Skip to playerSkip to main content
  • 7 hours ago

Category

📺
TV
Transcript
00:00:27I'm not sure if I can't do it, but I'm not sure if I can't do it.
00:00:45Yesterday, all my troubles seem so far away.
00:00:51Da-da-da-da-da.
00:00:56Hallo?
00:00:59Nein, der Pfarrer Steffensen ist gerade drüben in der Kirche bei der Beichte.
00:01:03Kann ich was ausrichten?
00:01:05Hallo?
00:01:07Ich kann Sie so schlecht verstehen.
00:01:09Hallo?
00:01:13Hallo?
00:01:22Hallo?
00:01:24No!
00:02:02I don't know.
00:02:24I don't know.
00:03:04I don't know.
00:03:36I don't know.
00:03:42I don't know.
00:03:43I don't know.
00:04:17I don't know.
00:04:21I don't know.
00:04:27I don't know.
00:04:34I don't know.
00:04:36I don't know.
00:04:39I don't know.
00:05:09I don't know.
00:05:12I don't know.
00:05:13I don't know.
00:05:15I don't know.
00:05:18I don't know.
00:05:18I don't know.
00:05:19I don't know.
00:05:48I don't know.
00:05:50I don't know.
00:05:53I don't know.
00:05:54I don't know.
00:05:55I don't know.
00:05:55I don't know.
00:05:58I don't know.
00:05:59I don't know.
00:06:02I don't know.
00:06:02I don't know.
00:06:10I don't know.
00:06:13I don't know.
00:06:19I don't know.
00:06:21I don't know.
00:06:32I don't know.
00:06:34I don't know.
00:06:35I don't know.
00:06:36I don't know.
00:06:38You stay at first.
00:06:40Yeah.
00:06:42What was that?
00:06:45Do you find your parents first?
00:06:48Yeah, my brother.
00:06:56What's up?
00:06:56A Findelkind, does it have anything to do?
00:06:59Is it the mother?
00:07:00No.
00:07:02No.
00:07:03No.
00:07:05No.
00:07:06What do I do now?
00:07:08Wait a minute, what do we do now?
00:07:10How old is it?
00:07:12It's very small.
00:07:14So, so, so, so.
00:07:16So, what do we do now?
00:07:19Hm?
00:07:21Oder hatten wir Findelkind im Pista-Seminar?
00:07:24Ja, Jens, du musst doch erst einmal am besten sofort die für zuständigen Behörden informieren.
00:07:29Ja, wen?
00:07:30Die Polizei?
00:07:31Ja, zum Beispiel.
00:07:32Oder das Ding.
00:07:33Jetzt gleich wieder ein Jugendamt.
00:07:35Ja, wunderbar.
00:07:36Das ist mir echt eine große Hilfe.
00:07:38Ja.
00:07:38Bitte.
00:07:39Servus.
00:07:46Jugendamt.
00:07:53Also, als erstes müssen wir den Emil einmal der Gemeinde zeigen.
00:07:59Wie bitte?
00:08:00Ja, im Gottesdienst.
00:08:02Wir brauchen doch einen Hinweis.
00:08:03Auf wen?
00:08:04Ja, auf wen?
00:08:04Auf wen?
00:08:05Auf seine Eltern natürlich.
00:08:07Oh ja, du armer.
00:08:09Was Baucherlweh, ha?
00:08:11Frau Strom, ja.
00:08:13Also, erstens müssen wir die Mutter und den Vater finden, weil die brauchen unsere Hilfe.
00:08:18Und zweitens braucht der Emil wieder seine richtigen Eltern.
00:08:21Frau Strom, dieses hier ist ein Pfarrhaus.
00:08:25Und dieses Baby gehört nicht hierher.
00:08:28So, das sagen Sie jetzt nochmal.
00:08:29Und das sagen Sie dem Emil jetzt mitten ins Gesicht.
00:08:39Wenn solche Zauderer, wie Sie im Alten Testament rumgekupft waren, dann war der kleine Moses in seinem Körbel glatt verhungert.
00:08:45Frau Stromeyer.
00:08:48Und noch was, Herr Steffensen.
00:08:50Ist doch grausam mit dem armen Wurm.
00:08:54Was ist denn das für eine Welt, wo die Leute die Babys einfach in der Kirche ablegen?
00:08:58Wo die einen weder ein noch auswissen und die anderen wissen gar nicht wohin mit ihrem ganzen Geld.
00:09:05Ich hole noch ein paar Windeln.
00:09:07Ja, ja.
00:09:08So ist sie, ne?
00:09:09Die Frau Stromeyer.
00:09:11Will immer die ganze Welt retten.
00:09:13Dabei können Sie den paar Krabben holen.
00:09:19Das passt doch wieder wunderbar zu unserem Fischkopf-Pfarrer, oder?
00:09:23Was das langsam nervt an der Preis.
00:09:26Vielleicht hat er unser Pfarrer schon immer so viel.
00:09:29Ach, Schmarrn.
00:09:29In unserer Dorf irgendwas damit zu tun hätte.
00:09:31Aber erst einmal alle verdächtigen.
00:09:33Das ist ein neuer Fischkopf und irgendeiner unter uns.
00:09:35Ich sag das.
00:09:36Der hat hier gewaltig.
00:09:38Ich fand doch nicht so einen großen Gesitter.
00:09:40Und wo hat sie das Baby hingestellt?
00:09:43Weiß ich nicht.
00:09:45Was, die haben das Kind auch da?
00:09:47Das gibt's ja nicht, oder?
00:09:49Sie schaffen das schon.
00:09:52Ja.
00:09:58Einer trage des anderen Last.
00:10:03So werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
00:10:07So steht es im Neuen Testament.
00:10:09Dieser kleine Erdenbürger wurde gestern hier in unserer Kirche abgegeben.
00:10:16Siehst du, komm weit mehr.
00:10:17Dies ist hier.
00:10:17Das ist bloß hier noch gar die Kugel.
00:10:19Wahrscheinlich ist an der Mutter was ganz Schlimmes passiert.
00:10:21Äh.
00:10:23Aber warum gibt sie's gerade bei uns ab?
00:10:26Ist sie zufällig in Fischbach vorbeigekommen?
00:10:28Das ist so ungerecht.
00:10:30Oder stammt der Vater vielleicht hier aus Fischbach?
00:10:34Also...
00:10:35Ein Mann, der die junge Mutter gnadenlos im Stich gelassen hat.
00:10:45Ein Mensch, den wir vielleicht alle kennen.
00:10:50Der vielleicht sogar hier unter uns weilt.
00:10:55Gott reicht jedem die Hand.
00:10:59Auch dir, mein Kleiner.
00:11:03Aber...
00:11:04Wer diese Suppe eingebrockt hat,
00:11:08der löffelt sie auch alleine wieder aus.
00:11:10Wer irgendwas weiß,
00:11:12kommt bitte nach der Messe zu mir.
00:11:16Weil der Heimathafen von diesem Lütten hier,
00:11:21das sind die Arme seiner Eltern.
00:11:24Amen.
00:11:29Ja, und mein Name, ne?
00:11:30Tschüss.
00:11:30Tschüss.
00:11:31Tschüss, tschüss, tschüss.
00:11:32Na, Herr Pfarrer, sehen wir Sie noch einmal?
00:11:34Ja, auf der Heimathafen, genau.
00:11:36Ja, da haben Sie was davon,
00:11:37und da haben wir was davon, gell?
00:11:39Ja, genau, genau.
00:11:40Herr Pfarrer.
00:11:42Hat sich schon jemand gemeldet?
00:11:43Nein.
00:11:44Wird er schauen.
00:11:45Tschüss, tschüss.
00:11:46Und halt auch die Arme wieder auf.
00:11:47Sehr gut, Herr Pfarrer.
00:11:48Sehr gut.
00:11:49Sehr gut, Herr Pfarrer.
00:11:50Das haben Sie gut gesagt, Herr Pfarrer.
00:11:51Ganz großartig.
00:11:53Ich pass auf.
00:11:54Ich versprich's Ihnen.
00:11:55Sehr gut.
00:11:56Sehr gut.
00:11:56Sehr gut.
00:11:57Sehr gut, Herr Pfarrer.
00:11:59Das ist schon ein starkes Stück.
00:12:00Ja, das kann man sagen.
00:12:01Da bin ich mal gespannt,
00:12:02von wem das Kind ist.
00:12:03Ja, das werden wir schon mal sehen.
00:12:05Huber, warte!
00:12:06Oh Gott.
00:12:08Früher hat's doch so ein Findelkind
00:12:09noch woanders gehen.
00:12:10Oder du hast davon in der Zeitung gelesen.
00:12:12Aber bei uns, früher,
00:12:13hat's da auch keinen Hamburger als Pfarrer gegeben.
00:12:17Jetzt weiter.
00:12:19Weißt du, ob der nicht vielleicht strafversetzt ist
00:12:22wegen dem schreienden Dilemma?
00:12:24Aber uns der Verdächtigen.
00:12:27Ja, unser Herrgutschnitzer.
00:12:29Weißt du, Leo, du schnitzt eindeutig zu viel
00:12:31an unserem Gekreuzigten.
00:12:33Da siehst du überall nur ein Unheil.
00:12:34Du, der Brandstätter Alois,
00:12:37der hat doch die letzte Woche
00:12:40zweimal Luggerprallinen gekauft.
00:12:41Aha.
00:12:42Obwohl doch seine Frau die Hedwig
00:12:43ja schwere Diabetes hat.
00:12:45Also, das ist doch komisch.
00:12:46Ja, das ist gut.
00:12:47Ich denk drüber nach.
00:12:56Sieben und dreißig.
00:13:02So, dann haben wir noch zwei Leisbüer.
00:13:05Die Gäste.
00:13:07Du kommst doch voll rum, Franzi aus Hebamme.
00:13:12Ist dir nicht eine junge Frau aufgefallen,
00:13:14so um die 20?
00:13:15Sechseln tut's?
00:13:16Nein.
00:13:20Toni!
00:13:21Er lernt's nicht.
00:13:26Grüß Gott.
00:13:27Grüß Gott.
00:13:32Ich nehme auch ganz vertraumliche Hinweise an.
