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Karlsplatz Mit Eva Schulz 27
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00:11Hello!
00:12Hello!
00:18You're welcome!
00:20You're welcome!
00:20Hello!
00:20Hello!
00:26Welcome to the last episode of the KS-Platz!
00:30I'm going to be here today.
00:33Today is the finale!
00:36It's sometimes so fast.
00:37And today we're going to have the house again.
00:40And then we're going to build it again.
00:42Because our topic is today.
00:46And also of course,
00:47And of course,
00:49A special one of mine had neilich a house built.
00:52A Lego.
00:55Yeah, but you can't do that anymore.
00:58He had only the Legos used to buy,
01:00because the original ones are also cheap.
01:03He built even a drawer,
01:05He built a drawer,
01:06He built a drawer in his drawer.
01:10He built a drawer in his drawer.
01:10And then he showed us,
01:13He built it a bit of a drawer.
01:14And then he said,
01:16Eva, how was that actually,
01:18when you built your house?
01:20He said,
01:21That was before the crisis.
01:23Also,
01:24Da had me the bank
01:26Then as gold
01:26So in the Schub
01:27Korn
01:27Direkt
01:28Aufm Bau
01:29Gefahren.
01:30Und die Zinsen waren bei minus drei Prozent.
01:34War ganz a andere Zeit.
01:35Das war 2018.
01:39Die Firmen, die haben damals nicht gejubelt,
01:42Wenn du die mit so einem Auftrag belästigt hast.
01:45Die waren scheißgrantig.
01:47Die sind dann vorbeigekommen,
01:48Aber bloß so gegen ihren Willen.
01:50Und dann haben sie einen Schraubschlüssel
01:52In's hinterste Eck vom Rohbau gelegt.
01:54Und dann sind sie wieder gefahren
01:55Und haben dir die Rechnung geschickt.
01:57Die hast du nie wieder gesehen.
01:59Aber der Bau, der hat ihnen gehört.
02:01Der Bau, der war dann in dem Moment
02:03Wie so ein Gnädel,
02:04Auf den sie drauf gespuckt haben.
02:06Weißt schon.
02:08Die Leute mit Geschwister wissen nicht,
02:09Was ich meine.
02:11Weil da siehst du nie wieder irgendeine Fremdfirma
02:14Auf so einem Bau,
02:15Wenn da hinten irgendein Schraubschlüssel
02:16Die von einer anderen Firma liegt.
02:18Das ist ja nicht blöd.
02:19Und mein Freund, der war dann ganz irritiert.
02:22Der hat dann zu mir gesagt.
02:23Ja ist da damals so viel gebaut worden.
02:26Das war doch sau teuer.
02:28Wie habt ihr das gezahlt?
02:30Hab ich gesagt.
02:31Bar.
02:41Bar hinter der Schupfer.
02:42Nein.
02:45Das war vor der Pandemie.
02:47Das war halt noch günstiger.
02:48Und da hast du bloß eine Niere verkaufen müssen.
02:52Wenn du eine Küche wolltest.
02:54Keine zwei.
02:54Wie heute.
02:56Und wenn es dann einmal wirklich vorbei kommen
02:58Sind die Handwerksfirmen,
03:00Dann hat man sich halt so auf irgendeine kreativen Ideen einlassen müssen.
03:04Du warst ja froh, dass sie überhaupt da waren.
03:06Und ich wollte zum Beispiel beim Bohnen im Wohnzimmer, wollte ich Kiefer lackiert.
03:11Gerückt hab ich halt Eiche Rustikal.
03:15Aber ist egal.
03:16Ich mein, die Handwerker muss das gefallen.
03:20Aber ich mein, Beschwerden haben da eh nix gebracht.
03:22Du hast es akzeptieren müssen damals.
03:24Du warst wie gesagt froh, wenn die da waren.
03:27Und die sind ja dann auch mit so einem Selbstbewusstsein
03:29Dann sind die da auf diesem Bau gestanden.
03:32Pulli-Engelbert-Strauss.
03:33Hosen-Engelbert-Strauss.
03:35Rolex-Engelbert-Strauss.
03:47Also einen Rest hab ich jetzt nicht vorbereitet.
03:49Das ist noch eine Baustelle.
03:51Ja, danke.
03:52Also.
03:53Jetzt kommen wir nämlich zu der Sendung.
03:55Zum Rest.
03:56Und da haben wir heute wunderbare Leute.
03:57Wir haben das Bussi-Bankerl.
04:00Wir haben Überraschungen wieder vorbereitet.
04:02Wir haben lustige Spiele und einzigartige Gäste.
04:06Zum Beispiel haben wir heute die größte Hoffnung
04:10des deutschen Politikjournalismus Eva Schulz.
04:17Aber vorher kommt noch ein Mann, der arbeitet immer zu Zeiten,
04:21die ich letzten Endes bloß vom Hören sagen kann.
04:27Wer das ist, das sagt uns heute wieder der sprechende 80er-Jahre-Pulli Dr. Relax.
04:33Meine Damen und Herren, anschnallen, Wecker stellen und den Humor auf Anschlag.
04:39Denn die Bayern 3 Geheimwaffe gegen Schläfrigkeit Sebastian Winkler
04:43spaßt sich jeden Morgen in die hundemüden Ohren seiner Untergebenen.
04:47Doch er will noch mehr.
04:49Der Masterplan?
04:50Zusammen mit seinem Komplizen Simon Pierce
04:53treibt er uns jetzt auch noch abends zum Lachweinen.
04:57Ein geschickter Winkler-Zug.
04:59Und damit gebe ich an die Frau zurück, die immer ausschläft, wenn er gesendet wird.
05:03Meine Damen und Herren, Sebastian Winkler, der Imperator des Morgens.
05:13Grüß dich!
05:15Grüß dich!
05:15Servus!
05:16Servus!
05:16Servus!
05:18Servus!
05:18Servus!
05:21Servus!
05:22Servus!
05:24Das ist gefährlich, so eine Couch für mich jetzt gerade.
05:27Um die Uhrzeit bin ich eigentlich schon im ...
05:29Das ist eigentlich so, oder?
05:30Darf ich das?
05:31Ja, Reile, du, hau dich her!
05:33Ich versteh das total.
05:34Du, Sebastian, wann gehst du ins Bett?
05:37Um 7 lasse ich mich von meinen Kindern ins Bett bringen.
05:40Dann lesen sie mir noch was vor.
05:42Sie lesen da was vor?
05:43Genau, dann frage ich, ob ich noch ein bisschen kuscheln darf.
05:45Und dann ...
05:45Nee, war wirklich so.
05:46Zwischen 7 und 8 versuche ich zu schlafen.
