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  • 3 weeks ago
Rote Rosen Folge 1617
Transcript
00:00If you found a family, you have to pay attention to your costs.
00:03Inc. Bearbeitungsgebühr can I give you a package for 3.000 €.
00:08So big is Uli not by everyone.
00:10The Hortest on the left hand shows the results in the range of the range.
00:14And I'm afraid if the results are still in the next year,
00:17you'll be able to make them next year as flugtaugly.
00:19Show them responsibility!
00:22Neem them back your approval!
00:24That's what I expect from you!
00:30I'm worn and painted by the sun, and it's in my eyes, and it's in my eyes.
00:38Caught by the rapture of the dawn, and a restless sky, and a restless sky.
00:46This is my life, this is my life, this is the way to find my own.
00:55This is my life, this is my life, this is the world where I belong.
01:04I'm rolling on, I'm rolling on.
01:09When I stay, then we're all over the way.
01:19And that will nobody.
01:21Mir is more than you.
01:23But I need you.
01:25The Salto needs you.
01:26And the Weinbank.
01:28Yes.
01:29I've created the Weinbank, but it means not long enough to me,
01:32I must not have to do it for a long time.
01:34I have no time to work a negative one.
01:36And then the negative press, and...
01:38That's not my problem.
01:40Everything, what I want, is out of the Schussline.
01:42Have you got no Ehrgefühl?
01:44Doch!
01:45That I have.
01:46That I have.
01:47That I have.
01:48And that I will go.
01:49Feigheit for the Feind.
01:50This very Feind, very Ehrquatsch.
01:52It's me egal.
01:53I have in my life no time.
01:55Lassen wir das.
01:56Packen Sie Ihre Sachen wieder aus,
01:58and...
01:59...erscheinen Sie heute Abend pünktlich zum Dienst.
02:01Nein.
02:03Meine Entscheidung steht.
02:05Heute Abend bin ich weg.
02:11Die kleine Schwäche auf dem linken Uhr ist bekannt.
02:14Ich sehe da kein Problem.
02:15Ich denke, in ein, zwei Jahren wird es eng für Ihre Pilotenlizenz.
02:19Bei der letzten flugärztlichen Untersuchung wurden mir keinerlei Schwierigkeiten
02:22für die nächsten zehn, zwölf Jahre prognostiziert.
02:24Ich will Sie nicht beunruhigen, aber das halte ich wirklich für arg optimistisch.
02:28Sie verzeihen mir doch, wenn ich hoffe, dass Sie Unrecht haben.
02:31Hm.
02:32Aber jetzt mal zu den anderen Werten.
02:34Wie ist denn mein Ruhepuls?
02:35Ihr Ruhepuls liegt bei 55.
02:37Fast wie bei einem Leistungssportler.
02:39Ha! Sag ich doch.
02:40Bei mir ist alles okay.
02:41Ja.
02:42Sie sind fit, und auch Ihre Augen sind sehr gut.
02:45Aber die Hörschwäche würde ich wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen.
02:48Wenn das zum Problem wird, was kann ich dann tun?
02:52Nichts.
02:54Wie gesagt, ist der Hörverlust auf dem linken Ohr irreversibel.
02:57Und ich denke, dass Sie das auch in ein, zwei Jahren im Alltag zu spülen bekommen.
03:00Das wird man sehen.
03:03Aber damit Sie beruhigt sind, ich werde das Ganze nochmal in China mit dem Arzt der Flugaufsichtsbehörde abklären.
03:07Ja, soll ich dem Kollegen die Ergebnisse zukommen lassen?
03:10Nee, den nehme ich gleich mit. Dann kann nichts verloren gehen.
03:13Kann ich sonst noch was für Sie tun?
03:15Nur was Privates. Grüßen Sie Ihren Mann.
03:18Ah.
03:19Ich drücke ihm die Daumen für den Triathlon.
03:20Dankeschön.
03:21Werden Sie morgen auch da sein?
03:23Wahrscheinlich nicht.
03:24Aber ich schätze, mein Landet auf dem Treppchen.
03:26So konsequent, wie er sich vorbereitet hat.
03:28Das will ich hoffen. Mein Mann verliert nicht gerne.
03:31Alles Gute.
03:32Danke.
03:33Tschüss.
03:39Hey.
03:40Neh mich.
03:41Passt zum Rosenhaus.
03:43Mein Problem ist übrigens gelöst.
03:44Ach, hat die Bank endlich eingesehen, dass sie den aufkommenden Stern am Designer Himmel unterstützen muss?
03:49So ähnlich.
03:50Genauer, bitte.
03:51Malte, leiht mir die 45.000 Euro.
03:54Was, wie?
03:55Einfach so?
03:56Naja, natürlich nicht einfach so, weil er an mich glaubt und an Hedelund.
04:00Er gibt mir ein zinsloses Darlehen.
04:02Perfekt.
04:03Dann kann es ja losgehen.
04:04Ja, mein eigenes Modelabel.
04:06Davon träume ich schon seit ich in Kopenhagen auf der Modeschule war.
04:09Sag mal, lief deine Abschlusskollektion damals nicht auch schon unter Hedelund?
04:13Ja, stimmt.
04:14Ich weiß noch, wie beeindruckt ich war von den hochprofessionellen Schildern, die du in deine Kleider eingenäht hattest.
04:19Ja, es war auch das Beste an der Kollektion.
04:21Das stimmt doch gar nicht.
04:22Die Pullover waren spitze.
04:24Vor allem die Farben.
04:25Du hattest mir ein Geschenk mit roten Blumen drauf.
04:28Den habe ich ewig getragen.
04:30Ja.
04:31Und jetzt, nach 24 Jahren, mache ich ernst mit Hedelund.
04:35Ich finde es großartig.
04:36Du, ich habe sogar schon ein Atelier.
04:38Ja, kannst den Mund wieder zumachen.
04:40Ehrlich, entschuldige.
04:41Ich habe es durch Zufall gefunden.
04:42Eine gute Lage, ein guter Preis.
04:44Ich habe sofort unterschrieben.
04:45Du hast ja nie lange gefackelt.
04:47Nein.
04:48Und wahrscheinlich hast du auch schon die ersten drei Kollektionen entworfen, zugeschnitten und genäht.
04:51Na ja, schön wär's.
04:53Aber sag mal, was ist jetzt mit dir?
04:56Bist du noch dabei, wenn ich mit Gardening for Girls anfange?
04:59Natürlich.
05:00Ich kann dich den Erfolg doch nicht alleine absahnen lassen.
05:03Du übernimmst den Vertrieb.
05:05Und wir nutzen deine Kontakte zu den Gartencentern und Gärtnereien.
05:10Gut. Und wie sieht meine Beteiligung aus?
05:1225 Prozent vom Gesamtnetto.
05:1530.
05:16Gute Kontakte sind bares Geld.
05:19Du, wenn du mit unseren zukünftigen Partnern auch so verhandelst, dann haben wir bald den Break-Even erreicht.