00:13:36Ganz im Teehäube.
00:13:37So.
00:13:38Dankeschön.
00:13:39Prost.
00:13:40Prost.
00:13:40Prost.
00:13:41Prost.
00:13:42Prost.
00:13:42Wie hat's denn so ausgeschaut, die Mutter?
00:13:46Haben Sie rein gar nix von der gesehen?
00:13:48Na ja, sie war ja nur ganz kurz im Beichtstuhl.
00:13:50Herr Huber, Sie stützen doch mal draußen von der Werkstatt.
00:13:53Ist Ihnen da gestern um 14 Uhr nix aufgefallen?
00:13:56Wie?
00:13:58Nix weiter.
00:13:59Was hätte jetzt mir da auffallen sollen?
00:14:02Ja, und eine hiesige ist die Rabenmutter sowieso nicht.
00:14:05Na ja, eine Schwangere wäre ja aufgefallen.
00:14:07Toni, bei einer breit gebauten Kuh.
00:14:09Sieht man's manchmal auch erst kurz vor dem Wurf.
00:14:12Geh, Franz.
00:14:14Ah.
00:14:15Drück mal gleich noch eine.
00:14:16Ja.
00:14:19Pumperl gesund, unser kleines Buzerl.
00:14:24Sag einmal, Franz, du kennst doch Gott und die Welt.
00:14:27Du, die Welt weiß nix und für Gott ist doch unser Pfad dazu ständig.
00:14:32Und du, Toni?
00:14:34Du redest doch auch voll mit den Leuten, oder?
00:14:35Entschuldigung.
00:14:41Ich küsse dich.
00:14:45Die Kati, übernimmst du mal da kurz?
00:14:48Immer von Viertelstand weg.
00:14:49Ich hab drin was zum Wort.
00:14:50Entschuldigung.
00:14:51Hey Toni, ich hab dich was gefragt.
00:14:53Ich hab dich was gefragt.
00:15:06Ich hab dich was gefragt.
00:15:31Oh, ich hab dich was gefragt.
00:15:34Ich hab dich was gefragt.
00:15:42Ich hab dich mit den Haxen in den Ofen schirmen.
00:15:43Ja, ich hab mich mit dem Haxen.
00:15:49Ich hab dich mit dem Haxen in den Ofen geschrieben.
00:15:51So, Elternabend.
00:15:52Und der liebe Gott möchte ja auch noch mal ab und zu mit mir reden.
00:16:01Frau Strohmeier.
00:16:02Also, hier kommt dann das Bettchen hin.
00:16:05Haben Sie noch was rausgefunden?
00:16:07Nein.
00:16:08Und da habe ich gedacht, machen wir einen Wickeltisch draus.
00:16:11Helfen Sie mir mal bitte.
00:16:12Frau Strohmeier, der Ort weiß nichts oder will nichts wissen.
00:16:17Und ich bin Pfarrer und kein Kommissar.
00:16:20Frau May, wir müssen uns heute was einfallen lassen.
00:16:23Das müssen wir nicht.
00:16:24Ich möchte mich gerne in diesem Raum auf meine Predigten vorbereiten.
00:16:28Babys darf er auch mal schreien.
00:16:30Ja, meinetwegen.
00:16:31Aber wir sind verpflichtet, innerhalb von 24 Stunden das den Behörden zu melden.
00:16:36Wer sagt denn das?
00:16:38Ja, alle. Die Gesetze, das bischöfliche Ordinariat.
00:16:42Wie meinen Sie denn das jetzt?
00:16:44Wollen Sie den E-Mail wirklich ausliefern?
00:16:48Frau Strohmeier.
00:16:49Damit er bloß rumgeschubst wird.
00:16:51Da draußen fühlt sich doch keiner zuständig für ihn.
00:16:53Da draußen warten hunderte von Eltern auf ein Adoptivkind.
00:16:58Auch für die machen wir das.
00:17:01Ah.
00:17:04Ein Informant.
00:17:12Grüß Gott, Herr Pfarrer.
00:17:13Ja, alles frisch gewaschen.
00:17:15Das Kerl ist von meiner Schwester.
00:17:18Den habe ich auf der Kirchwelle geschossen.
00:17:20Bitteschön, Herr Pfarrer.
00:17:21Und wenn Sie Hilfe brauchen, gell?
00:17:23Sie wissen nicht.
00:17:25Alles Gute, Herr Pfarrer.
00:17:28Oh, Gaumeier.
00:17:30Herr Steffensen, ich bin jetzt auf der Spur.
00:17:32Beweis Nummer eins, diese Baby-Tragetasche.
00:17:35Die ist aus dem Kinderladen Bad Ochsenried.
00:17:37Da ist sogar noch die Schulden drin.
00:17:40Was ist denn das?
00:17:42Spenden.
00:17:43Um Gottes Willen.
00:17:46Auf jeden Fall dieser blaue Strampler Bad Ochsenried.
00:17:49Es interessiert mich nicht.
00:17:51Das Schäpperl da aus dem Rössler Kinderladen Bad Ochsenried.
00:17:54Alle Indizien führen da hin.
00:17:57Wir finden bestimmt da die Mutter.
00:18:16Ich brauche meine Ruhe.
00:18:23Drehuhr, Doddy.
00:18:26Ja, was ist denn?
00:18:30Ich bin doch schon da.
00:18:34Komm, mein Spurzell ist ja gut.
00:18:38Wird alles wieder gut.
00:18:42Alles wieder gut.
00:18:44Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:18:59Wie können Sie als christlicher Mensch einen so unchristlichen Kostenvorschlag für ein Kirchenfenster machen?
00:19:06Lehen Sie doch noch mal in sich.
00:19:08Der Herr wird den helfen.
00:19:10Ja.
00:19:20Tja, Frau Strohmeier.
00:19:23Früher gab es hier mal Frühstück.
00:19:25Jetzt gibt es hier nur noch Katerfrühstück.
00:19:53Er ist hier nur noch Katerfrühstück.
00:19:57Now we're going to give Frau Stromer a Mütze to sleep.
00:20:27Was denn so schee, schee, hast den Schibmer? Sie bin, oh my, oh, die, oh, die, oh, oh, oh, oh,
00:20:37oh, oh.
00:20:38Ich geh schon.
00:20:42Grüße Gott, Sigi Pfeiffer mit dem Abendblatt. Herr Steffensen.
00:20:45Na, kein Bedarf.
00:20:47Okay, das bleibt doch mal da.
00:20:49Herr Steffensen, haben wir denn schon Hinweise auf die Mutter?
00:20:54Was ist denn los?
00:20:55Größe.
00:20:56The clock will be on.
00:20:58Israel?
00:20:59No, I don't want the door to open.
00:21:02I have only 2 patients in the hospital and all the people in the hospital.
00:21:05Get back!
00:21:08Frau Strohmeyer!
00:21:10Ah, Herr Steffensen.
00:21:12We go to a baby in the heart.
00:21:13Not so heimlich, not so the room.
00:21:18Herr Steffensen.
00:21:20Sie sind doch Vorbild für die Menschheit.
00:21:22Ihre bedingungslose Hilfsbereitschaft.
00:21:25And the Kiri can't be a Hoffnungsträger like you today,
00:21:28like you today, not all so well.
00:21:30Schleimer.
00:21:31But he's right.
00:21:33The mother has that baby to us.
00:21:35Why should the world do not know?
00:21:37We're looking for the children.
00:21:38We're on your side.
00:21:40She has chosen us. And why?
00:21:42Because she knows that we're about him.
00:21:44And because we're not so hurtful as you
00:21:46at the 111 of the 3rd Stock in the Jugend.
00:21:49Also.
00:21:52Ganz Bayern, sag ich dir, wird weinen mit ihrem Baby.
00:21:55Das ist ein Viertel-Kettmensch.
00:21:56Aber bei nicht aufs Titelblatt, gell?
00:21:58Besseren Titel gibt's gar nicht.
00:22:00Jetzt kommen Sie mal vor, da ein bisschen ins Licht.
00:22:01Sie auch da.
00:22:02Die Eier, die tun wir jetzt mal weg.
00:22:04Und den Arm, die tun wir jetzt mal da.
00:22:06So ein bisschen.
00:22:07Ja.
00:22:07So.
00:22:08Hey!
00:22:09Das ist mal der Haushälterin und ich meine Verlobte.
00:22:11Ein bisschen Baby und den Blick zu ihrem Hürden hoch.
00:22:14Ja.
00:22:14Und jetzt brauchen wir ein Lächeln.
00:22:16Ein süßes Lächeln für den Bischof.
00:22:18Ja.
00:22:19Ein bisschen himmlischer.
00:22:20Ein bisschen himmlischer.
00:22:21Ein bisschen himmlischer, himmlischer.
00:22:21Ja, Strohmeier.
00:22:22Nun freien Sie doch nicht auf diesen Hein Dabbel.
00:22:23Ein bisschen himmlischer geht's.
00:22:37Frau Beidinger, rufen Sie mir doch bitte mal geschwind den Domkapitel der Stölzer.
00:22:42Ja.
00:22:44Ah, Herr Stölzer, kommen Sie.
00:22:47Möchten Sie einen Kaffee?
00:22:49Nein, danke.
00:22:51Kann ich Ihnen sonst was anbieten?
00:22:53Einen Apfel?
00:22:54Danke.
00:22:55Dann nehmen Sie Platz.
00:22:59Sie haben ja sicher auch von diesem Findelkind gelesen.
00:23:04Ja.
00:23:05Traurig.
00:23:06Aber auch wieder schön, dass es überhaupt das Licht der Welt erblickt hat.
00:23:11Ja, das freut uns sehr sogar.
00:23:12Wo die jungen Menschen heute doch gern immer nur an sich denken.
00:23:15Ja, sicher.
00:23:16Also an die christliche Fortpflanzung in einer eigenen Familie.
00:23:19Herr Stölzer, auf Ihr Betreiben hin wurde doch dieser Pfarrer Steffensen da unten unserer Diözese einverleibt, nicht wahr?
00:23:28Ja, schon.
00:23:30Verraten Sie mir, was ist das für ein Mensch?
00:23:33Ja, wie soll ich das am besten ausdrücken?
