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Transkript
00:00Musik
00:39Musik
01:15Wachet auf, wachet auf, es krähte der Hahn, die Sonne beschreibt ihre goldene Bahn.
01:30Aufstehen, Frühstück.
01:36Hey.
01:37Morgen, Oma.
01:39Krieg ich keinen Kuss?
01:42Nachher.
02:01Die Sonne beschreibt ihre goldene Bahn.
02:08Guten Morgen, mein Sohn.
02:10Morgen.
02:15Klemens, aufstehen.
02:22Es krähte der Hahn.
02:24Ist doch gut, Oma.
02:26Ferien.
02:47Robert, mach auf.
02:49Kann ich.
02:52Beeil dich.
02:54Mach ich.
02:57Fertig, Papa?
02:59Ich war doch noch gar nicht drin.
03:01Ja, dann beeil dich.
03:03Mach ich.
03:10Fünf.
03:12Zehn.
03:15Zehn?
03:16Hier, kannst du auch noch haben.
03:18Es.
03:20Ich hab keinen Hunger.
03:25Thomas Pinkert und du.
03:27Wer fährt denn sonst noch mit Zelten?
03:30Keine Mädchen.
03:33Leben und schlafen unter einer Plane.
03:36Das ist doch ungesund.
03:37Kann gefährlich werden.
03:40Mutter, nun sieh dir doch mal so einen Zeltplatz an.
03:42Dort lernen die jungen Leute miteinander zu leben.
03:46Ich bin altmodisch.
03:54Warte, ich helf dir.
03:56Nun lass ihn doch.
03:57Irgendwann muss er es ja mal lernen.
04:00Wie geht's in der Klinik?
04:02Ach, wie immer.
04:05Robert, beeil dich.
04:09Ich will das alleine machen.
04:11Dann werden wir nie fertig.
04:13Also dann, mach's gut.
04:14Mach's gut, mein Junge.
04:15Mach's gut, mein Junge.
04:15Und denk da an Essen und Schlafen hält.
04:17Leid, Leib und Seele zusammen.
04:18Ja, Oma.
04:19Und zieh dich warm an.
04:21Ja, Oma.
04:25Klima, nehmst du mich mit?
04:26Nein, ich nehm dich nicht mit.
04:27So, ich muss auch los.
04:29Nehmst du mich mit dem Auto mit?
04:31Ach du Trödel, Max.
04:32Oma bringt dich in den Kindergarten.
04:34Jucka.
04:36Ernstchen hoch.
04:37So.
04:45Hier.
04:47Danke, Papa.
04:49Ich muss mich beeilen.
04:52Ich bring dich noch ein Stück.
04:53Wann kommst du denn heute?
04:55Ja, es wird wieder spät.
04:57Ich bin noch an diese Kommission berufen.
05:00Es geht ums Altersheim.
05:02Tschüss.
05:03Mach's gut.
05:06Die Brote.
05:16Was mach ich denn jetzt?
05:18Aufessen.
05:19Alle zehn.
05:23Oma.
05:24Bitte, bitte.
05:26Mit dem Fahrrad.
05:29Ich alte Frau.
05:30Mhm.
05:41Tschüss.
05:42Ich hol dich von der Klinik ab.
05:45Vielleicht.
05:47Nein, ich sag's dir später.
05:49Was willst du mir später sagen?
05:52Morgen.
05:52Später.
05:57Guten Morgen, Opa.
05:58Josi.
05:59Wart auf mich.
06:06Paus Josi.
06:08Robert, hallo.
06:10Tag, Opa Johnny.
06:12Tag, Robert.
06:18Wir werden Sie zur Intensivüberwachung
06:20und den Kreißsaal verlegen.
06:22Die Geburt ist nicht mehr aufzuhalten, Frau Schubert.
06:25Wir schreiben noch mal ins CTG.
06:29Diese Untersuchung dient der Überwachung des Kindes
06:32und der genauen Kontrolle der Wehentätigkeit.
06:36Wird mein Kind.
06:38Es wird leben.
06:49Fünf Monate liegen zwischen Angst und Hoffnung.
06:52Dass Sie es immer wieder geschafft haben, dieser Frau Mut zu machen.
06:55Fünf Monate.
