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00:01music
00:21Welcome to music in the Bergen
00:25Today we are going to be in Österreich
00:26unterwegs im Salzburger Land, um genau zu sein.
00:29Im Pinzgau hinter mir der wunderschöne Zellersee,
00:32der uns hier mit schönstem Wetter begrüßt.
00:34Und ich kann Ihnen schon mal so viel verraten.
00:37Wir haben einiges vor heute.
00:40Beim traditionellen Rankeln geht's wild her,
00:43bevor wir das Bergbau- und Gotikmuseum besuchen.
00:46Ich treffe Holzschnitzerin Lisa Hirschspichler,
00:51Kräuterexpertin Eva Eisenmann
00:52sammelt Baumharz für ihre Wundsalbe
00:55und Bergführer Markus Bründl
00:57begleitet mich aufs Kitzsteinhorn.
01:00Die Musik stammt ausschließlich aus der Region.
01:03Unter anderem sind mit dabei
01:05Kreiner Wind,
01:08das Duo die Teufelsgeiger,
01:11die Trachten-Musikkapelle Uttendorf,
01:16die Gruppe Sundogsunruhr,
01:20der Pinzgauer Dreigesang,
01:24und die jungen Pinzgauer.
01:32Und jetzt verrate ich Ihnen noch,
01:33wie Sie von Bayern aus am besten hierher kommen.
01:37Von München aus geht es auf der A8 bis zum Inntal-Dreieck
01:41und weiter über die Inntal-Autobahn.
01:43Nach Kiefersfelden führt der Weg dann nach Sankt Johann in Tirol
01:47und weiter über Saalfelden am Steinernen Meer,
01:50direkt ins Herz des Pinzgaus, nach Zell am See.
01:54Weitere wichtige Landmarken sind Kaprun am Fuße des Kitzsteinhorns
01:58und der Glockner Gruppe, im Westen Krimmel
02:01und im Norden Saalbach und dienten am Hochkönig.
02:05Landschaftlich hat der Pinzgau einiges zu bieten.
02:08Unberührte Flusslandschaften, die imposante Glockner Gruppe,
02:12das malerische Zell am See und viele Täler, die es zu entdecken gilt.
02:16Inmitten einer reizvollen Kulturlandschaft
02:19finden die Gäste viele Ausflugsziele,
02:21etwa die imposanten Krimmler Wasserfälle.
02:24Auch Freizeitsportler kommen auf ihre Kosten,
02:27egal ob in der Luft oder am Boden.
02:29Wer die Gegend zu Fuß erobern will,
02:31ist auf gut ausgebauten Wanderwegen bestens aufgehoben.
02:35Startpunkt dafür ist oft eine der idyllischen Ortschaften
02:38hier im nach wie vor bäuerlich geprägten Pinzgau.
02:42Und wie es hierzulande klingt,
02:44das zeigt uns jetzt die Gruppe Sunduksunruhe.
02:55Musik
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05:16I had to learn about the military music in Salzburg.
05:19We played often at the end of the night a little bit with Zugang and then we said that it
05:22would be nice if we could do something.
05:24And then we had the most beautiful women from Pinzgau to find out.
05:28Ah, yeah, that's right.
05:30For wonderful, beautiful young people who are also very musically.
05:34The name is Sonntags-unruh.
05:37Where are you coming from?
05:39Yeah, we are coming from that.
05:40We were coming from Sunday, we had a bit of a pop.
05:43And then we said that we needed to do something.
05:46We are not really unruhig when we were playing.
05:49And then we said that we had to do something.
05:52And so we came to that.
05:54And what did you play the best?
05:56That, what we just played.
05:57We play traditional Volksmusik, which we both learn and that we are in the group.
06:03Yeah, perfect.
06:04I wish I all of you all very much fun at the music.
06:09Wer durch den Pinzgau wandert, dem fällt eines schnell auf.
