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00:00Also ich bin echt richtig baff. Will doch tatsächlich die Bundesbildungsministerin etwa den Eltern, die Kinder wegnehmen?
00:08Hallo meine Lieben, mein Name ist Chrissi Rieger und wir müssen über diesen verstörenden Vorschlag von der Bundesbildungsministerin,
00:16es ist nicht einfach irgendjemand, es ist die Bundesbildungsministerin Karin Prien von der CDU,
00:21die so einen verstörenden Vorschlag gemacht hat, ich sage dir, bei übermäßigem Handy- und Social-Media-Konsum
00:28sollen Eltern künftig gemeldet und juristisch verfolgt werden können, also bestraft werden können dafür, bis hin, wer weiß wie.
00:37Das ist doch echt einfach nur krank. Und erstmal, wie kam es dazu?
00:42Bei der Vorstellung des Berichts einer Expertenkommission zu Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt
00:48regte die Bundesbildungsministerin eine Änderung des bürgerlichen Gesetzbuches des BGBs an,
00:56wonach Eltern bei übermäßigen Social-Media-Konsum der Kinder Strafen drohen.
01:02Und sie sagt, jetzt pass auf, was spreche denn dagegen, ins BGB aufzunehmen,
01:07dass Eltern Kindern bis zu einem Alter von drei Jahren überhaupt keinen Zugang zu digitalen Endgeräten gewähren dürften.
01:14Sie habe eine große Sympathie für die Empfehlung, die elterliche Medienerziehung familienrechtlich zu verankern,
01:21durch eine entsprechende Einführung ins BGB.
01:25Am Mittwoch präzisierte Preen auch noch ihre Idee auf der Pressekonferenz zur Übergabe des Berichts,
01:33auf die Frage eines Reporters, ob die Nachbarn dann melden sozusagen,
01:39also die Nachbarn setzen ihr dreijähriges Kind den ganzen Tag vor das Tablet,
01:44wenn sie das dann melden, dann sagt sie, ich habe ja verwiesen auf die Regelung zur gewaltfreien Erziehung,
01:51das ist eine soziale Norm, die durch das BGB definiert wird.
01:54Und natürlich kann das dann tatsächlich in besonderen extremen Fällen auch dazu führen,
01:58dass das Jugendamt eingeschalten wird.
02:02Das ist so krank.
02:04Also ich sage dir jetzt gleich ganz genau meine Meinung dazu,
02:06aber sie sagt, ja, es geht schlicht und ergreifend um die Frage,
02:12sind wir uns in dieser Gesellschaft einig?
02:16Nein, sage ich.
02:17Und schreiben das auch auf in das Gesetz,
02:21das im Wesentlichen das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern regelt.
02:25Schreiben wir auf, was aus unserer staatlichen Sicht dem Schutzauftrag
02:29und dem Erziehungsauftrag gegenüber dem Kind und dem Jugendlichen entspricht.
02:34Und wir wissen aus der Regelung aus dem Jahr 2000,
02:37dass das erhebliche Auswirkungen gehabt hat.
02:39Man macht das nämlich nicht.
02:41Man schlägt seine Kinder schlicht nicht.
02:45Auch die Union selbst war schockiert, muss man sagen.
02:51Und sie sagten dann daraufhin oder einige sagten daraufhin,
02:54nach unserer Auffassung sind vornehmlich die Eltern in der Pflicht
02:56für die entwicklungsangemessene Medienerziehung der Kinder.
02:59Dem Vorschlag einer Änderung des BGB mit dem Ziel,
03:02digitale Vernachlässigung bei Kindern und Jugendlichen
03:05als mangelnde erzieherische Antwort zu verfassen, folgen wir nicht.
03:08Das Elternrecht ist ein hohes Gut,
03:10in welches nicht vorschnell eingegriffen werden darf.
03:13Nur wenn eine Kindeswohlgefährdung besteht, ist dies gerechtfertigt.
03:17Dafür bedarf es keine Änderung des BGB.
03:20Und sie nennt es die digitale Verwahrlosung.
03:25Und dagegen muss man vorgehen und eben auch alle mit reingenommen werden.
03:30Ob jetzt Ärzte bei den Untersuchungen,
03:33du weißt ja, diese ganzen U-Untersuchungen,
03:35wo die Kinder ja dauernd hinlaufen müssen,
03:37oder auch Psychologen und Lehrer, alles Mögliche.
