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00:001 NDRland 2021
00:05ARD Text im Auftrag von funk
00:11Servus, grüß euch!
00:15Grüß euch!
00:18Ihr seid sehr gut drauf heute.
00:21Sehr schön.
00:22Grüß euch!
00:24Servus und herzlich willkommen am Karlsplatz!
00:28The last episode of The Staffel. I'm glad you all are here today.
00:33Today is the finale. It's sometimes so fast.
00:37And today we're going to break up the house again.
00:40And then we're going to build it again.
00:42Because our topic is today Handwerker.
00:46And of course, of course.
00:49A special of mine has neilich a house built.
00:52From Lego.
00:55Anders kannst du's auch kaum mehr leisten.
00:58Er hat bloß gebrauchte Legos genommen.
01:00Die Originale sind auch so teuer.
01:03Er hat sich sogar noch einen Keller dazu gebaut.
01:06Hat aber dann ein Loch in sein Tisch reinmachen müssen.
01:10Und dann hat er's mir gezeigt.
01:13Hab's bissl besichtigt.
01:15Und dann hat er gesagt, Eva, wie war das eigentlich damals,
01:18als du dein Haus umgebaut hast?
01:20Hab ich gesagt, mal damals, das war vor der Baukrise.
01:24Also da hat mir die Bank dann das Geld noch so in der Schubkorn direkt auf den Bau gefahren.
01:30Und die Zinsen waren bei minus drei Prozent.
01:34War ganz eine andere Zeit.
01:35Das war 2018.
01:39Die Firmen, die haben damals nicht gejubelt, wenn du die mit so einem Auftrag belästigt hast.
01:45Die waren scheißgrantig.
01:47Die sind dann vorbeigekommen, aber bloß so gegen ihren Willen.
01:50Und dann haben sie einen Schraubschlüssel ins hinterste Eck vom Rohbau gelegt.
01:54Und dann sind sie wieder gefahren und haben dir die Rechnung geschickt.
01:57Die hast du nie wieder gesehen.
01:58Aber der Bau, der hat ihnen gekehrt.
02:01Der Bau, der war dann in dem Moment wie so ein Gnedel, auf den sie drauf gespuckt haben.
02:08Die Leute mit Geschwister wissen nicht, was ich meine.
02:11Weil da siehst du nie wieder irgendeine Fremdfirma auf so einem Bau,
02:15wenn da hinten irgendein Schraubschlüssel von einer anderen Firma liegt.
02:18Das ist ja nicht blöd.
02:19Und mein Freund, der war dann ganz irritiert.
02:22Der hat dann zu mir gesagt, ja ist da damals so viel gebaut worden.
02:26Das war doch saudeuer.
02:28Wie habt ihr das gezahlt?
02:30Hab ich gesagt, bah.
02:40War hinter der Schupfer.
02:42Nein, das war vor der Pandemie.
02:47Das war halt noch günstiger.
02:48Und da hast du bloß eine Niere verkaufen müssen, wenn du eine Küche wolltest.
02:53Keine zwei.
02:54Wie heute.
02:56Und wenn die Handwerksfirmen wirklich einmal vorbei gekommen sind,
03:00dann hat man sie halt so auf ihre kreativen Ideen einlassen müssen.
03:05Du warst ja froh, dass sie überhaupt da waren.
03:07Und ich wollte zum Beispiel beim Wohnen im Wohnzimmer, wollte ich Kiefer lackiert,
03:11gekriegt habe ich halt Eiche Rustikal.
03:15Aber ist egal.
03:15Ich meine, die Handwerker muss das gefallen.
03:20Aber, ich meine, Beschwerden haben da eh nichts gebracht.
03:22Du hast es akzeptieren müssen damals.
03:24Du warst, wie gesagt, froh, wenn die da waren.
03:27Und die sind ja dann auch mit so einem Selbstbewusstsein da auf diesem Bau gestanden.
03:32Pulli-Engelbert Strauß, Hosen-Engelbert Strauß, Rolex-Engelbert Strauß.
03:47Also einen Rest habe ich jetzt nicht vorbereitet, das ist noch eine Baustelle.
03:50Ja, danke.
03:51Also, jetzt kommen wir nämlich zu der Sendung, zum Rest.
03:56Und da haben wir heute wunderbare Leute.
03:58Wir haben das Bussi-Bankerl.
04:00Wir haben Überraschungen wieder vorbereitet.
04:02Wir haben lustige Spiele und einzigartige Gäste.
04:05Zum Beispiel haben wir heute die größte Hoffnung des deutschen Politikjournalismus, Eva Schulz.
04:13Applaus
04:17Aber vorher kommt noch ein Mann, der immer zu Zeiten, die ich letzten Endes bloß vom Hören sagen kann.
04:27Wer das ist, das sagt uns heute wieder der sprechende 80er-Jahre-Pulli Dr. Rolex.
04:33Meine Damen und Herren, Anschnallen, Wecker stellen und den Humor auf Anschlag.
04:39Denn die Bayern 3 Geheimwaffe gegen Schläfrigkeit, Sebastian Winkler, spaßt sich jeden Morgen in die hundemüden Ohren seiner Untergebenen.
04:47Doch er will noch mehr.
04:49Der Masterplan?
04:50Zusammen mit seinem Komplizen Simon Pierce treibt er uns jetzt auch noch abends zum Lachweinen.
04:57Ein geschickter Winkler-Zug.
04:58Und damit gebe ich an die Frau zurück, die immer ausschläft, wenn er gesendet wird.
05:04Applaus
05:04Meine Damen und Herren, Sebastian Winkler, der Imperator des Morgens.
05:12Applaus
05:15Applaus
05:28Applaus
05:29Das ist eigentlich so, oder?
05:30Darf ich das?
05:31Ja, Reile, du hau dich her, ich verstehe das total.
05:34Du, Sebastian, wann gehst du ins Bett?
05:37Um 7 lasse ich mich von meinen Kindern ins Bett bringen, dann lesen sie mir noch was vor.
05:42Sie lesen da was vor?
05:43Genau, dann frage ich, ob ich noch ein bisschen kuscheln darf und dann ...
05:45Nee, war wirklich so.
05:46Zwischen 7 und 8 versuche ich zu schlafen.
05:49Zwischen 7 und 8?
05:50Ja.
05:51Das heißt, du räumst nie Küche auf?
05:53Das stimmt.
05:54Das stimmt tatsächlich.