00:23:36Wir haben zusammen das Priesterseminar gedrückt.
00:23:40Der Jens, das ist einer, wie soll ich sagen, das ist ein Mann mit Handschlagqualität.
00:23:47Mit Handschlagqualität.
00:23:54Ich hab's gelesen. Aber dem Baby geht's wenigstens gut.
00:23:59Ja, hab ich auch mit der Leichteren gelesen.
00:24:01Aber Herr Stölzer, dass hinter diesem Baby vielleicht ein schwacher Moment pro Domusur steckt, das schließen Sie aus?
00:24:12Ja, aber der Jens, ich mein, der Pfarrer Steffensen, der ist erst kurze Zeit bei uns im Amt.
00:24:18Das wär ja schon rein technisch nicht gut möglich.
00:24:21Naja, eine unbequeme Wahrheit, die reist doch manchmal hinterher, nicht wahr?
00:24:27Uns traut man ja heutzutage alles zu.
00:24:29Ja, leider, aber der Jens, wie soll ich sagen, den Jens, den hat kein Sturm hier gebeugt.
00:24:35Der ist aus einem Stück geschnitzt und der würde so einen schwachen Moment pro Domusur, den ich übrigens in toter
00:24:41Ausschlüsse, sicher offenen Augs ins Gesicht blicken.
00:24:46Also, dann schauen Sie mal da unten nach, damit dieses Baby umgehend in die verantwortlichen Hände kommt.
00:24:51Ich werd mich sofort darum kümmern.
00:24:52Und sowas will ich nie wieder neben meinem Frühstücksei.
00:24:54Ach, Herr Stölzer.
00:25:02Ja?
00:25:04Wie lange arbeiten Sie eigentlich schon hier für uns?
00:25:07Ach, 24 Jahre.
00:25:10Ja, schön. Dann wollen Sie Ihr Jubiläum doch sicher auch hier in München begehen, nicht wahr?
00:25:30Jens, Jens, Jens, Jens, Jens.
00:25:33Kave, Sie überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit.
00:25:40Kave, Ihr Schutzengel verabschiedet sich gerade.
00:26:00Kave, Ihr Schutzengel verabschiedet sich gerade.
00:26:13Und wenn für uns einfach kein Nachwuchs vorgesehen war?
00:26:16Ach, Toni, wir müssen Geduld haben.
00:26:21Ich bin noch erst 30.
00:26:26Halt!
00:26:27Halt!
00:26:28Halt!
00:26:29Halt!
00:26:29Lese, was ist denn los?
00:26:30Grüß dich!
00:26:31Wie geht's denn unserem E-Mail?
00:26:34Alles bestens.
00:26:36Ich muss nach Bad Ochsen reden.
00:26:38Was?
00:26:38Ich wollte doch bloß sagen, dass ich neulich den Luger antun.
00:26:43Lese, mir pressiert es leider ein bisserl.
00:26:45Pass auf!
00:26:46Wie ist das?
00:26:47Ich sag das ein anderes Mal.
00:26:52Schon wieder ein Münchnernummern.
00:27:07Jens?
00:27:08Ich bin's.
00:27:12Jens?
00:27:14Ja?
00:27:16Hier bin ich!
00:27:17Ja?
00:27:19Ah!
00:27:26Servus, grüß dich!
00:27:28Servus!
00:27:30Servus!
00:27:33So, nimm mal die Beinchen hoch, bitte.
00:27:40Das kommt dann da unter.
00:27:42Ja?
00:27:43Jawoll!
00:27:44So!
00:27:45Das kommt wieder dazwischen.
00:27:47Nee!
00:27:48Laut Zeichen war eben, das ist so was rum und...
00:27:51Ja, genau.
00:27:53So!
00:27:53Weil das darf am Bündchen nicht zu eng sein.
00:27:56Also sag mal, bist du jetzt von allen guten Geistern verlassen?
00:27:59Du als Pfarrer!
00:28:00Wieso macht denn das nicht die Strohmeier?
00:28:02Ich sag dir jetzt, in München brennt der Hut.
00:28:04Du bringst mich da beim Bischof in ernsthafte Kalamitäten.
00:28:08Und wer weiß, am Ende noch nach Hintertupfing.
00:28:10Ja, so, linke Seite!
00:28:13Ich hab dir doch am Telefon ausdrücklich gesagt, was du in dieser Sache zu tun und zu lassen hast.
00:28:18Und jetzt kommt die rechte Seite für den kleinen Emil, ne?
00:28:22Na, da schau her.
00:28:23Einen Namen hat er jetzt auch schon.
00:28:25Mhm.
00:28:27Und was zum Himmel hat das Jesu Kind aus der Weihnachtsgeppe da hier in der Küche zu suchen?
00:28:33Naja, ich musste ja irgendwo mit den Windeln üben.
00:28:41So, und jetzt schau du dir mal bitte was hier an.
00:28:44Da, gleich hier auf der Seite 1 haben wir dich so sitzt, zumindest nach außen hinaus.
00:28:49Glückliche Familie.
00:28:50Du, diese Frau Strohmeier, von der ich dich von allen Anfang an schon gewarnt hab.
00:28:54Und dieser, wie ist der gleich wieder?
00:28:56Dieser Emil.
00:28:57Als Titelfoto.
00:28:5818,5 auf 16 cm.
00:29:00Ich hab's nachgemessen.
00:29:01Und dann hier.
00:29:03Allerdings erst drei Seiten später.
00:29:05Kommt dann erst der Bischof.
00:29:07Bei der Einwahrung vom wunderbaren Sankt Bonifatz heute in Giesmering.
00:29:11Drei Seiten später.
00:29:13Verstehst?
00:29:13Und das Ganze nur 9,5 auf 11 cm.
00:29:17Weißt du jetzt, sowas unterkriegt nicht nur die Hierarchie.
00:29:20Das tut auch weh.
00:29:21Allem voran ein Bischof, der gerade neu bei uns im Amt ist.
00:29:24Von der ganzen Misere um die Zölibatäre-Diskussion, die uns momentan wieder aus dem Boulevard um die Ohren flickert zu
00:29:29schweigen.
00:29:32Ja, du lieber Himmel, was ist denn da draußen los?
00:29:35Ach, die?
00:29:36Ja, die sitzen da schon seit heute Morgen.
00:29:38Die machen nur ihren Job.
00:29:41Jens, ich muss in Ruhe mit dir reden.
00:29:58Sag, Jens, muss ich mir da jetzt vielleicht weitergehende Gedanken machen?
00:30:04Ich mein, du bist doch damals aus Hamburg weg, wegen dieser Frau Beate.
00:30:09Diese Frau Beate war schon 48 und ich glaube damit auf der sicheren Seite.
00:30:16Naja, da hat der Heilige Geist, was das betrifft, schon ganz andere Sachen hingekriegt.
00:30:20Wer hinlänglich aus der Schrift wissen, denkt doch nur an den Abraham, seine Frau, die Sarah.
00:30:24Die war schon fast 100, bis sie den Isaac gekriegt hat.
00:30:28Aber die Elisabeth, die Cousine von der Maria, die war schon weit über die 60, bis mit Johannes dem Täufer
00:30:33schwanger war.
00:30:34Und die Maria, du hast gar keine Mama gebraucht.
00:30:37Also da ist deine Argumentation mit der sicheren Seite geradezu lächerlich dagegen.
00:30:43Clemens, ich segle treu auf der Seite des Herrn.
00:30:46Na ja, dein Wort in Gottes Ohr.
00:30:49Psst.
00:30:51Sag einmal, Jens, wie soll denn das hier weitergehen?
00:30:54Wir machen schon 250 Gramm die Woche.
00:30:58Na ja, ein hübsches Kerl, genieße er ja.
00:31:02Aber bei den liebevollen Nonnen in Kloster Matterl, wäre er vielleicht genauso gut aufgehoben.
00:31:07Clemens.
00:31:08Jens.
00:31:11Deine bewundernswerte und aufopfernde Kinder und Nächstenliebe in allen Ehren.
00:31:15Aber das Baby muss weg von da.
00:31:17Clemens.
00:31:18Sag wie schon viel Ruhe im Karton?
00:31:21Ruhe im Karton.
00:31:24War bei unserem Pfarrer schon immer der falsche Weg.
00:31:26Dieses Kind geht nur einen Weg.
00:31:28Entweder zu seiner Mutter oder zu seinem Vater.
00:31:33Jugendamt Scheurer, grüß Gott.
00:31:35Ja, grüße Sie.
00:31:36Domkapitular Stölzer hier.
00:31:38Frau Scheurer, ich komme gerade von diesem Pfarrhausbaby da.
00:31:41Wir müssen die Angelegenheit dringendst in trockenen Windeln kriegen.
00:31:44Natürlich trockene Tücher.
00:31:48Ja.
00:31:49Auch gegen den örtlichen Widerstand.
00:31:51Und so standen sie auf der Klippe des Lebens, als er in einer großen Situation zu ihr...
00:32:02Setzen Sie sich erstmal hin.
00:32:04Ich mache einen Tee.
00:32:05Ich habe alles abfiebert.
00:32:06Geschäfte, Krankenhaus, sogar auf alle Spielplätze war ich.
00:32:09Nix.
00:32:12Irgendwo.
00:32:12Müssen wir doch eine Spur von deiner Mama finden.
00:32:17Irgendwas übersehen mehr.
00:32:19So.
00:32:22Vorsicht, heiß.
00:32:24Kandis ist schon drin.
00:32:26Bitte schön.
00:32:27Vielen Dank.
00:32:28Nur noch umrühren, ne?
00:32:30Ach ja, ach so.
00:32:34Da waren doch auch diese Schokoladen-Dings drin.
00:32:38Diese...
00:32:38Marienkäfer.
00:32:39Marienkäfer, genau.
00:32:40Ja.
00:32:41Haben Sie die alle aufgehessen?
00:32:42Ja.
00:32:43Einer ist noch da.
00:32:46Sowas liegt doch immer im Hotelzimmer auf dem Kissen.
00:32:48Mhm.
00:32:49Wir rufen jetzt, alle Hotels sind umgeworfen.
00:32:52Frau Strohmeier.
