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  • vor 1 Tag
Menschen weiter vermisst: Spanische Polizei meldet mehr als 88 Tote vor Ceuta

Der Regierungsvertreter der Autonomen Stadt Ceuta gab an, es sei schwer zu beurteilen, wie viele Migranten auf dem spanischen Gebiet geblieben seien. Die Aufnahmeangebote in Ceuta sind überlastet.

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Transkript
00:02Spanien
00:03Spanien hat nach dem Migrantenansturm auf die autonome Stadt Ceuta mindestens 88 Tote gemeldet.
00:08Marokko hatte zunächst von elf Todesopfern gesprochen.
00:11Beide Länder arbeiten derzeit gemeinsam daran, die geborgenen Leichen zu identifizieren.
00:16Schätzungsweise 60.000 Menschen waren in das Grenzgebiet geströmt.
00:20Die meisten kehrten nach Angaben aus Spanien innerhalb von 48 Stunden freiwillig nach Marokko zurück.
00:24Spanische Soldaten und Einheiten der Guardia Civil brachten die Lage schrittweise wieder unter Kontrolle.
00:30Der Ansturm hatte eine internationale Krise ausgelöst.
00:34Italien führte daraufhin für einen Monat Identitätskontrollen für Einreisende aus Spanien ein.
00:4022 EU-Mitgliedsstaaten fordern derzeit ein gemeinsames Vorgehen.
00:46Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez warft den europäischen Partnern im Desegoismus vor.
00:51Am Dienstag kommt die Europäische Union zu einer Videosondersitzung zusammen.
00:55Dort soll eine gemeinsame Strategie beschlossen werden, um weitere unkontrollierte Grenzübertritte zu verhindern.
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