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#GanzerFilm #deutsch

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00:00Diesen brillanten Film präsentierte ihn Söhnlein-Brilliant.
00:00:10Haben wir eigentlich eine Chance?
00:00:15Warum nicht?
00:00:19Manchmal muss es eben mumm sein.
00:00:23Morgen in Sat. 1
00:00:25Zwölf Männer und ihre letzte Chance.
00:00:28Das ist gar nicht mehr im Keller.
00:00:30Und jetzt ist sie weg.
00:00:32Sie wollen hier im Camp ihre...
00:00:56Sie wollen hier bei ihnen keiner bez命.
00:01:02Sie wollen hier in der��
00:01:03MT-Limy.
00:01:08Oh, come on!
00:01:47Aaaaaaah!
00:01:48Los! Weiter! Weiter!
00:01:50Beeilt euch!
00:01:51Macht schon!
00:01:53Ziehen! Ziehen!
00:01:55Ziehen! Ziehen!
00:01:56Kräftiger! Kräftiger!
00:01:57Na los! Alle zugleich!
00:01:59Oh mein Gott!
00:02:00Also wirklich!
00:02:01Oh mein Gott!
00:02:04Oh mein Gott!
00:02:06Also wirklich!
00:02:11Also ich...
00:02:15Oh mein Gott!
00:02:39Oh mein Gott!
00:02:42Oh mein Gott!
00:02:46Oh mein Gott!
00:02:49Oh mein Gott!
00:02:52Oh mein Gott!
00:03:07Oh mein Gott!
00:03:11Oh mein Gott!
00:03:18Oh mein Gott!
00:03:21Oh mein Gott!
00:03:30Oh mein Gott!
00:03:32Oh mein Gott!
00:03:36Oh mein Gott!
00:03:38Oh mein Gott!
00:03:40Oh mein Gott!
00:03:44Oh mein Gott!
00:03:44Oh mein Gott!
00:03:46Oh mein Gott!
00:03:49Oh mein Gott!
00:04:18Untertitelung des ZDF, 2020
00:04:49ZDF, 2020
00:04:50Trotz des beklagenswerten Verlustes ihrer Altvorderen
00:04:52verbrachten Chi-Chi und Chongi, wie sie genannt wurden, eine glückliche Kindheit
00:04:56in der harten, aber gerechten Atmosphäre des Landlebens.
00:05:13ZDF, 2020
00:05:45ZDF, 2020
00:06:02Ihre bescheidene Erziehung konnte aber niemals die Tatsache übertünchen,
00:06:05dass es sich bei ihnen keineswegs um gewöhnliche Bauern handelte.
00:06:09Sie verrieten ihre Abstammung durch ein so außergewöhnlich stark ausgeprägtes Mitgefühl füreinander,
00:06:14das jeden von ihnen Freude oder Schmerz für den anderen empfinden ließ.
00:06:18Und im Laufe der Jahre sollte sich zeigen, welch schwerer Last sie dadurch zu tragen hatten.
00:06:30Neun Jahre später
00:06:39Kinder, ich gehe jetzt auf den Markt.
00:06:41Aber ich sage euch, dass ihr ja brav seid, verstanden?
00:06:44Ja, Nami!
00:06:48Ja, Nami!
00:07:11Ja, Nami!
00:07:29Ja!
00:07:30Ja!
00:07:32Oh!
00:07:33Oh!
00:07:33Ich bitte bitte nicht!
00:07:34Oh!
00:07:36Oh!
00:07:38Oh!
00:07:40Oh!
00:07:41Ah!ohl!
00:07:41Oh!
00:07:41Ah!
00:07:43Ha!
00:07:44Ah! Ah!
00:07:57Halt den Schnabel, Mensch. Wir müssen uns irgendeine Ausrede ausdenken.
00:08:03Also, ich weiß, ich weiß, ich weiß, ein riesiger Drachen ist vorbei.
00:08:08Ja, sehr gut, sehr gut, sehr gut, sehr gut. Ein riesiger Drach ist vorbei und hat dann das Haus angeschnaupt.
00:08:13Ja, dann hat es Feuer gefangen. Ja, dann hat es Feuer gefangen und... Sehr gut, sehr gut, sehr gut.
00:08:17Und dann haben wir ihn getötet. Ja, nein, nein, nein, nein, wir wollten ihn töten. Ja, wir, wir wollten ihn
00:08:21töten.
00:08:22Ja, und dann ist er davon geflogen. Davon geflogen, dann haben wir ihn getötet. Sehr gut, sehr gut, sehr gut,
00:08:27sehr gut.
00:08:27Und dann haben wir angefangen, das große Feuer zu löschen. Ja, und wir, wir, wir, wir, wir, wir haben angefangen,
00:08:31das große Feuer zu löschen.
00:08:33Ja, und dann haben uns die Zigeuner entführt. Ja, gerade kurz bevor wir das Feuer löschen und haben uns die
00:08:37Zigeuner entführt.
00:08:38Ja, ja, und dann haben sie uns in einen Sack gesteckt.
00:08:42Sie haben uns in einen Sack gesteckt.
00:08:44Nein, oh nein, und am Sack wollten sie uns töten.
00:08:46Wollten sie uns töten? Sie hatten uns mit einer goldenen Kette gefesselt.
00:08:49Ja, goldene Kette, sehr gut, sehr gut.
00:08:50Und dann haben wir den Sack umgebracht, sie getötet.
00:08:52Mit einer G-G-G-G-G-G-Gitarre.
00:08:54Alle umgebracht.
00:08:55Weil sie nämlich keine Noten, weil sie, weil sie nämlich keine Noten und deshalb haben wir sie umgebracht.
00:08:59Sehr gut, sehr gut, sehr gut. Ich glaube, die Geschichte glauben sie.
00:09:02Ja.
00:09:02Ja, gut. Ja, dann lass uns heimgehen.
00:09:04Ja.
00:09:06Hey, wo gehst du hin?
00:09:07Ich geh heim.
00:09:08Nein, nein, nein, nein, heim ist da lang.
00:09:11Nein, nein, nein, heim ist da lang.
00:09:13Du bist blöd, heim ist da lang.
00:09:14Und du bist doch viel blöder. Es geht da lang.
00:09:16Geht es nicht.
00:09:16Geht es doch.
00:09:17Geht es nicht.
00:09:18Geht es doch.
00:09:18Geht es nicht.
00:09:19Geht es nicht.
00:09:19Geht es doch.
00:09:20Nach heim geht es da lang.
00:09:20Ich bin bestimmt vor dir da.
00:09:23Quatsch, du wirst dich nur verirren.
00:09:24Werde ich nicht, Edge.
00:09:25Das werden wir ja sehen.
00:09:26Gut.
00:09:2921 Jahre später.
00:09:33Eine spitzen Kakerlacke.
00:09:35Hier muss es irgendwo gewesen sein.
00:09:37Hallo?
00:09:38Ist irgendjemand zu Haus?
00:09:41Nani?
00:09:46Wo steckt ihr denn alle?
00:09:48Hallo?
00:09:51Keine Bewegung.
00:09:52Nur einen Mucks und du bist tot.
00:09:54Wer bist du und was willst du hier?
00:09:57Ich war hier früher mal zu Hause.
00:09:58Ich habe hier mal mit meinem Bruder gewohnt.
00:10:00Du bist ein Lügner.
00:10:01Ich habe hier mit meinem Bruder gewohnt.
00:10:05Chongi.
00:10:06Ich bin Chichi.
00:10:08Kennst du mich da nicht mehr?
00:10:10Chichi.
00:10:11Ich bin sein Bruder Chichi.
00:10:13Du lügst.
00:10:14Mein Bruder war kein Mexikaner.
00:10:15Ich zeig dir, dass ich's bin.
00:10:17Oh.
00:10:19Chichi.
00:10:24Wo warst du denn nur so lange?
00:10:26Ach, äh, ich, ähm, ich, ähm, bin von Zigeunern verschleppt worden.
00:10:31Und, ähm, und, äh, sie haben mich bis nach Mexiko gezerrt.
00:10:34Äh, du lügst doch.
00:10:36Du hattest dich verirrt, nicht wahr?
00:10:37Nein, ich hab mich nicht verirrt.
00:10:38Doch, hast du?
00:10:39Nein, und ich bin verschleppt worden, äh, von Zigeunern.
00:10:41Ich hab die ganze Zeit in Mexiko gelebt.
00:10:43Du, zs, du siehst toll aus.
00:10:45Aber, aber irgendwie so, ähm, mexikanisch?
00:10:48Äh, na, ist ja klar.
00:10:49Ich bin ziemlich großer Landbesitzer.
00:10:51Die nennen mich der Don Giganti.
00:10:53Wenn ich mal mächtig wütend bin, nennen die mich Don Stinkwuti.
00:10:55Na, wie findest du denn das?
00:10:57Und du siehst, du siehst ja furchtbar aus.
00:11:00Was ist denn bloß passiert?
00:11:01Was sind denn all die anderen?
00:11:02Wir haben furchtbare Zeiten durchgemacht.
00:11:04Seit du weg warst, mein Bruder.
00:11:06Mischlinge, äh, schlimme Männer regieren das Land.
00:11:08Alle markanten, äh, alle, die wir markanten, sind tot oder im Gefängnis.
00:11:11Diese furchtbaren Männer.
00:11:13Sie, sie plündern unsere Felder und rauben uns die Frauen weg.
