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00:01Das ist Glück. Du fühlst dich voller Kraft und Energie. Du hast geübt, trainiert, dich vorbereitet.
00:10Jetzt zahlt sich das aus. Plötzlich gelingt alles.
00:15Der menschliche Körper ist fantastisch darin, Energie zu mobilisieren, wenn es darauf ankommt.
00:21Aber was, wenn nichts mehr geht?
00:26Ich habe keine Luft mehr bekommen und habe so Sternchen gesehen.
00:30Es ist schwer, wenn man von heute auf morgen von 100% auf 0% runterfährt.
00:37Ich habe Tango getanzt. Ich kann überhaupt nicht mehr tanzen. Ich kann nicht mehr stehen.
00:45Ich habe seit vielen Jahren ständigen, beidseitigen Tinnitus.
00:50Ich hatte auch schon mal einen Hörsturz gehabt.
00:53Wie kommen Menschen aus ihrem Energietief heraus? Und was können wir von ihnen lernen?
01:12Alle Menschen möchten gerne angenehme Dinge erleben und negative Dinge vermeiden.
01:17Das sind unsere größten Triebfehlern.
01:20Und besonders das Vermeiden des Negativen in Krisensituationen spielt eine sehr, sehr große Rolle.
01:28Mein Name ist Henrik Walter. Ich bin Professor für Psychiatrie, Neurowissenschaft und Neurophilosophie an der Charité Universitätsmedizin Berlin.
01:41Also die Menschen sind einfach unterschiedlich in ihrer Motivation.
01:44Die klassische Motivationsphilosophie sagt eigentlich Macht, Leistung und Soziales Miteinander.
01:50Das sind so die drei großen Triebfedern.
01:53Freud hat mal gesagt Arbeit und Liebe.
01:57Aber viel Motivation in den Bereichen, auf die es uns hier besonders ankommt, liegen in ganz anderen Dingen.
02:04Zum Beispiel etwas Gutes zu tun, etwas durchzustehen, für andere da zu sein zum Beispiel.
02:10Das sind Triebfedern, die uns, glaube ich, allen sozusagen in die Wiege gelegt worden sind.
02:29Die Motivation, ich glaube, das kommt bei mir einfach auch durch die Bühne.
02:39Ich habe ja das Versprechen ja auch gegeben, dass ich dieses Konzert spiele und ich kann ja nicht einfach aufhören.
02:45Man kann ja nicht einfach von der Bühne runtergehen, nur weil man keine Lust hat oder weil man einen schlechten
02:48Tag hat.
02:50Und dadurch habe ich sehr früh gelernt, egal was ist, ich ziehe es durch.
02:57Ich bin Mona Asker, ich bin 31 Jahre alt, beruflich bin ich Pianistin und backe auch nebenbei.
03:16Für mich ist es so, in dem Moment, bevor ich auf die Bühne gehe, bin ich nervös, kriege ich alles
03:22hin, passt alles, funktioniert heute alles.
03:25Es ist eine Mischung zwischen Adrenalin, Freude, aber auch ein bisschen Anspannung.
03:33Guten Abend.
03:34Guten Abend.
03:37Wollen Sie spielen? Haben Sie Lust?
03:39Ja.
03:41So haben wir es gern.
03:45Gut.
03:50Viel Spaß.
03:52Das Witzigste.
04:02Die Motivation hat ganz viel mit dem Belohnungssystem zu tun.
04:05Es gibt im Kopf so etwas wie das Belohnungssystem, das hat was mit tiefgelegenen Strukturen im Gehirn zu tun.
04:11Dafür sind Überträgerstoffe, zum Beispiel das Dopamin oder das Serotonin sehr wichtig.
04:32Das Motivationssystem verbindet eine kleine Region im Mittelhirn direkt mit den Hirnarealen, die Wahrnehmung und Emotionen steuern.
04:41Wird das Motivationssystem aktiviert, flutet es das Gehirn mit Dopamin, einem wichtigen Botenstoff, der für Antrieb sorgt.
04:50Bei Erfolg schüttet das System dann Endorphine aus, körpereigene Opiate, die eine Art Rauschzustand erzeugen.
04:58Die Erinnerung daran sorgt bei der nächsten Aufgabe für neue Motivation.
05:09Wenn ich merke, das Publikum springt drauf an, es ist schon ein Gefühl, was man so im Alltag nicht hat.
05:23Es ist schon so etwas wie eine Droge. Also ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass das dieses Gefühl
05:30von high ist, wenn man auf Drogen ist.
05:32Also dass man wirklich so sich unsterblich fühlt.
05:36Was dann passiert, ist, dass im Gehirn körpereigenes Heroin, sage ich mal, ausgeschüttet wird.
05:42Wir sprechen auch von endogenen Opioiden, die einen sehr belohnenden Effekt haben, die uns die Zeit so führen, dass wir
05:49uns gut fühlen.