05:55Aber ich koch davor.
05:56Ja, weil das mach ich immer am 9.
05:59Du kochst davor.
06:01Also, ab 11 Uhr nimm es mir vor.
06:04Und so richtig schlafen tue ich dann meistens um 2 Uhr.
06:07Wirklich?
06:08Ja.
06:08Da steh ich 2 Stunden später schon wieder auf.
06:10Du stehst um 4 Uhr auf?
06:12Mhm.
06:12Gott.
06:13Gott.
06:14Ich muss ja um 8 Uhr auf die Nacht topfit sein.
06:17Das ist mei Zeit.
06:19Und dann kannst du ja so schnell nach der Arbeit nicht wieder einschlafen.
06:22Ich muss ja auch den Kasten Bier wegdringen, der im Backstage steht.
06:26Das mach ich ja jetzt nach der Sendung um 9.
06:28Ah ja.
06:30Das versteh ich.
06:32Sehr laut.
06:36Du bist ja auch in einem Theater aufgewachsen.
06:39Du bist ja ein Bühnenkind.
06:41Dein Papa hat die Drehleiter gemacht in München.
06:44Hast du irgendwann mitgekriegt, dass ein Leid geben,
06:47die nicht sehr lange Monologe führen?
06:49Also, war dir das bewusst?
06:51Weil das war ja schrecklich.
06:52Ich mein, du bist abends zu deinen Eltern gekommen
06:54und da waren Künstler und Künstlerinnen und haben gelabert.
06:58Und unter der Zeit in der Schule.
06:59Ich stell mir das anstrengend vor.
07:00Auch wieder Lehrer.
07:01Wie du sagst, im Theater aufgewachsen.
07:03Die Drehleier, das war irgendwie mein zweites Wohnzimmer.
07:06Ich fand das immer so, deswegen fand ich es jetzt auch wieder cool.
07:07Hinter den Kulissen hat mich immer total begeistert.
07:10Und dann die Lichter und was da rumsteht und so weiter.
07:13Und es waren eher so Therapie-Sessions.
07:16Also, da war ich ja noch in der Schule.
07:18Und am Wochenende, Gott sei Dank, durfte ich dann immer hin.
07:20Und dann saß man da mit so Größen wie, keine Ahnung,
07:22Sigi Zimmerschied, Helmut Schleich.
07:25Und die haben sich dann, wie du, an Karsten Bierneig gestellt.
07:28Und ich saß da.
07:37Ich sag immer Drehleiter, Drehleier.
07:39Hast du Drehleiter gesagt?
07:40Drehleier.
07:41Ja, das hat irgendwie ein Freund von meinem Papa, hat so eine Drehleier gespielt.
07:44Und er hat sich gedacht, ich weiß keinen Namen mehr und ich mir das.
07:47Ah, sehr gut.
07:48Und dann bist du ja auch relativ früh mit zwölf zum Fernsehen gekommen.
07:52Wie ist dann das gegangen?
07:53War das dann, dass der Papa gesagt hat, komm, jetzt mach mal was Gescheites, geh zum Fernsehen,
07:57werd Schauspieler?
07:58Nee, das war, also das war ja Schauspiel.
08:02Da war, ich war damals im Chor, also noch Sopran gesungen quasi.
08:07Dann hat der BR mit der ARD eine Serie gemacht, die Sängerknaben hieß die.
08:12Über halt die Freundschaften in so einem Internat.
08:15Und dann haben die halt in Chören gecastet.
08:17Es war früher im Fernsehen so, rote Haare, wen er nicht spielt, den?
08:22Boris Becker.
08:23Na.
08:26Bösen.
08:26Ach, den Bösen.
08:27Ja, Rothaarige waren immer der Böse.
08:29Weil die den Teufel gesehen haben.
08:30Das ist der Teufel, genau.
08:31Aber du hast ja zusammengerottet mit den anderen Rothaarigen dieser Welt.
08:36Du hast mit Ed Sheeran...
08:37Ja.
08:39Das ist auch ein Böser.
08:40Genau, das ist auch der zickste Show.
08:44Mit dem hast du den Club der Rothaarigen gegründet.
08:47Wie ist denn das zugegangen?
08:49Der ist mal zu uns gekommen zu Bayern 3, wo er noch dieses, da war er noch unbekannt, A-Team
08:54dieses Lied rausgebracht hat.
08:56Dann hat er mir mal...
08:57Da war der noch umgänglich oder halt noch zugänglich.
09:00Da hat er gesagt, komm, wir haben gewartet, weil irgendwie Technik noch eingerichtet werden musste.
09:04Komm, wir schauen mal schnell ins Studio.
09:05Kennst du dieses Video?
09:06Und dann hat er so ein Video gezeigt von einem Rothaarigen, der so in die Kamera schreit, wir haben schon
09:10Seelen, wir Rothaarigen.
09:11Also der kannte das auch, dass das so über Rothaarige ein bisschen quasi gehatet wurde damals.
09:17Und dann haben wir uns Jahre später wieder gesehen und da war er schon ein wenig bekannter.
09:21Und dann habe ich ihm so eine Urkunde mitgebracht und habe gesagt, hey, wir müssen zusammenhalten, wir gründen jetzt den
09:25Red Hat Club.
09:27Und dann war das der Rothaarigen Club.
09:29Und der hat unterschrieben.
09:37Seid ihr zwar die einzigen Mitglieder oder wer ist da noch dabei, Pippi Langstrumpf?
09:41Muss ich leider sagen, wir sind die einzigen zwei bisher.
09:45Aber heute könntest du noch eine aufnehmen, weil später kommt Eva Schulz, die hat auch rote Haar.
09:48Perfekt.
09:49Ich habe sicher irgendwo eine Urkunde, die habe ich immer dabei.
09:52Perfekt.
09:53Das ist ideal.
09:54Du hast jetzt diese Show mit dem Simon Pearce, das ist eine Sketch-Comedy.
10:01Also ich finde, das hat ja beim BR-Fernsehen eine wahnsinnige Traditions-Sketch-Comedy.
10:05Muss man nochmal an Herbert und Schnipsi denken und an den Kanal verteilen.
10:09Wie seid ihr da draufgekommen, Sketch-Comedy zu machen?
10:12Der Name ist Papas.
10:14Papas, genau.
10:15Also bayerisch für Väter.
10:19Und wie ist Doddy Dickumann?