06:56Gut, dass wir diesen Frauen helfen können.
06:58Ja.
06:59Sie haben gut geschlafen, wie?
07:01Bei Frau Wolf ist die episch stark geschwollen.
07:03So.
07:07Guten Morgen.
07:08Guten Morgen.
07:09Guten Morgen.
07:12Wie sieht es denn aus zu Hause?
07:14Turbulent.
07:16Ich werde mir demnächst wohl oder übel nach einer Haushaltshilfe umsehen müssen.
07:22Oma braucht Unterstützung.
07:24Ist doch Quatsch. Sucht er endlich eine Frau.
07:26Ja.
07:26Wo? Und wann?
07:28Da stellst du zwischendurch mal einen dienstlichen Blick ein und ziehst dich um.
07:33Jawohl.
07:33Aber nach einer Haushaltshilfe.
07:44Robert wird von deiner Mutter zu sehr verwöhnt.
07:46Jede Oma denkt, ihre Enkelkinder sind so eine Art Weltwunder.
07:49Frau wird von deiner Frau verwöhnt. Das kommt doch selber raus.
07:52Kommt. Der ist eine Ausnahme. Der hat schwache Nerven.
07:55Denk mal nicht ab. Du brauchst eine Frau.
07:57Hat deine Frau nicht eine hübsche Schwester?
08:01Herr Oberarzt?
08:02Das CTG von Frau Schubert läuft gerade. Wenn Sie nachher mal vorbeischauen wollen.
08:05Ist gut, Schwester.
08:07Na, hier zum Beispiel?
08:10Gubbel.
08:15Ach du Schatz.
08:17Na, Sie sehen, in der Geburtstrecke geht alles zu.
08:19Und dann können Sie sich mal testen.
08:22Herr Schönen, Sie kommen dann noch mal in mein Zimmer.
08:23Wir müssen den Dienstplan noch mal testen.
08:25Ist gut, Chef.
08:34Halt an, Papa, halt an!
08:38Den einen kenne ich. Der geht mit mir ab September zur US.
08:41Die nehmen wir mit.
08:42Also, du spinnst wohl.
08:49Der spinnt wohl!
08:53Der Vater von dem ist Frauenarzt.
08:58Oberarzt.
09:00Wölfchen halt an!
09:24Bist du verrückt?
09:25Dürfehlereien nicht.という篇
09:29des Unternehmens. Ich bin der
09:34klarer Leberbus. Was können wir
09:35tauschen? Bist du
09:40verrückt? Laufereien
09:43Tante Josi? Laura?
09:52Iss.
09:55Ich bin heute so nervös.
10:01Als ich schwanger war, hatte ich eine schöne Zeit. Dick und rundherum ruhig.
10:12Nie und nimmer hätte ich damals angenommen.
10:16Tja, manchmal denke ich, es ist alles gar nicht wahr.
10:19Dabei sind wir jetzt drei Jahre geschieden.
10:24Tja, mein Kind hat keinen Vater mehr. Heidi.
10:28Ach, du wirst es packen. Du bist ganz anders als ich.
10:31Übrigens, meine Umstandskleider und die Babysaun, die kannst du alle haben.
10:35Danke.
10:38Den teuersten Kinderwagen, den kauft mein Vater.
10:44Überhaupt, meine Eltern, die werden es gar nicht fassen können, dass sie nun doch noch Oma und Opa werden.
10:54Kommen Sie in zwei Wochen wieder. Bis dahin wird Ihre Entscheidung vielleicht anders aussehen. Hoffe ich.
11:00Ich hänge aber an meinem bisherigen Leben. Und das auch noch in zwei Wochen.
11:04Sie sollten anfangen, an Ihrem Kind zu hängen.
11:11Moment, hier aus, weil das ist Ihr Handtuch.
11:17Wir haben nicht alle die gleichen Wunschträume. Das sollten Sie akzeptieren.
11:26Beide!
11:30Roberts Kindergarten, Tante.
11:40Frau Schreiber, bitte Kabine eins.
11:59Was ist, Herr Doktor?
12:01Tja, Frau Scheiber, der Schwangerschaftstest ist positiv.
12:05Der Rechnung nach müssten Sie in der achten Woche sein und der Untersuchungsbefund bestätigt das.