00:11:16Das müssen ja Geier sein.
00:11:25Hallo.
00:11:27Es gab tatsächlich nur zwei Dinge, auf die ein französischer Bauer sich verlassen konnte.
00:11:32Auf den Tod.
00:11:34Und die Steuern.
00:11:35Und aufgrund der ein wenig übereifrigen Arbeitsmethoden der Steuereintreiber, ging ersteres häufig letzteren voran.
00:11:43Ach, es tut gut, wieder mal durch einen Wald zu laufen.
00:11:45Ist so friedlich hier.
00:11:46Und die Knospen zu schnuppern.
00:11:50Eine giftige Eiche, mein lieber Bruder.
00:11:52Ach so.
00:11:53Ach so.
00:12:03Hey.
00:12:05Lieb Bruderlein.
00:12:07Wo bin ich?
00:12:08Wo?
00:12:17Du bist jetzt tot, Kumpel.
00:12:20Was machst du denn da?
00:12:21Ich übe für die große Revolution.
00:12:23Mit einer Kartoffel?
00:12:24Oh, das ist nicht nur eine Kartoffel.
00:12:26Pass gut auf.
00:12:36Rätsel runter.
00:12:42Was war das?
00:12:44Die Macht aus sich selbst, Pommes frites.
00:12:46Man kann sagen, dass hinter jeder bösen Tat in diesem Lande der fiese Comte de Pobac stand.
00:12:53Ach, mein süßes Mauseschwänzchen.
00:12:56Du sollst nicht beschmutzen deine süßen kleinen Pfötchen mit diesem beschmutzten Bauern.
00:13:01Nun, ich meine, wir wissen, was er verbrochen hat.
00:13:04Er hat mehrmals gestohlene Holz aus dem Königwald.
00:13:08Er behauptet, das sei für seinen Ofen, um zu wärmen, seine hungernden Kinder.
00:13:13Und wenn man das glauben soll, dann ist die Wahrheit eine Schlampe.
00:13:16Ich weiß, wofür er es braucht.
00:13:18Er braucht es, um Waffen herzustellen.
00:13:20Und er müsste doch wissen, dass Waffen allerstrengstens verboten sind in meinem Königreich.
00:13:24Oder zumindest im Königreich der Königen.
00:13:28Sie glaubt jedenfalls, dass es das Ihre ist.
00:13:32Ach, mein geliebtes kleines Mausschwänzchen.
00:13:34Gib mir einen Kuss.
00:13:37Oh.
00:13:41Haben wir etwa Karies?
00:13:47Nun, mein Freund, du siehst, wir sind außerordentlich galant, so euch dreckigen Bauern.
00:13:53Wir haben dir deine liebe Frau gebracht, damit sie dir Gesellschaft leisten kann.
00:13:57Ich hoffe, du liegst da recht bequem.
00:14:01Ach, er schnappt so.
00:14:03Fühlt es sich nicht wohl.
00:14:05Zieht seine Beine noch ein wenig länger.
00:14:08Länger.
00:14:09Hast du schon mal Chili con carne gegessen?
00:14:12Nein, ich glaube, in Frankreich gibt es kein Chili con carne.
00:14:16Ach, ich weiß noch, in dem Lokal, in dem ich mal gearbeitet habe, das mir gehört hat natürlich.
00:14:21Da hatten wir mal einen Wettbewerb, wer am meisten davon essen konnte.
00:14:25Zwei, zehn Liter Eimer habe ich gegessen.
00:14:28Und danach hatte ich immer noch Hunger.
00:14:29Aber die Kneipe musste zumachen.
00:14:33Ach, ja, ich habe so einen Hunger, dass ich ein ganzes Rudel Schweine vertilgen könnte.
00:14:38Und einen Elch.
00:14:51Oh, putt, putt, putt, putt, putt, ein fleischiger Nasendrüßling.
00:14:57Dieses widerliche, ekelhafte Gesinn.
00:14:59Oh, oh, widerlich.
00:15:01Oh, mein Gott.
00:15:04Mein Gott, man hat mich beworfen mit Kot.
00:15:07Roberts, Roberts, Roberts.
00:15:11Mauseschwänzchen, hast du das gesehen?
00:15:13Mauseschwänzchen?
00:15:14Großer Gott, wo ist mein Mauseschwänzchen?
00:15:16Ich kann nicht leben ohne mein Mauseschwänzchen.
00:15:19Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie belästige, werden Sie so beschäftigt sind.
00:15:22Aber haben Sie mein Mauseschwänzchen nicht gesehen?
00:15:24Ich finde es wahnsinnig, nein, nein.
00:15:27Bleib da, such mein Mauseschwänzchen.
00:15:29Verdammt doch mal, tut doch etwas.
00:15:35Oh, na, Wetter.
00:15:36Ihr habt aber echt große Laubfrösche hier in Frankreich.
00:15:40Ach, ein Sitzmarver.
00:15:41Na, komm mal her, putt, putt, putt, putt, putt, putt, putt.
00:15:44Na, komm schon, komm, komm.
00:15:46Na, siehst du, das schmeckt dir.
00:15:47Ist was ganz Feines, ne?
00:15:49Der Arsch hat einen wolfsmäßigen Kulldampf.
00:15:52Weiß deinen den Arm bis zur Schulter raus.
00:15:54Was für ein Gebiss.
00:15:55Sein Vater war ein weißer Hai.
00:15:57Der gehört Poback.
00:15:59Wie, Zwieback?
00:16:00Kein Wunder, dass er so gemein ist.
00:16:02Pobacks Männer sind bestimmt unterwegs und suchen das Vieh.
00:16:04Denn merke, da wo der Herr, da das Geschirr, äh, der Hund.
00:16:07Hey.
00:16:08Na, siehst du, er macht Beierchen.
00:16:16Er ist glücklich.
00:16:17Vorsicht, Pobacks Schergenstiefel sind hinter uns.
00:16:21Vielleicht hat sein Herrchen Angst gehabt, dass wir hier Zwergpudel am Spieß braten.
00:16:30Hey, Mann, sind aber eine Menge Touristen unterwegs.
00:16:33Gibt's hier Freibier oder was?
00:16:36Oh.
00:16:37Und einen Haufen guter Drummer haben die.
00:16:40Hey, Bruder.
00:16:41Was schätzt du, was sie mit uns vorhaben?
00:16:43Vielleicht kommen wir an einen Pfahl und jeder darf sich ein Stückchen von uns abschneiden.
00:16:46Das nennen die hier Fondue.
00:16:49Echt spaßlos hier. Ich wusste gar nicht, dass wir so viele Fans haben.
00:16:53Nicht doch, Jungs.
00:16:57Oh.
00:16:58Mann, was meinst du, ob sie dem jetzt die Haare schneiden?
00:17:04Hast du das gesehen?
00:17:06Die zwei auf die Guillotine. Los, macht schon.
00:17:09Hey, hey, hey, hey.
00:17:13Ganz ruhig, mein Bruder.
00:17:14Du bist gut.
00:17:15Die meisten hier würden auch gern wie Helden sterben.
00:17:17Hey, hey, Bruder. Willst du wie ein Held sterben?
00:17:19Ich tausche gern mit dir.
00:17:20Wir haben so etwa denselben Hals und...
00:17:46Ich habe eine Bartflechte, da wird die Klinge stumpf.
00:17:48Also, wer mit mir tauscht, kriegt meine Briefmarken.
00:17:51Mexiko komplett und eine große Flasche Warzentod.
00:17:54Kobach!
00:17:56Kobach, wir danken dir dafür, dass du uns die Gelegenheit gibst, zu zeigen, wie tapfe und aufrechte Männer zu sterben
00:18:01verstehen.
00:18:02Du wirst uns zwar töten, schon möglich.
00:18:05Damit tötest du aber nicht die Revolution.
00:18:07Ich bin ein Korse und Korsen fürchten niemals den Tod.
00:18:17Bravo, bravo.
00:18:18Es ist doch wahrhaftig ein Jammer, dass solche noble Worte auf dieser Welt deine letzten sind.
00:18:27Kann ich auch mal kurz was sagen?
00:18:29Also, ich bin Mexikaner und ich hab echt die Hosen voll.
00:18:32Ehrlich, Leute, ich will leben.
00:18:34Wir haben deinem Hund doch gar nichts getan.
00:18:35Er hat an meiner Brust Bäuerchen gemacht.
00:18:37Ich war wie seine Mutter.
00:18:39Zuerst hat er mir fast den Arm abgerissen, aber dann war er ganz zutraulich.
00:18:42Aber ich bin großzügig.
00:18:43Dafür braucht sich keiner zu entschuldigen.
00:18:45Oh, schleime nicht, mein Bruder.
00:18:47Denn ein echter Revolutionär ist niemals schleimig.
00:18:49Na gut, dann haut ihm den Schädel ab.
00:18:51Er ist ganz scharf drauf.
00:18:53Wenn Sie ihm die Birne absägen, fühle ich den Schmerz.
00:18:56Ey, Bruder, Moment!
00:18:57Moment!
00:19:00Moment!
00:19:05Moment!
00:19:37Oh, da ist der ja!
00:19:40Das ist der!
00:19:41Der da!
00:19:53Ruhe!
00:19:55Ruhe, sein!
