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Rote Rosen Folge 4325
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00:00Yo estoy muy interesado por el nuevo coche.
00:03Yo también.
00:06¡Everasión!
00:07Tú eres la nueva coche.
00:10Ya estoy en 20 años de nuevo single.
00:13Es cierto que...
00:15...pero...
00:17...es bastante interesado.
00:21¿Julius?
00:23No te preocupes.
00:24No sé si ahora, ¿o lo voy a llevarme?
00:25...me medidas de Hiebel asetze.
00:28¿Pero Rennfahrer?
00:31Drei kleine Kinder.
00:32...y es trotzdem irse ombra de la Rennstrecke.
00:35Er wusste, dass es gefährlich ist.
00:36Wir waren ihm egal.
00:39Halt dich, bitte.
00:56I'm rolling on, I'm rolling on
01:15Ellie, sag mir bitte, es ist nicht das, was ich denke.
01:22Du hast nicht ein Böckchen angelogen, um hier an den Job zu kommen, oder?
01:27Es darf nicht wahr sein, du hast doch gar keine Qualifikation.
01:30Hat dir mein Essen geschmeckt, oder nicht?
01:32Ellie, darum geht es nicht.
01:33Du hast mich extra reinrufen lassen, weil du es so toll fandst.
01:36Darum geht es nicht.
01:38Aber als leitende Köchin in einem Restaurant wie dem Carlas
01:41muss man einfach mehr können als nur kochen.
01:44Carla, du hast doch selber auch einfach damals einfach so hier angefangen.
01:47Ohne Ausbildung, nur mit Talent, hast du selber gesagt.
01:52Mann, das hier ist meine einmalige Chance.
01:54Warum darf ich sie nicht nutzen, so wie du damals?
01:56Ich habe niemanden angelogen.
02:00Wir reden, Fred.
02:01Bis, bitte, Streif.
02:17Oh, Franka, hallo.
02:20Hey Mama, was machst du denn hier?
02:22Wolltest du zu mir?
02:24Ich komme gerade von Lou.
02:28Wie geht es dir denn?
02:29Wie es einem so geht, wenn die große Liebe gerade krachend gescheitert ist.
02:34Man versteht es gar nicht.
02:36Die beiden waren doch so toll miteinander.
02:39Für die Kinder ist das jetzt auch schrecklich, so eine Trennung.
02:42Ja.
02:43Es ging eben nicht mehr anders.
02:45Wahrscheinlich wäre es sonst noch schlimmer geworden.
02:50Ich bin total mutig, dass Lou diesen Schritt gemacht hat.
02:55Schön, dass ihr beiden euch habt.
02:58So eine Freundschaft hätte ich mir auch gewünscht damals.
03:01Ach Mama.
03:09Jonas, das heißt selten was Gutes.
03:13Jonas, hey.
03:18Auf einmal.
03:20Dir geht es nicht gut.
03:22Ich dachte, du bist längst bei den Rosenbeeten.
03:26Aber die Beete müssen heute noch fertig werden.
03:31Ja.
03:33Ja.
03:36Krank.
03:38Ich glaube ihm kein Wort.
03:39Der hat doch wieder was Besseres vor.
03:43Wie soll ich heute denn noch die ganzen Beete schaffen, allein?
03:46Soll ich dir vielleicht helfen?
03:50Nee Mama, das ist lieb, aber ich kriege das schon hin.
03:58Und deine Mutter?
04:01Konnte die Ries nicht unterstützen?
04:06Eigentlich war es umgekehrt.
04:10Ich musste sie auffangen.
04:15Die Tori hat den Tod meines Vaters schwer verkraftet.
04:21Danke, dass du es verstehst.
04:25Tut gut.
04:30Es hat mir echt gefühlt, sie mal fallen zu lassen.
04:39Ich bin immer für dich da.
04:44Ich, ähm...
04:45Ich müsste...
04:47Jetzt...
04:48So langsam mal...
04:49Das ist schon irre, oder?
04:51Dass sie beide irgendwie dieselbe Geschichte haben.
04:54Ich meine, dein Vater ist zwar nicht gestorben, aber...
04:57Für dich kommst du auf dasselbe raus.
05:01Er war plötzlich aus deinem Leben verschwunden.
05:09Also...
05:09Ich hatte diesen Verlust für...
05:11Ja...
05:13Für den Rest meines Lebens verkorkst.
05:16Bindungstechnisch.
05:18Ich...
05:19Ich konnte mich nie so richtig auf jemanden einlassen.
05:23Fingst du nicht auch so?
05:26Nein.
05:28Eher nicht.
05:31Glücklicher.
05:35Ja.
05:38Glücklich war das jetzt weniger.
05:43Du, ich...
05:44Bis jetzt wirklich.
05:47Schade.
05:50Wir reden einfach ein anderes Mal weiter.
05:53Okay?
05:55Okay.
06:10Jetzt seid doch nicht so empfindlich.
06:13Es tut mir leid.
06:15Was willst du denn sonst noch...
06:17Sag mir, was ich tun soll.
06:18Ja, äh...
06:19Was...
06:19Nein, bitte.
06:21Nein, mach das.
06:21Das kannst du doch nicht machen.
06:23Sabrina.
06:24Sag mir, was ich tun soll.
06:25Ich bin...
06:26Ich bin bereit für...
06:27Sabrina.
06:28Hallo.
06:29Sabrina.
06:32Alles in Ordnung?
06:35Was kümmert dich das denn?
06:37Du bist mein Bruder.
06:40Ein nerviger Großkunde regt sich auf wegen einem Großkredit, aber...
06:45Ach, verstehst du eh nichts von...
06:46Warum sagst du mir nicht, was los ist?
06:50Mach dir keine Sorgen noch nicht.
06:52Mit meinen Geschäften ist alles bestens in Ordnung.
