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Rote Rosen Folge 4319
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00:00¿Kämpfst du überhaupt noch um uns?
00:01Ja, jede Minute.
00:03Bitte, komm zu dir, ok?
00:04Und triff eine Entscheidung, auch für Pelle und Charlie.
00:07Jess oder wir.
00:08Kannst dich beides haben.
00:10Royale Etikette im 21. Jahrhundert?
00:12Und jetzt soll ich lernen, wie man sich richtig benimmt.
00:14Du musst es nicht lesen.
00:15Ist vielleicht nicht schlecht, ein bisschen Bescheid zu wissen.
00:18Ich liebe dich, so wie du bist.
00:19Keine Sorge, ich hab nicht vor, mich zu verbiegen.
00:22Ich fände ein Mädchen teuer, aber ich freu mich genauso, mein Junge.
00:25Es okay.
00:41Das ist, wie du es dir gewünscht hast.
00:45Das ist, wie du es dir gewünscht hast.
01:13Herzlichen Glückwunsch.
01:17Danke.
01:19Tochter, hättest du das gedacht?
01:21Was ist denn hier los?
01:24Mama.
01:26Gerne.
01:28Es tut mir so leid, Jess.
01:30Alles gut, wirklich.
01:31Es ist wirklich wunderschön.
01:35Na nun?
01:37Was wird hier denn gefeiert?
01:39Eine Tochter.
01:40Oh.
01:41Nein.
01:43Ich hab auch vor Bett.
01:43Na dann würde ich mal sagen, herzlich willkommen im Club.
01:46Ja.
01:48Olivia bekommt sowas wie eine kleine Schwester.
01:52Oh, jetzt werde ich auch ganz früher selig.
01:55Da kommt, komm.
01:56Hier gibt's Kuchen.
01:58Das lassen wir uns nicht zweimal sagen, ja?
02:01Sollen wir mal gucken, wo der kleine Bier ist?
02:03Du hast einen Umschlag und einen Quatsch, oder?
02:06Der kommt, der Kuchen wartet.
02:11Was ist denn hier los?
02:19Ja, wir sind ganz normal auch mit Valerie geschafft.
02:21Allein ist mit dir auch schon.
02:24Okay.
02:26Okay.
02:27Okay.
02:28Okay.
02:33Okay.
02:51Ich weiß nicht, was ich machen soll.
02:56Mir ist das alles zu viel.
02:58Du musst es erstmal gar nicht machen.
03:02Das sieht man mal anders.
03:04Wieso?
03:06Laut Ihrer Aussage bin ich schuld an der Krise mit Daniel, weil ich nicht kämpfe.
03:09Wie bitte?
03:12Die Frau überzeugt mal wieder mit ihrem mütterlichen Einfühlungsfluss.
03:18Richard.
03:21Will Daniel unsere Ehe überhaupt retten?
03:25Wir sind einfach ein bisschen durcheinander.
03:28Die Schwämmerei für Chairs.
03:29Irgendwer denkt ja an, dass da mehr ist.
03:32Und du?
03:33Absurd.
03:35Hab genug.
03:37Ich...
03:38Ich...
03:41Ich kann nicht zu Hause sitzen und warten, dass ihm Chairs langweilig wird.
03:45Ich bin wirklich kein Ehe-Experte.
03:48Aber gib ihm Zeit.
03:50Er kommt von selbst drauf.
03:51Und er darf einen Missbrauch.
03:53Ja.
03:54Mir ist so schwer.
03:55Auch wegen der Kinder.
03:57Ich meine, er muss doch mal eine Entscheidung treffen.
03:59Das ist doch kein Zustand.
04:00Ich verstehe dich.
04:01Tu jetzt aber bitte nichts Unüberlegtes.
04:03Es geht um deine Familie.
04:15Ach, Gerd, sag mal, musste das sein?
04:18Konntest du nicht einfach das mal lassen auf mich hören?
04:22Ach, ich meine, hast du nicht gesehen, wie sie sich gefreut hat?
04:27Ja, aber es hätte auch schiefgehen können, ne?
04:30Du weißt ja, wie kompliziert das Verhältnis zwischen Daniel und Jess ist.
04:34Ja, ja, aber du hättest mir auch mal sagen können, wie kompliziert das ist.
04:38Ich glaube es nicht.
04:39Es gab eine Verwechslung.
04:41Habt ihr, habt ihr wenigstens die Praxis verklagt?
04:44Ja, das wollten die Parteien nicht.
04:46Man hat sich wohl geeinigt.
04:49Aber Jess und Daniel, die können sich ja irgendwie ganz gut leiden.
04:54Jetzt, obwohl sie überhaupt nicht...
04:56Also, jetzt hör mal auf, dich einzumischen.
04:58Das bringt doch keinem was.
05:00Was machst du eigentlich?
05:01Nimmst du einen neuen Podcast auf?
05:03Ja.
05:04Zweiter Teil, Franka und Owe.
05:08Gut.
05:11Hallo.
05:12Hallo.
05:12Entschuldigen Sie bitte.
05:14Die Pressestelle des Königshauses,
05:17die hat eine zweite Folge deines Podcasts untersagt.
05:20Es tut mir leid.
05:24Frankas Auftritt in Paris, das war vielen zu viel.
05:29Ich weiß, es ist spießig,
05:30aber ich möchte übermorgen Franka meiner Familie vorstellen.
05:35Und da möchte ich jetzt nicht unnötigen Streit über den Zaun brechen.
05:37Ja.
05:38Also, die Pressestelle, die klingt ja wirklich richtig streng.
05:44Es ist sie.
05:46Es tut mir wirklich leid.
05:47Wir können da nichts machen.
05:51Verstehe.
