Was macht der Bundespräsident eigentlich? Warum ist das höchste Amt im Staat bewusst schwach angelegt? Und warum stellt eine kleine Freiheitspartei überhaupt einen Kandidaten auf – obwohl die Chancen auf eine Wahl gering sind?
In unserem Live-Podcast sprechen wir über das Amt, die Idee dahinter – und stellen am Ende unseren Kandidaten vor.
Mit: Dr. Peter Dobrovka, Uta Ogilvie, Dirk Hesse, Irakli Betchvaia
#Vreiheit #PdV #Dexit #EndGov #Freiheit #SteuernSindRaub #FreiWilligkeit
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NewsTranskript
00:00:02Wir sind online, wenn mich nicht alles täuscht.
00:00:05Und dann sage ich doch gleich mal herzlich willkommen, liebe Libertäre.
00:00:11Wir sind wieder am Start.
00:00:13Ich auch.
00:00:13Ich freue mich sehr.
00:00:14Es ist zwar ein bisschen warm, aber was soll's.
00:00:17Wir haben ja auch heiße Gedanken.
00:00:20Und ja, als erstes möchte ich wie immer begrüßen, Master of Disaster, Dirk Hass und Hesse.
00:00:29Hesse, ich bringe das immer durcheinander bei dir.
00:00:33Dann natürlich Irakli und unser Spezialgast heute, Dr. Peter Dubrovka.
00:00:40Herzlich willkommen, lieber Dr. Dubrovka.
00:00:43Dubrovka.
00:00:44Dubrovka, tiefe Demut.
00:00:47Muss ich noch lernen.
00:00:48Aber ja, dann haben wir eben beide komplizierte Nachnamen.
00:00:51Ugewi kann auch nicht, geht das sofort.
00:00:56Ja, ja nun, also was, was, was gibt es heute für ein Thema?
00:01:01Das Thema ist Bundespräsident, der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin.
00:01:06Wir leben ja in Zeiten von politischer Korrektheit.
00:01:12Ja, und wir haben uns da was überlegt als PDV, beziehungsweise ich bin ja gar nicht bei der PDV, ich
00:01:19bin ja nur die Moderatorin und das Quoten-Quietsche-Äntchen.
00:01:23Aber die PDV will einen Bundespräsidenten-Kandidaten küren und hat sich entschieden für Dr. Peter Dubrovka.
00:01:33Ja, ich finde die Idee ganz hervorragend.
00:01:38Wir haben uns gestern ja schon nett im Vorgespräch unterhalten, lieber Herr Doktor.
00:01:42Und Sie haben mich überzeugt.
00:01:44Aber wie wollen Sie das Volk überzeugen oder beziehungsweise die, die Sie wählen?
00:01:51Und da kamen ja so ein paar Fragen auf, wie zum Beispiel, was ist jetzt eigentlich nochmal ein Bundespräsident genau?
00:01:58Was hat der für eine Funktion?
00:02:00Hat jedes Land einen Bundespräsidenten?
00:02:02Braucht man überhaupt einen Bundespräsidenten?
00:02:04Was unterscheidet ihn vom Bundeskanzler oder der Bundeskanzlerin?
00:02:09Hoffentlich nicht noch einmal so eine Rautenhexe, wer weiß.
00:02:13Ja, also, was sind die Rolle und die Rechte, die sogenannten des Bundespräsidenten?
00:02:21Kann mich da einer oder uns mal einer aufklären?
00:02:23Was würde unser Germanist-Next-Bundespräsident Peter Dubrovka machen?
00:02:29Was wären seine Rechte und seine Rolle als Bundespräsident?
00:02:33Naja, Peter hat ja mal gesagt, fand ich gar nicht so gut, den Grüße-August geben.
00:02:42Es ist natürlich schon eine Repräsentationstätigkeit.
00:02:47Der Bundespräsident empfängt Botschafter aus anderen Ländern, geht auf Staatsbesuche,
00:02:55repräsentiert die Bundesrepublik Deutschland, aber eben als ein neutrales Organ, als Präsident aller Deutschen.
00:03:04Und er hat natürlich deutlich weniger politischen Einfluss, als es ein Bundeskanzler hat.
00:03:09Und das waren ja so Erkenntnisse, die man auch gerade nach der Weimarer Republik gezogen hat.
00:03:16Und ja, was macht er dann?
00:03:18Vieles andere ist rein formell.
00:03:21Das heißt, er ernennt Minister, er ernennt den Bundeskanzler, er kann den Bundestag auflösen.
00:03:28Allerdings auch nur formell.
00:03:29Da müssen erst mal andere drüber entscheiden.
00:03:31Sonst wäre es ja einfach.
00:03:37Und er unterschreibt Gesetze als Bundeskanzler.
00:03:41Aber auch hier ist er sozusagen, ja, es ist auch eher ein formaler Akt.
00:03:46Aber, ja, er kann auch mal die Unterzeichnung und Absegnung eines Gesetzes verweigern, wenn er sagt,
00:03:55nee, Leute, also ich habe das Gefühl, das verstößt gegen die Verfassung.
00:03:58Prüft das bitte nochmal.
00:04:00Und dann ist er eigentlich eine hohe moralische Instanz, aus meiner Sicht, der einfach mal sagt,
00:04:09ich spreche jetzt hier für das Volk und ich spreche für alle Deutschen.
00:04:13Und ich erinnere mal daran, ihr solltet euer Leben mal selber in die Hände nehmen
00:04:18und nicht alles an den Staat delegieren.
00:04:21So in der Art haben es ja seine Vorgänger auch gemacht.
00:04:25Viele zumindest.
00:04:27Du meinst die ohne Steine schmeißen.
00:04:30Darf ich das überhaupt sagen?
00:04:31Das ist ja Verunglimpfung.
00:04:34Also Steine schmeißer Meier.
00:04:37Ach so.
00:04:38Ja.
00:04:43Ja gut, es gab Gute und Schlechte und vielleicht hören wir ja auch noch, ob Peter so ein Ideal hat,
00:04:49ein Vorbild.
00:04:51Da können wir ihn ja heute auch noch im Laufe des Abends fragen.
00:04:54Aber habe ich somit erst mal alles so abgebildet oder habt ihr noch Ergänzungen?
00:04:59Ich frage mich immer, reicht nicht ein Bundeskanzler, wenn man mal ehrlich ist?
00:05:04Also ich meine, der repräsentiert uns ja auch nach innen wie nach außen und so weiter und so fort.
00:05:12Man kann sich sicherlich darüber streiten, ob das jetzt wirklich eine technologisch notwendige Funktion ist.
00:05:23Möglicherweise existiert das Amt auch nur aufgrund von Tradition.
00:05:27In der Weimarer Republik gab es auch den Präsidenten, den Kanzler und man dachte sich, das gehört sich so.
00:05:34Allerdings wollte man dann irgendwie die Macht ein bisschen anders verteilen, ein bisschen die Aufgaben ein bisschen anders verteilen.
00:05:42Der Bundespräsident ist so ein bisschen das geworden, was, glaube ich, Grönig in England ist.
00:05:49Das heißt, das ist eine sehr interessante Figur.
00:05:52Man hört ihm natürlich zu, was er zu sagen hat.
00:05:55Er trifft sich auch mit Leuten im Ausland.
00:05:57Er ist sozusagen das Gesicht des Landes, wie er seine Anzeige, oder zumindest ein Gesicht des Landes.
00:06:04Und es gibt da so theoretische Anforderungen, die er so haben soll, wenn man das politische Lehrbuch liest.
00:06:13In der Praxis ist es dann immer so ein bisschen schwierig, wo nachher da vielleicht tatsächlich rausgewählt wird.
00:06:19Weil er wird ja nicht direkt vom Volk gewählt.
00:06:22Ja, das...
00:06:25Die Bundesversammlung wird ja auch nicht direkt vom Volk gewählt.
00:06:30Das ist alles irgendwie in drei Ecken und etwas kompliziert.
00:06:37Deswegen, einerseits, sage ich mal, ist das Zustandekommen des Bundespräsidenten ein bisschen merkwürdig, sage ich mal.
00:06:46Aber andererseits ist dadurch, dass er nur sehr, sehr wenig Macht hat, das auch nicht so schlimm.
00:06:53Ungefähr, wie kann man das ausdrücken?
00:06:54Ja, aber dann wäre die nächste Frage, wenn er, also man nennt ihn ja immer gerne Bundesgrüß August, ich weiß
00:07:02das wohl, ich weiß nie, ob ich das wirklich sagen darf.
00:07:05Aber ich beziehe das jetzt nicht auf einen konkreten Bundespräsidenten, also liebe Sanktionierende, seht es mir nach, wenn ich das
00:07:15jetzt kritisch hinterfrage.
00:07:16Aber ist es nicht einfach nur ein Posten, also ich meine, verschleudertes Steuergeld, wenn man mal ehrlich ist?
00:07:26Der sitzt da so rum.
00:07:27Ist das in Relation gesehen jetzt auch nicht?
00:07:30Nein, er sitzt nicht, also er hat schon ordentlich zugegeben mit der Präsentationsaufgaben, der Zivilverteilung, so ein Zeug.
00:07:37Und ich glaube nicht, dass er den ganzen Tag mitfüllen kann.
00:07:42Ich würde mal so sagen, also der Bundespräsident ist, hat eine andere Art von Macht als der Kanzler.
00:07:50Der Kanzler ist der Macher.
00:07:52Derjenige, der sagt, so, das wird jetzt so gemacht.
00:07:55Und dann würde so der Bundespräsident, der ist eher so einer, der mentalen Einflüsse ausüben kann und laut Lehrbuch auch
00:08:03eigentlich soll.
00:08:04Also der soll nicht nur nach außen repräsentieren, sondern auch innen repräsentieren, idealerweise.
