00:00Die Europäische Kommission hat ein Optionspapier vorgelegt, das ein vollständiges oder teilweises Einfuhrverbot für Waren vorsieht, die aus israelischen Siedlungen
00:10kommen.
00:11Brüssel will den Handel mit Israels Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten zumindest einschränken.
00:18Diplomatische Quellen, sagten Euronews, die erste Option sehe vor, dass Unternehmen, die Waren aus israelischen Siedlungen importieren, eine Genehmigung beantragen
00:28müssten.
00:29Zweitens hat die Kommission vorgeschlagen, höhere Zölle zu erlassen, um die Einfuhr von Waren aus den Siedlungen teurer zu machen.
00:38Die dritte Option ist ein vollständiges oder teilweises Einfuhrverbot für Waren aus den von der UNO als illegal eingestuften Siedlungen.
00:47Doch dafür müssten Zollbeamte der nationalen Behörden an den EU-Grenzen Waren aus israelischen Siedlungen identifizieren.
00:56Vor den europäischen Außenministern am Montag sollten die EU-Botschafter hinter verschlossenen Türen über die verschiedenen Versionen beraten.
01:05Einige Länder wie Spanien und Irland haben bereits eigene Handelsbeschränkungen beschlossen.
01:11Bisher legt die Kommission lediglich Optionen vor.
01:14Ein Beschluss zu eventuellen EU-Handelsbeschränkungen für Waren aus israelischen Siedlungen wird frühestens im Oktober erwartet.
01:25In Spanien haben die Behörden 20 Millionen Zigaretten sowie mehr als 38 Tonnen Tabakblätter und geschnittenen Tabak sichergestellt.
01:34Gemeinsam mit der EU-Anti-Betrugsbehörde OLAV und Europol hatten mehrere europäische Staaten zuvor eine illegale Lieferkette für Zigaretten zerschlagen.
01:45Konkret sollen mehrere Gruppen gefälschte Tabakwaren im geschätzten Wert von 10 Millionen Euro hergestellt, vertrieben und geschmuggelt haben.
01:55Im Juni hatten Ermittler 23 Wohnhäuser, Geschäftsräume und Industriehallen in mehreren spanischen Provinzen durchsucht.
02:03Dabei beschlagnahmten sie auch 18 Fahrzeuge, Maschinen zur Herstellung von Tabakwaren,
02:08verschlüsselte elektronische Geräte, 170.000 Euro Bargeld sowie mehrere Schusswaffen.
02:15Insgesamt wurden 50 Personen festgenommen, zwei Verdächtige wurden an die polnischen Behörden überstellt.
02:22OLAV-Generaldirektor Petra Klement erklärte, Tabakkonsum sei gesundheitsschädlich,
02:29der Konsum gefälschter Zigaretten sei jedoch noch gefährlicher.
02:36Die USA haben sich mit Deutschland auf den Verkauf von Tomahawk-Mittelstreckenraketen geeinigt.
02:43Das gab Bundeskanzler Friedrich Merz in einer Regierungserklärung bekannt.
02:47Bislang gibt es keine in Europa hergestellten Marschflugkörper mit ähnlicher Reichweite und Schlagkraft.
02:54Merz sagte jedoch, Europa arbeite daran, eigene Raketen zu entwickeln.
03:00Wir haben zudem am Rande des NATO-Treffens in Ankara mit der amerikanischen Regierung vereinbart,
03:06dass amerikanische Tomahawk-Raketen von uns erworben und in Deutschland stationiert werden.
03:13Wir schließen damit eine wichtige strategische Lücke in unserer Verteidigung
03:17und wir werden gleichzeitig daran arbeiten, eigene europäische Systeme zu entwickeln und in Europa zu stationieren.
03:25Deutschland betrachtet die Tomahawks als Teil der Abschreckungsstrategie gegenüber Russland.
03:31Bis vor kurzem erschien laut Verteidigungsminister Pistorius ein Verkauf an Deutschland unwahrscheinlich,
03:37da die USA sehr viele Tomahawks im Iran-Krieg verschossen hätten.
03:41Die genaue Zahl der zu beschaffenen Raketen soll offenbar geheim bleiben.
03:46Auch einen Liefertermin nannte Merz zunächst nicht.
03:51Vor VW-Werken in ganz Deutschland macht die Gewerkschaft IG Metall mobil
03:56gegen die geplante Umstrukturierung des Volkswagen-Konzerns.
04:00Berichten zufolge könnten bei Europas größtem Autobauer weltweit 100.000 Stellen abgebaut werden.