06:13Riesige Waldflächen ziehen sich über die Hügel und durch die ursprünglichen Tallandschaften
06:18der Region.
06:19Neben den üppigen Almwiesen prägen sie vor allem das Erscheinungsbild des größten Bezirks
06:25im Salzburger Land.
06:26Der Wald ist auch das Lieblingsrevier von Eva Eisenmann.
06:30Die Kräuterexpertin findet hier an den Stämmen der mächtigen Fichten nämlich die Grundsubstanz
06:36für so einiges, was uns Menschen als heilende und pflegende Kraft der Natur zugutekommen
06:41kann.
06:45Hallo Guckuck.
06:47Ja, hallo.
06:48Da wische ich dich bei der Arbeit, Eva.
06:50Schön, dass wir uns treffen.
06:51Ja, grüß dich.
06:52Du kennst dich ja richtig, richtig gut aus mit Heilkräutern.
06:55Als was kann ich dich genau bezeichnen?
06:56Was bist du?
06:58DEH-Praktikerin.
06:59Das heißt Traditionelle Europäische Heilkunde.
07:04Weil wir brauchen die Sachen, die bei uns umwachsen.
07:07Die ECM und die Ganzen haben sicher eine Berechtigung.
07:11Aber warum sollen wir das so weit hernehmen, wenn das Gute einfach bei uns auf die Wiesen
07:16wächst?
07:16Und bei was erwische ich dich heute?
07:18Was machst du heute?
07:18Heute tue ich Harz zusammen.
07:20Bei uns heißt es aber das Pech, nicht Harz?
07:22Das ist Pech bei uns im Südtirola.
07:23Bei Eva.
07:27Das Pech wird produziert vom Baum.
07:30Schau, da siehst du, der hat eine Wunde.
07:33Und dann produziert das Harz Pech zum Verschluss seiner Wunden.
07:37Und das machen wir zunütze für unsere Wunden.
07:41Aha, funktioniert quasi auch dann bei uns, beim Mensch sozusagen.
07:44Und was machst du draus aus dem Harz, aus dem Pech?
07:47Ich mache aus dem Pech dann eine Pechsalbe.
07:50Und die kann man für ganz, ganz viele Sachen einsetzen.
07:54Ob das jetzt eine Wunde ist, ob das eine kalte Fürst ist.
07:56Weil es eben durchblutungsfördernd wirkt.
07:59Und da baue ich eben das Harz.
08:01Ich nehme das am meisten von der Fichte.
08:03Weil hernehmen sieht man das, was bei uns in der Gegend wächst.
08:07Aber woher geht jeder Baum oder wie?
08:08Jeder Nadelbaum hat das Harz.
08:10Und das kann man nicht hernehmen.
08:12Und muss man da arg vorsichtig sein, oder?
08:13Dass man den Baum nicht noch mehr verletzt, oder?
08:15Ich nehme nur das ganz oben drauf.
08:18Ich will ihn ja nicht wieder verletzen.
08:20Aber das, was so freiwillig hergeht, was da so oben drauf ist,
08:24da fahre ich ganz vorsichtig hinterher.
08:26Lockert das ein bisschen.
08:28Und dann muss ich aber mit den Fingern dazugehen,
08:31weil sonst springt man das weg.
08:33Und das, schau, das pickt dann.
08:37Da hab ich schon eins gesammelt.
08:39Da ist eine richtige Wende dran.
08:41Das ist ganz hart.
08:42Und verwenden tut man immer ein frisches und ein altes.
08:46Weil das wieder andere Wirkstoffe hat.
08:48Wo machst denn du deine Salbe?
08:50Oben auf der Hütte.
08:51Oben auf der Hütte.
08:51Vielleicht können wir uns das noch einmal genauer anschauen,
08:53wie das dann funktioniert.
08:54Genau, gehen wir auf.
08:55Das wär super.
