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00:26Welcome back to Leipzig.
00:30Es ist eine neue Ausgabe des Gipfeltreffens. Herzlich willkommen alle hier im Studio. Auch daheim die Fernsehwelt an ihren modernen
00:37Flachbildschirmen. Meist beginnt die Sendung ja so, dass ich so eine kleine Anmoderation mache, dass ich sage, hier ist zum
00:47Beispiel Johann König oder hier ist Tursten Sträter. Dann erzähle ich immer, worum es geht, dass wir Fragen beantworten. Ich
00:52würde sagen, das lassen wir heute alles weg, sondern fangen einfach direkt an mit der ersten Frage.
00:59Für mich war an Corona eigentlich am schlimmsten diese komplette Isolation, dass man nicht rausgehen durfte, dass ich mich in
01:06meiner Freiheit so eingeschränkt gefühlt habe. Wie war das denn für euch? Welche Folgen hatte die Corona-Krise für euch?
01:18Wann war denn das? 2019, oder?
01:2020.
01:202020.
01:21März 20.
01:22März 20.
01:23März 20. Ja, ich bewerte das heute auch anders als damals.
01:26Und ich finde es schrecklich, dass ich da eingeschränkt gefühlt an ihrer Freiheit. Aber ich hatte mal eine Wohnung, die
01:31war so groß wie ihre Couch. Und deswegen glaube ich, dass wenn sie ins Esszimmer geht, dann ist sie auch
01:37einen halben Tag unterwegs.
01:38An sich, man fragt sich eher, wie ist das für Leute, die echt so eine Einliegerwohnung haben ohne Balkon. Weißt
01:45du, die zu zweit mit einem verwachsenen Hund auf 40 Quadratmeter wohnen. Da muss das eine echte Einschränkung gewesen sein.
01:51Bei Kathi Hummels glaube ich, ja, das ist jetzt eine so eine Schanze, die Frage, ein bisschen ins Nichts.
01:58Naja, es war ja auch die Frage, was es für Folgen hatte. Und zum Beispiel, diese Sendung ist ja die
02:03Folge des Virus, ne?
02:05Ja.
02:06Das ist ja, wir säßen ja nicht hier.
02:09Darf man das erzählen?
02:11Na klar.
02:12Da muss man sagen, Grüße nach Wuhan.
02:14Ja.
02:16Ja.
02:17Also.
02:22Ich habe das auch für Quatsch gehalten mit Corona, bis ich mich bei der ersten Sendung hier angesteckt habe.
02:26Weißt du das noch?
02:28Das ist hier.
02:29Aber das ist doch toll, man steckt sich doch lieber bei Leuten an, die man leiten kann, oder?
02:34Also, das waren Top-Viren, die ich dir da aus erster Hand, nicht irgendwelcher gebrauchter...
02:38Schon, aber doch hauptsächlich untenrum.
02:40Also, dass das so im Gespräch war, vieles war auch übertrieben im Nachgang, oder?
02:45Ja, also ich fand das sehr, sehr gut, würde ich mal sagen, dass die Kommunikation oder die Debattenkultur
02:53war ja damals etwas retardiert, etwas verknappt.
02:56Das ging dann ganz schnell, dass man so sagen konnte, hier, du findest das gut, oder ihr findet
03:02das scheiße, ihr Blöderche, oder ihr seid ungeimpft, ihr Sackratten, ihr seid geimpft, ihr
03:11seid auch ein Bruder, der sprüft, der Krüft, oder der Strumpfbuddel.
03:13Ich finde, diese Errungenschaft ist wieder ein bisschen verloren gegangen.
03:16Was hat dich am meisten gestört, in der Corona-Isolation?
03:20Die Isolation mit den Kindern.
03:22Und dann kam ja...
03:23Ja.
03:25Ja, so...
03:25Aber dann kam ja der Anruf, Olaf rief an, hast du Lust in Leipzig Fragen zu fragen?
03:29Weiß das noch?
03:30Ja.
03:30Und dann habe ich gedacht..
03:31Sie fußt auf 4 SMS, das ganze Ding ...
03:32Alles lieber als das, ne?
03:34Ja.
03:35Egal, egal, was ich immer.
03:36Egal, ob da Leute sitzen, aber das war meine Rettung.
03:41If you had to do something, that was forbidden to do, and I give it to you, I would say,
03:48I have
03:49something against something, would that be strafable?
03:52Yes, no, that would be now.
03:55I say that you have to do as a jurist, not as a colleague and a friend.
03:59But what did you do?
04:00You were on the playground.
04:02That was always that.
04:03I was not on the playground.
04:06I was on the Wipe.
04:10I was on the way.
04:11I have a whip.
04:12Yes, yes.
04:17We have, we have we have a lot of animals.
04:19We had no animals, and then we thought, we had to be proud of it.
04:23We had to have a sprouted egg and we had to have them themselves
04:26in an old old carton from me.
04:31Now we have in Köln a little town garden, that is about 8 x 8 meters.
04:36and the half is from the Hühner.
04:39So when I look at it, I think, what's going on?
04:42It's full of Hühnerschecks and the rest of it.
04:45And I think, why?
04:46Then I think, we have Hühner.
04:47And then I think, why do we have Hühner?