00:20:04Meine Freunde, ihr Dreckigen, ihr Bauern, ich habe mich entschieden, in meiner unendlichen Güte,
00:20:12weil ich im Besitz eines butterweichen Herzens bin.
00:20:17Ich will das Leben dieser beiden Brüder verschonen.
00:20:26Unvorstellbarer Jubel erfüllte die Luft.
00:20:28Doch in dem Moment, als die Brüder der Gunst der Stunde dankten, machte das Rad ihres Schicksals
00:20:33bereits eine weitere Drehung.
00:20:36Ihre Mannestugenden waren den reizenden Töchtern der Königin nicht verborgen geblieben, die ihre
00:20:41zärtlichen Gefühle jedoch hinter einem Schleier königlicher Erziehung verbargen.
00:21:14Die Brüder der Königin nicht verborgen geblieben, die die Brüder der Königin nicht verborgen geblieben sind.
00:21:20Er ist der zauberhafteste Mann, den ich je in meinem Leben gesehen habe.
00:21:24Ich glaube, ich bin verliebt.
00:21:27Vielleicht schreibe ich ihm einen Liebesbrief.
00:21:29Tja, ich weiß nur eins, ich bekomme an der frischen Luft immer einen unheimlich riesigen Appetit.
00:21:35Gesindeln!
00:21:36Gesinde!
00:21:37Schafft Essen heran!
00:21:39Oh, die Erdbeeren sehen aber köstlich aus.
00:21:43Mutter, ich würde sie vorkosten lassen.
00:21:57Nie wieder werde ich etwas essen.
00:22:00Oh, Rikki, hilf mir, sie will das einfach nicht verstehen.
00:22:04Oh, wird ein Jammer.
00:22:05Sie haben drei wunderbare, spannende Exekutionen versäumt.
00:22:10Es wurde geblutet und geschrieben.
00:22:12Die Majestät will lieben zu Frühstück.
00:22:16Ihr wolltet, ihr wolltet ein paar von den Erdbeeren naschen.
00:22:20Ich habe sie extra für eure Majestät besorgen lassen.
00:22:22Sie sind gesund für eure Majestät.
00:22:24Für ihn sind sie nicht sehr gesund.
00:22:27Er ist allergisch gegen Erdbeeren.
00:22:31Poback!
00:22:32Wir wissen genau, was Sie Furchtbares tun.
00:22:35Wir sind nicht blind.
00:22:36Ja, ich weiß, was Sie meinen.
00:22:38Und ich gebe zu, dass es mir sehr schwer gefallen ist, diese beiden Verbrecher, diese korsischen Brüder, vor dem Fallbeil
00:22:43zu bewahren.
00:22:44Ich hätte sie mir jetzt schon bei ihren Ahnen gewünscht.
00:22:46Aber es schien mir, als wären sie sehr populär.
00:22:48Die Menge war wie Rasen.
00:22:50Aber machen Sie sich keine Sorgen.
00:22:51Ich habe mir da etwas Feines ausgedacht.
00:22:54Etwas, das die beiden Wünsche lässt, niemals auf dieser Erde gewandelt zu sein.
00:22:58Sie sind ein ekliger Kerl.
00:23:02Widerwärtig, entsetzlich, grauenvoll.
00:23:04Pervers!
00:23:06Pervers!
00:23:08Pervers!
00:23:09Das ist das Wort, das ich hören wollte.
00:23:12Ihr macht meinen Tag erst schön, gnädigst.
00:23:15Pervers!
00:23:16Wie wundervoll zu wissen, dass man anerkannt wird.
00:23:19Gott, glaubt mir, wenn ihr nicht eine Frau wärt, ich wäre imstande, euch zu küssen.
00:23:27Sei kein verdammter Blüter, Poback.
00:23:31Verzeiht bitte.
00:23:33Ich habe Hunger wie ein sibirischer Riesenwolf.
00:23:37Bringt mir sofort ein paar Eier!
00:23:44Ist alles bereit?
00:23:45Sehr ruhig, Rucknaden.
00:23:46Und das Öl ist auch schön heiß.
00:23:49Jawohl, ihr Rucknaden.
00:23:50Lass mal sehen.
00:23:56Nicht die Finger bewegen, du Trottel.
00:23:57Wie soll ich die Temperatur feststellen?
00:24:01230 Grad.
00:24:03Ja.
00:24:03Celsus.
00:24:04Celsius.
00:24:05Na, ganz schön heiß ist das.
00:24:06Mach's noch halb so.
00:24:21Ach, mein Freund.
00:24:27Na, mein lieber kleiner Bauer, genießt du meine Gastfreundschaft?
00:24:31Oh ja, reichlich.
00:24:32Dies hier ist mein Lieblingszimmer.
00:24:34Hör zu, ich habe eine kleine Überraschung für dich.
00:24:36Für mich?
00:24:37Aber zuerst musst du etwas für dich tun.
00:24:39Ich möchte, dass du die anderen mit Gefangenen ein wenig aufmunterst, ja?
00:24:42Die haben hier so wenig Amüsement und deshalb möchte ich, dass du dich doch denen überstößt.
00:24:47Und die Gefangenen genau an dieser Stelle aufmunterst.
00:24:49Es muss genau an dieser Stelle sein, verstehst du?
00:24:51Wegen des Lichts auf deinem zauberhaften Gesicht.
00:24:54Du mundest also diese Gefangenen auf und dann bekommst du sie.
00:24:57Ich meine, meine, deine Überraschung.
00:25:00Alles klar.
00:25:03Hören Sie mal, was für eine Wahrschung ist denn das?
00:25:05Was zum Essen?
00:25:06Wenn du gern fette Sachen isst, dann kannst du es essen.
00:25:09So, und jetzt stell dich da hin und tu, was ich dir gesagt habe, ja?
00:25:13Vielen Dank.
00:25:16Ach, ähm, was soll ich so machen?
00:25:18Singen oder tanzen oder dreckige Witze?
00:25:20Das ist mir völlig egal und wenn du durch den hohen Zahn pfeifst.
00:25:23Naja, für mich aus kannst du auch singen und tanzen, aber du musst an dieser Stelle hierbleiben.
00:25:28Und mach es schnell, solange es noch heiß ist.
00:25:29Ich meine, solange wir alle heiß auf dich sind.
00:25:32Darf es auch ein schmutziges Lied sein?
00:25:34Ein schmutziges, gefallene Lied fehlt diese schmutzigen Gefalle.
00:25:37Jawohl.
00:25:39Los, sing das Lied, aber pass mir ja auf, dass du am richtigen Fleck stehst.
00:25:42Du weißt, wegen des Lichts nicht wahr.
00:25:44Also los, los, los.
00:25:45Sing, sing, sing, na, na, na.
00:25:47Kann ich eine Gitarre haben?
00:25:48Ich kann das irgendwie was anbringen, wenn ich eine Gitarre habe.
00:25:50Nein, nein, nein, nein, du kannst dich auf deinem Schnurrbach begleiten.
00:25:54Los, mach schon, sing jetzt ein schmutziges, gefangenen Lied.
00:25:57Los, los, sag schon, sing.
00:25:59Hör mal, ich wüsste noch ein besseres Lied, dass wir...
00:26:01Was sollst du singen?
00:26:03Hörst du, du sollst singen, du verdammter Blödjahn?
00:26:06Alles, was ich von dir erwarte, ist, dass du dich hier hinstellst und ein Lied setzt.
00:26:10Irrte dein Lied.
00:26:11Ein Lied.
00:26:12Tralali, tralali, tralala, tralali, tralala.
00:26:16Tralali, oh, oh, nein.
00:26:18Oh, oh, ah.
00:26:20Ah, okay, ha.
00:26:22Oh, oh, oh.
00:26:25Oh, oh, oh.
00:26:27Oh, oh, oh.
00:26:28Das ist der Geist.
00:26:29Oh, na, helst du mir.
00:26:31Oh, helst du mir.
00:26:33Oh, oh, helst du mir.
00:26:35Oh, oh, oh.
00:26:44Das war ein sehr schönes Lied, Bromag. Du solltest uns mal den Text beibringen.
00:26:54Ich bin hier drüben, mein Bruder. Hier bin ich.
00:27:04Hier bin ich doch. Ich bin ja bei dir, mein Bruder. Ganz ruhig, ganz ruhig, mein Bruderherz. Ich bin ja
00:27:13bei dir.
00:27:14Da bringe ich euch Wasser. Gutes Trinkwasser.
00:27:21Nein, das glaube ich ja nicht. Pups, dieses Stinktier in mein gutes Trinkwasser. Also nein, nein, nein.
00:27:31Das wäre dann nur noch Jauche gewesen.
00:27:43Also hört zu. Es stehen Pferde im Stall. Wir treffen uns im Gasthaus des Dorfes. Und nun lauf, lauf.
00:27:49Hier bin ich. Hier bin ich, Freunde. Auf ihn. Auf ihn, Männer. Auf ihn ist mehr als unter ihm.
00:28:01Warum redest du französisch mit mir?
00:28:05Pssst.
00:28:09Kuckuck.
00:28:11Also dann, jetzt hol ich mir ein Pferd und reite in die Stadt. Wer von euch hat Lust?
00:28:16Also du. Ja, komm, wir ordnen in die Stadt, mein Baby.
00:28:23Ist ja gut, ist ja gut. Du musst ja nicht, wenn du nicht willst. Kannst da bleiben und weiterpennen.
00:28:27Tut mir leid, ich wollte dich nicht beißen, ne?