08:59Das Wissen, das Eva Eisenmann und andere Pinzgauer Kräuterfrauen besitzen,
09:03ist von der UNESCO auf die Liste für immaterielles Kulturerbe
09:07in Österreich gesetzt worden.
09:09Eine große Anerkennung.
09:12Alles schon vorbereitet, Eva?
09:14Ja, super.
09:15Können wir fast gleich starten, oder?
09:16Ja, genau.
09:17Ich hab gerade Wasser hingestellt.
09:20Das köchelt schon ein bisschen.
09:21Das brauchen wir jetzt für unser Wasserbad,
09:23weil wir ziehen jetzt in Olivenöl das Bech aus,
09:26damit wir ein Harzöl kann.
09:28Okay, das ist jetzt der erste Schritt.
09:30Das ist der erste Schritt.
09:31Wir fangen einmal an mit dem Olivenöl.
09:33Olivenöl ist immer meine Basis.
09:35Olivenöl ist ein sehr stabiles Öl,
09:38ist unserer Haut vom BH-Wert her sehr nahe,
09:41und darum wird es für jeden vertragen.
09:42Wir nehmen da jetzt einmal 250 Gramm vom Olivenöl.
09:52Und da brauche ich jetzt,
09:54ich will eine Pechsalmacher mit ungefähr 25% Harz machen,
09:58weil das kann ich dann auf jede offene Wunde aufsetzen.
10:02Für unsere entzündungshemmende Pechsalbe
10:05braucht es noch Bienenwachs, blitzblanke Gefäße
10:07und das Pech, das Stück für Stück
10:10in das heiße Olivenöl eingerührt wird.
10:13Sehr herrlich.
10:15Und dann machen wir den nächsten Schritt.
10:18Nach dem Abseilen in einem Tuch
10:21wird das Bienenwachs im Wasserbad erwärmt
10:23und mit dem Harzöl vermischt.
10:28Glück mit der Pechsalbe.
10:31Pech ist ein bisschen negativ behaftet.
10:34Und darum muss man eine Glückfahrt raussetzen.
10:41So, das braucht jetzt noch ein bisschen zum Aushärten, gell?
10:44Schon fester, gell?
10:45Ja, ein bisschen.
10:46Ein bisschen müssen wir noch warten.
10:46Ja, aber das ist dann deine.
10:48Vielen Dank, Eva.
10:49Da freue ich mich sehr.
10:50Ich danke dir ganz, ganz herzlich.
10:51Es war sehr, sehr interessant.
10:53Ja, und während ich hier noch ein bisschen warte,
10:54heute gibt's für Sie zu Hause Musik, und zwar von Kreiner Wind.
10:57Musik
11:00Musik
11:24Musik
11:42Musik
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12:43Musik
13:16Nordwestlich des Großvenedigers findet sich im Pinzgau ein beeindruckendes Naturschauspiel, das in Europa seinesgleichen sucht und alle Besucher immer wieder
13:25fasziniert.
13:26Die Krimler Wasserfälle.
13:28Oft überspannt von einem schillernden Regenbogen stürzen sich gigantische Wassermassen über eine Fallhöhe von 380 Metern in einer dreistufigen Kaskade
13:39spektakulär zu Tal.
13:49Dem stetig aufsteigenden Sprühnebel der Krimler Wasserfälle wird übrigens eine positive Wirkung unter anderem bei Erkrankungen der Atemwege nachgesagt.
13:59Seit Millionen von Jahren bricht das Wasser oberhalb der Ortschaft Kriml aus dem Gestein der Hohentauern und bahnt sich als
14:07reisender Fluss seinen Weg ins Tal, immer umhüllt von einem feinen Schleier an Wassertropfen.
14:15Der Lauf des Wassers aus Kriml endet schließlich in der Salzach, dem erfrischend kühlen Hauptfluss des Pinzgau.
14:29Ein bisschen Abkühlung täte auch diesen Burschen gut, könnte man auf den ersten Blick denken.
14:34Aber auch sie bewahren ein Kulturgut des Pinzgau.