05:55Mit wem mache ich denn jetzt hier die nächste Folge?
06:01Nee, nee, nee, nee, du.
06:03Nee, nee.
06:04Nein.
06:05Ja, komm.
06:05Also, wir haben jetzt hier monatelang Jess unterstützt.
06:09Du kannst mir jetzt wirklich mal keinen Gefallen tun.
06:11Bitte, bitte, bitte, bitte.
06:13Du bist total der Richtige.
06:17Hast du gesehen, wie verloren Daniel aussah?
06:21Irgendwie ganz traurig.
06:25Er ist eben kein Teil deines Lebens.
06:27Und auch keines von unserem.
06:30Ja.
06:31Das wird er wahrscheinlich auch nie sein.
06:37Aber trotzdem dieser Moment, wo wir erfahren haben, dass wir eine Tochter bekommen.
06:45Es war perfekt.
06:48Es hat sich kurz so angefühlt, als es sich kurz so angefühlt ist.
06:51Es könnten mir ein paar sein.
06:53Für immer.
06:57Tut mir leid, dass es so kompliziert ist.
07:03Ich bereue einfach jetzt schon wieder, dass ich so einen Moment mit Daniel hatte.
07:07Auf eine Wunde, ne?
07:10Ja.
07:11Ja, das kenne ich.
07:14Das ist wie bei Katharina.
07:15Der ist verwehrt, blieb mit Leonhard zusammen zu sein.
07:19Ah, Moment.
07:21Ich habe noch was für dich.
07:30Bitteschön.
07:34Ein Sternenprojektor.
07:36Damit kannst du die Sterne sehen.
07:39Auch wenn es regnet.
07:41Oh Gott.
07:42Das ist ganz, ganz süß.
07:43Danke, Julius.
07:44Sehr gerne.
07:46Wenn du willst, können wir nachher mal anmachen und zusammen gucken, ob wir Sternenbilder entdecken.
07:50Ich würde total gerne, aber ich muss noch Zuhaltung machen.
07:54Okay, ein anderes Mal.
07:56Aber weißt du was?
07:57Ich glaube, ich probiere den nachher schon mal im Laden aus.
07:59Das ist auf jeden Fall sehr, sehr süß.
08:14Hey.
08:15Dignity, modesty, integrity.
08:18Wie würdest du das übersetzen?
08:21Würde, Bescheidenheit, Integrität.
08:24Okay.
08:26Kriege ich hin.
08:27Gut.
08:28Hier steht, ich soll nur schwedische Designer tragen.
08:32Besorge ich dir.
08:38Ich soll mit der Öffentlichkeit durch vorbereitete Reden und Besuche interagieren.
08:44Franka, die Betonung liegt auf vorbereitet.
08:48Ich bin immer vorbereitet auf alles.
08:52Was Sie damit meinen, ist das Gegenteil von spontan.
09:00Weißt du, wie man sich bei einem Dinner verhalten soll?
09:04Ja, freundlich.
09:06Tischgespräche nach jedem Gang wechseln, von rechts nach links.
09:09Ja, hat auch was Gutes, dass ich jahrelang kein Teil des Hofes war.
09:16Aber so ernst meinen die das doch alles nicht, oder?
09:20Oh Mist, wir haben den Podcast vergessen.
09:22Franka, Franka.
09:25Das Königshaus hat den Podcast untersagt.
09:30Echt?
09:32Ja, es tut mir leid.
09:36Würde, Bescheidenheit, Integrität.
09:41Okay, gut.
09:42Gut, ich...
09:44Ich hatte sowieso nicht so viel Lust, diesen Podcast zu machen.
09:50Ich geh jetzt nochmal in die Stadt.
09:52Ich hab noch einen Termin wegen dem kleinen Wasserkraftwerk.
09:56Ja?
09:57Gut.
09:58Termin in der Öffentlichkeit.
09:59Benimm dich.
10:01Mach ich.
10:06Bis später.
10:37¿Lust auf Kaffee und Kuchen?
10:39Ich war extra mal in der Konditorei.
10:42Keinen Kaffee nach zehn.
10:44Wenn ich die Dinge nur sehe, kriege ich schon einen Glucoseschock.
10:48Man muss sich auch mal etwas gönnen.
10:50Tu ich doch. Ich gönne mir Gesundheit.
10:55Victoria, was soll das?
10:57Du machst Lou Vorwürfe, schuld an Daniels Untreue zu sein?
11:03Ich finde es wichtig, Lou zu informieren, dass sie Verantwortung trägt.
11:06Für die Firma, die Familie und die Kinder.
11:10Genau in der Reihenfolge nehme ich an.
11:12Das ist meine Art der Fürsorge.
11:14Ja, eine sehr spezielle Art.
11:18Richard, ich bitte dich, du weißt doch, dass Lou zu Kurzschlusshandlungen neigt.
11:21Immer muss sie gleich flüchten.
11:23Nach Amerika, wie damals bei ihrem Reitunfall.
11:26Was hatte das damit zu tun?
11:27Du entschuldigst mich, wir haben gleich einen Arbeitstermin.
11:42Kuchen?
11:43Schoko-Erdnuss-Schnätzchen.
11:45Erdnuss-Allergie.
11:49Was für ein Arbeitstreffen?
11:51Geschäfts der MK treffen sich, da bist du nicht dabei.
11:54Es gibt ja noch keinen Aufsichtsrat.
11:58Ich habe gehört, du hast Probleme mit deinem Kandidaten Gerhard Böttcher.
12:02Interner Lizenz.
12:06Keine Sorge.
12:07Böttcher macht das schon.
12:13Kostlos.
12:25Hey.
12:27Viktoria hat mich auch zu dem Treffen geordert.