05:24Auf unseren Erfolg.
05:27Auf unsere Zusammenarbeit.
05:30Oh, hast du noch mehr Karten von deinem Ex bekommen?
05:37Nö.
05:38Bis jetzt nicht.
05:39Wart's ab.
05:40Alle guten Dinge sind drei.
05:42Kurze Rede, gar keinen Sinn deiner Exel weg.
05:44Über heute als morgen.
05:45Du glaubst gar nicht, wie recht mir das ist.
05:46Mir ist ein Rätsel, warum du versuchst, das dir umzustimmen.
05:47Das ist eine gute Summe ihr.
05:48Ja.
05:49Aber nicht unersetzlich.
05:50Ja.
05:51Aber die Gäste schätzen ihre Kenntnisse.
05:52Und ihre lockere Art.
05:54Ein bisschen zu locker, wenn du mich fragst.
05:55Das weiß ich.
05:56Aber ich versuche gerade, meine verletzte Eitelkeit in den Griff zu bekommen.
05:59Das stört mich nämlich bei der Problemanalyse.
06:00Bitte?
06:01Als ich mit Ricke gestritten habe, da hat sie gesagt, das Ganze mit Torben wäre nur passiert,
06:04weil...
06:06Naja, weil mit unserer Ehe nicht alles in Ordnung ist.
06:07Das ist mal richtig.
06:08Ja.
06:09Und ihre lockere Art.
06:10Ein bisschen zu locker, wenn du mich fragst.
06:11Das weiß ich.
06:12Aber ich versuche gerade, meine verletzte Eitelkeit in den Griff zu bekommen.
06:15Das stört mich nämlich bei der Problemanalyse.
06:18Bitte?
06:19Als ich mit Ricke gestritten habe, da hat sie gesagt, das Ganze mit Torben wäre nur passiert,
06:30weil...
06:31Naja, weil mit unserer Ehe nicht alles in Ordnung ist.
06:34Das ist mal richtig dreist.
06:37Mick.
06:38Sie hat recht.
06:39Ach komm, bitte.
06:41Das ist doch nur eine dämliche Ausrede.
06:43Das habe ich am Anfang auch gedacht, aber...
06:46Es ist was Wahres dran.
06:49Ich...
06:50Ich muss das mit Torben klären.
06:52Und dafür baue ich den Rücken frei.
06:54Und ein Laden, der läuft.
06:56Ich schaffe es jetzt einfach gerade nicht, um mich um eine neue Summe herzukümmern.
07:01Hast du Ricke das so gesagt?
07:06Mehr oder weniger.
07:08Und sie war trotzdem nicht umzustimmen?
07:10Sie will weg.
07:12Aber vielleicht überlegt sie sich das ja noch.
07:15Eher nicht.
07:17Schwierige Situationen sind nicht so Rickes Ding.
07:20Wie meinst du das?
07:21Sie achtet sehr auf ihre Work-Life-Balance.
07:25Zu viel Stress hält sie für schädlich.
07:27Ja, das kenne ich aber.
07:29Das kann man sich ja nicht immer aussuchen.
07:32Sag das Marike.
07:34Du solltest dich auf jeden Fall nach einer neuen Familie umschauen.
07:37Also, dass Sie jetzt auf der Trabrennbahn arbeiten, das finde ich ganz prima.
07:44Und gut für Flickenschild.
07:46Allerdings, ich freue mich schon darauf, ein bisschen Rennbahnluft zu schnuppern.
07:52Ja, Herr Flickenschild hat zwar privat so seine Menge, aber als Chef ist er bestimmt sehr angenehm.
08:00Also, ich finde ihn privat sehr charmant.
08:03Aber als Chef, nur wenn er mit seinen Angestellten besser umgeht als mit seinen Pferden.
08:09Weil Lady Apple weit krank ist?
08:12Ja, aber er hat doch bestimmt einen Tierarzt bestellt, oder?
08:15Ja, aber der hat Entwarnung gegeben. Angeblich nur eine harmlose Erkältung.
08:18Das klingt doch ganz plausibel.
08:20Ich weiß nicht.
08:22Wenn ich mit Udo unterwegs war, habe ich viele erkältete Pferde gesehen.
08:25Das sah anders aus.
08:26Willst du jetzt Herrn Flickenschilds Tierarzt seinen Job erklären?
08:29Ja, vielleicht sollte ich das.
08:31Der liebe Gott weiß alles, aber meine Schwester weiß immer alles besser.
08:34Sag mal, es ist doch merkwürdig.
08:37Lady Apple weit ist erkrankt, nachdem sie in Hamburg auf der Trabrennbahn war.
08:43War sie?
08:44Ja.
08:45Ja, warum? Lady Apple weit ist doch kein Traber.
08:48Ja, es gibt da einen sehr guten Hufschmied, der sie beschlagen hat.
08:52Also, Herr Flickenschild hat das so nebenbei erzählt.
08:54Na, dann ist doch alles klar.
08:56Das Pferd hat im Hänger Zug bekommen und sich erkettet.
08:59Ja, und Jenny?
09:00Hat sich bei Lady Apple weit angesteckt?
09:03Ach, Corinne, hör auf mit deinen Verschwörungstheorien.
09:09Komm mit auf die Trabrennbahn.
09:12Was willst du da?
09:14Der Sache auf den Grund gehen.
09:16Ich kann es gar nicht verstehen, dass du es seltsam findest, dass Frau Saravakis möchte, dass du bleibst.
09:21Sie denkt doch dabei nur an sich? Sie hat einfach keine Lust, sich einen neuen Zumiljahr zu suchen.
09:26Oder sie findet, dass du deinen Job gut machst.
09:29Nein. Sie hat Angst, dass die Kunden Fragen stellen könnten.
09:33Es ist nicht gut, wenn das Aushängen steht, der Weinbank plötzlich weg ist. Das hat sie gesagt.
09:37Kannst du nicht beruflich erst von privatem trennen?
09:40Ich dachte, der Job bereitet dir eine Menge Freude.
09:45Ich... brauch diesen ganzen Stress nicht. Ich... ich suche was Neues.
09:52Ich würde dich schrecklich vermissen.
09:56Ich dich auch.
09:58Dann gib den Druck und bleib.
10:01Sonst werde ich Monate Rotz und Wasser heulen.
10:04Hör auf damit, sonst fang ich auch gleich an.
10:08Es tut mir leid, es geht einfach nicht mehr.
10:13Dass ich das mit Mick versaut habe, das... das macht mich echt fertig.
10:19Ich muss mir einfach woanders was Neues suchen.
10:22Manchmal geht eben alles schief.
10:26Wieso? Was denn noch?
10:30Ich mache mir Sorgen wegen des Ladens.
10:34Dann läuft das super.
10:35Ja. Mal sehen, wie lange noch.
10:37Der Laden neben meinem stand schon lange leer. Aber jetzt wird er neu vermietet.