14:38Was genau sie da treiben, das verrät mir gleich ihr Trainer Hans Bernsteiner.
14:43Geht schon, geht schon mit der Finger.
14:47Du musst aber aufpassen.
14:50Hallo, grüß dich.
14:52Moi servus.
14:53Eine ganz besondere Sportart, über die ich jetzt natürlich mehr erfahren möchte.
14:57Und zwar von dir, Hans Bernsteiner.
14:59Du bist nämlich der Trainer.
15:01Hans, was genau machen die Buben denn da?
15:03Ja, die Burschen machen Rankeln.
15:06Rankeln ist eine der ältesten Sportarten im Alpenraum.
15:09Man muss probieren, seine Gegner auf beide Schulterblätter zu bringen, egal wo die anderen Körperteile sind.
15:15Aber es gibt genaue Griffe, Techniken.
15:17Und man muss eben schauen, dass man keine Schmerzen, keine Hebel, keine Würgegriffe nicht macht.
15:21Und so schauen wir die Buben da von klein bis sechs, acht Jahren, wie es da jetzt mit zehn Jahren
15:26sind,
15:27die Techniken beizubringen und dass man es dann zu den Nieren und zu den Wettkämpfen mit schickt.
15:31Also gibt es richtige Wettkämpfe?
15:33Genau so Wettkämpfe, ja.
15:34Wir haben da vier Verbände.
15:35Das ist Südtirol, Bayern, Salzburg und Tirol.
15:38Salzburg ist zurzeit einmal die Hochburg bei den Rankeln, aber die anderen schlafen auch nicht.
15:43Also wird da fleißig trainiert und es sind über das Jahr, wenn nicht keiner ist,
15:47es sind so zwischen 25 und 28 Wettkämpfe.
15:51Eine wahrlich historische Sportart.
15:53Das Rankeln lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen.
15:57Und erfreut sich bis heute im Alpenraum großer Beliebtheit.
16:01Hunderte von Zuschauern verfolgen die Wettkämpfe, die alljährlich am Sonntag um Jakobi unter den strengen Blicken der Schiedsrichter hier in
16:10der Naturarena auf dem Hundstein ausgetragen werden.
16:14Übrigens bei jedem Wetter.
16:16Und dass es beim traditionellen Rankeln mehr auf Geschicklichkeit und Kraft als auf reine Masse ankommt, beweist die Statur dieses
16:25Siegers, der für ein Jahr den Titel Hagmoor tragen darf.
16:35Was muss denn ein richtig guter Rankel draufhaben, was lernt man denn alles?
16:39Jetzt sagen wir zum Beispiel jetzt den Kreuzwurf, das ist der Königswurf, wenn ich das so sagen darf, bei den
16:45Rankeln.
16:46Das ist der Wurf, den man eigentlich als erstes als Rankel einmal lernt, dass man den Wurf richtig kann.
16:51Das ist ein, genau, da geht es um den Platz oder Sache oder den Knüpfer.
16:58Da muss man wahrscheinlich auch ein bisschen lernen, sich selber auch ein bisschen aufzufangen und so im Fall.
17:01Genau, ein bisschen Körpergefühl braucht man, das abholen, das ist ganz wichtig.
17:05Und eben die Geschicklichkeit, so wie es jetzt zu sagen kann, dass man ein bisschen die Technik dann lernt, so
17:10wie jetzt ein Koppel, das macht ihr Arbeit.
17:12Wirklich jetzt nichts mehr zu büßen. Und seit wann macht ihr das überhaupt schon jetzt war?
17:15Seit vier Jahren.
17:16Vier Jahre?
17:16Und ich mache seit fünf Jahren mehr.
17:17Und wie lange dauert es, bis man so ein bisschen was drauf hat?
17:20Also es kommt drauf an, wenn man es schneller raus hat, kann es eine Kürze dauern, wenn man ca. ein
17:25halbes Jahr, ein Jahr gebraucht.