12:29Ja, das findet im Gartenhaus statt, damit die Jungs nicht alleine sind.
12:33Perfekt, dann kann ich dich ja noch sehen.
12:35Ja, perfekt.
12:38Na, wie war dein Treffen mit Jess und ihrem Papa?
12:43Ehrlich gesagt war das eine Gender-Reveal-Party.
12:46Ach.
12:48Ich habe es nicht gewusst.
12:51Und?
12:54Mann, du weißt es ja nie zu 100 Prozent.
12:57Ein Mädchen.
13:00Na, gratuliere dir.
13:03Das war ja immer dein Traum.
13:08Das war unser Traum.
13:13Wahrscheinlich vielleicht sogar unser letzter gemeinsamer, oder?
13:19Lu, ich...
13:22Ich habe heute gemerkt,
13:26wie sehr ich zu euch gehöre.
13:28Zu dir und den Jungs.
13:29Ihr seid mein Zuhause.
13:35Das Meeting fängt gleich an.
13:59Das Meeting fängt gleich an.
14:08Herr Flickenschild.
14:10Grüß dich.
14:11Ah, Herr Gustafsson.
14:12Hallo.
14:13Und was führt Sie in die Stadt?
14:15Ich muss noch einige Sachen erledigen, bevor ich übermorgen nach Schweden abreise.
14:19Diesmal mit Franka, übrigens.
14:21Oh, Glückwunsch.
14:24Prinz trifft Gärtnerin wie im Märchen.
14:27Und das Ganze mit glücklichem Ausgang.
14:30Ja, am Ende sicherlich.
14:32Aber Franka hat aus dem steifen Empfang in Paris ein, sagen wir mal, rauschendes Fest gemacht.
14:38Ja.
14:39So habe ich Frau Pötz ja in Erinnerung.
14:41Genauso liebe ich sie auch.
14:43Sie lässt sich von nichts und niemandem einschüchtern.
14:45Und sie ist wahrscheinlich auch die freieste Person, die ich kenne.
14:48Und am Hof gibt es sicherlich strenge Regeln.
14:51Ja, ich hoffe, dass ich sie in der ersten Zeit aus der Schusslinie nehmen kann.
14:55So schlimm?
14:58Ich bin zwar nicht ganz so im Fokus wie mein Onkel, der König,
15:01aber die Presse stürzt sich schon auf alles und jedem im Königshaus.
15:07Entschuldigen Sie, aber ich muss da rangehen.
15:10Alles Gute.
15:11Schönen Tag noch.
15:12Danke.
15:14Hallo?
15:15Gunther, ich brauche dringend meinen alten Kollegen für ein Projekt.
15:19Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Fluch der Hormone.
15:26Mit einer Folge, die was wagt.
15:30Und die gesellschaftliche Tabus bricht.
15:33So viel kann ich schon mal verraten.
15:35Es freut mich sehr, heute mit zwei erfahrenen Männern sprechen zu können.
15:42Gerd Böttcher und Gunther Flickenschild.
15:46Hallo.
15:47Hallo.
15:48Also wir sind tatsächlich fahrene Geschäftsmänner, potente Männer im besten Alter.
15:56Ja, was mich eher interessiert, also nicht so sehr das Geschäftliche als vielmehr.
16:02Wie potent ist das Alter?
16:04Ja, Sex, Fantasien, Enttäuschungen.
16:15Wie ist das bei Ihnen?
16:19Nein, ja, ich.
16:22Nee, also was verändert sich denn wie und wenn überhaupt?
16:27Ja, also kurz, wie ist das Sexleben im Alter?
16:33Äh, ja, das ist ja wahrscheinlich einfach eine Frage, wie man sich dann im Alter noch managen kann.
16:41Hm, also wie ist das bei Ihnen, Herr Flickenschild?
16:43Also ich als Vertreter der herbst sich befindenden Generation kann nur sagen, ja, es besteht durchaus also der Wunsch nach
16:55Nähe und Zärtlichkeit.
16:59Ja, vielen, vielen Dank für Ihre Offenheit, Herr Flickenschild.
17:04Und das ist ja bei diesem Thema häufig so, dass das eher alles totgeschwiegen wird.
17:10Zum Beispiel auch der Einsatz von Pillen.
17:13Wie ist das denn für Sie zum Beispiel, Herr Böttje?
17:18Ja, da gibt es ja sicherlich ganz gute Artikel und die finden ja auch reichlich Abnahme.
17:27Ja, also ich finde dieses Tabu um dieses Thema eigentlich, ja, relativ absurd.
17:34Also wenn sich beide Partner darüber einig sind, dass Sie es gerne verwenden wollen, dann kann es durchaus hilfreich und
17:42nützlich sein.
17:44Ja, richtig.
17:46Und wie ist das für Sie, Herr Böttje?
17:50Sagen Sie mal.
17:53Ja, wie ich gerade gesagt habe, es gibt die Mittel und dann soll man sie...
17:57Ja, und wie ist es jetzt mit Sexspielzeug?
18:10Mein Ziel, Herrschaften, ist es nach wie vor, zu Emilias 100. Geburtstag richtfest für den Tower zu feiern.
18:19Augenblicklich wissen wir nur nicht, ob es klappt.
18:21Das war kein Touchdown.
18:24Dazu müsste die MK aber erstmals Grundstück erwerben.
18:26Wozu uns augenblicklich die Mittel fehlen?
18:29Weil du die Ernennung des Aufsichtsrats blockierst.
18:32Die MK könnte längst ein AG sein.
18:35Ich diskutiere nicht über Gerd Böttje.
18:38Ich habe dir gesagt, ich warte auf weitere Vorschläge, ansonsten bleibt es bei drei Aufsichtsratmitgliedern.