06:55Wollen wir nicht einfach mal offen miteinander reden?
06:59Offen miteinander reden?
07:02Damit du wieder einen großen Bruder spielen kannst?
07:04Wie gerade?
07:04In der Hotel-Hobby mich runterputzen vor all den Leuten?
07:07Bitte, es tut mir leid.
07:08Bitte.
07:08Ich bin über das Ziel hinausgeschossen, ja?
07:11Aber ich finde es nicht in Ordnung, wie du mit Gisela und Valerie umgehst.
07:15Steve.
07:17Weißt du was?
07:18Du lebst dein Leben und ich lebe mein Leben.
07:22Lassen wir es doch dabei.
07:25Und glaub mir, mein Leben ist in bester Ordnung.
07:33Ey, Bruder.
07:35Ich verzeihe dir.
07:37Lass uns eintrinken.
07:38Komm, wir vergessen das Ganze.
07:39Ich hab schon was vor.
07:53Ah, Frau Dr. Berger, haben Sie zufällig mein Handy gesehen?
07:56Nee, leider nicht.
07:58Ich hab jetzt das komplette Haus abgesucht.
08:01Und es ist natürlich auch auf Launk los, deswegen...
08:04So was Blödes und Sie wissen wahrscheinlich nicht, wo Sie es zuletzt hatten, ne?
08:07Nee, das ist eine ganze Weile her.
08:08Das Problem ist eher, dass es niegelnagelneu war.
08:11Weil ich's vor, wer es dann gekauft hab.
08:13Ja, genau.
08:15Ach, Simon.
08:16Hi.
08:17Sag mal, Gisela, hast du mein neues Handy gesehen?
08:20Nein.
08:22Äh, bei uns ist es nicht.
08:23Kann ich einmal bei euch mit reinkommen und einmal nachgucken, bitte?
08:30Ich schaue selber nach und sag dann Bescheid.
08:33Danke.
08:34Na gut, dann guck ich nochmal auf den Weg und sonst beim Ziehen.
08:37Ja, Frau Böttcher, ich wollte Sie was fragen.
08:41Ob ich Simons Handy auch geklaut hab?
08:43Nein.
08:44Genauso wenig wie das Halstuch von Frau Kaiser.
08:47Und ich verbitte mir, dass Sie den Hausbewohnern erzählen, ich wäre eine Diebe.
08:52Hab ich gar nicht.
08:54Na dann, ist's ja gut.
08:57Ich wollte einfach nur sagen, dass es Momente im Leben gibt.
09:00Da fühlt man sich nicht so gut und...
09:03Was?
09:04Sie wissen doch, was ich meine.
09:06Ich möchte Ihnen sagen, dass ich Ihnen keine Absicht unterstelle.
09:11Okay, es ist einfach gerade nicht so ein guter Zeitpunkt.
09:14Tschüss.
09:18Wenn die wüsste, wer wirklich dahinter steckt.
09:30Hey.
09:30Hey.
09:31Was ist denn da?
09:33Ich versuche einen Fahrplan für unsere Investorensuche zu machen.
09:38Aber so richtig weit bin ich noch nicht gekommen.
09:41Läuft mit der Kapitaler her?
09:43Schleppend.
09:45Unsere Aktien sind nicht ganz so begehrt, wie ich gehofft habe.
09:48Ja, das wird schon.
09:50Na ja, also bisher steht hier noch kein einziger Investor.
09:56Und zu Hause fällt mir die Decke auf den Kopf, seit die Kinder mit Daniel ein paar Tage weg sind.
10:02Die kommen ja wieder.
10:03Und machte keine Sorgen.
10:05Mit der AG kriegen wir das Geld für den Tausch und zusammen.
10:10Abwarten, was Viktoria in der Schweiz erreichen kann.
10:13Ich muss Sie noch fragen, welche Investoren sie im Blick hat, bevor sie abreist.
10:17Die ist schon weg.
10:19Ja, hat es eilig gehabt.
10:21Hat mir Frau Pötzscher vorhin erzählt.
10:22Aber warum?
10:23Das hat sie mir nicht verraten.
10:26Bin wieder unterwegs.
10:27Ruf mich an, wenn was ich...
10:28Okay.
10:36Hey, Lu, störe ich?
10:38Hey, Franka, du doch nie.
10:42Es ist mir total unangenehm, aber ich bräuchte deine Hilfe.
10:46Ich muss Rosenbeet im Stadtpark bepflanzen und Jonas hat beschlossen, blau zu machen.
10:51Nicht dein Ernst.
10:52Offiziell ist er krank, aber das nehme ich ihm nicht an.
10:56Ich würde ja gern...
10:57Das wäre toll.
11:00Ich, ähm...
11:00Ich meine, zu zweit macht es auch viel mehr Spaß.
11:03Ja, es tut mir leid.
11:04Wir schieben ja gerade diese Kapitalerhöhung an.
11:06Ah, verstehe.
11:08Mach dir keinen Kopf.
11:09Ich finde jemand anderen.
11:11Ja, am besten gleich einen neuen Mitarbeiter.
11:13Ja.
11:15Ja, das kriege ich noch heute nicht mehr hin.
11:18Und dein Auftrag muss heute noch fertig werden.
11:21Ja.
11:22Aber ich schaffe das schon.
11:26Bis dann.
11:27Bis dann.
11:34Oh Mann, warum muss Carla denn ausgerechnet heute schon im Hotel essen?
11:38An meinem ersten Tag.
11:39Wieso musst du direkt so gut kochen, dass Carla der Köchenden ein Kompliment aussprechen?
11:43Ha ha.
11:43Ja.
11:44Und Sape ruft gleich der Bettjano und schmeißt mich raus.
11:48Ja, aber Elli, ganz ehrlich, das war mit Ansage.
11:50Du hast Dokumente gefälscht.
