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  • vor 14 Minuten
Marinas Eltern starben beide an AIDS. Jahre später reist sie deshalb nach Vigo, um die Familie ihres Vaters zu treffen und durch die Begegnungen eine zusammenhängende Lebensgeschichte zu konstruieren. Vor Ort stößt sie jedoch auf Mauern, denn ihre Tanten, Onkeln und Großeltern schämen sich für die Drogenkonflikte des Paares. Regisseurin Carla Simón ließ sich für Romería von ihrer eigenen komplexen Familiengeschichte inspirieren.

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Kurzfilme
Transkript
00:03Deine Eltern wohnten in dem großen Gebäude da.
00:07Coole Zeit damals.
00:10Hast du recherchiert?
00:11Ich hab's im Tagebuch meiner Mutter gelesen.
00:14Deine Eltern haben damals ziemlich lange da gewohnt, bis deine Mutter schwanger geworden ist.
00:19Meine Mutter ist doch in Barcelona schwanger geworden.
00:21Nein, das war hier.
00:25Du siehst genauso aus wie deine Mutter.
00:28Hundertprozentig.
00:30Wie ist das, die Großeltern so kennenzulernen?
00:33Naja.
00:35Wir wissen nichts Genaues, aber ich hab immer gedacht, hier haben sie deinen Vater versteckt.
00:39Was?
00:40Hast du nicht gewusst?
00:42Wieso versteckt?
00:44Als dein Vater 1992 gestorben ist.
00:47Mein Vater starb 87, nicht 92. Ich war ein Baby.
00:51Nein, Marina. Wer hat dir das erzählt?
00:56Die Großeltern denken, dass wir auf Heroin waren, weil wir es so wollten.
01:00Aber das ist nicht wahr.
01:01Wenn Heroin in dein Leben tritt, zerstört es alles.
01:15Deine Mutter war überglücklich wegen der Schwangerschaft.
01:18Die haben sich sehr geliebt.
01:22Hier steht, er hatte keine Kinder.
01:24Ja.
01:25Ich bin seine Tochter.
01:40Deine Mutter war überglücklich.
01:49Untertitelung des ZDF, 2020
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