04:49And then I think, yeah, that's why.
04:52I think I actually think about Corona.
04:55Corona has not reached you.
04:57You also wanted to go to Vogelkrippe.
04:59Yes, exactly.
05:00But I'm still in my life, in my garden.
05:03Through the Hühner.
05:05But the best thing about Corona is actually,
05:07that I don't have any Clubbapier more to buy.
05:11Yeah.
05:13The Keller is full.
05:18Orkatzelschwaaf is bayerisch,
05:19heisst Eichhörnchenschwanz.
05:22Welche Dialekte könnt ihr?
05:27Urgebietsdialekte,
05:27obwohl ich mir anbilde, nicht zu sprechen.
05:29Ansonsten bewundere ich jeden,
05:31der so Schwäbisch.
05:32Davon krieg ich ja richtig Aggro.
05:33Da möcht ich eine Nonne zusammentreten,
05:34wenn ich das höre.
05:37Die sagen so,
05:39die machen das S zum SCH.
05:41Hashtlust.
05:43Hashtlust.
05:43Hashtlust.
05:44Hashtlust.
05:44Ich schaue auf die Gosh.
05:45Und dann steht sie vorne und sagt,
05:46das ist mein Sohn, der Sebastian.
05:48Dann sage ich,
05:49warum ist das SCH in der Mitte,
05:50warum nicht vorne?
05:51Sebastian.
05:51Wie ist das so willkürlich
05:53in das Wort reingesetzt?
05:54Die sagen auch,
05:55ich hab denkt, ich hab denkt,
05:56ich hab denkt.
05:57Das kommt so behindert.
05:58Und du sagst, ich denke nicht.
05:59Was ist das für ein Satz?
06:01Ach so.
06:02Ich hab denkt,
06:03ich hab denkt,
06:04du magst Käsespötzle.
06:06Hau dir auf die Gosh,
06:06hastlust.
06:09Das ist wahr.
06:10Aber das ist ja weniger.
06:13Oh, danke.
06:15Das eine ist ja Grammatik.
06:17Und das andere, sag ich mal,
06:18ist ja dann eher oft,
06:19das ist ja nicht alles Dialekt.
06:20Manchmal denkt man auch so,
06:20eher so eine orthopädische Kieferfehlstellung.
06:22Also wo da so ein bisschen.
06:25Ich schon denke.
06:25Wie, du kannst Schwäbisch?
06:27Ja, ich kann,
06:28ich kann Kölsch natürlich.
06:29Ich bin 130 Jahre in Köln.
06:30Ja, mach mal Kölsch.
06:31Kölsch finde ich's super.
06:31Und wenn ich,
06:32wenn ich in Köln in der Bäckerei gehe,
06:34dann werde ich schon mal
06:35oft mit dem Köln schon auch verbunden.
06:36Und ich werde oft mit dem Köln auch
06:37und dann habe ich gefragt,
06:38na, Herr König, nix zu tun heute.
06:40Und ich rede mit meiner Frau auch Kölsch.
06:41Ich sage zu meiner Frau,
06:42na, na, Minge, Liebchen,
06:44wad diese denn hüge Orwel zu essen?
06:46Mäst du wieder ne Erzensuppe
06:47oder kriege ich bloß wieder ne Halverhahn?
06:50Hammer!
06:50Ja, ist natürlich...
06:51Könnt ihr das übersetzen?
06:54Ja, ja, ich könnte es übersetzen,
06:55aber ich habe nicht zugehört.
06:57Okay.
06:57Aber ich mach mal langsam.
06:59Na, Minge, Liebchen.
07:00Na, meine Liebe, mein Liebchen.
07:02Wad diese denn hüge Orwel zu essen?
07:03Was gibt's denn noch zu essen?
07:04Mäst du wieder ne Erzensuppe?
07:07Oder kriege ich bloß wieder ne Halverhahn?
07:09Oder kriege ich ein ständig umkippendes Geflügel?
07:12Bräuler!
07:12Ja, Bräuler!
07:13Nein!
07:14Halverhahn ist ein Käsebrötchen in Köln.
07:16Halverhahn ist ein Käsebrötchen?
07:17Ja, heils Käsebrötchen.
07:18Ein Käsebrötchen.
07:18Aber die Bayern sind genauso.
07:20Leberkäse, beides nicht drin.
07:21Kannst du genauso gut sagen,
07:23oh, Faser, Aluleiter, ist ähnliches.
07:26Blödsinn.
07:26Kölsch ist ja eine Sprache und auch ein Getränk.
07:28Und je mehr Kölsch man trinkt,
07:30desto besser kann man auch Kölsch sprechen.
07:31Ah!
07:33Ja, also ich glaube, ich kann alle Dialekte.
07:36Sächsisch ist unfassbar entwaffnend.
07:38Das ist ja klar.
07:38Ja, aber ich hör's ja gerne.
07:40Das ist ja kein Dialekt.
07:43So.
07:44Ja.
07:45Das ist wirklich, wo du sagst, ja, dann tut mir leid.
07:47Und das war gar nichts Schlimmes.
07:49Das ist halt so, so Sächsisch.
07:50Ich meine, das ist nicht böse,
07:51sondern so, das ist so, das ist unfassbar entwaffnend.