18:45Das war ein Catch!
18:46Das war kein Catch.
18:48Gut, also die Planungen für den Tower laufen ja weiter.
18:52Mama, Touchdown!
18:54Äh, Lo, ich habe absolutes Verständnis für deine Kinder, aber das hier ist jetzt ein Arbeitstreifen.
19:00Ich mache das.
19:03Okay, Wolfgang, ich weiß nicht.
19:05Jungs, ich erkläre dir, was du dir fährst.
19:06Setz dich mal hin.
19:09Okay, also.
19:10Mit der Planung der ersten Bauphase sind wir ja gut im Soll.
19:13Und sobald wir das Grundstück erworben haben, können wir in die zweite Phase gehen.
19:17Gut.
19:17Das ist gut.
19:19Und ich nehme gerne ab und zu mal deine Kinder.
19:36Oh, äh, Elli, ich muss aufhören, Britta ist gerade reingekommen.
19:40Ähm, ja, dann, dann viel Spaß noch mit deiner neuen Liebe.
19:43Und mach nichts, was ich nicht auch machen würde.
19:45Gut, tittis.
19:47Wie früher.
19:48Entschuldigung.
19:49Äh, ich habe jetzt immer Ersatz mit, falls ich anfange zu schwätzen, du weißt.
19:54Oh, du, die Wechseljahre werden doch dein bester Freund.
19:56Hm, sind sie schon, sind sie schon.
19:58Was ist das mit Elli und der neuen Liebe?
20:00Ganz geheimnisvoll.
20:01Sie sind online kennengelernt und wir chatten die ganze Nacht durch.
20:05Hallo, mein Kind.
20:09Das klingt auf jeden Fall interessant.
20:11Ja, das hoffe ich, hoffe ich.
20:13Der Jonas-Geschichte hat sich das auch mal verdient.
20:19Brauchst du Hilfe?
20:20Nee, ich suche nur was.
20:23Und was?
20:26Äh, irgendwie eine alte Rührschüssel oder so.
20:29Wofür?
20:31Auf der Packung steht, man soll grüne Haarfarbe nur in alten Behältern mischen.
20:36Grüne Haarfarbe.
20:38Herr Böttcher, also Gerd, wie hat die Arbeit die Liebe beeinflusst?
20:46Also dazu fällt mir das Thema Führungsqualität an.
20:51Also in der Lage sein, Verantwortung zu übernehmen.
20:54Hm, also lass mich mal konkreter werden.
20:57Schade zu viel arbeiten in der Partnerschaft.
21:01Entschuldige, ich muss doch schon Geld verdienen, oder?
21:04Also sich jetzt nur um den Gefühlskram kümmern, das bezahlt doch keine Brötchen.
21:09Ja, da frage ich mich natürlich jetzt, was deine zwei Ex-Frauen dazu sagen würden.
21:15Ja.
21:18Also, ähm, warst du mit deinem Beruf verheiratet, sodass deine Ehen nicht gehalten haben?
21:26Hm?
21:29Ja, Anni hat das mal erwähnt.
21:32Äh, das ist eine von seinen Ex-Frauen.
21:35Äh, Gunther, was sagst du denn dazu?
21:39Also ich müsste lügen, wenn ich nicht sagen könnte.
21:41Ich habe auch die eine oder andere Partnerschaft in den Sand gesetzt, aber ich bin nicht besonders stolz darauf.
21:48Ich meine, ich habe keine Lust, den Sack und Asche zu gehen, bloß weil ich Geld verdient habe.
21:52Ich meine, es ist doch keine Schande, Karriere gemacht zu haben, oder?
21:56Und eine Person, die das nicht versteht, die ist nicht die richtige für eine Partnerschaft.
22:01So, das ist alles, was ich dazu sagen kann.
22:05Hm.
22:06Ja.
22:08Vielen, vielen Dank meinen beiden Gästen für dieses interessante Gespräch.
22:15Gerd Böttcher und Gunther Flickenschild.
22:19Danke sehr.
22:20Und auch Ihnen und euch, liebe ZuhörerInnen, für eure Aufmerksamkeit.
22:27Und bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt, Fluch der Hormone.
22:32Eure Gisela.
22:34Nee, Lili, grün fällt aus, wirklich.
22:37Ach, du verstehst das nicht.
22:38So schwer ist es nicht.
22:39Du möchtest grüne Haare haben.
22:41Alle Mädchen aus der Sport AG färben sich die Haare in verschiedenen Regenbogenfarben.
22:46Warum?
22:47Wir wollen Zeichen für Toleranz setzen.
22:50Das ist eine großartige Idee, aber tut's nicht.
22:52Vielleicht auch ein T-Shirt.
22:54Das ist so langweilig.
22:56Und was ist das da, Team Toni?
22:58Das ist nicht langweilig?
23:00Du kriegst echt gar nichts mit.
23:02Ja, das hab sogar ich mitbekommen.
23:04Naja, alle fragen sich, wer jetzt mit Jonas zusammen ist.
23:06Toni oder Jess?
23:08Also ich frag's mich nicht, wer ist alle?
23:11Die Community of Clip Club.
23:13Ah, und weil es Social Media ist, ist es okay, dass es ein T-Shirt ist.
23:18Ach, du verstehst das nicht.
23:20Nee, offensichtlich nicht.
23:21Okay, wie wär's denn mit einer Strähne, als Kompromiss?
23:24Zwei.
23:25Eine.
23:27Ja gut, eine.
23:29Dann zeig mir jetzt bitte mal die Anleitung zum Färben.
23:32Hab ich schon im Laden weggeschmissen.
23:35Weil?
23:36Umweltschutz?