10:22Der Simon und ich kennen uns schon lange über Synchronsprechen, das machen wir ja beide.
10:26Und dann hatten wir irgendwann unsere beiden Kinder in der gleichen Kita, ohne dass wir es wussten.
10:31Und dann haben wir die immer zusammen abgeliefert, sind zusammen nach Hause gegangen und haben uns ausgetauscht,
10:38sage ich es jetzt mal so.
10:39Und haben uns halt ein bisschen über unsere Kinder unterhalten und dann halt, Simon ist ja auch ein Lustiger,
10:43haben wir immer ein bisschen gescherzt.
10:44Und dann kam man auf die Idee, hey, da haben wir so viele Ideen, was man da Lustiges draus machen
10:48könnte.
10:49Und lass doch da eine Sketch-Comedy draus machen.
10:51Und ja, das hat geklappt.
10:53Sehr toll.
10:53Ja, wunderbar.
10:55Das kommt ja jetzt im Anschluss dann.
10:56Also ihr habt den selben Sendeplatz wie wir.
10:59Wir haben hier ja schon was da.
11:01Wollen wir mal reinschauen?
11:02Ich finde es nämlich sehr amüsant.
11:03Ein Ausschnitt aus Papas.
11:05Wir sind in einem Wartezimmer beim Arzt, ja?
11:08Kamera schwenkt lang, man sieht Patienten, eine blättert in der Zeitung.
11:12So.
11:12Einer ist schwarz.
11:14Und dann kommt die Ärztin rein und sagt, Aya Bonga Muka Nasi.
11:19Mukua Nasi.
11:23Mukua Nasi.
11:25Ja, ja, das bin ich, Entschuldigung.
11:33Christian M Kokoroho.
11:37It's actually just a problem.
11:41Hello?
11:41Hello.
11:50Stop, a bit of a bit of a bit between the Ebenen, right?
11:53Herr Höcke.
12:06Greifst du ja auch nicht nur vordergründig lustige Themen an,
12:10sondern, wie man sieht, auch ein bisschen Kontroversen?
12:12Es gibt eine Rahmenhandlung, wo Simon und ich quasi wir selber sind.
12:16Ja.
12:16Halt abgeändert und ein bisschen überspitzt.
12:18Und man springt dann halt immer wieder in Sketche,
12:20wenn wir uns über irgendwas unterhalten.
12:22Und da das Themen sind, die den Simon beschäftigen
12:25und auch immer wieder leider treffen,
12:28war uns das ganz wichtig, dass sowas auch stattfindet.
12:30Ja.
12:31Das kann ich gut.
12:40Ja.
12:40Möchtest du mit mir ein Spiel spielen?
12:41Ja, klar.
12:42Ich hätte da nämlich so ein eigenes Karten.
12:43Ja.
12:44Du mal.
12:46Und zwar kannst du jetzt irgendeine sehen.
12:48Dann nehme ich die ganz unten.
12:50Muss ich es halten.
12:52Scharade.
12:53Wir spielen Scharade.
12:54Sehr gut.
12:54Hast du Lust?
12:59Das machen wir da.
13:00Das fällt mir gerade ein.
13:01Darf man gar nicht hierbleiben.
13:02Da müssen wir uns bewegen.
13:05Scharade funktioniert ja so.
13:06Einer von uns, jetzt erst einmal du,
13:08hat einen Kopfhörer auf und hört ein weißes Rauschen.
13:11Okay.
13:11Ganz laut.
13:12Der hört man nix.
13:13Wir hier im Studio hören ein Lied.
13:15Und ich muss dir, wie in der Scharade,
13:18dieses Lied pantomimisch vormachen.
13:20Okay.
13:20Du hast 30 Sekunden zum Erraten.
13:22Wenn du es richtig hast, mach ich so.
13:23Wenn du es falsch hast, mach ich so.
13:25Genau.
13:26Setz dich auf.
13:30Schwer.
13:34Kleine Nachtmusik.
13:37Eine Bombe.
13:43Sexbomb.
13:48Super.
13:49Voll gut.
13:52Ich bin schon ein bissel geübt.
13:53Ja, das merkt man.
13:56Das war gut.
14:02Esel, Hase, Reh, Bambe, Hirsch, Kuh, Hund, Hund.
14:10Weißnichthund.
14:11Äh, who let the dogs out?
14:14Ja.
14:15Ja.
14:29Crying.
14:30Crying.
14:30Weinen.
14:32No woman, no cry.
14:33Ja.
14:34Ja.
14:36Super.
14:37Sehr gut.
14:38Sehr gut.
14:39Sehr gut.
14:40Das hätte man nie irgendwas anders gemacht.
14:42Ja.
14:48Wie heißt das nochmal?
14:50Äh, wie?
14:52Tränen lügen nicht.
14:54Ja, Tränen.
14:54Weinen.
14:56Weine.
14:57Du weinst.
14:58Äh, lächer bin ich.
15:00Äh, Tränen.
15:01Tränen.
15:02Tränen.
15:04Tränen lügen nicht.
15:05Ja.
15:08Oh.
15:10Sorry.
15:18Nur die Hänen.
15:22.
15:31Baby, baby, but ...
15:37Frieren, äh, kalt?
15:40Ice-ice, baby!
15:41Yes!
15:47But I'm going to ask you what it is for the first time.
15:51That was the dance.
15:52I knew what I did.
15:54I understand.
15:56Thank you Sebastian.
16:00You were a wonderful guest.
16:07Now we're going to my next guest.
16:09The guest with her must be Maischberger & Co.
16:12Who that is?
16:14That's our colleague Dr. Rie Lex.
16:19Ladies and gentlemen,
16:21here comes a woman,
16:24who started more formats than other people.
16:28Eva Schulz.
16:30She speaks with politicians as a neighbor
16:32and moderates,
16:34how other people drink Espresso.
16:35She is a little hot.
16:39And if there is no one,
16:40there is no three questions
16:43and really Ahnung.
16:45And so I'm going back to the other Eva,
16:48the better researches.
16:50Ladies and gentlemen,
16:51Bühne frei für die Frau
16:52bei der Information.
16:54Heute gehört Eva Schulz.
17:11Es war schön, dass du da bist.
17:13Wie findst du in toys?
17:18Je acordes!
17:21I don't know yet, but I have a good Rothaarigen-Quote.
17:25That's very seldom that other Rothaarige or other Evas are.