05:49Zwischen 7 und 8?
05:50Ja.
05:51Das heißt, du räumst nie Küche auf.
05:53Das stimmt.
05:54Das stimmt tatsächlich.
05:55Aber ich koch davor.
05:56Ja, weil das mache ich immer am 9.
05:59Du kochst davor.
06:01Ab 11 nehme ich es mir vor.
06:04Und so richtig schlafen do ich dann meistens um 2.
06:07Wirklich?
06:08Ja.
06:08Dann stehe ich zwei Stunden später schon wieder auf.
06:10Du stehst um 4 auf?
06:12Mhm.
06:13Gott.
06:14Gott.
06:14Ich muss ja um 8 Uhr auf die Nacht topfit sein.
06:17Das ist meine Zeit.
06:19Und dann kannst du ja so schnell nach der Arbeit nicht wieder einschlafen.
06:23Ich muss ja auch den Kasten Bier wegtrinken, der im Backstage steht.
06:26Das mache ich ja jetzt nach der Sendung um 9.
06:28Ah ja.
06:36Du bist ja auch in einem Theater aufgewachsen.
06:40Du bist ja auch ein Bühnenkind.
06:41Dein Papa hat die Drehleiter gemacht in München.
06:44Ja.
06:44Hast du irgendwann mitgekriegt, dass eine Leute geben, die jetzt eine lange Monologe führen?
06:49Also war dir das bewusst?
06:51Weil das war ja schrecklich.
06:52Du bist abends zu deinen Eltern gekommen und da haben Künstler und Künstlerinnen gelabert.
06:57Und unter der Zeit in der Schule stellt mir das anstrengend vor.
07:00Auch wieder Lehrer.
07:01Wie du sagst, im Theater aufgewachsen.
07:03Die Drehleiter, das war irgendwie mein zweites Wohnzimmer.
07:06Ich fand das immer so.
07:06Deswegen fand ich es jetzt auch wieder cool.
07:07Hinter den Kulissen hat mich immer total begeistert.
07:10Und dann die Lichter und was da rumsteht und so weiter.
07:13Und es waren eher so Therapie-Sessions.
07:16Also da war ich ja noch in der Schule.
07:18Und am Wochenende, Gott sei Dank, durfte ich dann immer hin.
07:20Und dann saß man da mit so Größen wie, keine Ahnung, Sigi Zimmerschied, Helmut Schleich.
07:25Und die haben sich dann, wie du, an Karsten Birner gestellt.
07:28Und ich saß da.
07:37Ich sag immer Drehleiter, Drehleier.
07:39Hast du Drehleiter gesagt?
07:40Drehleier.
07:41Ja, das hat irgendwie ein Freund von meinem Papa, hat so eine Drehleier gespielt.
07:44Und er hat sich gedacht, ich weiß keinen Namen.
07:46Ja, nehmen wir das.
07:47Sehr gut.
07:48Und dann bist du ja auch relativ früh mit zwölf zum Fernsehen gekommen.
07:52Wie ist dann das gegangen?
07:52War das dann, dass der Papa gesagt hat, komm, jetzt mach mal was Gescheites.
07:57Geh zum Fernsehen, werd Schauspieler.
07:59Ne, das war ja Schauspiel.
08:02Ich war damals im Chor, also noch Sopran gesungen quasi.
08:07Dann hat der BR mit der ARD eine Serie gemacht, die Sängerknaben hieß die.
08:12Über die Freundschaften in so einem Internat.
08:15Und dann haben die halt in Chören gecastet.
08:17Das war früher im Fernsehen so, Rote Haare, wenn er nicht spielt, den.
08:22Boris Becker.
08:23Nein.
08:24Ähm.
08:26Bösen.
08:26Ach, den Bösen.
08:27Ja, Rothaarige waren immer der Bäse.
08:29Weil die den Teufel gesehen haben.
08:31Aber du hast ja zusammengerottet mit den anderen Rothaarigen dieser Welt.
08:36Du hast mit Ed Sheeran ...
08:37Ja.
08:39Das ist auch ein Bäser.
08:41Genau.
08:42Das ist auch der zickste Show.
08:44Mit dem hast du den Klub der Rothaarigen gegründet.
08:47Wie ist das denn zugegangen?
08:49Der ist mal zu uns gekommen, zu Bayern 3, wo er noch dieses, da war er noch unbekannt, A-Team
08:54dieses Lied rausgebracht hat.
08:56Dann hat er mir mal ... da war der noch umgänglich oder halt noch zugänglich.
09:00Da hat er gesagt, komm, wir haben gewartet, weil irgendwie Technik noch eingerichtet werden musste.
09:04Kommen wir schon mal schnell ins Studio.
09:05Kennst du dieses Video?
09:06Und dann hat er so ein Video gezeigt von einem Rothaarigen, der so in die Kamera schreibt,
09:09wir haben schon Seelen, wir Rothaarigen.
09:11Der kannte das auch, dass das so über Rothaarige ein bisschen quasi gehatet wurde damals.
09:17Und dann haben wir uns Jahre später wieder gesehen und da war er schon ein wenig bekannter.
09:21Und dann habe ich ihm so eine Urkunde mitgebracht und habe gesagt, hey, wir müssen zusammenhalten,
09:24wir gründen jetzt den Red Hat-Club.
09:27Und dann war das der Rothaarigen-Club.
09:29Und der hat unterschrieben.
09:37Seid ihr zwar die einzigen Mitglieder oder wer ist da noch dabei?
09:40Bei Pippi Langstrumpf.
09:41Muss ich leider sagen, wir sind die einzigen zwei bisher.
09:45Aber heute kannst du noch eine aufnehmen, weil später kommt Eva Schulz, die hat auch rote Haar.
09:48Perfekt.
09:49Ich habe sicher irgendwo eine Urkunde, die habe ich immer dabei.
09:52Perfekt.
09:52Das ist ideal.
09:54Du hast jetzt diese Show mit Simon Pearce, das ist eine Sketch-Comedy.
10:01Das hat ja beim BR-Fernsehen eine wahnsinnige Traditions-Sketch-Comedy.
10:06Da muss man nochmal an Herbert und Schnipsi denken und an den Kanal verteilen.
10:08Wie seid ihr da draufgekommen, Sketch-Comedy zu machen?
10:12Der Name ist Papas.
10:14Papas, genau.
10:15Also bayerisch für Väter.
10:17Ja.
10:19Und wie ist da die Idee gekommen?
10:22Der Simon und ich kennen uns schon lange über Synchronsprechen, das machen wir ja beide.
10:26Und dann hatten wir irgendwann unsere beiden Kinder in der gleichen Kita, ohne dass wir es wussten.