11:51Es war klar, dass du das irgendwann auf die Füße stellst.
11:53Ich weiß, du hast das gesagt, aber ich dachte halt, ich habe ein bisschen mehr Zeit.
11:56In ein paar Wochen hätten noch alle gesehen, dass ich die Beste bin für den Job.
11:58Und dann hätte niemand mehr nach meiner Ausbildung gefragt.
12:00Aber jetzt warte doch erst mal ab.
12:01Wir wissen ja gar nicht, ob Carla dich verfetzt.
12:04Hätte ich sie mal sehen sollen.
12:05Warte, es ist immer noch deine Stiefmutter.
12:07Ja, eben.
12:09Aber böse Stiefmutter gibt es wirklich nur im Märchen.
12:12Sicher?
12:13Ja, sicher.
12:14Und jetzt lade ich dich auf ein Spaßgetränk ein.
12:16Komm.
12:23Hallo, Frau Böttcher.
12:24Hallo, Frau Welger.
12:25Ich brauche ganz, ganz dringend Band 3 bis 5 von Jennifer Olsen.
12:29Okay.
12:30Haben Sie das da?
12:31Also ich lese das wirklich durch wie verrückt.
12:34Nee, ich habe leider nur den ersten Teil da, aber ich kann Ihnen 3 bis 5 einfach direkt.
12:38Ja, total gerne, bitte.
12:39Lilly hat mir endlich den zweiten Teil geschenkt, den sie ja bei Ihnen gekauft hat und...
12:43Lilly war nicht hier.
12:44Ach so.
12:45Ich dachte, Entschuldigung.
12:47Nee, ach, alles gut.
12:48So, 3 bis 5 sollte wahrscheinlich morgen ankommen.
12:52Super.
12:52Dankeschön.
12:53Gerne.
12:54Ach so, eine Sache noch wegen Ihrer Tante.
12:59Ja, da ist alles in Ordnung.
13:02Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass Frau Böttcher ein bisschen bedrückt ist.
13:07Bedrückt?
13:08Ja, und wenn man bedrückt ist, dann macht man ja manchmal verrückte Dinge.
13:12Ja, okay, Gisela ist verrückt.
13:14Aber das ist ganz normal.
13:15Dann habe ich mich wahrscheinlich vertan.
13:16Also machen Sie sich bloß keine Gedanken, ist bestimmt alles gut.
13:19Danke.
13:20Schönen Tag, danke.
13:20Ebenso.
13:21Tschüss.
13:48Wenn Viktoria so spontan abreißen wird, dann kann man ja auch ein bisschen bedrückt.
13:51Dann muss es wirklich etwas Wichtiges sein.
13:53Und ich wünsche ihr den Erfolg.
13:56Nachdem sie so lange gezögert hat, die MK in eine AG umzuwandeln.
13:59Ja, ja, ja, sicher.
14:03Ja, ja, sicher.
14:04Hast du Ärger mit Viktoria?
14:06Aber nein, überhaupt nicht im Gegenteil.
14:09Wir haben uns gut verstanden.
14:11Ich...
14:11Mein Bruder.
14:14Was bist du mir lieb?
14:15Ja, das bist du Jocker.
14:17Ich habe ihn vorhin gesehen.
14:19Da war er vollkommen aufgelöst am Telefon.
14:22Ich sage, was ist los?
14:24Er sagt nichts.
14:25Alles in Ordnung, alles bestens.
14:28Was ist es jetzt?
14:29Ehekrach?
14:33Könnte sein.
14:35Ja.
14:36Immerhin war es hier von seiner Fähre.
14:39Ja.
14:41Aber wenn du ihn fragst, ich habe keine Probleme.
14:44Alle Probleme wischt er weg.
14:45Und wenn es eskaliert, dann haut er ab.
14:50Gisela ist für ihn allein dran schuld, dass er sie verlassen hat.
14:54Er hat ja eine Sekunde lang versucht, diese Beziehung zu retten.
14:58Nein, er ist einfach abgehauen.
15:00Hat mit der Sekretärin was angefangen.
15:02Ich meine, wir beide haben selbstgescheitere Beziehungen hinter uns.
15:05Ja.
15:06Ich sogar zwei.
15:08Aber ich kenne keinen, der so selbstgerecht ist wie er.
15:11Weißt du, ich habe...
15:12Ich habe wenigstens versucht, mich zu hinterfragen.
15:16Und wenn es so ist, dass er sich versöhnen will mit Gisela und den Kindern,
15:21dann wird es Zeit, dass er genau das lernt.
15:28Meist.
15:29Geht.
15:30Geht.
15:32Geht.
16:00No, no, no, no.
16:03Frank hat mir gerade geschrieben, dass sie deine Hilfe braucht.
16:06Still mine. Mir geht's wirklich nicht gut.
16:09Ja, Frank auch nicht, wenn sie deine Arbeit übernehmen muss.
16:12Ich weiß, ist uncool. Aber was soll ich denn machen? Ich kann heute nicht. Ich muss feiern oder irgendwas, ansonsten
16:22werde ich krank.
16:27Oh, cool. Ralf kommt mit.
16:31Ralf.
16:33Ralf, super Kumpel. Der aus Reppenstedt.
16:35Ja, ich weiß.
16:36Jess, ich weiß, du magst den nicht. Aber der hängt gerade genauso durch wie ich.
16:43Deswegen Toni.
16:46Sie will mir einfach nicht glauben, dass ich nie mit Danny gechattet habe. Hat komplettes Vertrauen verloren.
16:51Kann ich machen, was ich will. Sie denkt jetzt, ich bin ein Lügner.
16:58Das war eine Notlüge. Jess, mit mir ist in meinem Zustand nichts anzufangen. Da fange ich noch an, Buchsbäume, Stadtrosen
17:10im Stadtpark zu pflanzen.