04:08Das sind doppelt so viele wie von VW-Chef Oliver Blume zuvor geplant.
04:12Vier VW-Werken in Deutschland droht die Schließung.
04:16Als gefährdet, weil zu teuer, gelten die Standorte Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.
04:23Dort soll offenbar die Fahrzeugproduktion eingestellt werden.
04:27IG Metall will das nicht kampflos akzeptieren.
04:31Vor zwei Jahren war die Streichung von 50.000 Stellen vereinbart worden,
04:35mit der Zusage des Unternehmens, dass bis zum Ende des Jahrzehnts keine Standorte geschlossen werden.
04:41Volkswagen steht nicht nur unter dem Druck der Strafzahlungen im Dieselskandal und der US-Zölle.
04:47Vor allem die eingebrochenen Verkaufszahlen in China
04:50und der Erfolg chinesischer E-Auto-Anbieter in Europa machen dem Konzern zu schaffen.
04:58Das NATO-Treffen in Ankara sei als Trump-gefälliger Gipfel konzipiert worden,
05:04so Jamie Shia, ehemaliger stellvertretender Generalsekretär der NATO gegenüber Euronews.
05:09Dieser sei besser geendet, als er begonnen habe.
05:12Der US-Präsident hatte das Verbleiben seines Landes im Bündnis bestätigt
05:16und sich auch zu Artikel 5, also zur kollektiven Verteidigungspflicht, bekannt.
05:33Und tatsächlich hatten die Europäer einige Nachrichten für Donald Trump im Gepäck.
05:38Europa und Kanada haben im vergangenen Jahr 11 Prozent mehr für Verteidigung ausgegeben,
05:43wobei in den vergangenen zwei Jahren zusätzlich 250 Milliarden US-Dollar
05:47in die Militärhaushalte geflossen sind.
05:50Im vergangenen Jahr hatten sich die 32 NATO-Mitgliedstaaten in Den Haag verpflichtet,
05:55bis 2035 5 Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung auszugeben.
06:01Der US-Secretary of War, Pete Hegseff, hat ein number of significant reductions
06:05in US-Contributions to the NATO-Fullstructure.
06:08You know, only one aircraft carrier now instead of two,
06:11one strategic bomber instead of two,
06:13far fewer drones, far fewer fighter aircraft.
06:25Obwohl die USA weiterhin die nukleare Abschreckung vor Europa aufrechterhalten
06:30und Teil der Kommandostruktur bleiben, ist die Einschätzung eindeutig,
06:34die Verbündeten steuern seiner Meinung nach auf eine NATO 3.0 zu.
06:43Westeuropa hat in diesem Jahr den heißesten Juni seit Beginn der Aufstieg.
06:48Das zeigen Daten des EU-Klimadienstes Kopernikus.
06:51Eine massive Hitzewelle hatte weite Teile des Kontinents erfasst.
06:55Der Bericht erscheint, während Europa bereits von der nächsten Hitzewelle getroffen wird.
07:00In Westeuropa dürften die Temperaturen von mehr als 30 Grad noch bis weit in die kommende Woche anhalten.
07:06Südeuropa kämpft unterdessen mit Waldbränden und Rekordwerten von über 40 Grad.
07:11Nach Angaben von Kopernikus lag die Durchschnittstemperatur in Westeuropa im Juni bei 20,74 Grad.
07:17Das sind mehr als drei Grad über dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahrzehnte.
07:22Europa erwärmt sich schneller als jeder andere Kontinent.
07:24Der menschengemachte Klimawandel sorgt dafür, dass Hitzewellen häufiger auftreten und intensiver ausfallen.
07:30Mit der Hitzewelle im Juni wurden tausende Todesfälle in Verbindung gebracht,
07:34vor allem in Frankreich, Spanien und Belgien.
07:36Klimaforscher fordern deshalb bessere Anpassungspläne.
07:40Dazu gehört etwa, ältere Gebäude so zu sanieren, dass sie Hitze besser standhalten.
07:44Zugleich müsse der Ausstoß von Treibhausgasen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe so schnell wie möglich auf Null sinken.
07:54Die erste Bewohnerin ist eingezogen.
07:58Julie schaut sich im neuen Elefantenschutzgebiet der Pangea Stiftung in Südportugal schon um und nimmt ihre ersten Schlammbäder.
08:06Sie ist die letzte Zirkus-Elefantin in Portugal.
08:10Julie ist nicht nur Pangeas erste Elefant, sie ist auch der letzte Zirkus-Elefant in Portugal.