05:50Es ist ein wirkliches Glücksgefühl und man wird auch süchtig nach diesem Gefühl.
06:06Wir alle sind hormongesteuert, jetzt wie wir hier sitzen, jede Sekunde, jeden Tag.
06:12Ja, Hormone sind Botenstoffe, die von einer Drüse, einem hormonaussendenden Gewebe produziert werden
06:19und die dann zu Zielzellen im Gewebe durch die Blutbahn hinschwimmen und diesen Zielzellen quasi Anweisungen geben.
06:27Das sind tatsächlich wirklich Botschaften wie eine WhatsApp-Nachricht, die von einem Handy quasi ausgesendet wird in die ganze WhatsApp
06:34-Gruppe.
06:38Ich bin Henriette Uhlnaut, habe die Professur für Metabolic Programming oder Stoffwechselprogrammierung an der Technischen Universität München.
06:48Mich interessiert, wie Hormone unsere Gene steuern und wie das wiederum Auswirkungen hat auf unseren Stoffwechsel, auf unser Immunsystem, auf
06:56unser Gleichgewicht.
07:00Wir alle haben eine Art chemisches Kommunikationssystem, die Hormone.
07:07Wachstumshormone steuern den Knochen- und Muskelaufbau, Melatonin den Schlaf-Wachrhythmus, Schilddrüsenhormone den Blutdruck und die Temperatur,
07:16Pheromone unser Sozial- und Sexualverhalten.
07:18Und eine ganze Gruppe von Hormonen reguliert den Stoffwechsel und damit unsere Energieversorgung.
07:25Da gibt es natürlich auch wieder viele, die so ineinander ergreifen.
07:29Da gibt es eben das Insulin nach dem Essen, das Glucagon vor dem Essen, das uns quasi zeigt, dass wir
07:35hungrig sind.
07:36Das Cortisol, was uns jeden Morgen beim Aufstehen begleitet oder was wir in Stresssituationen ausschütten.
07:44Das Cortisol, ein sehr faszinierendes Superhormon, das viele Prozesse reguliert.
07:53Wenn im Körper Energie fehlt, löst das Gehirn eine Kette von Hormonsignalen aus.
07:59Steuerhormone fließen vom Hypothalamus an die Hypophyse, von dadurch die Blutbahn zu den Nebennieren.
08:06Die produzieren das Stresshormon Cortisol und versetzen damit den ganzen Körper in Alarmzustand.
08:12Das Herz schlägt schneller, die Blutbahnen weiten sich.
08:16Die Leber, der zentrale Energiespeicher, setzt Glucose frei.
08:21Brennstoff für Gehirn und Muskeln.
08:23Und in den Zellen verwandeln die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien, Glucose in pure Energie.
08:37So eine gewisse Art von Stress finde ich irgendwie eher positiv, weil einen das so ein bisschen fokussiert, ein bisschen
08:43Adrenalin vielleicht irgendwie ausstößt.
08:45Also man fokussierter an Dingen arbeiten kann.
08:49Das hat sie hier reingeschrieben aus dem Fachbereich, die fertige API konnte Baden-Glesen.
08:57Ich bin gerade in der Besprechung, aber geht's schnell?
09:02Mein Name ist Robert Semmann, 36 Jahre alt.
09:06Ich komme aus der Nähe von Dresden und bin Unternehmensberater für Banken.
09:17Wenn man es dann einfach nicht mehr schafft, Dinge zu priorisieren, weil irgendwie alle Dinge 1a sind und man schafft
09:24dann die 1a priorisierten Dinge auch nicht mehr.
09:28Dann ist dann einfach so ein Overload und dann komme ich da irgendwie auch nie weiter.
09:36Es gibt sehr gut erforschte körperliche Veränderungen im Stress, wo dann eben Adrenalin ausgeschüttet wird am Anfang, wo Kortison ausgeschüttet
09:44wird.
09:46Und Kortison ist ein sehr interessantes Molekül.
09:50Kortison unterdrückt die Immunantwort und lässt sich besser fühlen, der Blutdruck steigt.
09:56Man wird wacher und leistungsfähiger, aber wenn man zu viel davon hat, entweder als Medikament oder intern, dann hat er
10:04auch negative Auswirkungen.
10:09Also ich habe schon so ein paar alarmierende Dinge so.
10:14Ich habe seit vielen Jahren halt ständigen beidseitigen Tinnitus.
10:20Ich hatte auch schon mal einen Hörsturz gehabt vor ein paar Jahren, Magen-Darm-Probleme schon oft.
10:26Ja, ich habe so eine gewisse Grundnervösität immer.
10:30Also wann ist der Punkt erreicht, wo es vielleicht nicht mehr geht?
10:34Thema Burnout.
10:36Vor diesem Punkt habe ich schon auch Angst, dass ich das irgendwie verpasse.