17:26Okay, okay. Und jetzt seid ihr schon auf dem Weg zum Hartmann, oder wie sagt man so schön?
17:31Ja, das war es ein ganz cool.
17:33Ja, das war es ein ganz cool.
17:34Ja, perfekt. Aber eigentlich ganz cool, oder? Man darf rafeln, ohne dass die Mama zu schimpfen kann?
17:37Ja.
17:39Perfekt. Supersport.
17:40Ja, ja, die Burschen müssen das lernen einfach.
17:42Ja.
17:42Das Raufen oder das Hobe, das wollen wir ja, die Burschen lernen, dass sie es nicht machen beim Kampf, sage
17:47ich.
17:47Sondern dass auch Würfe, Griffe, Technik, wo man einen Gegner bezwingen kann.
17:52Das, meine ich, macht einen guten Landklappern aus.
17:54Perfekt. Super Schlusssatz, lieber Hans. Ich sage vielen, vielen Dank.
17:58Danke auch.
17:59Weiterhin viel Freude mit deinen Burschen.
18:00Ja, ich hoffe, dass es weitergeht.
18:02Dankeschön.
18:03Vielen Dank.
18:04Vielen Dank.
18:05Vielen Dank.
18:10Und für uns wird jetzt nicht gerankelt, sondern getanzt. Hier sind die jungen Pinzgauer.
18:44Vielen Dank.
18:48Vielen Dank.
18:54Vielen Dank.
19:04Vielen Dank.
19:05Vielen Dank.
19:12Vielen Dank.
19:21Vielen Dank.
19:21Vielen Dank.
19:31Vielen Dank.
19:31Vielen Dank.
20:03Vielen Dank.
20:05Vielen Dank.
20:09Vielen Dank.
20:11Vielen Dank.
20:13Vielen Dank.
20:19Vielen Dank.
20:20Vielen Dank.
20:24Vielen Dank.
20:43Vielen Dank.
20:58Vielen Dank.
21:02Vielen Dank.
21:19Vielen Dank.
21:20Vielen Dank.
21:26Vielen Dank.
21:30Vielen Dank.
21:35Herr Herzog.
21:38Vielen Dank.
21:43Vielen Dank.
21:47Vielen Dank.
21:57Vielen Dank.
22:05Vielen Dank.
22:07Vielen Dank.
22:31Vielen Dank.
22:37Vielen Dank.
22:46Vielen Dank.
22:48Vielen Dank.
23:01Vielen Dank.
23:09Vielen Dank.
23:13Vielen Dank.
23:14Vielen Dank.
23:14Vielen Dank.
23:15Das wäre wunderbar.
23:16Das wäre wunderbar.
23:17Da einfach raus.
23:25Beim Rundgang mit den beiden Herren wird schnell klar, welche immensen Schätze über
23:30die Jahre und Jahrzehnte gesammelt wurden.
23:35Nicht umsonst wurde das Museum für Bergbau und Gotik in Leogang schon vielfach ausgezeichnet
23:41und mit Lob aus aller Welt überhäuft.
23:45Vor allem die Sammlung von heiligen Figuren, aber auch zahlreiche Exponate von unschätzbarem
23:50Wert, die aus Kirchenschätzen, Fürstenhäusern, aber auch Bauernhöfen stammen, machen das Haus
23:57zu einem echten Juwel in der europäischen Museumslandschaft.
24:03Am Ende des Rundgangs wurde mir noch die größte Kostbarkeit des Museums gezeigt.
24:08Die schöne Madonna.
24:09Das ist der Mittelpunkt der Ausstellung.
24:12Die schöne Madonna Salzburg um 1400, aus Buchsbaumholz gefertigt.
24:19Weltbedeutend der Mittelpunkt der Ausstellung über die Schätze des Domes und der Klöster von Salzburg.
24:27Ja, wieder ganz anders, gell? Es ist eine unglaubliche Vielfalt hier bei euch.