10:31Und dann haben wir die immer zusammen abgeliefert, sind zusammen nach Hause gegangen und haben uns ausgetauscht, sage ich jetzt
10:39mal so.
10:39Und haben uns halt ein bisschen über unsere Kinder unterhalten und dann halt, Simon ist ja auch ein Lustiger, haben
10:43immer ein bisschen gescherzt.
10:44Und dann kam man auf die Idee, hey, da haben wir so viele Ideen, was man da Lustiges draus machen
10:48könnte.
10:49Und lass doch da eine Sketch-Comedy draus machen.
10:51Und ja, das hat geklappt.
10:53Ja, wunderbar.
10:54Das kommt ja jetzt im Anschluss dann, also ihr habt den selben Sendeplatz wie wir.
10:59Wir haben hier ja schon was da.
11:01Wollen wir mal reinschauen?
11:02Gerne.
11:02Ich finde es nämlich sehr amüsant.
11:03Ein Ausschnitt aus Papas.
11:06Wir sind in dem Wartezimmer, beim Arzt, ja.
11:08Kamera schwenkt lang, man sieht Patienten, eine blättert in der Zeitung, so.
11:12Einer ist schwarz.
11:14Und dann kommt die Ärztin rein und sagt, Aya Bonga Mukha Nasi.
11:20Mukha Nasi?
11:24Mukha Nasi?
11:25Ah, ja, das bin ich, Entschuldigung.
11:33Christian M. Kokoroho.
11:37Es ist tatsächlich...
11:39Kokoroho.
11:40Hallo.
11:41Hallo.
11:48Herr Adolf Hitler...
11:50Stopp, ein bisschen viel Zwischenebene, oder?
11:53Herr Höcke.
11:55Ja.
11:59Ja, danke.
11:59Danke.
12:04Applaus
12:06Greifst du ja auch nicht nur vordergründig lustige Themen an, sondern wie man sieht auch ein bisschen Kontroversen?
12:12Es gibt ja eine Rahmenhandlung, wo Simon und ich quasi wir selber sind.
12:16Ja.
12:16Halt abgeändert und ein bisschen überspitzt.
12:18Und man springt dann halt immer wieder in Sketche, wenn wir uns über irgendwas unterhalten.
12:22Und da das Themen sind, die den Simon beschäftigen und auch immer wieder leider treffen, war uns das ganz wichtig,
12:29dass sowas auch stattfindet.
12:30Ja.
12:31Das bin ich gut.
12:33Ja.
12:40Möchtest du mit mir ein Spiel spielen?
12:41Ja klar.
12:41Ich hab da nämlich so ein Ereigniskarten.
12:43Ja.
12:44Du mal.
12:46Und zwar kannst du jetzt irgendeine zwingen.
12:48Dann nehme ich die ganz unten.
12:50Muss ich's halten.
12:52Scharrade.
12:53Wir spielen Scharrade.
12:54Sehr gut.
12:54Hast du Lust?
12:59Das machen wir da.
13:00Das fällt mir grad ein.
13:01Darf man gar nicht hierbleiben.
13:02Da müssen wir uns bewegen.
13:05Scharrade funktioniert ja so.
13:06Einer von uns, jetzt erst einmal du, hat einen Kopfhörer auf und hört ein weißes Rauschen.
13:11Okay.
13:11Ganz laut, da hört man nix.
13:13Wir hier im Studio hören ein Lied.
13:15Und ich muss dir, wie in der Scharrade, dieses Lied pantomimisch vormachen.
13:20Du hast 30 Sekunden zum Erraten.
13:22Wenn du das richtig hast, mach ich so.
13:23Wenn du das falsch hast, mach ich so.
13:25Wenn du das falsch hast, mach ich so.
13:25Gut.
13:26Setz dich auf.
13:31Schwer.
13:33Ähm.
13:34Kleine Nachtmusik.
13:37Ähm.
13:38Eine Bombe.
13:39Eine Bombe.
13:40Eine Bombe.
13:41Eine Bombe.
13:43Sexbomb.
13:44Sexbomb.
13:44Yeah.
13:48Super.
13:49All good.
13:52Ich bin schon ein bisschen geübt.
13:53Ja.
13:54Das merkt man.
13:56Das war gut.
14:00Boah.
14:02Esel, Hase, Reh, Bambe, Hirsch, Kuh, Hund.
14:08Äh.
14:11Weißhichthund.
14:12Äh.
14:12Weißhichthund.
14:12Who let the dogs out?
14:13Ja.
14:15Yip-Yip.
14:28Cry.
14:30Weinen.
14:32No wohin, no cry.
14:33Ja.
14:34Genau.
14:36Ist das?
14:37Sehr gut.
14:39Sehr gut.
14:39Sehr gut.
14:40Es hätte man nie irgendwas anders gemacht.
14:42Ja.
14:47How is that?
14:51Tränen?
14:52Tränen.
14:54Weinen.
14:56Weine.
14:57Du weinst.
15:00Tränen.
15:01Tränen.
15:04Tränen lügen nicht.
15:07Du weinst.
15:09Danke.
15:16If there was a problem, Joe I'll solve it. Check out the hood when you say we're wrong.
15:29Kasperl, äh, äh, äh, äh, äh, äh, dancen, tänzen, äh, Geburt?
15:34Baby. Baby. Aber was haben wir? Frier, frieren, äh, kalt. Äh, äh, äh, äh, Eis, Eis, Baby.
15:42Ja!
15:48Aber darf ich kurz fragen, was das mit Eis, Eis, Baby zu tun hat?
15:51Das war der Tanz dazu, weil ich kurz nicht gewusst habe, wer das macht.
15:55Verstehe.
15:56Ja, das war das Dankeschön, Sebastian Mäckler.
15:59Vielen Dank, Sebastian. Du warst ein wunderbarer Gast.
16:07Und jetzt kommen wir zu meiner nächsten Gästin.
16:10Mit ihr müssen sich Maischberger und Co. fest anschnallen.
16:13Wer das ist, das sagt uns auch heute wieder der Telekolleg-Kollege Dr. Rie Lex.
16:19Meine Damen und Herren, anschnallen und dem Journalismus huldigen.
16:23Hier kommt eine Frau, die mehr Formate gestartet hat, als andere Menschen E-Mail-Adressen besitzen.
16:29Eva Schulz spricht mit Politikern, als wären es Mitbewohner und moderiert, wie andere Leute Espresso trinken.
16:36Wach, direkt, ein bisschen heiß.
16:39Und wenn keinem was einfällt, hat Eva da noch drei Quellen und wirklich Ahnung.
16:45Und damit gebe ich zurück an die andere Eva, die viel schlechter recherchiert.