10:47Das ist beim Burnout wie auch beim chronischen Stress das Problem, dass die Maschine, die auf Hochleistung fährt, irgendwann sich
10:55selbst beschädigt.
10:56Und deswegen dann auch nicht mehr die internen Rückkopplungskreisläufe funktionieren.
11:00Normalerweise ist es so, wenn das Kortison hochgeht, wird die Ausschüttung davon reduziert.
11:04Aber wenn dieser Rückkopplungskreislauf nicht mehr funktioniert, bin ich auf dieser Dauererregung, die mich dann gefährdet.
11:11Und so ist es zum Beispiel so, während des Stresses geht das oft noch ganz gut.
11:15Aber wenn der Stress zum Beispiel auf einmal aufhört und die Maschine läuft noch, dann wird es gefährlich.
11:21Deswegen ist es zum Beispiel so, dass viele Herzinfarkte oder auch Migräneattacken nicht in der Höchstphase des Stresses da sind,
11:28sondern in dem Moment, wo der Stress nachlässt.
11:35Um maximale Energie für Gehirn und Muskeln bereitzustellen, regelt das Stresshormon andere Systeme wie Verdauung und Sexualtrieb herunter,
11:44dämpft Schmerz und Immunreaktionen.
11:47Wenn das dauerhaft passiert, drohen Entzündungen, Gefäß- und Stoffwechselkrankheiten, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme.
11:56In den Zellen können sich die Mitochondrien nicht regenerieren.
12:01Chronischer Stress ist auch ein Risikofaktor für Angsterkrankungen.
12:08Das große Problem besteht darin, dass wir keine Rückmeldung bekommen über die Höhe eines Hormonspiegels.
12:18Und das ist so das Tückische. Wir haben subjektiv den Eindruck, uns geht es ganz prima.
12:22Wir sind sehr leistungsfähig vielleicht im Moment noch.
12:25Aber die Biologie sagt ja schon was ganz anderes, dass wir eigentlich in der Gefahr sind, auszubrennen.
12:36Clemens Kirschbaum, ich bin Professor für Biopsychologie an der TU Dresden und seit 30 Jahren arbeite ich in der Stressforschung.
12:46Wir haben 2015 im Januar diese Burnout-Studie gestartet.
12:51Jetzt würde ich Sie noch kurz bitten, den Fragebogen auszufüllen.
12:54Der Grundansatz ist, dass wir möglichst viele Personen, die aktuell noch nicht betroffen sind oder auch unter Burnout schon leiden,
13:02über mehrere Jahre verfolgen wollen, um besser zu verstehen, wie sich Burnout entwickelt, aus welchen Risikofaktoren vielleicht heraus
13:10und ob es mögliche Biomarker gibt, also biologische Indikatoren dafür, dass ich bald in dieser Überlast zusammenbreche und arbeitsunfähig werden
13:19könnte.
13:20Ich würde Ihnen jetzt noch drei Haarstellen hinten am Kopf anlegen.
13:24Wir messen zum einen das Cortisol im Haar als Langzeitbelastungsmarker.
13:31Und was genau passiert da jetzt mit den Haaren?
13:34Die Haare werden ausgewertet und wir bestimmen dann die eingelagerten Hormone, Stresshormone.
13:41Wir sehen eine Signatur von körperlichen Veränderungen bei Burnout, die allerdings leider noch nicht ausreichend scharf genug ist,
13:51um diese Störung oder dieses Syndrom klar abzugrenzen.
13:56Dann würde ich Ihnen noch die beiden Elektroden anlegen, einmal hier rechts unter dem Schlüsselbein.
14:01Darüber hinaus ist ein ganz wichtiges Maß die Herzfrequenzvariabilität, nennt sich das.
14:08Vielleicht kann man das schön vergleichen mit einem Gummiband.
14:12Das heißt, der Herzschlag, der nimmt zu und muss auch sich wieder entspannen, diese Herzaktivität.
14:19Und diese Elastizität eines solchen Gummibandes ist ganz entscheidend dafür, ob der Gummi hält oder nicht.
14:26Im Nachhinein würde ich Sie nochmal in einen extra Raum bitten, indem Sie nochmal ein paar Minuten eben die Ruhemessung
14:31durchlaufen werden.
14:32Und ich sollte dann mich einfach entspannen.
14:35Genau, einfach ruhig entsetzen und entspannen.
14:38Ich gebe mir nur.
14:40Tatsächlich die größte Überraschung war für mich zu sehen, dass anhand der Herzratenvariabilitätsmessung ich einen Zustand relativ gut vorhersagen konnte,
14:51der dann in einem Jahr erst eintrat oder gemessen wurde.
14:55Diese Vorhersagekraft hatte ich diesem Maß schlichtweg nicht zugetraut.
15:12Die Definition von Burnout ist ungenau.
15:16Etwa totale Erschöpfung oder das Gefühl von ausgebrannt sein aufgrund von unbewältigtem Stress am Arbeitsplatz.