17:28Yes, it was very important to us, that we were just straight Rothaarige.
17:34Represent.
17:35That's very important.
17:37Eva, you were already in the business.
17:41You were already at the beginning of your first episode.
17:46How did you started?
17:49I didn't moderated, but I was a reporter.
17:53That was cool.
17:54That's pretty cool.
17:56That you're paying for the neugiering of being.
17:59And to learn to meet people, to go to places where others can't go.
18:03That was great.
18:05And then I was like, I don't want to do anything else.
18:08You're also doing Deutschland3000.
18:10That's a podcast where you have a good time with a person.
18:16And there you go deep into the lives of people.
18:20What makes you so fun to interview them?
18:23I think it's really nice, if you can do it.
18:26One hour is a really long time.
18:28And then I can meet people from there,
18:35and I'm not only a single time with them.
18:36I'm going to meet them.
18:37I'm going to meet them.
18:37I'm going to meet them all day.
18:39I'm going to meet them all day.
18:40That's a huge privilege.
18:42And then I find it always great to try to try to find different Farben
18:46or different things in this conversation.
18:48So that it's fun and fun and fun, but also fun and fun.
18:50And often people have already experienced something that's not just fun.
18:55And then I'm going to meet them all day and then I'm going to meet them all day.
18:58And that's what I find.
18:59Very good.
19:00Thank you very much.
19:04Thank you very much.
19:04Du wirst ja gerade junge Leute für Politik begeistern.
19:06Das ist ja so ein bisschen dein Ziel.
19:09Warum denkst du...
19:09Begeistern ist schwer.
19:10Okay.
19:11Aber zumindest mal interessieren.
19:13Oder so.
19:14Oder hallo, das ist Politik.
19:16Also das muss man gar nicht.
19:18Also man kommt dann so schnell mit dem Zeigefinger daher,
19:20wenn man so sagt, ihr misst euch jetzt aber für die Politik.
19:22Sondern, also das finde ich, wird auch immer unterschätzt,
19:24dass junge Leute sind total politisch.
19:26Die interessieren sich auch dafür.
19:28Es wird nur oft für sie...
19:29Also erstens, die Politiker wissen nicht, wie sie sprechen.
19:32Ja.
19:32Das geht ja auch anderen Generationen so, dass sie manchmal denken,
19:34oh, ist das langweilig, was die von sich geben.
19:36Oder einfach so dröge.
19:37Und dann wird es auch journalistisch oft nicht gut für die aufbereitet.
19:41Ja.
19:41Und das möchte ich einfach nur ändern.
19:42Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, dass Leute unpolitisch sind.
19:45Ja.
19:46Das finde ich auch.
19:53Fühlst du dich da ein bisschen als Übersetzerin quasi auch?
19:56Also so ging es mir im Journalismus immer.
19:59Ich habe immer das Gefühl gehabt, ich muss es jetzt so schreiben,
20:01dass es auch jemand in Niederbayern oder in der Oberpfalz am Land versteht.
20:04Ja.
20:05Ja, wirklich.
20:06Fühlst du dich also eher so in dieser Übersetzungsarbeit?
20:08Total.
20:09Also ich finde, Übersetzung ist auch ein schönes Wort dafür,
20:11weil natürlich...
20:12Also es hat ja auch Gründe, warum Politiker und Politikerinnen so sprechen.
20:15Zum Beispiel, dass auf Social Media oft nur Ausschnitte verwendet werden.
20:20Da werden sie komplett aus dem Kontext gerissen und davor wollen sie sich verwahren.
20:23Oder gerade so Amtsträger wie damals Olaf Scholz, als er noch einen Amt hatte,
20:27müssen sich ja auch diplomatisch total gewählt ausdrücken.
20:30Aber das macht es für uns dann halt super schwer.
20:32Und da finde ich es schon schön, wenn man als Journalistin diesen Beitrag leisten kann,
20:35zu sagen, okay, was er eigentlich sagen wollte mit diesem langen Satz ist,
20:39wir komprimieren das mal und deswegen sagt er das jetzt nicht anders und so weiter.
20:42Ja.
20:43Ja, das verstehe ich.
20:44Ich habe gelesen, du hast schon immer komische Hobbys gehabt.
20:49Was kommt jetzt?
20:51Du hast irgendwie mit neun Jahren schon irgendeine Programmiersprache gekonnt.
20:56Ja.
20:57Hast du eher wenig Freunde gehabt.
20:59Dazu sagen, du hast...
21:04Also Frau Frey-Faltermeid, das ist ja jetzt auch Klischees, in die man hier reingeht.
21:08Also als ob...
21:09Wir waren in Bayern natürlich.
21:10Außerdem in heutigen Zeiten, weißt du wie, also heutzutage, damals war das noch anders,
21:15aber heutzutage als Informatiker oder jemand, der Programmiersprachen sprechen kann,
21:18musst du in Teams arbeiten, weil die Herausforderungen, vor denen diese Leute stehen,
21:22wirklich groß sind.
21:23Die kann man fast gar nicht mehr alleine, außer mit KI.
21:25Das ist jetzt wieder anders.
21:25Aber deswegen müssen die jetzt auch teamfähig sein.
21:27Das war lange nicht so.
21:29Ich weiß gar nicht mehr, was es war.
21:30Aber ich wollte eine Website machen und dann hat mein Vater gesehen,
21:32dass ich so in Paint, damals in Windows, mir eine Website gemalt habe.
21:36Ja.
21:36Und dann hat er gesagt, ja so funktioniert das nicht und hat mir halt so ein Buch gekauft.
21:39HTML für Kids.
21:40Und dann habe ich HTML und ich wusste auch noch nicht, was Copy-Paste ist.
21:44Und ich habe auch viel zu spät entdeckt, dass da hinten eine CD-ROM drin war.
21:47Und das heißt, ich habe diesen Quelltext aus dem Buch immer von Hand abgetippt
21:51und habe deswegen auch wirklich gut HTML gelernt, bis ich diese CD-ROM entdeckt habe.
21:55Aber ich hatte dann Freunde im Internet.
21:58Ja.
21:59Also du bist doch eher ein Nerd, würdest du sagen.
22:05Also, ich finde das nichts Schlechtes.
22:10Du wohnst jetzt in München, hast du einen Kulturschock?
22:13Oder was sind die Sachen, die zum härtesten waren, als du nach Bayern gekommen bist?
