#GermanSongs #Schlager #HeimatUndErinnerung
**German Songs sobald ich das Haus meiner Kindheit sehe | Schlager voller Heimat & Erinnerung**
Willkommen bei **Herz & Melodie** – zu sieben gefühlvollen deutschen Schlagern über das Elternhaus, die Stimmen unserer Kindheit und die Heimat, die ein Leben lang in uns weiterlebt.
Manchmal genügt der Anblick eines alten Gartentors, eines vertrauten Fensters oder eines Baumes im Garten – und plötzlich sind all die Jahre wieder ganz nah. Wir erinnern uns an den Duft aus Mutters Küche, an Vaters Schritte im Flur, an das kleine Kinderzimmer und an Sonntage, an denen noch alle gemeinsam am Tisch saßen.
Diese Playlist begleitet einen älteren Mann zurück in die Straße seiner Kindheit. Das Haus gehört inzwischen anderen Menschen, doch hinter seinen Mauern findet er noch immer Spuren seines früheren Lebens. Mit jedem Lied erkennt er mehr: Heimat ist nicht nur ein Ort, zu dem man zurückkehrt. Heimat lebt in den Menschen, die uns geprägt haben, und in der Wärme, die wir später selbst an andere weitergeben.
## Tracklist
00:00 - 1. Vor dem alten Gartentor
05:17 - 2. In Mutters Küche brannte Licht
11:20 - 3. Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
17:45 - 4. Am Fenster meines Kinderzimmers
24:13 - 5. Unter dem alten Apfelbaum
30:43 - 6. Wenn sonntags alle am Tisch saßen
36:57 - 7. Ich trage dieses Haus in mir
Die sieben Lieder erzählen eine zusammenhängende Reise durch das alte Elternhaus.
Am Gartentor beginnt die Erinnerung. In der Küche wartet die stille Fürsorge der Mutter, im Flur klingt die heimkehrende Sicherheit des Vaters. Das Kinderzimmer erinnert an die ersten Träume, der Apfelbaum an lange Sommer und tiefe Wurzeln. Am Sonntagstisch wird aus Nähe Familie – bis der Mann am Ende versteht, dass er dieses Haus längst in sich trägt.
Getragen von einem **warmen, reifen männlichen Bariton**, verbinden die Lieder sanftes Klavier, Akustikgitarre, Akkordeon, Cello und gefühlvolle Streicher. Die Musik bleibt nostalgisch und berührend, ohne in tiefe Traurigkeit zu fallen. Im Mittelpunkt stehen Dankbarkeit, Geborgenheit und das Gefühl, noch immer mit den eigenen Wurzeln verbunden zu sein.
Diese Playlist ist für alle, die ihr Elternhaus manchmal vor sich sehen, obwohl sie längst weit davon entfernt leben. Für Menschen, die den Klang einer vertrauten Stimme vermissen. Und für alle, die wissen:
**Man kann ein Haus verlassen – aber nicht alles, was dort im Herzen begonnen hat.**
Welcher Ort in eurem Elternhaus ist euch bis heute besonders in Erinnerung geblieben? Schreibt eure Geschichte gern in die Kommentare.
Abonniert **Herz & Melodie** für weitere German Songs und gefühlvolle Schlager über Heimat, Familie, Liebe, gemeinsame Jahre und die Erinnerungen, die uns ein Leben lang begleiten.
#GermanSongs #DeutscheSchlager #Heimatgefühl #Kindheitserinnerungen #Elternhaus #AlteErinnerungen #MuttersKüche #VatersLiebe #Familie #MännlicherBariton #MusikFürDieSeele #HerzUndMelodie
**German Songs sobald ich das Haus meiner Kindheit sehe | Schlager voller Heimat & Erinnerung**
Willkommen bei **Herz & Melodie** – zu sieben gefühlvollen deutschen Schlagern über das Elternhaus, die Stimmen unserer Kindheit und die Heimat, die ein Leben lang in uns weiterlebt.
Manchmal genügt der Anblick eines alten Gartentors, eines vertrauten Fensters oder eines Baumes im Garten – und plötzlich sind all die Jahre wieder ganz nah. Wir erinnern uns an den Duft aus Mutters Küche, an Vaters Schritte im Flur, an das kleine Kinderzimmer und an Sonntage, an denen noch alle gemeinsam am Tisch saßen.
