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Nachrichten des Tages | 27. März 2026 - Morgenausgabe

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Transkript
00:00Die EU-Außenbeauftragte Kaya Kalas warnt, die Eskalation im Iran hängt auch mit Russlands Rolle im Ukraine-Krieg zusammen.
00:11Bei einem Waffenstillstand könne Deutschland sich an der Sicherung der Straße von Hormuz beteiligen, so Pistorius.
00:20Ein ehemaliger französischer Polizist, der seine Lebensgefährtin und seine Ex-Frau ermordet haben soll, ist in Portugal festgenommen worden.
00:30Die Kriege im Iran und in der Ukraine sind nach den Worten der EU-Außenbeauftragten Kaya Kalas durch Russland sehr
00:37eng miteinander verknüpft.
00:38Vor dem G7-Treffen der Außenminister in Erbay de Vaud de Sernais in Frankreich forderte sie die USA auf, den
00:45wirtschaftlichen Druck auf den Kreml zu erhöhen.
00:48Russland profitiere von den wegen des Konflikts steigenden Ölpreisen.
01:00Russland profitiert die Amerikaner, um die Amerikaner zu töten, und Russland unterstützt auch den Iran mit den Dronen,
01:06damit sie sich in den Kreml zu verknüpfen, und auch die US-Militarien.
01:11So, diese Kriege sind sehr interlängte.
01:14So, wenn die Amerikaner die Kriege im Mittel-East zu stoppen,
01:18die Iran zu stoppen, sie müssen auch die Pressure auf Russland,
01:24so that they are not able to help them in this.
01:29Kalas betonte zudem, Europa würde sich einer Koalition zur Sicherung der Straße von Hormuz anschließen.
01:35Allerdings erst nach einem Ende der Feindseligkeiten.
01:43Der Krieg im Iran dauert nun seit einem Monat an.
01:47In einem Interview mit Euronews fordert das Internationale Komitee vom Roten Kreuz,
01:52ein Ende der Angriffe auf zivile Infrastruktur durch alle beteiligten Parteien.
01:57Miss Boliaric, we are seeing a significant escalation in Iran.
02:02How is this affecting people on the ground?
02:04Unfortunately, what we observed today, and what we have observed for the past four weeks,
02:11is the fact that civilians are bearing the brunt of this recent escalation,
02:17the fact that civilian infrastructure is at the forefront of attacks across the Middle East region,
02:24including in the Gulf countries, is unacceptable from a humanitarian perspective.
02:30Are you seeing indications that humanitarian law is being violated, and if so, in what ways?
02:36Deliberate, indiscriminate attacks on essential services
02:40can constitute a serious breach of international humanitarian law,
02:45because they affect people that are protected under these laws.
02:50And they create an environment where nowhere is safe anymore.
02:53You can come under pressure because you're directly targeted,
02:58because your house is destroyed,
02:59but you will equally come under pressure and be required to flee
03:03if there's no access to drinking water anymore,
03:06or if you have no electricity anymore,
03:09to ensure access to health and other services that you need for survival.
03:14We are seeing strikes on civilian infrastructure, such as energy facilities.
03:19What does that mean for the country's ability to recover in the long term?
03:23Every time such attacks happen,
03:26we know it will take much, much longer for the civilian population
03:30to be able to return to normalcy,
03:32but also for economies to return to levels that are necessary
03:37to sustain people's welfare and people's existence.
03:42What responsibility does the Iranian leadership bear
03:46when it comes to de-escalation and improving the situation for civilians?
03:50The responsibility under IHL is equal for all states.
03:55They bear the primary responsibility not to attack civilian infrastructure,
04:01to protect civilians, to spare civilians as much as possible from hostility.
04:07Any state conducting deliberate attacks on civilian infrastructure is at fault.
04:14Thank you for your time, Ms. Boliaric.
04:20Wie viele europäische Bürger hat die EU wegen des Iran-Kriegs zurückgeführt?
04:29Während der Krieg im Nahen Osten weiter tobt,
04:32wurden tausende Flüge in der Region gestrichen.
04:34Obwohl die Gesamtzahl der derzeit im Nahen Osten befindlichen EU-Bürger nicht bekannt ist,
04:40hat das Notfallkoordinierungszentrum rund 90 Flüge unterstützt,
04:44mit denen Bürger in 14 EU-Länder zurückgebracht wurden.
04:48Mit dem Programm kann die EU bis zu 75 Prozent der Rückführungskosten übernehmen,
04:53sofern mindestens 30 Prozent der verfügbaren Plätze
04:56Bürgern aus anderen EU-Ländern angeboten werden.
05:00Über den Rescue-Mechanismus kann die Europäische Kommission
05:03auch vollständig finanzierte Flüge organisieren.
05:07Über 11.000 festsitzende europäische Bürger
05:10wurden laut der Europäischen Kommission mit EU-finanzierten Flügen zurückgeholt.
05:15Vergangene Woche landete der fünfte Evakuierungsflug mit 134 europäischen Bürgern,
05:21die in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestrandet waren,
05:24auf Ersuchen der rumänischen Behörden.
05:26Der Flug startete in Oman und beförderte 96 rumänische Staatsangehörige
05:32sowie 38 Bürger aus anderen europäischen Ländern.
05:35Die anderen vier von der EU-finanzierten Rückführungsflüge
05:39fanden in der zweiten Märzwoche statt.