15:23Dabei sind die Ursachen vielfältig.
15:26Zu hohe Arbeitsbelastung, zu wenig Anerkennung für das Geleistete oder ein Gefühl der Sinnlosigkeit.
15:33Klar ist aber, Burnout verursacht ernsthafte Gesundheitsprobleme.
15:38Nach Hochrechnungen der AOK waren 2020 in Deutschland etwa 180.000 Menschen wegen Burnout krankgeschrieben.
15:46Mit insgesamt 4,5 Millionen Fehltagen.
16:002020 war eigentlich ein Jahr, wo ich kurz davor war, auf eine Japan-Tournee zu gehen mit neun Konzerten.
16:09Und dann brach die Pandemie aus.
16:13Ja, und dann kamen so die ersten Absagen und dann kam wirklich Schlag auf Schlag eine Absage nach der anderen.
16:24Mir wurden wirklich fast 50 Konzerte abgesagt.
16:29Und dann bin ich schon in so eine Art Loch gefallen.
16:33Ich hatte keine Motivation mehr.
16:35Ich war in meiner Wohnung gefangen und mit meinen Gedanken war ich gefangen.
16:40Und das war schlimm, ja.
16:42Ich bin in meinem eigenen Selbstmitleid fast ertrunken.
16:50Das soziale Feedback ist für die meisten Menschen sehr, sehr wichtig.
16:54Es gibt ein paar Eigenbrötler oder Leute, die wirklich das mit sich ausmachen.
17:00Aber für die meisten ist das soziale Feedback ein extrem wichtiger Faktor.
17:05Im Positiven, im Negativen.
17:09Es war zum Beispiel in der Pandemie so, dass insbesondere die Leute, die vorher sozial gut vernetzt waren, besonders stark
17:16darunter gelitten haben.
17:19Ich wusste einfach nicht mehr weiter.
17:20Ich war dann so da und war deprimiert.
17:23Ich war antriebslos, energielos.
17:31Wenn die Motivation mal weg ist und man dann zu viel darüber nachdenkt,
17:34kommt man oft in so eine gedankliche Negativspirale, aus der man schlecht rauskommt.
17:38Und es gibt jetzt verschiedene Möglichkeiten, zu versuchen, sich davon zu befreien.
17:42Eine wäre rein gedanklich, aber oft hilft viel mehr, Dinge zu tun, aktiv zu werden.
17:52Dann war es aber an einem Punkt, wo es dann gar nicht mehr ging,
17:57wo ich mich selber wirklich gar nicht mehr leiden konnte
18:00und wo ich mir dann gesagt habe, okay, ich muss jetzt irgendwas finden, um da rauszukommen.
18:06Resilienz ist ja die Fähigkeit, die psychische Gesundheit zu erhalten
18:10oder schnell wiederherzustellen, trotz widriger Ereignisse.
18:15Das Ausmaß meiner Resilienz oder meiner Widerstandsfähigkeit
18:18bemisst sich aus dem Verhältnis von Stress und psychischer Gesundheit.
18:24Und jetzt unterscheiden sich die Menschen.
18:26Manche sind schon bei sehr wenigen Stressoren, denen geht es schon sehr schlecht
18:30und manche halten sehr viel aus und denen geht es weniger schlecht.
18:33Die sind resilienter.
18:39Ich habe mir dann überlegt, was ist meine zweite Leidenschaft?
18:44Und so kam dann die Idee, wenn ich schon kein Klavier spielen kann, dann kann ich backen.
18:50Dann habe ich mir gedacht, gut, dann mache ich das professioneller,
18:53baue mir eine Homepage auf und verkaufe es einfach online.
18:58Und dann habe ich gemerkt, ja gut, dafür brauche ich aber eine zweite Küche
19:02wegen den Hygienevorschriften, es muss alles angemeldet sein,
19:06aber eine zweite Küche zu mieten, das Geld habe ich nicht.
19:09Also bin ich daran gescheitert.
19:17Dann habe ich angefangen, in Bogenhausen für eine Privatklinik zu arbeiten.
19:28Und so hatte ich jeden Tag was zu tun, war jeden Tag am Backen,
19:43Ich freue mich, wenn manche Ärzte runterkommen und sagen, es hat ihnen geschmeckt
19:48oder auch Mitarbeiter und manchmal bekomme ich sogar Nachrichten auf Instagram von Patienten.
19:53Also da freue ich mich dann ganz besonders.
20:02Und die meisten Menschen haben unterschiedliche Faktoren, die bei ihnen stärker oder weniger stark ausgeprägt sind.
20:09Und es geht dann darum, natürlich die zu unterscheiden, die man verändern kann oder leichter verändern kann
20:15und die man nicht verändern kann.
20:19Unsere Gene können wir nicht ändern, das wissen wir.