12:17Entschuldigen Sie, ich freue mich so.
12:28Entschuldigen Sie, ich bin ewig unmöglich.
12:31Überhaupt nicht. Bitte nehmen Sie Platz.
12:55Guten Tag, Frau Scheiber.
12:56Guten Tag.
13:08Ich musste dich sehen gleich. Ich war beim Frauenarzt.
13:14Ja, und?
13:1522. Februar, mein Entbindungstermin. Ich bin schwanger.
13:21Freust du dich nicht?
13:25Josi, lass uns heute Abend darüber reden. Ja?
13:2924. November
13:4225. September
14:04Nein, nein.
14:23Ich bist dir wieder ausgerissen.
14:33Und du auch.
14:55Du hast mir gerade noch gefühlt.
15:05Was hast du denn?
15:07Riecht hier so.
15:10Komisch.
15:10Mach mal eine Milch.
15:12Nee, nee, nee, du wartest hier.
15:13Wieso?
15:14Weil das war hier immer schon das Wartezimmer.
15:25Was machst du, angewandt?
15:27Kommst du denn da rauf?
15:29Dann ist ja gut.
15:31Äh, kommst du mit?
15:32Wohin?
15:34Na, runter an den See, angeln, Tätchen Kaffee trinken.
15:39Also du hast Nerven.
15:41Ich habe große Wäsche.
15:44Aber wenn du Langeweile hast, dann kannst du in Robert Zimmer gehen und die Meerschweine
15:48einfangen.
15:50Komm, Jolly.
15:52Ich will Schweine fangen.
16:08Hast du ihn?
16:10Nee.
16:10Nee.
16:14Da, komm.
16:15Komm, ich geh.
16:17Ja, komm, ich geh.
16:20Ach, da bin ich weg.
16:21Ja, och, hier.
16:24Was mach ich denn nun?
16:28Ach, das.
16:34Ach, nur das hat mir noch gefehlt.
16:43Der muss mir irgendwie reingerutscht sein.
16:47Oh, jetzt kann ich alles noch mal waschen.
16:51Rosa ist doch eine Modefarbe.
16:53Ach so.
17:02Laura, lass mich doch bitte in deinen Stuhl.
17:05Laura, hör doch.
17:07Ach Gott, was ist das?
17:08Ja, was ist das?
17:09Wie macht dich denn, Laura?
17:10Ja, ganz prima, Frau Deutschler.
17:12Ist nur das Milch trinken, nicht, Laura?
17:14Nee, das Milch brauche ich nicht.
17:16Wenn Sie das auch noch ausreden könnten.
17:18Dann war voll zufrieden.
17:18Na gut, ich werde es versuchen.
17:20Gut, komm.
17:21Laura, komm.
17:22Sie wachen, sonst kommt man nie da raus.
17:24Ja, gut.
17:28Mein Süßer.
17:29Hast du geweint?
17:31Nun komm, Robert.
17:33Wiedersehen.
17:42Oma, Papa hat gesagt, wenn Erwachsene weinen, das ist schlimm.
17:51Meistens.
17:57Aber seine Augen, richtig böse.
18:00Ach, hör auf zu grübeln.
18:03Ihr liebt euch.
18:04Und er wird den Kinderwagen schieben.
18:07Schalt den Jochen fest.
18:08Allein sein ist schwer, ich weiß das.
18:14Manchmal stehe ich wie im Nebel und gerate in Gefahr, die Richtung zu verlieren.
18:28Ich will und ich muss meine B-Promotion zu Ende führen.
18:32Und das bedeutet für mich, unter anderem, zweimal in der Woche nach Berlin zu fahren.
18:37In dieser Zeit bin ich schon ein anstrengender Partner für dich.
18:41Außerdem, Josi, wir kennen uns jetzt erst sechs Monate.
18:46Glaubst du, das reicht aus?
18:48Für einen so schwerwiegenden Entschluss?
18:53Und wo soll das Kind aufwachsen?
18:56In dieser Mansardenwohnung hier?
18:58In meinem möblierten Zimmer?
19:02Wer weiß, wo ich eines Tages arbeiten werde?
19:06Du solltest dich erst einmal auf mich einstellen.
