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00:00What man, what?!
00:01I am Ann-Kathrin.
00:04I'm a friendly person.
00:06I have to fight for this film,
00:09I'm gonna defend myself and others.
00:14I want to defend security business.
00:18A milliard-fled company that has been boomed.
00:21In the last 10 years,
00:23there have been fewer companies.
00:25There are more companies,
00:26It's always more security people, but not even more regularity or strenger controls.
00:32So I ask myself, how good are the people who are going to be on the job?
00:36I asked them for a job and asked them to do a test.
00:40If you do the test and don't have to do it, then it would be a job for them to
00:48be able to do it.
00:50With which situation are security people confronted?
00:52For me, the worst thing that could happen is that I have someone in the store with an enemy weapon.
00:59And which people should not do this job?
01:02I think it's very critical if people with a Wut in a area work, where they actually need to be
01:10safe and safe.
01:12I want to know how it works in this undurchsichting industry and find out what it needs to be able
01:17to protect others.
01:22I had to work on Messeständen and meetings as security.
01:26With 18, without any qualification.
01:29A personal agent had me still for such a job.
01:32Ohne Schulung, unvorbereitet.
01:35And with my 1,63 would I not be able to stop no one.
01:39But exactly those who can be careful, if others make a party.
01:44For example here, in St. Pauli.
01:46Hier kann ich heute Rakisch und Natalia begleiten.
01:49Sie ist eine der wenigen weiblichen Türsteherinnen in der Branche.
01:52Natalia arbeitet seit etwa 8 Jahren, fast jedes Wochenende, auf der Partymeile Hamburger Berg.
01:58Zusätzlich zu ihrem Bürojob.
02:01Sie macht das viel länger als ich.
02:02Hat ein gutes Auge fürs Detail, gerade was auch vielleicht mal bewaffnete Menschen angeht.
02:07Hey, kontrollier die mal.
02:08Ja, auf jeden Fall.
02:10Dass Natalia seit Jahren Kampfsportlerin ist, sehen die Besucher nicht.
02:14Sie werde oft unterschätzt, erzählt sie.
02:17Manchmal passiert das, dass manche stehen bleiben und sind so, oh nein, wie machst du das?
02:22Du bist eine Frau, das verstehe ich nicht.
02:25Aber da sage ich, ich gehe mal einfach weiter und interessiert mich eigentlich nicht seine Meinung.
02:31Der Abend beginnt ruhig.
02:32Also so ruhig, wie so ein Laden eben sein kann.
02:35Hinter der Bar, im Bam, haben die BarkeeperInnen alles im Griff.
02:41Draußen müssen Natalia und Rakisch den Wintertemperaturen standhalten.
02:45Manchmal bis morgens um neun.
02:47Bei immer neuen Gästen müssen sie klar entscheiden, wer darf freien und wer könnte zum Problem werden.
02:52Hi.
02:54Das passt heute nicht, sorry.
02:57Warum habt ihr die beiden jetzt gerade weggeschickt?
03:00Gefühlen, wenn sie sagt Nein ist Nein.
03:02Okay.
03:02Einfach Bauchgefühl oder Analyse so ein bisschen.
03:09Ob das immer fair ist?
03:11Keine Ahnung.
03:12Aber darum geht es im Zweifelsfall auch nicht.
03:14Für mich das Allerschlimmste, was passieren konnte, ist, dass ich jemanden in dem Laden habe
03:18mit irgendeiner gefälliger Waffe.
03:21Und deswegen, wenn ich schon vorne ein schlechtes Bauchgefühl habe, wo ich mir denke, okay,
03:28der Mensch würde die Waffe irgendwo verstecken, wo ich nicht jetzt durchgucke, dann lasse ich
03:33die auch gar nicht rein.
03:34Sie erinnert sich an eine Einlasskontrolle, bei der die Entscheidung besonders heikel war.
03:38Er hat mir das Messer einfach in der Hand gedruckt.
03:41Das ist für mich so ein Moment, wo ich mir denke, wenn man ein Messer dabei hat, ist
03:45eine Sache, aber dann direkt in der Rest der Tasche zu haben, so wirklich, dass du jederzeit
03:51da greifen kannst, das war ein unangenehmes Gefühl auf jeden Fall.
03:55Dann haben wir die reingelassen und Polizei angerufen.
04:01Durch ein Notlicht über der Außentür kann das Bar-Team auch mit den Türstehern kommunizieren,
04:05wenn es drinnen Probleme gibt.
04:11Doch auch, wie sich Leute draußen vor der Tür verhalten, bestimmt über die Sicherheit vor Ort.
04:17Als ich gerade alleine bin, entdeckt ein Mann unsere Kamera.
04:21Er steht offensichtlich stark unter Drogen.
04:23Eine unangenehme Situation für mich.
04:26Sofort stellt sich Natalia zwischen uns und zeigt deutlich ihre Präsenz.