20:21Und die beste Metapher dafür ist immer das Kartenspiel.
20:23Ich kann nicht beeinflussen, welche Karten ich ausgeteilt bekomme,
20:27aber ich kann besser oder schlechter mit den Kartenspielen, die ich habe.
20:33Die Neuauforschung hat gezeigt, dass es aber sogar noch anders ist.
20:36Man kann zwar nicht die Karten ändern, die man bekommen hat, aber manchmal die Spielregeln.
20:40Also man kann manche Karten ausschalten.
20:45Und festgestellt, dass Umweltfaktoren dazu führen können, dass es bestimmte molekulare Veränderungen an unserer DNA gibt,
20:53die dann zum An- oder Abschalten von Genen führen, was eigentlich auch nicht so überraschend ist.
20:58Denn auch in ganz normalen körperlichen Physiologie müssen ja Gene mal an- und mal abgeschaltet werden.
21:05Die sind ja nicht ständig aktiv.
21:06Wenn was produziert werden muss, müssen Gene angeschaltet werden.
21:08Wenn was nicht produziert wird, müssen sie wieder abgeschaltet werden.
21:15Hormone wie das Cortisol steuern Zellen auf verschiedenen Wegen.
21:20Indem sie an passende Rezeptoren der Zelle andocken, lösen sie vorprogrammierte Reaktionen aus.
21:26Hormone können die Vorgänge in der Zelle aber auch umprogrammieren.
21:30Dazu docken sie im Zellkern an passende Gene des DNA-Strangs an.
21:34Die aktivieren oder deaktivieren sie.
21:38So kann sich der Stoffwechsel immer neu anpassen.
21:42Musik
21:52Schau mal, ich habe eine Erinnerungskiste gefunden.
21:54Wo hast du das denn gefunden?
21:56Oben im Dachboden.
21:59Und wann ist das?
22:00Ich glaube, du warst knapp zwei Jahre alt.
22:04That's right.
22:06You were the two.
22:07And that was your first time, right?
22:09Yes.
22:10Here at the Hercules-Salle,
22:13when I was sleeping on the stage.
22:14Yes.
22:16When I was little,
22:17everyone could talk,
22:20everyone could talk,
22:21and I was always shy.
22:24And through the piano
22:26I suddenly had something to say.
22:28I had a status
22:30and I could show myself
22:31that I could show.
22:34Selbstwirksamkeit
22:35is also a central factor.
22:38That's the way to do that.
22:40That's the way to do it.
22:41That's the way to do it.
22:43To be in the world active and to be aware,
22:46that I do something and it has a effect,
22:48that's very important.
22:50Ah, here.
22:51With two we are already up.
22:53Every parent needs to learn.
22:55You want to help, you want to support,
22:57you want to support,
22:57you want to support,
22:58but at a certain level,
22:59you must leave them through the crisis
23:01and give them the experience
23:04to have themselves.
23:06to have it.
23:36I'm here to finally get the results.
23:41For example, Professor Kirschbaum said,
23:44you are on a scale of 10, how dangerous you are at Burnout.
23:51And then I'm on a scale of 10.
23:52That would be the worst, what could happen.
23:57So I'm a bit excited about what's going on.
24:03I'm going to ask you a little bit of a call.
24:09I'm going to ask you a little bit about the biological data.
24:15I'm going to ask you a little bit about the biological data.
24:16I can show you the two markers we've measured.
24:20They are in the cortisol-H-Wert.
24:24They are about 13.
24:28That's already pretty high.
24:33For the Cortisol,
24:34that's the first Abbauproduct of the Cortisol.
24:37They are already in the yellow area.
24:40There must be careful.
24:41What's also good about,
24:43is that your Herzratenvariability
24:46gives you an indication that
24:48the Erholungsfähigkeit
24:51of your Herz-Kreislauf-Systems
24:53is not so great.
24:55That's what you should understand.
24:59And do you think
25:00that you can help yourself first?
25:04If that works,
25:05if you can actually build your life
25:06in order to build your life,
25:08that's great.
25:10But if you come to the limits,
25:12then I'm going to tell you
25:15to give you a professional help.
25:16I'm going to tell you
25:18Okay.
25:20Okay.
25:21Was I have already done?
25:24I'm going to tell you
25:27I'm happy.
25:28What's really about
25:29What's going on?
25:29Oh, well,
25:30that's a big deal.
25:31I have a little bit of a good feeling.
25:32I have to take between the two parts.
25:36I have to take a moment
25:38so that I have to do more and get more of it and the stress level sink.
25:56So, here we have the Cardio area.
25:59Here I started my training.
26:02First of all, I got a bit warm.
26:03It was just a bit warm.
26:04And then this is going a bit further here.
26:07I have to do a few lessons on the computers,
26:13until it was warm and then it goes up.
26:17I'm Sam.
26:18I am 24 years old.
26:20I'm from Münsterland.
