00:05Trotz eines deutlichen Einbruchs beim Ölpreis bleibt die Erleichterung für Autofahrer in
00:11Deutschland bislang aus. Während der Rohölpreis Anfang April um satte 16 Prozent gefallen ist,
00:17verharren die Spritpreise an den Zapfsäulen weiterhin auf Rekordniveau. Der ADAC kritisiert
00:23diese Entwicklung scharf und spricht von überteuerten Preisen, die eigentlich längst
00:28sinken müssten. Doch warum spüren Verbraucher die Entspannung am Ölmarkt nicht direkt beim
00:33Tanken? Experten erklären, die Tankstellen verkaufen Kraftstoff zu den Preisen, zu denen
00:38sie zuvor eingekauft haben. Das bedeutet, dass kurzfristig nur begrenzte Entlastungen zu erwarten
00:44sind. Besonders frustrierend. Im Vergleich zu den Nachbarländern steigen die Benzinpreise in
00:50Deutschland deutlich stärker. Während in Polen und Österreich die Preise sogar sanken, mussten
00:56deutsche Autofahrer zwischen dem 30. März und dem 6. April einen Anstieg von rund 11 Cent
01:01verkraften. Ein möglicher Grund. Die neue 12-Uhr-Regel. Seit kurzem dürfen Tankstellen
01:07nur noch einmal täglich die Preise erhöhen. Senkungen sind jederzeit möglich. Kritiker
01:12hatten befürchtet, dass die Preise mittags besonders stark angehoben werden. Und genau das
01:18scheint nun einzutreten. Ob die Regel tatsächlich für die aktuellen Preissprünge verantwortlich
01:23ist, bleibt offen. Klar ist aber, die Lage an den Zapfsäulen bleibt angespannt. Gedanken
01:29zum Thema? Ab in die Kommentare.
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