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00:00:07You
00:00:38Thomas!
00:00:39Thomas!
00:00:42Thomas!
00:00:43Thomas!
00:01:27Thomas!
00:01:29Thomas!
00:01:38Thomas!
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00:01:44Thomas!
00:01:46Thomas!
00:01:52Thomas!
00:02:16Thomas!
00:02:19Thomas!
00:02:20Thomas!
00:02:21Thomas!
00:02:22Thomas!
00:02:23Thomas!
00:02:37Thomas!
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00:02:40Thomas!
00:02:43Thomas!
00:02:47Thomas!
00:02:50Thomas!
00:02:56Thomas!
00:02:58Thomas!
00:03:03Thomas!
00:03:12Thomas!
00:03:13Thomas!ライ
00:03:17Several verständ ist prépar, sowie
00:03:42изв Jessie. Thomas!
00:03:43Hikri.
00:03:44Was?
00:03:45There's no air.
00:03:46No, no, no, no.
00:03:47No, no, no, no.
00:03:48He should go ahead.
00:03:50Excuse me, but you have to go.
00:03:56Here, maybe they can help you.
00:04:00It's very bad.
00:04:01Yes?
00:04:02But you have to go.
00:04:09Mama, we should call you the Notarzt.
00:04:14The police believe me,
00:04:17that my husband fell from a wall.
00:04:19And where does the police know exactly?
00:04:23There's a witness.
00:04:25He said,
00:04:26that Thomas is trapped on a Kaimauer.
00:04:29He said the witness?
00:04:31Yes.
00:04:33He fell into the water.
00:04:35Sure.
00:04:37That's the case for the police.
00:04:40But not for us.
00:04:43I have Thomas nie betrunken erlebt.
00:04:45Nie.
00:04:47He had two beers getrunken.
00:04:49Or three.
00:04:50But not when he wanted to drive the car.
00:04:52Aha.
00:04:53He was also with the car on the road.
00:04:55And,
00:04:56he was last night?
00:05:00That,
00:05:00that was a business meal.
00:05:02With whom?
00:05:04Where?
00:05:04I don't know.
00:05:06But he was with the car on the road?
00:05:09Yes.
00:05:10Yes.
00:05:10The police found it in the village.
00:05:14Do you have a connection to this car?
00:05:17Yes.
00:05:18Yes.
00:05:19I have.
00:05:20Very good.
00:05:20We will meet in one hour, Kai.
00:05:28And?
00:05:29Your father has a headache.
00:05:31No heart attack.
00:05:33Yes.
00:05:34Yes.
00:05:35You have a headache.
00:05:36Yes.
00:05:36It's a headache.
00:05:39Yes.
00:05:41Yes.
00:05:42Yes.
00:05:44Yes.
00:05:46Yes.
00:05:46Yes.
00:05:47No, no, no.
00:05:47No.
00:05:48No, no, no.
00:05:49Yes.
00:05:50Der Duftat will find out very well.
00:05:51No, no.
00:05:53That's it.
00:05:54He's a good thing.
00:05:56Maybe he's doing quelquereso?
00:05:58Yeah.
00:05:59My brother has to follow You.
00:06:00Yes.
00:06:01Yes.
00:06:01No, no.
00:06:01You're a good.
00:06:05Yes.
00:06:06You probably need to.
00:06:07That went home with the former mom?
00:06:08Have a pictures once.
00:06:09No, OK.
00:06:13We're a happy once.
00:06:14Oh!
00:06:16Hey, Josef, I'm...
00:06:17Simone?
00:06:18Du, hör mal, mein Vater liegt im Krankenhaus.
00:06:23Vorhofflimmern.
00:06:24Ich hab keine Ahnung, was das heißt.
00:06:28Oh!
00:06:29Komm hier, Schatze!
00:06:31Wir gehen nach Hause.
00:06:38Die Ärzte sagen, du musst was dafür tun, damit du gesund bleibst.
00:06:41Ja, und ich werd tatsächlich drauf hören, was der Arzt sagte.
00:06:47Weniger Stress, mehr Freizeit.
00:06:49Das glaub ich jetzt nicht.
00:06:50Und wir fahren in den Urlaub. Gleich, wenn die hier fertig sind mit mir.
00:06:54Wow! Das klingt nach einem Superplan.
00:06:59Das geht aber nur, wenn du mir hilfst.
00:07:02Ja, klar. Wenn du mir sagst, womit?
00:07:04Du hast doch in Lissabon studiert.
00:07:06Äh, ja. Das ist aber auch schon weit näher.
00:07:10Wir haben da ein Immobilienprojekt. Ich komm da aber nicht weiter.
00:07:14Der Stadtrat stellt sich quer. Ich krieg keine Genehmigungen.
00:07:19Und die Investoren sitzen mir im Nacken.
00:07:21Irgendwie ist da der Wurm drin.
00:07:23Und wie soll ich dir da helfen?
00:07:26Den Wurm finden?
00:07:28Äh...
00:07:28Na, du kennst die Mentalität. Du kennst die Gegend, um die es geht.
00:07:31Und bist Romanistin. Das kommt vielleicht besser an als...
00:07:35...und ein jähriger Immobilienmogul.
00:07:39Äh...
00:07:40Papa, ich hab ein Café. Und ich hab überhaupt keine Ahnung von deinen Geschäften.
00:07:44Musst du auch nicht unbedingt. Ich hab einen Stellvertreter.
00:07:47Pass auf.
00:07:49Ich ruf ihn an, dass er bei uns vorbeikommt.
00:07:51Und dann kannst du dir die Sache ja nochmal überlegen.
00:07:56Äh...
00:07:57Ach, Simone, bitte. Du warst doch immer so froh über neue Herausforderungen.
00:08:00Das hier ist eine. Tja...
00:08:31Entschuldigen Sie, die Tür stand offen.
00:08:34Hauptkommissar Eisner, Kripo Düsseldorf.
00:08:37Heißt das, die Polizei ermittelt jetzt doch?
00:08:40Nachdem Sie den Verdacht geäußert haben, dass Sie beim Tod Ihres Mannes von einem Verbrechen ausgehen,
00:08:45haben wir noch einmal die Ermittlungen aufgenommen.
00:08:47Ja?
00:08:49Sie wissen, dass es einen Zeugen gab. Der hat alles mit angesehen.
00:08:53Laut ihm gab es keine Fremdeinwirkung.
00:08:56Das glaub ich nicht.
00:08:59Ihr Mann hatte 1,9 Promille im Blut. Das ist ein Fakt.
00:09:04Verstehen Sie, wir haben keinen Anhaltspunkt für ein Verbrechen.
00:09:08Oder haben Sie einen?
00:09:11Wir haben den Zeugen und wir haben den Alkohol.
00:09:13Es gibt keinen Grund für weitere Ermittlungen.
00:09:17Und Sie sind hergekommen, um mir das zu sagen, ja?
00:09:22Die Wertsachen Ihres Mannes.
00:09:26Ich dachte, das hilft Ihnen vielleicht, wenn es nicht zu einem gewohnten bürokratischen Gang geht.
00:09:33Danke.
00:09:36Tut mir leid.
00:09:40Da muss ich die Wahrheit wohl selbst rausfinden, ja?
00:09:47Das war die Wahrheit.
00:09:50Ich habe Privatdetektive engagiert.
00:09:52Und die arbeiten so lange, bis ich weiß, wer meinen Mann getötet hat und warum.
00:09:56Was für Privatdetektive?
00:09:58Fuchs und Kilali.
00:10:00Fuchs und Keleli.
00:10:02Sind die nicht gut?
00:10:03Doch, doch.
00:10:04Die sind sogar sehr gut.
00:10:07Viel Glück.
00:10:17Also da will er spaziert sein, ja?
00:10:28Die Polizei war bei mir.
00:10:30Wegen der Wertsachen.
00:10:31Ah, das könnte uns helfen.
00:10:35Dürften wir mal einen Blick reinwerfen?
00:10:39Danke.
00:10:40Ich würde mir gern mal den Wagen von innen anschauen.
00:10:44Darf ich?
00:11:11Der Schnaps ist ausgelaufen.
00:11:13Die Flasche gehört nicht, Thomas.
00:11:25Irgendwo war es, was darauf hinweist, wo er gestern Abend war.
00:11:30In der Brieftasche auch nicht.
00:11:40Danke.
00:11:40Ja.
00:11:43Die würde ich ihm zurückgeben.
00:11:47Und da würde ich gern noch einen genaueren Blick reinwerfen.
00:11:55Und jetzt?
00:11:58Wir kümmern uns um den Fall.
00:12:02Vorher müssten wir nur kurz das geschäftliche besprechen.
00:12:05Ja, ja, sicher.
00:12:07Unser Honorar beträgt 1000 Euro plus Spesen am Tag.
00:12:11Das ist viel.
00:12:14Ihr Mann war Manager?
00:12:16Ja, er hat den Job noch nicht lange gemacht und wir haben gerade das Haus gekauft.
00:12:22Vielleicht können Sie mir ein bisschen entgegenkommen.
00:12:231000 Euro für die ersten beiden Tage und 500 für jeden weiteren?
00:12:29Sie sind nicht schlecht im Verhandeln.
00:12:32Ja.
00:12:34Ich war Einkaufsmanagerin bei einem Getränkegroßhändler.
00:12:36Ich habe da gekündigt, als Thomas die neue Stelle gekriegt hat.
00:12:43Also, okay.
00:12:44Machen wir so.
00:12:48Danke.
00:12:50Also, der Gemeinderat hat unseren Vorschlag abgelehnt.
00:12:53Aber nicht, weil der Vorschlag nicht gut ist, sondern...
00:12:55Hallo.
00:12:57Das ist mein Stellvertreter und mein bester Mann.
00:12:59Bernhard Wittig.
00:13:00Freut mich, Sie kennenzulernen, Frau Papst.
00:13:02Freut mich auch.
00:13:03Ihr Vater meinte, dass Sie uns bei der Portugal-Sache unterstützen wollen?
00:13:06Äh, ja, ich hoffe.
00:13:07Mein Vater hat auch dazu gesagt, dass ich überhaupt keine Ahnung vom Immobiliengeschäft habe.
00:13:12Naja, bei dieser Sache geht es nicht so sehr um Ahnung, mehr um Diplomatie.
00:13:17Ja, und dann habe ich nebenbei auch noch einen Kaffee zu führen.
00:13:22Also, wenn du während der Zeit schließen musst, kommen wir natürlich für die Verluste auf.
