00:00Durch die anhaltende extreme Hitze stehen Feuerwehren und andere Notdienste in Südeuropa weiter stark unter Druck.
00:08In der spanischen Provinz Zamora gab es einen Großbrand in der Abfallanlage Saresa in Roales del Pan.
00:15Nach etwa 40 Notrufen warnten die Behörden vor einer giftigen Rauchwolke.
00:21Eine Spur der Autobahn A11 wurde gesperrt.
00:24In Frankreich musste der Betreiber EDF drei Reaktoren von Atomanlagen vorläufig abschalten.
00:30Wegen niedriger Pegel der Flüsse wurde die Leistung anderer AKWs teilweise gedrosselt.
00:37Ungarns einziges Kernkraftwerk steht aufgrund niedriger Wasserstände der Donau unter Druck.
00:42In Griechenland bezeichnet ein leitender Meteorologe die aktuellen Waldbrände als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen seit einem Jahrzehnt.
00:51In den vergangenen zwei Wochen wurden fünf Menschen durch die Brände getötet.
00:56Laut Kopernikus verbrannten in Griechenland in einer einzigen Woche über 12.000 Hektar Land.
01:07Vier Tage nach dem Ansturm über Tarahal ist Deuta weiter im Ausnahmezustand.
01:1288 Tote wurden bestätigt, bis zu 5000 Menschen befinden sich noch in der Stadt.
01:16Viele von ihnen warten in einer provisorischen Unterkunft im Industriegebiet Alboran auf ihre Rückkehr nach Marokko.
01:49Da es kaum Toiletten und kein fließendes Wasser gibt, haben sich die Bedingungen auf dem Gelände im Laufe der Tage
01:54verschlechtert.
01:54Wir haben in uns die황 ist, dass die Ergebnisse wieder berichtete Zeit.
02:01Wir haben uns die Zauberin und die Zauberin in der Tat zu ver testsparen.
02:09Wir können uns die Zauberin in den Eltern zum Beispiel, dass sie die Zauberin mit dem Dauberin in den Gästen
02:21in den Erfangenen sind.
02:24Doch nicht alle bleiben in Ungewissheit. Einige Familien haben sich am Grenzübergang wiedergefunden.
02:31Während die einen zurückkehren, wagen andere weiter den Weg über den Wellenbrecher.
02:36Dort starben in diesem Sommer bereits Dutzende Menschen.
02:46Die Wirtschaft in der Eurozone hat sich im zweiten Quartal 2026 überraschend positiv entwickelt.
02:54Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 Prozent.
03:00Experten hatten nur mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet.
03:04Im ersten Quartal hatte die Wirtschaftsleistung noch auf der Stelle getreten.
03:10Auch in der gesamten EU zog das Wirtschaftswachstum an.
03:14Nach einem Plus von 0,1 Prozent im ersten Quartal wuchs die Wirtschaft nun um 0,5 Prozent.
03:21Vor allem Irland hat das Wachstum in der Eurozone angeschoben.
03:25Rund ein Viertel des Wachstums geht auf das Konto Irlands.
03:29Auch Litauen und Schweden verzeichneten kräftige Zuwächse.
03:34Die größten Volkswirtschaften Europas, Deutschland, Frankreich und Italien, sind ebenfalls gewachsen.
03:41Das Tempo hat sich aber verlangsamt.
03:43In Belgien und Österreich stagnierte die Wirtschaft.
03:48Ökonomen sehen, dass sich die Eurozone robuster entwickelt als erwartet,
03:53trotz höherer Energiepreise und der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit.
03:59Aber sie warnen auch.
04:00Erste Daten für Juli deuten darauf hin, dass neue Energiepreisschocks die Wirtschaft schon bald wieder bremsen könnten.
04:14Die Feuerwehr kämpft weiter gegen den verheerenden Waldbrand in West-Artika.
04:19Überschattet werden die Löscharbeiten von einem tragischen Unglück.
04:22Zwei Löschhubschrauber stießen bei einem Einsatz nahe PSATA zusammen.
04:26Die Behörden haben eine erste Untersuchung zur Ursache der Kollision eingeleitet.
04:30Die Absturzstelle wurde abgesichert und wird weiterhin bewacht.