23:53Man darf nur reden, wenn man angesprochen wird.
23:57Krass.
23:58Ja.
24:00Dass das noch so altmodisch geregelt ist.
24:04Und mir bleibt nicht mehr viel Zeit, altmodisch zu lernen.
24:08Übermorgen geht's los.
24:10Och, erinnere mich nicht dran.
24:13Schön, dass du noch mal vorbeigekommen bist.
24:16Ja, klar.
24:17Die Jungs haben heute Oma-Tag und es tut schon auch mal gut, an was anderes zu denken.
24:23Och, du kannst mit mir die Hofetikette lernen.
24:30Daniel und Jess haben heute anscheinend erfahren, dass sie ein Mädchen bekommen.
24:39Aua.
24:43Daniel wollte immer schon noch ein Mädchen.
24:50Er liebt eure Jungs.
24:52Ja.
24:53Das hab ich heute auch wieder gemerkt.
24:55Boah, ich will einfach an was anderes denken.
24:58Es ist so ein elendiges Hin und Her.
25:00Mal denke ich, er kommt zur Vernunft und kehrt zurück zur Familie und dann kommt auch wieder Jess dazwischen.
25:07Ah, mach dir keine Sorgen.
25:12Jess muss heute länger im Laden arbeiten.
25:15Ah, gut.
25:18Jess muss sich heute wirklich nicht begegnen.
25:32Majestät.
25:34So einen Knicks musst du machen.
25:36Ist das nicht albern?
25:38Das will ich auch lernen.
25:39Einfach mal.
25:41Ach so.
25:55Ich glaube hier.
26:01Ah, Julius.
26:02Hallo, Uwe.
26:02Grüß dich.
26:03Frau Kaiser hat leider abgesagt.
26:05Familie in Angelegenheiten.
26:07Tut mir leid, dann hätten wir es auch im Rosenhaus klären können.
26:10Ja, ach kein Problem.
26:12Lüneburg bei Nacht ist immer einen Spaziergang wert.
26:14Das stimmt.
26:15Und außerdem hat dir ja Viktoria freie Hand gelassen bei den Scheidelberg im Hotel.
26:19Ach, das stimmt, ja.
26:20Und wir haben uns bereits auf einen groben Fahrplan für das Kleinwasserkraftwerk geeinigt.
26:24Ja.
26:24Ich glaube, dass es unseren Gästen wirklich gefallen wird.
26:27Danke.
26:31Oh.
26:35Schlechte Nachrichten?
26:38Ich soll Franka bei einer Audienz dem Königspaar vorstellen.
26:42Als offizieller Termin?
26:44Ja, direkt übermorgen.
26:47Ich hatte eigentlich gedacht, es familienintern regeln zu können, aber das Interesse an Franka
26:51ist anscheinend sehr groß.
26:53Sie möchten irgendwas im Palast veranstalten.
26:57Im Palast?
26:57Ja.
26:59Oh.
27:00Mach dir keine Sorgen.
27:02Franka will das, das, das alles wirklich.
27:06Ja, also wird sich ein Rückzieher machen und vermutlich auch nicht zu sehr aus der Reihe tanzen.
27:11Mich macht nur unglücklich, dass sie gleich in so offizielle Sachen reingezogen wird.
27:15Aber ihr wohnt doch nicht im Königshaus.
27:17Und einmal mit dem Königspaar plaudern, das ist sicher auch für Franka aufregend.
27:22Ja, vielleicht.
27:25Graf Gustavsson.
27:27Hallo.
27:29Schön, Sie hier zu wissen.
27:32Ciao.
27:35Grüß Sie.
27:36Hätten Sie nicht fünf Minuten Zeit für einen kleinen Plausch?
27:40Ich würde mich so freuen.
27:43Wirklich, ein Mitglied des Königshauses.
27:46Also wirklich.
27:48Uwe Gustavsson, grüß Sie.
27:49Johanna Janssen, ich freue mich.
27:51Die Freude ist ganz meinerseits.
27:53Wissen Sie?
27:54Janssen, die Frau Janssen.
27:55Ja.
27:56Also ich fand, da waren ein paar interessante Fragen dabei.
27:59Von Ihnen nicht.
28:01Das habe ich gemerkt.
28:02Wieso war es auf einmal so verkniffen?
28:04Das war doch früher nicht deiner.
28:05Es geht eben nicht jeder gerne mit seinem Privatleben aussehen.
28:10Du hast doch nichts zu verbergen.
28:13Wenn mein Bruder mitkriegt, dass Mathilde mich verlassen hat, dann.
28:18Oh.
28:19Es tut mir leid.
28:22Warum?
28:25Na, weil ich mit meiner Arbeit verheiratet bin.
28:28Das war schon der Vorwurf von Anni.
28:32War es denn so?
28:36Weißt du, wenn ich hier abends sitze und da kriege ich mit, dass in der Buchhandlung noch
28:41gearbeitet wird, dann macht mich das froh.
28:44Jess liebt ihre Bücher und den Laden und das ist doch nicht schlimm für etwas zu brennen.
28:52Nein, gar nicht.
28:53Ich war auch jahrelang mit der Arbeit verheiratet.
29:00Aber ich bin seit einer Woche im Ruhestand.
29:06Oh.
29:08Und jetzt?
29:11Fühlt sich an wie eine Vollbremsung.
29:14Ich meine, das Leben nach der Arbeit hat auch seinen Reiz.
29:17Ach ja, welchen?
29:19Also mal nach links, nach rechts gucken, über den Tellerrand hinaus.
29:22Außerdem, glaube ich, hast du genug zu tun.
29:26Weißt du, ich habe es geliebt zu arbeiten.