00:08:11Das heißt, die Leute sollen sich mit ihm identifizieren können und er soll sozusagen auch die Einigkeit repräsentieren.
00:08:20Das heißt, wenn die Leute sich im Parlament gerade mal wieder die Köpfe einflagen, ist es eigentlich die Aufgabe des
00:08:26Bundespräsidenten,
00:08:27um das nicht nur anzuheizen und sich eventuell auch zu Seiten der Parteizur, der in der er präsentiert,
00:08:34sondern sozusagen so Leute, kommt mal runter, vertragt euch mal und redet mal vernünftig und sachlich.
00:08:42Es ist daher auch wieder Theorie wichtig, dass er in alle Richtungen anschlussfähig ist.
00:08:50Dass er also jetzt nicht direkt Partei ergreift für jede oder jede Position,
00:08:54sondern dass er einen vermittelt, einen Mediator, im Prinzip so eine Art Eheberater fürs Parlament.
00:09:01Aber anschlussfähig ist auch lustig in dem Zusammenhang.
00:09:04Der Eheberater kann dem Paar nicht vorschreiben, was es zu tun hat, wenn es nicht die Tür rausgegangen ist.
00:09:09Aber er kann Empfehlungen abgeben, Hinweise geben.
00:09:15Dieses kann man mal nachdenken, das kann man mal ausprobieren.
00:09:19Wenn der Bundespräsident frisch im Kopf ist, hat er schon ziemlich viel Ausrichtung damit.
00:09:28Also da besteht Hoffnung.
00:09:30Das ist vielleicht eine Art Bundesmediator mehr als alles andere.
00:09:35Kann man das vielleicht so formulieren?
00:09:37Im Prinzip ist das seine Aufgabe.
00:09:41Er könnte also zum Beispiel sagen, Leute, ihr müsst ja nicht gleich die Brandmauer einreißen,
00:09:46aber macht doch mal ein Fenster rein.
00:09:49Oder ein Feuerlöscher an.
00:09:51Ja, ja, zum Beispiel.
00:09:54Erakli, du hast die Hand gehoben, wenn ich das richtig sehe.
00:09:57Ja, also das mit der Brandmauer ist vielleicht für die AfD interessant,
00:10:04aber jetzt aus der libertären Sicht gibt es, denke ich, zwei wichtige Punkte.
00:10:12Hat der Bundespräsident oder nicht Betorecht und kann er Gefangenen begnadigen?
00:10:21Ich denke, das sind die zwei wichtigsten Punkte.
00:10:25Wisst ihr das?
00:10:26Ja.
00:10:27Ja, ja, das mit den Gefangenen, das ist mir gewahr.
00:10:31Ja.
00:10:32Wenn er das...
00:10:34Wird selten geputzt.
00:10:37Leider, aber unser Kandidat würde das öfter nutzen, oder?
00:10:43Das könnte sein, ja.
00:10:46Das könnte sein.
00:10:48Wobei, man muss ja ein bisschen aufpassen, weil es gibt viele Leute in diesem Land,
00:10:53die mögen es nicht, wenn ihre Feinde begnadigt werden, die sie gerade mit viel Müdung und Not außer Gefecht gesetzt
00:11:01haben.
00:11:06Ja, ich sag das, ich sag das, dass auch die Sache mit dem Betorecht, also zum Beispiel, könnte ja theoretisch
00:11:17ein Gesetz, wo ich sage, ja, das wäre jetzt sehr blöd, dass ich noch freiwillig sticht, kommt eher selten vor.
00:11:25Und nun ist natürlich, ich habe so ein bisschen einen Zwang zur Ehrlichkeit und zur Transparenz.
00:11:34Und wenn ich ihm vorhin einen ankündige, ja, Leute, also wenn er so und so und so und so macht,
00:11:39das könnt ihr gleich vergessen, das werde ich als Präsidenten unterschreiben.
00:11:42Könnten die durchaus auf die Idee kommen, den sollten wir nicht zum Präsidenten wählen, der macht nur Erdung.
00:11:48Oder wenn ich sage, wenn wir der Leute einlocht, weil sie ihre Meinung gesagt haben oder sowas, den begnadige ich
00:11:53instant, weil das ist einer Demokratie, würde ich anwählen.
00:11:57Und wenn die sich wahrscheinlich auch sagen, dieser Präsident ist gefährlich, den wählen wir mal drücken.
00:12:02Ja, wenn ich das aber, wenn ich das aber nicht sage, aber dann später mache, dann würde ich sozusagen meinen
00:12:09eigenen Standard Transparenz und Ehrlichkeit verletzen.
00:12:13Das heißt, das ist, du sagst, etwas schwierig.
00:12:17Peter, in der Wirtschaft gibt es so einen Begriff, habe ich gelernt, komparatives Konkurrenzvorteil.
00:12:27Also, du hast etwas, was kein anderer hat und auch nicht haben kann, ja, also, naja, es macht keinen Sinn,
00:12:39etwas Gutes zu machen, wo zehn weitere direkt nachbauen könnten, dann wirst du halt leicht überholt.
00:12:48Aber das, was jetzt ein libertärer Präsident machen könnte, ja, jedes Gesetz, was die Freiheit der Bürger Deutschlands einschränkt, ihre
00:13:03Rechte verletzt, würde er ablehnen.
00:13:07Und jeden Gefangenen, der zu Unrecht im Gefängnis sitzt, also dem zu Unrecht Gewalt angetan wurde, würde er, ohne zu
00:13:19zögern, befreien.
00:13:22Die Macht hättest du ja.
00:13:25Und keiner außer dir würde es wagen, das zu tun, das zu versprechen.
00:13:31Ja, ich, ich sag mal so, ich gehe mal davon aus, dass die Bundesversammlung mich nicht besonders knorke finden wird
00:13:44mit dieser Ansicht, aber ich habe diese Ansicht tatsächlich, ja.
00:13:47Wenn ich sehe, dass noch mehr Gesetze zur Einschränkung der Meinungsfreiheit erlassen werden, noch mehr Bevormundungsgesetze erlassen werden, noch mehr
00:13:57Gesetze, die den Wettbewerb verzerren, indem sie halt Neuteilnehmer da in irgendwelchen Sachen gängeln und sowas, dann werde ich mich
00:14:07dagegen sperren.
00:14:08Weil das dermaßen tief gegen meine Überzeugungen geht, das geht und wenn ich sehe, dass irgendjemand verknackt wird, zum, ich
00:14:20bin nur dieses eine Beispiel von diesem einen, der da dieses Meme gemacht hat, da mit Fäser, wo die das
00:14:24Film hochhält, ich passe die Meinungsfreiheit, das hat sich ja jetzt inzwischen von selbst erledigt, das hat irgendwie eine andere
00:14:30Instanz schon wieder aufgehoben.
00:14:32Das ist jetzt nicht aufgehoben worden, der wäre tatsächlich irgendwie für sieben Monate ohne Bewährung in den Klass gekommen, der
00:14:40LDD würde ich davon erledigen, das bringt nichts.
00:14:43Es gibt ja andere.
00:14:44In einer freiheitlichen Eurkantik gibt es sowas.
00:14:49Da könnte ich mir ja gar nicht mehr in den Spiegel gucken, wenn ich dann sagen würde, naja gut, und
00:14:54des lieben Friedens willen, dann hast du dir das mal die Bühne über sieben, das geht.
00:15:00Danke.
00:15:00Grundsätzlich hoffe ich, dass solche Fälle nicht allzu viele auf dem Tief standen, aber ich habe eine sehr integrative Persönlichkeit,
00:15:11wie gesagt, ich sehe da die Aufgabe des Bundespräsidenten tatsächlich als einen Mediator und Ehreberater, das heißt, ich würde da
00:15:19jetzt nicht hingehen und irgendjemandem sagen so, hey du Acht, was machst du da für Scheiß?
00:15:25Das wäre dann mehr meine Aufgabe.
00:15:28Ja, schauen Sie mal, jetzt haben Sie sich hier so verklagt und Sie befinden sich hier nur noch gegenseitig.
00:15:34Wäre es denn nicht vielleicht auch möglich, mal vielleicht ein Stück zurückzugehen und einfach mal schauen, wo liegt denn Ihr
00:15:40Dissens?
00:15:40Was ist denn genau der Punkt, an dem Sie nicht befreien sind?
00:15:44So, so, so.
00:15:45Na gut, Dirk, du hast das Händchen gehoben, bitte.
00:15:50Ja, also so schön das mit den Begnadigungen ist, aber wenn man das übertreibt, dann hebelt der Bundespräsident ja sozusagen
00:15:58unser Rechtssystem aus.
00:16:00Also das sehe ich schon ein bisschen kritisch unter das Aushebeln.
00:16:06Ja, also ich meine, definitiv, wir machen ja nächste Woche eine schöne Sendung zum Thema Rechtssystem mit dem Anwalt Dr.
00:16:16Andreas Tietke.
00:16:26Ja, also wie gesagt, das könnte ein bisschen zu weit führen und letztendlich auch über Gesetze befindet ja dann Karlsruhe.
00:16:40Aber ich finde also zum Beispiel auch so eine Aufgabe eines Bundespräsidenten, was ich mir wünschen würde, ist, wenn Karlsruhe
00:16:47also mal gesagt hat, lört mal zu, lieber Bundestag, das, was ihr hier gemacht habt in den letzten drei Jahren,
00:16:52Umsetzung des Wahlrechts, das war verfassungsfeindlich.
00:16:56Ihr müsst das ändern, dass man als Bundespräsident auch noch mal hingeht und sagt, lieber Bundestag, gib mal Gas.
00:17:02Oder dass man als Bundespräsident auch mal sagt, pass mal auf, lieber Friedrich, ich meine, ich bin ja Präsident von
00:17:10Deutschland und du tu bitte nicht so, als wärst du nur Kanzler von der Ukraine.