17:11Ja, aber bitte. Ernsthaft. Es bringt mir gerade nichts, wenn du auch noch auf mir rumhackst. Mir geht's so schon
17:18schlecht.
17:19Okay. Ich weiß. Ich hab das auch schon durchgemacht.
17:27Sorry. Ja, dir brauche ich das wirklich nicht sagen.
17:36So. Ja.
17:38Ich muss los. Ralf wartet auf mich. Bitte verpetzt mich nicht bei Franke.
17:44Bitte.
17:45Hau ab.
18:03Hast du schon mit Herrn Böttcher gesprochen?
18:04Nein, noch nicht. Es fällt mir einfach schwer, Elli zu verpetzen.
18:08Ich finde nicht, dass du sie verpetzt. Sie hat ein Dokument gefälscht. Ich meine, das ist eine Straftat.
18:14Ja, aber ich bin doch nicht die Polizei. Also willst du es dabei belassen?
18:19Nee. Sie ist doch quasi meine Tochter. Ich find's auch toll, wie motiviert sie ist.
18:24Und ich hab ihr auch zugeredet, dass sie sich richtig ins Zeug legen soll. Dass sie ihre Träume wahrmachen soll.
18:31Ja, ist ja auch schön. Aber natürlich nicht mit einer Straftat.
18:34Nein, natürlich nicht. Aber unser Weg in unserem Beruf war ja auch nicht immer geradeaus, oder?
18:42Also meine schon.
18:44Mhm.
18:45Gibt's da nicht so einen ganz kleinen dunklen Fleck in deiner Biografie?
18:50Einen vielleicht. Einen.
18:52Damals bin ich aufgeflogen und zwar zu Recht. Also das würde ich heute nie mehr machen, mit einer gefälschten Approbation
18:58als Ärztin arbeiten.
19:00Dass man alles macht, wenn man jung ist.
19:02Nein, Elli ist auch jung. Sie ist sogar jünger als du damals.
19:06Ich meine, sie ist auch in Amerika aufgewachsen. Da gibt's gar nicht so viele Regeln.
19:09Da fängt man an zu arbeiten, dann ist das einfach learning by doing, ne?
19:13Das ist ja auch überhaupt nicht schlecht.
19:16Bei uns an der Klinik gibt's ein paar junge Ärzte, die haben ein super Studium genossen.
19:20Aber in der Berufswelt sind sie nicht so geeignet wie mancher Pfleger.
19:24Ja, aber als Patientin willst du nicht, dass der Arzt, der dich operiert, dass der nicht studiert hat, oder?
19:31Also wie dem auch sei. Ich halte meinen Mund.
19:36Weißt du, das wird sich, glaube ich, alles von selber regeln.
19:39Elli kann kochen, aber sie weiß doch gar nicht, wie das in einer Restaurantküche läuft.
19:44Früher oder später ist sie dem Stress nicht mehr gewachsen und dann wird sie sowieso von selbst auffliegen.
19:53Oh, bloß nicht drüber nachdenken, bloß nicht drüber nachdenken.
19:57Hey!
19:58Hey, ist was passiert?
20:00Äh, nee. Ich will nur meine Freundin nicht hängen lassen.
20:05Nach allem, was sie mir heute schon Gutes getan hat.
20:09Und deine Kapitalgeber?
20:11Um die kann sich Richard kümmern. Für hat man einen Bruder.
20:14Oh Gott, du bist so toll.
20:17Ich werde mich auf jeden Fall rebranchieren.
20:20Das hast du doch schon.
20:22Das muss alles ins Auto.
20:24Ja, und da hinten ist noch mehr.
20:27Okay, jetzt do it.
20:36Hi.
20:37Jess.
20:38Ich, ähm, ich hab dir ein Buchlamm früher zugemacht, aber wenn du jetzt schon Hilfe hast, dann...
20:46Na ja, zu dritt würde es natürlich viel schneller gehen.
20:51Ja, zu dritt geht es natürlich wirklich viel schneller.
20:55Dann, äh, mach ich die Säcke und, äh, Jess die Werkzeuge.
20:59Dann kriege ich alles doch hin, oder?
21:01Ja, also wenn es für euch beide in Ordnung ist, dann, ähm...
21:03Klar.
21:05Toll. Ich, ich hol mal schnell die Schubkarre.
21:07Ja, ich holen.
21:10Ja, ich holen.
21:24Ja, ich holen.
21:52¡SuscrÃbete al canal!
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25:41Oh man, das Buch war für Mama. Und das mit dem Tuch war nur Spaß.
25:48Spaß, ja. Du, das ist wirklich sehr, sehr spaßig, dass deine Mama mich jetzt für eine Diebin hält.
25:56Och man, ich hab dich auch noch gedeckt. Könntest wirklich ein bisschen dankbarer sein.
26:02Bin ich ja. Danke.
26:06Und? Hast du Jess das Buch zurückgebracht oder bezahlt?
26:11Wie versprochen? Wollte ich ja, aber...
26:19Immer wenn ich das Buch sehe, ist Mama garantiert irgendwo in der Nähe.
26:23Meine Schätze.
26:30Sie kann überhaupt nicht davon ablassen.
26:36Es scheint sie wirklich in den Wagen zu ziehen.
26:39Ich glaube, sie liest das Buch sogar im Schlaf.
26:41I'm still the same, me, forget the rest.
26:46I can't dance, but I'm dancing with a mom.
26:49I might have messed up, but I've never had a doubt.
26:53Black thought, cause there might be no tomorrow.
26:57I'm out of my mind, but look who's laughing now.
27:00I'm out of my mind, but I think she caught the fever.
27:05She got me stressed out, cause she said I do her proud.
27:09Jetzt hab ich das Buch vergessen.
27:11Und sie nimmt immer überall mit hin.