07:54Und ansonsten?
07:55Das Schöne am Sächsisch ist, glaube ich,
07:57dass das immer so niedlich, so, wie sagt man, diminuiert klingt.
08:01Da hat man so eine, ich war ja früher Essen austragen,
08:03bei der Volksliterarität,
08:05und da hat dann eine ältere Dame immer so vom Krieg erzählt,
08:08da hat das ja alles gebrennt.
08:10So, das klang so, oh ne, das war süß.
08:14Wo man, wo man so dachte, ja, das war doch bestimmt furchtbar.
08:16Ja, das alles, war überall, Auto war überall Feuer, das war,
08:20das war furchtbar.
08:21So, wo man denkt, ja, so.
08:25Ja, das ist super.
08:28Was, was, kannst du noch für Dialekte?
08:30Ähm, nein, meine Eltern sind aus Ostfriesland,
08:32also, ich kann, ich kann, ich kann ein bisschen,
08:33ein bisschen plattbrauten.
08:35Wir haben viele plattdeutsche Lieder gehört von Hannes Wader.
08:38Ich wohl will wir noch kleinchen hören, da wäre die Welt zu groß.
08:44Das ist so ein, ähm, so ein Text.
08:46Aber ich mag's, ich kann's eigentlich nicht gut sprechen.
08:48Versteh's aber.
08:49Was ich aber am liebsten mag, ist,
08:51eigentlich ist es österreichisch.
08:52Also, wenn ich österreichisch höre, wenn ich diesen Wiener,
08:55den Wiener schmäh, wenn Lisa Eckert auf die Bühne geht und sagt,
09:00der Putin ist so böse, da würde sogar der Hitler nötig.
09:06Dann, das macht was mit mir.
09:11Und das liegt nicht nur an Lisa Eckert.
09:15Aber ich mag's Eckert, die sind schwererwärtig.
09:18Ja, ich spreche, also, was, was ich wirklich,
09:20wo ich ein Faible für habe, ist das bizarrste
09:22und am selten gesprochenste, was wir in Deutschland überhaupt haben.
09:25Und das ist halt, äh, normales Hochdeutsch.
09:27Also, wer mich damit abholt, da bin ich ganz froh hier mit dabei.
09:31Ganz normales Hochdeutsch, mega.
09:33Ruhig so ein bisschen auf Beamten-Deutsch.
09:35Da fahr ich richtig drauf ab, so.
09:37So in Hannover sprechen.
09:38Ich sehe Ihrer Antwort entgegen.
09:40Super.
09:40Auf sowas steh ich, wenn das auf dem Schreiben.
09:41Ich sehe Ihre Antwort entgegen.
09:43Ja.
09:43Ich reiß sofort das Fenster auf und guck, stimmt das?
09:45Mega.
09:46Daran liebe ich alles.
09:47Der Kollege ist aushäusig, ja.
09:49Er ist zu Tisch.
09:51Tätig.
09:51Vor allen Dingen zu Tisch.
09:53Das mag ich auch besonders gern.
09:54Haben wir eine Region nicht gewürdigt?
09:56Ich überlege, Saarland ist ja eh.
09:58Berlin vielleicht, aber das ...
10:00Ich auch.
10:01Nein.
10:01Ich auch.
10:02Ja.
10:04Ich denke, wir haben alle ...
10:05Das, was er wissen sollte.
10:07Ja.
10:08Wir kennen alle.
10:09Hey, meine Lieben.
10:10Was ist eure unangenehmste Erinnerung aus der Schulzeit?
10:15Gott.
10:20Die unangenehmste ...
10:22Wo fängt man an?
10:24Wo fängt man an?
10:24Wo fängt man an?
10:25Die unangenehmste Erinnerung aus?
10:26Oh Gott.
10:27Also ich hatte rückblickend, glaube ich, na gut, ja.
10:29Also ich würde sagen, doch mehr negative Erinnerungen.
10:32Obwohl.
10:32Nein.
10:33Nein.
10:34Ich würde sagen, 60-60.
10:35Also ...
10:36Ja.
10:3760 Prozent positive, 60 Prozent.
10:39Dabei war meine Schulzeit ja gar nicht ...
10:41Die war ja gar nicht sehr lang.
10:42Also ich bin dann mit der sechsten raus.
10:44Also zumindest emotional.
10:46Mit der achten intellektuell, mit der zehnten dann physisch.
10:49Und ...
10:51Also was mir gelegentlich wirklich einfällt ...
10:53Ich glaube, wovon ich sogar gelegentlich noch träume, ist ...
10:55Ich hatte als Erster in der Klasse eine Quarzuhr.
11:00Eine Digitaluhr.
11:02Was ist das Gegenteil von einer Digitaluhr?
11:05Eine dünne Berguhr.
11:08Und ...
11:09Ja.
11:10Du hast es ja noch gut gehabt.
11:12Du weißt doch nicht, wie gut du es hattest.
11:13Ich bin im Ruhrgebiet zur Schule gegangen.
11:15Und ich wurde angezogen, ich glaube, bis zur fünften Klasse.
11:18War es en vogue und völlig normal, dass du als Junge eine Strumpfhose trugst.