00:13:26Äh, ich will aber nicht schließen.
00:13:27Das verstehe ich gut.
00:13:28Kunden, die man einmal verprellt, die sieht man so schnell nicht mehr wieder.
00:13:32Hey.
00:13:33Ah, da kommt ja die Mia.
00:13:35Ja, die Mia ist schon eine ganz große.
00:13:37So, stellst du meine Schildchen auf den Tisch?
00:13:39Willst du es mir?
00:13:41Danke.
00:13:43Sag mal, gab es in eurem Konzern nicht ein Catering-Unternehmen?
00:13:45Ja, sogar ein recht renommiertes.
00:13:48Das wäre doch eine Lösung.
00:13:50Wenn die einen ihrer besten Leute bei dir vorbeischicken.
00:13:53Damit du nicht schließen musst.
00:13:55Äh.
00:13:56Tja, und was mache ich mit Mia?
00:13:58Josef hat gerade einen neuen Fall angenommen.
00:14:00Die Kita hat die ganze Woche dicht.
00:14:01Mia?
00:14:02Die bleibt bei uns.
00:14:04Ich denke, ihr wollt in Urlaub fahren.
00:14:07Frühestens in einer Woche.
00:14:08Bis dahin hast du vielleicht deinen Job schon erledigt.
00:14:12Also.
00:14:16Was ist?
00:14:20Ja, gut.
00:14:22Versuchen wir es mal.
00:14:23Ich danke dir.
00:14:26Bitte sehr.
00:14:27Danke.
00:14:29Oh.
00:14:30Das Handy von Thomas Lohse können wir wohl vergessen.
00:14:32Ja, aber es wäre auch zu schön gewesen, um wahr zu sein.
00:14:35Aber wir haben ja noch seine Smartwatch und die ist wasserdicht.
00:14:40Und hat alle seine Daten aufgezeichnet.
00:14:45Was ist das?
00:14:47Herzfrequenz.
00:14:48Mhm.
00:14:51Immer so zwischen 60 und 90.
00:14:53Ja, aber da hört der Herzschlag ganz plötzlich auf.
00:14:56Genau um 1.54 Uhr.
00:14:58Damit haben wir den Todeszeitpunkt.
00:15:01Mhm.
00:15:02Und was ist das?
00:15:03Irgendwas mit Metern?
00:15:05Das ist der Bewegungsmesser.
00:15:07Oder Aktivitätenmesser.
00:15:08Der kann dann Schritte messen oder Entfernung.
00:15:11Oh, dann kriegen wir vielleicht raus, von wo nach wo er sich bewegt hat.
00:15:14Da.
00:15:15Hat sich genau 3,2 Kilometer von seiner Firma weg bewegt.
00:15:21Mit einer Geschwindigkeit von 38 Stundenkilometer.
00:15:24Also ist er gefahren.
00:15:26Und dann?
00:15:27Ja, dann hat er sich fast 4 Stunden gar nicht mehr bewegt.
00:15:31So lange muss sein Geschäftsessen gedauert haben.
00:15:34Und dann gibt's noch eine Fahnd von 4,6 Kilometern.
00:15:38Und dann war er tot.
00:15:40Das ist der Weg zur Kaimauer.
00:15:44Okay.
00:15:45Dann gehen wir davon aus, dass er von seiner Arbeitsstelle losgefahren ist.
00:15:49Und ziehen um die rum einen Kreis von 3,2 Kilometern.
00:15:55Joseph, was ist mit Ihnen los? Haben Sie das gelesen?
00:15:59Ich versuche mich noch ein bisschen weiter zu bilden.
00:16:02Ja, und wir können ja auch nicht warten, bis Saida wieder zurück ist von dem Hacker-Kongress.
00:16:06Ja, ja, also klar. Weiter.
00:16:09Dann ziehen wir um die Kaimauer einen Kreis von 4,6 Kilometern.
00:16:14Und da muss ich beide Kreise treffen.
00:16:17Da.
00:16:20Und da gehen wir jetzt essen.
00:16:34Nicht gerade überlaufen hier.
00:16:35Bei den Preisen?
00:16:39Haben die Herrschaften gewählt?
00:16:41Eigentlich wollten wir nur mal Auskünfte.
00:16:44Oh, das tut mir leid.
00:16:46Auskünfte haben wir leider nicht auf der Karte.
00:16:49Hm.
00:16:53Alles klar.
00:16:59Waren Sie gestern Abend auch hier?
00:17:01Ich schlage vor, Sie bestellen sich was zu essen.
00:17:03Und zum Dessert gibt es dann vielleicht auch eine Auskunft.
00:17:09Verstehe.
00:17:12Darf ich Sie auf unsere Menüs hinweisen?
00:17:15Das von dem Welt kann ich Sie empfehlen.
00:17:18Wir haben aber auch ein vegetarisches.
00:17:20Mit frischem Gemüse aus provinzialischem Freilandanbau.
00:17:23Schön. Dann nehmen wir von jedem eins.
00:17:26Eine sehr gute Wahl.
00:17:35Wir leben nur einmal.
00:17:37Das ist aber zu teuer.
00:17:39Ich weiß nicht, ob ich das auf die Spesenrechnung setzen kann.
00:17:42Wir kriegen das hin.
00:17:54Hm.
00:17:55Es war grandios.
00:17:57Ich weiß.
00:17:59So.
00:18:01Jetzt eine Frage.
00:18:03Haben Sie diesen Mann schon mal gesehen?
00:18:06Ja.
00:18:07Der war gestern Abend hier.
00:18:09Saß drüben am Tisch acht.
00:18:11Bei einem Geschäftsessen.
00:18:14Also wenn die beiden Nachtschwalben, mit denen er da saß, einem Geschäft nachgingen, würde ich am ehesten vermuten, Escort-Service.
00:18:20Sie meinen?
00:18:21Sex.
00:18:26Heißt das, Thomas Lose führte ein Doppelleben?
00:18:29Von dem seine Frau nichts wusste.
00:18:31Schlechte Gesellschaft, den schließlich das Leben kostete.
00:18:36Wenn Sie noch einen Blick in unsere Dessertkarte werfen wollen.
00:18:39Sagen Sie, wissen Sie, wissen Sie, was der Mann und die beiden Frauen nach dem Essen gemacht haben?
00:18:45Ist der Mann mit den beiden Frauen mitgegangen?
00:18:46Nein.
00:18:47Er ist merkwürdigerweise alleine los.
00:18:50Für die beiden Frauen habe ich ein Taxi gerufen.
00:18:52Ein Taxi?
00:18:53Sie rufen ja wahrscheinlich immer dieselbe Nummer an.
00:18:55Wäre es Ihnen möglich für uns, den Taxifahrer nochmal ans Telefon zu bekommen?
00:18:59Ja, das wäre möglich.
00:19:00Vorher würde ich Ihnen allerdings gerne als Dessert unser Vanille-Trüffel-Eis mit Crema-Pastichera auf einem Champagner-Cocktail empfehlen.
00:19:07Sehr gerne.
00:19:14Alle guten Dinge sind drei.
00:19:17Hm.
00:19:24300 Euro! 300 Euro! Für eine Auskunft! Und dafür, dass Sie das Taxi bestellt haben! Das ist, das ist...
00:19:32...Marktwirtschaft. Die Nachfrage bestimmt den Preis. Außerdem hat es doch geschmeckt.
00:19:37Ja. Ihnen vielleicht.
00:19:38Das ist... Das ist unmoralisch.
00:19:41Ach, Youssef. Erst kommt das Fressen und dann kommt die Moral.
00:19:46Hallo?
00:19:47Hallo!
00:19:53Echte Privatdetektive. Wow. So was hatte ich ja noch nie als Fahrgäste.
00:19:59Für wen arbeiten Sie denn so?
00:20:02Das ist natürlich ein Berufsgeheimnis.
00:20:05Und, äh, können ich die dann auch einfach so engagieren, um irgendwas für mich rauszukriegen?
00:20:11Ja, natürlich.
00:20:14Aber das ist bestimmt teuer, oder? Was kostet denn sowas?
00:20:17Das sind 1000 Euro pro Tag plus Späßen.
00:20:24Sie haben doch gestern Nacht zwei Frauen mitgenommen.
00:20:27Vom Restaurant, vor dem Sie uns gerade eingesammelt haben.
00:20:31Ja, das stimmt. Ich erinnere mich.
00:20:33Wohin ging denn die Reise?
00:20:34Brauchen Sie das für Ihre Ermittlungen, oder was?
00:20:37Ja, genau. Dafür brauchen wir das. Wo ging denn die Fahrt jetzt hin?
00:20:41Naja, also ich meine, dann müsste ich ja was von Ihrem Tagessatz kriegen, oder?
00:20:44Ich mache hier Ihre Arbeit.
00:20:46Ist das jetzt nicht Ihr Ernst?
00:20:47Ja, sagen wir auf 500?
00:20:48Nein.
00:20:49200.
00:20:53100.
00:20:56Jut, 100.
00:21:00Wie sahen die beiden Damen eigentlich aus?
00:21:02Ja, dann aber doch 150.
00:21:03Das ist ja hier wie auf dem Bazar.
00:21:05Ja, Hand drauf.
00:21:06Nehmen Sie die Hand ans Steuer. Sie kriegen die 150.
00:21:22Ja.
00:21:23Danke schön.
00:21:24Bitteschön.
00:21:24Das war schön mit Ihnen.
00:21:26Ja.
00:21:28Hallo.
00:21:33Hier wohnt die eine von beiden.
00:21:36Danke schön und einen schönen Tag noch.
00:21:38Ja, genau.
00:21:43Simone.
00:21:45Was?
00:21:46Was machst du?
00:21:49Und was machen wir jetzt mit mir?
00:21:53Ah, wenn das geht.
00:21:55Ich denke, du wolltest nie in der Firma deines Vaters.
00:21:59Nein, nein, nein. Bleib ruhig über Nacht. Kein Problem.
00:22:02Ich habe hier noch zu tun. Ich melde mich später, ja?
00:22:04Gib mir ja noch einen Kuss, ja?
00:22:06Tschüss.
00:22:06Was Neues von dem Schwiegervater?
00:22:09Ähm, nee, dem geht es soweit ganz gut, aber Simone...
00:22:13Was ist mit Simone?
00:22:14Die vertritt ihren Vater in der Firma, solange er krank ist.
00:22:17Ist ja ein echtes Multitalent, Ihre Frau.