27:13Es ist unmöglich, an das Buch zu kommen.
27:16Ich hab alles versucht, echt.
27:20Naja.
27:22Dann muss ich mir halt wieder was überlegen.
27:29Du, aber das ist jetzt das letzte Mal, ne?
27:40Jetzt ist aber alles im Wagen, oder?
27:42Ja, ich dank euch so.
27:44Ohne euch würde ich wahrscheinlich noch morgen früh hier stehen und schuften.
27:47Bist du sicher, dass du den Rest allein schaffst?
27:49Ich meine, es ist schon dunkel.
27:50Ja, ich hab ja gute Augen.
27:52Und außerdem hab ich immer ein Baulicht im Auto.
27:55Soll ich nicht doch...
27:56Soll ich nicht doch...
27:56Das ist für mich.
27:58Danke, du hast genug gemacht.
28:00Die Pflanzerei ist eh zu anstrengend für dich.
28:03Gut, wenn du meinst.
28:05Danke.
28:06Gerne gemacht.
28:10Dann...
28:10Ciao.
28:12Ciao.
28:16Ich hoffe, es war okay für dich.
28:18Ich konnte einfach gerade jede Hilfe gebrauchen.
28:21Ja, ist schon gut.
28:22Ich...
28:23Ich hab ja nichts gegen Jess persönlich, aber...
28:26Ach, egal, komm.
28:27Wir haben das Beste draus gemacht.
28:29Das habt ihr.
28:32Weißt du was, Franka?
28:34Ich komm doch noch mit.
28:37Ich hab eh nichts anderes zu tun.
28:39Nein, du hast mir wirklich genug geholfen.
28:42Ja, aber ich hab auch gar keine Lust auf mein leeres Zuhause.
28:46Gib mir einfach ein paar Gummistiefel und...
28:48Nimm mich mit.
28:50Scheint eine Win-Win-Situation zu sein.
28:52Da sag ich nicht nein.
28:53Komm.
29:06Feierabend.
29:11Und?
29:12Hast du's dem Böttcher schon gesagt?
29:17Nein.
29:18Und das werde ich auch nicht.
29:22Ich will dir deinen Weg nicht verbrauchen.
29:24Erstens hast du Talent und...
29:27Zweitens, ähm...
29:28Hab ich damals auch ein bisschen getrickst.
29:30Also, der gehobene Zeigefinger steht mir gar nicht zu.
29:33Danke, Carla.
29:34Du bist super.
29:35Wirklich danke.
29:36Das heißt aber nicht, dass ich gut finde, was du machst.
29:39Ich hab einfach Angst, dass du dir deine Zukunft verbaust.
29:41Warum sollte ich?
29:43Elli, das kann dir alles auf die Füße fallen.
29:47Den ersten Tag hab ich doch super gemeistert.
29:49Ich kann kochen.
29:50Oder etwa nicht?
29:51Du übernimmst dich.
29:52Das ist eine Restaurantküche.
29:54Das heißt Stress.
29:55Da ist Kochen wirklich die kleinste Herausforderung.
29:58Carla, das weiß ich doch.
29:59Ich hab doch schon mal eine Ausbildung in New York angefangen.
30:02Aber du weißt doch gar nicht, wie man ein Team leitet.
30:04Wie man mit Gästen umgeht, wenn sie schwierig sind.
30:08Elli, du musst Lieferanten finden.
30:10Du musst mit ihnen verhandeln.
30:11Und du musst einen kühlen Kopf bewahren,
30:13wenn alles drunter und drüber geht.
30:14Kapierst du das?
30:15Ja, weiß ich doch alles.
30:17Carla, ich mein, wenn's irgendwas ist, was ich kann,
30:19außer kochen, dann isses doch improvisieren.
30:21Ey, ich schaff das schon.
30:23Elli, ich muss jetzt auch ins Bett, okay?
30:25Ich hab morgen meine erste Frühstücksschicht.
30:28Hoffen wir es bestellen nicht alle Ex-Benedig.
30:30Ich muss diese blöde Hollandaise noch ein bisschen üben.
30:32Okay.
30:33Gute Nacht.
30:39Mir ist heute so vieles klar geworden, Mo.
30:42Ich weiß, dass du Richard nicht traust.
30:46Aber es steckt so viel mehr in ihm.
30:53Er hat so viel Mist durchgemacht
30:55und jetzt versucht er einfach nur, sich zu schützen.
30:58Wie wir alle.
31:06Richard ist ein ganz anderer Mensch, als ich dachte.
31:09Und ich fühle,
31:11dass uns etwas sehr Starkes verbindet.
31:27Also, dass es auch zu zweit so lange dauert,
31:29das hätte ich nicht gedacht.
31:30Tut mir leid.
31:31Ich wollte es ja so.
31:34Was willst du trinken?
31:36Äh, nichts.
31:37Ich...
31:38Ich fahr nach Hause und fahr ins Bett.
31:41Na gut.
31:45Wenn Jonas wirklich krank feiert, dann kann er was erleben.
31:48Am besten, ich mach gleich die Kündigung fertig.
31:51Also, Franka, ehrlich gesagt, ich bin ihm ganz dankbar.
31:55So ein bisschen im Dreck wühlen.
31:57Das hat richtig gut getan.
32:01Ich weiß, Jess ist deine Cousine und ich mag sie ja eigentlich auch.
32:05Aber ich muss immer daran denken, wie sie mit Daniel...
32:11Lou, zwischen den beiden ist nichts.
32:13Die Nacht im Buchladen, die war...
32:15Die war harmlos.
32:16Ich glaub nicht, dass Daniel dich da angelogen hat.
32:19Und was nicht ist, kann auch werden.
32:22Ich hab Angst, Franka.
32:25Seit Daniel ausgezogen ist, bekomme ich diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf.
32:29Daniel und Jess.