11:24In so einer Pastellfarbe unter der Hose.
11:26Weil könnten ja 15 Grad werden.
11:28Und dann hatte ich eine Sturmhaube gestrickt.
11:32Wo nur mein käsiges Bubengesicht rausschaut.
11:35Hinten mit so einem Schwanz und so einem Bommel.
11:38Komplett.
11:39Und das war aber normal.
11:40Wir trafen uns alle am Schulhof.
11:41Und du dachtest, ach komm, auch ein Haubentaucher.
11:42Dann stand man da, hat eine geraucht.
11:44Das war das.
11:45Du warst angezogen wie der letzte beschissene Idiot.
11:49Und das kam dir völlig normal vor.
11:51Und das zog sich ein bisschen in die 80er rein.
11:52Und Strumpfhosen.
11:53Wissen Sie auch, wo die Strumpfhosen unverhältnismäßig hochgezogen wurden von der Mutti?
11:59Wo du sagtest, ja, ist okay, klar, sicher.
12:01Hoden müssen geteilt sein wie ...
12:05Ja, und unsere waren so ganz ...
12:10Ich war Mr. Cameltoe und ich war ein Mann.
12:13Und so bin ich zur Schule gegangen, in so Strumpfhosen, wo du wirklich gedacht hast, ja, das ist ...
12:18Man muss dazu sagen, die Strumpfhosen im Osten, die waren aber aus Asbest.
12:22Glaub ich, die waren ...
12:24Das waren eigentlich ...
12:26Dachrin.
12:28So.
12:29Ja.
12:29Ich fand auch, was generell mich ...
12:31Am schlimmsten an der Schulzeit war immer morgens.
12:34Ich meinte ja, glaube ich so, dass du Dinge getan hast, die ihr nachher bereut habt.
12:40So.
12:40Das so ...
12:41Hast du zum Beispiel mal abgeschrieben von der Sibylle oder so?
12:46Nee, ich bin nach Hause gelaufen während der Klausur, weil wir wohnten nebenan, neben der Schule.
12:51Ich bin wirklich einmal nach Hause gelaufen, hab dann ...
12:55Weil wir das, was wir in der Arbeit hatten, auch schon als Hausaufgabe hatten.
12:58Und dann hab ich das geholt, hab das auf der Toilette nachgeguckt.
13:01Und dann kam Frau Glasmacher und ...
13:05Er hatte eine 6.
13:08Krass.
13:08Und ich bin ...
13:09Ich hab die 12. Klasse ja ... nicht übersprungen, wie heißt das?
13:12Wiederholt.
13:15Ja, ich hab die 12. Klasse wiederholt.
13:17Ich bin da sitzen geblieben.
13:18Und ich weiß noch ...
13:19Hast du Abitur?
13:20Ja.
13:20Das hab ich später gemacht.
13:22Was?
13:22In der 13.
13:23Ich fang bald an.
13:24Aber ...
13:25Nein, es war so ...
13:26Ich weiß noch, wie das war.
13:28Ich hatte mein Zeugnis.
13:28Ich wusste, ich bleibe sitzen in der 12.
13:30Und ich bin nach Hause.
13:31Und mein Vater hat sich das angeguckt.
13:34Und dann hätte er ja sagen können, oh, wie schrecklich.
13:37Was ist eigentlich los mit dir?
13:38Hast du keine Lust zu lernen?
13:39Bist du zu blöd?
13:41Brauchen wir mal Nachhilfe?
13:42Irgend so was.
13:43Aber mein Vater hat wirklich wörtlich gesagt,
13:45weißt du eigentlich, was das kostet,
13:47wenn du noch ein Jahr hier wohnst?
13:50Ja?
13:51Wirklich wahr.
13:52Und ich hab gedacht, nein.
13:54Das war mir auch egal.
13:55Das kostet für ihn bestimmt jede Menge Überwindung.
13:58Ja.
13:58Ja, das geht gar nicht immer ums Finanzielle.
14:00Wahrscheinlich.
14:01Aber das war so mit das Schlimmste.
14:03Aber das hatte jetzt ja auch mit der Schulzeit zu tun.
14:05Aber ...
14:06Ja.
14:06Das wirklich das Schlimmste, das seriös Schlimmste war,
14:09ich bin schlecht in Mathe.
14:11Frag mal meinen Steuerberater.
14:12Und ich war so schlecht in Mathe, bin ich immer noch,
14:15dass ich manchmal zu Belustigungszwecken,
14:19zu Entertainmentzwecken an die Tafel gebeten wurde.
14:22Um so einen Dreisatz zu lösen.
14:24Und das war demütigend, muss ich sagen.
14:26Das waren ja nur so Aufgaben wie Peter, vier Äpfel,
14:29ein Zug fährt in Mannheim los, einer in Köln.
14:32Weißt du?
14:32Welches Känguru ist zuerst in Salzgitter?
14:34Und dann standst du da und hast dir einen gekeult mit der Kreide.
14:39Und dann hast du die Kreide richtig angesetzt,
14:40Schröpel, dann ist noch so ein Pfund von abgefallen.
14:43Dann hast du immer diese Arschlöcher gehabt,
14:45ich kann den Schwamm für sie auswaschen, Herr Dickmann.