00:33:04Frau Strohmeier.
00:33:06In so einem Golfhotel, da steigen doch nur reiche Leute ab.
00:33:10Und wer schält denen die Kartoffeln?
00:33:13Nein, tut mir leid.
00:33:15Wir haben hier so kleine Schokoladen-Täfelchen für unsere Kiste.
00:33:19Keine Käfer.
00:33:21Wollen Sie eins?
00:33:22Na.
00:33:22Na, danke.
00:33:26Ah, Entschuldigung.
00:33:27Nehmen Sie doch bitte Platz.
00:33:29Ja, ich...
00:33:34Ja, und äh...
00:33:37Sie hat das Baby einfach bei Ihnen ausgesetzt.
00:33:39Naja, einfach ist was anderes, ne?
00:33:42Schrecklich.
00:33:43Dass Menschen sowas tun.
00:33:45Herr Kaiser, hatten Sie in letzter Zeit eine schwangere Mitarbeiterin?
00:33:51Nicht, dass ich wüsste.
00:33:53Haben Sie in der letzten Zeit vielleicht eine junge Frau entlassen?
00:33:56So Mitte 20?
00:33:58Ah.
00:34:00Sehen Sie, wir haben hier 125 feste Mitarbeiter.
00:34:04Sie sind der größte Arbeitgeber in der Region.
00:34:08Schätzungsweise beschäftigen wir noch mal bis zu 50 Aushilfskräfte während der Hochsaison.
00:34:13Also, da habe ich beim besten Willen keinen Blick aufs personelle Detail.
00:34:20Es tut mir wirklich leid, dass ich Ihnen da jetzt nicht weiterhelfen kann.
00:34:27Was ist es denn?
00:34:28Puppert an Mädchen?
00:34:32Oh.
00:34:34Entschuldigung.
00:34:36Ich glaub dem kein Wort.
00:34:37Ne, das war überhaupt so ein unsympathischer Mensch.
00:34:40Ja.
00:34:40Da müssen wir lang.
00:34:41Nein, wir sind doch von links gekommen.
00:34:48Ach.
00:34:49Entschuldigung.
00:34:50Können Sie uns auch, wie wir hier wieder rauskommen?
00:34:55Ja, da lang.
00:34:57So geht doch.
00:34:59Ja, ich.
00:35:03Entschuldigung.
00:35:06Sie haben gerade so geschaut?
00:35:11Kennen Sie das Baby?
00:35:13Steff-Fenzen.
00:35:14Moment einmal.
00:35:15Ja.
00:35:16Ja.
00:35:17Ach, wegen der Glasfester.
00:35:18Ja, ja, ja, ja.
00:35:18Jetzt warten sollt.
00:35:20Bitte.
00:35:23Entschuldigung.
00:35:28Wir suchen die Mutter von dem Baby.
00:35:30Sie hat es in Fischbach in der Kirche abgeben.
00:35:33Wissen Sie was davon?
00:35:35Nein.
00:35:36Dann schauen wir mal, ne?
00:35:37Gut, wiederhören.
00:35:39Hallo.
00:35:42Gehen Sie jetzt bitte.
00:35:43Das ist schon ein Ding.
00:35:44Kommen Sie auch aus Hamburg?
00:35:46Nee, aus Stade.
00:35:49Ja, mein Name ist Steffensen, ich bin der Pfarrer aus Fischbach.
00:35:53Strohmeier, ich bin die Pfarrhaushälterin.
00:35:57Gefällt es Ihnen hier, in die Berg?
00:35:59Ach, die Berge kann ich ab.
00:36:02Aber nicht das Hotel.
00:36:05Haben Sie die immer, die...
00:36:08...die Schokoladenkäfer?
00:36:10Hm, ich denke schon, ja.
00:36:14Was gefällt Ihnen da nicht am Hotel?
00:36:16Einen Halsabschneider.
00:36:20Zehn Euro die Stunde locken Sie dann her.
00:36:23Zehn Euro?
00:36:25In der Stunde?
00:36:26Das ist doch nicht schlecht.
00:36:27Ja, nicht, wenn man dafür vier Zimmer putzen muss.
00:36:29Ja, und wie viel schafft man in der Stunde?
00:36:32Zwei.
00:36:33Na, aber nur noch die Hälfte. Fünf Euro, oder?
00:36:35Noch weniger.
00:36:36Das ist ja eine Sauerei.
00:36:37Korrekt.
00:36:38Nächste Woche bin ich ja weg.
00:36:40Jetzt schauen Sie sich den mal an.
00:36:42Das ist der Emil.
00:36:45Wir wollen doch seiner Mama bloß helfen.
00:36:48Mensch, Emil.
00:36:50Sie kennen seine Mutter, oder?
00:36:52Wo ist denn die?
00:36:55In München, neue Arbeit suchen.
00:37:00Wissen Sie, warum sie gefeuert wurde?
00:37:01Warum?
00:37:02Weil sie ein Fischbrötchen mitgenommen hat, was den Müll sollte.
00:37:06Das gibt es ja noch nicht.
00:37:08Doch in Wirklichkeit wollten sie Sandy nur loswerden mit ihrem Baby.
00:37:11Zwei Tage hat die nur geweint.
00:37:13Nein, Sie müssen es verstehen, die wusste nicht mehr, wo sie hin soll.
00:37:15Kein Kontakt zu den Eltern, dann dieser Arsch aus Fischbach.
00:37:19Der Vater ist aus Fischbach?
00:37:22Kennen Sie seinen Namen?
00:37:24Haben Sie ein Foto von dieser Sandy?
00:37:26Nein.
00:37:27Wie ist denn Ihr Name?
00:37:29Nele Hussmann.
00:37:30Ich meine, der von der Sandy.
00:37:32Manzl, aber ich bin doch echt erst seit ganz kurzem hier.
00:37:37Pfarrhaus Fischbach, das steht auch im Telefonbuch, falls Ihnen noch was einfällt.
00:37:41Danke, gell?
00:37:42Wir haben auch Fax, eben.
00:37:45Und Gott segne Sie.
00:37:51Sandy?
00:37:52Der Pfarrer war gerade hier.
00:37:54Nein, natürlich nicht.
00:37:57Wie, wie geht es hier denn?
00:38:00Weißt du, wen ich gesehen habe?
00:38:01Den Emil.
00:38:03Den geht es gut?
00:38:07Den Emil.
00:38:29Den geht es gut?
00:38:31Und dieser Arsch aus Fischbach gar nicht der Vater ist?
00:38:35Frau Strohmeier.
00:38:37Den geht es gut.
00:38:38So, ich brauche meinen Wurstsalat.
00:38:40Danke.
00:38:41Ich brauche meinen Nursalat.
00:38:43Gut.
00:38:44Darf es noch zwei Helle sein?
00:38:46Ja, gern.
00:38:48Äh...
00:38:49Ein halber...
00:38:50Ein halber.
00:38:51Ein halber.
00:38:53Was mir die ganze Zeit im Kopf rumspuckt.
00:38:56Angenommen, der Vater ist doch von hier.
00:38:59Zwei Haxen!
00:39:00Warum lassen wir nicht von allen Männern ein Gentest machen?
00:39:04So wie im Krimi.
00:39:05Ja, dann war die Geschichte doch erledigt.
00:39:08Was im Gentest macht doch keiner freiwillig mit.
00:39:11Vor allen Dingen, wer soll das bezahlen?
00:39:13Mein Klingelbeutel?
00:39:14Nee, nee, nee, nee.
00:39:16Hast du die Haxen denn gehört?
00:39:28So.
00:39:29Die Haxen.
00:39:32Nein, Toni, ich habe doch Würstchen.
00:39:34Zweimal.
00:39:38Mit Sauerkraut und Brotkartoffeln.
00:39:41Entschuldigung.
00:39:44Habt ihr das gerade mitgekriegt?
00:39:46Wir wollen doch tatsächlich einen Gentest machen.
00:39:48Mit allen Männern von da.
00:39:50Also mich zwingt da keiner.
00:39:52Steffen.
00:39:54Lassen wir uns halt einmal beim Bischof beschweren.
00:39:57Würstchen mit Kraut, kommt gleich.
00:40:01Ich kriege noch einen Obst.
00:40:02Ja.
00:40:08Ah, mein Fehler.
00:40:10Doch zweimal Würstchen.
00:40:11Du, uns geht's Weißbier aus.
00:40:13Du bestellst den falschen Senf.
00:40:14Würstel statt Haxen.
00:40:15Was ist denn los mit dir, Toni?
00:40:18Bei dir geht ja regelmäßig was schief.
00:40:21Vielleicht liegt's ja doch an dir.
00:40:24Schön war's.
00:40:54Ich will die Leonie lieben.
00:40:57Ich will immer für sie da sein.
00:40:59Mit uns.
00:40:59Oder ohne Erben.
00:41:02Ich will dieser Kirche da.
00:41:03An Weihnachten.
00:41:05An Ostern.
00:41:06Und an Pfingsten.
00:41:08Eine Spende abtrucken, das gerade so kracht.
00:41:10Aber bitte schön.
00:41:13Lasst's mich nicht der Vater von dem Buben sei.
00:41:17Amen.
00:41:17ich hole dich dann.
00:41:25Schöpfen.
00:41:30Le supporter hin.
00:41:32Ich hole dich.
00:41:33Was ist das?
00:41:43Schöpfen.
00:41:46Eins, Glückwunsch.
00:42:00Maybe they sleep still?
00:42:01Well, they were already in the morning.
00:42:05Ah, hello, Frau Stromer.
00:42:06Good morning.
00:42:08Can I imagine, this is the Frau Scheurer from the Old-Oxtenried.
00:42:11From the Jugendamt.
00:42:14We would like to take that baby.
00:42:18Good morning.
00:42:19The Herr Stölzer was already there and has everything with the Herr Steffensen, or?
00:42:24So?
00:42:27They have everything with him.
00:42:31Wait a minute.
00:42:35Yes, so good as.
00:42:37Herr Steffensen!
00:42:41Herr Kugel, so can I get it out of the morning.
00:42:44Genau.
00:42:45Gerade Menschen, gerade Preise.
00:42:46Und so ein Kostenvoranschlag, nicht?