10:42Na ja, die Nachbarn sagen, dass vielleicht ein Fischhändler reinkommt.
10:45Ja gut. Okay, eine Boutique oder ein Café wäre schöner. Aber so eine Scholle zum Mittagstisch.
10:50Das Problem ist der Lüftungsschacht. Wir teilen uns eine Lüftung.
10:54Ups. Hm. Fischgeruch im Laden.
10:57Nur noch nicht in einem Laden. Ich habe Angst, dass das Leder auch den Fischgeruch annimmt.
11:01Da sind schon Schuhe, die nach Fisch rieten.
11:03Hm.
11:13Äh, Müsli-Riegel habe ich.
11:15Ja. Und die Trinkflasche?
11:16Wie, ich denke, die hast du eingepackt.
11:18Ah, na, kein Problem. Ich hole mir in der Strecke was.
11:21Na, geht's los?
11:22Ja. Mein nächster Triathlon.
11:25Na dann, viel Erfolg.
11:26Dankeschön.
11:27Nächstes Mal müssen Sie unbedingt mitmachen.
11:29Obwohl, besser doch nicht. Sonst wird's eng für mich.
11:32Ach komm. Jetzt übertreiben Sie aber.
11:35Na, Sie sind doch wirklich noch fit für...
11:38Na ja.
11:39Für einen Mann in meinem Alter?
11:41Ach, es geht so.
11:43Ich will Sie nicht länger aufhalten.
11:45Wie gesagt, ich drücke Ihnen die Daumen.
11:47Ja, danke.
11:48Tschüss.
11:49Da wäre ja komisch drauf.
11:51Der muss sich alles aus der Nase ziehen.
11:53Ja, mein Gott.
11:54Das ist doch Coopilot zu sein.
11:55Vielleicht hat er schlechte Laune, was weiß ich.
11:56Wir müssen jetzt los, komm.
11:57Na, ich bin trotzdem komisch.
12:05Wie klang er?
12:06Meinen Sie, wir haben eine Chance?
12:08Ja, reden Sie noch mal mit ihm.
12:10Tun Sie alles, damit wir ihn bekommen.
12:12Ja.
12:13Das wäre die absolute Sensation.
12:16Vielen Dank und wiederhören.
12:18Wen hast du denn da eine Angel?
12:20Das hört sich spannend an.
12:21Es geht um Charlie Rehling, ein absoluter Top-Fahrer.
12:24Und ich hoffe, dass ich ihn für das Race of the Promise bekommen kann.
12:27Ich drücke dir die Daumen.
12:29Hast du kurz Zeit für mich?
12:30Ja, klar.
12:31Worum geht's denn?
12:32Ich plane neue Uniformen für das Personal im Salto.
12:35Dann kommst du ein neues drauf.
12:37Als Ersatz für den Umbau?
12:38Ach, ein bisschen frischer Wind tut gut.
12:40Dass jetzt hier kein Missverständnis aufkommt.
12:43Ich will dich hier nicht um Erlaubnis fragen.
12:46Ich möchte einfach nur deine private Meinung hören.
12:50Wer hat das gezeichnet?
12:52Tina Hedelund, die Designerin aus Hamburg.
12:54Eine Freundin von Merle.
12:56Was sagst du denn dazu?
12:58Mit den Farben gehe ich nicht ganz mit, aber es hat den Stil des Saltos ganz gut getroffen.
13:02Na ja, vielleicht könntest du dir das ja auch fürs Hotel vorstellen.
13:06Kriegst du Rabatt?
13:08Nein, aber ich finde, die Uniformen im Hotel könnten auch mal ein bisschen entstabt werden.
13:14Das solltest du mit deinem Eckart besprechen.
13:17Und wie war der Abend gestern mit den Fälzern?
13:20Der lief gut.
13:24Ich danke dir nochmal, dass du uns alle ein bisschen runtergekocht hast.
13:29Das heißt also, deine Sommelier hat ihren Dienst friedlich getan?
13:33Ja, sie ist ein bisschen früher gegangen als geplant, aber sie hat die Zähne zusammengebissen.
13:38Sie bleibt trotzdem nicht.
13:40Kann dir doch nur recht sein.
13:42Warum glaubt eigentlich jeder, dass sich Berufliches und Privates nicht auseinanderhalten kann?
13:47Hast du dich mit Torben ausgesprochen?
13:51Ich treffe ihn nachher.
13:55Weiß aber nicht, was ich ihm sagen soll.
13:57Dann hör du dir an, was er zu sagen hat.
14:00Ich meine, du willst doch auch, dass ihr eine Chance habt, oder?
14:04In meiner ersten Wut war das für mich ausgeschlossen.
14:09Aber jetzt...
14:12Schweigen macht den Graben zwischen euch nur noch tiefer.
14:14Du, der Raum ist ideal. Hell, freundlich.
14:23Musst du denn gleich ein Atelier mieten? Kannst du nicht erstmal zu Hause arbeiten?
14:27Du, das war deine Idee mit dem eigenen Atelier.
14:29Und ich bin dir sehr dankbar, denn ich brauche viel Platz, um alle meine Stoffe und Skizzen auszubreiten.
14:34Geht's nicht am Anfang ein bisschen kleiner?
14:36Sag mal, ich bin seit 20 Jahren im Beruf und ich weiß, was ich tue.
14:40Und wenn ich mich jetzt selbstständig mache, dann werde ich nicht in eine Garage ziehen.
14:44Okay, aber gleich mit 2000 Euro monatlichen Festkosten anfangen...
14:47Das sind laufende Kosten.
14:50Also sag mal bitte, was ist denn mit dir los?
14:54Wieso? Was denn? Man kann ja nicht immer gute Laune haben.
14:59Hm, du, schau mal. Hier kommt der Zuschneidetisch hin, genau in die Mitte.
15:03Und hier an die Seite, da brauche ich noch Regale für meine ganzen Stoffe.
15:07Ja, und hier werde ich meinen Rechner hinstellen und Jill.
15:11Jill?
15:12Ja, meine Nähmaschine.
15:13Meine Nähmaschine.
15:15Sag mal, können wir uns nicht heute Nachmittag noch einen Transporter mieten und nach Hamburg fahren?
15:21Ja, und den Rest meiner Sachen holen.
15:24Wieso, was für Sachen? Ich habe gedacht, das ist alles hier.
15:26Nein, ich habe noch ein paar private Sachen in der Firma.
15:30Verstehe.
15:32Aber eins nach dem anderen. Ich meine, wie soll sich das alles rechnen?
15:37Du hast es alles durchkalkuliert. In einem Jahr muss Hedelund Gewinn abwerfen.
15:42Hm, klingt ein bisschen blauäugig.
15:43Also, sag mal. Glaubst du nicht mehr an Gardening for Girls?
15:50Das ist eine nette Idee. Aber die trägt nicht ewig.
15:53Also, sag mal. Eine nette Idee.