19:16Du wirst dich wohl oder übel auf mich einstellen müssen.
19:25Muss ich?
19:28Wenn du willst.
19:34Ich will mich ja auf dich einstellen.
19:38Aber ich werde mich nicht ein Leben lang nur nach dir richten.
19:41Und
19:46ich werde mich unter allen Umständen
19:48auf mein Kind einstellen.
20:04Auch ohne mich?
20:23Das gefällt mir, Robert.
20:25Aber der Vogel hat ja vier Beine.
20:27Nein, da steht einer dahinter.
20:29Ach so.
20:32Tante Josi, was ist denn Schwanger?
20:35Schwanger?
20:38Tja, weißt du,
20:41die Zeit, in der eine Frau ein Baby erwartet,
20:43nennt man Schwangerschaft.
20:44Die Frau ist also schwanger mit ihrem Kind.
20:48Hm?
20:49Ja.
20:52Und dann hat man so einen dicken Bart.
20:56Ja.
20:58Möchtest du nicht auch ein Kind haben?
21:02Ja.
21:03Ich möchte auch ein Kind.
21:12Nein.
21:28Möchtest!
21:29Äh.
21:29Ja, ja, ja.
21:59Ja, ja, ja.
22:35Ja, ja.
22:40Herr Oberarzt, ich komme gerade vom Chef. Der Nachdienst hat sich krank gemeldet.
22:48Ja, ja, dann sagen Sie ihm, ich übernehme.
22:51Dann müssen Sie aber heute Nacht mit mir Vorlieb nehmen.
22:54Ja, dafür kochen Sie ja einen guten Kaffee.
22:57Ach, Schwester, sagen Sie ihm noch, die Frau Schubert hat ein Mädchen geboren.
23:012.400 Gramm, aber sehr lebensfrisch.
23:03Na, dann werden ihm ja gleich zwei Steine vom Herzen fallen.
23:07Telefon, Herr Oberarzt. Es ist dringend.
23:19Ja, schön.
23:24Wie konnte denn das passieren?
23:28Mit dem Fahrrad.
23:30Nein, nein, danke. Ich komme sofort runter, Herr Adler.
23:45Ist ja noch mal gut gegangen.
23:48Mutter, wie oft habe ich dir schon gesagt, du sollst in der Stadt nicht mit dem Fahrrad fahren.
23:55Ein Glück, dass es auf dem Hinweg passiert ist.
23:59Du musst Ruhrwärtchen abholen, aber schnell.
24:01Das ist alles geklärt.
24:04Frau Schreiber nimmt ihn heute zu sich.
24:09Ob das hier lange dauert?
24:11Eine mittelprächtige Platzwunde, leichte Gehirnerschütterung.
24:14Es wird schon eine Weile dauern.
24:27So, Juli, jetzt bist du frei.
24:31Und du bist jetzt fällig.
24:33Nein, noch ein bisschen.
24:35Nein, Robert, du hattest mir versprochen.
24:38Na gut.
24:52Kau, Kau, schimpfst du?
24:54Nein.
24:56Wischst du jetzt?
24:57Schläfst du jetzt?
24:59Tanzst du mit mir?
25:01In die Badewanne, du Bursche.
25:06Ab geht's.
25:09So.
25:11Wasch dich.
25:25Na gut, Josi.
25:33Danke.
25:35Komm.
25:44Robert.
25:45Robert.
25:47Josi.
25:50Ich brauch dich.
25:52Und ich weiß, dass du mich auch brauchst.
25:56Tanzi, Josi.
25:58Ich hab keine Zahnbürste.
26:00Putz du heute mal nicht.
26:01Morgen kaufen wir eine.
26:03Aber Papa hat gesagt, ich soll...
26:04Robert.
26:06Robert.
26:10Josi.
26:12Wir beide.
26:13Du und ich.
26:14Das ist vorerst genug.
26:17Das ist viel.
26:18Jochen, ich werde das Kind bekommen.
26:25Wenn du willst, bleib.
26:27Wenn nicht, geh.
26:28Geh.
26:30Geh.
26:36Geh.
26:37Geh.
26:48Nein, boah.
26:49Weg.
26:49Ist halt Kante Josi.