29:28Das hat mich jung gehalten.
29:32Aber ich finde wieder ein Projekt.
29:34Und die MK, die ist noch nicht vom Tisch.
29:40Du willst einfach nicht aufhören zu arbeiten.
29:42Nein, ich höre auch nicht auf.
29:44Ich mache weiter.
29:45Dafür bin ich doch ihr.
29:48Sollen sie andere suchen, die wenige arbeiten?
29:50Ich bin das nicht.
29:52Das ist klar.
29:57Du, äh, richte dich hier nur nicht zu häuslich ein.
30:00Ja, das wird kein Dauerzustand.
30:06Vergiss diese Buchhändlerin einfach.
30:09Recher hat er so einfach wäre.
30:13Das Kind?
30:16So ein Mädchen.
30:18Glückwunsch.
30:21Obwohl du nichts dazu beigetragen hast.
30:26Daniel.
30:30Diese Schwärmerei.
30:33Die ist nicht im Vergleich zu deiner Familie.
30:38Du warst so abweisend, als ich heute gesagt habe, dass sie mein Zuhause ist.
30:43Na, was erwartest du?
30:44Bei dem, was du hier abziehst, wäre ich auch abweisend.
30:47Ich wäre sogar noch ganz anders abweisend.
30:54Du brauchst Zeit, dir wieder zu vertrauen.
30:58Es wird schon.
31:01Ich fahre mich hin.
31:03Ja.
31:04Ich habe letzte Nacht nicht viel Schlaf bekommen.
31:06Ich auch nicht.
31:09Sorry.
31:12Schlaf gut.
31:12Geaba.
31:20Schlaf.
31:27Schlaf.
32:15Oh, schau mal, keine Selfies. Na, das scheint ja eine sehr aktuelle Ausgabe zu sein.
32:21Oh, das wird hart. Ich meine, wenn ich da mal zufällig so ein Diadem auf dem Kopf habe und dann
32:25kein Selfie, das geht gar nicht.
32:28Hey, Julius. Wo hast du Owe gelassen?
32:32Der hält noch ein kleines Bräuschchen mit Frau Janssen.
32:37Und mein höflicher Verlobter konnte natürlich einer Dame keinen Gefallen ausschlagen, ne?
32:43Ja, das steht sicher auch hier drin. Das Benimmbuch des Königshauses.
32:47Oh, darf ich?
32:48Mhm.
32:56Ich freue mich so, dass Sie sich Zeit nehmen, fünf Minuten mit mir zu verplaudern.
33:01Frau Janssen.
33:02Ich danke Ihnen. Wissen Sie, ich habe einen vierten Ehemann fertig. Der hat einen wunderbaren Wein im Burgenland, wissen Sie,
33:13in Österreich. Und das wollte ich dem Königshaus so gerne empfehlen.
33:19Frau Janssen, das ist eine sehr charmante Idee, aber ich glaube nicht, dass ich einen österreichischen Wein beim schwedischen Königshaus
33:24vielleicht bekomme.
33:25Ja, das wäre auch wirklich etwas ganz Besonderes.
33:29Ja.
33:30Sieht so aus, als könnte sich Owe von Frau Janssen loseisen und kommt gleich.
33:34Sehr schön. Sag mal, kann ich mir das hier ausleihen? Vielleicht finde ich da irgendwas, was ich im Hotel nutzen
33:41kann.
33:42Richard hat geschrieben. Daniel ist jetzt bei ihm zu Hause und geht früh schlafen.
33:50Es geht mich ja eigentlich gerade gar nichts an. Aber ehrlich gesagt freue ich mich schon, dass er sich jetzt
33:56mal ein bisschen Zeit zum Nachdenken nimmt und nicht bei Jess ist.
34:00Ja, das verstehe ich.
34:04Ich werde es dann auch packen. Owe kommt ja sicher gleich.
34:07Nein, geh noch nicht. Es ist doch gerade so gemütlich.
34:15Wissen Sie, ich würde mich wirklich... Ah, da kommt Herr Dallmann.
34:20Hallo.
34:20Hallo, kommen Sie doch zu uns.
34:23Hallo.
34:23Und setzen Sie sich zu uns.
34:25Ich würde gerne eigentlich nur schnell was essen.
34:28Ach ja, das läuft Ihnen nicht davon. Also bitte Platz zu nehmen.
34:33Frau Janssen, ich müsste eigentlich auch...
34:35Aber fünf Minuten. So lange wird es ja nicht dauern.
34:40Ja, na gut.
34:41Noch dazu hat er die Felder und das Weingebiet von Frau Saravacos zu verwalten und könnte vielleicht diesbezüglich ein Geschäft
34:53mit Ihnen machen.
34:54So, ich gehe jetzt oben retten.
34:58Hallo. Entschuldigt, dass ich störe. Kann jemand von euch Haare färben?
35:09Daniel.
35:10Hi.
35:11Hi.
35:13Also, was genau möchtest du? Anschließend.
35:18Ach so. Ich dachte nicht, dass du nach meiner Nachricht direkt vorbeikommst.
35:24Bei verschiedenen Spannungen ist es manchmal besser, vor Ort zu sein.
35:28Ja.
35:29Ähm, hier, also da, ähm, da steht 110 Volt drauf, aber ich, ähm, ich weiß nicht, ich kann nicht schon
35:36wieder einen Großschluss gebrauchen.
35:38Das sind Sternprojekte, oder?
35:39Ja.
35:40Cool.
35:41Ähm, manche Geräte lassen sich auf 220 umstellen. Ist der neu?
35:46Äh, ja. Das ist ein Geschenk von Julius für unsere Tochter.
35:49Aber als Referenz für Katharina und Leonhard, die auch immer zusammen Sternen geschaut haben.