32:30Mit dem Kind.
32:32Lou, nochmal.
32:33Da ist nichts und da wird auch nichts sein.
32:37Okay?
32:39Vielleicht hätte ich doch auf meine Mutter hören sollen.
32:41Und um ihn kämpfen.
32:43Ich mein, jetzt treibe ich Daniel doch direkt in Jess' Arme.
32:46Ich kenne das Kopfkino.
32:49Ich frag mich auch die ganze Zeit, was Owe wohl macht.
32:51Und mit wem.
32:53Schweden ist so weit weg.
32:57Es ist richtig, dass...
33:00Dass ich nicht mit ihm gegangen bin, ich...
33:04Ich weiß es nicht.
33:08Ich weiß eins.
33:10Es ist so schöne Freundin zu haben wie dich.
33:17Oh, süß.
33:33Als wäre ich die Azubine und sie die Schäfer.
33:36Ich mein, ich hab die ganze Nacht nicht geschlafen.
33:38Wie kann man sich so selbst überschätzen?
33:40Vielleicht musst du doch mit Herrn Böttcher sprechen.
33:43Nein, das schaffe ich nicht.
33:44Ich kann sie doch nicht verraten.
33:45Na ja, aber so zwingst du sie, sich mit Herrn Böttcher auszusprechen.
33:47Und anders lässt du sie ja fastens auf ein Messer laufen.
33:50Weißt du, es geht mir doch auch ums Kalas.
33:52Ich weiß, es ist nicht mehr mein Restaurant, aber es ist immer noch mein Baby.
33:56Bescheuert, oder?
33:56Nein, das Kind bleibt immer das Kind, auch wenn es erwachsen ist.
34:00Was mach ich denn jetzt mit Elli?
34:02Vielleicht fällt sie ja heute schon auf die Nase.
34:04Dann musst du gar nichts mehr machen.
34:06Nachdem, wie sie gestern mit mir umgegangen ist, hätte sie es wirklich...
34:09Verdient.
34:09Ja.
34:10Aber sie ist ja gestern schon selbst darauf gekommen, wie sie stolpern könnte.
34:13Und vielleicht ist das die Möglichkeit, wie man diesem ganzen Spuk schnell und heilsam ein Ende setzen könnte.
34:20Carla, ich hab meinen Wuch vergessen.
34:21Das tut mir wahnsinnig leid.
34:22Halt mich auf dem Laufenden.
34:24Britta!
34:24Ciao!
34:30Ich geb ja zu, dass ich gestern ein bisschen gekniffen.
34:36Umso schöner, dass wir jetzt weiterreden.
34:41Ich hab immer gedacht, das sind die anderen Männer.
34:43Dass sie einfach immer die falschen kennenlernen.
34:46Ja.
34:47In mir ganz genauso.
34:49So einfach ist es nicht.
34:53Was du gestern über deinen Vater erzählt hast, das hat mir die Augen geöffnet.
35:00Ich suche mir immer Partner, die mich dann verlassen haben.
35:04Ganz genauso, wie es mein Vater getan hat.
35:08Ich bin das Problem.
35:10Nicht die anderen.
35:12Ich spielte das Trauma immer wieder durch.
35:15Unbewusst.
35:18Sich zu heilen.
35:20Aber das klappt nicht.
35:22Wie konnte ich nur so blöd sein?
35:26Letztendlich geht's mir.
35:28Ganz genauso wie dir.
35:32Findest du nicht, dass wir so verwandte Single sind?
35:39Oder?
35:42Tja, schau her.
35:45Mein Sohnemann.
35:47Schön, dich zu sehen.
35:48Und wir kennen uns ja auch.
35:50Herr Kaiser.
35:52Herr Kölzer.
35:52Wüsste gar nicht, dass Sie im privaten Leben mit meinem Sohn befreundet sind.
35:57Ich darf doch, oder?
36:00Tja.
36:02Seid ihr sowas wie ein Paar?
36:06Entschuldigung, ich frage ja nur.
36:09Wir sind gute Freunde.
36:11Ah.
36:12Also, wenn das was Ernstes zwischen euch sein sollte, werden sollte.
36:19Scheint eine gute Partie zu sein.
36:33Das ist ja wohl eine Spontanheilung.
36:36Ich war gar nicht krank.
36:43Was du nicht sagst.
36:45Ich hoffe, du hast schön gechillt, während ich mir die Nacht mit den Rosenbeeten um die Ohren geschlagen habe.
36:49Macht mir leid, das kommt nicht mehr vor.
36:51Da sind wir uns ja wenigstens mal einig.
36:54Ich habe alles vorbereitet.
36:55Komm mit, wir müssen reden.
36:58Franka, bitte.
37:01Schmeiß mich nicht raus.
37:03Ich weiß, ich habe Mist gebaut.
37:06Und wenn du mir jetzt nicht mehr glaubst, dann verstehe ich das.
37:10Aber ich will mich ändern, wirklich.
37:12Ja, ich habe es bisher mit der Wahrheit nicht so genau genommen.
37:15Manchmal.
37:17Und genau deswegen habe ich jetzt meine große Liebe verloren.
37:20Deswegen war ich gestern so.
37:22Ich konnte nicht arbeiten.
37:23Ging nicht.
37:25Ich stand einfach komplett neben mir.
37:26Gehirn kaputt.
37:28Gehirn kaputt.
37:35Und jetzt geht es dir besser.
37:38Nee.
37:39Aber ich habe wenigstens kapiert, dass ich mit der Wahrheit besser fahre und Lügen...
37:45Ist nicht.
37:48Du kannst dich ab jetzt auf mich verlassen.
37:49Ich verspreche es dir.
37:51Ich gebe mir Mühe.
37:54Na, da bin ich gespannt.
37:59Ich weiß übrigens ein Mittel, was gut ist gegen Liebeskommer.
