- vor 16 Stunden
Civilization 7 hatte zum Release 2025 mit haufenweise Problemen zu kämpfen: Die modernen Zeitalter fehlten, die frische Idee, die Zivilisation zu wechseln, stoß manchen sauer auf und so wirklich ausgereift war der Titel ebenfalls nicht.
Rund ein Jahr später will Firaxis mit dem Update Test of Time endlich das Ruder herumreißen. Tatsächlich macht die neue Erweiterung auch vieles richtig, auch wenn es immer noch einen Ticken besser gehen würde.
Was gut klappt, wo der Entwickler noch ranmuss, das zeigen wir euch in diesem Nachtest.
Rund ein Jahr später will Firaxis mit dem Update Test of Time endlich das Ruder herumreißen. Tatsächlich macht die neue Erweiterung auch vieles richtig, auch wenn es immer noch einen Ticken besser gehen würde.
Was gut klappt, wo der Entwickler noch ranmuss, das zeigen wir euch in diesem Nachtest.
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VideospieleTranskript
00:07Gehört es für euch dazu, dass ihr in einem Civilization durchgängig mit nur
00:12einer Nation spielen könnt und nicht zum Wechseln gezwungen werdet? Ist das vielleicht
00:17auch der Hauptgrund, warum ihr Civilization VII bislang links liegen gelassen habt? Dann
00:21haben wir jetzt gute Neuigkeiten für euch. Denn mit dem großen Update Test of Time vom
00:2719. Mai ändert sich genau das. Dazu gibt's noch weitere zentrale große Änderungen, wie etwa,
00:33dass die Vermächtnispfade komplett raus sind und ihr jetzt über das ganze Spiel hinweg Punkte für
00:39den Sieg sammelt. Zusammen verbessert das Update, das wir schon rund 60 Stunden gespielt haben,
00:44Civilization VII spürbar und hieft es auf einen Stand, den sich viele wohl schon für den Release
00:50vor über einem Jahr gewünscht hätten. Im Video zeigen wir euch, was euch erwartet,
00:54was schon richtig gut funktioniert und welche umstrittenen Features weiter Teil der Spielformel
00:59bleiben. Fangen wir mit dem Wichtigsten an. Ihr könnt ab jetzt jede Nation in jedem Zeitalter
01:07spielen. Wählt ihr beispielsweise Rom in der Antike, ist alles erstmal wie gewohnt. Ihr baut
01:13das Forum als Spezialviertel, ihr hebt Legionen aus, die mit jeder Traditionskarte in eurer Regierung
01:18stärker werden. Zudem bekommt ihr den speziellen Zivilisationsbonus und schaltet einzigartige
01:24Regierungsformen frei, die bereits genannten Traditionen. Tretet ihr nun in das nächste
01:30Zeitalter ein und entscheidet euch, mit Rom weiter zu spielen, behaltet ihr den einzigartigen
01:35Zivilisationsbonus und die Traditionen. Und auch das Forum bleibt in der Bauliste. Ihr könnt also auch
01:41in einer erst in der Moderne gegründeten Stadt noch das römische Spezialviertel errichten. Dennoch verliert
01:47jede Zivilisation außerhalb ihres geschichtlichen Höhepunktes erst einmal an Momentum. Denn zum
01:53Beispiel Spanien kann einfach mit spezifischeren Vorteilen für das zweite Zeitalter aufwarten und
01:58ist da dann erstmal stärker als Rom, das nur in der Antike seine besonders starken Legionen und
02:03Delegaten hat. Die Stärkedynamik ist also erstmal in etwa so, wie es auch in früheren Civilisations war,
02:10wo eine Zivilisation ja effektiv auch nur eine Zeitlang seine Spezialeinheiten nutzen konnte. Im
02:16Gegensatz zu früher entwickeln sich die Vorteile jetzt jedoch weiter. Zum einen schaltet ihr bessere
02:22Versionen der Traditionen frei. Und zum anderen gibt es jetzt den Synkretismus. Der erlaubt es
02:28euch einmal pro Zeitalter einen Vorteil einer Verwandten und aus diesem Zeitalter stammenden
02:33Zivilisationen dazuzuholen. Hier seht ihr, welche Optionen sich da im Fall von Rom im zweiten Zeitalter
02:39bieten. So könnt ihr beispielsweise eure Reiter in die Mameluken-Kavalerie der Abassiden verwandeln
02:45oder das spanische Spezialviertel freischalten. Wollt ihr allerdings keinen solchen Mischmasch,
02:51könnt ihr auch dem römischen Vermächtnis weiter treu bleiben. Bei Rom bedeutet das, dass ihr die
02:56Spezialfähigkeit der Legionen auf eure künftige Infanterie übertragt. Dazu bekommt ihr eine neue
03:02Traditionskarte, die genau das bewirkt, was die Legionen zuvor als passive Fähigkeit hatten. Und das ist
03:08ein richtig cooler Kniff, um nicht einfach irgendwelche Fantasie-Legionäre mit Gewehren
03:13einzuführen und trotzdem eine gewisse Kontinuität des römischen Erbes über die Zeiten hinweg
03:18beizubehalten. Mit etwas Fantasie könnt ihr euch vielleicht vorstellen, wie viele neue, aber stets
03:26optionale Kombinationsmöglichkeiten dieses Baukastensystem mit sich bringt, das euch aber
03:31gleichzeitig immer erlaubt, komplett in der Immersion derselben Zivilisation zu bleiben.