04:29Er verliert nach kurzer Zeit das Interesse und verschwindet in der Menge.
04:34Zumindest vorerst.
04:41Hast du vor was Angst in diesem Job?
04:44Wahrscheinlich ja, aber das spüre ich nicht als Angst.
04:51Ich glaube, ich mag die Verantwortung, dass ich für die Sicherheit hier verantwortlich bin.
04:56Also das Gefühl, dass ich für diese Sicherheit hier verantwortlich bin.
05:01Inzwischen ist es fast vier Uhr morgens.
05:03Der Laden platzt aus allen Nähten.
05:06Gerade als Rakesh und Natalia anfangen, sich ein wenig zu entspannen, geht das Notlicht von drinnen an.
05:13Ein paar Gäste sollen den Laden verlassen.
05:16Sie haben sich auf der Tanzfläche daneben benommen.
05:22Gleichzeitig braucht aber auch Barkeeperin Mary Hilfe.
05:24Mit einem Gast, der sie anscheinend beleidigt hat.
05:27Du kannst gerne nach Hause gehen oder wann?
05:29Er möchte gerne nach Hause gehen.
05:31Kannst du bitte einmal mitkommen?
05:33Ich würde gerne darstellen.
05:35Freundlich, aber ziemlich bestimmt schicken die beiden die Gäste weg.
05:38Muss du nicht.
05:39Weil das spielt gerade gar keine Rolle, habe ich gesagt.
05:42Nein, nein, nein, pass auf.
05:43Das ist indiskutabel.
05:45Von daher wünsche ich euch jetzt einen schönen Abend.
05:48Was ist passiert?
05:49Darfst du nicht?
05:50Ich darf noch einen.
05:51Lass sie holen.
05:52Fass mich nicht an.
05:54Unter Diskussion geht am Ende auch dieser Gast.
05:56Seine Sprüche und sein Protest prallen an Natalia ab.
05:59Spürt man da noch Adrenalin?
06:00Ja, auf jeden Fall.
06:02Das geht eigentlich direkt in dem Moment.
06:06Und zu der Situation passt sich das von alleine auf, habe ich das Gefühl.
06:09Das macht das an diesem Job, warum ich auch nicht komplett aufhören kann.
06:14Weil, wenn ich das in zwei Monaten nicht gemacht habe, dann fehlt das einem.
06:19Wenn man schon damit angefangen hat, dann weiß man direkt, entweder ist man dafür gemacht oder nicht.
06:25Wann und wie müssen Rakisch und Natalia auch körperlich durchgreifen?
06:29Das wollen beide nicht konkret sagen.
06:32Verständlich.
06:32Denn Gewalt anwenden darf am Ende nur die Polizei.
06:36Es sei denn, es handelt sich um Notwehr.
06:39Aber gerade da sind die Grenzen oft fließend.
06:44Ich kriege 90 Prozent der Dinge für beigeklärt.
06:48Manchmal geht es nicht anders und das ist okay.
06:50Dafür bin ich hier, da mache ich ein Geheimnis raus.
06:52Die Leute kommen hier teilweise mit Intention her.
06:54Das ist nicht feierlich.
06:56Die wollen keinen Spaß haben.
06:57Die wollen Ärger machen.
06:57Die wollen sich streiten.
06:59Und dann muss das eben geregelt sein.
07:01Denn am Ende sollen ja alle eine gute Zeit haben.
07:06Weiter geht's, ne? Hast du gesehen?
07:09Das gilt auch für unseren Tänzer aus dem früheren Verlauf des Abends.
07:13Ein paar Meter von der Bar entfernt klettert er auf ein Auto, tanzt und pöbelt.
07:18Vor allem aber gefährdet er sich selbst.
07:20Das ist am Ende aber ein Fall für die Polizei.
07:25Natalia und Rakesch sind an der Tür mittendrin.
07:27Ihre Expertise ist vor allem, ihre Menschenkenntnis, die Leute und ihren eigenen Laden zu kennen.
07:32Das kann man nicht in einem Kurs lernen.
07:35Doch in Deutschland steigt das Sicherheitsbedürfnis der Menschen, wie Umfragen zeigen.
07:39Das macht Securities zu gefragten Dienstleistern.
07:42Und Firmen brauchen oft schnell und viel Personal.
07:45Eine der wenigen, die uns in diesen Prozess reingucken lassen will, ist P3 Security in München.
07:50Von Objektbewachung bis Personenschutz bieten sie alle möglichen Services an.
07:54Hier darf ich eine Woche lang die wichtigsten Grundlagen einer Sicherheitskraft lernen.
07:58Zumindest formell erfülle ich ja die Anforderungen.
08:01Deswegen mal sehen, was die Woche bringt und ob ich auch alles andere mitbringe.
08:04Auf dem Plan stehen Erste-Hilfe-Übungen, Brandschutzübungen, ein sportlicher Eignungstest.
08:09Aber natürlich auch ganz, ganz viel theoretischer Input.