16:50Meine Damen und Herren, Bühne frei für die Frau bei der Information.
16:54Heute hört Eva Schulz.
17:11Eva, schön, dass du da bist.
17:12Ich freue mich sehr.
17:14Du wirst jetzt im Club der Rothaarigen mit Ed Sheeran und Sebastian Minkler.
17:17Ich warte auf den Mitgliedsausweis.
17:21Ich habe ihn noch nicht, aber ja, gute Rothaarigen-Quote.
17:25Das habe ich ganz selten, dass auch andere Rothaarige in der Sendung oder andere Evas.
17:28Ja, nein, das war uns wichtig, dass wir einfach Ohr-Sendungen nur straight Rothaarige da haben.
17:34Repräsent.
17:35Das ist ganz, ganz, ganz wichtig, genau.
17:38Eva, du bist ja schon so ewig lang im Geschäft.
17:41Du hast ja schon Anfang 20 deine erste Sendung moderiert, Club konkret.
17:47Wie war das damals, als du da angefangen hast?
17:50Ja, ich habe die ja nicht moderiert, aber ich durfte als Reporterin immer unterwegs sein.
17:53Und das war richtig cool, weil man, das ist ja eh das Tolle an dem Beruf,
17:56dass man so bezahlt wird fürs neugierig sein und dafür so Leute kennenzulernen,
18:01an Orte zu gehen, wo andere gar nicht hin dürfen.
18:03Und das war damals mega gut.
18:05Und dann war auch klar, ich will gar nichts anderes mehr machen.
18:07Ja, und du machst ja jetzt auch Deutschland 3000.
18:10Das ist ja auch ein Podcast, in dem du wirklich ganz, eine gute Stunde,
18:14heißt immer eine gute Stunde mit einer Person.
18:16Und da tauchst du ja immer ganz tief in die Leben von Leuten ab.
18:20Was macht dir so Spaß am Interviewen?
18:23Ich finde das richtig schön, wenn man es schafft.
18:26Also eine Stunde ist ja richtig lange Zeit.
18:28Das heißt, und dann darf ich auch da wieder eine Person treffen,
18:31die andere Leute vielleicht nur aus dem Fernsehen kennen
18:33oder aus ihrer Spotify-Playlist oder so.
18:35Und ich treffe die nicht nur zum ersten Mal.
18:37Ich habe auch gleich eine Stunde alleine mit denen
18:39und darf die alles fragen.
18:40Also das ist ja ein Riesenprivileg.
18:42Und dann finde ich immer toll, so zu versuchen,
18:45verschiedene Farben oder Stimmungen in diesem Gespräch,
18:48also dass es mal lustig und leicht wird, aber auch ernst.
18:50Und oft haben die Leute ja auch irgendwie schon was erlebt,
18:53was vielleicht gar nicht nur leicht war.
18:55Und da auch mal so reinzugehen, wenn sie mich lassen und dahin mitnehmen.
18:58Und das finde ich schön. Sehr gut.
19:04Du wirst ja gerade junge Leute für Politik begeistern.
19:06Das ist ja so ein bisschen dein Ziel.
19:09Begeistern ist schwer.
19:11Okay.
19:11Aber zumindest mal interessieren oder so.
19:14Oder hallo, das ist Politik.
19:16Aber das muss man gar nicht.
19:18Also man kommt dann so schnell mit dem Zeigefinger daher,
19:20wenn man so sagt, ihr müsst euch jetzt aber für die Politik.
19:22Sondern, also das finde ich, wird auch immer unterschätzt,
19:24dass junge Leute sind total politisch.
19:26Die interessieren sich auch dafür.
19:28Es wird nur oft für sie, also erstens,
19:30die Politiker wissen nicht, wie sie sprechen.
19:32Das geht ja auch anderen Generationen so,
19:34dass sie manchmal denken, oh, ist das langweilig,
19:36was die von sich geben oder einfach so dröge.
19:37Und dann wird es auch journalistisch oft nicht gut für die aufbereitet.
19:41Und das möchte ich einfach nur ändern.
19:42Ich habe überhaupt nicht das Gefühl,
19:44dass Leute unpolitisch sind.
19:45Ja, das finde ich ja auch.
19:53Fühlst du dich da ein bisschen als Übersetzerin quasi auch?
19:56Also weil so ging es mir im Journalismus immer,
19:59ich habe immer das Gefühl gehabt,
20:00ich muss es jetzt so schreiben,
20:01dass es auch jemand in Niederbayern
20:02oder in der Oberpfalz am Land versteht.
20:05Ja, wirklich.
20:06Fühlst du dich also eher so in dieser Übersetzungsarbeit?
20:08Total.
20:09Also ich finde, Übersetzung ist auch ein schönes Wort dafür,
20:11weil natürlich, also es hat ja auch Gründe,
20:13warum Politiker und Politikerinnen so sprechen.
20:15Zum Beispiel, dass auf Social Media oft nur Ausschnitte verwendet werden.
20:20Da werden sie komplett aus dem Kontext gerissen
20:21und davor wollen sie sich verwahren.
20:23Oder gerade so Amtsträger wie damals, Olaf Scholz,
20:26als er noch ein Amt hatte,
20:27müssen sich ja auch diplomatisch total gewählt ausdrücken.
20:30Aber das macht es für uns dann halt super schwer.
20:32Und da finde ich schon schön,
20:33wenn man als Journalistin diesen Beitrag leisten kann,
20:35zu sagen, okay, was er eigentlich sagen wollte
20:37mit diesem langen Satz ist, wir komprimieren das mal.
20:40Und deswegen sagt er das jetzt nicht anders und so weiter.
20:42Ja, das verstehe ich.
20:44Ich habe gelesen, du hast schon immer komische Hobbys gehabt.
20:49Was kommt jetzt?
20:51Du hast irgendwie mit neun Jahren
20:53schon irgendeine Programmiersprache gekonnt.
20:56Ja.
20:57Hast du eher wenig Freunde gehabt.
20:59Dazu sagen du hast...
21:04Also Frau Feiterweid, das ist ja jetzt auch Klischees,
21:07in die man hier reingeht.
21:08Also als ob...
21:09Wir fahren in Bayern, natürlich.
21:10Außerdem in heutigen Zeiten, weißt du wie...
21:13Also heutzutage, damals war das noch anders,
21:15aber heutzutage als Informatiker
21:17oder jemand, der Programmiersprachen sprechen kann,
21:18musst du in Teams arbeiten,
21:20weil die Herausforderungen, vor denen diese Leute stehen,
21:22wirklich groß sind.
21:23Die kann man fast gar nicht mehr alleine,
21:24außer mit KI.
21:25Das ist jetzt wieder anders.