15:56Du, das ist eine Marktlücke. Berufskleidung. Da besteht ein Riesenbedarf.
16:02Und wie kommst du an die Aufträge?
16:05Dank eines wahnsinnig jungen, charmanten Mannes, der mir bei der Finanzierung geholfen hat, kann ich meine erste Kollektion kreieren.
16:14Dank dir. Mit Hedelund.
16:16Mit Hedelund.
16:17Ein Riesenerfolg.
16:19Ich verspreche es dir.
16:27Leider hatte ich recht. Der Tierarzt von Lady Applewhite hat vorschnell Entwarnung gegeben.
16:32Wieso?
16:34Du hast doch gesehen, dass die Pferde hier dieselben Symptome haben wie Lady Applewhite und Jeannie.
16:39Na ja, ziemliche Schniefnasen. Aber es ist doch normal bei einer Erkältung. Die stecken sich gegenseitig an.
16:45Ansteckung ja, aber das hier ist keine Erkältung.
16:48Wie kannst du da so sicher sein?
16:50Ich bin nicht sicher. Wir müssen das Ergebnis der Blutuntersuchung abwarten.
16:54Und der Tierarzt, der bei Lady Applewhite war, hat kein Blut abgenommen?
16:59Ein Fehler.
17:00Und hast du ihn etwa genervt?
17:02Nein, natürlich nicht.
17:04Der ist ganz von alleine drauf gekommen.
17:06Weil die Pferde zu lange krank sind. Das Fieber zu hoch und die Augen glasig.
17:11Also hat er das gleiche erkannt wie du?
17:13Ja, aber auf mich hört ja keiner.
17:15Und was hast du für einen Verdacht, wenn es keine Erkältung war?
17:19Keine Ahnung. Das kann alles sein. Von harmlos bis Druse.
17:22Druse?
17:24Ja, das ist so eine Art Lungenentzündung. Hoch ansteckend und unbehandelt tödlich.
17:30Wir müssen auf die Meinung der Experten warten.
17:33Ah, meine schlaue Schwester ist artlos. Sie wartet auf die Meinung der Experten.
17:37Was für ein Tag.
17:39Das übertreibst du aber.
17:41Und ein kleines bisschen.
17:50Mein Gott, hier hat sich ja gar nichts verändert, seitdem wir mit Papa da waren.
17:55Wann war das letzte Mal?
17:58Ich glaube, im Sommer 1965.
18:02Das ist 45 Jahre her und die Würstchenbude steht immer noch da, wo sie war.
18:06Ach, Nostagi ist ja sehr, sehr schön.
18:10Aber es ist auch gut, dass Herr Flickenschild hier modernisiert, vor dem Event.
18:15Ich hoffe, dass er mit seinem Plan erfolgreich ist und der Trabrennbahn ein neues Leben einhauchen kann.
18:20Wann ist denn eigentlich das Event?
18:25Können die Kramenpferde, Herrn Flickenschild, Probleme für die Veranstaltung machen?
18:29Die Nichte ruft der Onkel an.
18:35Die Nichte ruft der Onkel an.
18:37Was gibt es?
18:39Oh, ist das der neue?
18:41Ach, das ist ja ein ganz interessanter, wunderbarer Absatz.
18:46Hast du den noch in anderen Farben geplant?
18:49In Korallrot ist er gekommen und noch in Türkis.
18:51Aber deswegen habe ich dich nicht angerufen.
18:53Ich habe schon gedacht, ich werde als Modeberater gebraucht.
18:57Nimm es nicht persönlich, aber dein Geschmack ist irgendwo in den 70ern stehen geblieben.
19:00Die 70er sind immer hip, aber was nun?
19:04Du ahnungsloser Jungspund, wo brennst du?
19:11Wir müssen irgendwie verhindern, dass nebenan dieser Fischhändler einzieht.
19:15Aha, was soll ich da tun? Rabatzusi anrufen und die erklären, dass Fisch und Schuhe nicht harmonieren?
19:22Nein, das bringt bei dir nichts.
19:24Das Einzige, was bei der zieht, wäre ein neuer Nachmieter, der nochmal 50 Euro drauf hat.
19:28Mhm. Wer könnte das sein?
19:31Du.
19:32Ich? Wie kommst du denn auf das schmale Brett?
19:35Ja, wenn du als Sattler arbeiten möchtest, dann brauchst du eine Werkstatt.
19:38Und hier ist es zu eng für uns beide.
19:40Eine gute Idee. Doch, doch. Wir könnten uns gegenseitig vertreten, wenn jemand krank oder unterwegs ist.
19:44Ja, und wir können zusammen Kaffee trinken.
19:46Oh, das klingt gut.
19:48Gut, dann ist es abgemacht. Ich ruf so gleich Susi ab.
19:50Halt, halt, halt. Ich habe gesagt, das klingt gut. Ja, die Miete kann ich mir nicht leisten.
19:54Aber du schaffst doch auch irgendwie.
19:55Du hast zwei Standbeine, ne? Design und Reparatur. Ich stehe mit meiner Sattlerei noch ganz am Anfang.
20:00Stimmt. Ja.
20:02Mist.
20:04Das war so eine schöne Idee.
20:06Es sei denn...
20:08Es sei denn...
20:10Na ja, sei denn, es gelingt mir Flickenschild zu überreden, die Werkstatt für die Trabrennbahn anzumieten.
20:19Das wäre perfekt.
20:20Aha.
20:21Dann könnte sich Flickenschild mit Rabatt Susi rumärgern, während wir Kaffee trinken.
20:24Und Tür an Tür arbeiten. Ich sehe Flickenschild nachher, ja. Ich werde ihm das vorschlagen. Win-Win.
20:29Irgendwie muss dieser Uli Klein doch hingekriegt haben, was sie sich immer gewünscht hat. Also, dass sie nicht mehr gemobbt wird. Aber wie?
20:36Ja, wie? Vielleicht mit Druck?
20:40Lotte ist es wurscht. Hauptsache, das Elend hat ein Ende.
20:42Sag mal, dieser Mann ist so manipulativ. Wie können wir das unserer Tochter nur beibringen?
20:46Gar nicht. Sie muss von selber drauf kommen, leider.
20:48Ole, wenn wir weiter Rücksicht nehmen, dann verlieren wir Lotte.
20:53Freiraum lassen, kümmern, kümmern, Freiraum lassen. Es ist verdammt schwer.
20:56Ich kann nichts anderes als mich kümmern.
20:59Ja, das war schon immer so.
21:06Familienversammlung?
21:07Nein, dein Einschulungskomitee.
21:12Mit Nervennahrung für den Start.
21:14Dankeschön.
21:18Ihr seid so süß.
21:19Alles erst vor der Sch...
21:25Okay.
21:42Der geht gar nicht. Da ist viel zu viel Rot dran.
21:45Ich bin wahrscheinlich aufgeregter als du.
21:48Du musst mir alles erzählen. Gleich heute Nachmittag, ja?