03:35Außerdem bietet das System insgesamt mehr spezifische Vorteile an als in den Vorgängen
03:41von Civilization 7. Und diese Flexibilität macht sich auch rund um die KI bemerkbar.
03:47Damit das Spielerlebnis kohärent bleibt, stellt ihr bei der Partieerstellung ein,
03:52wie sich die KI verhalten soll. Da legt ihr fest, ob bei zufälligen Starts die Nation zum Anführer
03:58passen soll, ob auch Zivilisationen starten dürfen, die ihren Höhepunkt nicht in diesem Zeitalter haben,
04:03und ob die KI eure Entscheidungen beim Zeitalterübergang spiegeln soll. Wählt ihr diese Optionen,
04:10heißt das, dass die KI ihre Nation beibehält, wenn ihr das tut, und wechselt, falls ihr wechselt.
04:17Und das klappt alles wunderbar. Sogar optisch funktioniert die Beständigkeit super. Denn
04:23außerhalb ihres Hauptzeitalters haben die Zivilisationen ja eigentlich kein Grafikset.
04:27Das war auch unser Hauptgrund, warum wir bei Release noch dachten, dass dieser Umbau des
04:32Spielsystems so nie kommen würde. Doch mit dem Update übernimmt eine Zivilisation einfach das zur
04:38geografischen und kulturellen Region passendste, bereits existierende Gebäude sind. Und so nutzt
04:44Rom also im zweiten Zeitalter die mediterrane Grafik. Zusammen mit den einzigartigen Gebäuden
04:50ergibt das ein so stimmiges Bild, dass uns das zu keinem Zeitpunkt negativ aufgefallen wäre.
04:55Vergleicht selbst. Hier der Blick auf einen Stadtteil mit römischem Forum in der Antike und
05:01hier derselbe Stadtteil im Zeitalter der Erkundung. Und sogar die spezifische Musik
05:06jeder Nation wurde an jedes Zeitalter angepasst oder komplett neu aufgenommen.
05:11Vergleicht nur mal hier die subtilen Unterschiede des Hauptthemas von Japan aus der Moderne mit der
05:17neuen Version für die Antike.
05:37Vergamische Musik
05:55Insgesamt fühlt sich das Voranschreiten durch die Epochen mit diesen Änderungen
05:59lebendiger und vielseitiger an denn je.
06:02Dazu noch ein Beispiel.
06:04In unserer jüngsten Partie haben wir den neuen, kostenlosen Anführer Alexander der Große
06:10natürlich mit Griechenland kombiniert und nutzen gleich die ebenfalls neue und abwechslungsreiche
06:15Weltkarte Fraktale Kontinente.
06:17Die erschafft unvorhersehbare Welten, die sich nicht mehr an das starre Zwei-Kontinente-Prinzip
06:23der Release-Version klammern.
06:25In dieser Partie ist nun unser Heimatkontinent relativ klein.
06:29Unsere ersten Siedlungen sind daher unvorteilhaft verteilt und schlecht zu verteidigen.
06:34Gleichzeitig spielen wir auf Marathon-Geschwindigkeit und dem Schwierigkeitsgrad Gottheit, der jetzt
06:40deutlich knackiger ist als noch zu Release.