03:41Und die alle sozusagen sind dann im Endeffekt mit dabei
03:44bei der Gestaltung deiner Kinder.
03:47Und weißt du, es ist so.
03:52Du weißt ja meine Meinung dahingehend.
03:55Ich bin ja sowieso sehr, sehr kritisch, was Schule angeht,
03:57was dieses ganze System anbelangt.
03:59Und ich bin der Meinung, dass die digitale Welt
04:03auch für Kinder einfach viel zu früh eröffnet wird.
04:06Aber ich sehe darin nicht, dass ein Staat das regelt für die Eltern.
04:12Sondern du machst die Eltern im Endeffekt,
04:15die Mehrheit der Menschen, zu einer absolut schwachen Gesellschaft,
04:19die gar nicht klarkommen im Leben.
04:21Und dann willst du sie dahingehend belangen
04:24oder sie dahingehend erziehen, was sie dann mit ihren Kindern machen.
04:27Und da liegt schon der erste Fehler.
04:29Und ich sage dir so viel.
04:31Das große Problem ist schon die Aussage.
04:34Man traut sich doch tatsächlich als Volksvertreter,
04:38die Freiheiten des eigenen Volkes zu beschneiden.
04:42Man hat nicht einmal Angst, dass das zu Konsequenzen kommt.
04:45Das finde ich ja echt heftig.
04:47Und jetzt kommen wir nicht in der Hinsicht mit Meinungsfreiheit,
04:50weil Hans Huber darf nicht einmal Lügenfritt sagen,
04:55aber da wird dann gesagt,
04:58hey, wir könnten da Strafen deine Kinder vielleicht wegnehmen,
05:01wie auch immer dieses Gesetz dann neu geregelt wird.
05:04Und das hat dann keine Konsequenz.
05:06Aber wir sprechen natürlich von Freiheit.
05:08Weißt du, wie das eigentlich früher war?
05:10Da kennst du ja diese Aussagen.
05:12Die Bauern, die griffen zu den Mistgabeln.
05:14Zum Beispiel der Deutsche Bauernkrieg damals, 1524.
05:18Das war der größte Aufstand dieser Art in Mitteleuropa.
05:22Die Bauern erhoben sich gegen die Willkür von den Fürsten
05:27und forderten Abschaffung von Leibeigenschaft,
05:31gerechtere Abgaben oder der englische Bauernaufstand,
05:35ausgelöst durch eine neue, ungerechte Kopfsteuer.
05:40Und da sind die Bauern, tausende Bauern, die haben gesagt,
05:43was, Kopfsteuer?
05:44Tausende Bauern marschieren bis nach London und besetzen den Tower.
05:50Und jetzt denkst du dir, warte mal kurz,
05:51kurz mal hier geschichtlich zurückdenken,
05:54wie ist das alles eigentlich ausgegangen?
05:55Damals, kurzfristig, hatten die Bauern tatsächlich Erfolg,
05:59Erfolg, weil sie einfach in der Überzahl ist.
06:01Das ist die große Masse, die man die ganze Zeit kontrollieren möchte.
06:04Und der Adel war überrumpelt.
06:06Man hat nicht gedacht, dass die Bauern jetzt,
06:07das ist jetzt wirklich der Punkt, wo es ihnen zu weit geht.
06:10Man testet die Salami-Taktik.
06:12Scheibchen für Scheibchen kommt man immer näher sozusagen an sein Ziel.
06:16Und mal schauen, wann sie reagieren.
06:18Das haben Politiker schon ganz, ganz oft gesagt,
06:20dass sie gesagt haben, wir werfen etwas raus
06:22und schauen mal, wie die Masse reagiert.
06:24Wenn sie wütend werden, nehmen wir es sofort zurück.
06:26Wenn nicht, dann machen wir es halt einfach.
06:27Es geht immer um die Masse.
06:30Aber jetzt pass auf, langfristig ging es für die Bauern
06:32historisch fast immer katastrophal aus.
06:35Weil sobald der Adel dann nicht mehr überrumpelt war
06:38und einfach mal seine Truppen und Ritter organisiert hat,
06:40da wurden diese Bauernaufstände mit äußerster Brutalität niedergeschlagen.
