00:01Die aktuelle Hitzewelle in Europa sorgt weiterhin für erhebliche Probleme.
00:06Die Temperaturen erreichen neue Höchstwerte und rote Warnstufen breiten sich über den Kontinent aus.
00:13Dienstag war der heißeste Tag, der jemals in Frankreich gemessen wurde.
00:17In Frankreich sind in der vergangenen Woche 40 Menschen ertrunken.
00:21Viele suchen Abkühlung in Flüssen und anderen Gewässern,
00:24trotz der Warnungen der Behörden vor unbeaufsichtigtem Baden.
00:27Im Vereinigten Königreich blieben am Mittwoch Schulen geschlossen.
00:31Das Land bereitet sich auf Rekordtemperaturen vor.
00:35Mehrere britische Bahnunternehmen mussten bereits am Dienstag Verbindungen streichen oder einschränken,
00:40um hitzebedingte Probleme zu vermeiden.
00:43Die Betreiber riefen die Bevölkerung dazu auf, am Mittwoch und Donnerstag nur zu reisen,
00:48wenn es unbedingt notwendig ist.
00:51Italien verhängte am Mittwoch für 16 Städte die höchste Hitzewarnstufe.
00:55Darunter Mailand, Rom, Turin, Venedig und Bologna.
01:00Der starke Anstieg der Nutzung von Klimaanlagen führte in Mailand und Turin zu Stromausfällen.
01:07In Spanien lässt die extreme Hitze inzwischen nach.
01:11Der Nationale Wetterdienst teilte mit, dass die Temperaturen in den meisten Teilen des Landes sinken werden.
01:17Teile des Baskenlandes blieben zwar unter roter Warnstufe, doch diese soll bis Donnerstag aufgehoben werden.
01:23Dann werden voraussichtlich keine Regionen mehr mit Rot oder Orange eingestuft sein.
01:27Das dürfte für Erleichterung sorgen, nachdem die Temperaturen am Dienstag in der südspanischen Region Andalusien
01:34auf bis zu 44 Grad Celsius gestiegen waren.
01:39Auch im Westen Polens wurden hohe Hitzewarnstufen ausgerufen, da dort Rekordtemperaturen erwartet werden.
01:46In Ungarn wird die Hitzewarnung zwischen Samstag und Dienstag auf die höchste Stufe angehoben.
01:51Weitere Hitzewarnungen wurden zudem für Kroatien, Deutschland, Luxemburg, Niederlande und Schweiz ausgegeben.
02:01Die Europäische Union hat das Tempo der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine verringert
02:06und strebt nun für Juli die Eröffnung von nur zwei statt fünf Verhandlungsklustern an.
02:12In diesen Clustern werden Verhandlungskapitel zusammengefasst.
02:16Die Ukraine hatte Anfang des Monats bereits ein erstes Cluster eröffnet,
02:20nach einer zweijährigen Verzögerung wegen eines ungarischen Vetos.
02:24Die neue Regierung in Budapest hatte zuvor mehrfach signalisiert,
02:28einen beschleunigten Beitrittsprozess abzulehnen.
02:31Als solcher wird in Kiew die Eröffnung aller sechs Cluster in einem kurzen Zeitraum verstanden.
02:37Die Mehrheit der 27 Mitgliedstaaten hält davon nichts
02:40und sieht in den Clusterverhandlungen nur den Auftakt zu einem komplexen Weg in die EU.
02:47Nach Ansicht der Europäischen Kommission ist die Ukraine technisch in der Lage,
02:51alle sechs Themencluster zu verhandeln.
02:54Diese umfassen insgesamt 33 Verhandlungskapitel.
02:57Die Dynamik des Erweiterungsprozesses hatte sich nach den ungarischen Wahlen im April
03:02und der Niederlage Viktor Orbans deutlich erhöht.
03:05Der neu gewählte Regierungschef Peter Madzja hatte Anfang Juni
03:09das langjährige Veto seines Landes gegen das erste Cluster aufgehoben.
03:13Inzwischen hat er aber zu erkennen gegeben,
03:16dass er nicht bereit ist, die Verhandlungen tatsächlich zu beschleunigen.
03:22Die V4 sind zurück.
03:25Mit diesem Zitat des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk aus der vergangenen Woche
03:30hat Ungarns Regierungschef Peter Magyar die Pressekonferenz der Visegrad-Gruppe
03:35in der Nähe von Budapest eröffnet.
03:37Das vor 35 Jahren gegründete Bündnis wollen Ungarn, Polen,
03:42die Tschechische Republik und die Slowakei jetzt wiederbeleben.
03:45Wir haben ihn mit der EU-König-Gruppe und die EU-König-Gruppe
03:58in der EU-König-Gruppe
04:16Die Slowakei übernimmt im Judi den Vorsitz der Gruppe.
04:45Die Umstrittenen Benes-dekrete zu den Vertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg wollen Magia und Ficu nun bilateral beraten.
05:05Konja Rita, Euronews, Gödöllö.
05:35Über Tote und Verletzte im Bundesstaat La Guaira konnte die Präsidentin zunächst keine Auskunft geben.
05:41Die Region bezeichnete sie als Katastrophengebiet und als am schwersten betroffen.
05:46Ich möchte die Regierungen des Weltkriegs, die inmediatamente, in diesem Szenen, mit Venezuela zu erzielen,
05:55für die Solidarität und Unterstützung.