27:15Lachst du wieder?
27:16Wer hat die schönsten Schäfchen, die hat der goldene Mond,
27:35der hinter unseren Bäumen am Himmel droben wohnt.
27:46Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will,
27:57hervor aus seinem Hause zum Himmel leis und still.
28:06Dann weidet er die Schafe auf seiner blauen Flur
28:16und all die weißen Wolken sind seine Schäfchen nur.
28:28Schlaf jetzt schön, Robert.
28:37So, die Besuchsset ist beendet, ja?
28:41Nimm mit und denkst du mal an mich.
28:44Die haben wir für deine Oma mitgebracht.
28:46Ich kaufe dir nachher Bonbons.
28:47Du solltest sie mitnehmen, habe ich gesagt.
28:57Ich wünsche Ihnen gute Besserung, Frau Schön.
29:01Tschüss, mein Herz.
29:07Wenn es nach mir ginge, würde ich gleich mitgehen.
29:10Sie können ganz unbesorgt sein.
29:12Wir schaffen das schon.
29:14Bleib noch mal.
29:23Hast du Schmerzen, Martha?
29:25Ach, dumme Frau Halle.
29:27Hast du schon mal von Fahrrad gestürzt?
29:31Du brauchst so viel.
29:33Trinkst viel Rotwein.
29:35Schweigen und nicht denken fördert den Genesungsprozess.
29:42August.
29:45August, tu mir mal einen Gefallen.
29:47Tu mir den Gefallen und wirf mal einen Blick drauf.
29:51Ja.
29:52Worauf?
29:55Auf Sie.
29:56Oh, und Robertchen.
30:01Und warum, Marthachen?
30:03Warum?
30:05Na, ist ja gut.
30:07Ich werf einen Blick drauf, Schwesterchen.
30:11Ist doch mein Bester.
30:13Solange du hier liefst.
30:16Du Affe, du.
30:39Im Gegensatz zu Clemens vermisst Robert seine Mutter nicht.
30:46Er hat sie nicht gekannt.
30:57Und warum ist die Stadt?
30:59Ja.
31:14Du hast ihn nicht gekannt.
31:16Das ist nicht ganz schön.
31:17Du hast ihn nicht geroen.
31:43Untertitelung des ZDF, 2020
31:47Robert, alter Gauner.
31:53Ja, die finden wir gern.
31:55Ach, die meisten.
31:57Schen Gauner, ja.
31:58Aber nicht alle.
32:00Und Onkel August hat ganz viele Bilder.
32:03Die hat er alle selber gemalt.
32:05Sie sind Maler.
32:08Wenn Sie Lust haben, können Sie es ja heute mal besuchen.
32:11Mit Robert.
32:12Oh ja, Onkel August hat zu Hause auch eine Katze.
32:16Heute?
32:17Ich habe ein bisschen aufgeräumt.
32:19Na gut, vielleicht.
32:22Also, Hände waschen, Mittagessen.
32:28Sag mal, August.
32:30Kann es sein, dass du langsam verkalkst?
32:35Wieso?
32:37Weil heute Mittwoch ist.
32:42Man kann ja auch Donnerstag Schach spielen.
32:45Donnerstag Schach.
32:46Bringt doch alles durcheinander.
32:49Morgen wollte ich Leisten schneiden.
32:52Na, wenn du meinst,
32:54dann kriegst du eben keine Bilderrahmen.
32:58Ich bin.
33:05volcano.
33:07Ich bin.
33:13Ich bin.
33:17Ja, ich bin.
33:4545, beim Bombenangriff auf Dresden, ist sie umgekommen.
33:51Sie war meine Frau.
33:55Seitdem habe ich hier eine ziemliche Witterung für Zerstörung.
34:00Und ein bisschen Angina Pectoris.
34:08Warum stellen Sie die Bilder nicht aus?
34:23Sie erinnern mich an sie.
34:25Ich fäng's Ihnen.
34:27Aber Sie können doch nicht...
34:28Ach, Sie wollen mich doch nicht beleidigen.
34:43Hier.
34:43Ja, Sie müssen vorsichtig sein.
34:44Ja.
34:50Onkel August, Molle hat Durst.