00:17:14Du bist auch Kanzler von Deutschland.
00:17:16Und guck dir mal deine Umfragewerte an.
00:17:19Die sind inzwischen auf 16 Prozent gesunken.
00:17:22Wäre es denn nicht mal erwägenswert für dich, den Bundestag zu fragen, ob du hier überhaupt noch erwünscht bist?
00:17:29Ja, ja, ja, natürlich. Also das, das, das führt mich zu einer weiteren Frage, also eigentlich zu zweien.
00:17:37Der Bundespräsident ist nicht parteipolitisch, heißt es, und soll überparteilich handeln.
00:17:45Geht das? Ich halte das für einen Widerspruch in sich, weil Politik ist auch immer Meinung.
00:17:53Und das würde ja bedeuten, dass der Präsident, Bundespräsident, keine Meinung hat.
00:17:58Nee, ganz so würde ich das jetzt nicht ableiten. Es geht schon.
00:18:03Okay, gut.
00:18:04Es geht schon. Man soll halt sich davon, natürlich, der Bundespräsident hat eine Meinung, jeder Mensch hat eine Meinung, jeder
00:18:12Mensch hat ein Wertesystem.
00:18:14Und meistens ist dieses Wertesystem auch irgendwo in der Partei, in der er sich vielleicht befindet, abgebildet.
00:18:22Aber als Bundespräsident soll man, das ist die Voraussetzung, also das ist die Anforderung, man soll nicht seine eigene Partei
00:18:32bevorzugen durch irgendwelche Äußerungen und andere Parteien benachteiligen.
00:18:40So eine typische Benachteiligung wäre jetzt zum Beispiel das, was Merkel gemacht hat, aus Afrika anrufen und sagen, diese Wahl
00:18:47muss rückgängig gemacht werden.
00:18:48Ausgerechnet aus Afrika.
00:18:50Ist ja auch scheißegal, woher.
00:18:54Man hat zwar keine Befugnis, darüber zu entscheiden.
00:18:59Als Kanzler vielleicht hätte man sie noch eher als Bundespräsident, aber als Kanzler hatte sie damit auch nicht.
00:19:04Aber allein halt die Tatsache, dass sie ein rangbuber Mensch ist, das beeinflusst natürlich die Leute.
00:19:12Wenn so ein Bundespräsident so etwas sagen würde, damit würde er ganz eindeutig eine Partei benachteilen.
00:19:21Und sobald das erkennbar wird, dass der Bundespräsident sozusagen im Zusammenspiel der Parteien immer wieder so bestimmte Parteien übermäßig ermahnt
00:19:37und anderen übermäßig viel durchgehen lässt,
00:19:41dann würde er gegen diese Neuteilität verstoßen.
00:19:44Ja, wie darf ich mir denn einen Bundespräsident Dubrovka vorstellen, der zum Beispiel die Linke nicht mahnt?
00:19:55Oder würde sich das Problem von selber erledigen, wenn der freiheitliche Gedanke eine so große Bedeutung innerhalb Deutschlands bekäme,
00:20:03dass niemand die Linken mehr so ernst nehmen würde?
00:20:06Würde das sich quasi selbst ausmerzen, wenn ich das sagen darf?
00:20:11Da muss man einen konkreten Fall mal konstruieren.
00:20:15Solange das so abstrakt ist, wird die Frage und die Antwort keinen Sinn ergeben.
00:20:21Ja, gut, gut, gut, gut.
00:20:24Ja, klassisch, was sind klassische Essentifforderungen?
00:20:28Was würdest du sagen, wäre dann ermahnenswert?
00:20:37Oh, das ist eine wirklich schwierige Frage.
00:20:39Also mir fallen viele Dinge ein, aber ich weiß nicht, ich habe nie so darüber...
00:20:44Da gibt es eigentlich viele Dinge, gerade wenn man sich den letzten Bundesparteitag der Linken ansieht.
00:20:54Ja.
00:20:56Wo also zur Verfolgung und Ermordung von Reichen aufgerufen wird.
00:21:02Ja, das ist richtig, zum Beispiel.
00:21:05Und da könnte man ja gerade als libertärer Bundespräsident auch richtigstellen und sagen,
00:21:11passt mal auf Leute, reich ist jemand geworden, der für das, was er den Menschen gegeben hat,
00:21:17Geld bekommen hat, in den allermeisten kapitalistischen Fällen.
00:21:20Und die haben alle einen Mehrwert darin gesehen.
00:21:23Also hat er eigentlich noch mehr Reichtum geschaffen, als er vorher schon hatte.
00:21:29Das siehst du genau, das darf ich eigentlich so nicht sagen.
00:21:33Ah.
00:21:34Weil das ist tatsächlich schon mit einem parteipolitischen Bias versehen.
00:21:40Ist das so?
00:21:41Okay.
00:21:42Ja, das ist so.
00:21:43Wenn die Linke der Ansicht ist, dass Reiche irgendwie böse sind und es keine Reiche geben soll,
00:21:51dann ist das halt ihre, ich sage mal, Ideologie.
00:21:56Das kann ich zwar für falsch halten, aber ich kann Ihnen da nicht vorschreiben,
00:22:00wie sie sich dazu äußern oder denken sollen.
00:22:03Das ist die Neutralität.
00:22:05Wohl aber, wenn sie sagen, wir sperren Reiche in die Gulag oder wir erschießen die oder so,
00:22:12dann kann ich sagen, Leute, ich glaube, ihr habt es hier ein bisschen übertrieben.
00:22:18Wäre es vielleicht möglich, dass ihr da irgendwie einer von euch vor das Mikrofon tritt
00:22:23und das irgendwie richtig stellt, bevor die Leute denken, dass ihr eine Gefahr für die Demokratie darstellt?
00:22:29Bevor irgendjemand eine 1500-seitige Studie in Auftrag gibt.
00:22:33Ja, ja, ja, ja, genau.
00:22:38Wenn ihr noch mehr solche Patzer raushaut, dann könnte doch sein,
00:22:42dass der Verfassungsschutz irgendwie auf die Idee kommen könnte, euch zu beobachten.
00:22:46Wollt ihr das?
00:22:47Was soll denn das, warum sagt ihr das?
00:22:50Das ist aber auch schon gefährlich.
00:22:52Nee, aber das ist tatsächlich, das ist eigentlich neutral.
00:22:56Neutral, neutral halt im Sinne von, es gibt halt bestimmte Fundamente und Werte
00:23:01dieser freiheitlichen Demokratie, solange die nicht verletzt werden, gibt es nichts zu mahnen.
00:23:08Aber in dem Moment, wo solche Sachen halt verletzt werden, dann gibt es was zu mahnen.
00:23:12Und zwar genau das.
00:23:14Nicht, weil wir Reiche brauchen oder das wäre dann meine Ideologie.
00:23:18Sozusagen, du hör mal, das, was du gesagt hast, entspricht nicht meiner Ideologie.
00:23:22Nee, das soll der Präsident aber möglichst bitte vermeiden zu tun.
00:23:27Sondern wenn aber so demokratische Grundfesten angegriffen werden, wie, was weiß ich, Reiche erschießen
00:23:33oder Oppositionsverbot oder Meinungsfreiheit einschränken, indem wir da irgendwie den Staat,
00:23:39die Presse regulieren lassen oder sowas, dann, dann hervorkommen und sagen, Leute, das geht so nicht.
00:23:47Nicht, weil ich nicht einverstanden bin mit euren politischen Ideen und wie ihr dieses Land
00:23:53hier führen würdet, wenn ihr an der Macht werdet, sondern weil das geht nicht mit der
00:23:58Verfassung.
00:23:59Das geht nicht mit den Menschenrechten und das ist eine absolute Verletzung der Grundregel
00:24:05von Demokratie.
00:24:06Bitte nehmt euch ein Lehrbuch der Demokratie, vielleicht lest ihr auch nochmal Karl Popper,
00:24:11die offene Gesellschaft und ihre Feinde, Teil 1 und 2 ist viel, aber lest es und dann
00:24:17reden wir vielleicht noch.
00:24:18Das darf ich sagen und muss ich auch sagen, weil als Bundespräsident bin ich sozusagen so
00:24:23eine Art Güter der Verfassung, so wie der Papst das Oberhaupt der katholischen Kirche
00:24:29ist.
00:24:29Der Papst entscheidet nicht, ob der Kölner Dom jetzt renoviert wird oder nicht, aber
00:24:35der Papst kann bestimmte Dinge sagen und die haben dann ein Gewicht.
00:24:40Wo wir gerade bei diesem Thema sind, Dirk hat es schon erwähnt, ist der Bundespräsident
00:24:49eine moralische Instanz und wenn er quasi apolitisch sein soll, aber er kann nicht apolitisch sein,
00:24:59weil das nun mal die menschliche Natur ist, dass jeder Mensch irgendwie, sagen wir, ich
00:25:03muss nicht zwingend sagen politisch, aber zumindest eine gewisse Moral, ein gewisses
00:25:07Wertefundament hat, darf er das hier und da nuanciert, also natürlich nicht so stark
00:25:17rauskehren, was er für moralisch richtig hält?
00:25:22Also eine absolute Neutralität gibt es ja ohnehin nicht.
00:25:26Unter der Prämisse könnte man ja jetzt sagen, jo, was ist absolute Neutralität?
00:25:31Das ist für mich eine Chimäre.
00:25:33Neutralität, Neutralität ist ein Gewicht, niemand ist neutral, aber es gibt halt gewisse,
00:25:39wie soll ich es mal sagen, was weiß ich, man stelle sich vor, Politik wäre so ein Spiel,
00:25:45die Monopoli.
00:25:46Es gibt Spielregeln, wenn du mal losgehst, kriegst du 4.000, was weiß ich, Roller, Spielregeln.