22:17Ich muss mich natürlich auf den Dialekt einstellen.
22:19Also, insbesondere am Anfang.
22:20Ich hatte direkt zum Einzug einen Wasserschaden.
22:22Echt?
22:22Das war eine tolle Begrüßung.
22:24Danke, München.
22:25Apropos Handwerker.
22:26Das ist heute unser Sendungsthema.
22:27Sehr gut.
22:28Genau.
22:28Und dieser Handwerker war, glaube ich, sehr kompetent.
22:30Aber wir hatten ein absolutes Sprachproblem.
22:33Und der kam, glaube ich, aus dem Umland.
22:34Und ich habe nur jedes dritte Wort verstanden.
22:36Und es tut mir wirklich leid.
22:37Ich finde das schön, Dialekt.
22:39Aber ich habe nur jedes dritte Wort verstanden.
22:40Er hat aber nicht verstanden, dass ich ihn nicht verstehe.
22:42Und ich habe dann einfach immer nur genickt.
22:43Also, machen Sie weiter.
22:44Und einmal hatte er sich so grob in so einem 3-4-Stunden-Zeitfenster angekündigt.
22:49Und ich habe gerade mit meinen Eltern in Westfalen telefoniert.
22:52Und dann habe ich gesagt, Leute, wer kommt jetzt?
22:54Und ich habe dann das Handy angelassen und mir so in die Tasche gesteckt und gesagt,
22:58ihr müsst mir nachher sagen, bin ich doof oder versteht ihr den auch nicht?
23:00Und dann kam er und ging so.
23:04Ich kann es nicht mal nachmachen.
23:05Du kannst wahrscheinlich das nachmachen, wie so jemand spricht.
23:07Also, ihr war ein Handwerker, der immer so ...
23:10Ja, genau.
23:11Und dann holt er sowas raus und zeigt was und misst was.
23:14Und ich so, mhm, mhm.
23:15Und dann ging er wieder.
23:16Und irgendwas war repariert.
23:17Und dann bin ich wieder dran und habe gesagt, Mama, hast du was verstanden?
23:19Und sie so, kein Wort.
23:20Und dann war ich so, okay, wenigstens bin ich nicht.
23:23Ja, hapfer.
23:28Was ist das bei dir?
23:29Du bist ja viel im Netz.
23:32Wie nutzt du ...
23:34Stark, Eva.
23:35Im Netz.
23:37Also, sorry.
23:41Wir Nerds.
23:42Wir Nerds.
23:42Wir sagen nicht im Netz.
23:44Was sagt ihr?
23:44Aber im Bayerischen Rundfunk sagt man im Netz.
23:46Im Netz.
23:47Checken Sie auch unsere Facebook-Seite.
23:49Im Netz.
23:50Im Netz unterwegs.
23:51Im Netz.
23:51Im Netz unterwegs.
23:52Backst du das?
23:53Also, ich back das nicht.
23:55Wie schaffst du es, diese Meinungen zu verarbeiten und so?
23:58Weil du kriegst ja wahrscheinlich zu Deutschland 3000 auch ungefähr 3000 Meinungen pro Folge.
24:05Kriegst du das gut gebacken?
24:08Schon.
24:09Ich weiß gar nicht.
24:09Ich finde, es ist ja auch immer so ein guter Seismograph davon, wie Leute so ticken.
24:13Aber manchmal rasten sie ja auch völlig aus.
24:16Und dann mache ich mir manchmal auch so einen Spaß drauf.
24:17Also, neulich hat jemand mich kritisiert und dann wirklich ...
24:20Also, eigentlich eine Kritik, wo ich dachte, ja, da würde ich jetzt sachlich darauf antworten,
24:23wenn du nicht du Bitch und Arschloch da drunter geschrieben hättest.
24:26Und dann habe ich halt geschrieben, vielen Dank, mit dieser Kritik werde ich mich sehr gerne
24:28konstruktiv auseinandersetzen.
24:30Also, das passiert manchmal, da muss man, glaube ich, irgendwie so ein Fell für entwickeln.
24:34Oder, also ich bewundere auch Leute, die einfach gar keine Kommentare mehr lesen und einfach
24:38weitermachen.
24:38Das kriege ich nicht hin.
24:39Ich bin dann schon immer verführt, dann doch nochmal so ...
24:41Ah, na doch.
24:41Ich habe das jetzt alles abgeschalten und der einzige Hasskommentar, die ich irgendwie zulasse,
24:46ist von meiner Mama.
24:48Ich rufe die dann an und sage, Mama, wie war ich angezogen?
24:51Und sie sagt, na, du hast furchtbar ausgeschaut.
24:54Hast du schon mal Siegfried und Scheu getroffen?
24:58Nee, da frage ich mich ja immer, reden die überhaupt oder wackeln die nur?
25:02Das kann man jetzt sehen, weil ich war nicht bei Siegfried und Scheu.
25:06Und wie das zu Ende gegangen ist und was da passiert ist in der Stadthalle in Neusees,
25:13das werden wir jetzt sehen.
25:16Leute, ich bin alleine zu meiner Mutter und ich wünsche mir so oft, ich kann zaubern.
25:22Und genau deswegen bin ich heute in Neusees und treffe Siegfried & Joy.
25:26Und da freue ich mich jetzt drauf für ein Schnitzel.
25:28Schauen wir mal.
25:36Und da freue ich mich auf.
25:40He was gone with the wings, but it's all coming back to me.
26:10He was gone with the wings, but it's all coming back.
26:40I have a dream.
26:42I would like to give you a trick.
26:44What's that?
26:47Fangts schon!
26:56Kennst du einen bayerischen Zauberspruch?
26:59Ähm ...
26:59Zappalot.
27:01Der Trick ist ganz einfach.
27:03Kannst du das mal probieren?
27:08Möge der Zaubermitte sein.
27:14Ding, ich bin ein Scheiß!
27:25Ich hab da was vorbereitet.
27:27Willst du die von mir verzaubern lassen?
27:29Auf jeden Fall.
27:30Also ich bin's natürlich schon.
27:31Okay, jetzt warte mal.
27:32Ich muss hier kurz ...
27:33Du darfst nicht hinschauen.
27:36Ich muss mich bloß vorbereiten.
27:37Ich muss ein bisschen meine Finger warm machen, weil ich jetzt Zauberin bin.
27:40Moment.
27:42Siehst du, das ist ein ganz normales ...