00:28:32Warum müssen Pferde eigentlich so riesengroß sein?
00:28:36Mann, nun sieht er das an. Das ist ja ein Elefant.
00:28:40Jetzt ein paar Salzstangen oder Erdnüsse. Brabes Pferd.
00:28:44Ich brauche ein nettes, kleines, freundliches, mittelgroßes, vielleicht ein Esel, der schon aufgesattelt ist.
00:28:49Hi. Was haben wir denn zu messen?
00:28:55Ich liebe Pferde. Am liebsten Medium gebraten. Mit Kartoffeln.
00:28:59Hi, Pippi.
00:29:01Hi, Pippi. Willst du ein bisschen in die Stadt reiten?
00:29:04Ja, du bist zauberhaft.
00:29:08Oh, gute Idee.
00:29:10Dann gleich wieder da.
00:29:25Oh, du hast meine Nachricht bekommen.
00:29:33Eigenartig, ich habe sie doch noch gar nicht weggeschickt.
00:29:35Oh.
00:29:47Hey, du da. Was machst du denn hier drin?
00:29:50Du darfst doch gar nicht hier drin sein. Du brauchst dich gar nicht zu verstecken. Ich habe dich gesehen.
00:29:56Du glaubst ja gar nicht, was du für einen Ärger bekommen hättest, wenn dich ein anderer entdeckt hätte.
00:30:00Was für ein Glück, dass ich es war.
00:30:03Bleib, wo du bist.
00:30:04Warte, ich will dich mal ganz genau ansehen.
00:30:07Weißt du, ich suche nämlich schon seit langem so ein Hengst wie dich.
00:30:14Mann, hast du einen Riesenarsch.
00:30:18Du bist göttlich.
00:30:21Ich kann es kaum erwarten, weißt du was?
00:30:24Ich werde mich morgen früh davonschleichen und einen schönen langen Ritt mit dir machen.
00:30:29Wir werden es so lange machen, bis du umfällst.
00:30:32Und dann suche ich einen wundervollen See, in dem ich dich bade und massiere.
00:30:37Du magst es doch sicher, massiert zu werden.
00:30:41Und dann werde ich dich mit irgendwas bedecken, um die schrecklichen Fliegen fernzuhalten.
00:31:01Halt mein Taschentuch!
00:31:08Halt, du Rammis!
00:31:11Halt!
00:31:12Halt!
00:31:15Halt!
00:31:16Oh, oh, oh, hallo!
00:31:19Oh!
00:31:20Oh!
00:31:24Ich habe meine Hand vergessen.
00:31:27Hier ein Küsschen.
00:31:28Hier, nimm das.
00:31:29Du musst jetzt gehen.
00:31:30Beeil dich.
00:31:44Ich habe meine Hand.
00:31:46Tschüss, du!
00:32:13Lieber Bruder, ich halte Sie derweilende!
00:32:15Was meinst du denn?
00:32:17Halma!
00:32:18Nein!
00:32:20Na, was denn?
00:32:21Schach!
00:32:24Bruder, warte, warte!
00:32:26Kartoffelkäfer wie euch pflege ich zu zerkreißen!
00:32:29Das sind meine Freunde, Bruder!
00:32:30Wir haben einen, wer ist der beste Schmuck, spricht Wettbewerb veranstaltet!
00:32:34Ja, und ich hab gewonnen!
00:32:36Ja, alles klar, Jungs, das ist mein Bruder!
00:32:39Na komm, setz dich, Bruder!
00:32:41Du bist ja wie Jens der Alki, wo warst du?
00:32:43Ich bin Heim nach Heim gehalten, um dir zu helfen und habe mir einen Schrauben, äh, ein Schwert geholt!
00:32:49Also, das nennt man Bruderherz!
00:32:51Komm, schüttern auf, damit der Pegel nicht so absackt!
00:32:54Du riechst ein bisschen so!
00:32:56Ich rühre dieses Teufelzeug nie wieder an, wenn du wüsstest, was dir das antut!
00:33:01Hm!
00:33:02Ja, das ist...
00:33:03Mein lieber Bruder!
00:33:05Ich hab' dich so gelernt!
00:33:07Unheimlich, unheimlich, unheimlich, unheimlich, unheimlich!
00:33:12Unheimlich!
00:33:12Gerner als mich!
00:33:13Unheimlich, unheimlich gern!
00:33:15Und alles, was dir gehört, gehört dir!
00:33:18Weißt du das?
00:33:19Hast du das gewusst?
00:33:21Wie?
00:33:21Alles klar, mein Bruder!
00:33:23Das ist meins!
00:33:26Ich streng nach Pferd!
00:33:29Wo ist es her?
00:33:30Eine wunderschöne Dame hat's mir heute Abend gegeben, Bruder!
00:33:33Sie hat mich im Stall gesehen und sich affenartig in mich verknallt!
00:33:36Na, ist ja auch klar!
00:33:38Du lügst!
00:33:40Weil ich das nämlich von dem herrlichsten aller Mädchen bekommen habe!
00:33:44Dem allerherrlichsten!
00:33:45Sie ist so göttlich!
00:33:48Sie hat's mir gegeben!
00:33:49Und dann hat sie mich geküsst!
00:33:51Hör zu, mein Bruder!
00:33:53Ich will deine Gefühle nicht verletzen, aber sie hat dich vielleicht geküsst!
00:33:56Aber verknallt es sie in mich!
00:33:58Sie hat gesagt, dass wir morgen einen Ritten machen!
00:34:03Du lügst!
00:34:05Und jetzt kein weiteres Wort mehr über die Frau, die ich so liebe!
00:34:11Und erlebe dich!
00:34:18Sie gehört mir, Estrascar!
00:34:21Nur mir allein!
00:34:22Ist ja gut, ist ja gut!
00:34:23Ich schick sie doch nicht ins Tierheim!
00:34:25Nein, sagst du was nicht!
00:34:27Sie ist mein Mädchen, sie gehört mir!
00:34:29Also sag nicht, sie gehört mir!
00:34:32Und nicht, sie ist mein Mädchen!
00:34:34Ach so, na klar, du hast recht!
00:34:35Sie ist nicht dein Mädchen, sie ist mein Mädchen!
00:34:39Oh!
00:34:41Hallo!
00:34:43Ah, wie?
00:34:48Oh!
00:34:50Hey!
00:34:51Oh!
00:34:52Oh!
00:34:53Oh!
00:34:53Oh!
00:34:54Oh! Oh!
00:34:55Oh! Oh! Oh!
00:34:59los. Ey, Mann, wirklich, das ist echt blöd, weißt du? Fechst es schon. Bruder, ich will dir nicht wehtun,
00:35:05weißt du? Du wirst mir keinen Ritz versetzen. Los, lass uns kämpfen. Ich kämpfe nicht gegen dich.
00:35:11Bring mich nicht in Verlegenheit vor deinen Freunden. Bring dich nicht in Verlegenheit vor
00:35:15deinen Freunden. Au, Mann, das tut weh. Du volltrottelgepär, das Ding. So. Gib mir das.
00:35:26Oh, nein, nein, nein, nein.
00:36:02Da ist sie.
00:36:03Oh, sieh mal, da ist sie.
00:36:06Und der Pferd scheu.
00:36:07Das Pferd.
00:36:08Was? Sie ist ein Pferd?
00:36:17Ich bin fertig.
00:36:21Du bist so wundervoll.
00:36:24Das gefällt dir wohl, he?
00:36:26Ja.
00:36:27Etwas ähnliches hat noch nie jemand mit mir gemacht.
00:36:30Meinst du, du könntest es noch mal tun?
00:36:32Noch mal?
00:36:33Oh, nur ein klitzekleines bisschen.
00:36:35Oder bist du zu müde?
00:36:38Oh nein, nein, niemals zu müde.
00:36:40Oh Gott.
00:36:41Das kann ich den ganzen Tag machen.
00:36:42Also genauer gesagt, damit habe ich früher meinen Lebensunterhalt verdient.
00:36:46Ich habe mal für so einen Knirsch gearbeitet.
00:36:48Also besser gesagt, nee, ich hatte mal eine Pferderange in Mexiko.
00:36:51Ach, wirklich?
00:36:51Oh ja, wir hatten eine Million Pferde.
00:36:53Eine Million?
00:36:55Oh ja, ja.
00:36:56Ohne die Fliegen.
00:36:58Und was für Pferde?
00:37:00Ach, sie waren braun.
00:37:04Die meisten jedenfalls.
00:37:05Und du hast sie ganz alleine gezüchtet?
00:37:12Nein, dafür hatten wir einen Hengst.
00:37:14Obwohl ich mich erinnere, dass mein Vetter manchmal...
00:37:18Reden wir nicht drüber.
00:37:19Hör mal, ich kann mir gar nicht vorstellen, mit jemand zusammen zu sein, der sich mit Pferden auskennt.
00:37:24Alles kein Problem.
00:37:25Man muss einen Pferdeverstand haben, weißt du?
00:37:27Die meisten von den Pferden wollen behandelt werden wie richtig kleine...
00:37:47Was ist denn das?
00:37:49Oh, Entschuldige.
00:37:50Das ist nur mein Schwert.
00:37:52Ich bin Linksträger, weißt du?
00:37:53Möchtest du's mal sehen?
00:37:54Oh nein!
00:37:56Ist doch besser so.