00:25:53Wenn du auf dieses Gefängnisfeld gehst, gehst du ins Gefängnis.
00:25:58Wenn ich jetzt sozusagen der Aufseher über so ein Spiel bin, vielleicht ist der eine mein
00:26:05Kumpel und der andere, den kann ich nicht leiden.
00:26:08Ich kann aber trotzdem darauf achten, dass alle die Spielregeln einhalten.
00:26:13Und auch wenn mein Freund mein Freund ist, aber die Spielregel übertritt, dann ist es
00:26:19halt meine Pflicht, ihm zu sagen, hör mal, das ist jetzt nicht ein Clusters.
00:26:25Okay, also es geht halt mehr um Spielregeln, denn um die eigene Meinung.
00:26:32Es konterkariert sich ein bisschen mit dem Gedanken, dass kein Mensch neutral ist, aber
00:26:38hätte denn ein libertärer Bundespräsident eine libertäre Position oder libertärere
00:26:43Position?
00:26:44Also nehmen wir jetzt mal den jetzigen, ich kann den Namen nicht nochmal sagen, ihr wisst
00:26:49schon.
00:26:55Der lässt das ja auch durchblicken, manchmal auch einfach nur durch Auslassen oder durch
00:27:03Auswahl bestimmter Bands.
00:27:05Ich erinnere da mit Freude an, wie heißen die Vögel noch?
00:27:08Feine Sahne.
00:27:12Ich darf ja A-neutral sein.
00:27:15So, pass auf, pass auf.
00:27:17Das ist ja auch eine Aussage.
00:27:20Demokratie.
00:27:21Es gibt Spielregeln in der Demokratie, weil zufällig ist Demokratie eigentlich ein ur-libertäres
00:27:32Konzept.
00:27:34Die Demokratie ist Liberalismus, nennen wir es mal so.
00:27:43Und im Moment ist es der Gestalt, dass die demokratischen Grundprinzipien schon ein bisschen
00:27:52unter Druck geraten sind.
00:27:54Ein bisschen.
00:27:56Ja, das ist Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Parteischkeit von Gerichten und so ein Zeug,
00:28:04und Unterwanderung auch von staatlichen Institutionen durch Parteisoldaten.
00:28:10Und das sind alles Dinge, die einen Linken überhaupt nicht spüren würden.
00:28:17Ja.
00:28:17Und der würde dann fünfe gerade sein lassen, wenn irgendwelche Dinge beschlossen werden,
00:28:23die undemokratisch sind, aber der linken Sache dienen.
00:28:28Rechte möchte ich da jetzt auch nicht allzu sehr in Schutz nehmen, obwohl im Moment die
00:28:34Rechte eher Vertreter der Meinungsfreiheit sind, weil ihnen gerade der Mund verboten wird.
00:28:40Das ist halt die menschliche Natur.
00:28:42Solange mir der Mund verboten wird und ich zensiert werde, bin ich ein Verfechter der
00:28:47Meinungsfreiheit.
00:28:48In dem Moment, wo ich selbst an die Regierung komme, mache ich alle meine Gegner mundtot,
00:28:52wenn ich die Macht dazu habe.
00:28:54Das ist in der menschlichen Natur drin.
00:28:56Man braucht da sehr viel Disziplin, um dagegen anzugehen.
00:29:00Und die Disziplin hat man auch erst, wenn man seinen eigenen Bias erkannt hat.
00:29:04Ich glaube, 80 Prozent aller Menschen in diesem Land wissen gar nicht, dass sie einen Bias haben.
00:29:09Da sind wir hier beim Verrätung-Prinzip von gestern, ja.
00:29:12Lange Rede, kurzer Sinn.
00:29:14Das heißt, im Moment, in der jetzigen Situation, wäre jemand, der liberalistische Ansichten hat
00:29:23und seine Aufgabe ist es halt nur dann zu mahnen, wenn irgendwo demokratische Prinzipien verletzt
00:29:31werden, weil wir wollen doch mit Demokratie sein, dann hätte der im Moment sehr, sehr viel
00:29:39zu mahnen und man würde dem schon anerkennen, dass der irgendwie liberal ist.
00:29:44Das würde man ihm sogar sehr anmerken, weil er nämlich Dinge anmahnt, die viele andere
00:29:49halt durchgehen lassen oder sogar gutheißen.
00:29:54Aber er würde das nicht.
00:29:56Aber interessanterweise muss er dazu nicht unbedingt auch sein Parteiprogramm verpressen, wo da
00:30:03die Programme anderer Leute irgendwie berunter machen, sondern er muss sich tatsächlich rein
00:30:08auf die Spielregeln der Demokratie berufen.
00:30:11Das reicht im Moment schon, um als Liberaler sehr, sehr viel zu sagen zu haben.
00:30:18Gut, Irakli, du hast die Hand gehoben.
00:30:21Ja, natürlich, also ich, Entschuldigung, ich muss eingreifen.
00:30:26Natürlich?
00:30:26Nein, diese Werte, die du genannt hast, die klassisch-liberalen Werte, die sind nicht
00:30:32demokratisch, die sind republikanisch.
00:30:35Also Demokratie kam viel später mit Andrew Jackson, das allgemeine Wahlrecht und das Ziel
00:30:42war halt genau, die republikanischen Werte zu zerstören, so wie diese republikanischen
00:30:48Werte sind, zum Beispiel Meinungsfreiheit.
00:30:53Also die Gründer Vetter Amerikas, wisst ihr, wie oft sie Demokratie in der Verfassung
00:30:59erwähnt haben?
00:31:02Gar nicht.
00:31:03Richtig.
00:31:05Da steht immer wieder Liberty, aber keine Demokratie.
00:31:09Die Demokratie wollten sie nicht.
00:31:12Also sie, sie haben versucht, mit allem.
00:31:15Ich will das etwas anders.
00:31:17Sie haben die Demokratie deswegen nicht beschrieben, sondern nur Liberty, weil sie für den
00:31:20Präsidenten das gleiche ist.
00:31:22Nein, nein, also die, eigentlich nicht.
00:31:27Also per Definition, Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
00:31:31Sie wollten keine Diktatur, sie haben dagegen gekämpft.
00:31:34Ich schreibe gerade an einem Politikbuch, einem politischen Philosophiebuch, da grösele ich
00:31:39die Sache mit der Demokratie auf, weil das ist nicht so einfach mit Diktatur der Mehrheit
00:31:45und so.
00:31:46Die Demokratie ist ein unklinig freiheitliches Konzept, was nämlich darauf beruht, dass die
00:31:53Leute keinen Bock haben auf Befondung in den Tyrannei.
00:31:57Und die einzige Möglichkeit, um den zu entgehen, ist, wenn sie sich selbst regieren.
00:32:04Aber dafür braucht es Spielregeln.
00:32:09Und diese Spielregeln, das ist das Interessante, ich werde jetzt nicht das ganze Kapitel vorlesen,
00:32:14aber die Spielregeln ergeben sich eigentlich von selbst.
00:32:19Die Hauptregel ist einfach, keine Tyrannei und Beformungen von niemandem.
00:32:25Auch nicht von meinem Nachbarn.
00:32:27Nicht von einem König, nicht von einem Diktator, aber nur von meinem Nachbarn oder sonst irgendwelchen
00:32:33Leuten.
00:32:36Daraus ergibt sich, ich habe mitzuentscheiden.
00:32:41Ich habe genau so viel mitzuentscheiden wie alle anderen.
00:32:44Und es gibt dann dabei Regeln, die sich daraus gegebenen, nämlich zum Beispiel der Minderheitenschutz.
00:32:50Das ist nämlich, wenn jemand in der Minderheit ist, muss er darauf vertrauen können, dass
00:32:55die Mehrheit ihn nicht verarscht und nicht unterdrückt, nicht bevormundet und nicht tyrannisiert.
00:33:01In dem Moment nämlich, wo das trotzdem passiert, ist das komplette Konzept im Arsch.
00:33:10Deswegen, es ergibt sich eine logische Kaskade von allen möglichen Sachen.
00:33:15Minderheitenschutz, Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit.
00:33:20Das sind alles Säulen der Demokratie.
00:33:22Und wenn irgendetwas davon nicht respektiert wird, kippt alles.
00:33:27Und die Demokratie verwandelt sich dann in irgendwas anderes.
00:33:30Das ist aber dann keine Demokratie mehr.
00:33:31Solange man Demokratie haben will, muss man all diese Säulen pflegen.
00:33:37Also all das, was du sagst, nennt man Republik gemeinsam, nicht die Demokratie.
00:33:42Wir streichen jetzt um die Definition.
00:33:44Das wird heutzutage Synonym verwendet.
00:33:47Kein Mensch kennt mehr den Unterschied zwischen Demokratie und Republik.
00:33:51Und eigentlich gibt es auch gar nicht.
00:33:52In Amerika schon, hier nicht.
00:33:55Hierzulande leider nicht.
00:33:56Ja, da gibt es die republikanische Partei und die demokratische Partei.
00:34:00Genau, nicht ja, aber zum Beispiel, also jetzt in deiner Logik, in deiner Überlegung, der Fehler.
00:34:10Du sagst mitentscheiden, man will mitentscheiden und dann sagst du keine Bevormundung.
00:34:18Mitentscheiden heißt, anderen entscheiden für dich mit.
00:34:23Das bedeutet dieses Wort.
00:34:25Das Konzept sieht ja vor, wenn du dich nicht bevorwunden lassen willst, musst du auch die anderen in Ruhe lassen.
00:34:34Weil das kommt dann alles zu dir zurück, wenn du dich daran nicht hältst.
00:34:38Ja, und?
00:34:40Tun sie aber nicht, halten sie sich nicht dran.