21:26Aber deswegen müssen die jetzt auch teamfähig sein.
21:27Das war lange nicht so.
21:29Ich weiß gar nicht mehr, was es war.
21:30Aber ich wollte eine Website machen.
21:31Und dann hat mein Vater gesehen,
21:32dass ich so in Paint damals, in Windows,
21:34mir eine Website gemalt habe.
21:36Und dann hat er gesagt, ja, so funktioniert das nicht.
21:37Und hat mir halt so ein Buch gekauft,
21:39HTML für Kids.
21:40Und dann habe ich HTML...
21:42Und ich wusste auch noch nicht, was Copy-Paste ist.
21:44Und ich habe auch viel zu spät entdeckt,
21:46dass da hinten eine CD-ROM drin war.
21:47Und das heißt, ich habe diesen Quelltext aus dem Buch
21:50immer von Hand abgetippt
21:51und habe deswegen auch wirklich gut HTML gelernt,
21:54bis ich diese CD-ROM entdeckt habe.
21:56Aber ich hatte dann Freunde im Internet.
21:57Ja, also du bist doch eher ein Nerd, würdest du sagen.
22:05Also, ich finde das nichts Schlechtes.
22:11Du wohnst ja jetzt in München, hast du einen Kulturschock.
22:13Oder was sind die Sachen, die zum härtesten waren,
22:15als du nach Bayern gekommen bist?
22:17Ich muss mich natürlich auf den Dialekt einstellen.
22:19Also insbesondere am Anfang,
22:20ich hatte direkt zum Einzug einen Wasserschaden.
22:22Das war eine tolle Begrüßung.
22:24Danke, München.
22:25Apropos Handwerker, ist heute unser Sendungsthema sehr gut.
22:28Genau, ja.
22:28Und dieser Handwerker, der war, glaube ich, sehr kompetent.
22:30Aber wir hatten ein absolutes Sprachproblem.
22:33Der kam, glaube ich, aus dem Umland.
22:34Und ich habe nur jedes dritte Wort verstanden.
22:36Und es tut mir wirklich leid.
22:37Ich finde das schön, Dialekt.
22:39Aber ich habe nur jedes dritte Wort verstanden.
22:40Er hat aber nicht verstanden, dass ich ihn nicht verstehe.
22:42Und ich habe dann einfach immer nur genickt.
22:43Also machen Sie weiter.
22:44Und einmal hatte er sich so grob
22:46in so einem 3-4-Stunden-Zeitfenster,
22:48wie das immer so ist, angekündigt.
22:49Und ich habe gerade mit meinen Eltern in Westfalen telefoniert.
22:52Und dann habe ich gesagt, Leute, der kommt jetzt.
22:54Und ich habe dann das Handy angelassen
22:56und mir so in die Tasche gesteckt und gesagt,
22:58ihr müsst mir nachher sagen, bin ich doof
22:59oder versteht ihr den auch nicht?
23:00Und dann kam er und ging so,
23:03ich kann es nicht mal nachmachen.
23:05Du kannst wahrscheinlich das nachmachen, wie so jemand spricht.
23:07Also jemand Handwerker, der muss so nicht so...
23:10Ja, genau.
23:11Und dann holt er so etwas raus und zeigt was und misst was.
23:14Und ich so...
23:15Und dann ging er wieder.
23:16Und irgendwas war repariert.
23:17Und dann bin ich wieder dran und gesagt,
23:18Mama, hast du was verstanden?
23:19Und sie so, kein Wort.
23:20Und dann war so, okay.
23:22Wenigstens bin ich nicht...
23:23Ja, hapfer.
23:28Was ist das bei dir?
23:29Du bist ja viel im Netz.
23:32Wie nutzt...
23:33Stark, Eva.
23:35Im Netz.
23:37Also sorry.
23:41Wir Nerds.
23:42Wir Nerds.
23:42Wir sagen nicht im Netz.
23:44Was sagt ihr?
23:45Aber im Bayerischen Rundfunk sagt man im Netz.
23:46Im Netz.
23:47Checken Sie auch unsere Facebook-Seite.
23:49Im Internet.
23:50Im Netz.
23:51Im Netz unterwegs.
23:52Backst du das?
23:53Also ich back das nicht.
23:55Wie schaffst du es, diese Meinungen zu verarbeiten und so?
23:58Weil du kriegst ja wahrscheinlich zu Deutschland 3000 auch ungefähr 3000 Meinungen pro Folge.
24:05Kriegst du das gut gebacken?
24:06Gebotten?
24:08Schon.
24:09Ich weiß gar nicht.
24:09Ich finde, es ist ja auch immer so ein guter Seismograph davon, wie Leute so ticken.
24:13Aber manchmal rasten sie auch völlig aus.
24:16Und dann mache ich mir manchmal auch so einen Spaß drauf.
24:17Also neulich hat jemand mich kritisiert und dann wirklich, also eigentlich eine Kritik,
24:22wo ich dachte, ja, da würde ich jetzt sachlich drauf antworten, wenn du nicht du Bitch und Arschloch da drunter
24:25geschrieben hättest.
24:26Und dann habe ich halt geschrieben, vielen Dank, mit dieser Kritik werde ich mich sehr gerne konstruktiv auseinandersetzen.
24:30Also das passiert manchmal, da muss man, glaube ich, irgendwie so ein Fell verentwickeln.
24:34Oder, also ich bewundere auch Leute, die einfach gar keine Kommentare mehr lesen und einfach weitermachen.
24:38Das kriege ich nicht hin.
24:39Ich bin dann schon immer verführt, dann doch nochmal so.
24:41Na doch, ich habe das jetzt alles abgeschalten und der einzige Hasskommentar, die ich nur irgendwie zulasse, ist von meiner
24:47Mama.
24:48Ich rufe die dann an und sage, Mama, wie war ich anzogen?
24:51Und sie sagt, na, du hast furchtbar ausgeschaltet.
24:54Hast du schon mal Siegfried und Scheu getroffen?
24:58Ne, da frage ich mich ja immer, reden die überhaupt oder wackeln die nur?
25:02Das können wir ja jetzt sehen, weil ich war nämlich bei Siegfried und Scheu.
25:06Und wie das zu Ende gegangen ist und was da passiert ist in der Stadthalle in Neuseß, das werden wir
25:14jetzt sehen.
25:17Leider bin ich eine alleinerziehende Mutter und ich wünsche mir so oft, ich kann zaubern.
25:21Und genau deswegen bin ich heute in Neuseß und treffe Siegfried and Scheu.
25:26Und da freue ich mich jetzt drauf, ihr Schlitzel.
25:28Schauen wir mal.