34:53Oh, ich auch. Wie wär's denn mit nem Schluck Rotwein in der Küche, das Mädchen?
34:58Gerne.
34:58Gut.
35:04So.
35:04So.
35:21Eis dringt der Sommer in meine Haut, die sich röt und quert, wo kein Schatten kühlt.
35:29Mein Herz klopft regt, mein Kopf ist leer, doch tief unter mattem Bewusstsein hüte ich einen schönen Traum, Jule, Jule,
35:46Jule.
36:04Von Weitem sieht deine Mutter aus wie...
36:06Wie wer?
36:08Mama.
36:13Ist das schon lange hier?
36:17Im Herbst sind das fünf Jahre.
36:20Fährt von der Leiter und stirbt.
36:24Gehirnembolie.
36:28Sie war wie ein Vogelnest.
36:32Konntest immer einplumpsen.
36:37Wir haben auch ein feines Nest.
36:41Immer sauber wie frisch lackiert.
36:45Aber wenn ich mich fallen lasse, hole ich mir bloß blaue Flecke.
36:53Ich mag dich, Clemens.
37:05Mein Gott, Jule, bei der Kälte.
37:08Das ist doch.
37:09Uh, uh, uh, uh.
37:11Du hast wieder.
37:34Willkommen zu Hause.
37:35Dankeschön.
37:38Ist wirklich nett von Ihnen, Kalle, dass Sie mich abgeholt haben.
37:40Ist doch selbstverständlich unter Nachbarn, hm?
37:44Ach, bin ich froh, dass ich wieder zu Hause bin.
37:48Das kann ich gut verstehen.
37:50Na, kommen Sie.
37:51Ohne und putzen.
37:52Okay.
37:56Ohne und putzen.
38:22Ich danke Ihnen.
38:37Urlaubsgrüße von Clemens und Jule.
38:44Von wegen, keine Mädchen im Zelt.
38:51Schöpfe, meine Blume wieder.
38:53Frau Bert.
38:57Wiedersehen.
38:58Auf Wiedersehen, Herr Doktor.
38:59Noranz, ab heute läuft sie wieder in geregelten Bahnen bei euch.
39:03Weißt du, Thea, ein bisschen Unordnung kann mal ganz erholsam sein.
39:06Guten Tag.
39:16Sollen wir euch mitnehmen?
39:17Nein, danke, wir laufen.
39:18Tschüss.
39:19Tschüss, Robert.
39:21Tschüss.
39:38Doch, Oma, bist du wieder gesund?
39:40Ach, mein Liebling, jetzt wird alles gut.
39:42Jetzt hast du deine Oma wieder.
39:44Schön, dass du wieder da bist.
39:48Aber das war doch nicht nötig.
39:53Die Rosenmutter, die sind nicht für dich.
39:56Ich muss gleich nochmal weg.
40:01Und Abendbrot?
40:03Essen wir noch zusammen.
40:05So, Robert, du hilfst der Oma beim Tischdecken
40:08und ich zieh mich schnell um.
40:18Lass mal, ich mach das schon.
40:21Aber bei Tante Josi...
40:22Tante Josi, Tante Josi, hier deck ich den Tisch.
40:28Ach, welch muss ich vom Rad gestürzt.
40:32Ein Unglück zieht das Anderen nach sich.
40:53Oh, bitte kommen Sie herein.
40:56Guten Tag.
40:57Guten Tag.
40:58Ich bin nur gekommen, um mich zu bedanken.
40:59Ich bitte Sie.
41:01Bitte schön.
41:02Danke schön.
41:02Bitte.
41:03Danke.
41:13Robert hat seine Spuren hinterlassen.
41:15Das scheint mir auch so.
41:23Meine Mutter hat es jetzt nicht leicht mit Ihnen.
41:26Robert hat sich mit Kopf und Herz hier eingenästigt.
41:28Bei Kindern geht das schnell.
41:31Die Oma ist ein bisschen durcheinander.
41:35Eifersüchtig.
41:36Das tut mir leid.
41:37Das hatte ich nicht bedacht.
41:41War es das Kind, wo der Verdacht auf Aspiration bestand?
41:44Ja.
41:50So, sie kann wieder ins Wärme bitten.
41:57Und Sie schauen in einer halben Stunde nochmal vorbei.