21:52Klar.
21:54Aber jetzt muss ich wirklich erst mal los.
21:56Am ersten Tag zu spät kommen ist uncool.
21:58Mhm. Also tschüss. Toi, toi, toi.
22:00Ciao.
22:01Und viel Spaß.
22:06Tene, ganz ehrlich?
22:07Du, die Verkäuferin hatte mir hingelegt und da lag er so und ich habe nur das Türkis gesehen.
22:11Gott, rot, rot, rot, ich kann...
22:14Ich könnte...
22:15Reg dich nicht auf.
22:17Irgendwann kommt sie da wieder raus.
22:21Der Wettkampf fängt an.
22:23Oh.
22:24Du musst alles.
22:28Oder ich, ähm...
22:29Willst du noch einen Espresso?
22:31Ah.
22:33Ja, gern, wenn du Zeit hast.
22:34Mhm.
22:36Okay.
22:38Einen Dreiviertelöffel Zucker.
22:40Oh.
22:41Das weißt du noch.
22:42Ich zieh mir gerade wieder ein.
22:43Möge da, ey.
23:14So.
23:31Ah, jetzt wird's los.
23:33Ja.
23:34Also, gehen Sie es am Anfang ruhig an.
23:37Halten Sie sich einfach an das Tempo, das wir im Training gearbeitet haben.
23:39Okay.
23:40Und vor allem, lassen Sie sich nicht von Ihrem Umfeld herausfordern.
23:44Nichts zu früh vorausgaben.
23:45Ganz wichtig.
23:46Ist klar.
23:47Wenn Sie Hilfenreis noch beserben haben, dann ziehen Sie an.
23:49Okay?
23:50Okay.
23:50Schluck Wasser?
23:51Nee, danke, jetzt nicht.
23:53Aber hier beim Radfahren bestimmt.
23:54Okay.
23:54Ich werde da sein.
23:56Okay.
23:57Viel Glück.
23:58Danke.
23:58Ich bin stolz auf dich.
24:05Erst mal abwarten, du.
24:06Noch habe ich nichts gemacht.
24:07Natürlich, du hast die letzten Wochen gar kein Wien beklopter.
24:09Also, ehrlich gesagt, mir ist es egal, auf welchem Platz du landest.
24:13Na, egal ist es nicht.
24:14Ich mache Werbung für Radsportwolf und für Elektroberger.
24:17Ich muss aufs Treppchen.
24:18Ja, ist mir auch recht.
24:19Aber bitte pass auf dich auf.
24:20Vor allem beim Start in diesem Riesenpulk.
24:22Ja.
24:23Okay.
24:25Toi, toi, toi.
24:36Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir begrüßen Sie zum 17. Bibermann-Trainer von Ommen.
24:42Die Profi-Ahrleiter der Startswehr wünschen allen einen fairen Wettkampf.
24:47Britta Berger, unsere Heidefahr-Siegerin, wird den Startschuss geben.
24:52Ein, drei, vier, elf, fünf, vier, drei, zwei, drei.
25:03Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh.
25:33Ich denke, er wird an der Radstrecke zu uns stoßen.
25:40Das ist schon beeindruckend, was Sie in kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben.
25:44Und das Event wird auf jeden Fall einige Aufmerksamkeit erregen.
25:47Das ist der Plan. Aber noch entspannter bin ich, wenn Charlie Rehling zugesagt hat.
25:52Ist das nicht dieser berühmte Sulky-Fahrer?
25:54Der Beste. Er hat fünf Jahre lang die deutsche Traverszene dominiert und 2011 ist er plötzlich abgetaucht.
26:00Aber mir ist es gelungen, ihn wieder ausfindig zu machen.
26:04Sie konnten ihn zu einem Comeback überreden?
26:06Er hat sich bis heute Nachmittag Bedenkzeit erbeten. Aber wenn er zusagt, bekommen wir je eine Menge Presse.
26:13Ich drücke Ihnen die Daumen.
26:14Danke.
26:15Wenn Sie Unterstützung brauchen, ich habe für das Wochenende extra Urlaubssperre verhängt.
26:18Also bei zusätzlichem Personal können wir Ihnen gern behilflich sein.
26:21Bestens. Sie deckt mit.
26:23Entschuldigen Sie, ich wollte zum Herrn Flickenschild.
26:29Bitte sehr.
26:29Am Empfang hat man mir gesagt, dass Sie hier oben sind.
26:32Was gibt's?
26:33Es geht um Lady Applewhite. Sie ist immer noch krank.
26:36Ja, Erkältungen sind eben manchmal hartnäckig. Sowohl bei Pferden als auch bei Menschen.
26:40Ich glaube aber nach wie vor nicht, dass es sich um eine simple Erkältung handelt.
26:43Das hatten wir doch schon, Frau Ebinger.
26:45Ich war aber gerade an der Trabrennbahn und dort sind auch einige Pferde erkrankt.
26:49Und der Tierarzt dort hat eine Blutuntersuchung veranlasst.
26:52Ja, mehr kann man im Moment nicht tun.
26:54Ja, sollte man die Pferde nicht prophylaktisch...
26:56Entschuldigung, da muss ich rangehen. Aber vielen Dank, dass Sie sich um Lady Applewhite kümmern.
27:02Herr Rehling! Ja, auf Ihren Anruf habe ich gewartet. Ja?
27:08Herr Flickenschild scheint sich zwar für Pferderinnen zu interessieren, aber nicht für Pferde. Guten Tag.
27:17Jetzt ist der erste Tag in der Freude anbereitung.
27:20Jetzt müssen wir noch ein paar Beispiele holen.
27:21Und dann sehen wir noch ein paar Beispiele aus der Klammer-Kamilie.
27:23Und dann kommen Sie in der Klammer-Kamilie.
27:24Und dann kommen Sie in der Klammer-Kamilie.
27:30Super! Komm! Zieh dich um!
27:32Du bist super in der Zeit!
27:34Los, los, los, los, los, los!
27:37Wohlen!
27:38Haben Sie das Umziehen nicht geübt?
27:40Haha!
27:41Nun mach mal hin!
27:42Ich kann aber echt lange.
27:44Los! Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp, hopp!
27:46Weiter geht es!
27:52Ja, ja, ja, ja, ja!
27:54Los!
27:55Rauf am Start!
27:56Oh!
28:08Danke.
28:09Sag mal.
28:10Mhm?
28:11Wie fühlt sich das eigentlich an, dass du wieder nach Lüneburg zurückkehrst?
28:15Fremd. Und irgendwie vertraut.
28:17Mhm.
28:18Ich bin neulich in die Graben-Gießer-Straße eingebogen.
28:21Du, da hast du jetzt eine Fußgängerzone.
28:23Mhm.
28:26Jetzt?
28:27Es ist schon seit einer Ewigkeit so.
28:29Oh.
28:30Da war früher dieser wunderbare Kurzwarenladen.
28:33Stimmt.
