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Nachrichten des Tages | 22. April 2026 - Abendausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 22. April 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:00Was ist der Waffenschillstand mit dem Iran?
00:30Die USA haben am Sonntag ein Frachtschiff beschlagnahmt hatten.
00:35Iran bezeichnete das als Verstoß gegen den Waffenstillstand.
00:39Die Verlängerung der Waffenruhe wurde von der internationalen Gemeinschaft begrüßt.
01:14Der Iran hat noch nicht offiziell auf die Ankündigung der Verlängerung reagiert.
01:18Doch ein Sprecher der Revolutionsgarden kündigte eine entschlossene Reaktion im Falle einer Aggression seitens der USA oder Israels an.
01:25Im staatlichen iranischen Fernsehen erklärte die Einheit, sie werde vorher festgelegte Ziele mit aller Macht angreifen,
01:32um den Regimes der USA und Israel eine härtere Lektion als zuvor zu erteilen.
01:37Unterdessen bleibt die wichtige Straße von Hormuz geschlossen.
01:40Durch sie fließen normalerweise 20 Prozent der weltweiten Ölexporte.
01:45Die weltweiten Rohölpreise steigen weiter an.
01:48Brentro-Öl, der internationale Referenzpreis, notierte am Mittwoch bei fast 99 Dollar pro Barrel,
01:54was einem Anstieg von rund 4 Dollar pro Barrel gegenüber dem Vortag entspricht.
01:58Die Märkte rechneten mit einer Wiederaufnahme der Angriffe.
02:05Luxemburgs Außenminister Xavier Bettel vergleicht im Gespräch mit Europe Today auf Euronews
02:11die Diskriminierung von Minderheiten in Ungarn unter Viktor Orban mit der Politik faschistischer Regime.
02:44Orbans Gesetzgebung verbietet Informationen oder Inhalte in den Medien,
02:48die sich auf Homosexualität oder Transgender-Themen beziehen,
02:52denn dies verstoße gegen den Kinderschutz.
03:09Der Europäische Gerichtshof hat gerade entschieden,
03:12dass Ungarns Anti-LGBTQ-Gesetze gegen EU-Vorschriften verstoßen,
03:18denn sie verletzen die Gleichberechtigung sowie die Rechte von Minderheiten.
03:27Hat Russland seine Wirtschaftsdaten manipuliert, um den wahren Zustand seiner Wirtschaft zu verschleiern?
03:32Genau diesen Vorwurf erhebt der schwedische Militärgeheimdienst.
03:36Nach Angaben des Dienstes leidet Russland vermutlich unter einer deutlich höheren Inflation
03:41und einem größeren Haushaltsdefizit, als offiziell angegeben wird.
03:45Zwar deuten auch die veröffentlichten Zahlen auf ein sinkendes Bruttoinlandsprodukt
03:49und eine schwache Industrieproduktion hin,
03:51doch nach Einschätzungen des Geheimdienstes ist die Lage noch ernster.
03:55In einer Erklärung des schwedischen Militärgeheimdienstes MAST heißt es,
03:59Russland beschönige seine Finanzdaten,
04:01um die wirtschaftlichen Folgen des Krieges gegen die Ukraine zu verdecken.
04:05MAST erklärt,
04:06trotz der jüngsten Phase hoher Ölpreise, die Russland höhere Einnahmen beschert haben,
04:11wäre ein Preis von mehr als 100 Dollar pro Barrel über ein ganzes Jahr hinweg erforderlich,
04:15um das russische Haushaltsdefizit auszugleichen.
04:18Außerdem geht der Geheimdienst davon aus,
04:20dass die tatsächliche Inflation in Russland näher am Leitzins von 15 Prozent liegt,
04:25als an der offiziellen Schätzung der russischen Zentralbank von 5,86 Prozent.
04:30Der Chef des schwedischen Geheimdienstes sagte,
04:32Russland lebe derzeit auf Pump.
04:34Stockholm beobachtet zudem Finanzindikatoren,
04:37die auf eine drohende Bankenkrise hindeuten könnten.
04:40Bei einer Regierungssitzung zu Wirtschaftsfragen
04:43spielte Russlands Präsident Wladimir Putin die Zahlen herunter
04:46und erklärte, sie entsprechen den allgemein erwarteten Trends.
04:54Migranten in Spanien haben begonnen,
04:56Anträge auf Legalisierung ihres Status zu stellen,
04:59nachdem das europäische Land eine Amnestie für sie eingeführt hat.
05:03Hunderttausende Ausländer, die ohne Genehmigung im Land leben und arbeiten,
05:06könnten davon betroffen sein.
05:08Nach Angaben der Regierung haben sich in den ersten drei Tagen
05:1143.000 Einwanderer registriert.
05:14Das Programm läuft bis Ende Juni.
05:16Es bietet Menschen ohne legalen Status
05:18eine einjährige verlängerbare Aufenthaltsgenehmigung,
05:22sofern sie sich seit fünf Monaten im Land aufhalten
05:24und über ein einwandfreies Führungszeugnis verfügen.
05:27Fragen hinsichtlich des kurzen Zeitfensters
05:30zur Bearbeitung der Anträge werden indes laut.
05:32Die spanische Regierung sagt,
05:34dass die Maßnahme 500.000 Migranten betreffen könnte,
05:38während Denkfabriken die Zahl auf fast das Doppelte schätzen.
