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00:04A heart and a soul have a broken heart.
00:13That heart, that's for this one thing.
00:17Over no other organ is often spoken, sung and written.
00:22That heart reacts very sensitive to what just happened and also to our emotions.
00:29That means we all know that if we are angry, it's stronger, it's stronger.
00:35When we are in love, we're in love.
00:38Klar, Liebe is the emotion, which I feel absolutely through my heart.
00:41Yeah, and angry at all.
00:43Klar, it's just a bit faster, I don't know if it's healthy or healthy.
00:47I don't know if it's a good question.
00:51Doch unser Herz fühlt nicht nur mit,
00:54es hält uns auch buchstäblich am Leben.
00:56Wenn wir Angst haben, wenn wir in einer Notfallsituation sind,
01:01dann macht das Herz etwas ganz Tolles.
01:03Es arbeitet einfach kräftiger und schneller von alleine,
01:07damit wir leistungsfähiger sind, damit wir zum Beispiel weglaufen können.
01:13Wenn wir auf unser Herz nicht achten und es nicht pflegen,
01:18dann kann das auf lange Sicht gefährlich werden.
01:22Wie können wir wissen, ob unser Herz gefährdet ist?
01:25Und wie unterscheiden sich die Warnsignale bei Frauen und Männern?
01:42Wenn man sich vorstellt, das Herz beginnt ungefähr zwischen dem 21. bis 28. Tag nach der Befruchtung zu schlagen.
01:50Und ab dann schlägt es unser ganzes Leben lang bis zu unserem Lebensende.
01:58Mein Name ist Dr. Conchita Ruiz-Money.
02:02Ich arbeite in der Kardiologie und Rhythmologie im Krankenhaus Ports am Rhein in Köln.
02:09Und ich leite dort das Zentrum für weibliche Herz- und Gefäßmedizin.
02:15Das Herz ist das zentrale Organ in unserem Körper, was durch seine Pumpleistung den ganzen Körper,
02:23den ganzen Organismus, jede einzelne Zelle mit Sauerstoff, mit Energie versorgt.
02:30Und das Tolle am Herzen ist, dass es ganz präzise arbeitet, wie ein Uhrwerk, unermüdlich.
02:40Ich spüre mein Herz im Alltag viel mehr bei starken sportlichen Aktivitäten oder sowas.
02:46Und ich würde aber auch sagen, ich würde das als gut bewerten.
02:51Wir tanzen seit wir drei sind, also seit über 20 Jahren eigentlich.
02:56Und Tanzen hat sich immer nach Freiheit angefühlt.
02:58Und das Schönste war, dass man wie immer diesen Flow-Moment hatte.
03:02Dass man, wenn man getanzt hat, an nichts anderes gedacht hat, so frei war, wie man sich nirgends gefühlt hat.
03:08Ja, keine Sorgen hatte.
03:12Hey, ich bin Naomi, ich bin 29 Jahre alt.
03:15Ich bin Joel, auch 29 Jahre alt und wohne mit meiner Zwingenschwester in Berlin.
03:21Wir wohnen in Berlin.
03:29Hauptberuflich sind wir selbstständig mit Social Media, also arbeiten als Content-Creatorin.
03:33Ich würde sagen, unser Haupt-Content ist eigentlich so unser Lifestyle.
03:36Ja, unser Leben hier in Berlin, zusammen als Zwillinge, zusammen in einem queeren Haushalt.
03:41Und auch wir als Tänzerinnen, du als mit deiner Kunst.
03:48Aber ich würde sagen, am meisten eigentlich so die Interaktion als einige Zwillinge oder so, dich nicht zu ernst zu
03:54nehmen.
03:57Ich glaube, ich habe mir noch nie so große Gedanken um meine Herzgesundheit gemacht.
04:01Nee, tatsächlich nicht.
04:03Ich glaube, weil ich da einfach bisher symptomfrei war.
04:07Ich hatte keine Symptome, die darauf hinweisen, dass es meinem Herzen nicht gut geht.
04:15Das Herz ist ein etwa faustgroßer Muskel, der rund um die Uhr arbeitet, um Blut durch den Körper zu pumpen.
04:22Es besteht aus vier Kammern und sorgt mit rhythmischen Schlägen dafür, dass Sauerstoff und Nährstoffe zu den Organen gelangen und
04:30Abfallstoffe abtransportiert werden.
04:33Das Herz schlägt bei Erwachsenen in Ruhe etwa 60 bis 80 Mal pro Minute.
04:38Dabei arbeitet es in der Regel in einem präzisen Rhythmus, bestehend aus der Kontraktionsphase der sogenannten Systole und der Entspannungsphase
04:47der Diastole.
04:53Auch junge Menschen können Herzerkrankungen haben. Bei jungen Menschen ist das so, dass der Körper sehr lange gewisse Herzerkrankungen toleriert
05:03und die jungen Menschen das kompensieren können.
05:05Das heißt, die fallen oftmals sehr spät dann erst auf.
05:11Guten Morgen, Köln. Wir sind in Köln.
05:14Ja, heute ist der spannende Tag. Heute kommen die ganzen Checks und wie es unserem Herz wirklich geht, das finden
05:21wir heute raus, oder?
05:23Ja.
05:26Ja.
05:26Ja, es wird jetzt auch unser Lebensstil sozusagen verglichen. Es ist schon spannend.
05:32Ja, ja.
05:33Also von uns beiden lebt gesünder definitiv Naomi. Ich mache auf jeden Fall mehr Sport, das ist schon so.
05:39Aber dadurch, ich würde sagen, gleich sieht das so ein bisschen aus, weil Joel sich gesünder ernährt.