35:54Das ist aber sehr umsichtig von Ihnen, ähm, an deinen Roman zu denken.
35:59Ja.
36:00Okay.
36:01Eigentlich ist der umgestellt, aber...
36:05Irgendwie klappt's nicht.
36:07Äh, naja, ähm, muss man die nicht dafür...
36:13...anschalten.
36:17Wow.
36:18Wow.
36:27Du und Böttcher, ihr redet über Hormone?
36:32Naja, also eher, eher, weniger. Aber mir ist dabei klar geworden, dass ihr auf einer Wellenlänge liegt.
36:40Wie kommst du denn darauf?
36:43Euch beiden geht es immer nur um Arbeit. Arbeit steht an erster Stelle und Arbeit ist eurer Erfüllung.
36:51Und wer, wenn nicht Gerd Böttcher wäre, mit so einer Einstellung besser geeignet für den Aufsichtsrat, hm?
36:58Hör dir den Podcast einfach mal an.
37:01Das werde ich ganz bestimmt nicht tun.
37:03Das werde ich ganz bestimmt nicht tun. Fremdschänen ist nicht mein Hobby.
37:06Ah ja, wahrscheinlich müsstest du deinen Enkelkindern halt was vorlesen, hm?
37:10Äh, danke für den Kaffee.
37:28Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Fluch der Hormone.
37:35Lilly, die Einwirkzeit dauert ca. 10 Minuten.
37:39Sollten wir aber in 10 Minuten nochmal Bescheid sagen, oder?
37:42Vielen Dank, dass du so spontan eingesprungen bist. Ich hoffe, ich habe euren Abend nicht zerstört.
37:46Nein, Lu wollte sowieso gerade gehen und Ove ist ja noch gar nicht da.
37:50Wo ist Ove eigentlich?
37:52Ja, der wurde von Frau Jansen im Kalas erkannt.
37:55Oh Gott.
37:58Oh.
38:00Ove.
38:02Hallo?
38:03Kaudor Diadem.
38:05Franka, ich komme hier nicht weg.
38:07Du nimmst die repräsentative Pflicht im Umgang mit der normalen Bevölkerung aber sehr ernst.
38:12Ja, ich bin mir nicht ganz so sicher, ob Frau Jansen so zur normalen Bevölkerung gehört.
38:16Du kannst bei Frau Jansen ja schon mal üben, wie man mit der Presse umgeht, wenn sie zu aufdringlich wird.
38:21Höflich ablehnend.
38:23Du kommst mich also nicht retten.
38:26Trotz Codewort Diadem.
38:28Du schaffst das, okay?
38:29Kuss.
38:30Kuss.
38:36Gott, der Arme.
38:39Ich bin mal gespannt, wie lange er braucht, um Frau Jansen abzuwimmeln.
38:42Lange.
38:43Sag mal, sind die Benehmenregeln bei Hof wirklich so streng?
38:46Boah, die sehen das total penibel.
38:49Den ganzen Tag Regeln lernen.
38:52Dann, da überkommt mich der Wunsch, irgendetwas Wildes zu machen.
39:00Na, dann los.
39:01Wer macht mit?
39:03So, jetzt muss ich aber wirklich los.
39:05Ich muss morgen wieder früh auf dem Ziegel.
39:06Ja, aber ich bitte Sie, und Ihr Essen?
39:10Das nimmt er mit, und ich muss eigentlich auch los, Frau Jansen.
39:13Ja, aber das geht doch nicht.
39:15Sie haben mir doch versprochen, mir noch über den Nobelpreis mit mir zu plaudern.
39:21Ähm.
39:23Ja, das ist...
39:24Also bitte.
39:25Das ist richtig.
39:27Warum nicht?
39:28Gut.
39:37Was denkst du?
39:42Ich denk daran, wie du auch bald mit deiner Tochter Sterne schauen kannst.
39:52Ich hab letztens ein Kapitel über Katharina und Leonard geschrieben, wie sie zusammen im Boot Sterne schauen.
40:00Sag mal, sind die beiden...
40:03Also gab's die wirklich?
40:05Mhm.
40:07Ja.
40:10Die ihre Liebesgeschichte ist genauso tragisch und schön, wie ich sie aufschreibe.
40:20Echt?
40:21Mhm.
40:33Franke, hi.
40:34Lu, du hast dein Haltstuch vergessen.
40:37Äh.
40:38Lu?
40:39Äh, Entschuldigung, ich war kurz abgelenkt.
40:41Da leuchten Sterne im Buchladen.
40:43Ach, Jess, die alte Romantikerin.
40:45Julius hat dir einen Sternenprojektor geschenkt.
40:47Und wahrscheinlich liegt sie gerade alleine da im Laden.
40:50Ach, süß.
40:50Ja, Sternen und liest.
40:52Warum hast du angerufen?
40:53Du hast dein Tuch vergessen.
40:56Ah, danke.
41:00Lu?
41:01Franke, weißt du noch?
41:04Als wir alle diese Zwillingskundometen angeschaut haben.
41:11Damals war die Welt noch in Ordnung.
41:13Und das wird sie auch wieder sein.
41:15Ja, wenn du das sagst.
41:18Ich hol das Tuch dann morgen, ja?
41:20Danke fürs Bescheid sagen.
41:22Schlaf gut.
41:23Du auch.
41:24Und komm gut nach Hause.
41:25Danke.
41:35Als Katharina den Doppelkometen entdeckt hat, hat sie die Gestirne nach Sichel und Leonard benannt.
41:43Ungefähr wie die beiden stehen sie in ständiger Anziehung zueinander.
41:51Welche meinst du?
41:52Die da?