Diese Playlist begleitet einen älteren Mann zurück in die Straße seiner Kindheit. Das Haus gehört inzwischen anderen Menschen, doch hinter seinen Mauern findet er noch immer Spuren seines früheren Lebens. Mit jedem Lied erkennt er mehr: Heimat ist nicht nur ein Ort, zu dem man zurückkehrt. Heimat lebt in den Menschen, die uns geprägt haben, und in der Wärme, die wir später selbst an andere weitergeben.
## Tracklist
00:00 - 1. Vor dem alten Gartentor
05:17 - 2. In Mutters Küche brannte Licht
11:20 - 3. Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
17:45 - 4. Am Fenster meines Kinderzimmers
24:13 - 5. Unter dem alten Apfelbaum
30:43 - 6. Wenn sonntags alle am Tisch saßen
36:57 - 7. Ich trage dieses Haus in mir
Die sieben Lieder erzählen eine zusammenhängende Reise durch das alte Elternhaus.
Am Gartentor beginnt die Erinnerung. In der Küche wartet die stille Fürsorge der Mutter, im Flur klingt die heimkehrende Sicherheit des Vaters. Das Kinderzimmer erinnert an die ersten Träume, der Apfelbaum an lange Sommer und tiefe Wurzeln. Am Sonntagstisch wird aus Nähe Familie – bis der Mann am Ende versteht, dass er dieses Haus längst in sich trägt.
Getragen von einem **warmen, reifen männlichen Bariton**, verbinden die Lieder sanftes Klavier, Akustikgitarre, Akkordeon, Cello und gefühlvolle Streicher. Die Musik bleibt nostalgisch und berührend, ohne in tiefe Traurigkeit zu fallen. Im Mittelpunkt stehen Dankbarkeit, Geborgenheit und das Gefühl, noch immer mit den eigenen Wurzeln verbunden zu sein.
Diese Playlist ist für alle, die ihr Elternhaus manchmal vor sich sehen, obwohl sie längst weit davon entfernt leben. Für Menschen, die den Klang einer vertrauten Stimme vermissen. Und für alle, die wissen:
**Man kann ein Haus verlassen – aber nicht alles, was dort im Herzen begonnen hat.**
Welcher Ort in eurem Elternhaus ist euch bis heute besonders in Erinnerung geblieben? Schreibt eure Geschichte gern in die Kommentare.
Abonniert **Herz & Melodie** für weitere German Songs und gefühlvolle Schlager über Heimat, Familie, Liebe, gemeinsame Jahre und die Erinnerungen, die uns ein Leben lang begleiten.
#GermanSongs #DeutscheSchlager #Heimatgefühl #Kindheitserinnerungen #Elternhaus #AlteErinnerungen #MuttersKüche #VatersLiebe #Familie #MännlicherBariton #MusikFürDieSeele #HerzUndMelodie
Kategorie
🎵
MusikTranskript
00:13Am Ende dieser kleinen Straße
00:30Der Apfelbaum ist höher geworden
00:34Das Gartentor hängt etwas schief
00:38Ich bleibe stehen wie vor Jahren
00:43Als meine Mutter meinen Namen rief
00:50Ein Schritt noch und die alten Wege
00:54Liegen wieder unter mir
00:56Ich höre Kinder durch den Abend
01:00Und für einen Moment bin ich wieder hier
01:05Vor dem alten Gartentor
01:09Wird mein Herz noch einmal klein
01:13Da war die Welt nicht ohne Sorgen
01:17Doch ich musste nie alleine sein
01:20Vor dem alten Gartentor
01:23Steht mein Gestern still im Licht
01:27Und obwohl so viele Jahre gingen
01:31Vergiss die Seele Heimat nicht
01:36Am Fenster hing die helle Gardine
01:39In der Küche roch es oft nach Brot
01:43Mein Vater kam mit müden Händen
01:46Und sagte trotzdem alles gut
01:50Im Flur stand diese kleine Truhe
01:53Darauf mein Schal vom ersten Schnee
01:57Und wenn der Abend langsam dunkel wurde
02:00Wusste ich, wo ich hingehörte
02:04Nicht alles war damals vollkommen
02:07Und manches Wort blieb viel zu schwer
02:10Doch selbst die stillen, einfachen Tage
02:14Fehlen mir heute manchmal sehr
02:19Vor dem alten Gartentor
02:23Wird mein Herz noch einmal klein
02:27Da war die Welt nicht ohne Sorgen
02:31Doch ich musste nie alleine sein
02:34Vor dem alten Gartentor
02:37Steht mein Gestern still im Licht
02:40Und obwohl so viele Jahre gingen
02:45Vergiss die Seele Heimat nicht
02:50Ich bin gegangen, um zu lernen
02:53Wie groß die Welt da draußen ist
02:57Hab viele Türen aufgeschlossen
03:00Und oft vergessen, wer ich bin
03:03Doch hier kennt jeder Stein die Schritte
03:07Die ich als Junge hinterließ
03:10Hier lernte ich zu fallen, aufzustehen
03:14Und dass man Liebe selten laut verspricht
03:19Ich möchte nichts zurückverlangen
03:24Kein Jahr, kein Zimmer, keinen Tag
03:27Ich will nur einen Augenblick begreifen
03:31Warum mich dieser Ort noch tragen kann
03:38Eine Nachbarin öffnet ihr Fenster
03:40Und fragt
03:42Sind sie nicht der Junge von damals?