24:33Und ich habe irgendwie gefühlt auch zu wenig Zeit mitgebracht heute. Es ist so wahnsinnig viel, was man hier bei
24:39euch entdecken kann.
24:40Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich für diese ganz private Führung heute durch das wunderbare Bergbau und Gotikmuseum in Leogang.
24:48Und ich habe das Gefühl, ich weiß überhaupt nicht mehr, wo der Ausgang ist.
24:52Also, vielleicht könntest du mich noch zurückbringen.
24:54Ungern.
24:56Weil wir eine weitere schöne Madonna im Haus sind.
25:00Oh, das höre ich gern. Also, ich bedanke mich. Vielen, vielen Dank.
25:04Danke, bitte.
25:14Perfekt, vielen Dank.
25:17Jetzt bin ich ganz woanders rausgekommen, gell?
25:20Vielen, vielen Dank für diese wunderbare Führung.
25:22Hat uns Freude gemacht.
25:23Und ich komme wieder.
25:24Auf Wiedersehen.
25:25Für Sie zu Hause geht es jetzt weiter mit der Trachtenmusikkapelle Uttendorf.
25:56Monika Schmidt.
25:58Auf Wiedersehen.
26:11Oh, das ist jetzt mal.
26:15Aber sonst muss sie gehen.
26:16In der believed die Zereignisse nach Thüringen.
26:16Die Zereignisse.
26:16Das ist hier drauf.
26:17Und wir brauchen auch noch mehr.
26:17Und wir brauchen eine Zereignisse nach Hause.
26:22Wir brauchen es so.
26:24Wir brauchen, eine Zereignisse nach Hause,
26:25wir brauchen eine Zereignisse nach überwachen.
30:53That's all.
30:53It's a good job.
30:56You have to do it.
30:57You have to do it.
31:00You have to do it.
31:05Richtung Gipfel und für Sie gibt's derweil Musik vom Duo Teufelsgeiger.
32:00Musik
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32:53Jetzt haben wir's gleich geschafft da, ich sieg schon das Kreuz.
32:58So, das erste Mal auf dem Kitzsteinhorn.
33:04Super.
33:05Gratuliere, Bergheim.
33:07Super, danke fürs Aufentieren.
33:09Sehr gerne.
33:10Perfekt, das hat sich gelohnt.
33:13Wunderbare Aussicht.
33:14Perfektes Wetter.
33:15Da kann man ja megawait schauen.
33:17Markus,
33:18es war ja kein ewig langer Aufstieg aus Kitzsteinhorn,
33:21aber er hat's schon ein bisschen insichtig, oder?
33:23Ja, ein bisschen trittsicher muss man auf jeden Fall sein.
33:25Leicht schwindelfrei sollte man sein und dann geht das ganz gut.
33:29Was beobachtest du als Bergführer?
33:31Welche Fehler begehen die Menschen in den Bergen am häufigsten,
33:33wenn sie unterwegs sind?
33:35Sehr oft haben sie ein falsches Schuhwerk an,
33:37falsche Ausrüstung und dementsprechend falsch vorbereitet
33:41auch in der Turmplanung.
33:43Wetter ist natürlich ein großes Thema,
33:45das sollte man natürlich immer beobachten
33:48und den Wetterbericht ordentlich studieren
33:50und sich dementsprechend auch verhalten,
33:52frühzeitig starten und dann dementsprechend
33:55frühzeitig wieder abbrechen,
33:57sollte sich das Wetter irgendwie anders entwickeln
33:59als vorhergesagt.
34:01So wie heute, auch wenn es nur die knapp 200 Höhenmeter sind,
34:04man darf sich da nicht täuschen lassen.
34:06Man sollte sich vielleicht auch ein bisschen informieren,
34:07wie schaut das Gelände aus, packe ich das überhaupt, oder?
34:09Klar.