00:22:19Ne.
00:22:20Sieht ganz so aus, ja.
00:22:22Äh, wo ist die nächste Adresse?
00:22:26Ähm...
00:22:30Wir müssen die nächste rechts.
00:22:32Gut.
00:22:40Tschüss, Mama. Bis später.
00:22:41Du kannst mir natürlich vertrauen, ist doch klar.
00:22:45Okay, danke dir. Danke, danke, danke.
00:22:48So, ich habe mit Saida gesprochen.
00:22:50Was ist?
00:22:51Teuer wird's, aber, äh, sie wird uns helfen.
00:22:53Und wie?
00:22:55Sie ist wohl schon da drin.
00:22:57Im Laptop?
00:22:58Ja.
00:22:59Vom Hacker-Kongress?
00:23:00Ja.
00:23:01Toll.
00:23:03Also, Saida macht so eine Art Rasterfahndung für uns.
00:23:05Sie durchsucht gerade sämtliche soziale Netzwerke und alle anderen verfügbaren Daten, um rauszufinden,
00:23:09welche Frau aus Adresse 1 hat irgendwelche Gemeinsamkeiten mit einer Frau aus Adresse 2.
00:23:13Gemeinsamkeiten. Das ist sowas wie derselbe Sportverein, derselbe Friseur, derselbe Podologie, selber Zahnarzt.
00:23:21Och, das ist jetzt aber wirklich gruselig.
00:23:27So, da haben wir schon mal zwei Gesichter. Und wo ist da jetzt die Gemeinsamkeit?
00:23:33Die arbeiten beide in der SEM-Firma. Blank & Clean GmbH. Das ist ja mal ein originaler Name von der
00:23:39Escort Service.
00:23:40Ist aber keiner. Unsere zwei Nachtschwalben arbeiten für eine Gebäudereinigung.
00:23:44Und der Hauptauftraggeber ist die Firma von Simonos Vater.
00:23:49Da könnte eine Verbindung zu Thomas Lohse bestehen, aber welche?
00:23:56Das kriegen wir nur wie die Firma meines Schwiegervaters raus.
00:24:00Auf gar keinen Fall! Das geht nicht. Das ist heute mein erster Tag in der Firma.
00:24:06Simone, bitte. Wir brauchen Ihre Hilfe.
00:24:09Der Tod von Thomas Lohse hat was mit seiner Arbeit zu tun. Und wir müssen halt rausfinden, was.
00:24:15Wenn das auffliegt, wie stehe ich denn dann da?
00:24:17Das fliegt nicht auf. Ich habe das schon hunderte Male gemacht.
00:24:20Ja? Bei der Stasi-Auslandsaufklärung.
00:24:22Jetzt stellen Sie sich mal vor, das kommt raus.
00:24:24Tochter vom Chef schmuggelt Stasi in die Firma.
00:24:27Das dauert nur ein paar Minuten.
00:24:28Und dann kann die Witwe von Thomas Lohse, wenn wir erfolgreich sind, in Zukunft vielleicht ein bisschen ruhiger schlafen.
00:24:33Oh.
00:24:40Ja gut, ich probier's. Aber ich kann nichts versprechen.
00:24:46Morgen.
00:24:47Dankeschön.
00:24:54Steht hier ganz gut?
00:24:56Das Outfit?
00:24:57Nein, nicht nur das.
00:24:59Was machen Sie eigentlich, wenn das Simone hier mal alles erbt und die Firma Ihres Vaters übernimmt?
00:25:05Was soll ich denn machen?
00:25:08Nichts anderes als jetzt.
00:25:09Ach, Sie würden mit einer Million auf dem Konto weiter Menschen befragen, die Ihnen keine Antwort geben wollen?
00:25:15Das wäre ja nicht mein Konto mit der Million.
00:25:17Yusuf El-Kileli, Sicherheitschef der Firma Papst.
00:25:23Und was wird dann aus Ihnen?
00:25:25Ich bin Verluste gewohnt.
00:25:28Erst ist der Sohn weg und dann der Partner?
00:25:33Das wird nicht passieren.
00:25:38Würde mir auch das Herz brechen.
00:25:46Das war ja nicht.
00:25:52Es besteht nicht nur weiter oder nicht nur noch eine Möglichkeit.
00:26:36Hello, good morning, I'm Frau Papst, hello.
00:26:39Hi, ich soll den Herrn Wittig treffen, wo muss ich denn da...
00:26:43Da vorne sind die Aufzüge auf die 5.
00:26:44Alles klar, danke.
00:26:46Gerne.
00:26:47Ähm, und Sie sind?
00:26:49Frau Wolf.
00:26:50Freut mich, Frau Wolf.
00:26:52Freut mich auch.
00:27:00Morgen.
00:27:01Morgen.
00:27:26Frau Papst, herzlich willkommen.
00:27:28Wir haben uns alle schon sehr auf Sie gefreut.
00:27:30Hi, ja, danke.
00:27:32Ich fühle mich zwar noch ein bisschen wie im falschen Film, aber...
00:27:35Aber wir werden schon die richtige Rolle für Sie finden, um im Bild zu bleiben.
00:27:39Darf ich Sie ins Büro Ihres Vaters begleiten?
00:27:41Dann können Sie sich dort ein wenig einrichten, bis ich Ihnen die nötigen Unterlagen zusammengestellt habe.
00:27:46Oh, gerne nicht ins Büro meines Vaters.
00:27:48Das kennen Sie?
00:27:50Ja, das ist mir alles ein bisschen zu...
00:27:53Groß.
00:27:54Genau, zu groß.
00:27:56Finden wir da vielleicht was Kleineres?
00:27:58Hier zum Beispiel?
00:27:59Ähm, nein, Frau Papst.
00:28:01Hallo.
00:28:02Hi.
00:28:03Ich hoffe, ich störe nicht.
00:28:04Äh, verzeihen Sie, Frau Göhlen, ähm, Frau Papst, das hier ist der technische Einkauf.
00:28:08Das hat so gar nichts mit Ihrer Aufgabe zu tun.
00:28:11Aber das macht doch nichts.
00:28:12Äh, also mir macht das nichts.
00:28:14Ist der Schreibtisch da drüben noch frei?
00:28:17Leider ja.
00:28:19Es gab einen bedauerlichen Todesfall.
00:28:21Oh, das, äh, tut mir leid.
00:28:24Vielleicht sollten wir uns erst mal vorstellen.
00:28:26Antonia Göhlen.
00:28:27Simone Papst, hi.
00:28:29Hi.
00:28:30Verwandt mit, äh...
00:28:32Die Tochter.
00:28:33Äh, Frau Papst, wollen Sie es sich vielleicht doch noch mal überlegen mit dem Büro Ihres Vaters?
00:28:38Nee, ich glaube, mir gefällt es hier wirklich gut.
00:28:41Und ich glaube, dass wir beide sehr gut miteinander zurechtkommen werden.
00:28:46Gut, ähm, dann hole ich Ihnen jetzt mal alles, was wir über das Portugal-Projekt haben.
00:28:51Ja, ich danke Ihnen.
00:28:53Gut.
00:28:59Soll ich uns beiden erst mal einen Tee machen?
00:29:01Oh ja, sehr gerne.
00:29:02Japanischer Weißer?
00:29:03Klingt fantastisch.
00:29:05Bin sofort wieder da.
00:29:07Danke.
00:29:19Schatz?
00:29:20Hey, ich bin's.
00:29:21Wie ist es gelaufen?
00:29:22Wir hören gerade beide zu.
00:29:23Ich habe jetzt einen Schreibtisch.
00:29:26Und ein Büro.
00:29:27Das Büro von Thomas Lohse.
00:29:29Das hast du ja sensationell hinbekommen.
00:29:31Du hast Talent, mein Schatz.
00:29:32Ja, ja, aber in einer halben Stunde muss der Spuk vorbei sein.
00:29:35Ja, ich bin ja schon unterwegs.
00:29:37Viel Erfolg.
00:29:39Sie ist auf dem Weg.
00:29:41Sie sieht fantastisch aus.
00:29:42Okay.
00:29:58Ah, ich glaube, da kommt sie schon.
00:30:00Sind Sie Frau Fuchs?
00:30:01Ja.
00:30:03Die persönliche Assistentin von Frau Papst.
00:30:05Ich mache Ihnen einen Ausweis fertig und dann können Sie hoch.
00:30:07Mhm.
00:30:09Bitte schön.
00:30:10Danke schön.
00:30:10Die Aufziege sind da vorne.
00:30:18Hier ist es.
00:30:20Ja, beeilen Sie sich.
00:30:21Ja, doch.
00:30:38Erwarten Sie, ich helfe Ihnen.
00:30:39Das geht schon, danke.
00:30:40Ach, das ist ja eine wunderschöne Aussicht hier.
00:30:43Wollen wir den Tee nicht gleich hier trinken?
00:30:45Die ist im Büro genauso schön.
00:30:47Da möchte ich jetzt aber ganz ungern stören, um ehrlich zu sein.
00:30:54Ach, Ihre Assistentin ist schon da.
00:31:03Ja, ja, es kommt ja jetzt eine Menge Arbeit auf mich zu, ne?
00:31:06Ja.
00:31:07Die Kanne wird nur langsam heiß.
00:31:09Ach, die kann ich Ihnen doch abnehmen.
00:31:11Wir können auch zusammen reingehen und die Kanne auf den Tisch stellen.
00:31:15Dann mache ich Ihnen aber die Tür auf.
00:31:17Ja.
00:31:18Hm.
00:31:20Ist das der Tee, der so gut riecht?
00:31:22Gleich lasse ich ihn fallen.
00:31:25Dann öffne ich Ihnen jetzt die Tür.
00:31:28Ah, da ist sie ja, die Frau Fuchs.
00:31:31Frau Fuchs, das ist Frau Göhlen.
00:31:33Guten Tag.
00:31:34Hallo.
00:31:34Ich habe dann alles, was ich brauche.
00:31:37Sie stellen mir dann eine Auswertung zusammen?
00:31:40Ja, Sie haben morgen alles auf dem Tisch, Frau Papst.
00:31:42Wunderbar.
00:31:43Auf Wiedersehen.
00:31:44Das war ja ein kurzer Auftritt.
00:31:45Ja, die kurzen sind manchmal die besten.
00:31:48Ja.
00:31:56Ja, ja, Sie kommen gerade schon.
00:31:58Okay.
00:32:00Okay, danke dir.