05:40Der Ministerpräsident des Landes, Pedro Sánchez, argumentiert,
05:45dass diejenigen, die bereits in Spanien leben und arbeiten,
05:48das unter gleichen Bedingungen tun und Steuern zahlen sollten.
05:52Angesichts einer alternden Bevölkerung
05:54brauche Spanien mehr Arbeitskräfte,
05:56um seine wachsende Wirtschaft aufrechtzuerhalten
05:57und die Sozialversicherung zu sichern.
06:00Schlüsselbranchen der spanischen Wirtschaft,
06:02darunter Landwirtschaft, Tourismus und der Dienstleistungssektor,
06:05sind auf Einwanderer aus Lateinamerika und Afrika angewiesen.
06:17Zwei Personen wurden am Montag getötet,
06:20als ein Schütze bei den Pyramiden von Teotihuacan in Mexiko
06:23das Feuer auf Touristen eröffnete.
06:25Teotihuacan ist eine bedeutende archäologische Städte der Azteken
06:29und eine der beliebtesten Touristenattraktionen des Landes.
06:32Eines der Opfer kam aus Kanada.
06:34Für weitere Personen aus Kolumbien, Russland und Kanada
06:38wurden durch Schüsse verletzt,
06:39während zwei weitere stürzten und sich dabei verletzten.
06:43Kanadas Außenministerin Anita Anand
06:45sprach den Familien der Opfer ihr Beileid aus
06:47und bezeichnete den Vorfall als schreckliche Tat der Waffengewalt.
06:52Mexikos Präsidentin Claudia Schienbaum erklärte,
06:54sie stehe in Kontakt mit der kanadischen Botschaft
06:57und ihre Regierung werde eine Untersuchung einleiten.
07:00Behörden teilten später mit,
07:01dass der Schütze sich selbst erschossen habe.
07:04Die Pyramiden von Teotihuacan
07:06sind massive Bauwerke am Rande von Mexiko-Stadt,
07:09die von drei verschiedenen antiken Zivilisationen errichtet wurden
07:12und jährlich rund zwei Millionen Touristen anziehen.
07:20Macau zelebriert den Tanz der Löwen in Madrid
07:23und die chinesische Sonderverwaltungszone
07:26begeistert das Publikum in der spadischen Hauptstadt.
07:30Einige Tage lang wird Madrid zu einem Schaufenster für Macau.
07:35Mehr als 20 Stände bieten Technologie, Kultur und Gastronomie.
07:39Von Simulatoren über immersive Erlebnisse durch virtuelle Realität
07:43bis hin zu traditionellen Workshops.
07:46Dabei können potenzielle Touristen und Touristinnen aus Spanien
07:50sich in Macau heimisch fühlen,
07:52wegen der portugiesischen Kolonialvergangenheit.
08:15Macau bietet eine Mischung verschiedener Kulturen.
08:34Macau als Reiseziel soll dem europäischen Publikum nähergebracht werden,
08:38denn derzeit kommen die meisten Touristen aus China.
08:44Durante unos días, Madrid ha sido una puerta abierta a Macau,
08:47eine Region von mehr als 750.000 habitanten
08:49dentro de tan solo 30 km².
08:52Un lugar donde descubrir su cultura,
08:54su gastronomía y su mezcla de influencias
08:56sin salir de la ciudad.
08:57El evento termina,
08:59pero la apuesta de Macau continúa.
09:01Acercar el destino al viajero,
09:02antes incluso de que empiece el viaje.
09:04Juan Carlos de Santos, desde Madrid, para Euronews.
09:12Die Meeresverschmutzung erreicht sowohl im Mittelmeer
09:15als auch im Atlantik alarmierende Ausmaße.
09:17Unter all den Meeresabfällen sticht etwas als besonders gefährlicher vor,
09:22verlorene Fischereiausrüstung.
09:24Dabei handelt es sich um Fischernetze, Leinen und Fallen,
09:27die über Jahrzehnte auf sie zurückgelassen wurden
09:29oder verloren gegangen sind.
09:53Die Meerestiere verheddern sich unter anderem
09:56in sogenannten Geisternetzen.
09:57So werden Teile des Ozeans langsam
10:00in einen regelrechten Unterwasserfriedhof verwandelt.
10:03Nun arbeitet ein europäisches Projekt daran, das zu ändern.
10:07Die NetTag Plus-Initiative bringt Wissenschaftler,
10:09Ingenieure und Fischer zusammen,
10:11um verlorene Fanggeräte zu verhindern oder wiederzufinden.
10:14An den Netzen werden akustische Sender
10:16mit einer eindeutigen Kennung angebracht,
10:19sodass sie über eine mobile App verfolgt werden können,
10:21sogar aus einer Entfernung von über zwei Kilometern.
10:46Für Ausrüstung, die bereits in den tiefen des Meeres verloren gegangen ist,
10:50nutzen die Forscher ein Roboter-System namens Iris Sonar,
10:54um sie zu lokalisieren und den Meeresboden zu kartieren.
10:57Diese Technologien wurden im Norden Portugals
11:00gemeinsam mit lokalen Fischern getestet,
11:02doch das Ziel ist es, sie europaweit einzusetzen.
11:23Die Hoffnung ist, dass mit besserer Technologie,
11:27engerer Zusammenarbeit und nachhaltigeren Praktiken
11:30die Flut der Geisternetze endlich gestoppt werden kann.
11:34Die Flut der Geisternetze
11:35Die Flut der Geisternetze
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