42:03Ich hätte da immer einen Laserfreund dabei.
42:08Meinst du die?
42:09Nein.
42:13Die da.
42:17Die da.
42:21¡Ah!
42:50Guten Morgen.
42:52Guten Morgen.
42:54Du bist gestern eingeschlafen.
42:55Ich wollte dich nicht alleine messen.
42:59Danke.
43:02Sorry dafür, das...
43:05Das sind die Hormone.
43:11Ich...
43:11Ich fände es übrigens sehr schön.
43:17Ich auch.
43:31Jess.
43:36Ich...
43:37...muss mich entscheiden.
43:41Und es fängt mir wahnsinnig schwer.
43:45Und letzte Nacht, es...
43:48...fühlte sich so an, als wären wir...
43:51...Katharina und Leonardo, als wäre das irgendwie Bestimmung.
44:00Die beiden konnten nicht zusammen sein, weil...
44:02...deonhard verheiratet war.
44:11Jetzt sag nicht, dass die das gehört hat.
44:14Doch.
44:15Ach, komm.
44:17Dann kann ich mir die MK-Geschichte abschmecken.
44:19Nein, nein, nein, nein.
44:20Nicht so vorher.
44:21Aber was? Zwei alte Männer labern über ihre Gefühle.
44:26Das ist doch nicht seriös.
44:27Ich habe heute Morgen mit Viktoria gesprochen und...
44:30...sie ist einem zweiten Kennenlernen gegenüber, wegen des Aufsichtsratsposten.
44:35Durchaus aufgeschlossen.
44:36Ey, wirklich nicht.
44:37Du bist genau der Richtige für den Job.
44:40Und wie kriege ich jetzt Frau Kaiser dazu, das auch zu kapieren?
44:46Sei einfach du selbst.
44:47Gerd Böttcher.
44:49Gerd Böttcher.
44:50Der Mann, der keine Lust auf Robo stand hat.
44:54Haben mir ruhig viele gesagt.
44:56Vertrau mir.
45:06Oh, danke.
45:08Als hätte ich Geburtstag. Danke dir.
45:10Nee, ich habe geschlafen wie ein Mummeltier.
45:14Dann...
45:14Dann war das Lili.
45:17Oh.
45:17Vielleicht will sie sich jetzt doch die ganzen Haare grün färben.
45:21Los auf.
45:26Morgen.
45:27Morgen.
45:34Hast du gekochte Eier?
45:36Äh, ja, gerne.
45:40Okay, was willst du?
45:42Nichts.
45:43Warum?
45:44Weil du Frühstück gemacht hast.
45:47Wir hatten eben Gruppen-Call.
45:49Und ich bin die Einzige, die sich die Haare färben durfte.
45:56Danke, Mama.
45:57Danke, Carla.
46:02Mhm.
46:10Guten Morgen.
46:17Wann ist denn mein Märchenprinz gestern nach Hause gekommen?
46:20Mhm.
46:21Sehr spät.
46:22Da hast du schon tief und fest geschlafen.
46:28Was man von Frau Jansen wohl mich behaupten kann, ne?
46:34Was ist das denn?
46:36Ah, das?
46:38Ja.
46:39Glück in der Liebe, Pech im Spiel.
46:41Ich habe gestern Abend die Niete gezogen und das war der Spieleinsatz.
46:49Wir haben jetzt ein echtes Problem, wir zwei.
46:52Weil Grün nicht Teil der schwedischen Flagge ist?
46:54Nein, weil du morgen eine Audienz beim Königspaar hast.
46:59Morgen?
47:00Ja, morgen.
47:03Gut, gut, gut, gut. Das kriege ich hin, das kriege ich hin.
47:06Ich habe alle Regeln parat und ich lasse mir die Strähne einfach später beim Friseur abschneiden.
47:12Franka, das funktioniert so nicht.
47:18Uwe, was meinst du?
47:23Das mit uns funktioniert so nicht?
47:33Hey, Bruder!
47:34Na?
47:35Sieht aber nach einem gemütlichen Morgen für dich aus.
47:38Schwester, hört's. Auch ein Graffi?
47:40An sich gern, aber ich muss gleich ins Büro und danach ins Bauamt.
47:43Ich bin ein bisschen spät dran, weil ich mein Tuch bei Franka abholen musste.
47:47Ich bring euch einfach einen mit.
47:50Super, ist Daniel schon da?
47:51Daniel?
47:52Der war heute nicht mehr auf dem Sofa.
47:54Der fängt doch sonst immer viel später an.
47:56Ich habe mich auch gewundert.
47:57Er hatte wohl einen seiner berüchtigten Geistesblitze und ist schon ins Office.
48:01Kaffee schwarz wie immer?
48:02Ja, danke.
48:02Gut.
48:27Aber auch mit Bestechung kommen Sie nicht in den Aufsichtsrat.
48:31David Bowie?
48:33Lyle?
48:33Und Mars.
48:34Ich kenn den Song.
48:36Oh, ich hab ihn gefeiert.
48:39Komisch, ich hätte eher gedacht, Sie sind eine Frau für klassische Musik.
48:44Eins schließt das andere doch nicht aus.
48:46Ich möchte dich genauso wie du in Paris warst.
48:49Genau so.
48:51Aber der Hof hat damit ein Problem.
48:54Ernsthaftes.
48:56Was machen wir denn da?
48:58Louis ist aufs Pferd gestiegen, der von Galopp.
49:01In ihrer Trauer, in ihrem Schmerz ist sie los.
49:03Galoppiert, es galoppiert, galoppiert.
49:05Dann ist dann in vollem Galopp vom Pferd gestürzt.
49:07Dieses Bild werde ich in meinem Leben nicht vergessen.
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