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Dieser Song zeigt schonungslos die Grausamkeit hinter den historischen Deportationen während des Holocausts aus der Perspektive der Opfer. Der Text beschreibt die unmenschlichen Zustände in den Waggons, die Täuschung durch den Begriff der „Umsiedlung“ und die Gleichgültigkeit der Gesellschaft. Eine zentrale Quelle ist der Bericht über die ersten Deportationen der Juden aus dem Rheinland zum Bahnhof Skirotawa (Šķirotava) in Riga, Lettland. Hier endete die Reise für viele Juden aus dem Rheinland und sie wurden danach im Wald erschoßen oder kamen ins dortige Ghetto, um später in die Vernichtungslager erneut deportiert zu werden. #shoah #holocaust #deportation #remigration #jewishhistory #jüdischegeschichte #deutschegeschichte #mutzurwahrheit

Hier könnt ihr den Salittler-Bericht nachlesen (PDF):
https://villamerlaender.de/wp-content/uploads/2021/06/Salitterbericht.pdf

Der Song wurde mithilfe von SunoAI erstellt.

Kategorie

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Musik
Transkript
00:28Der Regen
00:30Zum Atmen zerschlagen ist Name und Stolz
00:35Sie sagten uns Umsiedlung, sagten es ginge nach Achosten
00:42Doch alles was bleibt ist das Warten auf weisigen Posten
00:49Oh rollendes Grab durch die schweigende Nacht
00:54Wer hat diese Kälte für uns ausgedacht?
00:57Wir rufen nach Wasser, die Kehle wie Sand
01:01Doch die Fenster sind verschlossen aus dem eigenen Land verbannt
01:08Die Sterne erfrieren, der Himmel ist taub
01:12Wir fallen wie trockenes, namenloses Laub
01:22Der Hauptmann im Warmen erklagt über Verspätung
01:26Für uns gibt es nichts als die Kälte, die Enge, die Verspottung
01:33Am Bahnhof da warten die Schwestern vom Roten Kreuz
01:37Sie reichen den Wächtern die wärmende Suppe mit Fleisch
01:44Für uns nur die Schläge, für uns nur ein eiserner Blick
01:51Es gibt keine Gnade, es gibt auch kein Ticket zurück
01:58In Wagen 17 ist es plötzlich so still
02:01Ein Mädchen von 14, das nicht mit will
02:05Ihr Herz bleibt sanft stehen, die Reise ist aus
02:09Nicht nur in Wagen 17 kommt niemand nach Haus
02:19Wir stehen in Shirutawa, das Eis glirrt am Glas
02:23Zwölf Grad unter Null, gefroren das Gras
02:27Wir warten im Dunkeln, wir warten im Schnee
02:30Wie am Ende der Gleise, am Rande der See
02:37Kein Wasser, kein Licht
02:46Nur das Rattern
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