25:32Baby, baby, baby, baby, when you touch me like this
25:38And when you hold me like that
25:40You was gone with the wind, but it's all coming back to me
26:14And we'll see you next time.
26:33My dear friends, I am now completely destroyed.
26:37I was on the stage, I watched the show, and I have a job.
26:42I would like to learn a trick.
26:44I am a trick learner.
26:44Is actually this.
26:47Fang Cho.
26:56Kennst du den Bayerischen Zauberspruch?
26:59Zapalo.
27:00Und der Trick ist ganz einfach.
27:03Kannst du das mal probieren?
27:09Möge der Zauber mit dir sein.
27:25Ich hab da was vorbereitet.
27:27Willst du die von mir verzaubern lassen?
27:29Auf jeden Fall.
27:29Hast du Lust?
27:29Ich bin's natürlich schon.
27:31Warte mal.
27:33Ich muss hier kurz...
27:33Du darfst nicht hinschauen.
27:36Ich muss mich bloß vorbereiten.
27:37Ich muss ein bisschen meine Finger warm machen, weil ich jetzt Zaubererin bin.
27:40Moment.
27:42Siehst du, das ist ein ganz normales...
27:44Ich darf jetzt wieder schauen.
27:46Das ist ein ganz normales Tuch.
27:48Also kein doppelter Bund.
27:49Nix.
27:51So.
27:52Zim salabim.
27:53Zim salabim.
27:54Warte mal.
27:55Also mein Zauberspruch ist sapalot.
27:59Sapalot.
27:59Sapalot.
28:00Sapalot.
28:02Wow.
28:09Schon krass, oder?
28:10A star is born.
28:12Ich find's magic.
28:14Hast du Lust auf einen weiteren...
28:16Hast du gecheckt, wie ich's gemacht habe?
28:17Nicht, oder?
28:18Nein, natürlich nicht.
28:19Das war jetzt...
28:20Ja, extra für die.
28:23Dass du nachzaubern kannst.
28:25Jetzt warte mal.
28:26Erzert, ähm...
28:30Pass auf.
28:32Das ist ein ganz normales Buch.
28:34Ich seh's.
28:35Es ist...
28:36Buch.
28:38So.
28:40In diesem Buch...
28:44Viele weiße Seiten.
28:45Es sind viele weiße Seiten.
28:47Okay, jetzt pass auf.
28:48Sapalot.
28:50Nein!
28:59Stark.
29:00Ich dachte kurz, es wäre in der CD-ROM drin.
29:06Wunderbar.
29:06Äh, Eva, ich freu mich, dass du da warst.
29:09Vielen Dank.
29:09Vielen Dank.
29:10Hat Spaß gemacht.
29:12Dankeschön.
29:12Vielen Dank, Eva Schulz, meine Damen und Herren.
29:14Merkt ihr sich dieses Gesicht?
29:16Danke.
29:18Eva Schulz.
29:25Ja, und jetzt wird's leider wieder traurig.
29:28Jetzt geht's um die Liebe.
29:32Wir wollen Singles verkuppeln
29:34und somit die Basis für eine gute Paartherapie legen.
29:37Dafür haben wir Fachpersonal geholt,
29:39und zwar die charmante Sophie Grund von Bayern 3.
29:42Die ist auf die Duld in Regensburg gefahren,
29:44weil wir wissen, da sind die ganz Verzweifelten.
29:54Die Suche nach der ganz großen Liebe hat endlich ein Ende.
29:58Wir suchen hier ein Herzteil fürs Herzteil.
30:00Es wird extra romantisch.
30:01Wir brauchen ein Perfect Mensch.
30:06Auf unserem Bussi-Bankerl heute mit...
30:09Sophie.
30:09Und?
30:10Paula.
30:11Und wir suchen aber für dich, Sophie, gell?
30:13Ja, genau.
30:14Ich bin 22.
30:16Ich komme aus München.
30:18Und ich studiere gerade Informatik und Design.
30:21Informatik und Design.
30:22Okay, schon mal spannend.
30:24Ja, voll.
30:24Also mit Coden und so.
30:26Programmieren halt.
30:27Wie würdest du Sophie beschreiben?
30:29Verkauf sie mir!
30:31Sophie ist hübsch.
30:32Sophie ist lustig.
30:33Sophie ist immer für einen da.
30:35Sophie hat immer liebe Wörter für einen.
30:38Also ihr kennt Sophie seit der 5. Klasse.
30:40Wenn ihr Typ war, dann ihr da Sophie nehmt.
30:42Wie würdest du dich denn selbst beschreiben?
30:44Ich mache jeden Spaß mit.
30:46Also ich habe kein Schamgefühl.
30:50Ich mache voll gerne auch so Comedy-Street-Tiktoks und so weiter.
30:55Mega!
30:56Heißt du, ballerst auch all deinen Humor raus in die Welt?
30:59Ja, voll.
31:00Wie sieht dein Traummann aus?
31:02Blond.
31:03Blond.
31:04Okay, das ist das einzige was zählt.
31:05Sei blond.
31:07Blond und groß.
31:08Ich stehe total auf Milch-Bubis.
31:10Also ohne Bart.
31:13Ich mag gerne so Jawline.
31:15Also so markanten Kiefer.
31:17Aber er sollte auch nicht zu jung aussehen.
31:20Okay.
31:21Milch-Bubi aber nicht zu jung?
31:23Ja.
31:24Genau.
31:25Oder haben wir auch noch so charakterlich Sachen, die gut werden?
31:30Bierbaumkratzeln.
31:32Bierbaumkratzeln.
31:32Okay.
31:33Wir kommen der Sache näher.
31:34Blond.
31:35Groß.
31:36Bierbaumkratzeln.
31:36Genau, ja.
31:37Was ist denn so eine klassische Red Flag, die dir einfach nicht ins Haus kommt?
31:40Wenn er nach Malle Urlaub mit den Jungs macht.
31:44Eiii.
31:45Ja, okay.
31:46Verständlich.
31:47Malle Urlaub mit den Jungs ist nicht drin.
31:49Sorry.
31:51Ich bin die Sophie.
31:52Ich bin 22 Jahre alt, komme aus München und studiere Informatik und Design.
32:00Du bist blond, möglichst groß, kannst auf einen Bierbaum hochkraxeln und hast einfach auch
32:06einen guten Humor.
32:06Dann könntest du vielleicht das perfekte Match der Traummann für Sophie sein.
32:12Dann meldest du dich am besten jetzt direkt hier bei uns.
32:15Und vielleicht läuft ja bald was mit der Sophie, gell?
32:17Ja.
32:18Sehe ich auch so.
32:20Ja, wer kenne ich nicht den Bierbaum, wer die Sophie kennenlernen will, der schreibt
32:26unter diesen Link auf der Webseite von Bayern 3.