06:43Zeitweise sind wir da schon in der Antike mit allen unseren Nachbarn im Krieg.
06:47Nur dank unserer starken Hobliten überleben wir da mit knapper Not und planen schon zum
06:52Zeitalterwechsel unsere große Rache.
06:55Immerhin ist Alexander ein großer Eroberer und wie es der Zufall wollte, Xerxes mit Persien
07:02einer der Nachbarn, der uns angegriffen hat.
07:05Und so behalten wir beim Wechsel erstmal Griechenland bei, dessen eine Regierungstradition unserer Infanterie
07:11Kampfstärke für jeden von uns beherrschten Stadtstaat gewährt.
07:14Das hat Potenzial, weil eine andere griechische Tradition das Anfreunden der unabhängigen Völker
07:19deutlich verbilligt.
07:21Während wir daraufhin erstmal Stadtstaaten einsammeln, schalten wir möglichst schnell
07:26den Synkretismus frei und holen uns die starken spanischen Terzius, die unsere Schwertkämpfer
07:31ersetzen.
07:32Als wir dann den Krieg beginnen, haben wir so viel Kampfstärke auf unsere Terzius vereint,
07:37dass die sogar den massiven KI-Kampfbonus der höchsten Schwierigkeitsgradstufe überbieten.
07:41So können wir dann nach einigem Hin und Her Xerxes schließlich niederringen und integrieren
07:47seine Hauptstadt.
07:50Einen so befriedigenden Krieg haben wir lange in keinem Civilization mehr geführt.
07:54Wir konnten aufbauend auf den Fähigkeiten unserer Zivilisation einen Plan fassen, die
08:00Umstände den Anforderungen entsprechend anpassen und dann unser Momentum nutzen, um einen Krieg
08:05zu gewinnen, an dem wir noch ein Zeitalter zuvor fast eingegangen wären.
08:09Und das fühlt sich echt gut an.
08:13Zum freieren Spielgefühl tragen außerdem die überarbeiteten Siegbedingungen bei.
08:18Denn die recht starre Struktur der alten Vermächtnispfade wurde aufgebrochen.
08:23Statt sich in den ersten beiden Zeitaltern lediglich Vorteile für den Start ins nächste
08:27zu verdienen und sich dann erst in der Moderne wirklich um den Sieg zu kümmern, zählen jetzt
08:32wieder alle eure Leistungen in den Sieg mit hinein.
08:35Ihr sammelt also über die Epochen hinweg Punkte in Kultur, Wirtschaft, Militär und
08:40Wissenschaft.
08:41So könnt ihr dann jetzt auch wieder deutlich vor Ablauf der Zeit gewinnen, theoretisch
08:45schon im zweiten Zeitalter.
08:47Obwohl ihr euch natürlich trotzdem auf einen Weg zum Ziel konzentrieren müsst und dann
08:52grundlegend mehr oder weniger dasselbe tut wie vorher, fühlt sich das Korsett nicht
08:57mehr so eng an.
08:58Ihr könnt stärker abweichen und müsst nicht mehr genau diesem einen Weg pro Kategorie folgen,
09:03um Punkte zu machen.
09:05Insgesamt dürfte das auf Dauer für den Wiederspielwert die bessere Lösung sein.
09:09Es nimmt Civilization 7 allerdings auch eines seiner Alleinstellungsmerkmale.
09:13Die Pfade haben den Wettbewerb vorher klar strukturiert und dem Spieler eine Mission gegeben.
09:19Wer genau das gegenüber der bewährten Formel mochte, wird jetzt ein wenig enttäuscht sein.
09:23Ihr könnt die alte Spielart nämlich nicht über die Einstellungen zurückholen.
09:28Allerdings hat das alte System in anderer Form überlebt.
09:31Die Karotte vor der Nase nennt sich jetzt Triumphe und funktioniert ein bisschen wie die Heureka-Momente
09:36im Vorgänger.
09:37Während die da aber nur einen Boost für Forschung oder Ausrichtung eingebracht haben, können
09:42die Belohnungen jetzt ganz unterschiedlich sein und sind an die Zeitalter gebunden.
09:47Modernisiert ihr beispielsweise zum ersten Mal ein Feld eines Naturwunders, bekommen eure
09:51Geländefelder mit atemberaubender Anziehungskraft sofort plus eine Nahrung.