26:21I'm an Azubi.
26:24And, yes, I'm a Long-Covid-Patient.
26:30I would say that I had a lot of energy, almost unersupply, I would say.
26:36Also my borders, I can't say where they were now,
26:42since I was very active from klein.
27:06My name is Carmen Scheibenbogen, I'm Professorin for Klinische Immunology at the Charité.
27:19I took over 10 years the Immun-Defekt-Ambulance overnommen.
27:28We can see, that the Kreislauffunktion is disturbed, that the heart is too fast.
27:34And that, if they're going to do it, the bloodstream is not adjusted.
27:38And then the patient is often very fast.
27:43The worst thing was, that I couldn't do the simple things.
27:48Even cooking was hard.
27:50When cooking was hard.
27:52It was hard for me.
27:55Even if I wanted to read an article on the phone,
27:59I had to read it often, because the concentration was not given.
28:10I'm going to start next week from the Ausbildung
28:12to the Grand Außen-Handels-Kaufman and Management.
28:17The process was shortly before I was sick of Corona.
28:20I was sick of Corona.
28:23I was sick of Corona.
28:24I didn't know about the poor, but I thought it was a little more.
28:30When I had to do it, I was scared of it.
28:31when I get there on the first day and get a break.
28:37The situation is very frustrating.
28:40For a young person, when he experiences such a thing,
28:45it's just unfathomable.
28:47Many could not imagine that there was such a thing.
28:50And then many people from Arzt to Arzt,
28:53so that they can tell someone, what's with them all.
28:56And even if I give the diagnosis,
28:58I don't have the ability to say,
29:03we have a medication,
29:04and then they're in half a year maybe healthy.
29:09I felt like I waschlobben,
29:14that's where I waschlobben,
29:16and so maybe other people took off.
29:21They thought,
29:23that my motivation and energy fehlt,
29:26me to set up my goals.
29:29But they didn't know why it was so.
29:33By lightening,
29:35that can for many people
29:37have daily activities.
29:39For the patients,
29:40it's often just that they have to stand up.
29:45That leads to the symptoms,
29:48and that's typically,
29:49at least until the next day.
29:51That's called the patient as crash.
30:06Here it's really so,
30:08that if you learn not to learn
30:10with this disease,
30:11to go on,
30:12to go on,
30:13to go on,
30:14to go on,
30:14to go on,
30:15to go on,
30:16to go on,
30:16to go on,
30:16to a certain
30:17and that's also
30:18to a certain
30:19escalation.
30:23You can set up a limit.
30:25You can set up a limit,
30:26where you can play the heart.
30:28And if it's higher,
30:29you stop it with the activity.
30:33My limit is at 115 to 120,
30:36but I am currently
30:41at 80.
30:55Yeah, so now I'm at 105, 106, 107, yeah, that is, that is good.
31:04If I had this before a few months, I would be at 130, 140 and then I would first
31:10flachlegen.
31:15Ich habe einige Sachen ausprobiert, auf eigene Kosten natürlich auch.
31:21Hallo.
31:28Wir wissen also schon, dass auch die Durchblutung gestört ist.
31:33Da gibt es mehrere Verfahren, mit denen man also versucht, die Durchblutung zu verbessern.
31:38Das eine ist so eine Sauerstoff-Hochdruck-Therapie.
31:43Viele Patienten versuchen das in Eigenregie, müssen das auch selbst bezahlen.
31:47Man hört Berichte, dass es manchen hilft, anderen geht es schlechter.
31:53Da war ich einen Monat lang jeden Tag dort, eineinhalb Stunden.
32:01Das hat schon so ein, zwei Wochen gedauert, bis ich gemerkt habe, dass es mir besser geht.
32:07Vor allem zum Ende hin habe ich eine deutliche Verbesserung gespürt.
32:10Ich kam wirklich mit einem strahlenden Lächeln jeden Tag raus aus der Kammer und war voller Energie.
32:16Wer kann das?
32:17Auf jeden Fall, das ist echt ein Segen.
32:20Und haben die Symptome dann durch die Sauerstoffkammer auch abgenommen?
32:22Ja, auf jeden Fall.
32:23Ja.
32:24Ich würde lügen, wenn ich sage, ich hätte jetzt noch Symptome gehabt.
32:26Aber ich überprüfe auch ständig meine Herzfrequenz.
32:28Kann ich ja auch machen.
32:29Ja, du auch?
32:29Ja, ja.
32:33Ja, der Arzt sagte, für ihn ist die Sache gegessen.
32:37Ich kann mit Glück sagen, dass ich jetzt wieder hier sitze und alles okay ist.
32:42Ich versuche nur, aus dieser harten Zeit zu lernen.
32:46Ja, dass man sich einfach zurücknimmt im Leben und nicht immer Gas geben muss.
32:52Der Körper und der Geist brauchen auch Ruhe, egal ob man gesund ist oder krank.