00:42:49Wenn er vom ganzen Herzen kommt, wird im Himmel ja auch sehr, sehr gut angenommen.
00:42:53Okay, Herr Kugel.
00:42:54Ja.
00:42:55Tschüssi.
00:42:56Tschüssi.
00:42:57Da draußen steht der Stölzer und das Jugendamt.
00:43:00Die wollen ein E-Mail mitnehmen.
00:43:02Ja, aber was hat...
00:43:03Es wäre alles mit ihnen abgesprochen.
00:43:06Ich habe da nichts eingetütet, Frau Strohmeier.
00:43:18Moin, Clemens.
00:43:19Servus, grüß dich.
00:43:20Du, entschuldige bitte den Überfall.
00:43:22Das ist die Frau Scheurer vom Jugendamt in Bad Ochsenried.
00:43:25Grüße Sie.
00:43:26Besten Dank für Ihr wundervolles Engagement.
00:43:28Obwohl Sie uns natürlich direkt hätten informieren müssen.
00:43:31Habe ich es dir nicht immer gesagt?
00:43:33Wir wollten nur eventuelle Schwierigkeiten für die Mutter vermeiden.
00:43:36Na ja, ist ja schön und gut, aber leider kennen wir es ja gar nicht.
00:43:40Wer sagt denn das?
00:43:42Ja, wer sagt denn das?
00:43:44Was?
00:43:45Wir haben inzwischen erfolgsversprechende Kontakte mit der Mutter.
00:43:50Ja, äh, ziemlich erfolgsversprechend.
00:43:53Und auch mit dem Vater.
00:43:55Ja, wir, ähm, also ich, ähm, sind ganz vorsichtig optimistisch.
00:44:00Äh, eher sehr optimistisch.
00:44:01Dass das Kind wieder zu seinen Eltern kommt.
00:44:04Ja, genau.
00:44:05Ja, wieso weiß ich da nichts davon?
00:44:07Ja, genau.
00:44:08Und von Amts wegen muss ich natürlich auch mit der Mutter beziehungsweise dem Vater sprechen.
00:44:12Ja, natürlich, aber, äh, dieses, äh, zarte Pflänzchen namens Vertrauen.
00:44:18Und die bristerliche Verschwiegenheit.
00:44:20Die ich der jungen Mutter natürlich zugesichert habe, äh, ein Mann, ein Wort, äh, gilt das nicht hier, Bayern?
00:44:27Eine Frau, ein Wörterbuch, ich kenne die Sprecher.
00:44:30Ich bestehe darauf, dass...
00:44:32Herr Steffensen!
00:44:33Nein!
00:44:33Sie müssen doch unbedingt zu Ihrem Krankenbesuch.
00:44:35Ja, natürlich, servus, servus, servus.
00:44:37Und Sie beide, Sie wissen ja, wie es rausgeht, gell?
00:44:39Also, schönen Tag noch, auf Wiedersehen.
00:44:49Oh, Herr, also, das war doch nun wirklich nur eine kleine taktische Notlüge im Dienste der Nächstenliebe.
00:44:57Du warst doch auch immer für die Schwachen und für die Verzweifelten.
00:45:03Soll ich jetzt den kleinen Emil, wie Judas, an das Jugendamt verraten?
00:45:13Vaterunser, der du bist im Himmel.
00:45:21Toni!
00:45:23Kann ich irgendwas für dich tun?
00:45:27Möchtest du beichten?
00:45:30Reden wir jetzt schon lange.
00:45:35Gemeinsam mit Jesus Christus werden wir einen Weg finden.
00:45:45Also, bei der Leonie und mir hat's ja bis jetzt noch nicht geklappt.
00:45:49Klappt?
00:45:49Äh, geklappt.
00:45:51Mit dem Kinderkrieg.
00:45:53Und deswegen sind wir nach München zu so einem Babypapst gegangen.
00:45:57Und der hat uns ausgerechnet, wann wir miteinander...
00:46:00Schlagsollen.
00:46:02Ja, genau.
00:46:03Merci.
00:46:04Sollen.
00:46:05Ja, und das haben wir dann auch gemacht.
00:46:06Streng nach Stundenplan.
00:46:09Seit über einem Jahr.
00:46:11Verstehen Sie?
00:46:13Äh, äh, nee.
00:46:15Ich mach der Leonie überhaupt keinen Vorwurf.
00:46:18Ja, es war eine gemeinsame Entscheidung, ja.
00:46:20Aber, also, ja, der ganze Druck und von Spaß möchte ich jetzt auch nicht.
00:46:26Also, es war halt schon eher Pflicht.
00:46:30Mhm.
00:46:32Und dann hab ich auf der Kirchweih die Sandy kennengelernt.
00:46:59Schauen Sie, Herr Pfarrer.
00:47:01Ja.
00:47:01Wenn Sie das ganze Jahr das gleiche fressen, ist es sehr verlockend, wenn Sie das ganze
00:47:04mal was anderes gibt.
00:47:06Ja.
00:47:07Statt Fleischwurst war so eine Paprikasalami.
00:47:10Mensch, Toni, du bist verheiratet.
00:47:11Ja, das hab ich ja nicht gesagt.
00:47:14Sechs Wochen später hat es mir dann angerufen.
00:47:26Ja?
00:47:27Toni?
00:47:29Ich bin schwanger.
00:47:39Ich hab doch nur einmal vom Baum der Erkenntnis genascht.
00:47:44Versuchung.
00:47:45Ja, und der Leonie glaubt's nicht.
00:47:47Das ist ungerecht.
00:47:48Ja, und dann?
00:47:50Ich hab ihr Geld angeboten.
00:47:52Aber sie wollte das Kind behalten.
00:47:54Toni.
00:47:55Erst begehst du einen Ehebruch und dann bietest du der jungen Mutter auch noch Geld
00:47:58für einen Schwangerschaftsabbruch an.
00:48:00Ich weiß ja.
00:48:02Aber haben ja doch alle hinterher geschaut, weil es so rassig war.
00:48:05Herr Pfarrer, die Leonie darf das nie erfahren.
00:48:10Und vielleicht ist das Kind ja gar nicht von mir.
00:48:14So, von der Sache wissen jetzt nur drei.
00:48:19Der Allmächtige, Cindy und ein Vaterschaftstest.
00:48:28Toni.
00:48:30Ich will von dir eine Locke in einem verschlossenen Umschlag.
00:48:33Und das schicken wir dann mit dem Schnuller zusammen nach München in ein Labor.
00:48:37Oh.
00:48:42Tausend Küsse.
00:49:30Ja, jetzt sind wir daheim.
00:49:33Hey, weg!
00:49:34Was ist denn los?
00:49:35Entschuldigung.
00:49:36Entschuldigung.
00:49:37Der wird mal durch vielleicht.
00:49:38Herz wird aber auch.
00:49:40Wollt ich los.
00:49:41In Ruhe setzen wir.
00:49:48Ist die Mutter schon bedeckt?
00:49:49Ihr seht's alle.
00:49:51Dem Emil geht es gut.
00:49:53So.
00:49:53Im Dorf hört man.
00:49:55Der Pfarrer Steppensen wäre vielleicht der Vater.
00:49:58Kümmert sich deshalb das Jugendamt nicht um den Fall.
00:50:01Ja, sag mal.
00:50:01Spinnen sie jetzt alle, oder was?
00:50:03Wir arbeiten vertrauensvoll mit allen zuständigen Stellen zusammen.
00:50:08Und mit bischöflicher Rückendeckung.
00:50:11So.
00:50:11Danke.
00:50:12Das war's.
00:50:12Servus.
00:50:13Kein Interview noch.
00:50:14Wiederschauen.
00:50:14Nein.
00:50:18Gehen wir.
00:50:19Gehen wir.
00:50:19Gehen wir.
00:50:19Würden Sie das Baby mit dem Pfarrer großziehen?
00:50:22Für Zeit.
00:50:26Hier ist die Sophie.
00:50:28Der Pfarrer ist mal da, gell.
00:50:30Nein.
00:50:30Kannst du ihm das bitte geben?
00:50:32Er weiß dann schon Bescheid.
00:50:36Danke schön, ja.
00:50:37Für dich.
00:50:40Für dich, Toni.
00:50:43Für dich.
00:50:45Für dich.
00:51:02Für dich, Toni.
00:51:03Für dich.
00:51:04Für dich.
00:51:04Für dich.
00:51:06Für dich.
00:51:09Für dich.
00:51:10Für dich.
00:51:29Für dich.
00:51:31Für dich.
00:51:32Für dich.
00:51:33Die arme Leonie.
00:51:35Warum machen Männer so was?
00:51:39Mit Herzblut wünschen sich die zwei ein Baby.
00:51:42Und dann macht der Toni mit der anderen rum.
00:51:44Also wirklich.
00:51:45Wir brauchen handfeste Beweise.
00:51:48Sie wissen doch gar nicht, wie das ist.
00:51:50Als Mutter ganz auf sich gestellt.
00:51:53Da verzweifelt man mehr als einmal.
00:51:56Ja, ich war ja noch nicht so oft Mutter.
00:51:59Eben.
00:52:00Aber so sind es die Männer.
00:52:02Sie wollen bloß ihren Spaß haben, aber keine Verantwortung übernehmen.
00:52:05Und dann, dann machen sie sich aus dem Staub.
00:52:10Und die, die geeignet waren als Vater, die kriegen dann keine Lizenz von denen da oben.
00:52:25Telefon.
00:52:30Frau aus Fischbach-Strohmeier, grüß Gott.
00:52:33Wer ist da?
00:52:35Ja, Nilo Hussmann hier vom Golfhotel.
00:52:37Ähm, mir ist da noch was eingefallen.
00:52:39Die, die Sandy, die hat so ein paar Mal Modell gestanden bei so einem Schnitzer, so einem Holzschnitzer.
00:52:44Ah.
00:52:45Das ist ja interessant.
00:52:47Aus Fischbach kommt er.
00:52:49Sie hat ziemlich gut bezahlt.
00:52:56Grüß dich, Leopold.
00:52:58Servus, Sophie.
00:52:58Du, ich brauche ein Geschenk.