05:44Ich will ja noch besser werden, aber es ist schon besser. Ich bin schon stolz auf mich. Es war schon
05:50viel schlimmer.
05:51Ich glaube, Joel's Guilty Pleasure ist Kaffee mit Zucker am Morgen. Aber ich mache keinen Zucker mehr in Kaffee.
05:57Das ist für mich schon ein Riesenschritt. Und das macht Naomi schon seit Jahren nicht mehr.
06:03Und Naomi macht halt auch wirklich mehr Sport. Also sie ist definitiv fitter.
06:06Das ist das Einzige, wo ich denke, vielleicht ist mal ein Ei weniger oder so.
06:09Doch, schon gesagt, so oft. Und weil ich auch weiß, dass mein Cholesterin im Spiegel sagt man, glaube ich.
06:15Letztes Mal, wo ich diesen großen Checkup hatte, war der schlecht. Der war in dem Bereich, wo man sagt, gesundheitsschädlich.
06:25Krass.
06:26Ja, im gesundheitsschädlichen Bereich. Da sieht man mal.
06:28Das? Echt?
06:30Ja.
06:33Ich denke schon, dass wir beide von dem Test erwarten, dass unsere Herzen beide gesund sind.
06:39Ja, weil wir jetzt auch nicht das Gefühl haben, dass da was nicht stimmt.
06:42Das wäre natürlich ganz krass und schlimm, wenn dann irgendwas rauskommt, was natürlich auch gut wäre, wenn es dann rauskommen
06:47würde.
06:48Aber ich rechne nicht damit.
06:50Hallo.
06:51Hallo.
06:52Hallo.
06:53Hallo.
06:54Schön, dass ihr da seid.
07:03Ich fühle beim Fahrradfahren nur mich. Ich höre nur auf meinen Körper. Also sobald ich auf dem Fahrrad sitze, vergesse
07:13ich alles.
07:15Ich wüsste nicht, was ich ohne Fahrrad machen würde.
07:21Diese Vorstellung möchte ich mir nicht vorstellen wollen.
07:28Mein Name ist Ferruccio Labita. Ich bin 46 Jahre alt. Und vor acht Jahren, mit 38 Jahren, hatte ich einen
07:35Herzinfarkt.
07:53Ich habe einen Cross-Country, zwei Enduros, ein Hardtail-Enduro, ein Fully-Enduro. Dann habe ich ein Dirtbike und dann
08:03noch zwei Stadtfahrräder.
08:05Wo ich so in die Arbeit fahre und plus mein Gravelrad.
08:12Der Wettkampf, auf der mich jetzt als nächstes vorbereitet, das nennt sich Seven Serpents.
08:18Das ist ein Offroad-Lang-Distance-Rennen.
08:21Der Wettkampf startet in Ljubljana in Slowenien.
08:26Führt durch Kroatien, dann von Kroatien über die Inseln nach Norden, wieder nach Italien.
08:35Und endet in Trieste.
08:41Das Event startet in circa zwei Monaten. Bis dahin werde ich noch ein bisschen trainieren müssen.
08:50Vor acht Jahren hatte ich solche Ziele, kannte ich noch gar nicht.
08:56Vor dem Herzinfarkt hat meine Zeit so ausgesehen, dass ich sehr viel gearbeitet habe. Teilweise 60 bis 70 Stunden.
09:04Ja, erst mit 30 habe ich das Rauchen angefangen, wo sich wahrscheinlich jeder denkt, wie kann man nur.
09:11Aber ja, der Grund dafür war, dass ich in ein ziemliches Loch gefallen bin aufgrund der Trennung meiner ersten Ehe.
09:20Das war eigentlich der Grund, warum ich dann angefangen habe zu rauchen.
09:26Wenn wir rauchen, aber auch wenn wir uns zu wenig bewegen oder ungesund ernähren, wirkt das wie ein unsichtbarer Schraubstock
09:33für unser Herz.
09:35Im Inneren der Corona-Arterien, den Blutgefäßen, die das Herz mit Sauerstoff versorgen, kann sich so im Laufe der Zeit
09:42Fett und Cholesterin zu Plagg ablagern.
09:44Das Herz muss daraufhin umso härter arbeiten, um Blut durch die Gefäße zu pressen.
09:50Durch die Verengung der Herzkranz-Arterien wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
09:57Bei einem Herzinfarkt kommt es häufig zu einem Aufbrechen dieser Plagg-Ablagerungen und damit zu einer kompletten Verstopfung der Herzkranz
10:05-Arterie.
10:06Die Folge? Der Herzmuskel bekommt in diesem Areal überhaupt keinen Sauerstoff mehr.
10:12Ohne schnelle Hilfe stirbt das Herzgewebe irreparabel ab.
10:17Das erste Mal, dass ich was gespürt habe, war, nachdem ich mit meinem Freund im Fitnessstudio war.
10:27Es hat sich so angefühlt, ob ich keine Luft bekomme.
10:30Es war so ein wirklich druckendes Gefühl auf der Brust, ob jemand ständig draufdrücken würde.
10:37Als erstes habe ich mich dann hingelegt, dann die nächsten zwei Stunden ein ständiges Auf und Ab an Gefühlen, an
10:44Schmerzen, an was passiert gerade.
10:53Als dann meine Frau gesehen hat, wie ich elend da gelegen bin, ja, sie hatte natürlich gesagt, wir müssen sofort
10:59ins Krankenhaus, lass dich durchchecken.
11:05Ich hatte einen stummen Herzinfarkt, das war die Diagnose.
11:09Daraufhin haben sie mir drei Stents eingesetzt, um diese verstopften Arterien, die zu 80 Prozent zu waren, wieder frei gemacht.
