu dir
42:47Ja
42:54Ja