03:46Ich lächle
03:46Ja, nur ein wenig älter geworden
03:50Sie sagt
03:52Das Haus hat sie nicht vergessen
03:56Vor dem alten Gartentor
03:59Finde ich ein Stück von mir
04:02In dem Apfelbaum, den alten Steinen
04:07Und dem Licht der Küche hinter mir
04:10Vor dem alten Gartentor
04:13Wirkt aus Sehnsucht Dankbarkeit
04:16Denn was uns einmal Heimat wurde
04:21Tragen wir durch jede neue Zeit
04:24Vor dem alten Gartentor
04:26Bleibe ich noch einmal steh'n
04:31Dann geh' ich weiter mit dem Wissen
04:34Man kann fortgehen
04:37Und doch niemals ganz von hier verschwinden
04:43Der Abend legt sich auf die Dächer
04:46Ein Fenster wird im Haus noch hell
04:49Ich lege meine Hand ans alte Tor
04:54Und sage leise
04:55Danke
04:57Dann geh' ich langsam weiter
05:00Doch der Weg aus meiner Kindheit
05:06Geht noch lange neben mir
05:29Hinter der Gardine lag die Küche
05:32So klein und doch die ganze Welt
05:35Der alte Tisch mit seinen Spuren
05:38An dem für jeden Platz bestellt
05:41Auf dem Herd der blaue Topf
05:44Im Ofen wurde Brot schon braun
05:47Und meine Mutter sang ganz leise
05:50Als könnte man der Wärme trauen
05:53Ich war ein Junge voller Eile
06:00Wollte immer weiter hinaus
06:05Doch wenn der Duft durchs Fenster zog
06:10Fand jeder meiner Wege nach Haus
06:16In Mutters Küche brannte Licht
06:22Auch wenn der Abend draußen fiel
06:28Dort stand ein Teller
06:31Dort war Wärme
06:34Und jemand fragte
06:37Und jemand fragte
06:38Wie es mir ging
06:39In Mutters Küche
06:43Brandte Licht
06:46Und jeder Heimweg endete
06:49Bei ihr
06:51Ich wusste damals nicht
06:55Wie reich ich war
06:57Doch heute fehlt mir
07:00Diese offene Tür
07:04Mein Vater kam mit müden Händen
07:08Die Brotdose stellte er daneben
07:10Sie schenkte Kaffee in die Tassen
07:13Und plötzlich wurde es ganz still
07:16Wir redeten von kleinen Dingen
07:19Vom Regen und vom nächsten Tag
07:22Doch zwischen Löffeln und den Tellern
07:25Lag mehr Liebe als man sagen mag
07:32Sie sprach nur selten große Worte
07:38Und nahm sich selbst fast nie wichtig
07:43Doch jeder Knopf, den sie mir annähte
07:49Sagte leise, du gehörst zu mir
07:53In Mutters Küche
07:57Brandte Licht
07:59Auch wenn der Abend draußen fiel
08:05Dort stand ein Teller
08:09Dort war Wärme
08:11Und jemand fragte
08:14Wie es mir ging
08:17In Mutters Küche
08:22Brandte Licht
08:23Und jeder Heimweg endete
08:27Bei ihr
08:30Ich wusste damals nicht
08:32Wie reich ich war
08:36Doch heute fehlt mir
08:38Diese offene Tür
08:42Später hatte ich eigene Küchen
08:45Neue Schränke mehr als genug
08:48Doch kein Raum roch je so sehr nach Heimat
08:52Wie jener alte Küchendunst
08:54Ich dachte damals, sie würde immer
08:57Am Fenster auf uns Kinder warten
09:00Dass ihre Hände immer weiter
09:03Die kleinen Sorgen leichter machen
09:06Heute weiß ich, nichts bleibt ewig
09:09Und manches Dankeschön kam spät
09:12Doch ihre Liebe lebt in allem
09:15Was noch warm
09:17Auf meinem Tische steht
09:21Ich höre wieder ihre Stimme
09:24Setz dich erst einmal hin
09:26Der Rest kann warten
09:29Damals rollte ich mit den Augen
09:31Heute würde ich alles geben
09:33Um diesen Satz
09:36Noch einmal zu hören