11:27Ich kann es gar nicht beschreiben, aber ich habe mich sehr klein gefühlt. Ich habe mich sehr klein, beziehungsweise nicht
11:36klein, aber sehr verletzlich gefühlt.
11:42Ich wusste auch nicht, was jetzt das bedeutet, was auf mich zukommt.
11:50Dadurch, dass beim stummen Herzinfarkt die Symptome nicht so eindrücklich sind, wird er oft einfach nicht bemerkt.
11:58Deshalb nennt man ihn auch stumm. Das heißt, sobald im Kopf einmal das Wort Herzinfarkt für sich selber gefallen ist,
12:06sollte man das weiter abklären.
12:08Im Zweifel immer die 112 rufen oder einen Arzt aufsuchen.
12:13Ein Fehler, den man machen kann, wenn jemand einen Herzinfarkt hat, ist erstmal gar nichts zu machen.
12:21Ich bin Celine Kilian, ich bin Meditinstudentin und Rettungssanitäterin seit sechseinhalb Jahren.
12:26Also man kann am Beginn des Tages im Rettungsdienst nie sagen, was einen erwartet.
12:32Und ich glaube, deshalb liebt man den Job oder man hasst diesen Job, weil man ja nicht weiß, fahre ich
12:37jetzt zur Reanimation oder fahre ich jetzt zum eingewachsenen Zehennagel.
12:43Wenn ihr den Verdacht habt, dass jemand einen Herzinfarkt hat, dann sind die Grundregeln erstmal befreit die Person von engen
12:51Klamotten, von Krawatten.
12:53Einfach, dass sie das Gefühl haben, sie können richtig durchatmen, lagert sie mit Oberkörper nach oben und macht ein Fenster
13:00auf.
13:00Also frische Luft tut auch immer gut und beruhigt den Patienten.
13:06Wenn der Patient aufgrund eines Herzinfarkts einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleidet, ist es ganz wichtig, dass man ihn zuallererst laut
13:15und deutlich anspricht.
13:17Also wirklich an den Schultern packen und laut Hallo rufen.
13:23Wenn die Person dann nicht reagiert, Schritt Nummer zwei, die Atmung kontrollieren.
13:28Dabei zehn Sekunden lang schauen, ob sich der Brustkorb hebt und senkt oder ob sich hier die Nasenflügel bewegen.
13:36Wenn das nicht der Fall ist nach zehn Sekunden, dann sofort den Rettungsdienst alarmieren und mit der Thorax-Kompression starten,
13:43also mit der Herzdruckmassage.
13:44Dabei die Hände auf dem Brustkorb aufsetzen, darauf achten, dass die Arme durchgestreckt bleiben und dann 30 mal fünf bis
13:55sechs Zentimeter tief, hundertmal pro Minute.
14:00Da könnt ihr immer Stayin' Alive singen, also a-ha-ha-ha-ha, stayin' Alive, stayin' Alive.
14:12Auch wenn es knirscht, eine gebrochene Rippe bringt niemanden um.
14:16Wenn man aber nicht drückt, landet kein Blut mehr im Körperkreislauf und daran verstirbt man dann letztendlich.
14:23Einfach drücken, solange bis der Rettungsdienst eintrifft.
14:27Wir werden häufiger zu Männern gerufen, die einen Herzinfarkt haben, also vor allem der diagnostizierte Herzinfarkt.
14:34Und ich würde meiner Erfahrung nach sagen, zweite der Männer und ein Drittel Frauen.
14:42Ein Herzinfarkt zeigt sich bei Männern oft in der klassischen Form.
14:46Starke, drückende Schmerzen in der Brust, die in den Arm oder Kiefer ausstrahlen.
14:50Diese Symptome sind unmissverständlich und führen schnell dazu, dass die Alarmglocken anspringen.
14:55Bei Frauen äußert sich ein Herzinfarkt oft viel unklarer.
14:59Sie klagen auch über Übelkeit, extreme Müdigkeit, Atemnot oder Schwindel.
15:04Also Symptome, die leicht mit Stress oder anderen Erkrankungen verwechselt werden.
15:09Brustschmerzen sind weniger typisch und können eher diffus oder nur mild sein.
15:16Und dann kann es passieren, dass die Person gegenüber, dass der Ehemann, die Ehefrau, die Partnerin, der Partner, dass sie
15:24eben sagen,
15:25ach Schatz, leg dich doch nochmal ins Bett, schlaf nochmal eine Runde und vielleicht ist es gleich ja wieder gut.
15:30Und das ist genau dieser ganz gefährliche Moment, denn hier verlieren wir Zeit.
15:35Wenn die Frau sich jetzt wirklich in das Bett legt, dann geht in dieser Zeit Herzmuskelgewebe kaputt.
15:41Und das ist auch der Grund, warum wir wissen, dass Frauen sehr viel später in Notaufnahmen bei einem Herzinfarkt erscheinen
15:48als Männer.
15:49Im Schnitt kommen sie drei Stunden später bei einem akuten Herzinfarkt in der Notaufnahme an als ein Mann.
15:56Wer kommt zuerst?
15:57Du, ne? Jojo, du schießt als erstes.
16:04Um Risikofaktoren für mein Herz-Kreislauf-System herauszufinden, macht es Sinn, folgende Blutwerte bestimmen zu lassen, nämlich ganz wichtig, die
16:12Blutfette.
16:13Dass ich schaue, wie mein Cholesterinspiegel ist, wie die anderen Blutfette, die Triglyceride, aussehen.
16:19Und dann habe ich schon einen wichtigen Risikofaktor bestimmt.