05:42Insgesamt 23 Länder haben die EU um Unterstützung
05:45bei der Rückführung ihrer Bürger aus dem Nahen Osten gebeten.
05:50Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat bei einem Besuch in Australien
05:54jegliche militärische Beteiligung Deutschlands am Iran-Krieg ausgeschlossen,
05:59solange die Kampfhandlungen andauern.
06:01Die Bundeswehr könnte aber bei einem Waffenstillstand zur Sicherung der Straße von Hormuz beitragen.
06:07Bei einer Rede in Canberra betonte Pistorius,
06:10Deutschland wolle nicht in den Konflikt hineingezogen werden.
06:13Es sei jedoch grundsätzlich bereit, sich nach einem Friedensabkommen
06:17an einer internationalen Mission zum Schutz der wichtigen Handelsroute zu beteiligen.
06:23Deutschland und Australien haben vereinbart,
06:25bei einem neuen, weltraumgestützten Frühwarnsystem zusammenzuarbeiten,
06:29das Bedrohungen für globale Satellitennetzwerke,
06:33beispielsweise durch Russland und China, erkennen soll.
06:37Australien plant auch, in Deutschland hergestellte Raketen
06:40in seine eigenen Produktionslinien zu integrieren.
06:43Pistorius erklärte, dieser Schritt sei Teil einer umfassenderen Strategie
06:48zur Diversifizierung von Sicherheitspartnerschaften.
06:51Sorge bereitet derzeit auch, dass vor allem durch den Iran-Krieg
06:55Vorräte und Produktion von Luftabwehrraketen der Nachfrage hinterherhinken.
07:01Der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa,
07:05könnte Ungarn bei heiklen Themen von den EU-Beratungen ausschließen,
07:10falls Budapest die mutmaßlichen Informations-Slacks nach Russland nicht erklärt.
07:15Das sagt der ehemalige Kommissionspräsident José Manuel Barroso
07:19im Interview mit Euronews.
07:21Ungarns Außenminister hat offenbar seinen russischen Amtskollegen
07:25Sergej Lavrov vor und nach EU-Treffen informiert.
08:02Der ehemalige Kommissionspräsident sagte, die bisher von der ungarischen Regierung
08:08gelieferten Erklärungen seien keine wirklichen Erklärungen.
08:12Die EU-Außenbeauftragte Kaya Kalas hat eine umfassende Aufklärung gefordert.
08:17Auch die Europäische Kommission hat um Klarstellung gebeten.
08:21Budapest bestreitet, dass es während der Treffen Gespräche mit dem Kreml geführt habe.
08:29Ein 42-jähriger ehemaliger französischer Polizeibeamter,
08:33der zwei Frauen ermordet haben soll, ist in Portugal festgenommen worden.
08:38Die Opfer sind laut Ermittlern die Lebensgefährtin und die Ex-Frau des Verdächtigen.
08:44Ihre Leichen wurden in der abgelegenen Serra de Nogueira im Nordosten Portugals gefunden.
08:50Nach dem ehemaligen Polizisten und Rugby-Spieler Cédric Prisson
08:54fahndeten die französischen Behörden schon seit Tagen.
08:58Bei einer Fahrzeugkontrolle wurde er wegen gefälschter Dokumente
09:02und des illegalen Besitzes einer Schusswaffe festgenommen.
09:05Prisson war mit seinen beiden Kindern im Alter von 13 Jahren und 18 Monaten unterwegs,
09:12nach denen zuvor auch gesucht worden war.
09:15Offenbar fanden die portugiesischen Behörden erst nach der Festnahme heraus,
09:19dass in Frankreich nach dem Mann gefahndet wurde.
09:23Medienberichten zufolge gab der älteste Sohn Hinweise darauf,
09:27wo der Vater die beiden getöteten Frauen verscharrt hatte.
09:32Vor Jahren war Prisson in Frankreich das Sorgerecht für den Sohn entzogen worden,
09:37wogegen er auch mit einem öffentlichen Hungerstreik protestiert hatte.
09:43Der Pinot Noir, einer der berühmten Weine aus der Champagne und der Côte d'Or,
09:48ist eine ikonische Rebsorte, die es wahrscheinlich schon viel länger gibt, als viele dachten.
09:54Eine Studie, die die DNA von Traubenkernen aus verschiedenen archäologischen Fundstecken kartiert,
10:01hat die genetische Form in einem Abfallbehälter aus dem Mittelalter gefunden.
10:22Was die Wissenschaftler nicht wissen, ist, ob die Rebsorte im 15. Jahrhundert als Saft, Wein oder als Tafeltrauben beliebt war.
10:33Die Sequenzierungsergebnisse zeigen vor allem, dass im Mittelalter landwirtschaftliche Methoden angewandt wurden,
10:39die mit denen von heute identisch sind.
10:42Die DNA des Pinot Noir hat sich nicht verändert,
10:46da Winzer seit 600 Jahren ihre Reben durch Stecklinge vermehren,
10:50um die charakteristischen Merkmale der Sorte zu bewahren.
11:10Der Studie zufolge reichen die französischen Reben bis in die Eisenzeit vor über 2500 Jahren zurück.
11:19Und offenbar wurden die Pflanzen im Römischen Reich von Spanien bis in den Nahen Osten ausgetauscht.
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