42:04Da hat also Laura dieses kleine Wies,
42:06dein Robert wieder ganz schön tyrannisiert, was?
42:08Ja.
42:08Die Laura ist ein Groschenwert und Robert zwei Fünfer.
42:12Robert ist in Josi verliebt.
42:14Das verstehe ich.
42:14Du auch?
42:16Quatsch.
42:17Ich meine, verstehst du das auch?
42:20Ja, vielleicht.
42:23Ach, ich bin irgendwie völlig aus dem Tritt.
42:25Na endlich, alter Junge.
42:27Ich komme schon wieder klar.
42:29Das versteht sich.
42:30Herr Oberarzt, bei der Patientin im Bettreihe
42:33haben die Wehen nachgelassen.
42:34Es ist in der letzten Stunde
42:35kein Geburtsfortschritt zu verzeichnen.
42:36Was machen wir?
42:39Was meinst du?
42:40Ich würde vorschlagen, wir untersuchen marginal
42:42und machen, wenn der Kopf nicht zu hoch steht,
42:44eine Vakuum-Extraktion in Kaiserschnittbereitschaft.
42:47Ist es recht, Herr Oberarzt?
42:49Wie immer, Herr Kollege, sind wir einer Meinung.
42:5439 Fieber.
42:56Heute Morgen war er noch völlig mobil.
43:06Röte.
43:07Die sind schnell wie der Wind.
43:10Aber die Krankheit macht fast jeder mal durch.
43:13Kommt Tante Josi mich besuchen?
43:15Besuche sind gesperrt.
43:18Und weil sich keiner anstecken soll, Betty.
43:20Aber Tante Josi sieht doch genauso aus wie ich.
43:25Ist das wahr, Robert?
43:27Ist das wahr?
43:29Ja, Tante Josi hat genauso kleine Pickelchen
43:32im Gesicht und am Hals wie ich.
43:34Sie ist doch schwanger.
43:36Da kommt was auf Sie zu.
43:44Selbstverständlich liegt die letzte Entscheidung bei Ihnen.
43:48Nur, ich kann Ihnen die Härte der Wahrheit nicht ersparen und röteln,
43:52führen in den ersten Schwangerschaftsmonaten fast immer
43:54zu starken Missbildungen des Kindes.
43:57Eine Unterbrechung ist in dem Fall eindeutig eine medizinische Indikation.
44:11Sie sollten den Eingriff nicht unnötig aufschieben.
44:32Du musst dich damit abfinden.
44:34Das Schicksal hat entschieden.
44:37Vielleicht glaubst du mir nicht, aber es tut mir leid.
44:41Nicht, dass ich meine Meinung grundsätzlich geändert hätte,
44:44aber dass ich das Problem nun so lösen muss.
44:50Josi, lass uns nochmal von vorne anfangen.
44:53Nein, Jochen.
44:55Du hast recht, das Schicksal hat entschieden.
44:58Wir gehören nicht zusammen.
45:00Aber was hat sich denn geändert?
45:02Alles wird sein wie vorher.
45:06Ich verstehe dich nicht.
45:08Das ist es eben.
45:10Du verstehst mich nicht.
45:19Die Laparoscopie ergab links eine Saptosalpings,
45:22Zytrosalpings, die rechte Tube zeigte eindeutig blau übertritt.
45:25Kann ich denn nun ein Kind bekommen, Herr Doktor?
45:27Vom medizinischen Standpunkt aus gesehen, ja, Frau Hoffmann.
45:31Wir wünschen es so sehr.
45:33Dann strengen Sie sich an.
45:42Guten Morgen, Frau Scheiber.
45:43Guten Morgen, Herr Doktor.
45:45Alles gut überstanden?
45:50Schmerzen?
45:52Ein wenig.
45:54Das ist normal.
46:00Alles in Ordnung.
46:03Auch hier haben die Rödeln keine Spuren hinterlassen.
46:11Robert hat schon große Sehnsucht nach Ihnen.
46:16Ich auch.
46:17Grüßen Sie ihn von mir.
46:20Das mache ich.
46:28Auf Wiedersehen.
46:30Wiedersehen.
46:32Wiedersehen.
46:38Bis zum nächsten Mal.