09:56Diese unmittelbaren Belohnungen werden bei kleinen Triumphen gewährt.
10:00Die großen Triumphe dagegen lehnen sich stärker an die Ziele der alten Vermächtnispfade an.
10:06Sie gewähren eine Widmung, von denen ihr zu Beginn des nächsten Zeitalters 3 aktivieren
10:10könnt.
10:11Die meisten dieser Triumphe können von allen Spielern erlangt werden, nur manche sind dem
10:16schnellsten vorbehalten.
10:18Diese Ziele ähneln also denen aus dem vorherigen System, sie bauen jedoch nicht aufeinander auf.
10:23Geht sich einer der Triumphe nicht aus, verfolgt ihr halt einen anderen und wenn gar nichts
10:29richtig klappt, ist auch nicht gleich alles verloren.
10:32Zum Beispiel sind keine Anführerattribute mehr daran gebunden.
10:35Die bekommt ihr jetzt vermehrt durch kleine Events, Mini-Missionen und andere Leistungen
10:40unmittelbar aus dem Spielen heraus.
10:43Dieses System funktioniert echt gut, auch weil es dadurch jetzt viel mehr kleine Ziele
10:47gibt, denen ihr nachjagen könnt.
10:49Aktuell bietet jedes Zeitalter 30 davon an und die Entwickler haben schon angekündigt,
10:55sich da in Zukunft noch mehr einfallen zu lassen.
10:57Und auch hier gilt, wenn ihr das nicht wollt, könnt ihr die Triumphe einschränken oder komplett
11:02ausstellen.
11:04Aufgrund der vielen Änderungen und Kombinationsmöglichkeiten rund um die Zivilisationen gehen wir davon
11:10aus, dass findige Spieler schnell übermächtige Taktiken und den ein oder anderen Exploit
11:14entdecken werden.
11:15Zu einem gewissen Grad gehört es zu einem Civilization dazu, dass nicht alles komplett fair austariert
11:21ist und sehr starke Durchgänge möglich sind.
11:23Es darf nur am Ende nicht so wirken, als wäre etwas kaputt.
11:28Negativ aufgefallen ist uns bislang, dass etwa die Krisen am Ende der Zeitalter, zumindest
11:33auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, praktisch keinen Effekt haben.
11:36Vielleicht weiß Phyrex es nicht richtig, wo sie mit den Krisen hinwollen, schließlich
11:41sind diese künstlichen Einschnitte ebenfalls recht häufig kritisiert worden.
11:45Aber wenn die Mechanik schon drin ist, sollte sie sich auch auswirken.
11:50Auch das kann dann ja gerne optional sein.
11:53Davon abgesehen sind uns ein paar technische Macken aufgefallen, zum Beispiel, dass sich das
11:57Handelsmenü in der Moderne nur mit einer unschönen Verzögerung öffnet.
12:01Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau, denn gerade bei Grafik, Animationen und Rundenberechnung
12:07ist das Spiel ja top aufgestellt.
12:09Ein etwas größeres Problem war bei uns nur der Wissenschaftssieg.
12:13In unseren Partien erreichte die KI mit ihren vielen Vorteilen den zu einfach und zu schnell.
12:19Während in dieser Partie hier alle Beteiligten bei den anderen Siegarten noch irgendwo bei
12:24der Hälfte der nötigen Punkte steckten, gewann der eigentlich sowieso immerzu starke Ashoka
12:29schon zur Hälfte der Moderne per Raketenstart.
12:32Zwei Kontrahenten waren ebenfalls kurz davor, aufhalten wollte sie jedoch niemand.
12:37Stattdessen prügelte die halbe Welt auf uns ein.
12:40Nicht falsch verstehen, es ist okay, wenn sich die KI stärker auf den menschlichen Spieler
12:44konzentriert.
12:45Der höchste Schwierigkeitsgrad sollte auch richtig hart sein.
12:48Es wirkt nur so, als würde die KI bislang nicht wirklich darauf achten, wer eigentlich
12:53gerade am Gewinnen ist.
12:55Ansonsten macht die KI aber einen kompetenteren Eindruck und erobert jetzt konsequent unsere
13:01Städte und bekämpft sich auch intensiv gegenseitig.
13:04Und das ist bei der notorisch dummen KI der Civilization-Reihe schon ein echter Fortschritt.