09:39In Mutters Küche
09:42In Mutters Küche
09:42Brandte Licht
09:45Und selbst die kalten Tage
09:48Wurden warm
09:51Sie hielt das Haus
09:54Mit stillen Händen
09:57Und unsere kleine Welt
10:00In ihrem Arm
10:03In Mutters Küche
10:06In Mutters Küche
10:07Brandte Licht
10:09Es leuchtet heute
10:12Noch in mir
10:14In jedem Brot, das ich
10:17Mit andern teile
10:21In jedem Platz
10:23Den ich am Tisch frei halte
10:27In Mutters Küche
10:30In Mutters Küche
10:30Brandte Licht
10:32Und wenn ich vor dem alten Fenster steh'
10:38Begreife ich, dass Heimat
10:42Oft ein Mensch war
10:45Den ich in jedem warmen Zimmer
10:48Wiederseh'
10:51Der Abend liegt auf den Scheiben
10:55Im fremden Haus geht Licht nun an
10:57Für einen Augenblick riecht die Straße
11:01Wieder nach Brot
11:03Und Kaffee
11:06Ich schließe meine Augen
11:10Und setze noch einmal
11:12An ihrem Tisch
11:31Kurz vor sechs am alten Fenster
11:37Sah ich oft die Straße hin
11:40Dann kam dein Fahrrad um die Ecke
11:47Und ich lief zur Haustür hin
11:52Die Jacke roch nach Holz und Regen
11:58Deine Hände waren rau
12:03Du stelltest still die Brotdose nieder
12:09Und fragtest nur
12:11Na, wie war's heut?
12:16Du sprachst nicht viel von deinen Sorgen
12:20Und machtes selten großes Licht
12:25Doch wenn ich deine Schritte hörte
12:30Wusste ich
12:33Jetzt fehlt uns nichts
12:35Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
12:41Wurde das ganze Haus ganz still
12:46Nicht aus Angst, nur weil wir wussten
12:52Da kommt der Mann, der uns beschützen will
12:57Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
13:03Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
13:27Mit Werkzeug, Draht und altem Holz
13:33Du zeigtest mir, wie man etwas richtet
13:38Und warst auf jedes kleine Werkstück stolz
13:45Wenn ich hinfiel, sagtest du nur
13:48Steh langsam auf und zieh noch mal
13:51Dann nahmst du meine Hand ganz kurz
13:54Als wär genau das ganz normal
13:56Ich hielt dich damals für unerschütterlich
14:01Für stärker als die ganze Welt
14:05Erst viel später hab ich verstanden
14:09Wie viel ein stiller Vater in sich hält
14:15Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
14:21Wurde das ganze Haus ganz still
14:26Nicht aus Angst, nur weil wir wussten
14:32Da kommt der Mann, der uns beschützen will
14:37Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
14:43Kam der lange Tag nach Haus
14:49Und obwohl du kaum von Liebe sprachst
14:55Sprach sie aus jeder deiner Hände heraus
15:02Später sah ich deine Müdigkeit
15:05In den Schultern und im Blick
15:08Wie oft bist du trotz deiner Sorgen
15:13Für uns alle stark geblieben
15:18Ich wollte fort und alles anders machen
15:23Und hielt dein Schweigen für zu schwer
15:27Doch heute hör ich in denselben Pausen
15:31Deine Liebe immer mehr
15:36Du hast mir nie die Welt versprochen
15:39Nur gezeigt, wie man sie trägt
15:42Mit geradem Rücken, treuen Händen
15:45Und deinem Wort, das nicht verweht
15:51Ich höre wieder deine Stimme
15:54Ein Mann muss nicht viel reden
15:56Wenn er zu seinem Wort steht
16:01Damals klang das streng
16:03Heute klingt es wie Heimat
16:07Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