00:34:43Dann kracht das System zusammen und du hast keine Demokratie.
00:34:50Na gut, lassen wir das.
00:34:55Ja, aber jetzt kommen wir mal zu folgendem.
00:34:59Was würde uns ein libertärer Kandidat bringen?
00:35:04Mit oder ohne Sieg?
00:35:06Also ich habe da so meine Ideen, was das bringen würde, wenn man das auch wirklich gnadenlos verfolgt und überall
00:35:15durchjagt.
00:35:15Aber was ist denn eure Meinung?
00:35:19Was wäre der Benefit?
00:35:22Inwieweit würden wir als Freiheitliche davon profitieren?
00:35:27Inwieweit würde das Land davon profitieren?
00:35:29Also Deutschland.
00:35:34Ich denke, im Rahmen einer oder dieser Kampagne oder dieser Wahl hätte ein libertärer Kandidat auch mal wieder die Chance,
00:35:46die Stimme für freiheitliche Ideen zu erheben.
00:35:51Die also dann zum Beispiel sagen könnte, Leute, Demokratie bedeutet Streit.
00:35:59Also streitet euch bitte zivilisiert und grenzt nicht einander aus.
00:36:04Und Freiheit und ich trete ja jetzt hier auch an als jemand, der für Freiheit eintritt, bedeutet eben auch, lebe
00:36:13dein Leben, organisiere dein Leben selber, übernimm Verantwortung für dich.
00:36:17Das kann nicht alles der Staat tun.
00:36:22Und das sind so moralische Appelle.
00:36:26Das ist einer dieser ganz vielen Punkte, wo halt einer mit liberalen Ansichten sehr viel zu sagen hätte, leider wahrscheinlich
00:36:34auch zu mahnen hätte.
00:36:35Weil diese Werte sind, man kann nicht streiken, sind sie in Vergessenheit geraten oder hat es sie nie gegeben?
00:36:42Die Deutschen sind ja von Haus aus ein bisschen umrichtigkeitshörig, aber das ist dann wieder so ein Thema für sich.
00:36:49Auf jeden Fall, es gibt ganz, ganz viele Themen, was der Dirk jetzt gerade gesagt hat, das ist eine solche
00:36:55Leder.
00:36:57Aber es gibt eigentlich tausende Leder.
00:37:02Ja, aber dann, also ich persönlich, ich bin ja jetzt, ich bin ja nicht zur Neutralität verpflichtet, sondern nur, dass
00:37:10ihr euch gegenseitig nicht verbal übereinander herstolpert.
00:37:16Also ich persönlich finde, der erste Impetus, das sowas hat oder hätte oder haben könnte, ist eben, dass die Idee,
00:37:25die Idee, dass der Freiheit wieder in den Vordergrund gerückt wird.
00:37:29Also es ist für mich vielleicht mehr so als eine Art Werbekampagne zu sehen, denn, sagen wir mal so, die
00:37:37PDV, ob die die 5%-Hürde knacken würde, da darf ich Fragezeichen dran machen.
00:37:43Aber trotzdem wäre es wie ein schönes Werbeplakat und ich finde, mit unserem Herrn Doktor haben wir den idealen Kandidaten
00:37:52gefunden, denn wie ich aus dem Gespräch gestern mit ihm herausfand, ist er zwar grundsätzlich der Freiheit zugeneigt,
00:38:00aber darüber hinaus hat er noch ein paar andere Gedanken auch zum Thema Libertarismus.
00:38:06Also das heißt, ich sehe in ihm ein Binneglied auch zu anderen Ideen.
00:38:11Es gibt ja die Fundis der Libertären.
00:38:14Ich glaube, die würden sich mit Herrn Dr. Dubowka vielleicht nicht einig werden, weiß ich nicht.
00:38:21Vielleicht auf menschlicher Ebene bei einem Bier an der Bar, aber ich könnte mir vorstellen, also erstens, das würde die
00:38:28freiheitlichen Gedanken wieder in den Vordergrund rücken.
00:38:31Und zweitens hätten wir mit unserem Herrn Doktor einen wirklich idealen Kandidaten.
00:38:37Ich würde mir dieses Amt definitiv nicht zutrauen.
00:38:40Ich kann meine Klappe nicht halten und Diplomatie ist nicht mein zweiter Vornaut.
00:38:45Ich würde dieses Amt nicht mit Würde erfüllen können.
00:38:53Ja.
00:38:54Ja.
00:38:55Dirk, was denkst du?
00:38:57Ja, also, was hier angesprochen wird, ist schon wichtig.
00:39:05Ich bin nicht selbst tatsächlich als jemand, der eine Mitte-Position hat.
00:39:11Weil, ich bin tatsächlich der Ansicht, in der reinen Lehre ist jede Ideologie die Welt.
00:39:18Ja.
00:39:19Und die Hardcore-Libertären, die Ararchiokapitalisten, machen meiner Ansicht nach im Grundsatz dieselben Fehler wie die Sozialisten.
00:39:30Und zwar, sie entdenken sich ein utopisches System, wie wollen das alles tun?
00:39:37Und dieses System funktioniert in der Theorie auch.
00:39:40Aber es würde nur funktionieren, wenn alle Menschen so denken wie sie.
00:39:46Das heißt, Sozialismus würde vielleicht funktionieren, wenn alle Menschen wie Sozialisten denken würden.
00:39:53Also jetzt wieder Idealtyp der Sozialistin, in einem Mädchen im Getriebe, ich muss mich so denken, weil es so sind
00:39:59Menschen, aber in einem Märzansatz so denken, nicht so.
00:40:01Beim Libertarismus ist das auch so, dass da ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Disziplin vorausgesetzt wird von den Renten,
00:40:12dass viele Menschen mal die Qualität haben und auch gar nicht wollen.
00:40:17Weil Freiheit geht in die Verantwortung einher.
00:40:21Da muss man Entscheidungen treffen.
00:40:23Man muss die Verantwortung und die Konsequenzen zu dieser Entscheidung tragen.
00:40:26Und dafür sind viele Menschen schlicht und bereit, nur auch zu klären, voll und zu klären.
00:40:33Und wenn man da die Balance verliert, dann kriegt man Probleme, um auch zu rechts etwas zu sagen.
00:40:42Ich bin der festen Überzeugung, Menschen brauchen als Identifikationskranker Punkte, was die Kultur, Traditionen, gemeinsame, verbindende Werte.
00:40:54Und wenn man das wiederholfen hat, dann kriegt man somit einen verknöcherten, mittlerweise sogar tiefen Religionsstaat, den man jenig ist,
00:41:05weil im Mittelalter war es die Kirche, in den mittelöstlichen Ländern der Israel und in Amerika war ja lange Zeit
00:41:18tatsächlich so ein verknöcherter,
00:41:21und dann gibt es so ein verknöcherlicher Nuss überall.
00:41:24Deswegen heißen ja auch die Linken dort immer noch Liberals, weil nämlich der freiheitliche Gedanke in den USA, der da
00:41:34Elite waren,
00:41:36der war als erstes quasi erfunden worden als Gegensatz zu diesen total verknöcherten, traditionell festgefahrenen Strukturen,
00:41:46aus denen man nicht ausbrechen kann.
00:41:49Und das behindert dann Wissenschaft, Fortschritt und Entweichung der Persönlichkeit genauso wie irgendwelche sozialistische Bibliotheken.
00:41:57Deswegen, alle drei Pole des politischen Spektrums gehören zwar übrigens ins Parlament, Rechte, Linke, Liberale, die gehören da alle rein,
00:42:09die müssen sich gegenseitig ausbalancieren.
00:42:13Sobald aber einer von denen das Übergewicht hat und denkt, ha, jetzt kann ich hier machen, was ich will,
00:42:21da kommt meistens nichts Gescheites bei heraus.
00:42:25Wobei man sagen muss, eine wirklich komplett liberalistische oder libertätere Regierung
00:42:32hat es in der Geschichte der Menschheit eher weltweit.
00:42:38Im Moment sehe ich als großes Labor dafür, Argentinien, wie sie im KWM-Idee,
00:42:44ich bin außerordentlich gespannt, was der da auf den Beinen kriegt
00:42:47und ich drücke ihm wirklich alle drauf, die ich habe, weil ich sehr, sehr, sehr, sehr will, dass er Erfolg
00:42:53hat,
00:42:54weil dieser Erfolg hat dann ja nicht Vorbild, das ist für die ganzen Welt.
00:42:59So, jetzt kommen wir zu dem für mich eigentlich spannendsten Teil, zu dem, ich nenne es gerne Mädchenteil.
00:43:07Wir Mädchen wollen ja gerne wissen, mit Westgeisteskind haben wir es da zu tun.
00:43:14Also, ich hoffe, es wird nicht, also ich kann mir nicht vorstellen,
00:43:17dass es bei meinem Gesprächspartner oberflächlich oder langweilig wird,
00:43:22aber ich habe Frauen beobachtet, Männer beobachtet, wenn sie sich unterhalten.
00:43:26Bei Männern geht es mal Fakten, Fakten, Fakten, Fakten.
00:43:28Und bei Frauen über Emotionen, Gefühle, wer ist, wie, woher kommt was und so weiter und so fort.
00:43:34Aus welchem Stall kommt jemand, aus welcher Denkschule?
00:43:37Wie agiert er so im Alltag?
00:43:40Das interessiert uns immens.
00:43:43Ich habe mich extra zurückgehalten.
00:43:47Aber wer ist Dr. Peter Dubrovka außerhalb von der Politik?
00:43:53Ich habe gesagt schon am Anfang, meine ich jedenfalls, weiß nicht, dann entschuldige ich mich,
00:43:58ein Neurochirurg.
00:44:00Warum Neurochirurgie?
00:44:02Was lernt man als Arzt über Menschen?