00:37:56Ich könnte's dir sowieso nicht zeigen.
00:37:58Mein Vater hat immer zu mir gesagt, zeige niemals jemandem dein Schwert.
00:38:02Es sei denn, du willst es benutzen.
00:38:05Meins ist kaputt.
00:38:06Kaputt, wieso?
00:38:08Naja, hab es jahrlang missbraucht.
00:38:10Zu blöd.
00:38:12Ich hab es einfach überall hineingesteckt.
00:38:16Sogar in Wassermelonen.
00:38:18Nur zum Üben.
00:38:19Und einmal hab ich es in einem Baumstamm gesteckt.
00:38:22Da ist die Spitze abgebrochen.
00:38:24Oh, wie furchtbar.
00:38:26Es hat mir unheimlich wehgetan.
00:38:29Aber das macht nichts.
00:38:31Ich bekomm schon ein neues.
00:38:33Und wie willst du das anstellen?
00:38:35Na, deshalb muss ich ja ins Schloss.
00:38:37Ich bin sicher, da haben sie gute Schwerter.
00:38:39Ja.
00:38:41Ich brauche ein gutes, ein starkes.
00:38:44François hat ein fantastisches.
00:38:47Aber es muss auch groß sein.
00:38:49Oh, Pierre.
00:38:51Ja.
00:38:52Oh.
00:38:53Aber seins ist zu mächtig.
00:38:56Zu mächtige kann's gar nicht geben.
00:38:58Nicht, wenn man sie handhaben kann.
00:39:00Weißt du, manchmal, wenn sie groß genug sind,
00:39:02dann muss man sie nur vorzeigen
00:39:04und schon laufen alle davon.
00:39:05Das hab ich auch getan.
00:39:09Jetzt.
00:39:29Ich glaube, er hat dich richtig gehört.
00:39:38Braves Pferdchen.
00:39:42Ich liebe Pferde.
00:39:45Wir haben sowas Tierisches.
00:40:09Ich weiß jetzt, wie wir ins Schloss reinkommen.
00:40:12Gut, wie?
00:40:14Siehst du den Knilch da drüben?
00:40:16Der Typ in Rot?
00:40:18Nein, der Typ da drüben.
00:40:20Oh, der Koch.
00:40:21Nein, nicht der Koch, der Typ da drüben.
00:40:23Der Knilch mit dem Pferd.
00:40:24Wir stehlen ein Pferd.
00:40:25Hm, nicht der.
00:40:27Der Typ da drüben.
00:40:29Der Typ in Rot?
00:40:29Der Typ, genau der.
00:40:36Das ist der berühmte Marquis de Nippel,
00:40:38ein weltberühmter Liebhaber.
00:40:40Neben dem ist Casanova ein Meißenknabe.
00:40:43Er ist trisexuell.
00:40:45Trisexuell?
00:40:46Er treibt sich mit allen Männer, Weiber, Hühner.
00:40:50Für sowas haben wir keine Zeit, Bruder.
00:40:52Wir müssen ins Schloss.
00:40:53Das ist wichtiger.
00:40:54Viel wichtiger.
00:40:54Da will ich ja auch hin.
00:40:55Jetzt hör mir doch mal zu.
00:40:57Morgen will er zum Schloss,
00:40:58zum Geburtstag der Königin
00:41:00mit seinem ganzen Gefolge
00:41:01und wir gehen mit.
00:41:04Aber man wird uns erkennen.
00:41:06Daran habe ich auch schon gedacht.
00:41:08Siehst du den Kerl da hinter uns?
00:41:10Ja.
00:41:12Das ist der Friseur der Königin.
00:41:14Ein richtiger Modefax.
00:41:15Er ist Spanier, gerade aus Spanien gekommen.
00:41:17Und außerdem ist er so schwul
00:41:19wie ein Dampfbügelhaisen.
00:41:21Hör auf, Bruder, nicht doch.
00:41:22Sowas könnte ich niemals tun.
00:41:23Du weißt doch,
00:41:24ich war nie mit deiner Frau richtig zusammen,
00:41:26geschweige denn mit einem Mann.
00:41:27Ich wüsste gar nicht,
00:41:28was ich da machen soll.
00:41:29Jetzt hör doch mal zu.
00:41:30Siehst du den anderen Kerl,
00:41:31mit dem man da Finger hakelt?
00:41:32Ja.
00:41:32Das ist Nostradamus,
00:41:34der Mistkerl, äh Mystica.
00:41:36Also, ich werde die jetzt rauslocken
00:41:37und dann folgst du mir still nach.
00:41:40Ich kann nicht, ich kann nicht.
00:41:41Ich kann das nicht.
00:41:43Wieso, Leila?
00:41:44Gedanke macht mich ganz krank.
00:41:45Ich kann das nicht.
00:41:45Ich meine, was machen die denn?
00:41:46Küssen die sich etwas zuerst?
00:41:47Also, mir wird ganz schlecht,
00:41:48wenn ich daran denke.
00:41:49Auf zu winseln.
00:41:50Ich locke sie raus
00:41:51und du folgst mir.
00:41:52Verstehst du?
00:41:52Und was dann?
00:41:54Dann haust du ihnen was über die Rübe.
00:41:55Oh, sowas kann ich perfekt.
00:41:58Na siehst du gut, okay.
00:41:59Aber wie willst du sie rauslocken?
00:42:02Da habe ich so meine Tricks.
00:42:04Gut, permisse.
00:42:10Da, Arschkitzel mit Federn.
00:42:14Hm.
00:42:55Oh, ja.
00:42:57Monsieur José.
00:42:59Man sagt José.
00:43:01Gracias.
00:43:02Ah, Kirina.
00:43:04Ich sei so glücklich,
00:43:06euch kennenzulernen.
00:43:07Danke viel für Einladung.
00:43:09Habt ihr herrliche Casa hier?
00:43:12Und wie geht Harpra?
00:43:13Danke vielmals für Einladung.
00:43:15Ich, dass alles wieder treu sind.
00:43:18Hm.
00:43:19Hm.
00:43:20Ich bin's für sie wohl später.
00:43:22Hm.
00:43:25Grafias por todo.
00:43:27Grafias.
00:43:28Hm.
00:43:30Oh, mein Süßer.
00:43:32Warum sollen wir uns erst später treffen?
00:43:34Warum nicht gleich jetzt?
00:43:36Ah.
00:43:37Mission.
00:43:39Es.
00:43:40Bedauerlicherweise waren sie nicht gerade Meister
00:43:42in der Darstellungskunst anderer Personen.
00:43:45Aber ihre Entschlussfreudigkeit
00:43:47glich das völlig wieder aus.
00:43:49Dass ihr auf die düster Zukunft schauen könnt,
00:43:51Matthias, äh, Meister.
00:43:51Und sie wussten, dass die Prinzessinnen
00:43:53bereitwilligst die Pfade der Liebe beschreiten würden,
00:43:56falls, falls sich diese Chance ergeben sollte.
00:43:59Doch selbst diese Versuchung konnte sie nicht
00:44:01aus dem Gleichgewicht bringen,
00:44:03mit welchem sie ihr Verkleidungsspiel weitertrieben.
00:44:10Oh, ich bin ja so froh, dass ihr hier seid.
00:44:13Ich bin ja doch viel froher, dass ich hier bin.
00:44:15Es ist alles so wahnsinnig lustig.
00:44:18So, jetzt mal kurz umdrehen.
00:44:20Herzlich gern.
00:44:21Na, wie das geht.
00:44:22Sag er mir, wie ist es jetzt in Spanien?
00:44:25Ach, wirklich, das ist am Arsch,
00:44:26er verzeihlt am Ende der Welt.
00:44:28Und wer will schon über das Ende der Welt reden?
00:44:30Also jedenfalls das Ende hoch ist das heiß.
00:44:32Stimmt es, was man sich über die spanische Königin erzählt?
00:44:35Ich weiß nicht, was man sich über sie erzählt.
00:44:37Dass er eine Platte hat.
00:44:38Eine Platte?
00:44:41Aber dafür ist ja den Bein behaft wie ein alter Bergpavian.
00:44:48Und was ist mit ihren vielen Liebhabern?
00:44:52Warum glaubt ihr wohl, nennt man sie das Karnickel?
00:44:54Oh, Königin Karnickel.
00:44:56Sie ist wie eine Türklingel.
00:44:57Jeder hat sie mal in der Hand.
00:45:00Oh, mein zwischiger Witz.
00:45:03Ja, ich finde, man sollte eine Toreinfahrt nach ihr benennen.
00:45:09Seid mir gegrüßt, oh Bauernvolk.
00:45:11Ich bringe gute Nachrichten.
00:45:13Die Revolution läuft prächtig
00:45:14und schon sehr bald werde ich in der Lage sein,
00:45:15euch aus eurem elenden Dasein zu befreien.
00:45:18Aber seid vorsichtig und habt Vertrauen.
00:45:20Also, adieu und so.
00:45:26Mein Knie, kacke.
00:45:28Darf ich mal was ganz Persönliches?
00:45:29Natürlich, Mann.
00:45:30Wo ist das Zimmer ihrer Tochter?
00:45:32Oh, die Süße.
00:45:33Sie ist ja so entzückt und an dem Papa wie aus dem Gesicht geschnitten.
00:45:38Was ist denn mit dem Papa passiert?
00:45:40Den Schlingel sieht man ja nie.