16:13War da halt in jedem Raum
16:18In der Jacke an dem Haken
16:23Und in deinem stillen Glauben an uns
16:29Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
16:35Wurde außer Arbeit Zuversicht
16:38Denn du hast uns nicht nur Brot gebracht
16:43Du brachtest jeden Abend Sicherheit mit
16:50Wenn Vaters Schritte im Flur erklangen
16:56War das Haus für uns genug
17:00Und was ich heute Vaterliebe nenne
17:06War dein Blick
17:08Wenn du müde zu uns kamst
17:12Im Flur hängt heute eine fremde Jacke
17:18Die alten Dielen knarren noch
17:23Ich bleibe einen Augenblick ganz still
17:29Und irgendwo in diesem Haus
17:33Höre ich wieder deine Schritte
17:37Auf mich zu kommen
18:01Die Treppe knarrt noch an der Stelle
18:04Wo ich als Junge höher sprang
18:07Oben lag mein kleines Zimmer
18:10Mit einem Fenster schmal und lang
18:15Die Tapete trägt jetzt andere Farben
18:18Der alte Schreibtisch steht nicht mehr
18:22Doch an der Tür sehe ich noch Kerben
18:25Von jedem Jahr, in dem ich größer war
18:30Von hier sah ich den Kirchturm stehen
18:33Und jeden Zug am Abend ziehen
18:37Und jeden Zug am Abend ziehen
18:38Ich wollte fort in große Städte
18:41Und glaubte Freiheit
18:43Lege hinter ihn
18:45Am Fenster meines Kinderzimmers
19:14sah ich hinaus und wollte fort
19:20Heute weiß ich
19:23Heute weiß ich jeder meiner Wege
19:26Begann genau an diesem kleinen Ort
19:31Auf dem Regal standen die Bücher
19:34Daneben lag mein Fußballschuh
19:37Im Winter malte Eis die Scheiben
19:40Und Mutter deckte mich noch einmal zu
19:45Ich schrieb die ersten schiefen Briefe
19:49Versteckte manches schlechte Zeugnis
19:52Und hörte nachts das alte Radio
19:55Ganz leise unter meiner Decke
19:59Hier lernte ich zu hoffen und zu zweifeln
20:03Zu verlieren und neu zu beginnen
20:06Und jeder Traum der später größer wurde
20:10Trug etwas von diesem Zimmer in sich
20:15Am Fenster meines Kinderzimmers
20:19Das war die Welt noch weit und groß
20:26Dort begann ich still zu träumen
20:31Und ließ meine ersten Wünsche los
20:36Am Fenster meines Kinderzimmers
20:42sah ich hinaus und wollte fort
20:47Heute weiß ich jeder meiner Wege
20:53Begann genau an diesem kleinen Ort
20:59Damals hielt ich dieses Haus für klein
21:03Und diese Straße viel zu still
21:07Ich wollte wissen was dort draußen wartet
21:11Und selbst entscheiden wohin ich will
21:16Ich ging hinaus wie Kinder gehen
21:19Mit einem Koffer und zu wenig Zeit
21:25Und sah beim letzten Blick nach oben
21:28Das Licht im Fenster meiner Kindheit
21:34Heute habe ich vieles gesehen
21:36Manche Stadt und manches Meer
21:39Doch kein Ausblick war mir je so nah
21:43Wie damals dieses Feld hinterm Haus
21:48Denn Heimat ist nicht nur das Bleiben
21:51Und nicht die Angst vor einem neuen Weg
21:57Sie ist der erste Ort im Leben
22:00Von dem aus man seine Träume trägt
22:06Ich lege die Hand an den Türrahmen
22:09Dort steht noch eine kleine Kerbe
22:15Mit meinem Namen und dem Jahr
22:21Ich lächle und sage
22:24So groß wollte ich damals unbedingt sein
22:26Und denke
22:28Wie klein man sich wieder fühlen kann
22:32Wenn man hierher zurückkehrt
22:36Am Fenster meines Kinderzimmers