38:07Arbeiten.
38:10Das lenkt ab.
38:11Damit kenne ich mich aus.
38:17Ich habe noch eine Lieferung fürs Drei Könige.
38:23Dankeschön.
38:24Ehrlich gesagt, ich habe nur wenige Freunde meines Sohnes kennengelernt.
38:29Genau genommen gar keine.
38:31Und ich bedauere das auch.
38:33Aber ab jetzt wird es anders, nicht wahr, Julius?
38:39Übrigens, ich akzeptiere jede Art von Beziehung, Freundschaft bei meinen Kindern.
38:45Um ehrlich zu sein, Herr Batschild, das ist im Augenblick nicht das Thema.
38:49Ich entschuldige mich, Julius.
38:54Aber...
38:55Habe ich ihm was getan?
38:57Ich habe mir doch nichts getan.
38:59Na, du setzt dich einfach rein und fragst uns über unser Privatleben aus.
39:03Privatleben? Privatleben?
39:04Du bist mein Sohn und ich interessiere mich eben für meine Kinder.
39:07Ach, das reicht.
39:08Du...
39:10Du hast dich schon genug in mein Leben eingemischt, okay?
39:12Wie das denn?
39:13Ich war ja gar nicht da.
39:15Ja, eben.
39:16Und es hat dich auch nicht interessiert, was das mit uns gemacht hat.
39:18Aber ich interessiere mich jetzt für euch.
39:21Ja, zu spät.
39:22Darauf kann ich verzichten.
39:22Danke.
39:23Und bevor du dich um mein Chaos kümmerst, solltest du dich lieber um dein privates Chaos kümmern.
39:28Was?
39:29Welches Chaos denn?
39:31Bei Sabrina und mir, da ist alles in Ordnung.
39:33Alles bestens.
39:39Ja, ich weiß, es tut mir auch leid, dass ich euch so verrückt gemacht habe.
39:43Aber ich konnte es mir wirklich nicht vorstellen.
39:45Und heute Morgen lag Olivia drauf.
39:48Das arme Ding hat die ganze Nacht drauf liegen müssen.
39:50Hallo.
39:51Hi.
39:51Haben Sie das Telefon wieder?
39:52Ja.
39:53Es lag in Olivias Bettchen.
39:56Ach, genau.
39:57Ich konnte es mir wirklich nicht vorstellen, dass es da liegt.
39:59Aber es lag unter ihrem Kopfkissen.
40:02Wahrscheinlich ist es mir da reingerutscht oder ich habe es fallen gelassen.
40:04Es ist wieder da.
40:05Was für eine Erleichterung.
40:06Ja, tatsächlich.
40:07Na gut, ich bin dann weg, ja?
40:09Macht's gut.
40:10Tschüss.
40:11Ciao.
40:14Es tut mir wahnsinnig leid, Frau Böttcher.
40:17Ich hatte das Gefühl, es geht Ihnen nicht gut und deshalb klauen Sie.
40:22Ach so, ja.
40:24Dann schwammen drüber.
40:29Irgendwie haben Sie sich ja sogar Sorgen nicht gemacht.
40:32Das ist eigentlich sehr aufmerksam.
40:36Das ist das Buch, was Lili mir geschenkt hat.
40:38Das ist wirklich, es ist ganz toll.
40:39Wenn ich fertig bin, dann gebe ich es Ihnen zum Lesen, ja?
40:42Gut.
40:43So.
40:44Muss ich aber noch einmal in die Toilette.
41:01Nee, das kann man so nicht zurückgeben.
41:05Ja, dann muss ich es bezahlen, Plan B.
41:34Ja, dann muss ich es.
41:37Kennen Sie Ex-Benedict?
41:39Ach, die sind hier so fantastisch.
41:41Die müssen Sie unbedingt probieren.
41:42Also, nur als Tipp.
41:45Das ist eine Spezialität des Hauses aus den USA.
41:48Pochette-Eier auf Toast und dazu eine Hollandaise.
41:51Ich bete Sie an, wirklich.
41:56Mit Soast-Hollandaise.
41:57Sie wird hier immer ganz frisch gemacht.
41:59Also, ich kann nicht genug davon bekommen.
42:06Entschuldigung, aber Sie müssen unbedingt die Ex-Benedict nehmen.
42:09Das ist ein Geheimtück.
42:10Die Hollandaise ist ein Traum.
42:12Ich sag's Ihnen nur so.
42:27Ich hätte auch gerne einmal die Egg-Benedict.
42:34Was denkt er sich eigentlich?
42:35Nach 20 Jahren.
42:37Dass wir hüpfen vor Freude, oder was?
42:40Ich hab' ich auch ge-
42:43Er könnte einem leid tun, wie er sich's mit allen verscherzt.
42:46Also, das ist mir egal, ja.
42:48Ich brauch' ihn jedenfalls nicht in meinem Leben.
42:52Ist das hier ein Familienrat?
42:54Was ist denn passiert?
42:56Euer Vater hat sich wieder unmöglich benommen.
43:00Er hat versucht, mich im Stadtcafé vor allen Leuten über mein Liebesleben auszufragen.
43:05Boah, ist das dreist.
43:06Ja.
43:07Und dann hab' ich ihm ne Ansage gemacht.
43:08Also, falls er heulend ankommt und sich über seinen bösen Sohn beschwert, weißt du, warum?
43:13Blöder kann man sich ja überhaupt nicht anstellen.
43:15Ich frag' mich sowieso, wo das angebliche Interesse an uns so plötzlich herkommt.
43:20Tja.
43:22Keine Ahnung.
43:23Es ist, als wenn er in einer Klemme steckt.
43:25Ich hab' ihn auf der Straße telefonieren hören.
43:29Ja, mit wem?
43:29Sabrina.