00:32:01Danke, danke.
00:32:03Und, wie ist es gelaufen?
00:32:04Ich habe mir mal angesehen, womit sich Thomas Lohse ein paar Tage vor seinem Tod beschäftigt hat.
00:32:09Was war eigentlich genau sein Job in der Firma?
00:32:11Leiter technischer Einkauf. Er hat Aufträge für Dienstleistungen verteilt.
00:32:18Okay.
00:32:20Zum Beispiel, wer die Immobilien von Simones Vater sauber hält.
00:32:26Gebäudereinigung.
00:32:28Und ein paar Tage vor seinem Tod wollte er sämtliche Aufträge der Firma Blank & Clean kündigen.
00:32:34Die Firma, für die unsere beiden Nachtschweiben arbeiten.
00:32:37Richtig.
00:32:39Hat sich doch gelohnt.
00:32:41Das war's.
00:32:58Detektar Kux und Kileli.
00:33:00Guten Tag.
00:33:02Die Ehefrau von Thomas Lohse hat uns beauftragt.
00:33:05Wow.
00:33:06Wären Sie bereit, uns ein paar Auskünfte zu geben?
00:33:09Detektive?
00:33:11Wir arbeiten für eine Frau, deren Mann jetzt tot ist, nachdem Sie beide mit ihm essen waren.
00:33:14Und Sie verstehen, dass man sich da ein paar Fragen stellt?
00:33:16Zum Beispiel, ob Sie was mit seinem Tod zu tun haben.
00:33:19Quatsch.
00:33:19Und warum waren Sie dann mit ihm essen?
00:33:24Weil wir vom Betriebsrat sind?
00:33:26Weil wir vom Betriebsrat sind.
00:33:26Und weil wir um unsere Jobs kämpfen wollten.
00:33:28Ach, Sie wussten, dass Thomas Lohse Ihrer Firma die Aufträge kündigen wollte?
00:33:32Ja, das hat der Chef uns erzählt.
00:33:34Da dachten wir, gehen wir mal schön aus mit dem Typen und erzählen ein bisschen was.
00:33:37Damit er auch sieht, dass wir Menschen sind und keine Nummern.
00:33:40Ja, damit er die Kündigung zurücknimmt.
00:33:41Hier geht's um das Schicksal von vielen Frauen und Männern.
00:33:44Und?
00:33:44Hat er die Kündigung zurückgenommen?
00:33:45Oh, er hat sich unsere Geschichte angehört und uns eiskalt abletzen lassen.
00:33:50Und daraufhin haben Sie ihn umgebracht.
00:33:53Geht's noch?
00:33:53Was?
00:33:56Schloch.
00:33:58Toll.
00:34:06Ich kann mir das schon vorstellen.
00:34:08Die beiden, die mit Thomas Lohse essen, erzählen, flirten.
00:34:13Und der Mann lässt sich das eine ganze Weile gefallen.
00:34:15Und dann serviert er sie kalt ab.
00:34:20Die Kränkung ist zu viel.
00:34:22Und dann werfen Sie ihn gekränkt über die Kaimauer.
00:34:25Na, zu zweit geht es schon.
00:34:27Und er wehrt sich nicht.
00:34:31Vielleicht haben Sie ihm irgendwie den Schnaps eingeflößt.
00:34:35Aber das brauchen wir unsere beiden Damen vom Grill gar nicht erst fragen.
00:34:38Nein, wir müssen unsere Fragen wohl woanders stellen.
00:34:44Okay.
00:35:02Frau Moll, darf ich Sie kurz bitten?
00:35:05Äh, gefällt es Ihnen doch nicht in Ihrem selbstgewählten Büro?
00:35:08Doch.
00:35:08Mit dem Büro ist alles in Ordnung.
00:35:10Ich bin da nur auf eine Sache gestoßen.
00:35:13Ja?
00:35:14Vor sieben Jahren, da gab es schon mal den Versuch, so ein Immobilienprojekt in Portugal zu starten.
00:35:18Da waren die Preise noch wesentlich günstiger.
00:35:20Warum hat man das nicht weiterverfolgt?
00:35:22Na ja, die zuständige Mitarbeiterin damals wurde auf eine andere Stelle versetzt und da ist die Sache eben liegen geblieben.
00:35:28Wir haben uns auf den deutschen Markt konzentriert.
00:35:31Ah.
00:35:32Ähm, darf ich noch mal?
00:35:34Ich glaube nicht, dass Ihnen diese alten Vorgänge weiterhelfen werden.
00:35:37Herr Wittig, geben Sie mir doch bitte die Chance, das selbst zu entscheiden.
00:35:42Natürlich.
00:35:47Ich nehme an, Deutschland ist mittlerweile zu teuer geworden?
00:35:50Genau.
00:35:51Der Markt ist überhitzt.
00:35:52Deswegen hat man die alten Pläne nochmal rausgeholt.
00:35:55Eben nicht die alten, wir machen neue Pläne.
00:35:58Lassen Sie uns doch in meinem Büro weiterreden.
00:35:59Und wieso mache ich das jetzt und nicht die Mitarbeiterin, die das vor sieben Jahren angefangen hat?
00:36:04Die sitzt längst auf einer ganz anderen Position.
00:36:10Diese Mitarbeiterin, war das die Assistentin meines Vaters?
00:36:14Ja.
00:36:17Und wer war das?
00:36:38Sie waren die Frau, mit der mein Vater damals eine Affäre hatte.
00:36:41Das haben Sie aber schnell rausgefunden.
00:36:46Ist das alles?
00:36:49Haben Sie Fragen?
00:36:51Dann fragen Sie.
00:36:52Setzen Sie sich.
00:37:03Sie sind also die ganze Zeit hier geblieben, in der Firma?
00:37:06Nachdem das mit Ihrem Vater vorbei war, ja.
00:37:10Ihre Mutter wollte, dass ich aus dem Vorzimmer Ihres Vaters verschwinde.
00:37:14Also wurde ich von der Chefetage hierher versetzt, in den Einkauf.
00:37:20Das muss eine ganz schöne Enttäuschung für Sie gewesen sein.
00:37:23Ihr Vater ist ein wunderbarer Mensch.
00:37:26Und wir hatten eine sehr schöne Zeit miteinander, aber...
00:37:30Wir wussten auch immer, dass diese Zeit irgendwann vorbei sein würde.
00:37:34Und vorbei heißt für Sie, dass man Sie hier in dieses Büro abgeschoben hat?
00:37:39Sie sitzen doch im selben Büro, Frau Papst.
00:37:49Hallo.
00:37:50Ich bin froh, dass Sie so schnell kommen.
00:37:51Danke, dass Sie uns helfen.
00:37:53Ich tue alles.
00:37:56So.
00:37:58Sie müssten jetzt einfach nur hier unterschreiben.
00:38:00Ja.
00:38:01Ja?
00:38:04So, sehr gut.
00:38:05Frau Fuchs erklärt Ihnen gleich alles, ja?
00:38:07Wo geht's lang?
00:38:16Da.
00:38:28Guten Tag.
00:38:29Frau Corina Lohse, die Sie hier neben mir sehen, hat mich mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt.
00:38:35Hier ist die Vollmacht.
00:38:39Warum geht's denn?
00:38:41Um den Tod meines Mannes.
00:38:43Thomas Lohse, gestern.
00:38:44Sie waren doch da.
00:38:46Ja.
00:38:47Das tut mir wirklich sehr leid.
00:38:48Nun gibt es da diese angebliche Zeugenaussage.
00:38:52Also angeblich war die nicht.
00:38:53Mein Mann war nicht betrunken.
00:38:55Aber genau das behauptet Ihr Zeuge, den ich deswegen wegen Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener nach § 189 StGB verklagen werde.
00:39:04Und dazu brauche ich eine ladungsfähige Anschrift.
00:39:08Wollen Sie das wirklich?
00:39:09Ja, das will ich.
00:39:15Sag mal, könntest du mir einen Gefallen tun?
00:39:18Mhm.
00:39:18Und die Akte von dem Herrn Lohse, der Anwältin da vorne geben?
00:39:23Na klar, mach ich.
00:39:24Ich muss kurz telefonieren.
00:39:25Danke.
00:39:29Hallo zusammen.
00:39:30Guten Tag.
00:39:31Haben wir die Zeugenaussage?
00:39:32Bitteschön.
00:39:33Dankeschön.
00:39:35Ja, hallo.
00:39:37Halten Sie mal auf.
00:39:45Ja, sag mal, kennst du?
00:39:47Kommen Sie, wir haben alles.
00:39:48Meine Lina Reinecke.
00:39:53Hey!
00:39:54Moment mal!
00:39:56Jetzt warten Sie mal!
00:39:59Oh Mann, Nico!
00:40:00Oh!
00:40:01Oh Mann!
00:40:01Oh Mann!
00:40:01Oh Mann!
00:40:15Oh Mann!
00:40:23Oh Mann!
00:40:41I have to tell you everything I saw. I don't know what you want from me.
00:40:46Sometimes there are details.
00:40:48Yes, I told you to tell them. So ask them later. I'm going to get out.
00:40:53Good evening.
00:40:56Good evening.
00:41:04Good evening.
00:41:06Good evening.
00:41:06Have you seen the T-Shirt?
00:41:08Yes.
00:41:09Clean and clean.
00:41:10The company wanted to sign the Thomas Lohse.
00:41:13That's a surprise that our Zeuge is working there.
00:41:17Yes, indeed.
00:41:19The company wanted to sign the T-Shirt.
00:41:22Yes.
00:41:23Yes.
00:41:24Yes.
00:41:25Yes.
00:41:26Yes.
00:41:27Yes.
00:41:28Yes.
00:41:29Yes.
00:41:31Yes.
00:41:39Yes.
00:41:44Yes.
00:41:57Good evening.
00:41:59I don't know what to do with her, but I don't know what to do with her, but I don't
00:42:21know what to do with her.
00:42:29I believe that she really loved my father.
00:42:32And why does it hurt her?
00:42:34Well, she had perhaps more hoped.
00:42:38And now?
00:42:40She's got a job from the technical shop.
00:42:43That's not so exciting.
00:42:47What do you do about it?
00:42:50I don't know.
00:42:52My father bought a complex of Lissabon in Lissabon.
00:42:57I studied.
00:42:59And what did your father do with it?
00:43:02I'm afraid it's wrong.
00:43:06Früher had a lot of intellectuals.
00:43:09Journalists, artists.
00:43:12And my wife.