13:10So gut das Update also insgesamt ist, es bleiben trotzdem ein paar mögliche Reibungspunkte
13:15bestehen für alle, die mit dem Spiel bisher nicht warm geworden sind.
13:18Da wäre erstens, dass es weiterhin die Einteilung im Zeitalter gibt.
13:23Wir empfanden das von Anfang an als Gewinn, weil dieses System besonders krasses Snowballing
13:29eindämmt.
13:29Zumindest wir vermissen es nicht, dass auf einmal Panzer gegen Schwertkämpfer antreten oder
13:34dass oft schon nach dem ersten Drittel einer Partie klar ist, wer gewinnt.
13:38Außerdem entwickelt mit diesem System jede Phase dadurch mehr Eigenleben.
13:43Allerdings stören die Wechsel für manche Spieler die Immersion und das Pacing.
13:47Mit einer schon vor einer Weile eingeführten Einstellung lassen sich die Rücksetzpunkte
13:51zwar auf ein Minimum beschränken, trotzdem geht den ersten beiden Zeitaltern kurz vor
13:56Schluss auf die Luft etwas aus, wenn ihr nicht gerade auf den letzten Drücker noch einen
14:00Krieg gewinnen müsst oder einen Triumph abschließen wollt.
14:03Eine Auseinandersetzung kurz vor Schluss noch anzufangen, lohnt sich in der Regel nicht.
14:08Genauso wie nicht der Bau von Gebäuden, die ihr erst sehr spät freischaltet.
14:12Für uns überwiegen am Ende die spielmechanischen Vorteile, das geht aber verständlicherweise
14:18nicht jedem so.
14:19Der zweite Knackpunkt ist das Interface.
14:22Auf funktionaler Ebene hat sich da durchaus viel getan.
14:25Ihr seht jetzt bei Bauaktionen viel verständlicher, welche Auswirkungen eure Aktionen haben werden.
14:31Und auch Informationen sind jetzt leichter zugänglich.
14:34Zum Beispiel wird euch beim MouseOver über ein gebautes Wunder sofort angezeigt, welche Effekte
14:39es hat.
14:40Ihr müsst es nicht mehr erst im Forschungsmenü finden und da danach sehen.
14:44Beim visuellen Design bleibt dagegen alles beim Alten.
14:48Die Menüs sind immer noch sehr steril und viele Statistikfenster maximal simpel und wenig
14:53hilfreich.
14:54Wenn euch das sehr stört, werdet ihr und Civilization vermutlich keine besten Freunde mehr.
14:59Und auch wer die Gegenwart und nahe Zukunft als Epoche schmerzhaft vermisst, muss darauf
15:04genau wie auf spezielle Szenarien weiter warten.
15:08Ob, wann und wie ein viertes Zeitalter dazukommt, ist völlig offen.
15:13Zusammen mit der Preispolitik bei Release bleibt dadurch weiterhin eine ordentliche Hypothek
15:18für die Entwickler.
15:19Die können zwar vermutlich am wenigsten dafür, die Entscheidungsträger, die sich einen Startpreis
15:24von 120 Euro für alle Inhalte der ersten sechs Monate ausdenken und Großbritannien
15:29direkt in einen mehr oder weniger vorproduzierten DLC packen, sind aber dann am Ende nicht die,
15:35die den Hass abbekommen und um ihre Jobs bangen müssen.
15:38Immerhin sind aber die Bemühungen des Teams zuletzt als kostenlose Updates erschienen und
15:43haben das Spiel jetzt zu einem Grad umgebaut, den wir so nicht erwartet hätten und der Civilization
15:48bei Session 7 zu einem richtig starken Vertreter der Reihe macht.
15:51Die Frage ist nur, ob der Zug nicht schon abgefahren ist.
15:55Einerseits erholen sich die wenigsten Spiele von so einem Negativ-Hype, doch andererseits
16:00wird auch der siebte Teil noch von einer für die Ansprüche zwar kleinen, aber dennoch
16:04relevanten Spielerschaft tagtäglich gespielt.
16:07Und so ist der Name dieses Updates-Programm, Test of Time, die Zeit wird es zeigen.
16:14Und damit hoffen wir, dass wir euch einen guten Überblick über dieses Update geben konnten.
16:19Wir bedanken uns fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.
16:22Und binden euch!
16:24Und mit für euch!
16:25Das ist wiggle!
16:25Wir geben euch!
16:27Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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