00:53:03Eine Skulptur von einer jungen Frau.
00:53:10Sakral oder eher weltlich?
00:53:12Eher weltlich.
00:53:13Weltlich habe ich Frauen ab 125.
00:53:16Und als Akt geht's los mit 150.
00:53:19Eher ein Akt?
00:53:21Hast du vielleicht einen, der wir die Sandy ausschalten?
00:53:29Wir, Polt, ich glaube, mit zweimal müssen reden.
00:53:33Wir müssen gar nichts.
00:53:38Verschwinden!
00:53:42Oder ich hau hier alles kurz und klein.
00:53:44Na, hol's, hör auf!
00:53:49Du kannst von der Wahrheit nicht davonrehen!
00:54:11Ich war noch mit dem Toni auf der Kirchwelle letztes Jahr.
00:54:14Und da habe ich die Sandy kennengelernt.
00:54:18Ein paar Tage später habe ich sie dann gefragt, ob sie mir ein Modell stehen will.
00:54:21Und sie hat das Geld doch brauchen können.
00:54:23Und?
00:54:25Beim dritten Mal haben wir was getrunken.
00:54:29Ja, ein bisschen kräftig über den Durst halt.
00:54:32Ja und? Weiter?
00:54:36Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und konnte mich an nichts erinnern.
00:54:40Den Käfer da hat sie mir auch noch auf die Werkbank gestellt.
00:54:45Und dann ist sie nicht mehr gekommen.
00:54:46Es ist nicht mehr ans Handy gegangen.
00:54:48Nichts!
00:54:51Glaubst du, ich bin der Vater von dem Buben, Sophie?
00:54:54Leopold!
00:54:56Du holst jetzt sofort ein Briefkuvert und eine Schere.
00:55:15Schon die dritte Titelseite.
00:55:18Pfarrhausbaby hier, Pfarrhausbaby da.
00:55:20Für was haben wir denn hier eine gut besetzte Pressestelle?
00:55:23Naja, das ist das Sommerloch.
00:55:25Da stürzen sich die Medien halt auf alles, was sich noch rührt.
00:55:28Wie ich aus der Presse entnehme, ist ja der Pfarrer Steffensen mit den Eltern im Gespräch.
00:55:32Aber gleichzeitig erreicht uns hier ein Schreiben von einem Doktor Richter, Anwalt hier in München.
00:55:38Im Auftrag von Herrn Kaiser, seines Zeichens Direktor des Golfhotels in Bad Ochsenried.
00:55:42Nach Aussage hat dort ihr Mann mit Handschlagqualität samt seiner Haushälterin unbefugt im Hotel rumgeschnüffelt.
00:55:48Auf der Suche nach der Mutter.
00:55:49Erfolglos!
00:55:50Helfen Sie doch bitte auf die Sprenge, Herr Stölzer.
00:55:53Ich bin da momentan auch überfragt.
00:55:54Und dann erklären Sie mir noch, wieso eine niederschwellig-pastorale Angestellte wie diese Frau...
00:56:00Strohmeier.
00:56:01Strohmeier, der Presse eigenmächtig Interviews gibt und hier von bischöflicher Rückendeckung spricht.
00:56:07Was ist da los da unten?
00:56:10Ich werde der Sache sofort nachgehen, in Minutes.
00:56:13Herr Stölzer, viele Wege führen nach Rom, aber einige auch blitzschnell nach Hintertupfing.
00:56:19Und zeigen Sie diesem Steffensen endlich mal unsere Instrumente.
00:56:40Was wohin der schon wieder?
00:56:43Grüß Gott.
00:56:44Entschuldigung, aber der Herr Steffensen ist leider gerade unterwegs.
00:56:48So, ist er das?
00:56:50Ja.
00:56:52Wie ist es?
00:56:54Herr Stölzer, es tut mir leid, aber...
00:56:58Frau Strohmeier, Sie lassen uns bitte am besten allein, ja?
00:57:06So, und du sag mir jetzt bitte offen und ehrlich.
00:57:08Du hast doch nicht die leiseste Ahnung, wer die Mutter ist oder wo sich der Vater herumfällt.
00:57:12Es gibt gewisse Hinweise, die Frau Strohmeier heraus...
00:57:15Ja, was, die Frau Strohmeier, die Frau Strohmeier, du lügst jetzt einfach schamlos deinen besten Freunden mitten ins Gesicht.
00:57:20Hey!
00:57:21Jetzt, was haben Sie unserem Priesterseminar eingebläut?
00:57:24Unsere christliche Gemeinschaft wird getragen und zusammengehalten von zwei Dingen, nämlich von der Liebe zu unserem Herrn Jesus Christus und
00:57:32von der Einsicht in die Notwendigkeit der Dinge.
00:57:36Emil ist kein Ding.
00:57:38Du weißt genau, wovon ich rede.
00:57:39Der Emil ist eine Behinderung für deinen Dienst.
00:57:41Und du hast als Priester weiß Gott ganz andere Aufgaben, als diesen Wonnebobben da zu füttern, zu wickeln und den
00:57:46Hintern abzuwischen.
00:57:47Was du dem geringsten meiner Brüder tust.
00:57:49Ja, ich weiß.
00:57:51Nächstenliebe ist unser Auftrag.
00:57:53Ja, aber was, bitte schön, steht denn von deiner praktizierten Nächstenliebe in der Presse?
00:57:57Nichts! Kein einziges Wort! Kein einziges!
00:57:59So laut!
00:58:00Die stochen doch viel lieber im Sensationellen herum, die fischen doch viel lieber in den trüben Gewässern des Spekulativen als
00:58:07an der reinen Quelle der christlichen Wahrheiten.
00:58:09So, ich glaube Emil ist jetzt satt, ne? Der muss an die Luft.
00:58:15Gehen jetzt ein bisschen ausfahren, können Sie mitkommen.
00:58:24Mein Gott, es wird doch heutzutage, was ich nur die Gelegenheit bietet, auf unserer Kirche herumgetrampelt.
00:58:30Dass aber die christlichen Werte, die Blaubhause für unser menschliches Miteinander, für das gesellschaftliche Ganze überhaupt sind, darüber redet natürlich
00:58:37kein Mensch.
00:58:38Clemens!
00:58:40Sag doch einfach, was du willst.
00:58:42Ja, jetzt merkst du denn das nicht?
00:58:43Die machen doch mit dem Baby Stimmung gegen uns, die Medien.
00:58:46Wir müssen doch raus aus der Schusslinie, verstehst du?
00:58:50Naja, einen gesunden Schlaf hat er ja.
00:58:53Ja.
00:58:54Soll ich dich vielleicht...
00:58:57Hast du nicht einen Schirm dabei? Die Sonne scheint ihm doch mitten ins Gesicht?
00:59:01Unten.
00:59:06Jengs, es tut mir leid, aber ich hab noch eine schlechte Nachricht für dich.
00:59:13Herr Bischof, das ist eine Frist von exakt drei Tagen, um den Emil im Kloster Mathal abzugeben oder innerhalb dieser
00:59:21drei Tage ein verbindliches Elternteil zu finden.
00:59:25Sonst seh ich offengestanden schwarz für dich.
00:59:27Ist das ein Ultimatum?
00:59:29Nein.
00:59:29Nein, nur die Androhung einer Strafversetzung.
00:59:32Und jetzt bitte glaub mir, die Luft in unseren Kirchenarchiven kann sehr staubig sein.
00:59:36Verdammt staubig sogar.
00:59:38Das macht mir nichts Auskommens.
00:59:40Wie du meinst.
00:59:41Aber wie gesagt, drei Tage, verbindliches Elternteil oder Kloster.
00:59:57Gentest München, Laborauswertung.
01:00:27Wie du es schaust?
01:00:32Vielleicht ist es ja besser, dass unsere Eltern das ganze Elend da nicht mitgehen.
01:00:37Mensch Toni, was ist denn?
01:00:39Red halt mit mir.
01:00:44Mach ich was falsch?
01:00:48Weißt du noch letztes Jahr, wo dir so schlecht gewesen ist am Kirchweil?
01:00:59Da bin ich mit dem Fuchs Franz und dem Huber Lea allein zum Tanz gegangen.
01:01:16Magst du einen Schnaps?
01:01:20Brauch ich den.
01:01:32Ich komme gleich.
01:01:36Ja.
01:01:47Wer war's denn?
01:01:48Das war der Pfarrer.
01:01:53Die haben da irgendein Problem in der Kirche.
01:01:55Ich muss das doch kurz sehen.
01:01:56In der Kirche?
01:02:09Wir gehen besser rein.
01:02:14Boah.
01:02:15Was für ein Shitwetter, Mensch.
01:02:23Wir haben einen Fax aus meinem Ding gekriegt.
01:02:28Oh Herr, bitte schön, lass mich nicht der Vater sehen.
01:02:33Leider doch.
01:02:35Zu 99,4 Prozent Wahrscheinlichkeit.
01:02:42Ja, ja, ja, ja.
01:02:45Schrei nur dann gerade raus in die Welt.
01:02:49Ja.
01:02:51Ja.
01:03:03Alles wieder gut.
01:03:05Mann.
01:03:07Ja, ja, ja.
01:03:08Mein Himmel.
01:03:10Ja, ja, ja.
01:03:30Mein Himmel.
01:03:35Ich weiß nicht, was ich mit dem Haus verzweifelt waren.
01:03:37Da kam Jesus über das Wasser gewandelt.
01:03:42Guck mal, wer da gewandelt kommt.
01:03:47Mann.
01:03:48Mann.
01:03:54Mann.
01:03:55Mann.
01:03:58Mann.
01:04:06Oh, oh, oh.
01:04:19And the nose is going to go out like you.
01:04:49Leonie!
01:05:01Leonie!
01:05:02Leonie!
01:05:03Leonie, jetzt mach halt auf!
01:05:06Leonie!
01:05:12Leonie!
01:05:13Jetzt!
01:05:30Leonie!
01:05:39Leonie!
01:05:40Leonie!
01:05:41Ja?
01:05:46Ich hab das alles nicht wollen!
01:05:48Reiß meinen Kopf ab!
01:05:49Ja gut, aber bitte schön, gib mir noch eine Chance!