32:59Long Covid nach einer Corona-Infektion.
33:03Allein in Deutschland sind davon geschätzt mehr als eine Million Menschen betroffen.
33:08Die meisten werden nach einigen Wochen oder Monaten wieder gesund.
33:12Aber bei manchen wird aus Long Covid eine dauerhafte, noch schlimmere Krankheit,
33:17genannt Mialgische Enzephalomielitis oder Chronic Fatigue Syndrome, kurz ME-CFS.
33:26Betroffene haben massive kognitive Störungen, starke Schmerzen, Schlafstörungen oder ein extremes Schwächegefühl.
33:34Sie sind oft arbeitsunfähig, viele dauerhaft bettlägerig.
33:38Obwohl ME seit über 60 Jahren bekannt ist und in Deutschland ca. 300.000 Menschen betrifft,
33:46gibt es viel zu wenig Forschung dazu und keine zugelassenen Medikamente.
33:50Nur Symptome lassen sich behandeln.
33:52Mein Energielevel jetzt ist ziemlich gut, dadurch kann ich sitzen und drehen.
34:09Ich bin meistens auf einem Top-Energielevel, wenn ich in einer Talkshow sitze und das ganze Adrenalin in meinem Körper
34:16rauscht.
34:17Und danach kippe ich meistens um.
34:19Ich glaube, dass da viele Überlegungen mit reinfließen. Ich glaube, viele berechtigte Überlegungen.
34:25Ich heiße Marina Weisband. Ich bin Psychologin, Publizistin, politisch aktiv.
34:32Seit zwei Jahren leide ich an myalgischer Enzephalomielitis oder ME-CFS.
34:38Ich möchte, dass die Ukraine gewinnt.
34:46Ein normaler Tag mit ME drückt sich bei mir so aus, dass ich nicht stehen kann über eine, zwei Minuten.
34:56Ich brauche bei vielen Dingen die Hilfe meines Mannes oder meiner Tochter.
35:01Und ich kann so drei, vier Stunden arbeiten an guten Tagen.
35:07Ich bin Projektleiterin von Aula.
35:11Dieske Kampagne, diesen Format zu übergucken, bis ein Viertel missverstanden ist.
35:14Und Twitterer haben wieder gesagt, I cannot move away from here, since I am a risk patient.
35:20Und wenn es mir schlecht geht, liege ich.
35:26Wenn ich ganz gecrashed bin, dann muss ich in einem dunklen Zimmer liegen.
35:31Und ich muss starke Schmerzmittel nehmen.
35:35Und ich bin manchmal paralysiert.
35:38Das heißt, manchmal schaltet mein Körper komplett ab.
35:40Und ich kann 20 Minuten oder so nichts bewegen.
35:45Und es fällt mir dann schwer, wieder in die Bewegung zu kommen.
35:52Die Erkrankung ist durch eine Infektion ausgelöst.
35:55Und das Immunsystem spielt eine wichtige Rolle.
36:00MeCFS wird durch Viren ausgelöst.
36:04Dabei wirken vermutlich drei Mechanismen zusammen.
36:07Erstens, die Immunantwort auf die Infektion raubt dem Körper Energie.
36:12Zweitens, das vegetative Nervensystem ist gestört und damit die Steuerung der Blutverteilung.
36:19Drittens, Virusreste greifen die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen an.
36:30Bei einer Infektion, da bastelt das Immunsystem immer an diesen Antikörpern.
36:34Es versucht Antikörper zu machen, die das Virus besser erkennen und neutralisieren können.
36:40Und es kann zu einer Katastrophe führen, wenn ein Antikörper, der gegen einen Stressrezeptor gerichtet ist,
36:45etwas stärker bindet oder einer etwas anderen Stelle bindet,
36:48weil dann die ganze Funktion des Rezeptors durcheinander kommen kann.
36:52Und dann kann es eben sein, dass zum Beispiel die Blutverteilung plötzlich nicht mehr richtig funktioniert.
36:59Hauptverursacher könnten sogenannte Autoantikörper sein.
37:03Sie steuern auch unser Stresssystem und machen uns leistungsfähig, indem sie das Blut geschickt verteilen.
37:10Bei MeCFS verändern sich diese Autoantikörper und sabotieren so das Stresssystem.
37:16Blutgefäße weiten sich nicht, obwohl Gehirn oder Muskeln dringend Energie brauchen.
37:22Die Folgen? Schwindel, Muskelschmerzen, Crash.
37:28Es gibt tatsächlich Leute, die sagen, das sei ein Motivationsproblem.
37:32Und als Betroffener tut mir das sehr weh, weil, alter Schwede, bin ich motiviert, Dinge zu tun.
37:38Ich bin so motiviert. Ich bin nicht depressiv. Ich bin nicht überlastet.
37:43Ich will, ich habe Hunger auf Leben und auf Dinge tun. Ich kann es nur nicht.