00:43:15And the other.
00:43:18In the meantime, there are more women.
00:43:22Yes.
00:43:25And the other women are drunk.
00:43:29I wonder if I can't do anything about it?
00:43:34Behind the back of your father?
00:43:36Yeah, no.
00:43:37There's no way to do it.
00:43:40Maybe I can give him the right direction.
00:43:45We?
00:43:46Yeah.
00:43:48Yeah.
00:43:51Yeah.
00:43:52That's even I would call one of your own skills.
00:43:55What?
00:43:57A Stubbs game.
00:44:08I don't know.
00:44:10What's that?
00:44:13The one bought a father.
00:44:14I bought a car.
00:44:16If you want to buy a car.
00:44:19I don't know.
00:44:20Why does he do this thing?
00:44:21Why does he do that?
00:44:22Why does he do this thing?
00:44:22He's totally fanatic and his uncle knew.
00:44:24Yes, but that's how I can show you a lot differently
00:44:25than through so a monster bair.
00:44:28You know your father.
00:44:29It's a little bit of talent for small gisting.
00:44:31Now let's drink some coffee.
00:44:32Okay. Gutes.
00:44:46Simone.
00:44:49Schön, dich zu sehen.
00:44:53Wie läuft's in der Firma?
00:44:57Ja, ich hab heute Nachmittag eine Videokonferenz mit einem der Stadträte.
00:45:01Da werde ich ihm mal meine Ideen zu Beidualto vorstellen. Schau mal mal.
00:45:06Unglaublich. Nach einem Tag hast du schon einen Termin.
00:45:09Ja.
00:45:10Dir gefällt's bei uns, oder?
00:45:14Ich hab ein sehr schönes Büro, das ich mir mit einer sehr netten Mitarbeiterin teile.
00:45:20Kenn ich sie?
00:45:21Das denk ich schon, ja.
00:45:25Antonia Göhlen.
00:45:35Sag mal, Herr Youssef ist gerade angekommen mit dieser Detektivin.
00:45:51Es geht um die Firma Blank & Clean. Ja.
00:45:55Blank & Clean. Warum der den gekündigt hat.
00:45:58Ja, ich frag ihn.
00:46:05Ähm.
00:46:06Weißt du, warum ihr eure Reinigungsfirma gekündigt habt? Blank & Clean?
00:46:09Wir machen jede Woche Umsätze im sechsstelligen Bereich.
00:46:12Welche Firma da, wo die Fußböden wischt, entzieht sich offen gesagt meiner Kenntnis.
00:46:17Ja, okay.
00:46:23Ich glaub, die hat schon alles.
00:46:24Wer weiß es nicht. Aber Frau Göhlen weiß das bestimmt.
00:46:27Am besten für ein Gespräch mit Ihnen, Frau Göhlen und der Geschäftsführung der Reinigungsfirma.
00:46:31Ja, und natürlich mit deiner Assistentin.
00:46:39Ja, gut. Ich hätte es wissen müssen, worauf ich mich da einlasse.
00:46:43Du machst es schon.
00:46:44Danke.
00:46:45Ciao, wir sind weg, ja.
00:46:46Ich hätte es wissen müssen.
00:46:47Ciao.
00:46:48Tschüss, mein Schatz. Bis später.
00:46:49Tschüss.
00:46:52Alle verrückt hier.
00:46:56Vielen Dank, Herr Fierhaus, dass Sie Zeit für uns gefunden haben.
00:46:59Ja, und ich freue mich, dass Sie noch mal jemand Zeit für mich gefunden hat.
00:47:03Ich kann Ihre Bitterkeit verstehen. Nach der Kündigung der Aufträge...
00:47:07Entschuldigung, es geht hier nicht um mich.
00:47:10Versuchen Sie sich doch einfach mal in die Lage meiner Angestellten zu versetzen.
00:47:18Können Sie denn sagen, warum Herr Lohse Ihnen die Aufträge gekündigt hat?
00:47:21Weil wir dem zu teuer waren? Weil wir unseren Leuten Gehälter bezahlen, von denen sie auch leben können?
00:47:26Von denen sie sich eine Miete in Düsseldorf leisten können?
00:47:29Die Firma Papst war schon Ihr Hauptauftraggeber, oder?
00:47:33Das kann man wohl so sagen. Ich schätze mal 90 Prozent.
00:47:36Und die Kündigung wäre nicht einfach zu verschmerzen?
00:47:39Ich sag's Ihnen ganz ehrlich. Die Kündigung bedeutet das aus unserer Firma.
00:47:43Wenn es dabei bleibt, dann müssen wir über 100 Leute entlassen.
00:47:46Da sind alleinerziehende Mütter darunter, die sich gerade verzweifelt fragen, wie es mit Ihnen weitergehen soll.
00:47:57Also, ich glaube, wir denken über die ganze Sache nochmal nach.
00:48:01Oder, Frau Göhlen?
00:48:03Das sollten wir ja.
00:48:09Was meinen Sie, Frau Göhlen? Kann man die Kündigung nicht noch zurücknehmen?
00:48:14Das ist doch wirklich kaltert, sich so viele Menschen in die Arbeitslosigkeit zu schicken, nur um ein paar Promille Kosten
00:48:18zu sparen.
00:48:20Ich war mit der Entscheidung von Herrn Lohse auch nicht glücklich.
00:48:24Es geht bei Geschäftsbeziehungen ja nicht nur ums Geld, sondern auch um Qualität und Vertrauen.
00:48:31Und das war Herrn Lohse alles egal?
00:48:32Weiß ich nicht.
00:48:35Vielleicht wollte er Ihrem Vater auch nur beweisen, dass er jeden Cent seines Gehalts wert ist.
00:48:39So nach dem Motto, neue Besen kehren gut.
00:48:45Aber vielleicht war er auch nur überfordert.
00:48:48Also, was meinen Sie? Können wir da noch was machen?
00:48:58Ich schau mir die Zahlen nochmal an. Vielleicht hat die Firma von Viehaus ja noch eine Chance.
00:49:02Entschuldigung, aber bestanden bang über 100 Angestellte um ihre Existenz.
00:49:09Na kommen Sie, Frau Göhlen, lassen Sie uns Nägel mit Köpfen machen.
00:49:12Rufen Sie Herrn Viehaus an und sagen Sie ihm, die Kündigung wird zurückgenommen.
00:49:19Aber wenn ich Ärger kriege, kann ich hoffentlich auf Sie zählen.
00:49:22Das können Sie, auf jeden Fall.
00:49:24Eine Frage noch. Wie lange arbeitet Herr Lohse eigentlich schon hier?
00:49:28Seit vier Monaten.
00:49:29Und vorher?
00:49:30Er hat in der Buchhaltung einer Sanitärfirma gearbeitet.
00:49:33Das ist ja interessant. Wie kommt er denn zu diesem Job?
00:49:39Das hat sich hier so mancher gefragt.
00:49:41Ja, ich habe mich auch gewundert über diesen plötzlichen Karrieresprung.
00:49:45War das vierfache angeheilt von jetzt auf gleich.
00:49:49War fast zu schön, um wahr zu sein.
00:49:52Hat er sich dann vorher um eine andere Stelle bemüht?
00:49:56Nein, nicht, dass ich wüsste.
00:49:57Aber ich wusste auch nicht, dass er aus einer Sanitärfirma weg will.
00:50:02Also...
00:50:03Vor vier Monaten hat er seinen neuen Job bekommen?
00:50:05Ja.
00:50:07War da vorher irgendwas, woran Sie sich erinnern?
00:50:12Ja.
00:50:13Ja, seine Mutter ist gestorben.
00:50:15Vor sechs Monaten.
00:50:16Er hat sich eine Woche freigenommen, um die Wohnung leer zu machen.
00:50:21Danach hat das eigentlich alles angefangen.
00:50:23Hat er denn irgendwas von den Sachen seiner Mutter aufgehoben?
00:50:27Alles, was ihm wichtig war.
00:50:30Ist im Keller.
00:50:32Dürfen wir uns das mal anschauen?
00:50:33Mhm.
00:51:14Frau Wuchs?
00:51:19Frau Wuchs?
00:51:21Frau Wuchs?
00:51:31Wieso erzählen Sie mir das?
00:51:33Na, weil ich sehe, dass Sie ständig mit Ihrem Kopf irgendwo anders sind.
00:51:36Ach.
00:51:38Bin doch nur ein bisschen müde.
00:51:40Klar.
00:51:41Die Suche nach Florian war der ganze Antrieb in ihrem Leben und jetzt ist der Motor aus.
00:51:46Kann auch nicht Ihr Ernst sein.
00:51:48Gut.
00:51:50Können wir weitermachen?
00:51:55Dann arbeiten wir weiter.
00:51:58Wie noch suchen wir eigentlich?
00:52:00Eine Verbindung zur Firma Papst, die Thomas Lose zu seinem neuen Job verholfen hat.
00:52:07In der Kindheit brauchen wir dafür sicher nicht suchen.
00:52:09Gerade da.
00:52:14Was haben Sie da?
00:52:16Die schriftliche Vereinbarung zwischen der Mutter von Thomas Lose und seinem Erzeuger über die Unterhaltung.
00:52:22Na?
00:52:23Was ist daran jetzt so spannend?
00:52:27Die Unterschrift.
00:52:33Reinhard Papst.
00:52:36Simones Vater?
00:52:38Simones Vater ist auch der Vater von Thomas Lose?
00:52:41Ein uneheliches Kind.
00:52:43Jetzt ist auch klar, wie er an den Job gekommen ist.
00:52:49Simon hat ein Halbbruder?
00:52:51Hatte.
00:52:55Gott, ich weiß gar nicht, wie ich ihr das beibringen soll.
00:53:02Ganz vorsichtig.
00:53:06Ähm, der Name Thomas Lose sagt mir was. Ja. Das waren Mitarbeiter in der Firma meines Vaters.
00:53:12Genau. Wahr. Jetzt ist er nämlich tot.
00:53:16Ja, ich hab davon gehört.
00:53:19Ich hab mich in der Firma Ihres Vaters bisschen umgehört.
00:53:23Herr Wittig. Der Name sagt Ihnen auch was, oder?
00:53:26Ja, das ist die rechte Hand von meinem Vater.
00:53:29Ja. Und Herr Wittig war nämlich eingeweiht.
00:53:33Eingeweiht? Ähm, in was denn?
00:53:36Dass Ihr Vater Reinhard Papst auch der Vater von Thomas Lose war.