14:47Und ich denke, ja, ich wasch dich gleich aus, du Penis.
14:50Und das war wirklich demütigend immer.
14:52Ich fand das zum Beispiel immer völlig absurd,
14:54dass diese Sachaufgaben immer so lebensfern waren.
14:58Ja, also das wäre doch viel praktischer gewesen,
15:00gerade, dass man so sagt, eben nicht immer hier Dings und so,
15:04sondern einfach, man hat fünf Kilo Koks,
15:07um wie viel Prozent muss man es strecken,
15:09wenn man 17 Prozent Gewinn haben will.
15:11Also sowas, irgendwie.
15:16Wir haben tatsächlich, wir hatten ein Sprachlabor.
15:20Kennt das noch einer?
15:21Kennst du das Sprachlabor?
15:23Okay, das ist neunmonischer Schnickschnack.
15:25Das war so ein Raum, da gab es dann so richtig schlechte Kopfhörer
15:28und vor dir war so eine Art Kassettendeck.
15:30Und dann konnten alle so Intercom-Kommunikation machen.
15:32Und irgendwann legte die Lehrerin eine Kassette ein.
15:35Und dann wusstest du nicht recht, wofür das Sprachlabor gut ist.
15:38Das war nur, das war Hightech.
15:39Das war wie Star Trek.
15:40Und dann hast du da gesessen mit Kopfhörern auf,
15:42hast nichts mehr gehört.
15:43Und dann kam deine Klassenlehrerin irgendwann so,
15:46du nimmst ne Englisch-Kassette ein.
15:48Wo du denkst, du hättest einfach sagen können.
15:49So, dafür wär die Scheiße doch gar nicht nötig gewesen.
15:52Und dann gab's so ne Englisch-Kassette, wo du so,
15:54wo einer immer so gespult hat.
15:56Die eine hat das über Kopfhörer gehört,
15:57der andere, mein ist kaputt, ich hab nur links.
15:59Damit hat man eine Stunde verplempert.
16:01Und dann ist man aus dem Raum wieder rausgegangen.
16:02Das war mega.
16:04Irgendwann wird man erzählen, wofür das war.
16:06Und da freu ich mich drauf auf den Tag.
16:07Ich hatte ne Klassenfahrt.
16:10Ich hab da ein Foto.
16:12Wir haben, ohne Scheiß, unironisch,
16:14eine zweitägige Klassenfahrt gemacht.
16:16Mit dem Bus.
16:17Mit Grafsreisen, mit dem Bus.
16:19Die ganze Klasse rein.
16:21Wurde gesagt, jetzt Petting.
16:22Kassette an, jetzt Petting nach Wuppertal.
16:25Das waren 35 Minuten Fahrt.
16:28Und es gibt Fotos, wie ich in Wuppertal am Kanal stehe,
16:31am T-Shirt und darauf steht Thorsten.
16:33Ich weiß nicht, was meine Mutter,
16:34ich weiß nicht, ob die ein Problem hatte.
16:37Das war zu früh, sich die Kinder zu tätowieren.
16:39Ich bin einfach durchbeschriftet worden,
16:41damit sie den Joachim nicht mit nach Hause nimmt und sagt,
16:44die Mützen passen gar nicht.
16:45Das ist ne Klassenfahrt nach Wuppertal,
16:47das gibst du auch nicht zu.
16:48Da sagst du lieber, nee, ich war in Haft.
16:50Aber wir sind's.
16:52Thorsten, vielleicht sollten wir zu dritt nochmal so hinfahren,
16:55um das Trauma zu bereinigen.
16:59Wenn wir das Internet nicht mehr hätten,
17:01dann könnte es ziemlich schnell sehr kappt und frostig
17:03auf der Welt werden.
17:05Welche Rolle spielt das Internet denn in eurem Leben?
17:13Man könnte sich auch fragen,
17:14welche Rolle spielen Straßen in unserem Leben, oder?
17:17Nein.
17:18Straßen benutze ich jeden Tag,
17:20aber ich käme auch ohne klar.
17:22Ohne Straße?
17:23Ja.
17:23Da würden doch alle Häuser auf einer Stelle stehen.
17:28Häuser, äh, Straßen brauchst du.
17:31Straßen brauchst du schon.
17:32Das Internet sind ja auch nur Straßen am Ende.
17:34Aber brauchen wir wirklich das Internet?
17:36Nur der Bequemlichkeit halber?
17:37Das Einzige ist doch wirklich,
17:39wenn es um frivole Bewegtbilder geht.
17:42Ja.
17:43Da hat die Bravo einem auch nicht geholfen.
17:46Da standen zwei,
17:48da standen zwei, wo du gesagt hast,
17:50nimm die Wolldecke vom Pilemann.
17:52Das war ja damals so.
17:53Aber ansonsten,
17:55da müsste man dann bei Bedarf wieder durchs Fenster
17:59wünschen.
18:00Aber da würde die Industrie sofort reagieren.
18:02Für Voyeur wurde, glaube ich,
18:04Gleitsichtcreme entwickelt.
18:07Gleitsichtcreme?
18:08Gleitsichtcreme?
18:09Ja.