08:12Und ja, ich bin echt gespannt, was uns jetzt hier erwartet.
08:16Und ich glaube, es geht sich los.
08:18Zweimal im Monat schulen sie bei P3 Security ihre neuen Leute in einem Onboarding-Kurs.
08:24Hunderte MitarbeiterInnen werden so dauerhaft um neues Personal erweitert.
08:28Wenn wir uns einmal kurz so ein bisschen kennenlernen, wir machen einmal die Runde.
08:31Ich bin der Ali, bin 20 Jahre alt, komme hier aus München.
08:35Ich habe eine dreijährige Ausbildung als Fachkraft für Schutz und Sicherheit gemacht.
08:39Auch Kursleiter Leon hat eine Ausbildung gemacht.
08:41War jahrelang bei der DB-Sicherheit.
08:43Besonders wichtig ist ihm der Qualitätsstandard.
08:46Diese, sag ich mal, klassische Türsteher-Art und Weise nur von oben herab.
08:53Und ich bin der König und alle anderen müssen irgendwie jetzt tun, was ich sage.
08:59Ne, respektvolles Miteinander.
09:00Der Rest der Gruppe sind Quereinsteiger.
09:02Alex hat zum Beispiel als Schulbegleiter gearbeitet.
09:04Nico war Lagerist.
09:07Nun also per Crashkurs in die Sicherheitsbranche.
09:12Wir haben eine Gruppe mit vielen Teilnehmern, die nicht viel Vorerfahrung haben.
09:17Das macht sich bei uns natürlich dann bemerkbar, dass sie am Anfang eher kleinere Einsätze haben,
09:23um eben das Know-how besser aufbauen zu können.
09:26Viele haben gesagt, haben wir gerade erst gemacht, wollen einen Neustart in der Sicherheit machen.
09:30Ich würde lügen, wenn es nicht wirklich Geld wäre.
09:32Also finanziell lohnt es sich auf jeden Fall.
09:35Ja, auf jeden Fall.
09:36Ja, weil da hat man auch eine gewisse Motivation, weil du weißt, am Ende des Monats kommt doch mehr Geld
09:41rein,
09:42als wie zum Beispiel wie davor.
09:43Zum Beispiel, wo ich im Kalkunas als Lagerist gearbeitet habe, habe ich jetzt nicht wirklich sehr, sehr gut verdient.
09:50Und ja, da ist schon die Sicherheitsbranche ein anderes Kaliber.
09:55In Deutschland kann eine Sicherheitskraft je nach Qualifikation zwischen 23.000 und 50.000 Euro verdienen.
10:01Für meine neuen Kollegen machen vor allem die Nacht- und Feiertagszuschläge den Job lukrativ.
10:05Zum Abschluss des ersten Tages gibt es die Dienstkleidung für die Woche, die mir so halbwegs passt.
10:13Eigentlich hätte ich erwartet, dass bei einer Sicherheitsfirma auch Selbstverteidigung auf dem Kursplan steht.
10:18Da das aber nicht so ist, suche ich mir einen Selbstverteidigungslehrer, der mir die Grundlagen für Securities beibringt.
10:23Denn wenn ich am Ende meiner Einarbeitung bei einem echten Einsatz dabei sein soll, will ich vorbereitet sein.
10:28Hello!
10:29Hi, an Katrin.
10:32Schuhe am besten gleich aus.
10:35Hier bei EMRACH lernen auch PersonenschützerInnen, PolizistInnen und Securities, wie sie sich in kritischen Situationen behaupten können.
10:43Realistic Self-Defense lautet das Motto. Und das ist Programm.
10:49Ich mache jetzt ungefähr 10 Prozent, okay?
10:51Ja, okay.
10:52Oh, das sind 10 Prozent!
10:55Boah!
10:56Alles gut!
10:57Was, Mann? Was?
10:58Ja?
10:59Und?
10:59Eins, zwei!
11:02In einer Fight-Situation, wenn wir jetzt kämpfen, dann kannst du die Hammer-Forst nicht anbringen.
11:07Ja.
11:07Okay?
11:08Weil das ist viel zu dynamisch.
11:10Aber exklusiv, wenn ich jetzt zu dir hergehe und dich hier so hamburger, ja?
11:13Ja.
11:13Absolut.
11:14Hey, bleib weg, bleib weg!
11:15Bam!
11:15Und dann kommt sie.
11:17Wir haben die Hammer-Forst.
11:18Dieses Mindset, dieses Verrückt-Sagen.
11:21Das macht so viel aus.
11:22Das hat in der Schule schon bei mir angefangen.
11:24Dann mit Eltern, die mir Stress machen wollten.
11:28Und das versuche ich halt hier den Leuten mitzugeben.
11:31Ja, Kopf.
11:32Mindset ist 85 Prozent der Selbstverteidigung.
11:36Ich will heute lernen, typische Angriffe abzuwehren.