05:57Estados Unidos, Panamá, Katar, Cuba, Nicaragua, Turquia, Jordania, Barbados, Curacao, Colombia, Reino Unido, Brasil, México.
06:27Die Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 zählen zu den stärksten, die Venezuela seit über einem Jahrhundert erschüttert
06:36haben.
06:41Die Bundesregierung will 40 Prozent des deutsch-französischen Rüstungskonzerns KNDS übernehmen.
06:48Mit dem Einstieg soll die europäische Rüstungsproduktion gemeinsam mit dem NATO- und EU-Partner Frankreich gestärkt werden.
06:55Die Beteiligung vertieft den staatlichen Einfluss auf ein Unternehmen, dessen Ausrüstung für Europas Aufrüstung eine zentrale Rolle spielt.
07:03Deutschland und Frankreich erklärten gemeinsam, sie hätten sich auf die künftige Strategie und Unternehmensführung von KNDS verständigt.
07:10Ziel sei eine Beteiligungsstruktur, die beiden Ländern gleiche Anteile sichert.
07:15Berlin bezeichnete die Investition als strategischen Schritt.
07:19Damit solle langfristiger Einfluss auf ein Unternehmen gesichert werden, das für die europäische Sicherheit und Verteidigung als entscheidend gilt.
07:26Der Zeitpunkt steht im Zusammenhang mit dem breiteren Ausbau der Militärausgaben und Produktionskapazitäten in Europa.
07:32Viele Regierungen reagieren damit auf die anhaltende Bedrohung durch Russlands Krieg gegen die Ukraine und auf wachsende Zweifel an der
07:40Verlässlichkeit der USA als Sicherheitsgarant.
07:48Isländische Walfänger haben trotz internationaler Proteste die ersten zwei erlegten Finnwale an Land gebracht.
07:54Am Freitag hatte Island den kommerziellen Walfang nach über zwei Jahren Pause wieder aufgenommen.
07:59Vor dem Auslaufen hatte sich ein Aktivist in Reykjavik am Mast eines der Schiffe festgekettet, wurde jedoch von der Polizei
08:06abgeführt.
08:06Island, Norwegen und Japan sind die einzigen Länder, die kommerziellen Walfang noch offiziell zulassen, aller internationalen Kritik von Öffentlichkeit und
08:16Tierschutzorganisationen zum Trotz.
08:19Island hatte seinen Walfang 2023 vor allem wegen wirtschaftlicher Probleme und sinkender Nachfrage und Rentabilität ausgesetzt.
08:27Auch die Einheimischen sehen den Walfang zunehmend kritisch.
08:30Das zuständige Isländische Forschungsinstitut hat für dieses Jahr eine Fangquote von 150 Finnwalen und 168 Zwergwalen ausgegeben.
08:46Es gibt Bauprojekte, die der Zeit trotzen und dann gibt es die Sagrada Familia.
08:51Im Herzen Barcelonas nähert sich Antoni Gaudis Meisterwerk nach mehr als 140 Jahren Bauzeit seiner Fertigstellung.
08:58Ein Meilenstein, der mit dem 100. Todestag des genialen Architekten zusammenfällt.
09:04Doch was hat den Bauprozess zuletzt so stark beschleunigt?
09:07Die Antwort liegt in der Verfahrenstechnik.
09:09Mithilfe eines modularen Systems entsteht ein gewaltiges Puzzle aus Stein und Stahl.
09:15Zusammengehalten wird es durch 24 Tonnen eines von Henkel entwickelten Klebstoffs.
09:20Der Klebstoff soll den Bau der Sagrada Familia um rund 50 Jahre beschleunigt haben.
09:25Ein Vorsprung von einem halben Jahrhundert, dank eines Harzes, das Feuchtigkeit, Meersalz und Vibrationen einer U-Bahn aufnehmen kann, ohne
09:32zu reißen.
09:47Ihre mystische Ausstrahlung erinnert an einen inneren Wald, durchflutet vom Licht und Buntglasfenstern, die das Herz des Tempels in Farben
09:55und Reflexionen tauchen.
09:57Die Basilika birgt zudem zahlreiche Geheimnisse und Details, die Besucher immer wieder neu entdecken können.
10:03Von Figuren, die an die Sturmtruppen aus Star Wars erinnern, bis zu Gaudi selbst, die auf der Fassade verewigt ist.
10:09Die Fertigstellung seines Meisterwerks durfte er nicht mehr erleben.
10:13Doch in der Krypta der Basilika ruht er bis heute.
10:16An der Passionsfassade findet sich außerdem eine unkonventionelle Darstellung Christi.
10:21Nach Gaudis Tod führten zahlreiche Architekten sein Erbe fort.
10:25In den vergangenen Jahren standen sie unter der Leitung von Jordi Fauli vor der größten baulichen Herausforderung, der Errichtung der
10:32zentralen Türme.
10:55So ragt der Turm Jesu Christi nun 172 Meter in den Himmel und macht die Basilika zur höchsten Kirche der
11:02Welt.
11:04El cielo de Barcelona ya tiene dueño.
11:06La Torre de Jesucristo, la más alta de la Sagrada Familia y recientemente bendecida por el Papa León XIV en
11:10su viaje a España, vigila la ciudad condal.
11:13El gran secreto de la torre no es solo la piedra, sino la química.
11:16Una innovadora patente de adhesivos Loctite es el enlace molecular que une estas toneladas de estructura.
11:21Ingeniería al más alto nivel aplicada al arte de Gaudí.
11:24María Muñoz Morillo, en Barcelona, para Euronews.