00:53:40Der Torte war Ihr Bruder, beziehungsweise Halbbruder.
00:53:44Das haben Sie jetzt aber sehr schonend beigebracht.
00:53:49Was?
00:53:50Äh, Moment mal.
00:53:53Was?
00:53:54Wir haben es auch eben gerade erst erfahren.
00:53:57Bisher sind wir immer von einem Unfallgeschehen ausgegangen.
00:54:00Schon, weil es gar kein Motiv für ein Verbrechen zu geben schien.
00:54:03Aber plötzlich gibt es ganz viele Motive.
00:54:05Lassen Sie uns doch bitte an Ihrem Gedankenreichtum teilhaben.
00:54:12Vielleicht hat Thomas Lose Ihren Vater erpresst und kam so zu seinem neuen Job.
00:54:17Aber es hat ihm nicht gereicht und als er mehr wollte, musste er sterben.
00:54:20Woah, woah, woah, woah.
00:54:22Mit einem Seitensprung, der an die 40 Jahre her ist, kann man doch niemanden erpressen.
00:54:26Wirklich?
00:54:28Wie würde denn Ihre Mutter reagieren, wenn sie davon wüsste?
00:54:32Äh.
00:54:37Mein Schwiegervater würde niemanden umbringen.
00:54:40Sehen Sie mal nicht so voreilig, wenn es Ihr Schwiegervater nicht war, dann gibt es nur noch eine andere Tatverdächtige.
00:54:47Und wer?
00:54:48Ja, eine Firma, die Millionen abwirft und ein plötzlich auftauchender Halbbruder, der ein Stück vom Kuchen abhaben will.
00:54:55Jetzt bin ich auch noch verdächtig.
00:54:57Sind Sie irre?
00:54:58Das glauben Sie doch selber nicht.
00:55:00Ich bin kein Gläubiger, ich bin Kriminalist.
00:55:27Warum mischen Sie sich eigentlich in unsere Ermittlungen ein?
00:55:32Ich in Ihren?
00:55:34Ja, die Polizei wollte doch nicht, war doch angeblich ein Unfall.
00:55:38Ein Mann, der laut Aussage seiner Frau kaum Alkohol trinkt und dann eine Flasche Schnaps auf dem Beifahrer sitzt.
00:55:44Das war Ihnen dann doch ein bisschen zu dick.
00:55:46Da habe ich einfach mal ein paar Fragen gestellt und bin dann auf dieses interessante Familiengeheimnis gestoßen.
00:55:52Simone Papst wusste nichts von einem Halbbruder.
00:55:54Den Eindruck habe ich mittlerweile auch gewonnen.
00:55:56Trotzdem denke ich, die gerade erst entdeckte Vaterschaft und der neue Job bei der Firma Papst und dass er diesen
00:56:02Job so ernst genommen hat, das hat Thomas Lohse das Leben gekostet.
00:56:06Wenn Sie mich jetzt an Ihrem Gedankenreichtum teilhaben lassen.
00:56:09Ich muss los.
00:56:11Wohin denn so schnell?
00:56:14Ach, bei Ihrer sensiblen Art familiäre Überraschung zu übermitteln, erfährt Frau Lohse besser alles Neue von uns.
00:56:20Dann höre ich Ihnen gerne heute Abend zu. Im Hafenlokal am Hans-Albers-Denkmal.
00:56:27Am Hans-Albers-Denkmal? Ich weiß nicht.
00:56:32Kommen Sie. Sie haben nichts zu verlieren außer Ihrem leeren Magen.
00:56:41Ich hatte einen Halbbruder.
00:56:45Ich check das gar nicht. Ich krieg das überhaupt nicht in meinen Kopf rein.
00:56:53Weißt du, wann er geboren wurde?
00:56:57Drei Tage vor dir.
00:57:00Weil mein Vater sich einen Seitensprung geleistet hat.
00:57:03Noch einen.
00:57:07Ich hatte einen Bruder.
00:57:09Und ich konnte ihn nie kennenlernen, weil mein Vater ihn verheimlicht hat.
00:57:13Und weil ihn jetzt irgendwer umgebracht hat.
00:57:22Josef, ich erteile euch jetzt einen offiziellen Auftrag.
00:57:24Ihr müsst den Mörder finden.
00:57:26Das kann schön mein Vater zahlen.
00:57:28Schließlich geht es ja auch darum, seine Unschuld zu beweisen.
00:57:31Und meine.
00:57:33Ja.
00:57:34Wir machen das.
00:57:38Macht dir keine Sorgen, okay?
00:57:40Wir kriegen das hin.
00:57:53Ihr Mann wusste die ganze Zeit nichts von seinem Vater.
00:57:58Seine Mutter hat gesagt, es war ein One-Night-Stand vor 40 Jahren.
00:58:02Sie hat ihn nie wieder gesehen.
00:58:04Dann hat die Mutter ihren Sohn gelogen.
00:58:07Sie hatte noch viele Jahre Kontakt zu Reinhard Papst.
00:58:10Und er hat die beiden noch lange finanziell unterstützt.
00:58:13Deswegen die neue Stelle.
00:58:19Guck mal, dass hier ist er tot.
00:58:25Warum hast du ihn damals eigentlich nicht verlassen, als er die Affäre mit seiner Assistentin hatte?
00:58:30Weil ich ihn liebte.
00:58:35Und jetzt?
00:58:39Immer noch.
00:58:41Ich war schwer, aber...
00:58:43Man kann die ganzen Jahre nicht einfach so wegwischen.
00:58:49Du wolltest mal Übersetzerin werden.
00:58:51Stattdessen bin ich die Frau an seiner Seite geworden.
00:58:55Ist dir das nicht ein bisschen zu wenig?
00:58:58Es ist mehr, als du denkst.
00:59:01Was glaubst du denn, wer ihn auf Lissabon aufmerksam gemacht hat? Auf Bayro Alto?
00:59:05Weißt du noch, wer da geboren ist?
00:59:07Ach ja, Camillo Castello Branco.
00:59:11Ja, eins seiner Bücher war meine erste Übersetzung.
00:59:12Ja, ich weiß.
00:59:16Und das hat ihn wirklich interessiert?
00:59:19Dein Vater ist nicht der kulturlose Immobilienthycoon, für den du ihn vielleicht hältst.
00:59:31Du hast so getan, als ob dein Name Thomas Lose dir überhaupt nichts sagt.
00:59:36Scheiße, Papa! Er war dein Sohn! Und du hast ihn verleugnet!
00:59:46Was wäre denn passiert, hätte ich vor einem halben Jahr gesagt.
00:59:49Hört mal, ich habe noch einen Sohn, den ich vor 40 Jahren gezeigt habe, der ist plötzlich wieder aufgetaucht.
00:59:56Tja, wärst du nicht andauernd fremdgegangen, dann hättest du diese Probleme jetzt nicht, ne?
00:59:59Ich habe zweimal in meinem Leben einen Fehler gemacht.
01:00:02Ja.
01:00:04Vielleicht zweimal zu viel.
01:00:17Danke.
01:00:19Wieso machen wir das nicht öfter?
01:00:25Was meinen Sie?
01:00:28Rotwein trinken.
01:00:29Zum Beispiel?
01:00:30Das ist ungesund.
01:00:32Es gibt auch gesunde Sachen, die man zusammen machen kann.
01:00:37Vielleicht sind wir zu beschäftigt.
01:00:40Sind Sie beruflich sehr eingespannt?
01:00:41Ja, jede Menge Stress.
01:00:44Ja, dann müssen Sie auf sich achtgeben.
01:00:46Work-Life-Balance. Ich kann Ihnen dabei helfen.
01:00:48Oh, das ist nett.
01:00:50Mir geht nämlich der Zeuge nicht aus dem Kopf, der den Tod von Thomas Lohse gesehen haben will.
01:00:54Wissen Sie, dass der in derselben Firma arbeitet, der Thomas Lohse alle Aufträge gekündigt hat?
01:00:59Macht Ihnen das verdächtig?
01:01:01Und er ist rein zufällig der einzige Zeuge für den angeblichen Unfalltod.
01:01:06So zufällig ist das gar nicht.
01:01:08Der geht jeden Morgen um drei auf diesem Weg zur Arbeit.
01:01:11Haben Sie um drei gesagt?
01:01:13Ich habe um drei gesagt.
01:01:15Das ist ja interessant.
01:01:19So.
01:01:21Jetzt können wir uns wieder anderen Themen zuwenden.
01:01:24Sehr gerne.
01:01:25Aber ich muss dann auch langsam mal ins Bett.
01:01:28Work-Life-Balance.
01:01:30Darf ich mich an der Rechnung beteiligen?
01:01:32Nein, das dürfen Sie nicht.
01:02:10Eigentlich hatte mein Vater nie wirklich Zeit für die Familie.
01:02:13Er hat gearbeitet und gearbeitet.
01:02:17Er hat das Geld verdient.
01:02:20Das war seine Art der Fürsorge.
01:02:22Deswegen wolltest du sein Geld nie haben?
01:02:26Ja.
01:02:27Wahrscheinlich.
01:02:30Ich glaube, der denkt von sich selber sogar, dass er ein richtig toller Vater ist.
01:02:34Was denkst du?
01:02:38Ich glaube, der merkt das gar nicht.
01:02:39Aber am Ende denkt er immer nur an sich selbst.
01:02:51Geh ran, es ist dein Job.
01:02:56Du arbeitest jetzt für mich.
01:03:03Frau Fuchs?
01:03:05Ja, ja, ja.
01:03:07Ich bin unterwegs.
01:03:10Bis gleich.
01:03:11Ich hole sie ab.
01:03:13Ja.
01:03:15Okay.
01:03:17Ich muss.
01:03:17Ich weiß.
01:03:22Dein Handy.
01:03:23Ach so, ja, danke.
01:03:25Josef, ey.
01:03:51Das tut mir übrigens leid.
01:03:54Was tut Ihnen leid?
01:03:57Ich war vorhin grob zu Ihnen.
01:03:59Was Ihren Sohn angeht.
01:04:03Ja.
01:04:05Warum macht Ihnen das so zu schaffen?
01:04:10Kennen Sie der alte Mann und das Meer?
01:04:14Ich habe mal den Film gesehen.
01:04:18Genauso fühle ich mich.
01:04:21Mein halbes Leben habe ich nach Florian gesucht.
01:04:25Und Sie haben ihn gefunden.
01:04:27Wie der Fischer seinen Fisch.