16:27Triglyceride und Cholesterin gehören zur Gruppe der Blutfette, die sehr unterschiedlich auf das Herz wirken.
16:34Triglyceride sind kleine Energiespeicher im Blut.
16:37Wenn wir mehr Kalorien essen, als wir verbrauchen, wandelt der Körper den Überschuss in Fettbäckchen um und lagert sie ein.
16:45Zu viele davon können jedoch die Blutgefäße und damit auch das Herz belasten.
16:49Das Low-Density-Lipoprotein, kurz LDL, wird oft als schlechtes Cholesterin bezeichnet.
16:58LDL-Cholesterin ist ein wahrer Störenfried, denn mit der Zeit entstehen durch LDL Ablagerungen an den Innenwänden der Gefäße, die
17:06den Blutfluss behindern.
17:09Und das kann gefährlich für das Herz werden.
17:14Das High-Density-Lipoprotein, kurz HDL, ist dagegen als das gute Cholesterin bekannt.
17:20Es wirkt wie der Aufräumdienst im System, denn es sammelt überschüssiges Cholesterin ein und bringt es zur Leber, wo es
17:28abgebaut wird.
17:31Das schlechte LDL-Cholesterin ist in erster Linie in tierischen Produkten wie rotem Fleisch, Wurst, Backwaren, Vollfettmilchprodukten und frittierten Lebensmitteln
17:41enthalten.
17:43Zur Reduzierung des LDL-Spiegels empfiehlt es sich auf mageres Fleisch, Fisch, gesunde Fette und generell auf pflanzliche Produkte zurückzugreifen.
17:56Ich mache mal hier jetzt dunkel, damit ich gleich gut sehen kann.
18:03So, du kannst dich schon mal hinlegen.
18:06Genau, einmal den Kopf ablegen, genau.
18:09Ich schaue jetzt als allererstes auf die Haupthalsschlagader, die gibt es auf beiden Seiten.
18:14Und wenn sich hier Verkalkungen schon gebildet haben, dann würde man das hier frühzeitig sehen können.
18:22Ich kann mir folgende Fragen einfach stellen, um mein eigenes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen abzufragen.
18:29Rauche ich? Bewege ich mich zu wenig? Bin ich übergewichtig? Ernähre ich mich gesund, ausgewogen? Nehme ich Drogen?
18:38Denn auch das ist ein großer Risikofaktor.
18:40Ich kann fragen, gibt es vielleicht schon andere Erkrankungen bei mir selbst oder in meiner Familie?
18:46Und habe ich schon mal einen Gesundheitscheck bei mir machen lassen?
18:50Die Wand ist ganz zart. Die ist hier. Schaut sehr gut aus. Sieht gut aus. Sehr schön.
18:58Kommt genug Blut oben am Kopf an.
19:00Ja, sehr gut. Das ist doch sehr gut.
19:04Einmal den Kopf so zu mir drehen, genau. Jetzt gucke ich auch hier wieder die Halsschlagadern. Sehr schön.
19:11Gut. Wunderbar. Sieht gut aus.
19:13Um die Herzgesundheit abzuchecken, ist es wichtig, ein Herz-Ultraschall zu machen, wo man sich das Herz in seiner kompletten
19:21Struktur, in seiner kompletten Funktion anschaut.
19:24So, genau. Hier sieht man nochmal das ganze Herz. Die linke Hauptkammer, die rechte Hauptkammer, den linken Vorhof, den rechten
19:31Vorhof.
19:32Und ich schaue mir genau die Herzinnenwandschicht an. Hier, ob die sich überall regelrecht zusammenzieht. Denn gäbe es schon eine
19:40Durchblutungsstörung.
19:42Am Herzmuskel. Dann würde sich hier ein Areal nicht mehr gut zusammenziehen. Und das ist aber nicht der Fall. Das
19:47sieht sehr gut aus.
19:49Du nimmst deinen Körper auch nochmal an, das war durch solche Untersuchungen.
19:52Wenn du deine Halsschlagader siehst, du siehst dein Herz, du siehst dann sowas. Weißt du, du kriegst auch nochmal irgendwie
19:56so einen näheren Bezug zu deinem Körper.
19:57Siehst nochmal, wie wertvoll der ist, was der immer ständig für dich leistet. Und wie gut es doch dann auch
20:02ist, wenn du einfach mal solche Untersuchungen regelmäßig machen kannst.
20:06Jetzt kommt noch der Stress. Jetzt muss da noch Fahrrad fahren und jetzt will ich das Herz noch einmal unter
20:10Belastung sehen.
20:12Das heißt, wir werden gleich einmal die Bilder in Ruhe wieder auf der einen Seite hier haben und auf der
20:16anderen Seite das Live-Bild.
20:18Und wenn sich da irgendwas verändert, würde ich es sofort sehen.
20:21Ja.
20:22Und tatsächlich habt ihr, weil ihr gleich alt seid, die gleiche Herzfrequenz, die ihr erreichen müsst.
20:27Ja, 160 oder sowas warst du.
20:28160. Es geht los.
20:30Ja Mensch, also so ist es noch total einfach.
20:34Dann fahre ich jetzt hier mal.
20:38120.
20:40Thomas ist großartig.
20:41Kämpfen, kämpfen, kämpfen.
20:43Sehr schön. Es sieht hier aber alles gut aus. Es kommt gut.
20:45Durchhalten, noch ein bisschen, den Berg hinauf. Es geht noch ein bisschen.
20:49Prima, die 150 haben wir schon.
20:52Du schaffst das.
20:53Oh Gott.
20:54Noch ein bisschen.
20:55Weiter, weiter, weiter.
20:57160, sehr gut.
20:58161.