04:33Zwei Besatzungsmitglieder eines Hubschraubers, ein Däne und ein Grieche, kamen ums Leben.
04:37Die beiden Insassen des zweiten Hubschraubers, ein Brite und ein Grieche,
04:41überlebten den Absturz mit leichten Verletzungen.
04:43Die ganze Nacht über versuchten Einsatzkräfte am Boden das Feuer einzudämmen.
04:47Mit schweren Baumaschinen legten sie Brandschneisen an, um die Ausbreitung der Flammen zu bremsen.
04:52Bei Tagesanbruch nahmen auch die Löschflugzeuge und Hubschrauber ihre Einsätze wieder auf.
04:56Nach Angaben vom Montagmorgen liegen die größten aktiven Brandherde
05:00ab östlich des bereits betroffenen Gebiets bei Porto Germeno, am Berg Kitairon
05:04sowie weiter südlich im Gebirge des Pateras, nordöstlich von Megara.
05:08Der Waldbrand war am Freitag, dem 31. Juli, in Bööthien ausgebrochen
05:12und hatte sich anschließend auf Westartikel ausgebreitet.
05:15Innerhalb kurzer Zeit zerstörte das Feuer riesige Waldflächen
05:18sowie zahlreiche Häuser und andere Gebäude.
05:21Satellitendaten des europäischen Kopernikus-Programms zeigten bereits am Sonntagnachmittag,
05:25dass die Flammen eine Fläche von mehr als 111 Quadratkilometern erfasst hatten.
05:29Für Montag warnte das griechische Generalsekretariat für Katastrophenschutz
05:33erneut vor einer sehr hohen Waldbrandgefahr
05:35für der Kategorie 4 in Attica, Böthien und auf der Insel Eiböa.
05:44Spanien hat nach dem Migrantenansturm auf die autonome Stadt Ceuta mindestens 88 Tote gemeldet.
05:50Marokko hatte zunächst von elf Todesopfern gesprochen.
05:53Beide Länder arbeiten derzeit gemeinsam daran, die geborgenen Leichen zu identifizieren.
05:58Schätzungsweise 60.000 Menschen waren in das Grenzgebiet geströmt.
06:01Die meisten kehrten nach Angaben aus Spanien innerhalb von 48 Stunden freiwillig nach Marokko zurück.
06:06Spanische Soldaten und Einheiten der Guardia Civil brachten die Lage schrittweise wieder unter Kontrolle.
06:12Der Ansturm hatte eine internationale Krise ausgelöst.
06:16Italien führte daraufhin für einen Monat Identitätskontrollen für Einreisende aus Spanien ein.
06:2122 EU-Mitgliedstaaten fordern derzeit ein gemeinsames Vorgehen.
06:27Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez warft den europäischen Partnern in Desegoismus vor.
06:32Am Dienstag kommt die Europäische Union zu einer Video-Sondersitzung zusammen.
06:36Dort soll eine gemeinsame Strategie beschlossen werden, um weitere unkontrollierte Grenzübertritte zu verhindern.
06:47Die italienische Marine hat in internationalen Gewässern vor der Insel Pantelleria zwischen Sizilien und Tunesien
06:53einen Tanker der russischen Schattenflotte geentert.
06:56Die Aktion erfolgt im Rahmen einer europäischen Überwachungsmission zur Bekämpfung des Waffen- und Ölhandels.
07:04Nach Angaben der italienischen Behörden kam der Kapitän des Tankers einer Aufforderung zum Anhalten zur Überprüfung der Flagge nicht nach.
07:11Daraufhin setzte die Marine ein Hubschrauberteam auf dem Tanker ab.
07:14Die Soldaten führten anschließend Kontrollen an Bord durch.
07:19Der Tanker Toa Pagio steht auf der Sanktionsliste der Europäischen Union
07:23und wird der sogenannten russischen Schattenflotte zugerechnet.
07:26Das Schiff fährt unter der Flagge Kammerhaus.
07:30Es hatte einen Hafen in Benin am 16. Juli mit Ziel Istanbul verlassen.
07:34Die italienischen Behörden werten nun die bei der Kontrolle sichergestellten Informationen und Unterlagen aus.