18:14Ich glaube, dass wenn das Internet weg wäre,
18:16dann müssten die ganzen Spam-Leute persönlich vorbeikommen.
18:19Und dann klingelt das.
18:21Hallo, wollen Sie einen großen Penis?
18:23Und du so, was kann ich genau für Sie tun?
18:25Wollen Sie einen großen Penis?
18:27Der wächst um den Faktor 3.
18:29Dann, nee, schönen Dank.
18:31Sind Sie sicher?
18:31Da hättest du die ganze Zeit ...
18:33Du hättest dann so diese riesigen Spam-Ordner zu Hause.
18:35Da hast du irgendwie so eine Spam-Ordner-Ablage,
18:37da muss ich mal schauen und so.
18:38Nee, die erzählen dir das.
18:39Die erzählen dir das tatsächlich.
18:40Die bringt da nichts Ausgedrucktes mit.
18:42Man kann da ohne Internet trotzdem drucken.
18:44Der hat so Broschüren, aber du kriegst eigentlich nichts in die Hand.
18:47Mit ...
18:48Du musst das wirklich auf der Fußmatte entscheiden.
18:50Hm.
18:51Die ganzen Internetkarten wären weg.
18:53Wir würden wieder anfangen, so einen Falk-Atlas zu kaufen.
18:56Uns mit so einem Funk-Kiesel-Steine
18:57im Opel Ascona einordnen.
18:59Und dann würde wieder einer permanent drehen.
19:01Ich weiß nicht, ob das Sundern ist.
19:02Dreh, Renate!
19:03Dann wird geschrien, da hätt ich wieder Bock drauf.
19:05Das wäre überhaupt ohne die geringsten Koordinaten.
19:07Deswegen würde ich mir gerne immer einen Rentner zubuchen.
19:10Das heißt, ich fänd's geil,
19:12wenn man so mit allen Wassern gewaschene Senioren,
19:14die sich bei dir beisetzen für fünf Mark die Stunde
19:16und die dich dann lotsen und sagen,
19:18ja, fahr mal los, was willst du da überhaupt?
19:20Und die dann zwischendurch anhalten und sagen,
19:21Halt Mann!
19:22Da im Rhein-Herne-Kanal hab ich ...
19:24Ich hab da damals die Britta gepoppt.
19:25Das war ein Luder.
19:28So, und dann weiterfahren und dann später lässt du den Rentner raus.
19:31Und der steigt schon wieder ins nächste Auto ein.
19:34Andererseits, wenn's das Internet nicht gäbe,
19:36würden wir Kathi Hummels gar nicht kennen.
19:38Das stimmt.
19:40Und wovon würde sie leben?
19:43Von ihrem Ex.
19:52Gerade die Hummels zieht sich jetzt so ein bisschen wie ein roter Faden,
19:55sag ich mal, durch den Pullunder.
19:57Also durch unsere Folgen.
20:00Was gäbe es denn jetzt hier im Raum?
20:03Ohne Internet, was gäbe ...
20:04Der Raum wäre doch ohne Internet genauso.
20:07Vielleicht weniger Strahlen.
20:09Vielleicht wären wir alle viel vitaler, gesünder und optimistischer.
20:13Wenn uns nicht immer ...
20:13Ah, die Strahlen!
20:15Die Strahlen.
20:16Aber sind die Strahlen wirklich ...
20:17Ist WLAN, ist das gesundheitsschädlich?
20:19Weiß das jemand?
20:20Na, ähm ...
20:24Du hast nur eine Frage, weil ...
20:27Weiß ich nicht.
20:28Ich glaube, WLAN ist nicht so ungesund wie ...
20:32Wenn du ein WLAN-Kabel hast, dann geht's.
20:34Ja, ja.
20:35Wenn du ein WLAN-Kabel hast, nimm's nicht weit in den Mund.
20:38Ansonsten ist es sehr sicher.
20:39Also zum Beispiel für Rudolf Mooshammer war er sozusagen ...
20:42Nee, er hat's recht.
20:42Für Roland Mooshammer war das LAN-Kabel nicht gut.
20:45Ja.
20:47Das ...
20:47Wenn ...
20:48Wenn er ...
20:50Wenn er WLAN gehabt hätte, würde er noch leben, meinst du?
20:53Nee, er hat tatsächlich nicht so was Internet gemacht,
20:56er ist selber gefahren.
20:57Mit dem schnurlosen Telefon, das musst du ja erstmal hinkriegen,
21:00dann jemanden zu erwürgen.
21:01Ja, ja.
21:03Aber das ist natürlich auch ...
21:04Rudolf Mooshammer ...
21:05Das ist Gott.
21:08Ich bleibe dabei ...
21:11Das Internet wird überwunden.
21:13Das setzt sich nicht durch.
21:17Hallo, liebe Leute.
21:18Hier ist Larissa.
21:19Und ich habe folgende Frage für euch.
21:22Schließt jetzt bitte alle drei die Augen.
21:24Und jetzt kommt die Frage.
21:26Welche Augenfarbe haben jeweils die anderen beiden,
21:30die ihr nicht seht jetzt?
21:32Die eigentlich bis eben neben euch saßen.
21:35Viel Spaß.
21:39Die bis eben neben uns saßen.
21:41Ja.