21:00Und du darfst aufhören.
21:01Du hast es geschafft.
21:03Hast du irgendwelche Beschwerden dabei?
21:07Druckgefühl in den Brust, enge Gefühl, irgendwo ein Ziehen.
21:11Irgendwas? Nee.
21:13Gut.
21:13Das sieht alles sehr gut aus.
21:15Und jetzt fehlen uns eigentlich nur noch die Laborwerte.
21:19So, fangen wir doch mit dir an, Jojo.
21:23Und dann gucken wir uns mal die Cholesterin und Blutfette an.
21:26Da sehen wir das bei dir, die Triglyceride, also die Blutfette,
21:29die sind sehr schön niedrig, wirklich extrem.
21:32Also der ist wirklich top, dieser Wert.
21:35Naomi, dann schauen wir uns jetzt deine Werte einmal an.
21:39Und jetzt sehen wir bei dir, dass die Blutfette, also die Triglyceride sind erhöht.
21:45Ja.
21:45Ja.
21:49Hast du gestern Abend irgendwie sehr fettreich gegessen?
21:54Habt ihr vielleicht Pommes gegessen oder irgendwas?
21:56Das kann dann auch eine Auswirkung haben?
21:58Ja, ich hab Trüffelpaste gegessen, das war schon sehr fettig.
22:00Ja, das kann tatsächlich eine Auswirkung haben.
22:03Das LDL-Cholesterin ist bei euch beiden ein bisschen erhöht.
22:07Da bin ich aber auch sehr entspannt mit.
22:09Denn ihr habt sonst keine weiteren Risikofaktoren.
22:12Da sah alles ja tipptopp aus.
22:15Dass jetzt mal dieser Triglyceride-Wert so viel höher ist als bei dir,
22:18das ist schon ...
22:19Naja, gut fühlt sich das jetzt nicht an.
22:22Aber ansonsten bin ich echt beruhigt.
22:24Uns fehlt ja jetzt noch ein wichtiger Wert, den wir heute Morgen noch abgenommen haben.
22:28Das Lipoprotein A.
22:30Und der dauert noch ein bisschen.
22:32Das heißt, den werden wir heute nicht mehr bekommen.
22:34Und wenn wir den haben, sprechen wir dann noch mal gemeinsam drüber.
22:38Okay.
22:42Das Lipoprotein klein a oder einfach LPA
22:45ist eine spezielle Form von Cholesterin im Blut.
22:49Der hoher LPA-Wert ist wie ein unangenehmer Dauergast im Blutkreislauf.
22:54Er begünstigt Ablagerungen in den Arterien,
22:57verengt die Blutgefäße und erhöht so das Risiko für Herzkrankheiten und Schlaganfälle.
23:03Das Problem, der Gast lässt sich nicht rauswerfen.
23:06Der LPA-Wert ist hauptsächlich genetisch bestimmt.
23:10Menschen mit hohem LPA-Wert haben ihn von Geburt an.
23:13Im Gegensatz zu anderen Cholesterin-Arten wie LDL
23:17lässt es sich nicht durch gesunde Ernährung oder Sport senken.
23:24Die Ärzte haben festgestellt, dass dieser LPA-Wert doppelt so hoch ist wie bei normalen Menschen.
23:33Ich hatte auch nie gedacht, dass familiär sein könnte.
23:38Ich hatte mir auch nie Gedanken gemacht, dass mein Cholesterin zu hoch ist.
23:41Also ja, der war hoch, aber für mich war das kein Grund zur Sorge,
23:45weil es ist ja nur ein Blutwert, den man jetzt nicht unbedingt sich in jungen Jahren Gedanken macht.
23:51Nach meinem Herzinfarkt habe ich circa drei Jahre gebraucht, mich wieder an meinen Körper zu glauben.
24:01Die ersten zweieinhalb, drei Jahren hatte ich täglich Angst.
24:06Ich habe tatsächlich Panikängste entwickelt.
24:10Ich musste deswegen eine Verhaltenstherapie anfangen, die mich zum Glück geholfen hat, damit umzugehen.
24:17Patienten nach Herzinfarkt haben häufig Ängste und es kann sich eine Angststörung, auch eine Panikstörung entwickeln,
24:26nämlich Angst davor zu haben, dass nochmal so ein Herzinfarkt auftritt
24:30und sogar Angst zu haben, das Leben nicht mehr zu schaffen.
24:39Mein Name ist Christiane Waller. Ich bin Chefärztin hier am Klinikum und Universität Nürnberg
24:45für das Fach der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie und ich bin Kardiologin und Psychosomatikerin.
24:54Psychokardiologie ist die Wechselwirkung zwischen unserer Psyche oder Seele und dem Organ Herz.
25:03Ich und meine Mitarbeiter, wir sehen alle Patienten mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Beschwerden um das Herz-Kreislauf-System,
25:13wo Arzt oder Ärztin der kardiologischen Fachrichtung keine ausreichende Ursache für die Beschwerden finden können.
25:26Patienten fassen dann wieder Vertrauen und Zuversicht in den Körper, wenn sie merken, dass der Körper wieder funktioniert,
25:33dass er belastbar ist und das ist Kopfsache. Meistens.
25:39Ich bin jetzt gerade in Ljubljana, wo das Seven Serpent-Ellen stattfindet.
25:45Und genau, jetzt sind wir hier gesammelt mit 150 Leuten und jetzt geht es dann ab nach Trieste durch Stock
25:53und Stein.
25:58Die Fahrt wird tatsächlich nicht einfach werden. Also ich denke immer, die Spielpassagen werden sich ziehen.