28:34Blöker und irgendwas.
28:35Ladendorf.
28:36Ja.
28:37Dass du dich daran erinnerst.
28:38Ich bitte dich.
28:39Du hast permanent von dieser unfasslichen Knopfauswahl gesprochen.
28:42Das war die reine Folter für mich.
28:44Und ich erinnere mich, dass wir auf dem Flohmarkt
28:46dieses alte Emaille-Schild gefunden haben für deinen Fahrradladen.
28:49Du hast es gefunden.
28:50Mhm.
28:51Ja.
28:52Es hing immer draußen vor der Tür im alten Laden.
28:54Bis Tom es mit nach München genommen hat bei seinem Umzug.
28:57Ja, Tom.
28:58Wie geht's Tom in München?
29:00Gut.
29:01Sehr gut.
29:02Er ist immer noch mit dem Mädel zusammen, derer wegen er da runtergegangen ist.
29:06Das ist gut.
29:07Einen doppelten Espresso, bitte.
29:09Komm.
29:10Sag mal.
29:11War Frau Ebinger auch schon bei dir?
29:13Ja, ja.
29:14Ja, ja.
29:15Mich verfolgt die Regel recht.
29:16Ihre Sorge um die Pferde wirklich in allen Ehren.
29:18Aber es wird doch alles für die Tiere getan.
29:21Mhm.
29:24Gesprächig bist du aber auch nicht gerade.
29:26Ach, Entschuldigung.
29:29Mir geht's beschissen.
29:31Danke.
29:34Carla, habt ihr schon miteinander geredet?
29:36Wir sind nachher verabredet.
29:37Wir sind nachher verabredet.
29:41Und?
29:42Ja, keine Ahnung.
29:44Ich weiß nur, dass ich alles dafür tun werde, um unsere Ehe zu retten.
29:51Dass sie mich treffen will, das ist doch gut, oder wie siehst du das?
29:54Du, Carla, ist immer für eine Überraschung gut.
29:57Wie meinst du das?
29:59Sag mal, weißt du irgendwas?
30:00Will sie, will sie jetzt endgültig Schluss machen?
30:02Torben, bitte.
30:03Ich habe keine Ahnung.
30:07Wenn es so wäre, dann hätte ich das sowieso alles mir selbst zuzuschreiben.
30:14Es besteht immer die Chance, dass er wieder zueinander findet.
30:17Ich schätze Gunter Flickenschild und seinen Einsatz für die Trabrennbahn sehr, aber das geht gar nicht.
30:25Wieso, was ist denn jetzt schon wieder?
30:26Ich will ihn wahlen und er hat keine Zeit für mich.
30:28Er ist mit Race of the Prompts vollauf beschäftigt.
30:31Schade um die Pferde.
30:33Sag mal, gibt es denn inzwischen schon eine Diagnose?
30:36Nein, ich kann den Rennbahnarzt nicht erreichen.
30:38Dabei müssten die Laborergebnisse längst da sein.
30:42Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber wenn es das ist, was ich denke,
30:45dann schwebt Lady Apple bald in Lebensgefahr, wenn sie nicht behandelt wird.
30:48Und Genie auch.
30:49Und was wird sie jetzt tun?
30:53Ich rufe sie mal an.
30:55Wozu hat man einen Tierarzt, das Mann?
30:57Oh, sag mal, musst du nicht los zu deinem Triathlon?
31:01Erzähl mir noch von deinem neuen Label.
31:04Ich muss erst zum Zieleinlauf da sein.
31:07Ich möchte eine Kollektion, die praktisch und stilvoll ist.
31:11Wertige Materialien, hoher Tragekomfort.
31:13Ich möchte, dass die Menschen sich wohlfühlen bei der Arbeit.
31:19Damals, als du die Idee für diese Kinderkollektion hattest,
31:23da warst du genauso euphorisch.
31:27Das ist lange her.
31:28Das ist lange her.
31:29Ja.
31:32Aber du hast geleuchtet.
31:34Genauso wie jetzt.
31:39Er schmeckt gar nicht.
31:41Ist sie auch rot?
31:43Fast.
31:44Ja, super.
31:45Aufgeholt.
31:46Klasse.
31:47Weiter.
31:48Toll.
31:49Mach das richtig gut.
31:50Komm.
31:51Jetzt.
31:52Verein uns.
31:53Zwei Disziplin.
31:54Leiste schon.
31:55Komm.
31:56Und jetzt.
31:57Ran, ran, ran, ran, ran.
31:58Ja.
31:59Weiter.
32:00Super.
32:02Ja, weiter so.
32:03Super.
32:04Super.
32:06Von dem Badischen Grauburgunder haben wir nur noch vier Flaschen.
32:07Oder war das nicht sowieso der, den wir auslaufen lassen wollten?
32:09Ich hab keine Ahnung.
32:10Mist.
32:11Frau Friedrichs wüsste das jetzt.
32:28Die wüsste, was wir aussetzen, was wir aussetzen?
32:29Ich bin der Wüste.
32:30Ja.
32:31Ja, weiter so.
32:32Super.
32:33Bei dem Badischen Grauburgunder haben wir nur noch vier Flaschen.
32:34Oder war das nicht sowieso der, den wir auslaufen lassen wollten?
32:37Ich hab keine Ahnung.
32:38Mist.
32:39Frau Friedrichs wüsste das jetzt.
32:40You know how many of us from this Grand Cru
32:42to buy from this Grand Cru.
32:44Yeah, and you know how to make it out of the dust.
32:46Yeah?
32:52Frau Saravakis, do you have a minute?
32:54Sure.
32:55I'll leave both alone.
32:57No.
32:58Please stay.
33:04What I have to say, that's also for you.
33:10That I both hurt both, that's why it's so bad.
33:14That's why it's a little late.
33:16What's with the job?
33:20I'm going to leave.
33:22I'm going to leave.
33:24I'm going to leave.
33:26That means?
33:28I want to stay.
33:30If it's still for you.
33:32And if it's for you okay.
33:34Yes.
33:35Yes, you can start.
33:39The month-to-day wine must be released.
33:42No problem.
33:43You're working on it?
33:44I have a very important job.
33:45Okay.
33:46I have a very important job.
33:47Good.
33:48Okay.
33:49Okay.
33:50Here, by the Grauburg under, there were Carla and I were not quite sure.
34:07Yeah.
34:08Yeah.
34:10Das sind, ähm, 25.
34:18Es gibt Tage, da läuft eben einfach alles rund.
34:21Und Marilyn Jaspern hat zugesagt.
34:23Und Charlie Rehling.
34:25Mit den Jungs von der Maryland haben wir früher manchmal gejammt.
34:28Die sind richtig gut.
34:29Und wer ist dieser Charlie?
34:31Ein begnadeter Trab-Rennfahrer, der bei meinem Event sein Comeback feiern hat.
34:36Scheiße, was Sie anpacken, das gelingt, ja?
34:39Hoffentlich.