23:00War ich Kind und wollte weit hinaus
23:06Heute führt mich jede Erinnerung
23:11Für einen Augenblick nach Haus
23:16Am Fenster meines Kinderzimmers
23:21Und das wird aus Fernweh Dankbarkeit
23:27Denn alles was ich später werden durfte
23:33Began in dieser kleinen Zeit
23:39Der Abend liegt auf alten Dächern
23:43Der Kirchturm steht noch wie zuvor
23:45Ich gehe langsam wieder die Treppe hinunter
23:49Doch oben bleibt ein kleines Fenster
23:56In dem der Junge von damals noch immer
24:02In die Zukunft zieht
24:27Hinterm Haus steht noch der Apfelbaum
24:30Viel größer als in meiner Zeit
24:37Seine Äste reichen übers Dach
24:40Und tragen Sommer still und weit
24:48Darunter stand der alte Gartentisch
24:54Mit Kratzern, Flecken, Brot und Saft
24:59Wir Kinder liefen durch das hohe Gras
25:03Bis Mutter uns zum Essen rief
25:08Ich sehe meine nackten Knie
25:12Den roten Ball am Gartenzaun
25:17Den roten Ball am Gartenzaun
25:18Und höre aus den offenen Fenstern
25:22Das ganze kleine Leben
25:26Das ganze kleine Leben
25:27Dieses Hauses
25:29Unter dem alten Apfelbaum
25:51Unter dem alten Apfelbaum
25:57Das ganze Zeit
25:58Lag meine Kindheit
26:00Weich im Graz
26:03Und wenn der Wind
26:04Und wenn der Wind die Blätter heute bewegt
26:07Hör ich noch
26:09Wie mein Zuhause lacht
26:14Mein Vater stellte früh die Leiter
26:19Und schnitt die schweren Zweige frei
26:25Er sagte
26:26Was gut wachsen soll
26:28Braucht Licht und manchmal auch Geduld
26:33Im Herbst trugen wir volle Körbe
26:39Die Küche roch nach süßem Moos
26:45Und jeder Apfel auf dem Tisch erzählte
26:49Von dem Jahr im Garten
26:52Wir hatten keinen großen Urlaub
26:57Kein mehr lag hinter unserem Haus
27:03Doch zwischen Beeten, Bank und Bäumen
27:08Sah meine kleine Welt ganz grenzenlos aus
27:15Unter dem alten Apfelbaum
27:18Apfelbaum
27:20War jeder Sommer ohne Ende
27:26Da schmeckte selbst ein Stückchen Brot
27:30Nach Glück aus Mutters warmen Händen
27:37Unter dem alten Apfelbaum
27:47Und wenn der Wind die Blätter heute bewegt
27:52Hör ich noch
27:55Wie mein Zuhause lacht
27:59Hier fiel ich hin und lernte laufen
28:05Hier stritt ich mit dem Bruder laut
28:11Hier saßen wir an langen Sonntagen
28:15Wenn Vater seine Zeitung las
28:20Wenn Vater seine Zeitung las
28:45In sich trägt
28:46Man geht hinaus wird groß und älter
28:49Doch seine Wurzeln gehen mit
28:53Ich lege meine Hand an seine Rinde
28:58Dort ist noch eine kleine Narbe
29:01Von meinem Taschenmesser
29:05Mein Vater schimpfte damals
29:07Mein Vater schimpfte damals
29:08Bäume
29:09Vergisst man nicht so leicht
29:11Heute flüstere ich
29:14Heute flüstere ich
29:14Du hattest recht
29:18Unter dem alten Apfelbaum
29:23Kommt meine Kindheit
29:25Kommt meine Kindheit still zurück
29:26Kommt meine Kindheit still zurück
29:28Kommt meine Kindheit still zurück
29:29Nicht als Wunsch nach alten Tagen
29:33Nur als warmes, dankbares Glück
29:40Unter dem alten Apfelbaum
29:43Versteh ich endlich, was mir blieb
29:46Die Hände meiner Eltern
29:49Unser Lachen
29:50Und ein Ort
29:52Der mich ins Leben trieb
29:55Unter dem alten Apfelbaum
29:59Wird jeder Abschied etwas klein