00:45:42Nun ja, er war mit dem Comte Buback auf der Jagd
00:45:45und seitdem hat man ihn nie wieder gesehen.
00:45:49Ich trau diesem Buback nicht.
00:45:50Das ist eine ganz hinterlustige Schlampe.
00:45:53Naja, aber irgendjemandem muss man doch vertrauen.
00:45:56Es ist sehr, sehr schwer, Königin zu sein.
00:45:59Ich war auch schon mal Königin.
00:46:01Königin der Nacht.
00:46:05Unser mystischer Freund hier hatte es sich zum obersten Gebot gemacht,
00:46:09eine Waffe zu finden, die groß und stark genug war,
00:46:12um Freund und Feind einschüchtern zu können.
00:46:31Ich würde mir nie erlauben, euch anzulügen.
00:46:33Es ist die Wahrheit.
00:46:34Sie waren so groß, dass sie glaubten, niemand würde sie bemerken.
00:46:37Sie wollte einfach ein Kleid drüber ziehen und niemand hätte es gemerkt.
00:46:40So dämlich war sie und niemals hat sie mir Trinkgeld gegeben.
00:46:43Na, wie fühlt sich das an?
00:46:45Tut sie gut, ihr Heißelund?
00:46:46Ja.
00:46:47Wundervoll.
00:46:50Wiebervoll, Montemalaga.
00:46:51Malaga.
00:46:54Ich möchte wunderhübsch aussehen bei meinem Rendezvous mit Marquis de Nibel.
00:46:59Ach, ihr werdet ganz köstlich aussehen, meine Teuerste.
00:47:01Ihr werdet so aussehen, wie ihr noch nie ausgesehen habt.
00:47:05Und jetzt entspannt euch eine Runde und schlaft ein wenig.
00:47:07Ich werde euch kräftig durchpassieren.
00:47:09Dann seid ihr ganz ruhig und entspannt.
00:47:25Mein Liebling, ich habe dich überall ge-ge-ge-ge-ge-ge-ge-ge.
00:47:32Oh, meine Güte, wenn er doch bloß vorsichtiger wäre.
00:47:36Oh, der Teppich flust.
00:47:45Oh, ja, ähm, pardon.
00:47:57Ja, Pist!
00:47:59Mann, du hast mich ja zu Tode erschreckt.
00:48:01Was hast du denn mit der armen Frau gemacht?
00:48:03Gar nichts habe ich gemacht.
00:48:05Ich habe nur ein bisschen Unkraut gehätet und dann ist alles rausgekommen.
00:48:07Du hast sie völlig verunstaltet.
00:48:09Das ist toll.
00:48:10Es ist irgendwie ein kleiner Sieg oder doch ein großer?
00:48:13Oh, mein Gott.
00:48:15Das bin ich ja.
00:48:17Ui, warum hast du mir nicht gesagt, dass ich aussehe wie...
00:48:20dass ich aussehe wie Pobac?
00:48:23Kein Wunder, dass die Bauernbrüder nicht mit mir reden wollen.
00:48:25Die alles sieht aus wie eine rasierte Kartoffel.
00:48:27Ich muss ja die Kaffeebeerbe aufsetzen.
00:48:28Hölle, Sack und Schleifstein, ich muss aus diesen Sachen raus.
00:48:34Du, sie riecht so komisch.
00:48:35Das ist die adelige Unterarmnässe, Bruderherz.
00:48:38Ja, verstehe.
00:48:39Lass doch die leichten Farbe drauf, Bruder.
00:48:42Das steht dir sehr gut.
00:48:46Bruder, sie sieht aus wie Miss Universum, das reicht.
00:48:49Ja, toll.
00:48:53Na los, hauen wir ab.
00:48:54Komm.
00:48:55Ciao, Bella Glatzi.
00:49:01Na, Marsi.
00:49:03Warte, bis du sie siehst, Bruder.
00:49:07Da gibt es ein paar, die sind einfach unglaublich.
00:49:10Wovon redest du denn?
00:49:11Folge mir nach.
00:49:13Da drin sind sie.
00:49:17Da sind sie.
00:49:19Oh.
00:49:21Wenn wir die nur da wegholen könnten.
00:49:22Zuerst müssen wir sich mal besoffen machen.
00:49:25Hey, Ladies.
00:49:26Kleine Augen, die haben gesagt.
00:49:27Die haben die ganzen Hausten.
00:49:29Echt?
00:49:31Hey, hey.
00:49:33Bin ich schon durch die Gesichtskontrolle?
00:49:35Hey.
00:49:36Ja.
00:49:38Hier ist doch ein Bühner.
00:49:40Na, hast du schon mal eine einhörige Hosenchlange gesehen?
00:49:43Oh, oh, pardon, wollte ich nicht.
00:49:47Hey.
00:49:49Ist denn jetzt mir Lohnzeit, ja?
00:49:53Ich brauch das.
00:49:54Ich brauch das.
00:49:57Oh, was ist das?
00:49:59Was ist das?
00:50:06Oh, nein.
00:50:10Oh, nein, wie entsetzlich.
00:50:12Hey, wartet doch mal, das seid ja ihr.
00:50:13Das ist ein Missverständnis.
00:50:15Wartet doch.
00:50:16Ihr könnt doch nicht einfach.
00:50:19Wartet auf uns.
00:50:20Oh, oh, oh.
00:50:26So, wartet doch.
00:50:28Wartet auf uns.
00:50:34Wohin denn?
00:50:35Allt ihr Schwestern.
00:50:38Oh, oh, oh.
00:50:40Papa!
00:50:47Süßes Engelchen!
00:50:49Wo bist du?
00:50:51Komm raus, Baby, ich weiß, dass du da bist.
00:50:59Komm schon, Baby, lass uns nicht versteck spielen.
00:51:02Ich weiß doch, dass du mich willst.
00:51:05Ich will dich auch.
00:51:07Was glaubst du, warum ich so angezogen bin?
00:51:11Hey, Baby.
00:51:14Oh, pardon, Schwester.
00:51:17Komm schon, Süße.
00:51:19Diese Puppen haben mir nichts bedeutet.
00:51:21Seit du mich an diesen Morgen so angeblickt hast.
00:51:24Also, ich kann an andere Mädchen gar nicht mehr denken.
00:51:26Ich denke nur noch an dich.
00:51:28Ich ist...
00:51:31Komm schon, Kleines.
00:51:33Ich werde dich woanders hinbringen.
00:51:35Raus aus der Zivilisation.
00:51:36Wir machen den Mexikoner Würstchenbude auf
00:51:39und lieben uns von morgens bis abends.
00:51:42Ich bin dein König
00:51:44und du meine geliebte Königin.
00:51:47Du erbst auch meine Goldzähne.
00:51:49Sag mir, wo du bist, kleines, süßes Kätzchen.
00:51:52Du komm schon raus, Süße.
00:51:55Oh, Liebling, du machst mich so glücklich.
00:51:58Oh, ich will dich.
00:52:00Nur dich.
00:52:01Ich auch dich.
00:52:03Oh, ich will dich jetzt haben.
00:52:12Ja, das wirst du auch, mein Süßer.
00:52:20Lass mich zufrieden.
00:52:21Ich will keine Intellektuellen.
00:52:23Die sind mir einfach zu blöd.
00:52:24Ich will dich jetzt haben.
00:52:25Ich bin kein Intellektueller.
00:52:26Ich bin ein Revolutionär.
00:52:27Kennst du mich denn nicht?
00:52:29Das sieht man mir doch an, oder?
00:52:31Nun, Holde.
00:52:32Oh.
00:52:33Oh.
00:52:35Oh, jetzt weiß ich, wer du bist.
00:52:37Sag mal, was hast du denn in dem Zimmer
00:52:38mit all diesen Mädchen gemacht?
00:52:40Äh, äh.
00:52:41Ich habe mein Schwert gesucht.
00:52:43Haben die etwa dein Schwert berührt?
00:52:45Ja.
00:52:46Sie haben es für mich gehalten.
00:52:48Sie haben es gehalten?
00:52:50Ja.
00:52:51Du hast gesagt, das wäre meine Aufgabe.
00:52:56Och, mein Kästchen, äh, mein Hähnchen.
00:52:58Hör mir doch mal zu.
00:52:59Du sollst mir zuhören.
00:53:01Ich habe dich überall gesucht.
00:53:03Soll ich dir mal was erzählen?
00:53:06Dann hör mir gut zu, ja?
00:53:09Ah!
00:53:10Ah!
00:53:10Ah!
00:53:12Was hast du denn?
00:53:14Nichts, nichts.
00:53:16Ich habe dir so viel von meiner alten Liebe zu erzählen,
00:53:19jetzt hör mir...
00:53:19Ah!
00:53:20Ach, du schreist ja gar nicht.
00:53:23Warum nicht?
00:53:23Warum schreist du nicht?
00:53:25Es tut nicht weh.
00:53:27Haben Sie, dass das wehtut?
00:53:28Es tut nicht weh.
00:53:29Nun, lassen Sie mich runter.
00:53:30Warte, warte, warte.
00:53:31Ich bin nämlich Katholik.
00:53:32Ich darf sowas nicht tun.
00:53:33Verdammt, das ist ja schlimmer als Inquisition.
00:53:35Oh, Mann.
00:53:35Komm schon, du alte Schnalle.
00:53:36Lass mich runter.