34:40Ja.
34:41Was geht bei Ihnen so?
34:42Ich habe in Lüneburg eine Spitzenwerkstatt an der Hand.
34:46Für die Trab-Rennbahn würde der Vermieter sicher einen guten Preis machen.
34:50Die Idee war Service vor Ort, auf der Bahn.
34:53Wenn Rennen sind, äh, das ist klar, da bin ich ja auch hier.
34:56Aber in der rennfreien Zeit, da könnte ich doch, äh, meine Dienste auch den umliegenden
35:01Gestüten anbieten.
35:02Das können Sie gerne tun, aber was hat das mit mir und der Rennbahn zu tun?
35:05Na, wir könnten doch die Miete mit meiner Arbeit für Sie verrechnen.
35:10Das hat nichts mit unserer ursprünglichen Vereinbarung zu tun.
35:13Worauf wollen Sie hinaus?
35:15Die Werkstatt liegt neben dem Laden meiner Nichte und es ist zu befürchten,
35:20dass ein Fischhändler dort einzieht, der Arianes Laden vermieft.
35:25Daher weht der Wind.
35:26Ja, man könnte es nicht treffender formulieren.
35:29Kennen Sie die Mietkondition?
35:31Ich kann sofort die Vermieterin anrufen.
35:37Ja, hallo Susi.
35:38Ja, Hannes Lüder hier.
35:40Es geht um die Räume neben meiner ehemaligen Schusterei.
35:44Ja, ich würde eventuell...
35:48Ach was.
35:50Aha, und da kann man gar nichts machen?
35:52Ja.
35:53Ja.
35:54Weder, Herr.
35:55Mhm.
35:57Zu spät.
35:58Der Fischhändler war schnell.
36:01Ja?
36:04Oh, Entschuldigung.
36:05Ich dachte, Herr Klein wäre hier.
36:07Kein Problem.
36:08Der ist gleich wieder zurück.
36:09Er musste nur kurz ins Büro.
36:10Ich wollte mich für meine ersten Seminare einschreiben. Jetzt, wo ich meinen Stundenplan habe.
36:15Ach, Sie gehen hier zur Schule?
36:17Mein erster Tag.
36:18Auf welche Schule gehen Sie denn?
36:20Am Helene-Lange-Gymnasium.
36:22Da war ich auch. Ist schon ein paar Jahre her.
36:25Sind Sie schon länger bei Malacron?
36:27Nein, ich bin ganz neu hier. Das ist alles noch ziemlich spannend.
36:31Mit ein paar Regeln habe ich auch so meine Probleme.
36:34Welche speziell?
36:35Der Verzicht auf Rot. Welche Frau lackiert sich nicht gerne mal die Fingernägel rot?
36:39Und ich vermisse jetzt schon meinen Lieblings-Lymphstift.
36:42Und rote Paprika.
36:43Ja.
36:44Aber auf rote Beete kann ich ziemlich gut verzichten.
36:46Oh, ja! Oh, die sind so... Oh!
36:49Etwas mehr Konzentration in diesen Räumen, ja?
36:56Sonst geht das Sender verloren.
37:03Sonst geht das Sender verloren.
37:05So passt. Der war gut.
37:10Lotte, du wolltest Termine machen?
37:13Ja.
37:15Ähm, für den Anfängerkurs und für das erste Cleaning.
37:19Sehr gut.
37:25Äh, ich will dich stören. Ich habe nur später noch einen Kurs hier. Deshalb lasse ich die Tasche da.
37:29Hm. Ich freue mich schon, mit Ihnen zu arbeiten. Wiedersehen.
37:33Gut.
37:35Wollen wir mal sehen, wie viel Zeit wir...
37:38...für die Kurse finden, hm?
37:41Dann müsst ihr gleich da sein.
37:43Dann müsst ihr gleich da sein.
37:57Wie bleibt mir denn gemessen, dass er in der Trainingszeit müsste er längst hier sein?
38:00Ich habe keine Ahnung, wie man die anderen jetzt übersehen.
38:02Oh, oh, oh!
38:04Oh nein, da kommen schon die ersten Amateure. Das glaube ich doch nicht. Was war denn da los?
38:08Da!
38:22Auch schon da.
38:24Herr Berger hatte da eine Unterstützung ohne Strecke gebraucht.
38:27Ja, ich war. Also, ich...
38:30...wird dann abgeschnitten.
38:33So mies?
38:34Oh God, just make me nothing out of the house.
38:44That's even good.
38:46Total.
38:47Our Werbetriger is in the middle of the field over the Ziellinie.
38:50Jogged.
38:51Very unmerited.
38:53Respekt and Reife are important for the reason to the Peter-Sender.
38:58That should you be able to make it.
39:00It's not a pity, but the situation was just a bit funny.
39:07Gegen Humor is nothing to do.
39:09But mäßige your emotions.
39:12Find your middle.
39:13Bleib in the concentration.
39:14That's try I.
39:16Not enough.
39:18The chip- card to our house can I do not trust you.
39:22You are not yet.
39:24I thought I would get it today.
39:27She is as a exercise in the boat.
39:28You are always reminded me of how much you have to do it to your own self to open.
39:34And that's why you do it.
39:36Yeah.
39:38Then you should decide now, if you have a subventioned course or just the expensive hours of the day you want.
39:45Yeah?
39:47Brian.
39:47Hello, Lotte.
39:48Stare ich?
39:49Nein.
39:50Come here.
39:51We have to say that Lotte has the way to us found.
39:54Brian can be a role.
39:59He works hard on himself.
40:02Because you do my way.
40:04And you do it too, Lotte.
40:07You have a great potential.
40:11If you are ready, I would like to work with you and your mirror.
40:14I will work with you and your eyes.
40:14I will work with you and your eyes.
40:15You are ready.
40:16I will work with you and your eyes.
40:17Hey. Oh, hey.
40:32I'm just from the Triathlon.
40:34That's pretty hard.
40:36Have you ever imagined,
40:37there you go with me?
40:38Well, I don't have the time,
40:40I'm going to do it right now.
40:41Like a sack.
40:43Oh, we've already been waiting for you.
40:45Hello.
40:46Hello.
40:46Ich wollte meine Geschäftspartner dabei haben,
40:49wenn ich auf Cent drücke.
40:52Cent, schön.
40:53Und was passiert dann?
40:54Dann habe ich meine abgesicherte Existenz bei Paul
40:56gegen eine ungesicherte Zukunft
40:59als Selbstständige eingetauscht.
41:01Cent.
41:02Das war jetzt eine Kündigung, oder?
41:04Ja, ich bin jetzt frei.
41:06Ich bin eine Selbstständige.
41:09Toll.
41:10Na dann, auf dich,
41:12auf Hedlund,
41:13auf die Senkrechtstarterin
41:16und ihr eigenes Label.
41:18Dank deiner Hilfe, Merlo,
41:19und dank deiner großzügigen
41:21finanziellen Unterstützung
41:22habe ich es geschafft.