27:44Eva, jetzt darfst du wieder schauen.
27:46Das ist ein ganz normales Tuch.
27:48Also kein doppelter Bund.
27:49Nix.
27:51So.
27:52Zim salabim, zim salabim.
27:54Warte mal.
27:55Also mein Zauberspruch ist sapalot.
27:57Oh.
27:58Sapalot, sapalot, sapalot, sapalot.
28:02Wow!
28:09Schon krass, oder?
28:10A star is born.
28:12Ich find's magic.
28:14Hast du, hast du Lust auf einen weiteren, hast du gecheckt, wie ich's gemacht hab?
28:17Nicht, oder?
28:18Nein, natürlich nicht.
28:19Das war jetzt ...
28:20Ja, extra für die, dass du nachzaubern kannst.
28:25Jetzt warte mal.
28:31Das ist ein ganz normales Buch.
28:34Ich seh's.
28:35Es ist ... Buch.
28:38So.
28:40In diesem Buch ...
28:43Viele weiße Seiten.
28:45Es sind viele weiße Seiten.
28:46Okay, jetzt pass auf.
28:48Sapalot.
28:50Nein!
28:59Stark.
29:00Ich dachte kurz, es wär in der CD-ROM drin.
29:06Wunderbar.
29:06Äh, Eva, ich freu mich, dass du da warst.
29:09Vielen Dank.
29:09Vielen Dank.
29:10Es hat Spaß gemacht.
29:12Dankeschön.
29:12Eva Schulz, meine Damen und Herren, merkt mich, dass ich dieses Gesicht ...
29:16Ich hab ein Glück gehabt.
29:18Eva Schulz.
29:25Ja, und jetzt wird's leider wieder traurig.
29:28Jetzt geht's um die Liebe.
29:32Wir wollen Singles verkuppeln und somit die Basis für eine gute Paartherapie legen.
29:37Dafür haben wir Fachpersonal geholt, und zwar die charmante Sophie Gron von Bayern 3.
29:42Die ist auf die Duld in Regensburg gefahren, weil wir wissen, da sind die ganz Verzweifelten.
29:54Die Suche nach der ganz großen Liebe hat endlich ein Ende.
29:58Wir suchen hier ein Herzteil fürs Herzteil.
30:00Es wird extra romantisch.
30:01Wir brauchen ein Perfect Mensch.
30:06Auf unserem Bussi-Bankerl heute mit ...
30:08Sophie.
30:09Und?
30:10Paula.
30:11Und wir suchen aber für dich, Sophie, gell?
30:13Ja, genau.
30:13Ich bin 22, ich komme aus München, und ich studiere gerade Informatik und Design.
30:21Informatik und Design?
30:22Okay, schon mal spannend?
30:24Ja, voll.
30:24Also mit Coden und so, Programmieren halt.
30:27Wie würdest du Sophie beschreiben?
30:29Verkauf sie mir!
30:30Sophie ist hübsch, Sophie ist lustig, Sophie ist immer für einen da.
30:35Sophie hat immer liebe Wörter für einen.
30:37Also ihr kennt Sophie seit der 5. Klasse, wenn ihr Typ war, dann ihr da Sophie immer.
30:42Wie würdest du dich denn selbst beschreiben?
30:44Ich mache jeden Spaß mit.
30:46Also ich habe kein Schamgefühl.
30:50Ich mache voll gerne auch so Comedy-Street-Tiktoks und so weiter.
30:55Mega!
30:56Heißt du, ballerst auch all deinen Humor raus in die Welt?
30:59Ja, voll.
31:00Wie sieht dein Traummann aus?
31:02Blond.
31:03Blond.
31:04Okay, das ist das einzige was zählt, sei blond.
31:07Blond und groß.
31:08Ich stehe total auf Milch-Bubis, also ohne Bart.
31:13Ich mag gerne so Jawline, also so markanten Kiefer.
31:17Aber er sollte auch nicht zu jung aussehen.
31:20Okay, Milch-Bubi aber nicht zu jung?
31:23Ja.
31:24Genau.
31:25Oder haben wir auch noch so charakterlich Sachen, die gut wären?
31:30Bierbaum kratzeln.
31:31Bierbaum kratzeln.
31:32Okay, wir kommen der Sache näher.
31:34Blond, groß, Bierbaum kratzeln.
31:36Genau, ja.
31:37Was ist denn so eine klassische Red Flag, die dir einfach nicht ins Haus kommt?
31:40Wenn er nach Malle Urlaub mit den Jungs macht.
31:43Ei.
31:45Ja, okay, verständlich.
31:47Malle Urlaub mit den Jungs ist nicht drin, sorry.
31:51Ich bin die Sophie, ich bin 22 Jahre alt, komme aus München und studiere Informatik und Design.
32:00Du bist blond, möglichst groß, kannst auf einem Bierbaum hochkratzeln und hast einfach auch einen guten Humor.
32:06Dann könntest du vielleicht das perfekte Match der Traummann für Sophie sein.
32:12Dann meldest du dich am besten jetzt direkt hier bei uns.
32:15Und vielleicht läuft da bald was mit der Sophie, gell?
32:17Ja, sehe ich auch so.
32:20Ja, wer kenne ich nicht den Bierbaum?
32:24Wer die Sophie kennenlernen will, der schreibt unter diesem Link auf der Webseite von Bayern 3.
32:31Und wir können dann auf die Social Media Kanäle schauen und schauen, ob irgendjemand auf dem Bierbaum rauf, runter gegangen
32:36ist, wie das ausgegangen ist.
32:38Ja.
32:39So, ich muss sagen, ich hab bisher einen hervorragenden Abend.
32:42Soll ich vielleicht nochmal den neuen Trick machen, den ich gelernt hab?
32:45Will das nochmal irgendwie machen?
32:50Das ist unser Überraschungssignal.
32:54Okay.
33:07Oh, das ist schön.
33:10Wahnsinn.
33:11Das ist Nils Frehberg, meine Damen und Herren.
33:14Das ist mein absoluter Lieblingsmusiker.
33:17Das ist ja verrückt von der Redaktion.
33:18Schön, dass du da bist.
33:19Ich danke für die Einladung.
33:21Ja, sehr schön, Nils.
33:23Was machen wir denn jetzt?
33:25Wir trinken gleich Alkohol, glaube ich.
33:27Es wurde mir geflüstert.
33:29Ja, genau.
