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Eine Creepypasta mit dem Titel "Winteranfang", erzählt von Schattenlilly.

An einem grauen Wintermorgen wartet Jana am verlassenen Dorfbahnhof. Sie hasst die Kälte und die trostlose Stimmung. Der erste Schnee fällt und während sie zitternd auf den Zug wartet, trifft sie Fabian, der ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Sie erinnern sich an frühere, sonnigere Tage. Doch genau in dem Moment, als die Szenerie friedlich wirkt, wendet sich das Schicksal schlagartig.

Nachzulesen unter:
https://creepypasta.fandom.com/de/wiki/Winteranfang
von: DerZweiteVonLinks

#creepypasta
Diese Geschichte ist frei erfunden.

Kategorie

😹
Spaß
Transkript
00:01Ich melde mich heute mit einer etwas kürzeren, aber nicht weniger eindrucksvollen Geschichte zurück.
00:08Die Geschichte heißt Winteranfang.
00:12Viel Spaß.
00:14Die kalte Berührung lässt sie unwillkürlich zusammenzucken.
00:18Die erste Schneeflocke des Jahres.
00:21Und sie landet direkt auf ihrer Nasenspitze.
00:24Natürlich.
00:26Es kribbelt kaum merklich, als sie schmilzt.
00:30Jana hasst den Winter.
00:32Diese Jahreszeit ist kalt und nass.
00:36Einfarbig und trostlos.
00:38Diese Gedanken begleiten sie auf dem Weg zum Bahnhof.
00:42Der Himmel ist eine einzige grau-schwarze Decke.
00:46Bedrückend.
00:48Aber wie sollte es auch anders sein um diese Zeit?
00:52Sie sieht auf die alte Bahnhofsuhr.
00:546.31 Uhr.
00:56Das flackernde Licht der gelblichen Beleuchtung bricht sich in gesprungenem Glas.
01:01Jana fängt an zu zittern und kleine Dampfwölkchen bahnen sich den Weg aus ihren Lungen in den kalten Winterhimmel.
01:10Jana hasst den Winter.
01:12Sie sieht sich um.
01:14Der Dorfbahnhof ist wie leergefegt.
01:17Das ist nicht ungewöhnlich.
01:20Die meisten Passagiere würden erst gegen 7 Uhr hier eintreffen.
01:24Sie zieht den Reißverschluss ihrer grünen Winterjacke weiter nach oben und schlingt die Arme eng um sich.
01:31Ein weiteres Dampfwölkchen.
01:34Jana hasst.
01:35Hey Jana!
01:36Sie zuckt zusammen.
01:39Hab dich gar nicht kommen hören, murmelt sie in den Ausschnitt ihrer Jacke hinein.
01:44Hm?
01:45Ich sagte, du sollst dich nicht immer so anschleichen.
01:49Fabian grinst, als sie sich zu ihm umdreht und versucht, ihn grimmig anzusehen.
01:54Das strubbelige blonde Haar, die neon-orangefarbene Jacke.
01:58Das überspielt dümmliche Grinsen, das sie schon im Kindergarten immer angesteckt hatte und es auch heute noch tut.
02:05Er lacht kurz auf und auch sie muss lachen.
02:08Weiterer Dampf füllt die beiden einsam stehenden kurz ein.
02:12Frisch heute, sagt er.
02:15Sie nickt bloß.
02:17Wie auf ein geheimes Zeichen hin, sehen beide synchron auf die Bahnhofsuhr.
02:216.40 Uhr
02:24Hast du Mathe?
02:25Ein Schnauben, fast ein Lachen entfährt ihn.
02:29Meinst du das ernst?
02:31Eigentlich nicht.
02:33Sie gehen ein Stück den Bahnsteig entlang.
02:36Mittlerweile schneit es ein wenig stärker und der Schnee bildet eine dünne, weiße Decke.
02:42Ein Zug fährt ein.
02:43Es ist nicht ihrer.
02:46Dieser hier fährt in die andere Richtung.
02:496.50 Uhr
02:50Sie sehen sich schweigend an und ein Auto überquert in einigem Abstand den Bahnübergang.
02:57Er muss grinsen.
02:58Was ist so lustig?
03:00Er schüttelt grinsend den Kopf.
03:03Du siehst bloß so niedlich aus, wenn du bis zur Nase in deiner Jacke verschwunden bist.
03:08Gar nicht.
03:10Er muss lachen.
03:11Der Ton verhallt in der kalten Morgenluft.
03:15Raureif bedeckt die Blätter der Bäume.
03:17Die nahegelegene Kirchenuhr schreckt eine Krähe in den schneebedeckten Ästen auf.
03:24Schwarz auf Weiß.
03:267 Uhr.
03:27Der Zug wird bald kommen.
03:30Sie erinnert sich zurück.
03:32Das erste Mal, dass sie diesen Zug nahmen, liegt jetzt über drei Jahre zurück.
03:37Sie wechselten damals gerade auf die neue Schule.
03:40Ein Gymnasium in irgendeiner kleinen Stadt.
03:44Es war Hochsommer und schon morgens warm und hell.
03:47Andere Kinder rannten mit ihnen über den Bahnsteig und einige der älteren Jugendlichen standen in kleinen Grüppchen und unterhielten sich.
03:56Die ersten Leute füllen den Bahnhof mit einem schwachen Zerrbild der sommerlichen Lebhaftigkeit.
04:03Sie war froh gewesen, jemanden hier zu kennen.
04:06Das Dorf war zwar immer schon klein, aber wirklich kennend hat sie trotzdem nur wenige der Leute hier.
04:13Sie begann damals gerade damit, sich einsam zu fühlen, als sie ihn sah.
04:18Fabian.
04:20Ebenso einsam wie sie selbst und so beschloss sie, sich zu ihm zu gesellen.
04:25Sie hatten sich immer schon verstanden.
04:28Er freute sich sichtlich über die Gesellschaft und bot ihr Schokolade an.
04:33Die Süßigkeit passte herrlich zu der sommerlichen Stimmung und von da an...
04:37Ein Niesen reißt sie aus ihren Gedanken.
04:40Fabian.
04:42Sie sucht in ihrer Hosentasche ein Taschentuch.
04:45Findet keines.
04:47Sie tritt einen Schritt zurück und schwingt die Schultasche von ihrem Rücken.
04:52Die Bücher sind schwerer als erwartet und nur ganz kurz verliert sie das Gleichgewicht.
04:58Sie versucht es auszugleichen, doch der Boden an dieser Stelle ist vereist.
05:03Sie verliert den Halt.
05:05Die Welt um sie herum scheint zu verschwimmen.
05:08Die Hupe des Zuges zerreißt die eiskalte Luft.
05:12Schreie erklingen.
05:14Sie hört sie nicht mehr.
05:16Rot auf weiß.
05:19Eine Schneeflocke legt sich sanft auf ihre Nasenspitze.
05:23Jana hasste den Winter.
05:25Mit einer seiner MatİB
05:29S competitors MTNNR
05:31Die Welt um sie selbst zu sterben.
05:32Schreie erklingen, ich dann nur für dein расск acho selbst neißen,
Kommentare
1
Aquariusvor 2 Tagen
Ich finde die Geschichte sehr gut interpretiert und höre gerne zu.

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