01:04:30Aber am Ende behält er nichts.
01:04:33Nur ein abgenagtes Skelett.
01:04:40Aber am Ende ging es doch gar nicht um den Fisch, oder?
01:04:45Sondern um die Würde.
01:04:49Ja.
01:05:052.31 Uhr.
01:05:06Ja, so schafft das wohl kaum, bis kurz vor zwei am Hafen zu sein.
01:05:16Ach, guten Morgen, Herr Huber.
01:05:21Fahren Sie immer um diese Uhrzeit zur Arbeit?
01:05:23Und wenn?
01:05:23Naja, es ist jetzt halb drei.
01:05:24Wie konnten Sie dann sehen, dass jemand eine halbe Stunde vorher von der Kaimauer fällt?
01:05:28Verpisst euch!
01:05:29Hey.
01:05:30Sonst gibt's doch die Fresse.
01:05:31Hey, hey, wir brauchen nur ein paar Antworten.
01:05:36Alles okay.
01:05:53Schon wieder sehr unkooperativ, der Huber.
01:05:56Dabei bin ich mir sicher, dass er der Schlüssel in unserem Fall ist.
01:06:00Aber so kommen wir nicht an ihn ran.
01:06:02Nee.
01:06:03Dann müssen wir uns was anderes einfallen lassen.
01:06:06Alles gut?
01:06:07Ja, ja, ja.
01:06:09Alles gut.
01:06:17Also.
01:06:20Ich hab noch nichts Offizielles von der Papst AG.
01:06:22Bitte.
01:06:23Äh, deshalb bin ich ja hier.
01:06:26Ich kann Ihnen im Vertrauen sagen, die Papst AG wird weiterhin mit ihrem Unternehmen zusammenarbeiten.
01:06:31Ach, das aber eine gute Nachricht.
01:06:32Für mich, aber vor allem für all unsere Mitarbeitenden.
01:06:35Ich bitte Sie aber dennoch weiterhin stillschweigend zu bewahren.
01:06:38Ich meine, die Frau Göhlen wird heute oder morgen sich sowieso bei Ihnen melden.
01:06:41Und dann ist es eh offiziell.
01:06:43Schön, dass Sie extra dafür hergekommen sind.
01:06:45Ah, wenn ich ehrlich bin, wollte ich mir auch ein bisschen ein Bild machen.
01:06:48Ich meine, von hier aus leiten Sie Ihre Leute.
01:06:52Das ist doch eine ungeheuerliche Logistik.
01:06:55Ja, ja.
01:06:56Das ist unser Tourenplan.
01:06:58Da kann ich immer genau sehen, wer, wo, wann eingeteilt ist.
01:07:02Und sofort reagieren bei irgendwelchen Krankheiten oder Katastrophen vor Ort.
01:07:06Aha.
01:07:07Und hier HDV?
01:07:10Haus der Versicherung.
01:07:11Haus der Versicherung werden heute die Fenster geputzt.
01:07:13Ja, genau.
01:07:15Darf ich Ihnen vielleicht noch ein bisschen unsere Firma zeigen?
01:07:17Sehr gerne.
01:07:18Nein, ich muss leider los.
01:07:19Ich habe keine Zeit mehr.
01:07:20Die Frau Papst ist eine sehr fordernde Chefin.
01:07:23Tja, das verstehe ich.
01:07:24Ja.
01:07:30Wiedersehen.
01:07:41Ich habe alles, wir können los.
01:08:03Äh, lassen Sie sich bitte nicht stören. Ich muss nur mal mit meinem Mitarbeiter da draußen sprechen.
01:08:12So.
01:08:15Sie haben meinen Kollegen ganz schön verärgert.
01:08:18Schauen Sie mal.
01:08:19Hallo, mein Freund.
01:08:20Wir sind noch lange nicht fertig miteinander.
01:08:24So.
01:08:25Jetzt können wir beide mal ganz in Ruhe miteinander reden.
01:08:28Es gibt nichts zu reden.
01:08:29Hau an.
01:08:32Hey!
01:08:37Ich kann noch wieder gehen, aber wollen Sie das wirklich?
01:08:41Sagen Sie mir doch einfach, warum Sie die Falschaussage gemacht haben.
01:08:43Bisschen gehen noch, oder?
01:08:50Hey.
01:08:51Wer hat Sie dafür bezahlt?
01:08:53Hä?
01:08:55Mein Chef.
01:08:57Ich habe mein Vierhaus.
01:08:58Ja, verdammt.
01:08:59Jetzt mach mich los.
01:09:06Hey!
01:09:09Hey!
01:09:12Verdammt!
01:09:19Stefan Vierhaus hat ihn bezahlt.
01:09:22Dann ging es beim Mord an Thomas Lohse tatsächlich um die Existenz der Reinigungsfirma.
01:09:26Klingt alles sehr einleuchtend, nur haben wir nicht die Spur eines Beweises.
01:09:29Wenn freiwillig gestehen wird Vierhaus sicherlich auch nicht.
01:09:32Die Damen vom Betriebsrat, die wissen sicher auch mehr, als sie uns sagen.
01:09:37Wir müssen sie nur irgendwie weich klopfen.
01:09:39Sehr gut.
01:09:40Sehr gut.
01:09:55Wir beide wollten doch gerade neu anfangen.
01:09:59Genie Arbeit, mehr Gemeinsames.
01:10:04Das muss sicher ein Schock für dich sein.
01:10:08Ich wollte dich damit nicht belasten.
01:10:12Deswegen sollte es niemand erfahren.
01:10:17Und jetzt?
01:10:19Wie geht es jetzt weiter?
01:10:23Das wollte ich dich auch fragen.
01:10:29Lass mich bitte nicht fallen.
01:10:31Beate.
01:10:38Was hältst du davon, wenn ich sie einlade?
01:10:41Gleich heute?
01:10:48Hilfst du mir?
01:10:53Ruf sie an.
01:11:05Ihr Kollege Hannes Huber hat der Polizei gegenüber eine Falschaussage gemacht, den Tod von Thomas Lohse betreffend.
01:11:10Und um seine Haut zu retten, belastet er jetzt sie.
01:11:13Uns?
01:11:13Ja, sagt sie, beide hätten Thomas Lohse betrunken gemacht und von der Kaimauer gestoßen.
01:11:17Und Stefan Vierhaus hat sie dafür bezahlt.
01:11:19So ein Blödsinn.
01:11:20Sie wissen genau, dass Sie nicht ganz unschuldig am Tod von Thomas Lohse sind.
01:11:23Ja, und das bedeutet, dass Sie bald eine Mordermittlung am Hals haben.
01:11:26Mord?
01:11:26Wir haben dem an nichts getan.
01:11:28Ehrlich nicht.
01:11:29Wir würden nie jemanden umbringen.
01:11:30Sie sind aber an der Vorbereitung der Tat beteiligt.
01:11:32Ja, und das ist Beihilfe zum Mord. Dafür gibt's ja auch Knast.
01:11:35Aber das haben wir alles gar nicht gewusst und auch nicht gewollt.
01:11:37Was haben Sie denn gewollt an dem Abend mit Thomas Lohse?
01:11:39Naja, dass er die Kündigung zurücknimmt.
01:11:40Ihm erzählen von den Menschen, die hier arbeiten und was das für die Firma bedeuten würde, wenn wir die Aufträge
01:11:44verlieren.
01:11:45So eine persönliche Atmosphäre bei einem Glas Bier.
01:11:48Ja, aber dann hat er nur Alkohol frei getrunken und für die Mitarbeiter hat er sich auch nicht interessiert.
01:11:56Und dafür hatten wir dann Plan B.
01:11:58Plan B?
01:11:59Der Chef, der hat uns so Tropfen gegeben, die sollten wir in sein Getränk schütten.
01:12:03Wir sollten ihn dann willenlos machen.
01:12:05Und dann?
01:12:06Ja, und dann wollten wir ihn abschleppen und so ein paar Fotos machen.
01:12:09Also so nackt im Bett.
01:12:10Ich meine, wir wussten ja, dass er verheiratet war.
01:12:12Ja, und damit wollten Sie ihn dann erpressen.
01:12:14Hat aber nicht geklappt.
01:12:15Ja, eine absolute Schnapsidee.
01:12:17Vielleicht. Aber man muss ja kämpfen, man kann ja nicht einfach so aufgeben.
01:12:20Klar. Und als das alles nicht geholfen hat, gab's dann noch einen Plan C?
01:12:24Nee.
01:12:24Nee.
01:12:25Wir haben den Chef angerufen, der kam dann vors Lokal, hat nochmal telefoniert und uns nach Hause geschickt.
01:12:30Er hat nochmal telefoniert?
01:12:31Mhm.
01:12:32Und am nächsten Morgen haben wir gehört, dass der Typ tot ist.
01:12:36Und haben gedacht, dass wir ihm vielleicht auch zu viel Tropfen gegeben haben.
01:12:39Ach, deswegen waren Sie nicht so gesprächig.
01:12:42Versteht man doch, oder?
01:12:44Versteht man.
01:12:54Wir brauchen das Handy von Stefan Vierhaus.
01:12:57Dann erfahren wir, mit wem er an der Montnacht telefoniert hat.
01:13:00Das will uns aber nicht einfach so rausrücken.
01:13:02Nee.
01:13:03Das heißt, wir müssen Vierhaus von seinem Handy trennen.
01:13:06Ich hätte auch schon eine Idee.
01:13:07Ja, ich hätte noch mal ein neues angekommen.
01:13:10Okay.
01:13:12Das ist gut.
01:13:14Das ist gut.
01:13:30Das ist gut.
01:13:31Das ist gut.
01:13:32Das ist gut.
01:13:33Das ist gut.
01:13:35Das ist gut.
01:13:37Das ist gut.
01:13:45Ach, das ist gut.
01:13:48Das ist gut.
01:13:52Das ist gut.
01:13:56Das ist gut.
01:13:59Das ist gut.
01:14:00Ach, was ist denn bei Euch los jetzt?
01:14:01Ja, Stromausfall.
01:14:04Was passiert?
01:14:13Yes?
01:14:16Yes?
01:14:19Yes.
01:14:22Yes.
01:14:22Yes.
01:14:33Hello.
01:14:35Guten Tag.
01:14:40Hallo.
01:14:41Tut mir so leid, dass wir uns unter diesen Umständen kennenlernen müssen.
01:14:44Ich wünschte, mein Mann hätte uns früher miteinander bekannt gemacht.