37:49Es ist wie eine steile Klippe, die mein Körper einfach nicht erklimmen kann.
37:55Ich habe nicht genug Blut an den Stellen, wo ich es brauche.
38:02Auch wenn wir die Erkrankung bis heute nicht ursächlich behandeln können, wir können zumindest Symptome behandeln, diese Symptome lindern und
38:10den Krankheitszustand stabilisieren und hoffentlich auch etwas verbessern.
38:14Da ist ein wichtiger Bestandteil das Pacing, also das Energiemanagement.
38:18Wir nennen uns auch Spoonies, weil wir unsere Energie in Löffeln messen.
38:26Und das ist für mich ein hilfreiches Bild, weil ich auf die Weise weiß, okay, heute ist ein Tag, an
38:33dem ich vielleicht zehn Löffel habe.
38:35Und einen Löffel brauche ich, um abends ins Bett zu kommen.
38:39Das heißt, ich habe noch neun Löffel.
38:41Und wenn ich jetzt meine Haare wasche, dann wird mich das drei Löffel kosten.
38:46Und wenn ich aber Trockenshampoo benutze, dann kostet mich das einen halben Löffel.
38:51Und ich möchte heute mit meiner Tochter Mensch ärgere dich nicht spielen.
38:56Das werden mindestens zwei Löffel sein.
39:10Es ist ein Lernprozess, sehr gut auf den eigenen Körper zu hören.
39:14Aber es ist auch ein Trauerprozess.
39:19Weil ein Teil meines Körpers gestorben ist, der Teil der Tango tanzen konnte.
39:27Und ich weiß nicht, ob er je wiederkommt.
39:36Wir müssen ganz dringend die Erkrankung der ganzen Komplexität erforschen.
39:41Und dazu brauchen wir Geld.
39:43Und deswegen auch an die Politiker der wichtige Appell, es muss unbedingt weitere Forschungsunterstützung geben.
39:50Bislang ist das, was an Unterstützung in die Forschung in Aussicht gestellt wurde, bei weitem nicht ausreichend.
40:00Wenn ich keine Energie habe, dann ist es wie ein Gefängnis.
40:02Dann ist es die tiefste Form der Unfreiheit.
40:07Ich habe aber noch ein bisschen Energie.
40:10Und das heißt, ich habe ein bisschen Freiheit.
40:12Und meine Aufgabe ist jetzt zu gucken, wie kann ich diese Freiheit nutzen, um das, was mir am allerwichtigsten ist,
40:19zu tun.
40:29Dieses Konzert jetzt in München wurde ja mehrmals verschoben aufgrund der Pandemie.
40:37Wir hatten dieses Konzert schon geprobt in der gleichen Besetzung.
40:42Ich habe jedes Mal, weil es immer sehr kurzfristig verschoben worden ist, für dieses Konzert so viel gearbeitet.
40:50Und ich habe schon das Gefühl, ich habe es viermal gespielt.
40:53Dabei habe ich es noch kein einziges Mal gespielt.
40:55Ich freue mich.
40:57Ich bin ein bisschen aufgeregt, aber ich freue mich aufs Konzert.
41:04Welche Faktoren tragen dazu bei, dass man eben trotz widriger Ereignisse relativ psychisch gesund bleibt oder nicht?
41:11Ein wichtiger ist zum Beispiel Optimismus.
41:14Ein anderer ist zum Beispiel die Überzeugung, dass man die Dinge unter Kontrolle hat.
41:18Selbst wenn man sie nicht unter Kontrolle hat.
41:36Soziale Unterstützung ist sehr wichtig.
41:40Das Merken, dass man etwas in der Welt bewirkt.
41:48Ab dem Moment, wo ich auf die Bühne gehe und das Publikum sehe, ist es etwas, was ich vielleicht auch
41:56gar nicht so in Worte beschreiben kann, aber es ist ein Gefühl.
42:18Was bringt Menschen aus dem Tief?
42:22Wir brauchen mehr Forschung für alle, die langfristig erkrankt sind.
42:27Manchmal müssen wir unsere Grenzen akzeptieren oder sie neu setzen.
42:31Wir können uns neue Ziele suchen, Dinge, die uns motivieren und zu uns passen.
42:37Und vor allem, wir können lernen, was uns gut tut.
42:46Ich versuche Freude aus allem zu ziehen, was ich tun kann.
42:50Ich habe einen Verdunklungsvorhang in meinem Schlafzimmer, weil ich oft kein Licht ertrage.
42:57Aber der Verdunklungsvorhang hat winzige, sternförmige Löchlein, sodass ich einen Sternenhimmel dort habe.
43:02Und das ist schön.
43:28Das wird noch nicht gut, ich weiß.
43:30Ich versuche Freude aus dem conten, was ich nicht gut equipped.
43:45Ich versuche Freude aus dem Thank you.
43:57Echt.
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