30:01Denn wer einmal solche Wurzeln hatte
30:05Kann auch in weiter Ferne
30:10Noch zu Hause sein
30:13Ein Apfel fällt ins hohe Gras
30:17Der Abend zieht durch jedes Blatt
30:20Ich hebe ihn ganz langsam auf
30:22Und nehme ihn mit
30:25Nicht als Andenken
30:30Sondern wie einen stillen Gruß
30:33Aus meinem ersten Zuhause
30:55Am Sonntag roch das ganze Haus
31:00Schon früh
31:03Schon früh nach Braten
31:04Brot und Zeit
31:06Die Teller standen dicht beisammen
31:12Und jeder Stuhl war vorbereitet
31:18Mein Vater
31:21Mein Vater faltete die Zeitung
31:24Die Mutter rief
31:27Die Mutter rief
31:28Nun kommt herein
31:30Wir Kinder
31:33Wir Kinder stritten um die Plätze
31:38Und keiner wollte
31:40Und keiner wollte leise sein
31:42Und keiner wollte leise sein
32:06Nichts
32:08Wenn sonntags alle am Tisch saßen
32:11War die Welt für Stunden ganz
32:14Zwischen Schüsseln, Brot und Lachen
32:17Lag ein stiller, goldener Glanz
32:20Wenn sonntags alle am Tisch saßen
32:23Hatte jeder seinen Platz
32:26Und ich wusste ohne große Worte
32:30Hier gehöre ich hin
32:32Hier schlägt mein Herz
32:35Die Großmutter brachte ihren Kuchen
32:39Mein Bruder kam zu spät herein
32:47Die Mutter schob noch einen Teller
32:51Und sagte nur
32:54Nun setz dich hin
32:59Wir redeten von Nachbarnwetter
33:03Von Schule, Arbeit, Feld und Geld
33:09Doch zwischen all den kleinen Sätzen
33:17War dieser Tisch die ganze Welt
33:23Keiner dachte an das Abschied nehmen
33:27Niemand zählte, wie viel Zeit uns blieb
33:33Wir glaubten
33:36Wir glaubten diese vollen Sonntage
33:41Würden bleiben, weil man sie so liebte
33:46Wenn sonntags alle am Tisch saßen
33:50War die Welt für Stunden ganz
33:53Zwischen Schüsseln, Brot und Lachen
33:56Lag ein stiller, goldener Glanz
33:59Wenn sonntags alle am Tisch saßen
34:02Hatte jeder seinen Platz
34:05Und ich wusste ohne große Worte
34:09Hier gehöre ich hin
34:11Hier schlägt mein Herz
34:14Später wurden Plätze leerer
34:18Erst durch Arbeit
34:19Dann durch weite Wege
34:21Kinder zogen in die Städte
34:24Manche Stimme wurde zur Erinnerung
34:29Auch ich hatte eigene Sonntage
34:32Einen Tisch und Kinder vor mir
34:35Und manchmal hörte ich mich sagen
34:39Kommt, das Essen steht schon hier
34:44Da verstand ich meine Mutter
34:47Und den Vater still und müd
34:50Warum sie jeden freien Stuhl
34:53Mit Hoffnung und mit Wärme füllten
34:56Ein Tisch ist mehr als Holz und Teller
35:00Wenn jemand deinen Namen kennt
35:02Er sagt, du kannst die Welt durchwandern
35:06Doch hier bleibt immer Platz für dich
35:11Ich sehe durch das alte Fenster
35:14Den Tisch noch an derselben Wand
35:18Eine fremde Familie sitzt dort heute
35:23Und für einen Augenblick
35:26Freue ich mich
35:28Denn wieder sind alle Plätze voll
35:35Wenn Sonntags alle am Tisch saßen
35:39Wurde Heimat warm und weit
35:42In den Stimmen meiner Eltern
35:45Lebt noch heute jene Zeit
35:48Wenn Sonntags alle am Tisch saßen
35:51Lernte ich, was Familie heißt
35:54Nicht, dass jeder immer bleiben kann
35:57Sondern, dass sein Platz
35:59Im Herzen bleibt
36:01Wenn Sonntags alle am Tisch saßen
36:06Wenn Sonntags alle am Tisch saßen
36:07War ich Kind und reich zugleich