01:05:52Wer ist sie?
01:05:53Das ist doch jetzt völlig wurscht!
01:06:03Leonie!
01:06:04Das ist jetzt unmöglich Autofahren!
01:06:08Lass mich!
01:06:11Leonie!
01:06:15Leonie, jetzt warte halt!
01:06:28Leonie, jetzt lass uns heute reden!
01:06:30Oh!
01:06:31Oh!
01:06:34Leonie!
01:06:35Oh!
01:06:48Leonie!
01:06:59Leonie, jetzt warte heute!
01:07:01Oh!
01:07:03Oh!
01:07:06Jetzt hör mir halt zu!
01:07:08Du darfst heute reden!
01:07:10Leonie, das ist doch kindisch!
01:07:15Leonie!
01:07:16Ah!
01:07:17Ah!
01:07:19Ah!
01:07:21Ah!
01:07:21Ah!
01:07:21Leonie!
01:07:23Leonie!
01:07:25Leonie!
01:07:25Das klang mich nicht an!
01:07:28Das klang mich nicht an!
01:07:29Ja, ich weiß, ich hab einen Fehler gemacht!
01:07:31Tut dir was weh!
01:07:34Leonie, ich hab das nicht mehr gepackt da bei uns mit dem Kinderkring!
01:07:37Ja, immer diese Hoffnung!
01:07:38Und dann wird's doch wieder nix!
01:07:40Das hab ich fertig gemacht!
01:07:43Außerdem war's nur ein einziges Mal!
01:07:45Ich schwör's!
01:07:47Ein einziges Mal!
01:07:50Dann gleich schwanger!
01:07:54Herr Steffensen, wir dürfen ja jetzt nicht die Nerven verlieren!
01:07:57Wir haben doch noch zwei Tage!
01:07:59Was haben wir denn?
01:08:01Eine ruinierte Ehe, ich werd strafversetzt und die Mutter haben wir immer noch nicht gefunden!
01:08:07Jetzt nehmen wir es als ihr Beispiel an ihrem Chef!
01:08:10Wie hat die ganzen Leute nix zum Beißen gehabt haben damals vor der Brotvermehrung?
01:08:14Frau Strohmar, ja!
01:08:15Ja, da hat ihr Chef auch nicht rumgejammert!
01:08:17Da hat er die Ärmel hochgekrempelt und dann...
01:08:20Und dann hat's Brot und Fisch im Überfluss gegeben!
01:08:23Prost!
01:08:24Prost!
01:08:32Frau Strohmar, ich bin doch nur Jens!
01:08:34Der Sohn vom Leuchthurmwerder!
01:08:37Ich hab keine Wunder in der Tasche!
01:08:40Das Schicksal kann man nicht bezwingen!
01:08:43Das Schicksal!
01:08:45Das Schicksal hat die Sendy nicht gefeuert!
01:08:47Sondern so ein depperter Hoteldirektor!
01:08:50Wegen einer Fischsemme!
01:09:02Fieber hat er nicht!
01:09:04Ja, das Leben ist auch manchmal zum Schreiben!
01:09:09Warum schlafst denn du nicht?
01:09:12So eine Spieluhr könnten wir gut gebrauchen!
01:09:14Okay!
01:09:15Die brauchen wir nicht!
01:09:18Ja!
01:09:20Ja!
01:09:22Ja!
01:09:23Ja!
01:09:25Ja!
01:09:27Ja!
01:09:27Ja!
01:09:28Ja!
01:09:33Wir finden schon eine Lösung!
01:09:35Ah!
01:09:36Ich rede morgen mit der Leonie und Sie vielleicht nochmal mit dem Doni!
01:09:40Herr Steffensen!
01:09:41Wer kämpft kann verlieren!
01:09:43Aber wer nicht kämpft, der hat schon verloren!
01:09:45Also!
01:09:47Kennen Sie das?
01:09:48Ja!
01:09:49Na Dance!
01:09:52Dramat less!
01:10:14Genau!
01:10:16I'm just so tired, tired as you.
01:10:31I love the Lord, the powerful King of the Lord.
01:10:40Dono and Lenny are not here.
01:10:44Lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.
01:11:00Doni, die Stühle sind ja noch hochgestellt.
01:11:02Ich guck mal hinten. Das wird doch nichts passiert sein, oder?
01:11:07Ihr seht, komisch.
01:11:09In der Wartung, die Wirtschaft, das wäre ja da von der Kühe.
01:11:16Stehen denn die da alle rum?
01:11:19Was ist denn da los?
01:11:21Sophie!
01:11:22Da drin rührt sich kein Mucks.
01:11:24Hinten ist die Tür eingeschlagen, es ist alles voller Glas.
01:11:27So, ihr bleibt jetzt alle mal hier.
01:11:30Kannst du was noch mal auf, bitte?
01:11:33Sophie, habt ihr schon was von dem Test?
01:11:36Was auch immer da in deiner Werkstatt passiert ist, Leopold,
01:11:38du kannst dem Herrgott dankbar sein.
01:11:41Frau Strohmeier, nun kommen Sie doch mal!
01:11:43Ich bin schon da.
01:11:50Ich bin schon da.
01:12:13Toni!
01:12:16Toni!
01:12:18Toni!
01:12:27Nix.
01:12:31Vielleicht ist die letzte Nummer noch gespeichert.
01:12:37Ja?
01:12:39Strohmeier!
01:12:41Mit wem spreche ich denn bitte?
01:12:44Toni!
01:12:47Leonie!
01:13:04Na Toni, was is'n du?
01:13:12Das war's.
01:13:14Ist aus.
01:13:16Sie ist weg.
01:13:17Natürlich ist das jetzt ne harte Prüfung.
01:13:19Aber Toni, wenn ihr euch wirklich liebt, und davon gehe ich jetzt mal aus, ne?
01:13:25Nach Ebbe kommt immer Flut.
01:13:32Das gibt's doch nicht.
01:13:35Herr Stölzer!
01:13:36Dieser Wagen fährt mit dem Segen des Herrn.
01:13:39Aber Benzin nachfüllen tut er nicht.
01:13:50Und?
01:13:52Ein Funkloch.
01:14:12Entschuldigung!
01:14:13Könnten Sie uns zwei, den Herrn Bischof und mich, vielleicht bis nach Fischbach mitnehmen?
01:14:17Jens!
01:14:19Du!
01:14:19Der Bischof und ich, wir kommen gerade vom Kloster Martal.
01:14:22Sag mal, warum ist denn der Emil noch nicht dort?
01:14:25Ja, du weißt aber schon, dass heute ein Ultimatum abläuft.
01:14:28Oder?
01:14:28So, bitteschön.
01:14:29Ganz kurz.
01:14:32Ähm, Clemens.
01:14:34Es gibt ja noch ein paar Probleme weltlicher Natur.
01:14:39Jens, der Chef ist außer sich.
01:14:41Du, weißt du, wenn der Emil noch bei euch im Pfarrhaus ist oder sein sollte, dann beruhig ihn.
01:14:45Nein, ich meint den Bischof.
01:14:48Ja, es ist alles auf dem Weg, verstehst du?
01:14:50Ich sag dir, du hast allen heute noch zwei Köpfe.
01:14:52Welche, das brauch ich aber nicht zu sagen.
01:14:54Ja, ist mir klar.
01:14:56Ja, wunderbar.
01:14:57Ja, wir haben da gerade so eine Autopanne.
01:14:59Wir sind jetzt mit einem Traktor auf dem Weg zu dir.
01:15:01Hierher?
01:15:02Ja, wir dürften so.
01:15:03Das ausschaut in einer halben Stunde bei dir sein.
01:15:06Du, ach zu, und mit einem Schinkenspeck hauchdünn aufgeschnitten.
01:15:09Dazu ein paar Gewürzgurken.
01:15:11Machst du überglücklich?
01:15:12Nein, ich mein, den Bischof, sag das nicht, euer Strohmeier.
01:15:15Gell?
01:15:16Hauchdünn, ja?
01:15:18Schinkenspeck hauchdünn.
01:15:21Ah, Respekt, Herr Pfarrer.
01:15:24Ja, mein Onkel hatte mal ne Kneipe auf Pellvon.
01:15:26Du gehst jetzt da rein und redest mit dir und laufst nimmer weg.
01:15:29Frau Strohmeier!
01:15:30Machst du.
01:15:30Frau Strohmeier!
01:15:32Ja!
01:15:35So.
01:15:36Und Sie bitten Ihren Chef jetzt um Beistand.
01:15:39Dass die zwei wieder wie vernünftige Leib miteinander reden.
01:15:42Ja, den Beistand können wir auch gut gebrauchen.
01:15:45Der Bischof ist gleich da.
01:15:47Oh.
01:15:48Ja.
01:15:59Wo warst du?
01:16:00Bei meiner Mama.
01:16:03Und, wer ist es?
01:16:05Kenne ich sie?
01:16:06Leonie, das ist doch jetzt völlig...
01:16:12Vom Golfhotel jemand.
01:16:14Wer?
01:16:16Erzähl mal, Madl.
01:16:19Und wo hast du es kennengelernt?
01:16:23Auf der Kirchweih.
01:16:31Und was ist, wenn wir es doch mit dem Emil versuchen?
01:16:35Du, mit einem Kind versucht man nix.
01:16:38Dann könnte man endlich einmal aufhören mit diesem ganzen Babypapsschmarrn.
01:16:42Die reden noch.
01:16:44Ja, Gott sei Dank.
01:16:44Wie stellst du denn das vor?
01:16:47Ich brauch den doch bloß anzuschauen und seh immer deinen Betrug.
01:16:57Pastoral dringenden Fällen.
01:17:00Ja, ist doch ein dringender Fall.
01:17:01Geht aber los.
01:17:10Sandy?
01:17:12Sandy?
01:17:14Sag mal, ich weiß rein gar nichts mehr.
01:17:16Haben wir eigentlich...
01:17:19Waren wir eigentlich intim?
01:17:21Ne, also das wüsste ich.
01:17:22Du hast ein bisschen viel getrunken, aber das war nett.
01:17:36Du hast mir so viel getrunken, mein Schatzmann.
01:17:39Ja.
01:17:46Was willst denn du da?
