Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen
Iranische Gebühren für Internetkabel in der Straße von Hormus: Gefahr für Europas Netze?

Iran droht mit Zugangsgebühren für Unterseekabel in der Straße von Hormus. Diese könnten Verbindungskosten und Europas Verwundbarkeit im Netz erhöhen. Die Experten sind über die Folgen geteilter Meinung.

LESEN SIE MEHR : http://de.euronews.com/2026/05/21/hormus-internetkabel-gebuehren

Abonnieren Sie! Euronews gibt es in 12 Sprachen.

Kategorie

🗞
News
Transkript
00:00Wie würden sich iranische Kabelgebühren in der Straße von Hormuz auf Europa auswirken?
00:09Der Iran hat eine neue Idee ins Spiel gebracht.
00:12Zugangsgebühren für Unterwasser-Internetkabel, die die Straße von Hormuz durchqueren.
00:17Mindestens sechs Kabel verlaufen unter den Gewässern der Straße von Hormuz.
00:21Vier von ihnen sind im Besitz europäischer Firmen oder werden teilweise von diesen verwaltet.
00:25Zwei große Kabelsysteme verbinden Asien direkt mit Europa und münden in Orten wie Kreta und Sizilien.
00:32Einige Experten argumentieren, dass die Gesamtauswirkungen der Gebühren begrenzt wären.
00:37Denn die Kabel unter der Straße von Hormuz machten weniger als ein Prozent der weltweiten internationalen Bandbreite aus.
00:43Andere warnen jedoch davor, dass die Folgen solcher Gebühren weit über den Telekommunikationssektor hinausreichen könnten.
00:49Der globale Handel, das Seerecht und die allgemeine, ohnehin angespannte geopolitische Lage könnten davon betroffen werden.
00:56Für Europa könnten solche Gebühren die Kosten für Konnektivität erhöhen und neue Schwachstellen in der digitalen Wirtschaft aufdecken.
01:03Und dies in einer Zeit, in der die EU strategische Autonomie in den Vordergrund stellt.
01:08Ägypten erhebt beispielsweise schon Gebühren für den Kabel Zugang, Wartung und Betriebsunterstützung, aber auf seinem Territorium.
01:16In der Straße von Hormuz ist die rechtliche Lage anders.
01:19Die meisten Kabel dort verlaufen nicht unter iranischem Hoheitsgebiet.
01:23Dessen Forderung, Gebühren nach internationalem Seerecht zu erheben, wäre also schwer zu rechtfertigen.
Kommentare

Empfohlen