00:44:06Und gibt es auch dort Diskussionsräume über Politik?
00:44:11Das ist so der private Teil, der mich als Frau jetzt gerade ganz massiv interessiert.
00:44:17Ich habe gerade so eine Ermahnung bekommen, dass ich langsam zugänglich werde.
00:44:23Ja, das ist richtig.
00:44:25Da muss irgendjemand mal ein Lichtlein anmachen.
00:44:35Darf ich hier das Licht anmachen?
00:44:37Ja, klar.
00:44:41Sonst haben wir es mit Dark Vader zu tun.
00:44:45Also, aber Uta, du siehst schon, wenn Peter Bundespräsident wird, dann wissen wir, wer das Sagen hat.
00:44:53Seine Frau, die er fragen muss, ob er das Licht anmachen darf.
00:44:56Ja, man sollte niemals, ohne die Frau zu fragen, irgendwas tun.
00:45:00Und ich persönlich finde das sehr sympathisch.
00:45:02Das spricht für ein traditionelles Männer-Frauen-Verständnis.
00:45:05Es ist mir lieber als ein Mann, der weiß, ob er ein Reh ist oder ein Tisch.
00:45:11So.
00:45:13Meine Biografie ist hochkompliziert und langwierig.
00:45:17Durchaus spannend, aber völlig unmöglich, in diesem Podcast das einzugwätschen.
00:45:22Mit dem Neurochirurg wird man, indem man Medizin studiert, Arzt werden will und dann eines Tages eine Stellenanzeige sieht, wie
00:45:30gut wird der Frequenzarzt für Neurochirurgie.
00:45:32Dann denkt man, da haben wir uns mal ein bisschen über die Chirurgie und dann isst man da ein paar
00:45:38Jahre und denkt sich, ach ja, das ist eigentlich ganz nett.
00:45:41Dann macht man halt den Facharzt da drin und dann isst man.
00:45:45Also es gab jetzt nicht den Lebenstraum schon als kleiner Junge, ich werde Neurochirurg, also es gibt ja auch solche.
00:45:54Kein normaler Mensch, es ist ein Lebenstraum.
00:45:57Die Leute wollen nicht groß werden.
00:46:00Also ich wusste vor allen Dingen immer nur das, was ich nicht werden will.
00:46:03Aber nicht unbedingt spezifisch, Neurochirurg.
00:46:06Okay, ja, okay, gut.
00:46:11Da verirrt man sich halt irgendwie.
00:46:15Ich hatte ganz andere Ideen auch gehabt, was ich so während des Studiums.
00:46:21Wie zum Beispiel?
00:46:23Zahnarzt.
00:46:24Ach so, aber alles im medizinischen Bereich.
00:46:26Damit macht man Pinielkohle.
00:46:28Ja, habe ich auch.
00:46:30Oder Mundkiefergesichtschirurg.
00:46:32Das hätte mir auch Spaß gemacht, weil ich hatte so ein Lehrbuch.
00:46:38Und dieses Lehrbuch war voll mit zertrümmerten Köpfen und Gesichtern.
00:46:43Und so vorher nachher.
00:46:48Und vorher so ein totales Wrack, wo man so denkt, ach du Scheiße.
00:46:53Und nachher, nach einigen Eingriffen, sagt man, ich habe da nicht wieder hingelegt.
00:46:58Und da dachte ich mir, das ist doch krank, ich möchte auch wieder so Gesichter hinkriegen,
00:47:03dass sie wieder gut was.
00:47:05Was ich nicht hochgegeben, wäre da auch noch einigen.
00:47:09Ich habe auch überlegt, weil ich war nicht so, ich weiß nicht mal,
00:47:13so für Kriminalistik, wie ich auch das sehe, was es gut ist.
00:47:18Echt?
00:47:19Psychiatrie hat mich auch.
00:47:21Und sie ist es dann neuer.
00:47:25Ich habe aber als Kind tatsächlich nicht in die Zentrum gekommen, Arzt zu werden.
00:47:30Ich wollte, als Kind wollte ich tatsächlich Architekt werden.
00:47:35Ja.
00:47:36Ich wollte Häuschen bauen.
00:47:39Ja.
00:47:39Wirklich ist das immer noch in mir drin.
00:47:41Ich habe so ein seltsames, ausüglich Spezialinteresse an Architektur und an Grundmessen.
00:47:49Und Grundresoptimierung.
00:47:53Ja, wer dich auf Facebook erlebt, der sieht viel Architektur.
00:47:58Mir macht das auch sehr viel Spaß.
00:48:00Ich sehe das sehr gerne.
00:48:01Was ich auch sehr gerne sehe, ist, dass du auf Facebook eine Gruppe betreibst.
00:48:05Ich weiß nicht, ob als Admin, ich nehme es an, wo auch ganz viele unterschiedliche politische
00:48:11Richtungen aufeinandertreffen und sehr zivilisiert, kultiviert aufeinandertreffen.
00:48:16Das ist wie das Erwählens.
00:48:19Das hätte ich jetzt gar nicht mehr gedacht.
00:48:21Ja, ja.
00:48:21Das ist diese RX2-Gruppe.
00:48:24Genau.
00:48:25Und die ist tatsächlich entstanden.
00:48:28Und das passt ja jetzt gerade voll.
00:48:31Und zwar ist diese Gruppe entstanden vor einigen Jahren aus dem Gedanken heraus, ich wollte
00:48:38Linke und Rechte dazu bringen, dass sie miteinander reden.
00:48:42Und deswegen habe ich in dieser Gruppe ein paar Gruppenregeln.
00:48:51Und eine ganz wichtige Sache ist, es herrscht absolute Meinungsfreiheit dort.
00:48:57Also jede noch so komische oder abwegige Meinung darf geäußert werden.
00:49:04Und damit soll man sich dann halt sachlich auseinandersetzen.
00:49:09Wenn man sie für zu blöd hält, dann soll man sie halt ignorieren.
00:49:13Aber die zweite wichtige Regel ist, Beleidigungen, auch subtile, auch die aller, aller, aller
00:49:20subtilsten Beleidigungen, sind reingverboten.
00:49:25Also da wird schon mal geübt für das Amt des Bundespräsidenten, wenn man so will.
00:49:30Wenn man so will, ist das eine wunderbare Übung gewesen.
00:49:34Ich bin da tatsächlich ab.
00:49:36Ich habe da zwei Moderatorinnen.
00:49:40Innen?
00:49:41Innen, ja.
00:49:42Also ich bin der Mann, die zwei sind weiblich.
00:49:46Und die sind eigentlich eher links.
00:49:50Aha, okay.
00:49:52Also die eine würde ich mal sagen, ist, ja, sie sieht sich zwar als konservativ, aber
00:50:00aus meiner Warte gibt sie den Linken mehr Zustimmung als den Rechten.
00:50:05Na gut.
00:50:05Und die andere, die ist, die ist absolut berühmt.
00:50:11Aber ich muss wirklich sagen, aufgrund auch dessen, dass wir uns disziplinieren, respektvoll
00:50:17miteinander umgeben und auch privat kennen, uns privat respektieren, auch als Menschen
00:50:23und einfach sagen, okay, du hast diese politische Meinung, ich habe diese politische Meinung,
00:50:29aber deswegen ist es trotzdem ein voller Mensch.
00:50:32Und dieses versuchen wir auch auf die Gruppe auszutaten.
00:50:39Ich bin absolut zufrieden mit ihrer Arbeit, weil wir üben uns tatsächlich jeden Tag
00:50:45in Neu-Sanität.
00:50:48Dass wir nämlich Leute, deren Meinung wir sind, nicht deswegen bevorzugen, oder Leute, deren Meinung
00:50:57wir nicht sind, häufiger mühlen würden, da haben wir außerordentlich viel Disziplin.
00:51:06Also quasi das Bootcamp-Bundespräsident, wenn man so möchte.
00:51:11Ist nicht mit diesem Anspruch jetzt getartet, aber jetzt wo du das erwähnt hast, jetzt fällt
00:51:18es mir einfach selbst, das stimmt, das ist ja eigentlich, wie die Bundespräsidentin sagt.
00:51:27Und da kommt ja vielleicht eine der vorletzte, die vorletzte, wir haben mal Sachen, die sagen,
00:51:35das ist vorletzte, das ist didaktisch absolut, das geht gar nicht, aber es ist trotzdem meine
00:51:41vorletzte Frage oder wäre meine vorletzte Frage.
00:51:44Was hat sie davon überzeugt, als sie gefragt wurden, würden sie Bundespräsident werden
00:51:48wollen?
00:51:49Weil ich weiß, es war mal in der Diskussion, wie man da nominieren könnte und ich habe
00:51:54immer gesagt, nee, nee, nee, also ich will auch nicht in die Politik gehen.
00:51:59Ich weiß, das wäre nicht gut, weder für mich noch für mein Umfeld und auch nicht für
00:52:04das politische Umfeld.
00:52:05Aber was würde, also mich könnte man nicht überzeugen, aber was hat sie denn davon
00:52:10überzeugt, dieses politische Amt einzunehmen?
00:52:13Ihr naturell, eventuell?
00:52:16Wahrscheinlich das naturell, also man muss sich da jetzt nicht lange überzeugen.
00:52:21Gut, da sind ja viele kleine Mikropaktoren eine Rolle, von wegen so, die Frage so, haben
00:52:28irgendwie, was sollen wir für einen Kandidaten nehmen?
00:52:31Und wenn schon einer gleich auf mich zukommt und sagt, du hör mal, ich habe da an dich
00:52:35gedacht, also und so und so und ich denke mal dann so, ja, das ist ja auch ab, kann man
00:52:42ja mal versuchen.
00:52:44Ich halte mich, ich halte mich für mutig.
00:52:48Das ist wichtig.