07:47Die spanische Polizei hat zusammen mit der Regionalpolizei des Baskenlands und Kataloniens
07:53in der Provinz Gibuscoa einen 17-jährigen Spanier festgenommen.
07:58Nach Angaben der Ermittler gilt er als mutmaßliche Schlüsselfigur des Netzwerks 764 in Spanien.
08:05Die internationale Online-Gruppierung steht im Verdacht, insbesondere Minderjährige zu radikalisieren und zu Gewalttaten anzustiften.
08:13Zwischen Januar und April dieses Jahres soll der Tatverdächtige Drohungen gegen Schulen, Rathäuser und andere Einrichtungen verschickt haben,
08:22in denen er Massaker ankündigte.
08:24Diese fanden zwar nie statt, zwangen die Behörden aber zu umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen.
08:30Das Netzwerk 764 hat seinen Ursprung in den USA und ist mittlerweile international aktiv.
08:36Es rekrutiert online Minderjährige durch Manipulation, Erpressung und Isolation.
08:42Kanada stuf die Gruppe als terroristische Organisation ein.
08:50Warschau, eine Ruinenlandschaft.
08:52Nach der Niederschlagung des Warschauer Aufstands 1944 befahl Hitler die totale Zerstörung der Stadt.
08:59Die Fotos aus dem Archiv der polnischen Presseagentur stellen das Leben dar, das in den Trümmern zurückkehrt.
09:05Über 80% des Stadtzentrums war komplett zerstört, unbewohnbar.
09:10Das sieht man ja auch auf diesen Fotos.
09:12Und es gab ja sogar Überlegungen, die Hauptstadt nach Hucz zu verlegen.
09:15Also daran merkt man, was das für eine Herkulesaufgabe war.
09:19Und man muss auch wissen, dass wirklich Gens Polen sozusagen hingearbeitet hat zum Wiederaufbau Warschaus.
09:27Also aus vielen Orten wurden auch wichtige Materialien, Substanzen, sogar Bäume mit Zügen verschickt, um diese dann anzupflanzen in Warschau.
09:36Und daran merkt man, das ist nicht einfach nur ein Wiederaufbau.
09:39Das ist wirklich ein sehr zentrales Moment in der polnischen Geschichte und im 20. Jahrhundert.
09:49Das damalige Motto, das ganze Volkbaut seiner Hauptstadt, spiegelt wieder, dass fast die gesamte arbeitsfähige Bevölkerung Warschaus,
09:56sowie polnische und internationale Freiwillige beteiligt waren.
10:01Das ist wirklich sehr wichtig für mich, dass es nicht nur Polen gebaut haben, sondern auch Menschen aus der ganzen
10:19Welt.
10:19Aber da muss man auch sagen, dass es nicht nur in Norwegen geht.
10:27Die Zerstörung, die Apokalypse ist klar sichtbar auch auf vielen Fotos, aber es gewinnt doch das Leben.
10:33Also auch diese vielen Alltagssituationen, die hier gezeigt werden, wo man also in den Kulissen Trümmern sieht, Stein auf Stein.
10:42Und die Menschen versuchen trotzdem nicht nur einen halbwegs normalen Alltag zu führen, aber sie versuchen sich auch noch irgendwie
10:48am Leben zu erfreuen.
10:50Dieses Paradoxon, dieser Kontrast, der scheint eine sehr starke Botschaft auszustrahlen.
10:56Der Warschauer Aufstand und der erfolgreiche Wiederaufbau sind tief im polnischen Gedächtnis verankert.
11:01Den Deutschen ist dieses Kapitel deutlich weniger bekannt.
11:05Schostak wünscht sich eine Tradition des gemeinsamen Erinnerns.
11:10Sondern daraus einen polnischen, aber auch europäischen, universellen Jahrestag zu machen,
11:16der uns immer verdeutlicht, dass Freiheit nie selbstverständlich ist,
11:20dass Menschen mit allem, was sie haben, auch kämpfen mussten um Freiheit
11:24und dass das sozusagen dann Polen und Deutsche miteinander verbindet und auch ganz Europa.
11:31Die Ausstellung wurde verlängert und ist bis Jahresende für Besucher geöffnet.
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