08:15Und in fact der letzte wilde Tier in den Zirkus.
08:17Und das ist enorm.
08:19Es zeigt, wie wichtig es ist, die Legislation mit Sanctuary zu verbinden,
08:24weil man eine Lösung hat, man einen Platz hat, um diese Tiere zu senden.
08:27Mit gut 400 Hektar Land und Platz für um die 30 Tiere ist das Gelände Europas erste groß angelegte Elefanten
08:34-Auffangstation.
08:35Es soll Zoos, Zirkussen und anderen europäischen Einrichtungen, die ein lebenlanges Zuhause für Elefanten suchen, eine Lösung bieten.
08:42Denn wohin mit den Wildtieren aus Gefangenschaft?
08:46Auch Julie war nach dem Verbot von Wildtieren in Zirkussen in Portugal jahrelang beim Victor Hugo Cardinali-Zirkus geblieben,
08:53bis dieser nun die neue Heimat für sie fand.
08:57Ihr Umzug fußt auf einer freiwilligen Vereinbarung zwischen dem Zirkus und der Stiftung.
09:05Es ist eine Lösung für alle Züge, Zirkus oder Regeln, die suchen für ein Platz, um die Elefanten in neednungen
09:09zu senden.
09:09Und das ist das, was wir uns beantwenden.
09:11Wir sind hier, um zusammenarbeiten mit den Elefanten-Holding-Faciliten und Regeln zu helfen, um die Elefanten eine neue Leben
09:16zu geben.
09:17So, unsere Erfahrung mit Victor Hugo Cardinali-Zirkus geblieben ist unglaublich positiv.
09:22Ich denke, als wir zu diesem Zusammenhang kommen, wir waren beide so sehr fokussend auf Julie's Welfe,
09:27und versuchen, den besten Outcome für sie.
09:34Noch ist Julie die Einzige hier.
09:37Eine Elefantin, die ebenfalls in freier Wildbahn eingefangen worden war und etwa 40 Jahre alt ist, soll bald hinzukommen.
09:43Sie lebt derzeit allein in einem Zoo in Belgien, muss aber erst einen Abszess auskurieren.
09:48Die Pangea-Stiftung, die ihren Sitz in Großbritannien hat, unterhält das Sanktuarium mit Spenden.
09:54Ab und an soll es auch für ausgewählte Besucher geöffnet werden.
09:57Der Standort Portugal wurde wegen seines Klimas und natürlicher Lebensraumbedingungen ausgewählt.
10:06In welchen Ländern gibt es die tierfreundlichsten Arbeitsplätze?
10:15Großbritannien hat ein Fäbel für Haustiere.
10:17Dort wird in rund zwei Dritteln der Stellenanzeigen angegeben, dass Hunde am Arbeitsplatz erlaubt sind.
10:21Und das scheint einige Vorteile zu haben.
10:25Forschern zufolge können Hunde im Büro Stress und Ängste reduzieren, soziale Interaktionen fördern
10:30und sogar die kognitiven Fähigkeiten verbessern.
10:34Deutschland liegt an zweiter Stelle bei der Anzahl hundefreundlicher Arbeitsplätze.
10:37In fast jeder zweiten Stellenanzeige sind Haustiere willkommen.
10:41Auf Platz 3 folgen die USA, dahinter liegen Australien, Frankreich, die Niederlande sowie Spanien.
10:47Irland liegt mit nur 17 Prozent auf dem letzten Platz.
10:51Könnten strenge Haustierrechtlinien die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens einschränken?
10:56Durchaus. Laut einer Studie von Mass Pet Nutrition mit 16.000 Beschäftigten würde mehr als die Hälfte
11:01einen Jobwechsel in Betracht ziehen, wenn am neuen Arbeitsplatz Haustiere erlaubt wären.
11:07Am ehesten bereit, den Arbeitsplatz zu wechseln, wenn ihre Vierbeine erlaubt sind, sind die Rumänen,
11:12gefolgt von den Griechen, den Schweizern und den Ungarn.
11:15Für Arbeitgeber ist das natürlich ein wichtiger Faktor, wobei sie auch die Nachteile berücksichtigen müssen.
11:20Manche Arbeitnehmer haben beispielsweise Angst vor Hunden oder sind allergisch gegen Tierhaare.
11:25Außerdem können Tiere Sachschäden verursachen.
11:28Unternehmen müssen dann unter Umständen eine spezielle Versicherung abschließen oder zusätzliche Kosten tragen,
11:33um Tiere auf dem Firmengelände zuzulassen.
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