11:38Also Schläge gegen den Kopf, körperliche Einschüchterung, aber auch Würgelgriffe.
11:44Arm geht hier hoch.
11:45Schau her.
11:46Mein Ohr ist hier an meiner Schulter, okay?
11:48Bam!
11:49Hier schön raus.
11:50Ja, okay.
11:51Zum ersten Mal in meinem Leben drückt mir jemand bewusst die Luft ab.
11:55Ein beängstigendes Gefühl.
11:57Doch noch viel schlimmer ist der Gedanke, sich nicht befreien zu können.
12:02So echt habe ich es mir aber nicht vorgestellt.
12:14Oh mein Gott.
12:18Okay.
12:21Alles gut.
12:22Das ist, glaube ich, ein ganz guter Eindruck davon, wie wenig Ahnung ich auch bisher von
12:26Selbstverteidigung hatte.
12:28Das kann alles auf der Straße auch passieren.
12:30Ja.
12:31Ich komme aus der Straße und Regeln gelten da jetzt nicht wirklich.
12:34Es gibt Menschen, die würden ihr Leben sogar für die Schutzpersonen geben.
12:39Ja, und deswegen musst du da auch die richtige Einstellung haben.
12:41Aber am Ende geht es immer um deinen eigenen Hintern.
12:43Ziel ist es tatsächlich immer, sicher zu deiner Familie heimzukehren.
12:48Und das kannst du nur, wenn du so entschlossen bist, in einer Situation alles zu tun, um dich nach Hause
12:55zu bringen.
12:56Das ist so das, wie ich das sehe.
13:01Und es kombiniert halt auch sehr, sehr viele Sachen aus Sportarten.
13:05Wer wird Security deiner Erfahrung nach?
13:07Puh, schwierig zu sagen, also ich würde jetzt rein von der Optik erstmal sagen, das sind halt kräftig gebaute Jungs,
13:12ja, in der Regel.
13:14Oder auch gut gebaute Damen.
13:16Immer noch?
13:17Immer noch, ja.
13:19Dass das auch Menschen mit Aggression sein können, hat Emrah selbst bereits erfahren.
13:24Grundsätzlich kriegen wir natürlich mit, auch in den Trainingssequenzen, ob jemand wirklich übertrieben mit übertriebener Härte arbeitet oder nicht.
13:34Und es gibt natürlich Möglichkeiten, an die Leute ranzukommen, aber ich persönlich halte es für nicht richtig,
13:41Leute, die eine aufgestaute Wut haben, genau in einen kritischen Bereich einzusetzen, wo es primär eigentlich um Deeskalation gehen sollte.
13:53Dass Verteidigungsskills nicht eine rein körperliche Frage sind, demonstriert am Ende auch nochmal mein zwei Meter großer Kameramann, Joni.
14:04Mir steckt die Erfahrung aber noch in den Knochen.
14:07Ey, ich habe in meinem Leben noch nie jemanden gewürgt, sagte einfach, ja, wirkt mich jetzt.
14:12So, wie rufst du das ab?
14:14Wie rufst du diese innere Bereitschaft dazu ab, jemanden da irgendwie auch auf den einzuschlagen?
14:18Also eure Bereitschaft da gerade, das ist anders wild gewesen. Respekt.
14:24Da muss ich noch ein bisschen reinwachsen.
14:28Typische Funk-Phrasen. Also an sich ist es kein Hexenwerk.
14:31Erst denken, dann drücken, dann sprechen.
14:35Meine Tage im Sicherheitskurs sind eine Mischung aus Theorie, Funkübung, Brandschutztraining und Ersthelferausbildung.
14:44Spürt ihr schon die Verantwortung des Jobs, die da so langsam kommt?
14:48Die sind für viele Jobs in der Branche übrigens keine Pflicht für die Sicherheitsleute.
14:52Oft hängt es an der Selbstverpflichtung einer Firma, wie hier bei P3.
14:56Es ist toll, wenn man sowas weiß.
14:58Dann weiß man, okay, falls sowas passiert, ist ja eh selten.
15:01Aber falls es passiert, dann weiß man, okay, das wird so und so gemacht, weil man die Erfahrung jetzt hier
15:04mitnehmen konnte.
15:06Immer wieder sprechen wir über rechtliche Rahmenbedingungen.
15:09Wichtig, Sicherheitskräfte haben kein öffentliches Amt wie die Polizei.
15:13Und haben wie wir alle nur die sogenannten Jedermannsrechte.
15:16Festnehmen dürfen sie niemanden, nach einer Straftat festhalten schon.
15:20Bei Einsätzen kann dieser Unterschied entscheidend sein.
15:24Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und Richtlinien.
15:26Ich respektiere und befolge alle geltenden Gesetze.
15:30Prinzipiell gilt, nach nur 40 Stunden Schulung darf man in Deutschland schon Geldtransporter betreuen.
15:35Im Personenschutz oder bei Veranstaltungen arbeiten.