00:53:37Das darf mir jetzt wehtun.
00:53:38Oh, mein Gott.
00:53:39Oh, ja.
00:53:39Ah, in diesem Ding sind schon viele junge starke Männer verweckt.
00:53:42Das ist Montezuas Rache.
00:53:45Ja!
00:53:46Ah!
00:53:51Sehr merkwürdig.
00:53:53Stimmt irgendwas nicht?
00:53:54Na, macht's Spaß.
00:53:57Kannst du mich zur Abwechslung nicht mal mit Stachelbären werfen?
00:54:00Jetzt werden wir was für deinen Kreis auftun, mein Süßer.
00:54:03Nun komm her schon auf, lass mich runter, ich muss tierisch aufs Klo.
00:54:06Du wirst bald nie mehr aufs Klo lösen, keine Angst, diesmal spürst du was.
00:54:10Dir werde ich beibringen, deine Schnarchenböhren.
00:54:21Verdammt doch mal, warum schreist du nicht?
00:54:24Wenn du mich nicht sofort runterlässt, spucke ich dir ein drittes Auge auf die Stirn.
00:54:28Lass mich runter!
00:54:29Das ist Poback.
00:54:32Er hat meinen Bruder.
00:54:38Ja, jetzt wird's aber saukalt, hier hast du ne Decke oder sowas.
00:54:42Ja, verflucht, er ist unmenschlich.
00:54:44Er wird mir den Tod bringen.
00:54:46Und ich kann's nicht mal genießen, ich habe mir wie zerbischt.
00:54:49Oh, oh, oh!
00:54:57Oh, oh, oh!
00:55:06Oh, oh, oh!
00:55:10Woah!
00:55:10Da!
00:55:12Was da in Mi?
00:55:13Oh, oh!
00:55:14Wow!
00:55:16Oh!based?
00:55:18Ochiert
00:55:18Fuck! Oh!
00:55:18French!
00:55:18Oh! Ah! Ah!
00:55:19Mein Bruderherz ist in argen Schwierigkeiten.
00:55:23Oh, warte!
00:55:25Warum brüllst du nicht endlich?
00:55:33Wollt du besoffen oder warum kräuchst du denn so irre?
00:55:37Verschwinde weg, er gehört mir.
00:55:39Ja!
00:55:40Das ist eine ganz ekelhafte Tour.
00:55:43Ach, Nosser Dämpchen, los, mach mit.
00:55:45Wir brauchen ein bisschen frisches Blut.
00:55:47Freut mich sehr.
00:55:48Autsch, mein Auge!
00:55:49Die Sau hat mich geküsst.
00:55:50Pass auf, was jetzt kommt.
00:55:53Wenn sie wenigstens Gummiunterwäsche tragen.
00:55:55Stell dir mal die Füße fest, Süßer, die Füße.
00:55:57Ich liebe es, gefestet zu werden, wenn ich die Pumps trage.
00:56:00Danke, danke, denn Anna darfst du auch anschnallen,
00:56:02wenn du so liebenswürdig sein würdest.
00:56:04Danke.
00:56:05Ach, du bist ja so reizend, mein Süßer.
00:56:08Ach ja, genau so.
00:56:10Gut und fester.
00:56:12Wunderbar.
00:56:13Wunderbar.
00:56:15Und jetzt peitsche mich.
00:56:16Ja, nicht peitschen.
00:56:17Na, also gut, peitsche ich dich.
00:56:20Nein, Bruder.
00:56:21Wir haben keine Zeit.
00:56:22Zum Peitschen hat jeder Zeit.
00:56:23Wir müssen mein Volk befreien.
00:56:24Was?
00:56:25Habt ihr noch eine andere Party?
00:56:26Ist das auch eine Lederparty?
00:56:28Och, dann nehmt mich mit.
00:56:29Bitte, bitte.
00:56:30Nein, nicht abhauen.
00:56:32Och, peitscht mich.
00:56:33Ich bin ein völlig normaler Masochist und hab ein Recht darauf.
00:56:38Hier laufen nur Verrückte rum.
00:56:40Ich hab keinen gesehen.
00:56:42Wo sind denn diese Wärter?
00:56:43Hier sind keine Wärter, Mensch.
00:56:44Komm, lass uns abhauen.
00:56:45Nein, wir müssen uns den Weg freikämpfen, Bruder.
00:56:47Wir können hier nicht kämpfen.
00:56:49Komm, lass uns endlich weg.
00:56:50Du hast recht.
00:56:51Hier auf der Treppe kämpft es sich schlecht.
00:56:52Aber hier unten, auf dem Absatz, hier,
00:56:54hier kämpft es sich sehr gut.
00:56:56Bist du denn total verblüht?
00:56:57Zurück, zurück, zurück, es ist ein Irrtum.
00:57:00Kommt her, kommt her.
00:57:01Nicht davonlaufen, kommt zurück und kämpft.
00:57:03Ich hoffe, ich hoffe, ich bin dir die Lassbett.
00:57:04Lass uns nicht irre machen, mein Bruder ist betrunken.
00:57:07Nein, kommt zurück.
00:57:08Kommt schon, ihr Feiglinge, lasst uns kämpfen.
00:57:09Ich bin wirklich nicht betrunken.
00:57:12Da bist du ja.
00:57:13Hinfort in deine Kriminate.
00:57:15Ich hab dich überall gesucht.
00:57:17Wehe, ihr krümmt ja auch nur ein Haar.
00:57:20Ja, wehe.
00:57:24Nicht wehtun.
00:57:27Wir geben auf.
00:57:30Was ist hier bloß los?
00:57:32Ich werde verrückt.
00:57:33Ich werde verrückt.
00:57:35Ihr Mistkerl, ihr Mädelchen.
00:57:37Mistkerl, sie haben mich nicht ausgepeitscht.
00:57:40Die haben uns schon gelassen.
00:57:42Schweine.
00:57:45So, Freundchen, wir haben euch gefangen, was?
00:57:48Und ihr wolltet mich nicht auspeitschen, oder?
00:57:51So werde ich euch jetzt zur Tude peitschen.
00:57:53Du magst uns peitschen können, Poback, aber schlagen wirst du uns niemals.
00:58:09Die korsischen Brüder.
00:58:14Meine Freunde, ich warne euch.
00:58:17Irgendwann muss jeder lernen.
00:58:19Spielt nicht mit mir.
00:58:20Ins Verlies mit ihnen.
00:58:22Los.
00:58:29Keine Angst.
00:58:30Menschen, die eine Rille wutz, ich lerne das nie, Bruder.
00:58:38Oh, Mutter, eure Haare.
00:58:42Hör auf, zang dich Mutter vor allen Leuten.
00:58:52Ja, ich sehe es, Bruder.
00:58:55Was siehst du?
00:58:56Ich sehe den großen Bären.
00:58:58Wessen?
00:58:59Wessen Bären?
00:59:00Oh, ich sehe auch die Venus und ich sehe den Mond.
00:59:04Alles, was ich sehe, ist dein Hintern.
00:59:06Es ist hier draußen, Bruder.
00:59:08Wir haben Glück.
00:59:13Nämlich, wenn das der große Bär ist, dann bedeutet das, dass der Polarstern...
00:59:17Äh, warte mal, man nimmt den Stern von der Tasse und bringt ihn mit dem Griff zusammen und dann...
00:59:22Weißt du, was ich sehe?
00:59:24Ich sehe einen riesigen Idioten, der vor mir Blöde quatscht.
00:59:27Was soll das?
00:59:27Warum müssen wir andauernd kämpfen?
00:59:29Warum konnten wir nicht einfach die Kurve kratzen, als wir noch eine Chance dazu hatten?
00:59:35Oder es gibt Dinge im Leben, vor denen man nicht davonlaufen kann.
00:59:39Wenn diese Revolution Bestand haben soll, dann müssen Männer wie ich einfach kämpfen.
00:59:44Obwohl die Sache hoffnungslos ist.
00:59:46Wir müssen kämpfen, um unsere Brüder von den Fesseln des Jochs zu befreien.
00:59:51Von welchen Brüdern redest du?
00:59:52Ich sehe hier keine anderen Brüder außer mich selbst.
00:59:55Und du tust nichts anderes, als dass du dich und mich von anderen schnappen lässt.
00:59:58Hast du schon mal daran gedacht, dass du vielleicht der einzige Anhänger dieser Revolution bist?
01:00:02Also mal gerade heraus, wo sind denn deine Mitstreiter?
01:00:05Wärt ihr Anhänger von diesem Typ bei einer Revolution?
01:00:08Natürlich nicht, weil ihr keine verstimmelnden Gehirne habt.
01:00:10Und wer folgt ihm jetzt?
01:00:11Hm?
01:00:20Ich habe eine Idee.
01:00:22Schnell, zieh deine Sachen aus.
01:00:23Hey, hey, warte einen Moment, wir sind Brüder.
01:00:26Also nun mach schon und zieh deine Sachen aus, ja?
01:00:28Nun, so lange warst du auch wieder nicht im Knast.
01:00:35Dieser Strick müsste reichen.
01:00:36Hör zu, wenn wir uns wirklich erhängen, dann möchte ich der Erste sein, der geht.
01:00:40Ich bin müde und hungrig und außerdem ist mir kalt.
01:00:42Wenn ich nur einen Weg wüsste, um durch diese Eisengitter hindurch zu schlüpfen.
01:00:47Juhu!