21:42Seid ihr weg?
21:43Johann Grau-Grün, du Braun.
21:46Bei mir weiß ich natürlich.
21:48Grau-Grün, Braun.
21:49Richtig?
21:50Ich würde sagen, Thorsten Braun und Olaf ...
21:52Irgend so was ganz komisches.
21:56So eine Polunderart.
21:58So eine Polunderart.
21:59Johann, bin ich auch bei Grau-Grün.
22:01Bei dir Braun.
22:04Und bei mir ...
22:05Ja, beide falsch.
22:09Ja?
22:09Ja.
22:10Was hast du denn?
22:12Ach so.
22:13Guck doch mal nach.
22:15Wir dürfen wieder gucken.
22:17Ja, okay.
22:18Wir dürfen wieder gucken.
22:19Was hast du für eine Augenfarbe?
22:20Grün-Braun.
22:21Ja, richtig.
22:22Was ihr gesagt habt.
22:23Grün-Braun-Grau.
22:24Ja, haben wir recht.
22:25Grün, eher grün.
22:27Würde ich sagen Grau-Grün bei dir?
22:28Ja.
22:29Und du?
22:29Blau.
22:30Ein bisschen bläulich.
22:31Leicht bläulich.
22:33Blau.
22:33Bei dir?
22:34Blaue Augen.
22:35Auch blau.
22:35Hauptblau.
22:35Dann sind wir Fraktion.
22:37Wow, das war eine Mörderrunde.
22:39Das hat Spaß gemacht.
22:42Das war schon mal eine schöne Frage.
22:43Ich fand, ob Martina mit anderen Körperteilen kommt.
22:45Wenn ihr jetzt überlegt ...
22:51Welche Farbe ...
22:53Welche Farbe?
22:55Welche Farbe?
22:55Welche Farbe vor allem?
22:56Hat von euren Nebelleuten ...
22:58Ja.
22:59Ja.
23:00Erkennt ihr das, wenn drei Leute in die Kneipe gehen
23:02und saufen und kiffen und irgendwann das Spiel Idiotendreier spielen?
23:05Nee.
23:06Also einer ...
23:07Dann geht einer raus und die beiden anderen müssen raten, wer draußen ist.
23:15Das können wir mal spielen.
23:17Das können wir ...
23:17Ja.
23:18Nee.
23:19Das geht ja bloß in der Kneipe.
23:21Ja.
23:21Ich denke, Frage beantwortet, oder?
23:23Ganz klar.
23:23Ja, das war kompakt.
23:25Hello everybody.
23:26Here's Gail Tufts.
23:28Eine Frage.
23:30What the fuck is going on?
23:37Was?
23:37Das war's?
23:39What the fuck is going on?
23:41Ist das die Fragestellung?
23:43Nein, sie ist ja aus Amerika.
23:45Wahrscheinlich meint sie auch Amerika.
23:47Keine Ahnung.
23:49Trump.
23:49Keine Ahnung.
23:51Was grenzt an Dummheit?
23:52Meint Mexiko und Kanada.
23:54Mhm.
23:57Ja.
24:00Ich denke, du so was meinst.
24:02Das war ja ein kabarettistischer Seitenhieb der Spitzenklasse.
24:07Politikabarett vom Feinsten.
24:09Äh, ist das so ein verbogener Code?
24:12What the fuck is going on?
24:13Oder ist das einfach ...
24:14Das ist einfach Englisch, glaub ich.
24:19Ich denke wegen Code.
24:21Ach so, ich hab Code gesagt.
24:23Du hast Code gesagt.
24:25Ein verbogener Code?
24:27Ähm.
24:28Ja.
24:29Ist das sozusagen die Grundfrage nach dem Kausalen?
24:31Wo kommen wir her?
24:32Wo gehen wir hin?
24:34Welche Schuhe ziehen wir dazu an?
24:35Die fragt sich halt, was vor sich geht.
24:37Soll ich wirklich den Vortrag halten von den Hummern?
24:40Die in dem Topf sitzen, wo das Wasser langsam erhitzt wird?
24:44Oder ist das zu düster?
24:45Nö, gerade zum Ende ist immer geil.
24:56Das ist ein alberneuter.
24:59Ja, was meinst du?
25:00Wie geht die Geschichte?
25:01Berichte, bitte.
25:02Ich glaube, dass wir alle den Bach runtergehen
25:03und dass die Geschwindigkeit sich so ein bisschen erhöht hat.
25:06Weil uns immer alles immer egaler wird.
25:08Inklusive mir selbst natürlich auch.
25:10Ich kann mir da auch nichts, ne?
25:12Mode wird schneller, der Planet erwärmt sich schneller.
25:14Alles geht vor die Hunde.
25:16Es gibt keine moralischen Werte mehr.
25:17Also ich zumindest habe keine.
25:19Menschen mit Persönlichkeitsstörungen kriegen Macht.
25:23Oder wollen auf den Mars.
25:25Machen sie aber nicht.
25:26Oder, also am schlimmsten finde ich bei Elon Musk tatsächlich,
25:29dass er bei World of Warcraft beschissen hat.
25:32Haben sie das mitgekriegt?
25:34Also so zu sein wie er, ist ja die eine Sache.