01:14:47Ja, ich auch.
01:14:49Hallo.
01:14:51Hallo.
01:14:52Ja?
01:14:53Ach.
01:14:55Hi, hallo.
01:14:58Wollt ihr nicht reinkommen?
01:15:00Ja, bitte sehr.
01:15:01Ja.
01:15:09Willst du deine Jacke ablegen?
01:15:11Danke.
01:15:16Eingescannt.
01:15:18Ausgedruckt.
01:15:20Fertig.
01:15:24Wie freundlich von Herrn Vierhaus und seinen Fingerabdruck zu überlasten.
01:15:32Probieren wir's aus.
01:15:41Toll.
01:15:45Montagnacht.
01:15:47Mit wem hat er da telefoniert?
01:15:51Montagnacht.
01:15:52Montagnacht.
01:15:53Mitternacht gibt's eigentlich nur einen.
01:15:55Antonia.
01:15:56Gibt so ein Profilbild zu.
01:15:58Antonia Göhlen?
01:16:00Warum ruft er die mitten in der Nacht an?
01:16:07Oh, jetzt ist alles klar.
01:16:09Die beiden sind ein Paar.
01:16:13Vierhaus stellt der Firma Papst überteuerte Rechnung für seine Dienstleistungen.
01:16:17Und Antonia Göhlen sorgt dafür, dass kein anderer Konkurrent zum Zuge kommt.
01:16:21Und die beiden teilen sich den Gewinn.
01:16:24Dann wird Ihnen Thomas Lohse vor die Nase gesetzt.
01:16:27Der bringt das Geschäft in Gefahr.
01:16:30Daraufhin schmeißen Sie ihn von der Kaimauer.
01:16:31Tja, das müssen wir nur noch beweisen.
01:16:35Im Büro von der Göhlen gibt es jede Menge Unterlagen.
01:16:40Aber wie sollen wir da jetzt rankommen?
01:16:44Ich bin die Assistentin Ihrer Frau und zur Not holen wir Kommissar Eisner dazu.
01:17:06Entschuldigung.
01:17:08Ich bin die persönliche Assistentin von Frau Papst.
01:17:12Ja, ich kenne Sie, Frau Fuchs. Sie dürfen gerne durch.
01:17:14Und das ist mein Mitarbeiter.
01:17:15Tut mir leid. Für Mitarbeiter von Assistenten habe ich keine Anweisung.
01:17:18Das müssen Sie sich von Frau Papst oder einem Abteilungsleiter abzeichnen lassen.
01:17:24Kein Problem. Ich warte hier unten.
01:17:28Danke.
01:17:45Ich denke, dass wir auch für Sie in unserem Unternehmen eine entsprechende Position finden.
01:17:51Wenn Sie denn möchten.
01:17:52Danke. Ich denke drüber nach.
01:17:55Vielleicht könnten Sie sogar im Team mit meiner Tochter arbeiten.
01:18:00Ich bin ab morgen wieder im Mittsommer.
01:18:01Bist du fertig?
01:18:02Ja, ich bin fertig.
01:18:04Ja, ich habe einen Deal gemacht.
01:18:06Du hast mich selbst auf die Idee gebracht mit dem Buch, das du übersetzt hast.
01:18:09Damals von Camillo Castellobranco.
01:18:11Papa wird in sein Geburtshaus investieren und da günstige Mietwohnungen schaffen für Künstler, die sich das sonst nicht leisten könnten.
01:18:17Dann geht auch der Rest.
01:18:19Du hast es also hingekriegt.
01:18:20Ja, ich habe es hingekriegt.
01:18:24?
01:18:29?
01:18:29?
01:18:29Help! Help!
01:18:33Help! Help!
01:18:43Help! Help!
01:19:08Help!
01:19:20Simone, du musst herkommen. Ich glaube, Frau Fuchs hat Probleme.
01:19:24Und ich komme hier nicht rein. Vorm Eingang. Beeil dich.
01:19:33Sie haben über Jahre Ihren Arbeitgeber ausgeplündert. Bestimmt aus Rache.
01:19:40Ihr Geliebter, der Reinhard Papst, hat Sie fallen lassen wie eine heiße Kartoffel.
01:19:45Rache. Und Sie? Wie viel teurer sind Sie im Monat als die anderen Firmen?
01:19:54Zehntausend? Zwanzigtausend?
01:19:55Naja, sagen wir mal zwanzig.
01:19:57Zwanzig war das wach. Das mal zwölf.
01:20:02Viertelmillion.
01:20:03Viertelmillion. Und das mal sieben Jahre.
01:20:06Zwei Millionen.
01:20:07Boah, das lief so super.
01:20:09Und dann hat man Ihnen plötzlich diesen blöden Thomas Lohse vor die Nase gesetzt.
01:20:15Und der wollte alles richtig machen. Hat die Zahl geprüft, der Idiot.
01:20:21Und dann kündigt er die Verträge. Was macht man denn da?
01:20:25Ja. Man versucht es mit ein bisschen Alkohol. Zwei hübschen Frauen. Aber es hat nicht geklappt.
01:20:33Und dann haben Sie mit Ihrem Freund Fias den armen Thomas Lohse über die Keimauer geschmissen.
01:20:42Okay, wir können.
01:20:47Oh, ihr seid so lieb. Es hat so eingestellt.
01:20:52Links zum Aufzug, da ist keiner.
01:20:54Wartet, wartet.
01:20:56Wir tropfen.
01:20:58Wir tropfen in seinem alkoholfreien Bier.
01:21:01Ihr habt mir jetzt gleich zugegeben.
01:21:12Josef.
01:21:13Ging nicht schneller.
01:21:14Frau Papst, du bist da.
01:21:16Mein Ehemann. Der darf hier durch.
01:21:17Selbstverständlich, Frau Papst.
01:21:18Danke.
01:21:19Was ist denn überhaupt los?
01:21:21Schau mal hier rechts.
01:21:25Ach du Scheiße.
01:21:28Okay, wie kommt man hier unbeobachtet weg?
01:21:33Fahrstuhl. Es gibt einen Hinterausgang zum Parkplatz.
01:21:35Okay, bring mich hin.
01:21:37Wo wollen wir denn hin?
01:21:38Wir haben eine kleine Spazierfahrt, Frau Fuchs.
01:21:41Wie schön.
01:21:52Komm.
01:21:54Komm.
01:22:19Komm.
01:22:43Sie haben eine neue Nachricht.
01:22:45Kommissar Eisner?
01:22:46Hier ist Anne Fuchs.
01:22:48Wir sind gerade auf dem Weg zur Firma Papst.
01:22:51Antonia Göhlen und Stefan Vierhaus
01:22:52haben gemeinsam Thomas Lohse auf dem Gewissen.
01:23:07Shit. Kannst du mal?
01:23:11Ist Eisner?
01:23:12Ja, geh ran.
01:23:14Hallo?
01:23:15Kommissar Eisner hier.
01:23:16Ich habe gerade Frau Fuchs angerufen.
01:23:18Sie geht nicht ran.
01:23:18Wissen Sie, wo sie ist?
01:23:20Ja, wir verfolgen sie gerade.
01:23:21Was?
01:23:22Sie verfolgen sie gerade?
01:23:23Wieso?
01:23:23Es sieht so aus, als wäre sie gekidnappt worden.
01:23:25Von Antonia Göhlen und diesem Vierhaus.
01:23:28Die sah aus wie besoffen.
01:23:30Die haben ja bestimmt was gegeben.
01:23:33Genau.
01:23:35Das ist es.
01:23:36Die sind in dieselbe Richtung unterwegs.
01:23:38Zur Kaimauer.
01:23:39Die wollen mit Frau Fuchs dieselbe Nummer durchziehen
01:23:41wie bei Thomas Lohse.
01:23:45Herr Eisner, sind Sie noch da?
01:23:47Scheiße.
01:23:48Da, die fahren hier ab.
01:23:50Scheiße.
01:24:07Hey!
01:24:08Hey!
01:24:08Stopp!
01:24:08Lassen Sie die Frau los!
01:24:10Hey!
01:24:11Los jetzt!
01:24:12Hey!
01:24:12Baut die Grenzen wieder!
01:24:13Nein!
01:24:19Scheiße!
01:24:20Jóer!
01:24:21Jóer!
01:24:25Jóer!
01:24:28Jóer!
01:24:29Jóer!
01:24:31Jóer!
01:24:31Ich hole den Orden!
01:24:48Ich hole den Orden!
01:25:13I don't know what the temperature is, but it's not cold.
01:25:16Yes, I'm sure.
01:25:21Temperatur 35,8.
01:25:22Is this okay?
01:25:23That is in the morning.
01:25:24Thank you very much.
01:25:27Cheers.
01:25:34Schön, dass Sie doch noch kommen konnten.
01:25:36Ich hatte schon Angst, Sie lassen mich hängen.
01:25:39Warum sollte ich?
01:25:41Weil ich nicht nett zu Ihnen war.
01:25:43Warum sollten Sie nett zu mir sein?
01:25:47Vielleicht...
01:25:48Weil ich das eigentlich will.
01:25:53Na ja, Sie können ja noch ein bisschen üben.
01:26:02Äh, Frau Papst?
01:26:04Ja?
01:26:04Wir müssen noch Ihre Zeugenaussage aufnehmen.
01:26:06Ah, okay.
01:26:07Herr Mann, kommst du mal bitte?
01:26:11Das ist Frau Papst, kannst du Ihre Zeugenaussage aufnehmen?
01:26:13Hi.
01:26:37Ich glaube, ich war einen Moment tot.
01:26:42Echt?
01:26:44Alles war leicht und ich war frei.
01:26:48Frei?
01:26:51Wovon denn?
01:26:54Ich war nicht mehr traurig über das, was ich verloren habe.
01:27:01Ach, Frau Fuchs.
01:27:03Ach, Frau Fuchs.
01:27:04Sie haben auch viel gewonnen.
01:27:06Ja.
01:27:09Wissen Sie noch?
01:27:10Der alte Mann und das Meer.
01:27:13Da gibt es einen Satz.
01:27:15Man kann vernichtet werden,
01:27:18aber man darf nicht aufgeben.
01:27:24Ich glaube, über die muss ich noch mal nachdenken.
01:27:28Machen Sie das, Yusuf.
01:27:33Machen Sie das.
01:27:34Machen Sie das.
01:27:44Danke.
01:27:57To be continued...
01:28:18To be continued...
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