34:10Also eine richtige Turmplanung ist auf jeden Fall wichtig,
34:14um ein lässiges Erlebnis zu haben
34:16und dass das Ganze natürlich einen sicheren Rahmen hat.
34:19Und wenn man sich nicht ganz so sicher ist,
34:21dann kann ich nur empfehlen,
34:22dann nimmt man sich einfach einen Bergführer.
34:23Dann kommt man einfach sicher überall rauf.
34:25Ganz genau.
34:26Das macht auf jeden Fall Sinn.
34:27Für die ist das ja wirklich Neuland, steileres Gelände.
34:31Es ist natürlich die Möglichkeit runterzufallen
34:34und wenn man da in einer sicheren Begleitung unterwegs ist,
34:38dann funktioniert das ganz gut, ja.
34:40Markus, eins ist rauf, das andere ist wieder runter.
34:43Das muss man nämlich auch immer berücksichtigen.
34:45Genau, also jetzt haben wir Halbzeit.
34:48Und runter ist heute inklusive, oder, mit dir?
34:51Ja, genau.
34:52Du hast den Abstieg auch gebucht.
34:53Dann springst du wieder runter.
34:53Perfekt.
34:54In dem Fall darfst du vorausgehen.
34:56Okay.
34:57Und ich saß hinten auch.
34:58Perfekt.
34:59Dann packen wir's.
35:03Und begleitet vom Pinzgauer Dreigesang geht's wieder runter.
35:06Aber jetzt erwische der Gefäßregel ausschalten,
35:21Ich kenne dir das kein Wrium für tastes.
35:31There sits my staff, I'll sit there, and I'll sit there.
35:35Alla, lala, lala, lala, lala, lala, lala, lala.
35:41Boy, the orbit's on the side, I'll sit there with my foot.
35:46Alla, lala, lala, lala, lala, lala, lala.
35:54The people have a right, I know it's so far.
35:59Alla, lala, lala, lala, lala, lala, lala, lala.
36:05Oh, what light is my dream, so what falls my feet.
36:10Alla, lala, lala, lala, lala, lala, lala.
36:18It's not so funny, it's really hot, my boy.
36:23Alla, lala, lala, lala, lala, lala.
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37:25It's not so funny, it's really hot, my boy.
37:39Mein nächstes Ziel liegt wieder in Saalfelden am Steinernen Meer.
37:43Exakt 2455 Meter tiefer als das Kitzsteinhorn.
37:49Dort macht Lisa Hirschspichler ordentlich Lärm.
37:52Die junge Holzschnitzerin fertigt grimmige Masken und andere Skulpturen
37:57und ab und zu braucht sie auch die Motorsäge.
37:59Und dabei lässt sie es richtig krachen.
38:07Jetzt bin ich aber gespannt, ob sie überhaupt merkt,
38:10dass ich schon da bin.
38:19Servus.
38:21Da muss ich mich in Acht nehmen.
38:23Wenn man bei der Lisa vorbeischaut, muss man vorsichtig sein.
38:26Hallo, grüß dich.
38:27Servus.
38:28Lisa, ja, erstens mal Überraschung, es ist eine Frau,
38:30die da mit der Motorsäge zugange ist, die Lisa Hirschspichler.
38:34Und Lisa, du machst Holzskulpturen und viele, viele andere Sachen aus Holz.
38:38Seit wann denn?
38:39Angefangen habe ich damit 2015 durch meinen Freund.
38:44Er hat seit 20 Jahren Modals angeschnitten.
38:47Und das hat mich halt fasziniert und irgendwann wollte ich das dann auch ausprobieren.
38:51Und seit 2018 mache ich das hauptberuflich.
38:54Und viele haben ja diesen einen Special Moment,
38:57diesen einen Moment, wo man merkt, das will ich unbedingt machen.
38:59Gab es den bei dir auch?
39:00Da war der Erwin eingeladen zum Holzsymposium in Hinterklemm.
39:04Da bin ich nachher mitgefahren.