36:09Und in jedem Tisch, den ich heut decke
36:12Wird das alte Haus noch einmal hell
36:18Die Abendsonne fällt ins Zimmer
36:24Auf Holz, das ich von draußen seh
36:29Ich gehe langsam von dem Fenster
36:33Doch in mir steht noch ein Teller mehr
36:39Für jeden Menschen, der einmal sagte
36:43Hier bist du zu Haus
37:11Der Abend liegt auf dieser Straße
37:17Das alte Haus wird langsam still
37:22Ich stehe noch einmal am Gartentor
37:29Bevor ich wieder weiter will
37:34Ich sah die Küche meiner Mutter
37:40Hörte Vaters Schritt im Flur
37:44Stand am Fenster meines Zimmers
37:50Und berührte alte Spuren
37:56Ich kam zurück, um etwas wieder zu finden
38:02Das längst Vergangen vor mir lag
38:09Doch Heimat lebt in dem
38:16Doch Heimat lebt nicht nur in Mauern
38:39Und in dem Brot
38:41Und in dem Brot, das ich heut teile
38:45Ich trage dieses Haus in mir
38:50Auch wenn ich morgen wieder fahr
38:54Auch wenn ich morgen wieder fahr
39:18Am Fenster sitzen
39:21Am Fenster sitzen fremde Menschen
39:23Und ihre Stimmen
39:26Und ihre Stimmen klingen weit
39:30Ich wünsche ihnen
39:32Ich wünsche ihnen volle Sonntage
39:58Ich wünsche Ihnen
40:16Ich wünsche Ihnen
40:36Ich wünsche Ihnen
40:39Ich wünsche Ihnen
40:46Ich wünsche Ihnen
40:47Auch wenn ich morgen wieder fahr
40:52Ich wünsche Ihnen
40:53Denn was mich hier zum Menschen machte
40:57Ich wünsche Ihnen
40:58Bleib mir für immer nah
41:02Ich dachte lange, Heimat wäre
41:05Ein Ort, zu dem man wiederkehrt
41:08Ein Schlüsselbund, ein altes Zimmer
41:11Ein Name auf dem Klingelschild
41:14Doch Heimat war die Hand der Mutter
41:17Die sagte, setz dich erstmal hin
41:20Die müden Schritte meines Vaters
41:23Und sein Vertrauen tief in mir
41:25Sie war das Fenster meiner Träume
41:28Der Garten und der Sonntagsduft
41:31Sie war ein Platz für meine Fehler
41:34Und eine Tür, die offen blieb
41:37Nun weiß ich, wenn ich Güte weitergebe
41:40Wenn ich ein Licht für andere bin
41:43Dann klingt von diesem alten Hause
41:46Noch immer etwas tief in mir
41:53Ich lege die Hand ein letztes Mal
41:56Auf das schiefe Gartentor
41:59Dann sage ich leise
42:01Ich dachte, ich müsste zurückkommen
42:05Um Heimat wieder zu finden
42:08Ich atme ein
42:10Dabei ist sie die ganze Zeit
42:13Mit mir gegangen
42:15Ich trage dieses Haus in mir
42:19In meiner Stimme, meinem Blick
42:21In jedem Menschen, den ich festhalte
42:27Und in jedem kleinen Stück von Glück
42:33Ich trage dieses Haus in mir
42:36Ich trage dieses Haus in mir
42:36Durch jede Stadt und jedes Jahr
42:39Denn Heimat ist nicht nur, wo wir geboren wurden
42:44Sie ist was tief in uns bewahrt
42:48Ich trage dieses Haus in mir
42:50Und gehe dankbar durch das Tor
42:53Nicht fort von allem
42:56Ich nehme seine Wärme mit nach vorn
43:03Ein Fenster leuchtet
43:06Ein Fenster leuchtet hinter mir
43:07Der Kirchturm schlägt die Abendstunde
43:10Ich gehe langsam durch die Straße
43:16Mit dem Apfel in der Hand
43:20Das Haus wird kleiner
43:23Das Haus wird kleiner
43:25In der Ferne
43:28Doch in mir bleibt seine Tür
43:31Noch immer offen
43:33Ich trage dieses Haus in mir
43:35Ich trage das Haus in mir
43:38Und ich trage das Haus in mir
Kommentare