15:38Kostenpunkt rund 400 Euro.
15:41Wer mehr verdienen oder an Orten wie Bahnhöfen arbeiten will, muss noch eine Prüfung ablegen.
15:45Zentrale Bedingung, ein sauberes Führungszeugnis.
15:48Das bedeutet unter anderem, mehr als 90 Tage Freiheitsstrafe dürfen da nicht drinstehen.
15:53Und selbst dabei schummeln manche, so Leon.
15:56Wir haben da alles Mögliche schon gehabt, von gefälschten IHK-Zertifikaten,
16:01weil man halt einen höheren Stundenlohn sich erschleichen will,
16:04bis zu, ja, mein Führungszeugnis dauert aber noch, bis das kommt.
16:08Bei uns ist es so, das Führungszeugnis muss wirklich erst da sein.
16:12Einige Landeskriminalämter erklären mir, dass es in der Praxis zu Problemen mit Machtausübungen durch Sicherheitskräfte komme.
16:18Vor allem, wenn diese ihre Befugnisse überschreiten.
16:21Schulung und Weiterbildung durch die Firmen sollen so etwas verhindern.
16:24Soweit zumindest in der Theorie.
16:26Dass es in der Praxis aber auch anders laufen kann, davon will mir heute Martin erzählen.
16:30Wir treffen uns in Hamburg, wo er früher gearbeitet hat.
16:33Als Security-Mann, Türsteher, beim Bach-Personal.
16:37Mehr als zehn Jahre lang, was immer sich gerade anbot.
16:40Heute will Martin aufklären über das System hinter der Branche.
16:44Du hast schon so im Sicherheitsdienst so ein bisschen so diese, wie jetzt nicht sagen, militärischen Strukturen.
16:49Aber ich sag mal so mit Plänen und Aufteilung und Schichtleiter und dieses ganze drumherum, das hast du natürlich da
16:55auch, ne?
16:57Begonnen hat der Job für ihn schon früh. Türsteher waren seine Vorbilder.
17:01Also ich fand das damals, wenn man selber feiern gegangen ist, so mit 17, 18 Jahren.
17:04Wenn du so, naja, ich sag mal so ein Türsteher, der war damals, da hattest du Respekt vor.
17:09Und der war irgendwie, naja, großkräftig gebaut, trainiert, tätowiert, sonstiges.
17:15So eine Autoritätsperson.
17:16Genau. Und das hat mich irgendwie begeistert. Da hab ich gedacht, das will ich halt auch irgendwann mal machen.
17:21Und dann hab ich irgendwann, ja, mir Leute gesucht irgendwo und angesprochen.
17:24Du bist einfach hingegangen, hast gesagt, ich will für euch Security machen und ich stell mich an eure Tür und...
17:30Genau, ich hab nach dem Job gefragt. Und ja, dann musste halt so eine Prüfung machen, Paragraf 34a-Schein.
17:38Das hab ich auch probiert, hab das alles bei der IHK gemacht, hab gelernt und alles, hab das dann aber
17:42nicht geschafft.
17:43Also die wussten das ja, ne? Also ich sag mal, wenn du die Prüfung quasi machst und nicht bestehst, dann
17:48wäre das ja auch in Arbeitgeberpflicht, das vielleicht mal einzufordern oder zu überprüfen, ne?
17:56Sicherheitsüberprüfungen, Kontrolle der Mindeststandards, bei vielen Firmen laut Martin Fehlanzeige.
18:00Würdest du denn sagen, dass das dann ein Missstand auch in der Branche sozusagen ist?
18:06Auf jeden Fall, ja klar. Also es ist eine Sicherheitslücke, sag ich mal, ne? Also es ist ein bisschen verantwortlich
18:11dafür, also auch die Firma dann nachher, auch die Sicherheitsfirma.
18:14Und wenn die das vielleicht nicht gewährleisten kann oder vielleicht kein fachkundiges Personal hat, dann ist das natürlich Scheißinnung.
18:22In München schaut man bei P3 hingegen ganz genau hin. Beim Führungszeugnis ebenso wie bei der Fitness.
18:30Und die soll beim sportlichen Belastungstest geprüft werden.
18:35Drei, zwei, eins, go! Komm, komm, komm, komm, jawohl! Weiter, weiter, weiter, weiter, weiter, weiter.
18:43Schon nach dem Aufwärmen macht sich bei mir der Puls bemerkbar.
18:47190er Puls.
18:49Doch das ist erst der Anfang. Wir dehnen uns, machen Zirkeltraining.
18:54Alles unter den strengen Augen von Ausbilder Leon.
18:57Komm, komm, komm, komm!
19:04Immer mal wieder muss ein Kollege aus unserer Gruppe pausieren.
19:08Der Trainer aber heizt uns weiter ein und erhöht den Druck.
19:12Langsam komme auch ich an mein Limit.