01:00:49Hey, puß mal auf da oben!
01:00:51Wirklich erstaunlich.
01:00:53Wenn französisches Brot alt wird, ist es hart wie Stein.
01:00:56Ui, na und?
01:00:58Das könnte haargenau das richtige Werkzeug sein, das wir gesucht haben.
01:01:11Ich glaube, jetzt komme ich durch, Bruder.
01:01:22Geschafft!
01:01:23Schnell, wirf mir den Strick zu!
01:01:32Halt ihn fest, Bruder!
01:01:34Mach ich ja!
01:01:35Ich rieche die Freiheit!
01:01:37Und ich rieche Essen!
01:01:40Oh!
01:01:41Ich glaube, ich habe schon Halluzinationen!
01:01:45Oh!
01:01:46Oh!
01:01:47Hühner!
01:01:49Oh, warte!
01:02:07Die Revolution!
01:02:14Die fünftausendste Hinrichtung, der korsische Bruder.
01:02:17Ort, der Palast.
01:02:18Zeit, Sonnenaufgang.
01:02:19Bringt eure Kinder mit.
01:02:20Chong aber zählte nicht zu der Sorte Männer, die ihre Brüder vergessen.
01:02:24Er erinnerte sich daran, wie sehr sie sich geliebt und aneinander gehangen hatten, während
01:02:28der langen Jahre ihrer Trennung.
01:02:30Wie tief das Schicksal des einen stets den anderen betroffen hatte.
01:02:34Und so stärkte seine Treue, seine heldenhafte Entschlossenheit.
01:02:39Und für seinen geliebten Bruder Cheech begann Chong seine Bauernfreunde um sich zu scharen,
01:02:44um der Unterdrückung für immer ein Ende zu bereiten.
01:02:48Räumen zusammen!
01:02:50Und hört mich an!
01:02:53Kommt her, meine Hühner, äh, meine Brüder, und hört mir zu!
01:02:57Wir haben lange genug wie elende Hunde gelebt.
01:03:01Räumen!
01:03:02Räumen!
01:03:03Räumen!
01:03:03Räumen!
01:03:03Darum müssen wir kämpfen, um uns zurückzuerobern, was uns gehört.
01:03:06Räumen!
01:03:07Wir müssen diese widerwärtige, korrupte Regierung stürzen!
01:03:11Räumen!
01:03:12Räumen!
01:03:12Wir selbst müssen regieren!
01:03:14Steht ihr hinter mir!
01:03:17Nun gut, dann auf in den Kampf!
01:03:20Räumen!
01:03:21Räumen!
01:03:21Räumen!
01:03:24Räumen!
01:03:31Räumen!
01:03:43Musik
01:04:19Das reicht. Wir haben heute einen besonderen Anlass, denn heute haben wir die fünftausendste Hinrichtung in diesem Monat, richtig?
01:04:31Ich bin euch sehr dankbar, euch allen, euch schmutzigen Bauern, die ihr euch so viel Mühe gebt, um zur Steigerung
01:04:37der Produktivität beizutragen.
01:04:39Und aus diesem besonderen Anlass haben wir eine ganz besondere Hinrichtung.
01:04:44Es geht um keinen anderen, als um den widerlichen, schwarzhaften, dreckigen Bauern, den korsischen Bruder.
01:04:54Vielleicht möchtest du, schmutziger Bauer, noch gerne ein letztes Wort sagen.
01:05:00Huback, das Einzige, was ich sagen will, ist, du hast mich in einen Kerker gesperrt und du hast mich geschlagen.
01:05:07Du hast mich gequält und du hast mich sogar geküsst.
01:05:13Und ich möchte, dass diese Leute das wissen, dass das Einzige, was du wirklich getan hast, ich hab so einen
01:05:21Riesenhunger.
01:05:24Und sowas sollte man einem Mexikaner nie antun. Mir steht eine letzte Mal dazu, eine letzte Mal, dass ich nicht
01:05:29bekomme. Ich würde sogar ein französisches Gericht essen.
01:05:31Danke für diese bewegenden Worte. Es tut gut zu wissen, dass wir wieder mal einen zufriedenen Kunden haben, nicht wahr?
01:05:37Oh, da sind Ameisen im Korb.
01:05:39Ich bedauere nur zutiefst an diesem zauberhaften Nachmittag, dass der andere korsische Bruder, der Revolutionär, bereits tot ist.
01:05:50Denn nichts würde mich mehr erfreuen, als wenn ich dem Tod seines dreckigen Bruders beiwohnen könnte.
01:05:55Lauf!
01:05:56Oh, Mark!
01:06:03Mir ist, als hätte ich Scheiße vor den Augen. Der tote korsische Bruder!
01:06:07Ich nehme deine Einladung an!
01:06:12So ein dreckiger Bruder darf nicht entkommen!
01:06:16Exekutiert ihn!
01:06:20So ein dreckiger Bruder!
01:06:47So ein dreckiger Bruder!
01:07:38Oh!
01:07:48Ihr dreckige Bauern, hört mich nicht an!
01:07:51Weg mit euch!
01:07:53Fasst mich nicht an!
01:07:54Ihr könnt mich erstoßen, aber hört mich nicht an!
01:08:00Wie kannst du es wagen?
01:08:02Wir waren gerade dabei, uns, uns, uns!
01:08:09Was zu essen?
01:08:12Jetzt reicht's mir, endgültig!
01:08:15Kämpft, ihr Feigling!
01:08:43Feigling!
01:08:45Feigling!
01:08:55Nimm den anderen, siehe da, gehört mir!
01:09:15Aha, jetzt hab ich dich da!
01:09:53Ah, ha, ha, ha, hab ich die Schurke!
01:10:08Nein, nein!
01:10:17Nein, nein!
01:10:49Ja!
01:10:51Ja!
01:10:52Ja!
01:10:59Ja!
01:11:00Ja!
01:11:01Ja!
01:11:05Ja!
01:11:10Ja!
01:11:25Ja!
01:11:27Ja!
01:11:29Ja!
01:11:31Ja!
01:11:40Ja, da bist du also.
01:11:43Jetzt bist du erledigt.
01:11:45Ja, du Korsenschwein, du elender Unruhestifter.
01:11:49Warum hast du mir nicht erlaubt, dich an deinem schmierigen Hals aufhängen zu lassen?
01:11:53Nein, du wirst ja revolutionäre Ideen haben.
01:11:56Du, du hast meine geliebten schmutzigen Bauern gegen mich aufgehetzt.
01:11:59Noch eine einzige Hinrichtung.
01:12:01Mehr hätte ich nicht gebraucht für meinen Rekord.
01:12:04Du hast mir den Spaß verdorben.
01:12:06Und jetzt, mein Freundchen, jetzt wirst du merken, dass ich nicht länger ein sanfter Bubi bin.
01:12:18Hörsch!
01:12:42Hörsch!
01:12:43Das war's.
01:13:17Wassermelonen, ich liebe Wassermelonen.
01:13:19Sie erinnern mich an den Kopf, weil es verfloss in den Garten.
01:13:23Oh, wunderbar. Also, wo war ich gerade?
01:13:26Ach ja, und da sagte ich, gnädigste, ist das euer Kopf oder euer Hintern, der unter dem Kleid hervorgeht?
01:13:37Und so kam es, dass Frankreich von der Tyrannei befreit wurde
01:13:42und in eine lange Ära des Glücks eintrat.
01:13:46Der miese Pobak war gestorben, wie es ihm gebührte.
01:13:49Und von Cheech und Chong kann man sagen, dass ihnen ein ganz besonderes Schicksal widerfuhr.
01:14:20Oh, ich bin ja so aufgeregt. Ich war noch nie verheiratet.
01:14:24Lass das mit den Fingern.
01:14:27Ich werde sofort schwanger.
01:14:29Wie lange soll das hier dauern?
01:14:31Ich habe eine Reitstunde.
01:14:33Sag mal, wo ist denn überhaupt dein Bruder?
01:14:37Oh Mann, seine guten Tage sind vorbei.
01:14:39Ich werde seinen Strick sofort abschneiden.
01:14:43Ich glaube, ich brauche einen Drink.
01:14:44Warte, du kannst warten, hörst du?
01:14:48Du musst ihm einfach mein Jüngen beibringen.
01:14:50Ja, wir werden in die Oper gehen, ins Ballett, ins Theater.
01:14:56Und ich lasse ihm zeigen, wie man tanzt.
01:14:59Und Arien singen.
01:15:01Ich werde ihm beibringen, anders zu gehen, anders zu reden und anders zu essen.
01:15:07Seine Kleidung, seine Hosen, seine Jacken, seine Haare.
01:15:14Oh, ich glaube, dass ich eine ganze Menge zu tun habe.
01:15:17Ja, wir werden einkaufen gehen.
01:15:20Nach Paris.
01:15:22Und Mutter besuchen.
01:15:30Hey, Cheech!
01:15:33Lass uns sofort abhauen.
01:15:36Yes.
01:15:36Und so stahlen sich die korsischen Brüder aus der Historie.
01:15:41Steu!
01:15:42Hey, Mann, lass uns in die Staaten gehen und da eine Revolution aufmachen.
01:15:45Ja, klar, Mann, ich bin dabei.
01:15:551, 2, 3, 2, 1.
01:16:021, 2, 3, 2, 3, 2, 1.
01:16:41Untertitelung des ZDF, 2020
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