26:06Und da kommt es dann drauf an, mental, wie fit man ist. Und ja, also das wird nicht einfach.
26:14An mein Herz denke ich im Moment nicht. Aber wenn es in solchen Momente hart wird, dann bin ich sehr
26:22fokussiert auf mein Herz.
26:25Wenn Fero merkt, auf einmal wird es viel schwieriger für ihn. Er kriegt auf einmal Druck in der Brust, Schmerzen
26:30in der Brust.
26:31Dann sollte er das Rennen abbrechen und das abklären lassen.
26:35Mein Herz schlägt ziemlich mehr als sonst. Ich bin schon aufgeregt, alleine schon durch die ganzen Leute und ich alleine
26:44hier im Fokus stehe.
26:48Mein Herz schlägt sehr stark als sonst.
27:03Ich bin noch nie gefahren, das Rennen. Und deswegen wird es spannend, was da auf mir zukommt.
27:13Also starke Emotionen sind nicht per se schlecht, sondern gut. Gut auch fürs Herz.
27:17Nur ist die wichtige Frage, wie kommt man von starken Emotionen auch mal wieder runter.
27:23Wir wissen, dass der größte Stress für das Herz der zwischenmenschliche Stress ist.
27:28Also überhaupt nicht der Stress, wenn mein Auto nicht mehr funktioniert oder meine Waschmaschine wieder mal kaputt ist.
27:34Wir Menschen sind absolut sensibel, biologisch determiniert darauf, dass das Gegenüber, der andere Mensch uns mag, uns zugesandt ist, uns
27:45unterstützt, dafür uns ist.
27:47Und wenn das in Frage steht in verschiedenen Lebensphasen, dann wird es zu einem Stress, der auch negativ auf das
27:54Herz wirken kann.
27:56Der Blutdruck steigt an, die Herzfrequenz steigt an, das Herz stellt sich auf Bedrohung ein.
28:02Und wenn man, können Sie sich vorstellen, dauerhaft diese Stressantwort im Körper aktiviert hat, dann steht der Körper dauernd auf
28:09einem chronischen Entzündungsprozess.
28:17Wir haben jeden Tag Stress miteinander.
28:20Echt?
28:21Klar, wegen Kleinigkeiten, das vergessen wir auch immer wieder.
28:23Aber was glaube ich auch interessant ist, wenn wir beide gestresst sind in einer stressigen Situation und uns Stresssituation C,
28:30dann lassen wir das manchmal aneinander aus.
28:32Ja, wir nutzen eine andere als Stressablage. Das ist auch eher was Ungesundes, ja.
28:37Also wenn zwischenmenschlicher Stress aufs Herz wirkt, dann wissen wir, dass die Stresshormone dauerhaft ausgeschüttet werden.
28:46Aber wir wissen mittlerweile auch noch andere Hormone, die eine wichtige Rolle spielen.
28:52Und eines meiner Forschungsgebiete ist zum Beispiel das Oxytocin-Rezeptorsystem.
29:01Oxytocin ist ein Hormon, das sehr positiv für unseren Körper ist.
29:05Es wird oft als Kuschelhormon bezeichnet, weil es bei Nähe, Vertrautheit und zwischenmenschlicher Verbundenheit ausgeschüttet wird.
29:12Am Herz spielt Oxytocin eine wichtige Rolle, denn dort sitzen spezielle Oxytocin-Rezeptoren auf den Herzmuskel- und Gefäßzellen, an
29:22denen das Hormon bindet.
29:24Die Folge? Blutdruck und Durchblutung verbessern sich.
29:28Das Herz wird entlastet, der ganze Körper entspannt sich.
29:32Wenn wir frisch verliebt sind, haben wir den höchsten Oxytocin-Spiegel im Blut.
29:36Auch wenn ein anderer Mensch, Partner, Kind, Baby uns berührt.
29:42Egal ob Frau oder Mann, wir haben das gleiche System und die gleiche Möglichkeit Oxytocin auszuschütten.
29:48Und zum Beispiel auch beim Orgasmus wird Oxytocin massiv ausgeschüttet.
29:52Glücklich sein ist bei mir oft auch verknüpft mit anderen Menschen.
29:57Also zum Beispiel, wenn wir Zeit miteinander verbringen, wenn ich Zeit mit meiner Freundin verbringe, wenn wir zusammen im Urlaub
30:02sind.
30:02Und je gestresster ich bin, desto unglücklicher bin ich eigentlich.
30:05Es geht darum, mit Stress gesund und gut umgehen zu lernen.
30:10Wenn Sie Atemübungen können, ganz simpel, und die einsetzen, wenn Sie mal gestresst sind.
30:15Wenn Sie merken, wie ruhiger der Körper wird, wie Sie ruhiger werden.
30:19Und wenn der Puls sinkt, dann kommt es zu einer Entspannung und der Körper fährt runter.
30:31Das Freitauchen bringt mich einfach in einen ausgeglichenen Zustand.
30:40Wasser ist ein guter Spiegel, wie ich mich jetzt wirklich fühle in dem Moment und nicht, wie ich mir einrede,
30:47mich zu fühlen.
30:48Und deswegen hilft das Wasser einem, an diesen Stellen dann loszulassen.
30:55Mein Name ist Anna Carina Schmidt, ich bin 37 Jahre alt und ich bin Freitaucherin.
31:05Beim Freitauchen tauchen wir wirklich mit einem einzigen Atemzug ab.
31:10Das heißt, wir holen tief Luft und kommen damit ganz unterschiedlich tief.
31:27Meine Warm-Up-Routine besteht aus Meditation und einer sehr sanften Art von Yoga.
31:38Meist gehört dazu die 20 Sekunden Atmung, One Minute Breath heißt das.