33:31Wo möchtest du denn sitzen, Nils?
33:32Oder sollen wir uns jetzt hinsetzen?
33:34Ja.
33:34Du zuerst, ne?
33:35Okay, danke schön.
33:36Da dich, komm mal.
33:37Oh, danke schön.
33:37Also, bitte.
33:42Und ich find's faszinierend, dass ich jetzt mit dir beim Candlelight-Dinner in meinem Studio
33:46sitzt.
33:46Du kannst kommen.
33:47Ja.
33:48Wem ist es unangenehmer, dir oder mir?
33:50Äh, ich schenke erst mal ein.
33:52Ja, genau, dann wird es.
33:53Das ist eine sehr gute Antwort.
33:55Genau.
33:55Du kommst ja aus Hamburg, bist jetzt direkt hergefahren.
33:58So ist es.
33:59Ja, einfach zu uns.
34:00Und wie ist das für dich in Bayern?
34:02Du bist ja da auf Tour.
34:03Was mach ich einfach?
34:04Stopp, ne?
34:05Mach einfach rein.
34:06Ich glaube, ich kann mir jetzt beide brauchen.
34:08Gut.
34:09Das ist natürlich nur Traubensaft.
34:13Sonst kriegen wir wieder Zuschriften.
34:15Also, Prost.
34:16Nee, ist ja erst mal schön, dass du da bist.
34:17Cheers.
34:22Oh, das ist ein sehr guter Jahrgang.
34:25Du, also ich habe jetzt hier so Fragen von meiner Redaktion gekriegt.
34:29Ähm, ich muss sagen, wie ich auf Nils Friebert komme, es war in der Pandemie.
34:32Ich kannte vorher schon ein Lied von dir.
34:35Das heißt, ich würde dir helfen, eine Leiche zu verscharen, wenn es nicht meine ist.
34:39Das ist vom Liedtitel her, würde ich mal sagen, das allerbeste, was ich jemals gehört habe.
34:44Äh, in was für einer romantischen Situation hast du denn das gedacht?
34:48Ja, also, du nimmst es vorweg.
34:50Es ist tatsächlich ein Liebeslied.
34:51Ja.
34:51Also, das ist wie so oft, du kennst das, du schreibst halt, mir ist diese Zeile zugeflogen.
34:58Und da dachte ich, das ist so wie eine Liebeserklärung, so nach meinem Geschmack.
35:01Und, ähm, genau, ich mache alles für dich, solange du mich nicht umbringst.
35:07Ja, verarscht, darf ich das so sagen.
35:09Ja, das ist quasi so die Minimalanforderung, aber gleichzeitig das Tollste, was man sich vorstellen kann.
35:15Ja.
35:16Weißt du, dass mir das ein Freund einmal geschickt hat, als wir noch nicht zusammen waren, das Lied per WhatsApp
35:24als Link.
35:25Und dann habe ich das gelesen, ich würde dir helfen, meine Leiche zu verscharen, wenn es nicht meine ist.
35:29Und dann habe ich mir gedacht, der meint es ernst.
35:32Das ist, ähm, was gibt es.
35:38Und, und dann bin ich mal operiert worden und es war nicht klar, ob es ein bösartiger oder ein gutartiger
35:45Tuba ist,
35:45was die da rausholen.
35:46Okay.
35:47Und da habe ich eins deiner Lieder davor gehört.
35:49Und zwar, als würde man die Sterne berühren.
35:52Und das ist auch so ein super Lied.
35:54Da kommt die Textzeile vor.
35:56Ich war bei einer Wahrsagerin, also so grob.
35:58Und sie hat dann zu mir gesagt, ähm, man wird für seine Stärken geachtet, aber geliebt wird man für seine
36:06Schwächen.
36:06Und das war in dem Moment, so kurz vor der Operation, wirklich wahnsinnig stark.
36:11Und was ich mir da denke bei dir ist, wann fallen dir diese Texte ein?
36:15Ist da erst die Musik da?
36:16Ist da erst der Text da?
36:18Weil es sind einfach so viele wirklich unfassbar poetische Texte, die du da ableferst.
36:24Also vieles fliegt mir zu.
36:25Ich muss es wirklich so sagen.
36:26Ich bin dafür aber auch wirklich immer auf Empfang.
36:28Und ich bin so ein Sammler.
36:29Also ich gehe so durch den Wald und sammle Pilze und Flätter und so.
36:33Leichen.
36:34Und dann nehme ich und dann gehe ich damit nach Hause und dann gucke ich mal, was ich daraus so
36:38basteln kann.
36:40Ah ja.
36:40So arbeite ich.
36:42Deswegen dauert es manchmal auch ein bisschen länger.
36:44Früher habe ich schneller gearbeitet und dann ist es nicht so gut geworden.
36:47Jetzt lasse ich mir immer Zeit und dann muss ich auch hinterher nicht schreiend weglaufen, wenn ich es hinterher höre.
36:51Genau.
36:52Ich bin ein Sammler.
36:53Ach, ein Sammler.
36:54Und wo kommt zum Beispiel bei Pseudopoesie, das ist ja ein Lied auf der neuen Platte.
37:01Da gibt es so Textzeilen, wo es immer darum geht, dass jemand einen Herd noch nicht abgestellt hat und noch
37:06schauen muss, dass der Wasserhahn nicht tropft.
37:08Und schauen muss, ob die Heizung noch an ist oder so.
37:10Und da habe ich mir irgendwie, das habe ich mir an einen Bekannten erinnert, der hat so ein bisschen Zwänge
37:16gehabt.
37:16Und immer, wenn wir weggehen wollten, sind wir eine halbe Stunde nochmal alles in der Wohnung abgegangen, dass da wirklich
37:21alles ausgeschalten ist.
37:24Woher hast du die Idee genommen?
37:27Ich muss gestehen, tatsächlich, ich wohne alleine oder habe lange, lange alleine gewohnt und tatsächlich hat es bei mir gebrannt.
37:33Ah.
37:33Das ist so jetzt auch wieder nicht so lustig, aber es hat sich der Toaster selbstständig gemacht.
37:39Ich war irgendwie umgezogen und habe einen alten Toaster vom Dachboden geholt.
37:42Und der war einfach nur aus und am Stecker war drin und da hat er von alleine angefangen zu toasten.
37:48Hat nicht wieder aufgehört.
37:50Und das prägt.
37:52Ja.
37:52Hätte ich so sagen.