01:17:48Wo willst denn du hin?
01:17:49Ach, lass mich.
01:17:50Du, so geht das heute auch nicht.
01:17:51Das Kind da beim Pfarrer ablegen und dann, und dann müsstest du es wieder mitnehmen.
01:17:54Das ist auch immer noch mein Sohn.
01:17:55Ach so?
01:17:56Du wolltest ihn doch gar nicht.
01:17:57Du, der Emil bleibt da.
01:17:59Ja?
01:17:59Jetzt gib her.
01:18:00Komm.
01:18:00Du hast nicht das Recht, Emil wegzunehmen, okay?
01:18:03Also lass mich endlich in Ruhe.
01:18:05Jetzt, wo willst denn du hin?
01:18:06Sandy?
01:18:07Ja.
01:18:07Die mag den Emil mitnehmen.
01:18:09Sag mal, das ist jetzt hier abgefrühstückt.
01:18:12Jetzt hier nach Hamburg zusammen.
01:18:14Hamburg.
01:18:15Nur bei meiner Hamburg.
01:18:17Neun Monate war's dir doch scheißegal.
01:18:20Das ist mein Baby.
01:18:22Wo willst jetzt beide den Emil?
01:18:23Ja?
01:18:24Herr Fälle?
01:18:25So.
01:18:26Jetzt ist hier mal ne Ruhe.
01:18:27Und was sagt die Leonie?
01:18:29Ja.
01:18:31Also da gibt's bloß einen Ausweg.
01:18:33Genau.
01:18:34Wir gehen da jetzt alle rein, setzen uns an einen Tisch und erst wenn wir ne Lösung gefunden haben,
01:18:39dann stehen wir wieder auf.
01:18:40Rein.
01:18:41Ich bin in Pastoral dringenden Fällen im Gasthof Geiger erreichbar.
01:18:44Das ist...
01:18:45Kennen Sie den Weg zu diesem Gasthof?
01:18:47Ja, natürlich.
01:18:48Die versteht das nicht.
01:18:49Ist das die Seelsorge der Zukunft?
01:18:51Babys im Pfarrhaus, Geistliche auf Standby in der Kneipe.
01:19:15Die kann doch den Emil da nicht einfach hinlegen, dann nimmt sie ihn wieder mit, grad wie es ihr passt.
01:19:18Jetzt auf einmal machst du einen auf guten Forder.
01:19:23Leonie.
01:19:24Jetzt komm her.
01:19:28Jetzt komm.
01:19:30Jetzt komm.
01:19:30Sitzt die her zu uns.
01:19:38Schaut, das ist die Sandy.
01:19:40Das ist die Mutter von Emil.
01:19:42Das ist die Leonie, die Frau von Toni.
01:19:46Und?
01:19:47Haben Sie schon einen neuen Job?
01:19:48Ja.
01:19:50Nee.
01:19:52Ich will mit Nele...
01:19:54Wir wollen zusammen in Hamburg eine neue Arbeit suchen.
01:19:56Und haben da auch schon was in Aussicht.
01:19:58In Aussicht?
01:19:59Das ist doch keine Zukunft für den Emil.
01:20:01Toni, bitte.
01:20:03Leonie, schau, da hätten wir jetzt ein Baby.
01:20:05Ohne Stress.
01:20:07Andere Leute haben da auch ein Kind adoptiert, ziehen das auf und sind glücklich.
01:20:11Wo war er denn?
01:20:11Als Emil auf die Welt kam und ich Angst um ihn hatte bei der Geburt.
01:20:15Ich lag alleine da.
01:20:17Und wo war sie dann, als er die ganze Nacht geschrien hat?
01:20:20Also mit gegenseitigen Vorwürfen kommen wir da sowieso nicht weiter.
01:20:26Sie hochwirken.
01:20:30Der Bischof ist draußen.
01:20:32Und noch einer.
01:20:37Darf ich los?
01:20:38Pfarrer Steffensen, Bischof Monsen.
01:20:41Ja.
01:20:47Entschuldigung.
01:20:47Wir hatten hier gerade einen Notfall.
01:20:50Was geht hier eigentlich vor?
01:20:51Sie haben bis heute Zeit, die Angelegenheit zu klären.
01:20:54Und jetzt sagen Sie mir bitte, warum das Baby noch nicht in den verantwortungsvollen Händen von Kloster Martal ist.
01:20:59Die Wege des Herrn sind manchmal unberechenbar.
01:21:03Bitte nehmen Sie doch Platz.
01:21:07Ober!
01:21:08Wo Blüten?
01:21:10Da geht's Gott.
01:21:12So.
01:21:14Jetzt habe ich hier erstmal einen Spießbraten, bitte schön.
01:21:18Und jetzt versuche ich mal Ihnen die Situation zu erklären.
01:21:21Am Anfang stand das Fischbrötchen.
01:21:26Also, ihr halt noch mal fest.
01:21:28Die Sandy sucht sich mit der Nele in Hamburg eine Wohnung.
01:21:31Ja.
01:21:32Sie mag ihn, Emil.
01:21:34Wir teilen uns die Miete.
01:21:35Und er wird's gut haben bei mir.
01:21:37Und du, Toni, hast über ein Jahr keine Verantwortung gezeigt.
01:21:41Ein Urteil kann ich da in bestem Willen nicht fällen, weil eine Gerechtigkeit gibt's in dem Fall sowieso nicht.
01:21:47Aber, aber Toni, die Sandy ist die Mutter.
01:21:51Die liebt ihn.
01:21:53Und der Emil braucht sie.
01:21:55Das siehst du doch selber.
01:21:56Das ist besser so.
01:22:04Uns interessiert kein Stibitzes Fischbrötchen in einem Golfhotel.
01:22:07Jens, wir wollen jetzt eigentlich nur wissen, ob mit deinem Baby da, ich mein, mit diesem Pfarrhaus Emil alles oder
01:22:13etwas oder gar nichts geregelt ist.
01:22:16Wenn ich ganz ehrlich bin, dann...
01:22:23Also dieses, äh, das Fischbrötchen war ja nur ein Vorwand für die Kündigung.
01:22:29Aber eine junge Mutter mit Baby, ich meine, das kostet ja dem Hotel viel zu viel Ausfallzeit.
01:22:35Und da kann man ja mal leider wieder sehen, dass unser alter Kirchenlehrer Augustinus recht hatte mit seinem Satz.
01:22:44Reiche, denen die Gerechtigkeit fehlt, sind nichts anderes als Räuberberufel.
01:23:05Verzeih mir.
01:23:08Jens, jetzt zeig uns doch einfach, ob oder wie oder wen überhaupt.
01:23:12Ja oder nein?
01:23:16Jens, ja oder nein?
01:23:19Da kommt die Antwort.
01:23:21Das ist Sandy, die Mutter von dem Baby und Frau Strohmeier, meine Haushälterin.
01:23:27Grüß Gott.
01:23:27Grüß Gott.
01:23:29Ja, na, du hast ja schon richtige Fußballerbeinchen.
01:23:34Und sie haben ja doch eine Menge durchgemacht.
01:23:37Ja, und ohne die beiden hätte ich nicht gewusst, was ich machen sollte.
01:23:41Ja, wenn die Kirche gebraucht wird, dann ist sie für die Menschen da.
01:23:45Darf ich Ihnen vielleicht was anbieten?
01:23:46Wenn Sie mich so fragen, ein Brot mit Schinkenspeck.
01:23:49Hauchdüng geschnitten?
01:23:50Ja.
01:23:51Mit Gürkchen.
01:23:52Ja, und ein frisch gezapftes Bier.
01:23:54Oh, Heube.
01:23:54Ja.
01:23:56Herr Schelzer, da fällt mir ein, ich treffe ja nächste Woche den Herrn Ministerpräsidenten bei seinem Sechzigsten.
01:24:03Und da wollen wir doch mal sehen, ob wir nicht den Wildwuchs in diesem Golfhotel ein bisschen stutzen können.
01:24:09Sie erinnern mich daran.
01:24:09Ja, gerne.
01:24:12Ja, gerne.
01:24:45Das freut mich so für euch.
01:24:46Ja, und ganz um die Babypapst, gell?
01:24:49Du, und wenn irgendwas ist, wir sind immer da offen, Emil.
01:24:52Danke.
01:24:59Danke, mein Sohn.
01:25:03Emil, ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
01:25:36Tschüss.
01:25:38Tschüss.
01:25:40Tschüss.
01:25:41Tschüss.
01:25:42Ja, wo ist er?
01:25:44Ganz so brav ist er, gell?
01:25:46Ja.
01:25:58Das war der Bischof.
01:26:00Gute Nachricht.
01:26:02Der Ministerpräsident hat durchgesetzt, dass kurz im Golfhotel wird, ist der Mindestlohn gezahlt, der Chef hat das entlassen
01:26:07und die Hotelkette hat sich bereit erklärt, eine Summe von 25.000 Euro für den karitativen Zweck zu stiften.
01:26:13Ist doch was, oder?
01:26:14Super.
01:26:15Super.
01:26:17Super.
01:26:18Super.
01:26:21Super.
01:26:22Super.
01:26:23Werden Sie jetzt auch gern Richtung Norden fahren?
01:26:26Ach, wissen Sie, gern Norden, da würde mir dann doch was fehlen.
01:26:29Was ist denn?
01:26:32Ihr Schiff hat verwirrt.
01:26:35Ach so.
01:26:36Die Gwetschen.
01:27:02Ich war...
01:27:03Das war er.
01:27:04Wer?
01:27:06Der Pupp, unser Emil.
01:27:09Okay.
01:27:11Das ist doch ein Storle.
01:27:16Ich mach mir Sorgen, Sorgen um dich. Denk auch an morgen, denk auch an mich.
01:27:31Junge, komm bald wieder, bald wieder nach Haus.
01:27:38Junge, fahr die Wiener, die Wiener hinaus.
01:27:45Wohin die Seefahrt mich im Leben trieb, ich weiß noch heute, was mir Mutter schrieb.
01:27:52In jedem Affen kam ein Brief an Bon Bon Bon Bon Bon.
01:27:59Und immer schrieb sie, bleibt nicht so lange.
Comments

Recommended