32:30Und wir können dann auf die Social Media Kanäle schauen und schauen, ob irgendjemand aufm Bierbaum
32:36rauf, runter gegangen ist, wie das ausgegangen ist.
32:38Ja.
32:39So, ich muss sagen, ich hab bisher einen hervorragenden Abend.
32:42Soll ich vielleicht nochmal den neuen Trick machen, den ich gelernt hab?
32:50Das ist unser Überraschungssignal.
32:54Okay.
33:08Oh, das ist schön.
33:10Wahnsinn.
33:11Das ist Nils Frehwert, meine Damen und Herren.
33:14Das ist mein absoluter Lieblingsmusiker.
33:17Das ist ja verrückt von der Redaktion.
33:18Schön, dass du da bist.
33:19Ich danke für die Einladung.
33:21Ja, sehr schön Nils.
33:23Was macht man denn jetzt?
33:25Wir trinken gleich Alkohol, glaube ich.
33:28Es wurde mir geflüstert.
33:29Ja, genau.
33:30Wo möchtest du denn sitzen, Nils?
33:32Oder sollen wir uns jetzt hinsetzen?
33:34Ja?
33:34Du zuerst, ne?
33:35Okay, danke schön.
33:36David, komm mal.
33:37Danke schön.
33:37Also, bitte.
33:42Und ich find's faszinierend, dass ich jetzt mit dir beim Candlelight Dinner in meinem Studio
33:46sitzt.
33:47Du kannst kommen.
33:47Ja.
33:48Wem ist es unangenehmer?
33:49Dir oder mir?
33:50Ich schenk erst mal ein.
33:52Ja, genau.
33:52Dann wird es.
33:53Das ist eine sehr gute Antwort.
33:55Genau.
33:55Du kommst ja aus Hamburg, bist jetzt direkt hergefahren.
33:58So ist es.
33:59Ja, einfach zu uns.
34:00Und wie ist das für dich in Bayern?
34:02Du bist ja da auf Tour.
34:03Was mach ich einfach?
34:04Stopp, ne?
34:05Mach einfach rein.
34:06Das glaube ich können wir jetzt beide brauchen.
34:09Gut.
34:09Das ist natürlich nur Traubensaft.
34:13Aber sonst kriegen wir wieder Zuschriften.
34:15Also Prost, Nees.
34:16Erst mal schön, dass du da bist von der Humpen.
34:19Cheers.
34:22Oh, das ist ein sehr guter Jahrgang.
34:25Du, also ich habe jetzt hier so Fragen von meiner Redaktion gekriegt.
34:29Ich muss sagen, wie ich auf Nees Freewald komme, es war in der Pandemie.
34:32Ich kannte vorher schon ein Lied von dir.
34:35Das heißt, ich würde dir helfen, eine Leiche zu verschauen, wenn es nicht meine ist.
34:39Das ist vom Liedtitel her, würde ich mal sagen, das allerbeste, was ich jemals gehört habe.
34:45An was für einer romantischen Situation hast du denn was gedacht?
34:48Ja, also du nimmst es vorweg.
34:50Es ist tatsächlich ein Liebeslied.
34:51Also das ist wie so oft, du kennst das, du schreibst jetzt, mir ist diese Zeile zugeflogen
34:58und da dachte ich, das ist so wie eine Liebeserklärung nach meinem Geschmack.
35:02Und genau, ich mache alles für dich, solange du mich nicht verarscht, darf ich das so sagen.
35:09Ja, das ist quasi so die Minimalanforderung, aber gleichzeitig das Tollste, was man sich vorstellen kann.
35:16Ja.
35:16Weißt du, dass mir das ein Freund einmal geschickt hat, als wir noch nicht zusammen waren, das Lied per WhatsApp
35:24als Link.
35:25Und dann habe ich das gelesen, ich würde dir helfen, meine Leiche zu verschauen, wenn es nicht meine ist.
35:29Und dann habe ich mir gedacht, der meint es ernst.
35:32Das ist was Sie das.
35:38Und dann bin ich mal operiert worden und es war nicht klar, ob es ein bösartiger oder ein gutartiger Tuba
35:45ist, was die da raus holen.
35:47Und da habe ich eins deiner Lieder davor gehört und zwar, als würde man die Sterne berühren.
35:51Und das ist auch so ein super Lied.
35:54Da kommt die Textzeile vor.
35:56Ich war bei einer Wahrsagerin, also so grob.
35:58Und sie hat dann zu mir gesagt, man wird für seine Stärken geachtet, aber geliebt wird man für seine Schwächen.
36:06Und das war in dem Moment, so kurz vor der Operation, wirklich wahnsinnig stark.
36:11Und was ich mir da denke bei dir ist, wann fallen dir diese Texte ein?
36:15Ist da erst die Musik da? Ist da erst der Text da?
36:18Weil es sind einfach so viele wirklich unfassbar poetische Texte, die du da ableferst.
36:23Also vieles fliegt mir zu. Ich muss es wirklich so sagen. Ich bin dafür aber auch wirklich immer auf Empfang.
36:28Und ich bin so ein Sammler. Also ich gehe so durch den Wald und sammle Pilze und Fletter und so.
36:33Leichen.
36:34Und dann nehme ich...
36:35Und dann gehe ich damit nach Hause und dann gucke ich mal, was ich daraus so basteln kann.
36:40Ah ja.
36:40So arbeite ich.
36:42Deswegen dauert es manchmal auch ein bisschen länger.
36:44Früher habe ich schneller gearbeitet und dann ist es nicht so gut geworden.
36:47Jetzt lasse ich mir immer Zeit und dann muss ich auch hinterher nicht schreiend weglaufen, wenn ich es hinterher höre.
36:51Und genau, ich bin ein Sammler.
36:53Ach, ein Sammler. Und wo kommt zum Beispiel bei Pseudopoesie, das ist ja ein Lied auf der neuen Platte.
37:01Da gibt es so Textzeilen, wo es immer darum geht, dass jemand einen Herd noch nicht abgestellt hat und noch
37:06schauen muss, dass der Wasserhahn nicht tropft.
37:08Und schauen muss, ob die Heizung noch an ist oder so.
37:11Und da habe ich mir irgendwie... Das habe ich mir an einen Bekannten erinnert, der hat so ein bisschen Zwänge
37:16gehabt.
37:16Und immer wenn wir weggehen wollten, sind wir eine halbe Stunde nochmal alles in der Wohnung abgegangen.
37:20Dass er wirklich alles ausgeschalten ist. Woher hast du die Idee genommen?
37:27Ich muss gestehen, tatsächlich, ich wohne alleine oder habe lange, lange alleine gewohnt und tatsächlich hat es bei mir gebrannt.