19:15Doch genau das ist heute die Idee. An die eigenen Grenzen zu gehen.
19:19Es fehlt immer noch ein bisschen. Diese letzten Prozent müssen wir jetzt rausholen.
19:23Go!
19:23Komm, komm, komm, komm!
19:26Kein Wunder, dass das Gerücht kursiert, dass es bei diesem Belastungstest auch Ohnmachtsanfälle gab.
19:31Sei da, sei da, sei da!
19:34Puh!
19:35Puh!
19:36Puh!
19:36Puh!
19:36Ey, da wirst du angeschrien.
19:38Was Gutes, ich kenn das so vom Boxen.
19:41Dann ist es auch scheißegal, ob du noch Bock hast.
19:43Machst du einfach.
19:44Ob du noch kannst.
19:47Puh!
19:47Und springen!
19:49Hopp!
19:50Komm!
19:50Gerade am Ende kommt es darauf an, dass wir als Truppe funktionieren.
19:53Lässt einer nach, machen wir eine Runde extra.
19:57Und dann, nach zweieinhalb Stunden, ist es endlich vorbei.
20:01Alle gut durchgezogen, wir sind fertig für heute. Sehr schön.
20:06Mir geht es hier im Endeffekt überhaupt nicht darum, wer jetzt die meisten Liegestritte schafft,
20:10wer die meisten Sekunden oder Minuten am Boxsack schafft.
20:13Jeder hatte seinen Moment, wo er gesagt hat, jetzt kann ich nicht mehr, dann weiter zu machen.
20:17Das ist der Punkt, worauf ich geachtet habe und das habe ich heute bei jedem gesehen, deswegen bin ich zufrieden.
20:22Mit fettem Muskelkater schleppe ich mich zum letzten Tag der Onboarding-Woche.
20:27Heute steht noch der firmeninterne Test an, in dem wir den Lernstoff dieser Woche drauf haben müssen.
20:33Und siehe da, selbst ich habe es geschafft.
20:36Dieser Job wird sehr, sehr oft unterschätzt.
20:38Und vor allem ist es so vielfältig. Man hat ja gesehen, wie viele Objekte die haben oder wie viele Aufträge
20:41die haben.
20:42Und man ist halt wirklich mit allem dabei.
20:45Ich bin ja geflüchteter und habe am Anfang in der demaligen Bayern-Kasane gewohnt, in einem Flüchtlingheim.
20:51Und genau, das hat mir immer so aufgefallen, dass es da Sicherheitsmitarbeiter gibt, die wirklich auch den Job wirklich gut
20:58machen und sehr auffällig sind.
21:00Und wenn man da so als externe Person zusieht, so wie ein Sicherheitsmitarbeiter so eine Lage so löst und diese
21:05Situation runterbringt, ist spannend, ja.
21:07Und dann wollte ich mal immer sagen, okay, vielleicht gehöre ich irgendwann mal zu diesen Personalkräften, dass ich sage, okay,
21:12ich kann so einen Konflikt wirklich lösen, ohne da gewalttätig zu werden.
21:15Zum Abschluss kriegen die Jungs ihre Dienstausweise. Sie wirken erschöpft, aber auch erleichtert. Und haben in Zukunft einen sicheren Arbeitsplatz.
21:24Hoffentlich wortwörtlich.
21:29Für Martin war der Job irgendwann nicht mehr sicher. Heute arbeitet er auf einem Reiterhof.
21:34Nach mehr als zehn Jahren in der Branche hat ihn vor allem ein Fakt verjagt. Das Gefühl, mit der Gefahr
21:38allein gewesen zu sein.
21:40Als Sicherheitspersonal, du musst halt schon ein bisschen was einstecken können, du musst aber dich halt auch verteidigen können und
21:45darfst halt nicht in Panik geraten.
21:47Ich habe das gehabt, da ist mir von hinten jemand auf den Rücken gesprungen, hat mich gewürgt.
21:51Wenn du dann in Panik gerätst, weil du keine Luft mehr kriegst, dann hast du verloren.
21:54Die ganze Gewaltbereitschaft der Menschen, die steigt natürlich.
21:57Also wenn du das heute hörst, irgendwie mit Messerstechereien oder mit Gewaltbereitschaft.
22:02Und früher war das für meine Verhältnisse, für mein Empfinden war das deutlich weniger.
22:07Auch die rechtlichen Unsicherheiten hätten ihn irgendwann abgeschreckt.
22:12Also ich denke schon, dass du eigentlich immer auch so als Angestellter mit einem Bein eigentlich im Knast bist.
22:17Weil du trägst natürlich, ich sag mal, eine Verantwortung, wenn du da handelst.
22:21Würdest du heute noch diesen Job machen wollen?
22:23Nee, das ist mein Leben sehr wertvoll, meine Gesundheit.
22:29Am Ende meiner Onboarding-Woche in München darf ich mit zu meinem ersten Einsatz. Ein Box-Event.