46:38Du hättest Konditor werden können, Onkel August.
46:41Nee, ich hätte alles werden können.
46:44Du wirst sehen, du verdirbst dir noch einen Magen.
46:46Und du bist betroffen.
46:52Sag mal, August.
46:53Da fehlt doch ein Bild.
46:57Was denn für ein Bild?
46:58Das ist von Anna auf der Wiese.
47:00Das hat er Tante Josi geschenkt.
47:06Wäre doch eine feine Schwiegertochter für dich.
47:09Jetzt bist du wohl total übergeschnappt.
47:11Ich kann ja mal drüber nachdenken.
47:15Was hat dir denn alle verdreht?
47:21Onkel August, vielmehr hat eine Jule.
47:24Das ist doch schön.
47:26Ich danke.
47:27In dem Alter.
47:28Wie alt warst du denn damals?
47:30Damals.
47:31Das war eine ganz andere Zeit.
47:34Ah, und darauf trinken wir jetzt rein.
47:38Papa, mir ist schlecht.
47:42Hm.
48:09Ich hatte hier in der Nähe zu tun und da dachte ich, ich dachte, ich schaue mal vorbei.
48:17Ich freue mich.
48:22Ich bin gerade beim Packen.
48:26Wollen Sie verreisen?
48:28Nur ein paar Tage.
48:32Ich mache uns einen Kaffee oder lieber einen Tee.
48:37Nein, nein, danke.
48:38Da kann ich nachts nicht schlafen.
48:40Ich möchte auch nicht, dass Sie sich Umstände machen.
48:47Ich wollte nur wissen, wie es Ihnen geht.
48:53Es geht.
48:58Dann erholen Sie sich gut.
49:02Grüßen Sie Robert.
49:04Mach ich.
49:05Ich bin gerade.
49:33Untertitelung des ZDF, 2020
49:47Josefine, du und deine Ahnung, Max
49:57Hallo, meine Herren, ich hab's geahnt und Mutter wollte's nicht glauben
50:01Na los
50:06Josefine!
50:27Was ist denn los, mein Kind?
50:28Ist was passiert?
50:30Was ist denn los?
50:41Was ist denn los?
50:43Was ist denn los?
51:00Schach!
51:01Schach!
51:04Du machst dich!
51:06Ich hab mich eben gut erholt!
51:37Am besten du fragst Kalle Hartmann, den hab ich nämlich auch schon überredet
51:47Schach!
52:02Schach!
52:03Schach!
52:04Schach!
52:14Schach!
52:15Tante Heidi weiß es!
52:17Du meinst, Tante Heidi weiß wirklich, wo sie ist?
52:20Papa!
52:21Hans!
52:23Was?
52:25Du willst doch nicht etwa!
52:27Ja!
52:28Und wenn doch?
52:30Du kannst doch nicht!
52:32Was kann ich nicht!
52:34Was kann ich nicht, Mutter?
52:38Ja!
52:40Ja!
52:40Jetzt hört mir mal gut zu!
52:43Jetzt hört mir mal gut zu!
52:45Wenn diese Frau mich will, dann werde ich sie heiraten!
52:49Und ich werde weder dich um Erlaubnis bitten, Mutter noch dich, mein Sohn!
52:56Hans!
52:58Aber!
53:00Sollten Tante Heidi weiß ich meine Mutti?
53:02Ach!
53:05Papa!
53:13Gehen Sie hier links runter, bekommen ein kleines Stückchen Wald und dann biegen Sie rechts
53:17ab und dann sind Sie schon am Strand.
53:19Ja!
53:19Und dann finden Sie es auch meistens.
53:20Da ist es sehr oft.
53:22Ja!
53:23Danke schön!
53:24Bitte!
53:26Nein, nein, nein!
53:28Tschüss!
53:28Danke!
53:29Tschüss!
53:52Tschüss!
54:24Tschüss!
54:31Ja, ich...
54:53Tschüss!
54:56Tschüss!
55:22Tschüss!
55:24Tschüss!
55:53Tschüss!
55:58Tschüss!
56:22Tschüss!
56:26Tschüss!
56:54Tschüss!
56:56Tschüss!
57:22Tschüss!
57:25Tschüss!
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