31:45Das ist eine Meditation, die ursprünglich aus dem Kundalini-Yoga kommt.
31:52Und dabei ist eine ganze Atmung innerhalb einer Minute.
32:00Ich atme 20 Sekunden lang ein.
32:06Halte 20 Sekunden lang den Atem an.
32:13Und atme 20 Sekunden lang aus.
32:18Der One Minute Breath hilft uns, wirklich ruhig zu bleiben oder ruhiger zu werden und in einen meditativen State zu
32:28kommen, wo wir wirklich fokussiert sind und auf uns selber hören können.
32:36Durch kontrolliertes, langsames Ein- und Ausatmen kann der Vagusnerv stimuliert werden.
32:43Er ist Teil des parasympathischen Nervensystems, das System, das unseren Körper in Ruhe und Entspannung versetzen kann.
32:52Konkret sorgt der Vagusnerv dafür, dass weniger aktivierende elektrische Signale an den Herzmuskel gesendet werden.
32:58Was das Herz langsamer schlagen lässt, den Blutdruck senkt und den Körper in einen Zustand der Entspannung versetzt.
33:11Das Wasser ist hier 2,40 Meter tief und ich tauche runter mit einem Atemzug, mit einer Flosse.
33:18Ich bin fit. 78 sagt mein Puls gerade.
33:25Bei wirklich tiefen Tauchgängen zwischen 60 und 80 Metern und auch je nach Wassertemperatur kann der Puls wirklich signifikant sinken.
33:37Also er kann tatsächlich bis auf 30 runtergehen.
33:41Beim Freitauchen ist es ja so, dass die Sportler so lange wie möglich unter Wasser sind, ohne neuen Sauerstoff aufzunehmen.
33:50Das heißt, die Sauerstoffreserven, die im Körper aufgefüllt worden sind vor dem Tauchgang, die werden in der Tiefe langsam verbraucht.
33:59Herzfrequenz geht runter, Puls geht runter, Blutdruck geht runter, um möglichst wenig Sauerstoff in der Zeit zu verbrauchen.
34:09Deswegen ist es auch ganz essentiell, bevor man abtaucht, dass man sich sehr auf die Bauchatmung fokussiert.
34:16Wir wollen wirklich ganz die Ruhe finden, so wie kurz vor dem Einschlaf.
34:25Du spürst das Wasser auf der Haut, du atmest in dieser bestimmten Reihenfolge, du machst den Druckausgleich, du tauchst ab.
34:32Boom. Und du bist in diesem Moment und dein Körper weiß genau, was zu tun ist.
34:39Und er macht das und dann wird man losgelassen.
34:56Was ganz wichtig ist beim Runtertauchen, ist, dass man sich sehr gut spürt, auch wie man sich an dem Tag
35:02fühlt.
35:03Nur weil man gestern oder vorgestern unglaublich tief oder gut in Anführungszeichen getaucht ist,
35:08heißt das nicht, dass es an dem Folgetag genauso gut geht.
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35:38Ja, ich spüre, dass ich jetzt gut angekommen bin.
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35:52Was mir das Freitauchen beigebracht hat, die Tatsache, dass nichts, was man macht, umsonst ist.
35:58Irgendwann gibt es dann diesen Moment.
36:00Dann spürt man das Yoga, was man gemacht hat, die Meditation, den Fokus, aber auch die Krafttraining, die Stunden im
36:07Gym und was auch immer es ist.
36:09Und dann kommt das alles zusammen und bei irgendeinem Training am Dienstagmorgen um 6.30 Uhr merkst du dann, cool.
36:17Auf einmal bist du wirklich so wie ein Pfeil im, keine Ahnung, im Flow mit deinem Körper und der Umgebung
36:25und das läuft einfach.
36:27Musik
36:40Auch nach einem Herzinfarkt kann man wieder Sport treiben, man kann sogar theoretisch wieder Leistungssport betreiben.
36:47Das hängt ganz klar damit zusammen, wie groß, wie schwer dieser Infarkt war, wie viel Herzmuskelgewebe kaputt gegangen ist und
36:55wie die Herzfunktion danach ist.
37:10Ich bin total voll durch das Gewitter gefahren. Es hat gedonnert, geschifft, ohne Ende.
37:15Also es war nicht so ganz geheuer mit dem Gewitter.
37:27Gut, ein bisschen müde.
37:30Ich habe nur zweieinhalb Stunden geschlafen.
37:33Genau, fünfeinhalb Stunden sind wir unterwegs.
37:36Das waren jetzt richtige Bergpassagen.
37:39Also wir mussten tatsächlich echt sehr lange das Bike tragen.
37:44Und ja, das war sehr anstrengend.
37:47Mit meinem Herz geht es tatsächlich ganz okay.
37:51Also ich habe hin und wieder mal schon so ein paar Atmen üben machen müssen,
37:55weil es halt dann doch manchmal ein bisschen schwierig wird.
37:57Und jetzt brauche ich mal einen Kaffee.
37:59Genau.
38:03Okay.
38:05Warm and double espresso.
38:23Hallo.
38:25Hallo.
38:26Hallo.
38:27Hey, Confita.
38:27Wir können dich nicht sehen.
38:29Könnt ihr mich jetzt immer noch nicht sehen?
38:31Nee.
38:32Nee, irgendwie nicht.
38:32Jetzt, oder?
38:34Hallo.
38:35Jetzt könnt ihr mich sehen.
38:36Hey, Confita.
38:36Hi.
38:37Hallo.
38:38Ich freue mich erstmal, dass wir jetzt nochmal sprechen können.
38:41Bei uns fehlte ja auch noch ein Laborwert.