00:52:49Ich halte mich für jemanden, der Rampenlicht und Aufmerksamkeit gut aushaltet.
00:52:54Das ist, glaube ich, ganz, ganz entscheidend.
00:52:57Also ich war ja mal in einer Phase, da bekam ich es auch mit der Aufmerksamkeit zu tun.
00:53:05Ich fand das sehr störend, sehr gewöhnungsbedürftig.
00:53:09Ich kann jetzt damit umgehen, aber es ist nicht meine erste Natur.
00:53:13Also ich denke, das stimmt.
00:53:14Man braucht, dass man das aushält, dass einen alle ansprechen, im schlimmsten Fall auch
00:53:20anfassen wollen, als sei man irgendwie Jesus oder so.
00:53:24Also all das ist mir nicht fremd, aber ich fühlte mich fremd in dieser Rolle.
00:53:29Das ist also definitiv.
00:53:30Das ist eine Grundvoraussetzung.
00:53:32Und die andere Sache ist Mut.
00:53:33Wobei ich glaube, es ist nicht unbedingt Mut, sondern eine gewisse, ein In-sich-Ruhen
00:53:41mehr denn alles andere, dass man sich seiner selbst bewusst ist und die Dinge macht, für
00:53:50die man gerne einsteht.
00:53:51Also da auf der Schiene könnte man mich noch abholen, aber die andere Sache mit der Aufmerksamkeit
00:53:57fand ich schrecklich.
00:53:58Aber ich nenne das dann aber auch nicht zwingend Mut, sondern einfach nur die Abwesenheit von
00:54:06Angst vielleicht?
00:54:08Also in Bezug auf dieses Thema, dass man dann plötzlich im Mittelpunkt steht.
00:54:12Das ist eine, es gibt tatsächlich diese Abwesenheit von Angst.
00:54:15Ich bin nicht frei von Angst.
00:54:17Bitte?
00:54:17Ich bin nicht frei von Angst.
00:54:20Nein, nein, in Bezug auf dieses Thema.
00:54:22Also in Bezug auf dieses Thema war ich zum Beispiel immer frei von Angst.
00:54:26Deswegen habe ich auch nie gesagt, wenn mir jemand sagte, du seist, ich sei Mut.
00:54:29Ich habe gesagt, was für ein Unfug.
00:54:31Mut würde ja das Überwinden von Angst bedeuten.
00:54:34Aber da war keine Angst.
00:54:36Also bin ich in meinen Augen auch nicht mutig gewesen.
00:54:39Aber ich glaube, das ist eine gute Sache, wenn man das nicht überkommen muss.
00:54:44Also wenn beide Grundvoraussetzungen da sind, würde ich sagen, ja, wähle ich, auch wenn
00:54:49ich nicht Wähler bin.
00:54:50Aber ich kann ja eh nicht wählen, weil das Amt bis Bundespräsidenten, da kann ich ja gar
00:54:56nichts zu sagen.
00:54:57Also nur indirekt.
00:54:59Dirk, du hebst dein Händchen.
00:55:02Ja, ich habe natürlich auch gut, ich habe dem Peter den Vorschlag gemacht und ich bin
00:55:06also von dieser Sendung bisher mega begeistert.
00:55:10Alles, was Peter sagt, das kommt so tief durchdacht und aus einer inneren Balance heraus geäußert.
00:55:17Also ich sehe in ihm wirklich einen Staatsmann.
00:55:20Und ich habe natürlich auch überlegt, wen könnte man denn für so ein Projekt einspannen?
00:55:27Und dann eine meiner ersten Überlegungen war jemand, der Bundesrecht oder deutsches Recht
00:55:33wirklich gut versteht als Jurist, der hervorragend reden kann, aber auch eine sehr stille Rolle spielt.
00:55:42Mein Wunschkandidat wäre Carlos AG Bauer gewesen.
00:55:45Und dann war aber auf der anderen Seite, habe ich mir gedacht, der Mann ist sehr, sehr eingespannt.
00:55:51Der ist sehr aktiv in der libertären Szene.
00:55:54Und vor allem habe ich mich gefragt, wäre er der Typ, der so eine Kampagne natürlich auch verlieren kann?
00:56:02Weil wir müssen ja gut, wir können jetzt wie bei Harpe Kerkeling eine Petition starten.
00:56:09Wir können Unterschriften sammeln, aber wir müssen uns natürlich irgendwie auch darüber im Klaren sein.
00:56:16Wahrscheinlich wird es keine Partei im Bundestag geben, die Dr. Peter Dubrovka überhaupt auf die Auswahlliste setzt.
00:56:26Aber wir können trotzdem daran arbeiten.
00:56:29Und dass er dafür qualifiziert ist, fand ich gut.
00:56:32Ich wollte Carlos G. Bauer diese Niederlage gar nicht zumuten.
00:56:37Und ich hatte bei Peter das Gefühl, ich habe ja, dass er sagt, ich habe auch ein ganz anderes Leben
00:56:43und eine ganz andere Funktion und so weiter.
00:56:45Und mich interessiert das Thema.
00:56:47Und naja gut, wenn ich es am Ende nicht werde, dann werde ich es eben nicht.
00:56:53Und dann ist, ich hoffe, ich nehme dir jetzt nicht die Frage vorweg, Uta.
00:56:57Die Frage am Ende ist natürlich, was bleibt dann von so einer Kandidatur?
00:57:03Was sollte davon bleiben?
00:57:05Woran werden sich im Februar, wenn Dr. Peter Dubrovka nicht Bundespräsident geworden ist,
00:57:12vielleicht viele Menschen trotzdem erinnern?
00:57:18An welcher Kandidatur ist eine Frage?
00:57:21An euch alle, wahrscheinlich noch am ehesten an dich.
00:57:26Was wird am Schluss übrig bleiben von dem Kandidaten Dr. Peter Dubrovka und dem, was er gesagt hat?
00:57:35Ich weiß aber auch nicht, ob das übrig bleibt.
00:57:39Vielleicht wird der Weg, dass wir vielleicht einfach die Zeit, in der ich dann halt irgendwelchen Leuten,
00:57:51die vielleicht neugierig sind, irgendwelche Fragen beantworte.
00:57:54Und vielleicht ist das das, was zählt, dass die Leute aufmerksam werden für diese Gedanken,
00:58:02die wir vielleicht so ein bisschen nicht gedacht haben oder nicht für dich gefühlt sind.
00:58:08Und dass vielleicht einige Leute sich ja verlegen.
00:58:12Das ist eine Partei der Vernunft, die Leute sich ja verlegen.
00:58:16Vielleicht kann man ja auch mal wählen.
00:58:18Nicht nur denselben Scheiß da.
00:58:22Gibt ja doch noch Alternativen.
00:58:24Sogar welche zur Alternative.
00:58:27Ja, das ist wichtig.
00:58:29Wobei man muss auch, also ich bin ja eigentlich derjenige, der immer sagt,
00:58:33Leute, Demokratie ist Machthext.
00:58:35Ich sag doch jetzt mal auch immer wieder, wie ich selten Partei entzündet bin.
00:58:39Ach, bestimmt, dass wir die AfD wählen.
00:58:41Das ist doch nicht so.
00:58:44Es gibt 50 verschiedene Parteien, die ihr wählen könnt.
00:58:47Aber da sind wir wieder bei der menschlichen Natur.
00:58:51Also wenn ich in einen Supermarkt gehe, ich brauche mittlerweile schon seit vielen Jahren keinen Einkaufszettel mehr.
00:58:56Weil ich weiß ganz genau, was wo steht.
00:58:59Und ich wähle immer wieder dieselben Dinge aus.
00:59:02Wenn ich mal etwas Neues ausprobiere, dann gehe ich aus meinem Trott heraus.
00:59:07Das ist dem Menschen nicht geheuer.
00:59:11Also außer, es hat sich absolut nicht bewährt, dass er immer wieder dieselben Dinge tut.
00:59:18Dann kommt er vielleicht durch Schmerzen auf neue Gedanken.
00:59:21Aus diesem Grund gibt es in der Demokratie, fast in jeder Demokratie, die Regeln der Amtszeit begrenzen.
00:59:29Und auch die Zahl der Amtszeiten, die man hintereinander hat.
00:59:33Ja, aber im schlimmsten Fall wählt man dann halt trotzdem wieder dieselbe Partei.
00:59:37Bewahrt das bewährte Jupp-Zupp muss in den Bundestag.
00:59:41Inzwischen bin ich tatsächlich der Meinung, man sollte noch eine zusätzliche Regel einfügen,
00:59:46dass nicht zweimal hintereinander dieselbe Partei den Kanzler stellen darf.
00:59:51Ja, oder dass nicht zweimal hintereinander der Wähler dieselbe Partei wählen darf.
00:59:56Aber da wären wir dann schon wieder beim Hinterherschnüffeln, was hat er vorher gewählt.
01:00:00Also schließt sich das von selber aus?
01:00:02Ich bin ja der Ansicht, der Wähler muss das eigentlich selber lassen.
01:00:08Also das ist zum Beispiel etwas, was ich machen würde, würde ich Bundespräsident werden.
01:00:15Wenn ich es jetzt tatsächlich werden würde, hätte ich die feste Idee,
01:00:19dass ich regelmäßig Anfragen halten würde ans Volk.
01:00:23Ich bin sicher, als Bundespräsident würde mir das ZDF-Sichtlinien besser senden,
01:00:28und keine Ahnung, auf jeden Fall würde ich dann so kleine Vorträge halten,
01:00:33darüber, wie Demokratie funktioniert, wie sie nicht funktioniert,
01:00:38und wo man aufpassen muss, dass man da nicht Dinge aus der Hand gibt,
01:00:43als Souverän, als Bürger, als Wähler, weil einem vielleicht irgendetwas versprochen wird.