06:45Weil die Bauern, überleg mal, die waren ja schlecht bewaffnet.
06:48Sie waren militärisch nicht ausgebildet.
06:51Und na ja, die Rache des Adels kam einfach stärker.
06:54Und sie wurden danach noch härter ausgebeutet als überhaupt zuvor.
06:57Aber Leute, wir dürfen uns ja da nicht vergleichen.
07:01Wir leben zu ganz anderen Zeiten.
07:03Aber das, was ich meine, ist diese Stärke, die weg ist.
07:07Ich meine, sie haben sich auch viel gefallen lassen.
07:09Aber irgendwann kam doch der Zeitpunkt.
07:11Und bei uns, durch diese ganze Bequemlichkeit und Sicherheit,
07:14da ist dieser Zeitpunkt so gefühlt, der ist weg.
07:18Und da wir in einer anderen Zeit leben, leben wir ja in scheinbarer Demokratie.
07:21Wir haben ja kein Adeltum.
07:22Wir leben in scheinbarer Freiheit, körperlicher Unversehrtheit.
07:26Wir haben Gesetze, die das alles regeln.
07:28Jeder kann sich jegliche Informationen holen.
07:32Wir haben das Internet.
07:33Die Willkür einer Regierung ist gesetzlich geregelt verhindert.
07:40Das heißt, es bedarf im Endeffekt keiner Mistgabel,
07:43sondern es bedarf dieser Stärke zu zeigen,
07:45nein, nicht mit mir.
07:47Wir leben in Zeiten, wo du nicht mal arbeiten musst.
07:50Es gibt ja Sozialhilfe.
07:51Du hast deine Arbeitslosengeld, was du immer einzahlst.
07:56Das heißt, das ist ja auch wie eine Versicherung,
07:57dass du ein Jahr auf jeden Fall einen Betrag deines Gehalts dann auch zurückbekommst.
08:02Und dann rutscht er eben in das nächste Sozialgeldempfängermodus rein.
08:08Aber theoretisch, ja, du hast dann nicht mal diese Existenzängste.
08:12Und du kannst jederzeit überall wegziehen.
08:15Du bist nicht, dass das Militär vor deiner Tür steht und sagt,
08:19nee, diese Grenze darfst du nicht verlassen.
08:21Du kannst überall hin.
08:22Du kannst, wie unsere Kunden in finanzieller Freiheit, überall leben.
08:27Du musst dann nicht mal mehr arbeiten,
08:29wenn du dir ein passives Einkommen aufgebaut hast wie unsere Kunden.
08:33Du kannst sogar in Umfragen in deinem Verhalten jederzeit deine Missgunst zeigen,
08:40so wie die Menschen jetzt gerade mit der jetzigen Regierung das dann auch mehr und mehr tun,
08:44so langsam, peu à peu.
08:47Aber irgendwie durch diese ganze Bequemlichkeit, durch diese Sicherheit,
08:50ist die Mehrheit der Menschen so enorm verweichlicht worden
08:53und für sie sind Mistgabeln einfach ein komplettes Fremdwort.
08:57So was gibt es, existiert überhaupt nicht.
09:00Und wenn wir alle so weitermachen, sagen, nee, Veränderung mag ich nicht,
09:04ich will da nichts tun, ich hoffe, dass irgendjemand anderes das löst,
09:08Eigenverantwortung stinkt mir,
09:10dann, sage ich dir, wird irgendwann Freiheit für uns ein Fremdwort sein.
09:14Und das ist echt traurig.
09:16In deinem System, wo dir Freiheit als moderner Sklaventum gegeben und vorgegaukelt wird,
09:23um sie dir dann für Transparenz und Überwachung zu nehmen und dir vorzugaukeln,
09:28das ist deine Idee und dein eigener Wille.
09:30Und das ist tatsächlich eigentlich enorm traurig mit anzusehen,
09:36aber gleichzeitig, da wir diese Information haben, können wir etwas dagegen tun.
09:42Und das ist so schön eigentlich auch mit anzusehen,
09:44dass wir sehen, hey Leute, es liegt bei jedem Einzelnen von uns selbst.
09:49Und ich finde einfach, solche Vorschläge, dass man darüber debattiert oder irgendetwas,
09:54das geht gar nicht.