37:53Und seitdem bin ich tatsächlich so, dass ich, ich bin auch so jemand, der, wenn ich aus dem Haus gehe,
37:59nochmal dem Nachbarn eine halbe Stunde später anrufe, wenn ich auf Tour gehe und so, kannst du bitte nochmal gucken,
38:03ob der Wasserhahn zu ist oder ob der Herr zu ist, ja.
38:07Und du glaubst, die machen das auch und lügen dich nicht an?
38:11Ja.
38:12Mach mir das bitte nicht kaputt, sonst machst du mich wahnsinnig.
38:16Nein, die machen das auf jeden Fall.
38:18Diese Illusion möchte ich gerne behalten.
38:20Ja.
38:22Du hast jetzt schon länger dieses Album geschrieben, das letzte, 2023 ist das rausgekommen, glaube ich.
38:28Und du machst jetzt gerade ein neues oder also kommt da jetzt wieder was?
38:32Genau, du erwischst mich gerade in so einer Phase, wo ich eigentlich nicht aus dem Haus gehe und am nächsten
38:38Album schreibe.
38:39Also jetzt ist das letzte Album, jetzt habe ich so die letzten Konzerte, spiele ich gerade noch und dann muss
38:43ein neues Album her.
38:44Ja.
38:44Wenn ich schreibe, versuche ich eigentlich mich doch abzuschotten, aber ich würde sonst auch durchdrehen, weil ich habe so dann,
38:52ich kriege so eine Angst, wenn ich Schreibblockade, sagt dir das was?
38:55Das bin ich quasi, Schreibblockade ist mein dritter Name.
38:58Und das ist bei mir immer so, ich denke auch jedes Mal wieder, es fällt mir gar nichts mehr ein.
39:02Ja.
39:03Und dann denke ich inzwischen, es gehört irgendwie dazu, glaube ich.
39:06Dieser absolute Nullpunkt.
39:08Und was machst, was bewirkt dann, also außer vielleicht Rotwein, dass du wieder, dass du irgendwann weißt, wo du jetzt
39:16hin willst?
39:18Abgabetermin.
39:19Ja, genau, also natürlich, also die Deadline, die natürlich die brutale Deadline.
39:24Ansonsten, was wirklich hilft, ist Lesen.
39:26Also, und ansonsten, das ist auch wirklich, die Sachen müssen einem zufliegen, ich weiß nicht.
39:32Ja.
39:32Und du musst ja die Musik auch noch schreiben, das muss ja nicht.
39:34Also wenn du jetzt stellst, ich muss auch noch Melodien für mein Coverprogramm schreiben, das würde ich nicht hinkriegen.
39:39Wo kommen die Melodien dann her?
39:40Ach so.
39:41Es ist alles so eine Mischung aus Sammeln, Arbeiten, das ist ein bisschen auch Arbeit, tatsächlich.
39:47Ja.
39:49Das gehört für mich auch alles dazu, also ich trenne das gar nicht, sondern ich mache das alles so gleichzeitig.
39:53Und es gehört so.
39:54Ich meine, hier ist die Musik, da die Texte und es muss alles zusammengehört.
39:58Ja.
39:59Es gibt ein Lied, das heißt Fremd in der Welt, das eine melancholische Textzeile ist und das heißt so richtig
40:05fröhliche Musik.
40:07Wie bist denn da drauf gekommen, dass das sich so abweicht?
40:09Das habe ich mir tatsächlich ein bisschen von Hildegard Knef abgeguckt, weil die hat das so schön gemacht, dass die
40:14so ganz düstere Texte hatte, aber so ganz fröhliche Musik.
40:18Und dann, finde ich, geht das noch tiefer rein.
40:21Es geht auch umgekehrt, funktioniert es übrigens auch.
40:23Magst du Schlager?
40:24Was ist dein Lieblings-Schlager-Lied?
40:26Ich finde, es gibt guten und schlechten Schlager und ich mag Chanson.
40:31Ja, das haben wir uns einig.
40:32Also es gibt ja einen Teil von Schlager, also ich zähle das ein bisschen dazu.
40:36Ja, genau.
40:37Und leider in Deutschland ist es ein bisschen unterbelichtet, wenn du mich fragst.
40:41Ganz komisch, dass in Deutschland mal was unterbelichtet ist.
40:44Ja, und es gibt hier nicht so richtig viel Publikum, aber es gibt tolle Künstlerinnen und Künstler in dem Bereich.
40:51Kannst du von der Münchner Freiheit ohne dich schlafe ich heute Nacht nicht ein?
40:56Äh, natürlich.
40:58Und würdest du das mit mir jetzt in Karaoke singen, auch vielleicht mit den anderen, so mit Eva und Sebastian?
41:02Das würde ich sehr, sehr gerne tun.
41:07Das würde ich gut.
41:08Hätte ich nie gedacht, dass wir mal so als Pendleiter noch haben.
41:12So intimen Rahmen.
41:19Vielen Dank an euch alle.
41:21Es war eine wunderbare Staffel.
41:23Vielen Dank an meine Gäste.
41:24Vielen Dank an Christian Leck.
41:26Vielen Dank an Nils Brewer.
41:27Vielen Dank an Sebastian Müller.
41:29Vielen Dank an Eva Schulz.
41:30Danke an das ganze Team.
41:32Wer uns nachschauen will, ARD-Mediathek.
41:35Und jetzt kommt zum letzten Mal in dieser Staffel Karaoke ohne dich schlafe ich heute Nacht nicht ein.
41:41Dankeschön.
41:53Ich will mich nicht verändern, um dir zu imponieren.
41:58Will nicht den ganzen Abend Probleme diskutieren.
42:04Aber alles geb ich zu.
42:08Das, was ich will, ist du.
42:15Ich will nichts garantieren, was ich nicht halten kann.
42:20Ich will mit dir was erleben.
42:23Besser gleich als irgendwann.
42:26Und ich gebe offen zu.
42:30Das, was ich will, bist du.
42:34Ohne Donne!
42:37Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:40Ohne dich frei ist heut' Nacht nicht frei.
42:43Ohne dich komm ich heut' nicht zu.
42:45Das, was ich will, bist du.
42:48Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht ein.
42:51Ohne dich schlag ich heut' Nacht nicht frei.
42:53Ohne dich komm ich heut' nicht zu.
42:56Das, was ich will, bist du.
43:00Dankeschön!
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