01:00:49Oh jetzt, dann kommt zu unserer Demokratie auch noch seine Demokratie.
01:00:55Ja, also unsere Demokratie ist ja eigentlich keine Demokratie.
01:01:01Unsere Demokratie ist ein Demokratiemodell, wo keine Opposition drin vorkommt.
01:01:06Das ist keine Demokratie.
01:01:08Ist auch DDR-Jargon.
01:01:09Unsere Demokratie gab es in der DDR.
01:01:12Finde ich übrigens interessant, wie viel DDR-Jargon inzwischen eingeflossen ist in Politikersprache.
01:01:17Ja, das ist wieder ein anderes Thema, auf jeden Fall.
01:01:21Demokratie hat gewisse Konzepte, gewisse Regeln,
01:01:24und diese Regeln ergeben sich logisch einfach, wie gesagt,
01:01:27aus dem Grundbedürfnis, dass man sich nicht geformulieren lässt.
01:01:31Alles andere ist daraus logisch ableitbar.
01:01:34Ich würde dann in meinen Vorträgen diese Ableitungen halt einfach bringen.
01:01:38Und wem es einleuchtet, der kann es mit nach Hause nehmen,
01:01:41wenn nicht, na ja, guten Verruf, was wir tun.
01:01:44Herakli, du wolltest auch noch etwas zu unserer Diskussion beitragen.
01:01:48Ich wollte nur anmerken, dass es auf YouTube eine Frage gibt.
01:01:54Oh, oh, oh, oh, bitte.
01:01:56Leite Sie weiter.
01:01:57Ja, und einen interessierten Zuschauer, der fragt,
01:02:02ich nehme an, unseren Kandidaten, Bauhaus, Speer oder Hundertwasser?
01:02:10Das ist eine ästhetische Frage.
01:02:19Ja.
01:02:19Natürlich ist die, ich befasse mich ja tatsächlich viel mit Architektur,
01:02:25deswegen weiß ich auch, dass die Architektur auch politische Ideologie durchführt.
01:02:31Ich würde es der gleiche nennen.
01:02:31Bauhaus ist zum Beispiel die Architektur der Linken.
01:02:35Speer ist die Architektur der Rechte.
01:02:38Ja.
01:02:38Hundertwasser ist so, ja, das ist so progressiv, die Architektur,
01:02:43sag ich mal mal nicht.
01:02:43Man weiß nicht.
01:02:44Man weiß nicht.
01:02:44Vielleicht der Neulinken des Regenbundens.
01:02:48Wenn ich nur zwischen diesen dreien die Optionen total hätte,
01:02:51würde ich Hundertwasser anwenden.
01:02:53Ja.
01:02:55Mein Lieblingsstil ist eigentlich mehr so die Gotik und die Antike.
01:03:02Römisch, römisch.
01:03:04Römisch, römisch, römisch, sowas.
01:03:06Also, ich finde, ein Bundespräsident muss auch immer Heiratsmaterial sein.
01:03:11Ich bin dabei.
01:03:13Bei Architektur.
01:03:15Oder Opa-Material.
01:03:17Also, auf jeden Fall muss sich ein Bundespräsident auch immer wie ein Familienmitglied anfühlen,
01:03:21dass man gerne willkommen heißt und das vielleicht eine bisschen erhobene Position hat über allen anderen.
01:03:27So, dass man schätzt, zu dem man aufschaut.
01:03:29Und wenn es das Wort erhebt, dass dann alle irgendwie so ein bisschen in den Frieden wieder zurückfinden,
01:03:37wenn sie sich vorher vielleicht gestritten haben über was auch immer.
01:03:40Ich gebe jetzt mal so ein Beispiel.
01:03:42Elterliche Funktion.
01:03:43liberale Position in der Architektur, die zugleich auch was mit Demokratie tut.
01:03:50Denn bei Architektur, das ist entsprechend der Studie nachgewiesen,
01:03:55beeinflusst ja den Seelenzustand der Leute.
01:03:58Architektur.
01:03:59Ja, Architektur.
01:04:00Die Umgebung, in der Leute leben oder leben müssen, beeinflusst ihre Art zu denken, ihre Gefühle.
01:04:11Also in so komplexen Plattenbauten, das deprimiert die Leute und führt auch zu erhöhter Kriminalitätsrate.
01:04:21Das ist unschön.
01:04:23Ich werde das jetzt nicht im Einzelnen in der Theorie ableiten, aber was ich nur sagen will.
01:04:27Trotzdem sind die Geschlechter vertrieben.
01:04:28Es gibt Leute, die mögen lieber Bauhaus.
01:04:30Es gibt Leute, die mögen lieber Gründerzeithäuser.
01:04:33Es gibt Leute, die mögen halt Gründerwasserhäuser oder sowas.
01:04:38Es ist alles schön und gut.
01:04:39Was macht man jetzt damit?
01:04:41Ich würde zum Beispiel, wenn in einer Straße ein Bauprojekt ansteht,
01:04:52das würde ich nicht irgendein Amt entscheiden lassen, was man da bauen darf,
01:04:56sondern würde die Anwohner nicht da umlassen.
01:04:59Weil die Anwohner nämlich diesen Anblick für die nächsten 50 Jahre ertragen müssen.
01:05:05Ja, das stimmt.
01:05:08Das ist richtig.
01:05:10Das glaube ich übrigens ganz fest, dass die Umgebung, also ja, das spiegelt zurück.
01:05:17Ganz sicher.
01:05:18Also nicht nur die Architektur, sondern alles, was einen umgibt.
01:05:21Und ich finde, man kann vom Äußeren auf das Innere schließen.
01:05:24Zum Beispiel, wie sich ein Mensch in seinem Zuhause organisiert.
01:05:28All solche Dinge halte ich für auf jeden Fall möglich.
01:05:32Nicht nur möglich, sondern tatsächlich faktisch.
01:05:34Es ist so.
01:05:34Meine Beobachtung.
01:05:36Und ich bin jetzt 50, ich darf ja auch ein bisschen anekdotische Evidenz mitbringen.
01:05:41So nun, was wäre denn der erste Satz von unserem neuen, hoffentlich libertären Bundespräsidenten,
01:05:51der gar nicht so libertär ist, wie es vielleicht auf den ersten Blick erscheint,
01:05:54was er für die PDV spricht, dass sie sich einen nicht dezidierten, libertären Bundespräsidenten zum Bundespräsidenten wünscht?
01:06:03Was wäre der erste Satz in Deutschland?
01:06:08Der erste Satz gerechnet, auf welchen Zeitpunkt?
01:06:12Ab nach der Amtseinführung.
01:06:14Nach der Amtseinführung.
01:06:16Und das heißt, ich bin dann froh,
01:06:18dass der erste Satz, die gesamte Frage erwischt mich auch ganz kalt.
01:06:24Die ist mies, ich weiß.
01:06:30Danke für das entgegengebrachte Vertrauen.
01:06:33Ich werde zusehen, dass ich ein gutes Präsident für alle Deutschen bin
01:06:39und nicht nur für eine spezielle Klientel, deren Interesse ich heute bin.
01:06:46Ja, das klingt gut.
01:06:48Das klingt gut.
01:06:49Aber das allerletzte Wort hat wie immer unser Dirk Hesse.
01:06:55Dirk.
01:06:56Ja, ich freue mich.
01:06:59Ich bin begeistert von unserem Kandidaten.
01:07:02Und das ja, was auch Staatsmännisches auf internationalem Niveau hat,
01:07:07das sieht man ihm schon an.
01:07:09Gerade wenn man in seinen Hintergrund blickt,
01:07:12und damit meine ich den realen Hintergrund,
01:07:14Kompetenz am Küchentisch,
01:07:16das konnte nicht nur Robert Habeck,
01:07:19das kann auch Dr. Peter Dubrovka.
01:07:23In diesem Sinne, liebe Zuschauer,
01:07:26man sieht sich hoffentlich nächsten Dienstag wieder.
01:07:29Und bis dahin...
01:07:31Ja, lass mich das gerade noch mal ankündigen.
01:07:36Wir haben Andreas Tietke wieder zu Gast.
01:07:39Und wir werden über Recht und Unrecht reden.
01:07:43Wir werden darüber reden,
01:07:45ob ein Vergewaltigungs...
01:07:48Es war heute gerade wieder in den Medien aus Essen.
01:07:51Ein Vergewaltigungsopfer, habe ich Ihnen geschrieben,
01:07:53als ich ihn motiviert habe für die Sendung,
01:07:55hat immer lebenslänglich.
01:07:58Und der Täter bekommt dreieinhalb Jahre.
01:08:01Ist das gerecht?
01:08:02Und wir wollen mit Andreas Tietke als Praxiologen und Rechtsanwalt mal über das Thema reden.
01:08:10Gibt es vielleicht eine Justiz, die mehr auf Wiedergutmachung als auf Bestrafung beruht?
01:08:16Und wie weit kann die gehen?
01:08:18Und wo kommen wir mit ihr nicht mehr zurecht?
01:08:20Das werden so die Themen am nächsten Dienstag sein.
01:08:24Und da freue ich mich genauso gewaltig drauf, wie ich mich auf den heutigen Abend gefreut habe.
01:08:29Euch allen herzlichen Dank.
01:08:31Danke, liebe Uta, danke Irakli und besonders dir, lieber Peter.
01:08:35Vielen Dank.
01:08:36Und ich hoffe, wir werden dich in vielen anderen Formaten noch in nächster Zeit sehen.
01:08:40Nicht nur hier bei der PDV, sondern vielleicht beim Harlequin,
01:08:44bei Ben Ungeskriptet und Ähnlichem.
01:08:47Es würde mich sehr freuen.
01:08:49Vielen Dank euch allen und schönen Abend.
01:08:51Auf Wiedersehen.
01:08:52Auf Wiedersehen.
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