22:37Heute Abend leitet Marc gemeinsam mit Augustin das gesamte Team.
22:41Und ja, auch mir fällt direkt auf, die Dienstanweisung zur Kleidung habe ich direkt verkackt.
22:46Für das Team geht es direkt los. Und Augustin hat dabei ein wirklich ordentliches Tempo drauf.
22:52Und ich merke schon, es gibt einen sehr flotten Schritt hier.
22:55Oh ja, das hätte ich vorher vielleicht erwähnen können. Wir laufen schnell, aber es soll ja immer professionell ausschauen.
23:03Das hat der Kollege wohl nicht mitbekommen.
23:08Der kritischste Moment heute Abend, der Einlass.
23:11Mehr als tausend Besucher strömen durch die Türen. Jeder einzelne muss kontrolliert und eingewiesen werden.
23:17Auf dem Programm stehen mehrere Weltmeisterschaftskämpfe im Boxen. Da kochen die Emotionen gerne mal hoch.
23:24Marc und Augustin müssen als Einsatzleiter dauerhaft verfügbar sein.
23:28Die Location im Blick haben, für andere einspringen und ihr Team disponieren.
23:32Ich möchte direkt einmal an den Ecken vom Ring vier Leute haben.
23:36Das Geheimnis ist immer, mit möglichst wenig Leuten so ausschauen, als wäre man überall.
23:41Nach über vier Stunden und fast 30.000 Schritten kann dann auch Augustin die erste Pause des Abends machen.
23:49Der Hauptjob heute Abend, Präsenz zeigen und Gefahren früh erkennen.
23:55Augustin ist selbst erst acht Monate dabei, trägt aber schon Verantwortung für das Team.
23:59Ich habe es relativ schnell, also innerhalb von zwei Monaten, eine Führungsposition bei P3 geschafft, obwohl ich keine Vorerfahrung hatte.
24:06Mir wurde damals einfach gesagt, ich bin offen, sehr kommunikativ, habe ein gutes Auge, einfach für Sicherheit, entweder man hat
24:13es oder man hat es nicht.
24:15Kurz vor Ende wird alles nochmal unruhig. Einer der Favoriten ist mit seiner Fangruppe angereist. Und die macht ordentlich Stimmung.
24:24Es ist halt hier auch gerade wie beim Fußball. Es ist aber Kampfsport, das heißt die Leute, die sind eh
24:33alle ein bisschen geladen. Es kann dann auch eskalieren.
24:36Also müssen wir jetzt ein bisschen die Augen aufmachen.
24:40Doch dann die Überraschung. Der Favorit liegt am Boden. Knockout. Da gibt es nichts zu diskutieren.
24:49Und so traurig das für den Sportler ist, ein eindeutiger Sieg entschärft die Stimmung vor Ort sofort.
24:58Und so verlaufen auch die letzten Minuten der Veranstaltung vergleichsweise ruhig.
25:03Tausende ZuschauerInnen und keine sicherheitsrelevanten Vorfälle.
25:12Geil der Job heute. Vielen, vielen Dank, dass Sie da waren.
25:21Ich finde, dass gerade das so in der Sicherheit da ein bisschen fehlt oder wie viele Leute das einfach nicht
25:27so wissen, dass das wie so eine kleine Bundeswehrgemeinschaft ist.
25:33Also man hat so seinen Druck, man ist so ein, war ein cooler Dienst, hat richtig Spaß gemacht.
25:38Und das sind diese Momente, die mich dann immer wieder motivieren. Einfach Spaß an dem Job.
25:44Bei P3 sind sie eindeutig an einem Imagewechsel interessiert.
25:47Sie wollen professionelle, schicke und vielfältig einsetzbare Sicherheitskräfte bieten.
25:52Statt brachialen TürsteherInnen.
25:56Gegen dieses Klischee kämpft man aber auch hier.
26:00Barmanagerin Xenia habe ich schon bei meinem ersten Besuch im Ruzinskis kennengelernt.
26:04Unter der Woche arbeitet sie ohne TürsteherInnen.
26:07Freitags und Samstags wäre das nicht möglich.
26:10Unsere Türsteher sind sowieso für mich, das ist mein Safe Space.
26:14Ich könnte theoretisch nackt hier rausgehen und ich weiß, mir passiert nichts.
26:18Früher war das eher so ein, ich hau dir mal kurz aufs Maul, weil du hast mich blöd angeguckt.
26:23Und dann gehen die beiden sich aber danach wieder auf den Weg.
26:26Und jetzt ist das wirklich so, dann stehen die vor deiner Tür.
26:29Und dann bedrohen die sich.
26:31Ich bin gerade deswegen beeindruckt davon, wie sorgenfrei sich Xenia durch die Bar bewegt.
26:37Der Laden füllt sich schnell und der Alkohol fließt.
26:43Heute ist wieder Rakesh im Dienst, dieses Mal alleine.