43:31Er hat behauptet, dass sein Kunde, was klang eher nach Beziehungsdrauma oder Rauschmiss...
43:37Es ist uns doch egal, was er für Probleme hat.
43:39Ja.
43:40Aber wenn er nicht sofort wieder verschwindet, dann kriegt er noch mehr.
43:42Zum Beispiel, wenn Mama wirklich den Kürbis nach ihm wirft.
43:45Na, selbst dann wird er wahrscheinlich nicht merken, wie unerwünscht er ist.
43:47Nein, nein.
43:48Was der braucht, ist ne richtige Ansage.
43:51Also, so wie das Buch hier aussieht, ne, so kannst du es auf keinen Fall zurückgeben.
43:54Soll ich jetzt ein neues kaufen?
43:56Äh, hä?
43:57Dann musst du ja zwei bezahlen, also...
43:59Ja, man muss aber halt auch die Sachen bezahlen, die man haben will.
44:02Ach, Frau Bitt, ja.
44:03Ich bin baff.
44:05Äh, ich hab das Buch nicht geklaut.
44:11Nee, äh, ich wollte...
44:14Also, das sieht ja jetzt dann doch schon so ein bisschen ramponiert aus, ne?
44:17Und dann wollte ich schnell zu Lilly hoch, damit sie einen Umschlag bastelt.
44:22Also so aus Papier, ne, mit geschnitten und Kartoffelstempel.
44:29Netter Versuch.
44:33Frau Böttcher als...
44:34Mama, hör auf!
44:35Sie hat das Buch nicht geklaut.
44:38Ich war das.
44:40Frau Böttcher wollte mir noch helfen.
44:42Und das mit dem Tuch war ich auch.
44:46Aber Simons Handy hab ich echt nicht.
44:49Lilly, warum klaust du?
44:51Ja, sie wollte Ihnen das Buch einfach schenken.
44:57Frau Böttcher, es tut mir unglaublich leid, dass ich Sie so penetrant verdächtigt habe.
45:04Das Tuch hat Frau Kaiser schon längst zurück.
45:07Und das Buch bezahle ich einfach.
45:10Darum geht's doch nicht.
45:11Du hast Leuten was weggenommen.
45:13Weißt du, was das für die bedeutet?
45:14Das waren nur zwei Sachen.
45:15Jetzt mach dich mal locker.
45:18Ja.
45:28Wir müssen mit dir reden, Hans-Harald.
45:31Ja, natürlich.
45:33Kommt rein.
45:47Also?
45:50Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es besser ist, wenn du Lüneburg verlässt und zwar so schnell wie möglich.
45:59Und bitte, misch dich nicht mehr in unser Leben ein.
46:03Ja, dein geheucheltes Interesse, das ist wirklich peinlich.
46:07Aber ich bin doch euer Vater.
46:13Ich liebe euch doch.
46:1620 Jahre Abwesenheit.
46:19Das war deine Liebe.
46:21Wir vermissen dich schon lange nicht mehr.
46:23Im Gegenteil.
46:24Du störst dir nur.
46:27Es ist für uns alle am besten, wenn du wieder gehst.
46:31Ach, das...
46:33Das könnt ihr doch nicht machen.
46:35Das ist ja doch meine Familie.
46:39Ihr könnt mich hier einfach wegschicken.
46:42Wo soll ich denn hinnehmen?
46:44Wo soll ich denn hinnehmen?
46:45Ich hab...
46:47Ich hab...
46:48Ich hab nämlich niemand mehr.
46:52Ich bin...
46:53Ich bin allein.
46:55Ich bin...
46:58Ich bin ganz alleine.
47:10Na, wie läuft's, Elli?
47:13Diese blöde Hollandaise.
47:14Wirklich, die Gäste haben alle Ex-Bernit bestellt, wie...
47:16Als hätten die sich abgesprochen oder so.
47:18Und diese blöde Hollandaise ist mir jetzt schon zweimal geräumt.
47:21Oh, aber die paar Schnippeneier solltest du auch langsam rausnehmen,
47:24sonst können die Gäste da mit Tennis spielen.
47:29Oh nein!
47:30Zum dritten Mal...
47:33Aber mit deinem Improvisationstippen fällt dir da sicher was Schönes noch mit ein, oder?
47:37Hollanda, was mach ich denn jetzt?
47:39Zwölfmal Ex-Bernit.
47:42Also in einer Ausbildung hätte man das gelernt.
47:44Effiziente Abläufe, spezielle Techniken, Stressresistenz...
47:48Okay, ich hab mich übernommen, du hattest recht.
47:49Aber deine blöden Vorträge bringe ich jetzt auch nicht weiter.
47:53Mann, kannst du mir nicht einfach helfen?
47:55Ich?
47:56Carla, du bist meine letzte Hoffnung!
48:03Heute Abend jetzt Pizza. Ich hab alles besorgt.
48:05Auch Mozzarella?
48:06Nein, den hab ich vergessen, aber ich besorgte ihn auch.
48:08Ähm, Daniel, würdest du uns noch einen Moment allein geben?
48:10Du hast sie ja dann gleich ganz für dich allein.
48:15Dann mach's gut, mein Großer, ja?
48:17Ich werd dich vermissen.
48:20Gebt mir eine zweite Chance, bitte.
48:22Versuch es woanders, ich...
48:23Ich hab im Übrigen sehr viel zu tun.
48:25Ja, ich glaub, äh, schrecklich viel zu tun.
48:28Also von mir kriegst du die Chance.
48:32Eine geheime Ausbildung, Abby, komm.
48:34Komm, hey.
48:35Was sagst du dazu, ja?
48:40Mann, Carla, warte!
48:42Das ist voll gemein!
48:43Ich find das ehrlich gesagt ziemlich nett von mir.
48:45Ja oder nein?
48:46Ich hab nicht den ganzen Tag gezeigt.
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