37:33Das ist mir jetzt auch wieder nicht so lustig, aber es hat sich der Toaster selbstständig gemacht.
37:39Ich war irgendwie umgezogen und habe einen alten Toaster vom Dachboden geholt.
37:42Und der war einfach nur, der war aus und am Stecker war drin und da hat er von alleine angefangen
37:47zu toasten.
37:48Er hat nicht wieder aufgehört.
37:50Und das prägt.
37:52Ja.
37:52Kann ich so sagen.
37:53Und seitdem bin ich tatsächlich so, dass ich...
37:57Ich bin auch so jemand, der, wenn ich aus dem Haus gehe,
37:59noch mal dem Nachbarn eine halbe Stunde später anruft, wenn ich auf Tour gehe.
38:02Und so kannst du bitte nochmal gucken, ob der Wasserhahn zu ist oder ob der Herr zu ist.
38:07Ja.
38:07Und du glaubst, die machen das auch und lügen dich nicht an?
38:11Ja.
38:13Mach mir das bitte nicht kaputt, sonst machst du mich wahnsinnig.
38:16Nein, die machen das auf jeden Fall.
38:17Diese Illusion möchte ich gerne behalten.
38:22Du hast ja jetzt schon länger dieses Album geschrieben, das letzte, 2023 ist es rausgekommen, glaube ich.
38:28Und du machst jetzt gerade ein neues oder also kommt da jetzt wieder was?
38:32Genau.
38:33Du erwischst mich gerade in einer Phase, wo ich eigentlich nicht aus dem Haus gehe und am nächsten Album schreibe.
38:39Also jetzt ist das letzte Album, jetzt habe ich so die letzten Konzerte, spiele ich gerade noch und dann muss
38:43ein neues Album her.
38:44Ja.
38:44Wenn ich schreibe, versuche ich eigentlich, mich doch abzuschotten, aber ich würde sonst auch durchdrehen.
38:51Weil ich habe so dann, ich kriege so eine Angst, wenn ich, Schreibblockade, sagt dir das was?
38:55Das bin ich quasi, Schreibblockade ist mein dritter Name.
38:58Und das ist bei mir immer so, ich denke auch jedes Mal wieder, es fällt mir gar nichts mehr ein.
39:02Ja.
39:03Und dann denke ich inzwischen, es gehört irgendwie dazu, glaube ich.
39:07Dieser absolute Nullpunkt.
39:08Und was machst, was bewirkt dann, also außer vielleicht Rotwein, dass du irgendwann weißt, wo du jetzt hin willst?
39:18Abgabetermin.
39:19Ja, genau.
39:20Also natürlich, also die Deadline, die natürlich die brutale Deadline.
39:24Ansonsten, was wirklich hilft, ist Lesen.
39:28Und die Sachen müssen einem wirklich zufliegen, ich weiß nicht.
39:32Ja.
39:32Und du musst ja die Musik auch noch schreiben, das muss ja nicht.
39:34Also wenn du jetzt stellst, ich muss auch noch Melodien für mein Coverprogramm schreiben, das würde ich nicht hinkriegen.
39:39Wo kommen die Melodien dann her?
39:41Es ist alles so eine Mischung aus Sammeln, Arbeiten, das ist ein bisschen auch Arbeit tatsächlich.
39:47Ja.
39:49Also das gehört für mich auch alles dazu.
39:51Also ich trenne das gar nicht, sondern ich mache das alles so gleichzeitig und es gehört so.
39:54Ich mache nicht eher, hier ist die Musik, da die Texte und es muss alles zusammengehört.
39:58Ja.
39:59Es gibt ein Lied, das heißt Fremd in der Welt, was ja eine melancholische Textzeile ist und das heißt so
40:05richtig fröhliche Musik.
40:07Wie bist denn da drauf gekommen, dass das sich so abweicht?
40:10Das habe ich mir tatsächlich ein bisschen von Hildegard Knef abgeguckt, weil die hat das so schön gemacht, dass die
40:14so ganz düstere Texte hatte, aber so ganz fröhliche Musik.
40:19Und dann, finde ich, geht das noch tiefer rein. Es geht auch umgekehrt, funktioniert es übrigens auch.
40:23Magst du Schlager, was ist dein Lieblings Schlagerlied?
40:25Ich finde, es gibt guten und schlechten Schlager und ich mag Chanson.
40:32Ja, das haben wir uns einig.
40:33Es gibt ja einen Teil von Schlager, also ich zähle das ein bisschen dazu.
40:36Ja, genau.
40:36Und leider in Deutschland so ein bisschen unterbelichtet, wenn du mich fragst.
40:41Ganz komisch, dass in Deutschland mal was unterbelichtet ist.
40:44Ja, und es gibt hier nicht so richtig viel Publikum, aber es gibt tolle Künstlerinnen und Künstler in dem Bereich.
40:51Kannst du von der Münchner Freiheit ohne dich schlafe ich heute Nacht nicht ein?
40:56Äh, natürlich.
40:58Und würdest du das mit mir jetzt in Karaoke singen, auch vielleicht mit den anderen, so mit Eva und Sebastian?
41:02Das würde ich sehr, sehr gerne tun.
41:04Das würde ich sehr, sehr gerne tun.
41:04Meine Damen und Herren, Nils Frewert.
41:07Das ist ja wirklich schön.
41:08Hätte ich nie gedacht, dass wir mal so ein Candlelight-Dinner haben.
41:11So intimen Rahmen.
41:19Vielen Dank an euch alle.
41:21Es war eine wunderbare Staffel.
41:23Vielen Dank an meine Gäste.
41:24Vielen Dank an Christian Lex.
41:26Vielen Dank an Nils Frewert.
41:27Vielen Dank an Sebastian Mückler.
41:29Vielen Dank an Eva Schulz.
41:30Danke an das ganze Team.
41:32Wer uns nachschauen will, euer D-Mediathek.
41:35Und jetzt kommt zum letzten Mal in dieser Staffel Karaoke ohne dich schlafe ich heute noch nicht ein.
41:41Dankeschön.
41:53Ich will mich nicht verändern, um dir zu imponieren.
41:59Will nicht den ganzen Abend Probleme diskutieren.
42:04Aber alles geb ich zu.
42:08Das, was ich will, bist du.
42:15Ich will nichts garantieren, was ich nicht halten kann.
42:21Will mit dir besser leben, besser gleich als irgendwann.
42:26Und ich gebe auch zu, das, was ich will, bist du.
42:34Ohne Dalle!
42:37Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:40Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:43Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:48Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:51Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:53Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:54Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:54Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:55Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:56Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:58Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:58Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:58Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:59Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
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