26:47Eigentlich kommt er aus der Reinigungsbranche.
26:49Um als Security für den Club zu arbeiten, brauchen er und seine KollegInnen offiziell die Sachkundeprüfung.
26:54Und obwohl Rakesh ein strenges Auge hat, im Laufe des Abends drehen einige männliche Gäste auf.
27:00Die Stimmung ist gut, auch wir haben Spaß.
27:02Quiz einige Männer, mehrere Frauen und auch unser Team bedrängen.
27:05Ich habe jetzt hier genau fünf Minuten gestanden und genau so lange hat es auch gedauert,
27:10bis meine KollegInnen hier direkt von dem erstbesten Typ an den Arsch gehrafen kommen.
27:13Man kann sich ja noch sagen, der tanzt auch noch irgendwo hinter mir.
27:17Und davor kann halt weder eine gute Barkeeperin, eine gute Wahlmanagerin,
27:20noch ein guter Türsteher uns am Ende des Tages beschützen, ehrlicherweise.
27:26Erstmal werden wir auf Wunsch meiner KollegInnen nicht tätig.
27:29Aber als der übergriffige Typ weiter Frauen auf der Tanzfläche belästigt, wende ich mich an Xenia.
27:37Es dauert nicht einmal zehn Sekunden, bis Rakesh durch die Tür eilt und sich dem Mann zeigen lässt.
27:43Sofort geht er auf ihn zu. Die Handschuhe schon an.
27:51Rakesh verweist dem Mann für den Abend aus der Bar.
27:54Doch der ist nicht alleine.
27:55Auch seine Freunde protestieren gegen Rakesh Entscheidung.
28:00Doch der bleibt hart.
28:03Bis die rund zehn Männer schlussendlich gehen.
28:07Es waren ausgerechnet jetzt ironischerweise wir.
28:10Also es war meine KollegInnen, die vorhin angefasst wurde.
28:12Was passiert dann so bei euch im Hintergrund?
28:15Welcher Mechanismus kriegt dann sozusagen?
28:17Ja, naja, im besten Fall wird das alles deerskalativ geklärt.
28:21Ja.
28:22So wie jetzt.
28:23Aber auch ein Kollege hat sich halt mit eingeklinkt und sich schon vor mir aufgebaut.
28:26Okay.
28:26Und dann muss ich halt eben entscheiden, wie ich damit umgehe.
28:29Ja, ja.
28:29Und in dem Fall habe ich versucht, einfach ein bisschen automatärer zu klären.
28:33Weil Gewalt ist am Ende immer keine Nöhre, das ist das letzte Mittel.
28:36Ja, hat man auch gemerkt so.
28:37Ganz genau.
28:38Aber wir haben das ja alles gut geregelt.
28:42Rakesh muss jeden Abend, vielfach, innerhalb von Sekunden, Entscheidungen treffen.
28:46Ein Fehler und alle tragen die Konsequenzen.
28:49Viele sind natürlich auch erfahrungswerte, einfach wie du mit Menschen umgehst.
28:53Wir haben ja alle irgendwie ein gewisses Bauchgefühl, wie Leute reagieren, gerade auf Alkohol zum Beispiel.
28:57Das ist eben eine Sache.
28:59Viele Leute haben Stress.
29:00Dann bleibt es hoffentlich die einzige Situation des Abends.
29:02Das glaube ich nicht.
29:04Man darf ja hoffen.
29:07Gerade Xenia hat Erfahrung, worauf es dabei ankommt.
29:10Denn für sie geht es am Ende auch um die eigene Sicherheit am Arbeitsplatz.
29:14Wenn du einfach in einer gewissen Art und Weise aufgewachsen wirst oder mit gewissen Sachen konfrontiert wurdest,
29:18da entsteht einfach eine Präsenz bei dir selber.
29:20Und das ist es, was dann im Endeffekt dann vor der Tür stehen soll und dann wirklich analysieren soll.
29:26Ganz ehrlich, wenn ich feiern gehe, will ich mich einfach sicher fühlen.
29:30Was genau die Person dazu befähigt, für die Sicherheit zu sorgen, ist vielleicht manchmal zweitrangig.
29:38Egal ob TürsteherInnen oder Wachpersonal, Securities haben einen Job mit großer Verantwortung, die sie oft alleine tragen müssen.
29:45Doch die niedrigen formellen Anforderungen und kaum vorhandenen Kontrollen locken auch Leute an, die nur schnell Geld verdienen wollen.
29:52Viele unterschätzen dabei, wie hart die Arbeitsbedingungen sein können, was der Job eigentlich bedeutet und dass nicht jeder dafür geeignet
29:59ist.
30:01Denn Entscheidungen müssen Sicherheitsleute blitzschnell treffen und dabei die Verantwortung für die Unversehrtheit zahlloser Menschen übernehmen.
30:10Ein Job, der gerade in Zeiten echter und gefühlter Unsicherheit wohl nicht leichter wird.
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