41:23Du bist großartig.
41:25Dank euch.
41:26Auf dich.
41:27Auf euch.
41:33Ja.
41:35Ist das toll?
41:36Küss mich.
41:36Küss mich.
41:39Du, ich auch.
41:40Hi.
41:48Ach, Mensch, Ben, jetzt sieh's doch mal positiv.
41:50Immerhin bist du durchgekommen.
41:51Was gut sind, Britta?
41:53Das ist echt lieb von dir, aber...
41:54Ich bin total frustriert.
41:57Ihre Zeit war gar nicht so schlecht.
42:00Im letzten Jahr
42:01werden sie vorne mit dabei getroffen.
42:02Ja, siehst du,
42:03und dieses Jahr war die Konkurrenz
42:04einfach härter.
42:05Nein, ich war einfach nicht hart genug.
42:07Ich hab wirklich alles gegeben,
42:08aber...
42:09ich hatte keine Chance.
42:11So weit warst du jetzt auch nicht
42:12hinter den Ersten.
42:14Ich muss jetzt mal die Medaillen
42:15übergeben, komm.
42:18Ich kann länger nicht hinsehen.
42:21Britta verleiht die Preise
42:22und ich geh dir aus.
42:24Jetzt sehen Sie's doch mal sportlich.
42:25Es war Ihr erster Triathlon.
42:27Nächstes Jahr sind sie vorne mit dabei.
42:32Oh, Ihre Frau verlangt nach Ihnen.
42:34Der Heidepaar-Job.
42:35Jetzt müssen Sie Hände schütteln.
42:52Ich hab schon gedacht,
43:03du kommst nicht.
43:05Zwei Minuten nach.
43:06Nein, das war kein Vorwurf.
43:10Ich bin sehr froh,
43:10dass du da bist.
43:11Ich hab' nachgedacht.
43:22Es war ein Fehler,
43:23so lange auf Korfu zu bleiben.
43:26Ich war mir unserer Liebe
43:27einfach zu sicher.
43:29Ich dachte, nichts
43:30könnte uns irgendwas anhaben.
43:35Ich...
43:35Ich bin noch nicht fertig.
43:37Dein Seitensprung,
43:42der hat mich sehr verletzt.
43:44Und ich weiß nicht,
43:45ob und...
43:47wie ich dir wieder vertrauen kann.
43:54Aber...
43:55Ich liebe dich.
44:01Immer noch.
44:04Und ich werde kämpfen.
44:06Um dich und um unsere Ehe.
44:22Liebe Merle,
44:24ich arbeite an den Vorbereitungen
44:26für das Race of the Proms
44:28auf der Trab-Rennbahn.
44:30Es fühlt sich fast ein bisschen an
44:31wie damals,
44:32als wir gemeinsam
44:33den Ascania-Park geöffnet haben.
44:39Herr Flickenschild.
44:42Guten Tag.
44:44Ich mache mir große Sorgen
44:45um die Pferde in Ihrem Stall.
44:46Wir müssen umgehend etwas unternehmen.
44:48Entschuldigen Sie,
44:49wer sind Sie?
44:49Und wie kommen Sie dazu,
44:50mich belehren zu wollen?
44:52Du, ich hab' dir doch gesagt,
44:53du sollst warten.
44:55Entschuldigen Sie,
44:55Herr Flickenschild.
44:56Aber wenn es um seine Patienten geht,
44:58ist mein Mann nicht zu halten.
45:00Ich kann noch immer nicht folgen.
45:03Darf ich vorstellen?
45:04Doktor Udo Ebene,
45:05mein Mann.
45:06Er war gerade bei
45:07Lady Applewhite and Genie.
45:09Und ich habe mit dem Arzt
45:10der Rennbahn gesprochen.
45:11Die Ergebnisse der Bluttests
45:12liegen jetzt vor.
45:14Es tut mir leid,
45:14Herr Flickenschild.
45:15Ich habe gehofft,
45:17ich hätte mich geehrt.
45:19Die Pferde haben Herpes.
45:21Die bei Dr. Reufels,
45:22also die Vertretung
45:23meines normalen Tierarztes,
45:24die auf dem Gutsuchthet,
45:25hat eine Erkältung
45:26diagnostiziert.
45:27Die Blutwerte,
45:28die der Arzt
45:28der Trabrennbahn veranlasst hat,
45:31zeigen einen anderen Wert.
45:33Ja.
45:33Und Herpes ist...
45:35Tödlich.
45:35Im schlimmsten Fall.
45:37Also,
45:37sieben Tage Quarantäne
45:38und Antibiotika
45:40für alle Pferde,
45:41die mit dem Virus
45:42in Kontakt gekommen sind.
45:43Und auch profilaktisch.
45:46Quarantäne?
45:47Aber was wird aus dem
45:48Race of the Proms?
45:50Tja dann.
45:52Alles Gute.
45:54Tschüss.
45:54Tschüss.
45:57Hey, hey.
46:01Darf ich noch nachschenken?
46:02Nein, danke.
46:03Ich habe genug.
46:05Sag mal,
46:06was ist denn bloß los mit dir?
46:07Du bist den ganzen Tag
46:08schon so komisch.
46:11Mir ist was klar geworden.
46:13Ich will nicht ewig Pilot sein.
46:16Puh.
46:17Aus welcher Ecke
46:18kommt das denn jetzt?
46:19Das ist doch
46:20dein Traumberuf.
46:21Ja,
46:21ist eine gute Art,
46:22sein Geld zu verdienen, aber...
46:24Aber?
46:25Was?
46:26Die Zeiten ändern sich.
46:29Ich will mir was Eigenes aufbauen.
46:30Etwas mit Zukunft.
46:31Genauso wie du.
46:33Das kommt dir zu überraschend,
46:35aber deswegen musst du doch
46:36nicht so grießgrämig sein.
46:37Doch.
46:37Ich brauche das Geld selbst.
46:43Ich kann dir die 45.000 Euro
46:44nicht geben.
46:52Er ist abgesprungen
46:53und es sinkt zu heiß.
46:54Ein Unglück
46:57kommt selten allein
46:58als mit den anderen
46:58vier Anteilseignern.
47:01Ja, mit denen
47:01muss ich versuchen,
47:02eine Lösung zu finden.
47:04Sonst kann ich bei der
47:04Trabrennbahn
47:05Insolvenz anmelden.
47:06Es war ein langer Tag,
47:07du bist sicher müde.
47:08Gute Nacht.
47:21Erzählt ihr beiden mir nicht,
47:23seit ich denken kann,
47:23wie wichtig es ist,
47:24immer die Wahrheit zu sagen?
47:26Ehrlichkeit und Offenheit
47:28sind sehr wichtig,
47:29auch wenn es mal
47:30unankennend ist.
47:32Dann sagt ihr beiden mir jetzt bitte,
47:33was zum Schnorchel
47:34mir alle los ist.
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