39:06Und da habe ich erst nachher zum ersten Mal gesehen, was eigentlich alles möglich ist mit dem Werkstoff Holz.
39:12Und dann habe ich immer ein Mädel gesehen, das mit dem Schnitzeisen ein ganz feines, schönes Gesicht gemacht hat.
39:18Und dann habe ich mir gedacht, okay, das probe ich jetzt auch mal aus.
39:22Und jetzt war da gespart auch, hat mir der Erwin nachher meine ersten Schnitzeisen geschenkt.
39:26Wunderbar.
39:27Ich stelle mir das wahnsinnig schwierig vor, weil es ist ja nicht eine klassische Ausbildung,
39:30sondern man bringt sich ja sehr, sehr viel selber bei.
39:32Wie bist du denn da vorgegangen?
39:34Natürlich braucht man eine Art räumliches Vorstellungsvermögen.
39:38Weil man muss ja wissen, was man wegtut, damit am Ende dann das überbleibt.
39:42Eher was halt die Skulptur werden soll.
39:45Und ja, am Anfang habe ich da doch dann immer relativ lange gebraucht, weil ich halt immer sehr wenig weg
39:51da habe,
39:51dass ich ja nicht zu viel wegdehe.
39:53Besser zu wenig als zu viel wahrscheinlich, gell.
39:55Wann war dann der Moment, als du dich das erste Mal dann auch wirklich mit der Motorsäge herangetraut hast ans
40:00Holz?
40:01Am Anfang habe ich vor zwei Jahren mit einer kleinen Elektrosäge, also richtig mit so einem 20 cm Schwert.
40:07Und dann habe ich mich halt langsam aufgetast.
40:11Und ja, also, heuer immer Brühe habe ich mir meine erste eigene Motorsäge gekauft.
40:16Oh, herzlichen Glückwunsch, oder was sagt man denn da?
40:20Aha, das ist die.
40:21Okay, da gibt es verschiedene Größen dann auch, gell?
40:22Je nachdem, was man macht.
40:23Ja, genau, das ist jetzt extra.
40:24Du, und was fertigst du alles so an?
40:26Das jetzt wird was Größeres, aber was machst du denn sonst noch alles?
40:29Also, angefangen habe ich mit Krampusmasken und dann habe ich weitergemacht mit kleineren Skulpturen
40:35oder auch so Tierköpfe, so Schafkopf oder Wiederkopf.
40:40Je nachdem, was ich gerne hätte oder was ich mir vielleicht irgendwo gerne hinstellen möchte,
40:45kann ich zu dir kommen und meine eigenen Wünsche äußern und du versuchst es umzusetzen.
40:48Wenn ich es ausführen kann, nehme ich einen Auftrag gerne an dir.
40:51Ja, super, Lisa.
40:52Du, dann bedanke ich mich bei dir, dass ich heute bei dir vorbeischauen durfte und sage,
40:56alles Gute, weiterhin viel Erfolg mit dem was machst.
40:58Ja, danke.
40:59Fiati.
41:00Ciao.
41:03Lisa wird ihren Weg erfolgreich weitergehen, da bin ich mir ganz sicher.
41:08Und ich finde es einfach schön, dass sie dieses alte, traditionsreiche Handwerk pflegt und auch weiterentwickelt.
41:14Und wir lassen den Tag jetzt gemütlich ausklingen mit unserem kleinen Abschiedsfest.
41:18Es spielt die Eschenauer Tanzlmusi.
41:27Musik
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41:37Musik
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41:48Musik
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42:09Ja, Sie ahnen es vielleicht schon, es wird Zeit mich von Ihnen daheim und vom Pinzgau zu verabschieden.
42:14Ich fand es sehr schön, dass Sie mal wieder mit mir gemeinsam unterwegs waren und freue mich aufs nächste Mal.
42:19Bis dahin.
42:19Machen Sie es gut. Servus.
42:28Musik
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