09:55Weil, wie gesagt, ich habe auch diese Meinung, aber ich liebe es.
09:59Wenn ein Elternteil eine andere Meinung hat,
10:02dann ist er verantwortlich für sein Kind und was am Ende dabei rauskommt.
10:06Es gibt Grenzen.
10:08Aber weißt du, ich hatte mal ein Erlebnis, das war echt enorm krass,
10:13wo dann die Polizei dann im Endeffekt vor unserer Tür stand,
10:18weil sie gesagt haben, wir haben, dadurch, dass wir bei unserem Kind etwas nicht gemacht haben,
10:26dass dadurch sozusagen wir gegen etwas verstoßen haben.
10:31Und das geht gar nicht.
10:32Und das liegt in ihrer Pflicht, das dann sozusagen nachzuholen
10:35und uns eventuell dann das Kind wegzunehmen.
10:38Es war dann alles gar nicht so akut mehr.
10:41Und das hat sich dann alles gelöst.
10:44Aber ich fand diese Situation so erschreckend,
10:47dass ich mir wirklich gedacht habe, Leute, diese ganzen Dinge,
10:50diese solchen Veränderungen, wo das Jugendamt dann eingeschalten wird
10:54und dann besser für deine Kinder sozusagen entscheidet,
10:57wo dann der Staat dann genau weiß, was besser für dein Kind ist,
11:02das sind so Sachen, wo du sagst, ja, okay, in den ersten drei Jahren,
11:04hä, natürlich, mein Kind hat jetzt noch im Endeffekt nicht wirklich digitale Medien
11:08und es ist schon viel, viel älter.
11:10Aber das ist halt einfach meine Auffassung.
11:12Und das braucht es nicht.
11:13Fertig, aus.
11:14Das habe ich einfach so entschieden.
11:16Kein anderer braucht mir da reinreden.
11:18Und das ist der Punkt.
11:19Und wenn solche Gesetzesmäßigen geschaffen werden,
11:21dann können sie auch dazu gemacht werden,
11:25um dir ein ziemlich schlimmes Leben zu machen und auch für dein Kind.
11:28Und das finde ich, das ist Diktatur.
11:31Das geht in eine ganz, ganz falsche Richtung.
11:33Das ist etwas, was ich nicht tolerieren kann.
11:36Und ich weiß nicht, wie du das siehst,
11:38aber schreib mir das gerne in die Kommentare.
11:40Und wir hören und sehen uns natürlich beim nächsten Mal.
11:43Bye.
11:43In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln,
12:04Was ich euch im Dunkeln sage, davon redet im Licht.
12:10Und was man euch ins Ohr flüstert, das verkündet auf den Dächern.
12:19Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten,
12:24die Seele aber nicht töten können,
12:28sondern fürchtet euch eher vor dem,
12:31der Seele und Leib in der Hölle verderben kann.
12:37Verkauft man nicht zwei Spatzen für einen Pfennig?
12:43Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen des Vaters?
12:51Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
12:57Fürchtet euch also nicht.
13:00Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
13:07Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt,
13:12zu dem werde auch ich mich bei meinem Vater im Himmel bekennen.
13:19Wer mich aber vor den Menschen verleugnet,
13:23den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
13:32Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
13:37Geräusche
13:38Ever sul re 밥.
13:41Jesus Christus.
13:42Duke
14:05Grauen ringsum.
14:08Einen sehr realistischen Blick hatte er, dieser Prophet Jeremia.
14:16Grauen ringsum, damals wie heute, ob der Schrecken, der Kriege, der Zerstörung unseres Planeten.
14:27Liebe Schwestern, liebe Brüder, wie oft gruselt es uns, grauen ringsum.
14:36Und das löst Furcht ein.
14:41Vieles in dieser Welt lehrt uns gerade in diesen Tagen das Fürchten.
14:48Menschen weltweit sind Angst und Furcht ausgesetzt.
14:53Unsicherheit, ja, was gerät denn noch alles ins Wanken?
14:57Spannungen auch in unserer Gesellschaft bis hinein in den Raum der Kirche.
15:04Und wie oft sind es auch Menschen in unserer Nähe, die uns Angst machen,
15:13aber auch das Fehlen, die Abwesenheit von Menschen.