38:44Der Lipoprotein-A-Wert.
38:46Und das ist ja ein Wert, der in allererster Linie durch die Genetik bestimmt wird.
38:52Ja.
38:53Das ist ja ein Risikomarker für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
38:59Und es hat sich gezeigt, dass der Wert bei euch beiden erhöht ist.
39:04Ah, ja.
39:05Oh, wow.
39:06Okay.
39:07Ich weiß, das ist erstmal schockierend, wenn man hört, ich habe einen Risikomarker.
39:11Aber wenn wir das Wissen um diesen Wert betrachten, dann ist das eigentlich eine riesengroße Chance,
39:18weil wir jetzt Risiko maximal minimieren können.
39:22Und das ist wiederum die gute Nachricht da dran.
39:26Okay.
39:27Ja.
39:27Ich würde jetzt akut empfehlen, dass ihr auf gar keinen Fall jemals anfangt zu rauchen.
39:34Das ist ganz, ganz wichtig.
39:36Die Halsschlagadern würde ich ab jetzt bei euch regelmäßig kontrollieren lassen.
39:41Denn dort erkennt man frühzeitig, wenn es zu Ablagerungen kommt oder wenn sich die Wand etwas verdickt.
39:47Ja, okay.
39:48Aber das ist dann auch schon mal gut zu wissen, dass es ja dann Möglichkeiten gibt, das so anzugehen.
39:55Ganz viele Menschen rennen da draußen rum und wissen gar nicht, dass sie dieses Risiko
39:59in sich tragen.
40:00Und wenn man das weiß, dann kann ich damit umgehen.
40:03Und das ist die große Chance.
40:05Okay.
40:06Danke, Conchita.
40:07Danke dir, Conchita.
40:09Tschüss.
40:09Dann tschüss.
40:10Viele Grüße nach Berlin.
40:13Ja.
40:17Ich glaube, später, wenn wir das jetzt ein bisschen verdaut haben, sind wir dann auch dankbar,
40:21dass wir diese Chance jetzt hatten, uns über diesen Wert zu informieren, diese ganzen Untersuchungen.
40:26Ja, ist ja auch echt interessant, weil ich dachte manchmal auch, ehrlich gesagt, bei diesen
40:29Tests sage ich so, ach, das ist jetzt eigentlich auch langweilig für Leute, die das vielleicht
40:32schauen, weil wir eh so gute Werte haben und es ist alles so prima.
40:34Ja, wir sind jung, haben einen relativ gesunden Lebensstil und haben trotzdem so ein hohes
40:39Risiko jetzt doch, energetisch bedingt und es ist doch ein guter Reminder auch.
40:44Kann man ja jetzt auch als Mittel nehmen, wenn Leute im Büro dir jemand an etwas aufheizt
40:49und dich dann stresst, kann man sagen, du, mein Lipoprotein A, deshalb bitte immer geschehen.
41:07Das Rennen ist für mich so eine Art Grenzenüberschreitung. Also sein Körper ist zu den Grenzen zu kommen
41:15und dadurch, dass ich meinen Körper jetzt besser im Griff habe, habe ich auch keine Angst mehr, über diese Grenzen
41:21zu gehen.
41:26Das Rennen ist für mich, was ich?
41:41Nachdemann aus der Vergangenheit
41:4210-Jährigen
41:4210-Jährigen
41:5020-Jährigen
41:52Man
41:5217-Jährigen
41:53Eing
41:5320-Jährigen
41:5520-Jährigen
41:55Hey!
41:57Hello!
41:59Hello!
42:08Seven, seven, 25.
42:12Mir geht's hervorragend.
42:14Ich bin voll happy,
42:16dass ich nach vier Tagen
42:19und ein paar zerquetschte
42:21durch bin.
42:22Während der Fahrt ging mein Herz
42:25eigentlich ganz gut
42:26bis auf die ersten zwei Tage.
42:28Da hab ich mit mir echt kämpfen müssen.
42:29Und danach ging's von alleine eigentlich.
42:32In den letzten zwei Tagen war's eigentlich
42:34ganz gut.
42:35Ich freu mich, dass wir jetzt dann auf eine Dusche
42:38nochmal
42:41und ein bisschen
42:42liegen. Mein Rücken tut mir
42:44schon ein bisschen weh.
42:47Genau.
42:48Aber ansonsten geht's mir sehr gut.
42:54Das Herz.
42:55Es ist der fleißigste Muskel unseres Körpers.
42:58Und doch meldet es sich nie mit Muskelkater.
43:01Es trägt still und verlässlich unser Leben.
43:05Vor allem, wenn wir jung sind.
43:06Das Herz meldet sich erst,
43:08wenn es nicht mehr anders kann.
43:10Mit den Jahren merken wir,
43:13nur gesund essen,
43:14Sport treiben und nicht rauchen
43:15reicht manchmal nicht aus.
43:18Auch unsere Gene spielen eine Rolle.
43:20Manche Risiken sind vererbt.
43:23Umso wichtiger ist es,
43:24dem Herz mehr Beachtung zu schenken.
43:27Es braucht emotionale Pausen.
43:30Menschen, mit denen wir lachen,
43:32weinen, streiten und schweigen können.
43:34Zeiten und Orte ohne Leistungsdruck.
43:37Es geht darum,
43:38das innere Rauschen auszuschalten
43:40und zu spüren, wofür unser Herz
43:42wirklich schlägt.
43:45Daswwis sind sinnvoll und Modernidentschaft German- ainsiPERSON
43:57Som sitting für neugierige Welt.
43:58Das Problem ist nur für die Donner가vent Show.
43:59Das Problem ist�로,
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