25:37Aber dann wirklich zu sagen, man wäre einer der besten Spieler
25:41von Computergames wie World of Warcraft überhaupt
25:43und hat dann andere Leute spielen lassen.
25:45Aber der selber gut dasteht.
25:46Ich finde, das sagt viel aus.
25:48Das ist jetzt das Erste, was mir wirklich Angst macht.
25:52Also von all dem, was du...
25:54Das war alles kalter Kaffee.
25:55Aber da hat der geschummelt?
25:56Der hat geschummelt.
25:58Ja, der hat richtig geschummelt.
25:59Der hat die Leute beschissen.
26:00Der hat die betuckt.
26:01Will man ihm nicht zutrauen, ne?
26:02Stößt du auch ins kulturpessimistische Horn des Thorstens?
26:06Ach, nee.
26:09Ich würde nie in Thorstens Horn blasen.
26:20Nennen wir es...
26:22Nennen wir es Hörnchen.
26:24Äh, ja.
26:26Ja, Croissant.
26:27Aber es ist ja scheinbar dann doch ein...
26:29Bist du...
26:30Du siehst ja der Zukunft doch eher gelassen in dir.
26:32Ja, das ist...
26:32Du hast ja auch nicht mehr so viel Weg.
26:37Ähm...
26:37Oder für deine Kinder?
26:38Wie ist es für die?
26:40Machst du dir da Sorgen?
26:41Wie es für meine Kinder ist, dass ich bald sterbe?
26:43Nein.
26:44Also sag, siehst du ihre Zukunft unter dem, unter dem düsteren Azimut?
26:48Die Kinder hatten bei uns die Idee, dass wir die CO2-Emissionen der Familie reduzieren.
26:53Und meine Frau und ich haben gesagt, wir reduzieren nur die CO2-Emissionen der Kinder.
26:58Weil es ist ja ihre Zukunft und die unsere.
27:01Ja.
27:05Und das ist schön.
27:06In den kommenden Sommerferien fliegen die Kinder gar nicht mit auf die Seychellen.
27:15Das heißt, man kann als Individuum etwas bewegen.
27:17Das möchtest du damit sagen?
27:19Ja.
27:19Ganz genau.
27:21Aber klar geht alles den Bach runter.
27:23Aber glaube ich nicht...
27:24Ich weiß es nicht.
27:25Das ist ja auch in der Natur so vorgesehen.
27:27Der Bach fließt nach unten.
27:28Ja.
27:29Aber er landet doch im Meer und dann verdunstet das Wasser.
27:32Es steigt auf, geht in die Wolke, regnet ab und wird wieder ein Bach.
27:38So sehe ich das.
27:40Genau.
27:40Im Wirklichen ist es aber so, dass wir immer mehr Menschen werden, die immer älter werden.
27:43Und dann gehen wir alle aufs Klo und dann spüren wir es runter.
27:45Keine Situation, das fließt in den Fluss.
27:48Der fließt ins Meer.
27:50Das verdunstet wir zu Wolken.
27:52Und wir stehen in Gütersloh und werden vollgepisst am Abend.
27:55Das ist ja...
27:58Gütersloh ist natürlich wirklich ein Problem.
28:00Das muss ich sagen.
28:01Das ist noch eine ganz andere Baustelle, mein Freund.
28:05Wie kommst du gerade auf Gütersloh?
28:06Ich hab...
28:07Gütersloh ist so richtig so...
28:08Das ist so Primark als Ort.
28:11Okay.
28:11Das ist so...
28:13Und ich mach das gar nicht böse.
28:14An sich ist nicht schlecht.
28:15Ich hab nämlich tatsächlich mal ein Buch geschrieben und da wurde sowas bewertet.
28:19Und da haben wir geschrieben, Gütersloh, fünf Sterne, jederzeit keine Reise wert.
28:24Ja.
28:25Das war eben Gütersloh.
28:26Ja.
28:27Also, ich finde, wir hatten heute eher gute Ideen in dieser Sendung.
28:32Wir haben viele Lösungsansätze herausgearbeitet.
28:34Ja.
28:34Meines Erachtens.
28:35Eine gelungene Sendung, Johann.
28:36Auf jeden Fall.
28:37Definitiv.
28:37Ja.
28:38Sehr gut.
28:38Torsten, wie siehst du dich?
28:39Wie bewertest du dich?
28:40Wie bewertest du uns als Kollektiv?
28:43Erstmal zweiteilige Antwort.
28:44Erstmal ganz hervorragend.
28:45Zweitens, ich bin froh hier zu sein und nicht in Wuppertal.
28:48Ja.
28:48Das sind die beiden Sachen, die ich zu sagen habe.
28:50Ja.
28:50Ich bin glücklich.
28:51Im Rahmen meiner Möglichkeiten.
28:52Ist der Torsten glücklich, freut sich der Mensch in diesem Sinne.
28:55Bedanken wir uns bei Ihnen daheim.
28:57Wir sehen uns, ich glaube, nächste Woche schon wieder.
29:00Wenn es heißt Gipfeltreffen mit diesen beiden Supermäusen.
29:04Und ich bin auch dabei.
29:07Vielen Dank auch an Sie.
29:08Tschüss.
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