15:18Angst vor dem Alleinsein, Angst vor dem Alter, Angst vor Armut, Angst vor Krankheit und Tod.
15:28Bitte unterschätzen wir diese Ängste nicht, denn sie können einen Menschen wirklich lähmen
15:37oder in die Isolation treiben.
15:42Und wer schon einmal in den Kreislauf seiner Ängste zu tief hineingeraten ist,
15:48der weiß, wie es sich anfühlt, in seiner Existenz angefochten zu sein.
15:57Grauen ringsum.
15:59Ein Gruseln oder entsprechende Furcht, Misstrauen gegen die Menschen, das hat alles seinen Preis.
16:08Da passt sich die eine oder der andere an, versucht dem Gegenüber nicht in den Blick oder in die Hände
16:16zu fallen.
16:19Liebe Schwestern, liebe Brüder, im Blick auf dieses Wirrwarr,
16:24da musste doch unser Bruder aus Nazareth eingreifen und seine Stimme erheben,
16:30fürchtet euch nicht vor den Menschen, so seine Worte.
16:35Wie ein Perspektivenwechsel.
16:39Ein Perspektivenwechsel, der die Wirklichkeit jedoch nicht ausblenden möchte.
16:47Fürchtet euch nicht vor den Menschen.
16:51Gleich dreimal spricht Jesus den Seinen diesen Trost zu und macht ihnen Mut,
16:58den Kopf zu heben, gleichzeitig tiefer zu blicken und geradeaus weiterzugehen.
17:06Wir haben alle unsere Macken, die persönlichen Wunden, unsere tiefsten Geheimnisse.
17:15Aber die Wahrheit macht frei und die Freiheit macht wahr.
17:22Fürchtet euch nicht vor der Freiheit und fürchtet euch nicht vor der Wahrheit.
17:29Fürchtet euch jedoch vor denen, die beides unterdrücken wollen.
17:35Mensch, du bist etwas wert.
17:39Sei dir selber gut.
17:41Nimm dich und dein Leben wirklich ernst.
17:45Behandle dich nicht unter Preis.
17:48Und deshalb bringe möglichst viel Segen in die Welt.
17:54Denn entscheidend ist die Spur von Liebe, von gelebter Menschlichkeit,
18:02deine Solidarität, deine Weitsicht, mit der du die Welt bereicherst.
18:08So übersetze ich die Worte Jesu.
18:14Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt,
18:18zudem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
18:25Gott ist die Liebe.
18:29Wer den Menschen gut ist, ihnen das Gute zusagt,
18:34für sie das Gute tut, der verehrt Gott dadurch.
18:40Und wer sich in Hass und Gewalt verliert,
18:43überheblich die anderen niedermacht,
18:46gleichgültig an der Not der anderen vorübergeht,
18:50der beschädigt sein eigenes Menschsein
18:53und der verleugnet Gottes Liebe vor den Menschen.
19:01Wer auf Erden Gott nicht sucht in den Menschen,
19:05die er auf seinem irdischen Weg trifft,
19:07der hat es schwer, den menschenfreundlichen Gott überhaupt zu finden,
19:12warnt uns Jesus.
19:15Entscheidend für unser Leben
19:17und gleichzeitig entlastend
19:21ist doch nicht die äußerliche Karriere,
19:25sondern der innere Gehalt an Liebe und Gerechtigkeit,
19:30an Wahrheit und Freiheit.
19:33Denn der Mensch sieht irgendwie das Äußere,
19:38aber Gott, er sieht auf das Herz.
19:43Liebe Schwestern, liebe Brüder,
19:45Was für ein Perspektivenwechsel,
19:49dem Grauen ringsum unser Leben,
19:53unserer Liebe,
19:54unserer Menschlichkeit entgegensetzen.
19:58Neu das Vertrauen lernen
20:00in Menschen, in das Leben und in Gott.
20:06Auf ihn ist Verlass.
20:10Fürchtet euch also nicht.
20:12Euch aber muss es zuerst um sein Reich
20:16und um seine Gerechtigkeit gehen.
20:20Dann wird euch alles andere dazugegeben.
20:23Und dann wird euch alles andere
20:23verbrechen.
20:23Wir sehen uns uns in den Schleunsch
20:23in der Schleunsch
20:23und im Teich
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