- 22 hours ago
Category
🎥
Short filmTranscript
00:00What's your name as X?
00:01I have a good idea.
00:02If they are here, they come tomorrow 10.000 people on the Lüneburger Flugplatz.
00:06But why do they do that?
00:08I have something good to do with me.
00:09What is with sex, fun, love?
00:12You wanted to do it.
00:13And not because of the love, but to spend money.
00:15So it's not going on, Tina.
00:17Maybe you think about it, what you want to do with me.
00:20That's übrigens Lottes Lehrerin, Frau Reinhardt.
00:22She's my girlfriend, Lisa Fischer.
00:24I know who they are.
00:25They are guilty of my daughter.
00:30I'm worn and painted by the sun.
00:32And it's in my eyes.
00:34And it's in my eyes.
00:37Caught by the rapture of the dawn.
00:40And a restless sky.
00:42And a restless sky.
00:46This is my life.
00:48This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is my life.
00:56This is my life.
00:57This is the world where I belong.
01:03I'm rolling on.
01:06I'm rolling on.
01:09Holguerite, Helen Segρο.
01:13I feel like Paula was born-控え.
01:14Wie kommen Sie dazu, so etwas zu behaupten?
01:16Ich habe nichts mit Paulas so zu tun.
01:19Woher kenn sie Lisa Fischer und woher kennst Du Paula?
01:22Frau Fischer war damals Teamleiterin beim MTB Nordheide
01:25und hat Paula vom Junioren ins erste Team geholt.
01:29Knapp ein halbes Jahr, bevor sie gestorben ist.
01:32Sie war gerade erst 19.
01:34I believed Paula. She had great potential.
01:38My child was like possessed, had in short time her training...
01:42She was very ehrgeiz.
01:44She was very happy.
01:45She wanted to study.
01:47But on the day, after this one race, she was dead in bed.
01:51The diagnosis was called Herz-Muscle-Ingdung because of a secretion.
01:55That was not the reason. Paula had doped.
01:59And you had to do it.
02:00She was so angetrieben.
02:02Vermutlich haben Sie ihr die entsprechenden Medikamente besorgt?
02:06Wir waren damals alle geschockt.
02:09Und bei allem Mitgefühl für den Tod Ihrer Tochter.
02:12Aber Sie haben nicht das Recht, mich derart zu verurteilen.
02:15War ja klar, dass Sie nicht zu Ihrer Verantwortung stehen.
02:22Sie sollten sich schämen.
02:32Ich habe aber auch einfach geschützt!
02:33Ich habe mich jetzt, in meinem Leben singt!
02:39Ich habe mich wirklich sehr gegründet.
02:41Ich habe mich nicht gesehen!
02:42Was ich in unserem Leben singt!
02:42Ich habe mich nicht zuviere!
02:52Ich bin der Keith, in meinem Leben singt!
02:55Ich bin der Keith, in meinem Leben singt!
02:57Ich bin der Keith, in meinem Leben singt!
03:03The Jungs!
03:04Are you going to engage for my young children?
03:08That's my special birthday gift for you.
03:12Ah, Hannes.
03:14I'm really nervous.
03:16That's not a big deal.
03:18I'd like to do it.
03:19You're a girl.
03:21Organizing my Blumenshmuk.
03:23And you're going to save my wife.
03:25You're really good at me.
03:27Yeah, there's something.
03:30Du weißt ja, dass ich meine Werkstatt wieder übernehmen möchte.
03:35Oh, entschuldige bitte, das ist Bärbel, meine Trauzeugin.
03:38Der muss sich doch gleich erzählen,
03:40dass mein bunter Abend jetzt doch noch ein Knaller wird.
03:44Hallo, Bärbel, gut, dass du da bist.
03:46Also, ich muss dir vermissen.
03:50Naja, wenigstens hatten wir unseren Spaß.
03:52Ja, den scheinen alle zu haben, außer mir.
03:55Sie werden schon einen Weg finden, die Schumacher-Werkstatt zu retten.
03:57Ich habe Rabatt, Susi, halbnackte Männer präsentiert.
04:01Was soll ich denn noch machen?
04:03Ich habe kurzfristig einen Stand auf der Etre de la Mode in Monte Carlo.
04:07Was?
04:08Wie auf der Modemesse?
04:10Das ist die Exklusiv-Modemesse.
04:12Ja, ja.
04:13Ich glaube, die sind in Florenz auf mich aufmerksam geworden.
04:15Na, wie cool. Glückwunsch.
04:17Danke.
04:29Hey.
04:31Ich bin gerade auf dem Weg zu Ben.
04:33Ich dachte, ich sehe noch mal kurz nach dir.
04:35Ja, was machen die Brasilien-Vorbereitungen?
04:38Torben hilft mir, die Gemüter im Kirchenvorstand zu beruhigen.
04:40So kann ich mich in Ruhe auf meinen Abschiedsgottes-Teams konzentrieren.
04:44Und steht der Flugplatz als Location?
04:46Ja, alles wie gehabt.
04:48Schön.
04:49Ähm, hättest du vielleicht ein Glas Wasser für mich?
04:53Äh, ja.
04:55Danke.
05:03Ich hab dich in Mamas Grab gesehen.
05:06Du hast geweint.
05:08Danke.
05:09Warum tust du dir das immer wieder an, Jule?
05:12Du verstehst das falsch.
05:13Ich hab geweint, aber es hat gut getan.
05:16Ich war so voller Schuldgefühle,
05:17dass ich mir nie richtig erlaubt habe,
05:19um deine Mutter zu trauern.
05:21Es war, als hätte ich mir verboten, traurig zu sein,
05:23weil ich diejenige war, die am Steuer saß.
05:24Ja, und was hat sich verändert?
05:28Als ich Britta das Leben gerettet habe,
05:30ist mir klar geworden,
05:31dass es oftmals nur Bruchteile von Sekunden sind,
05:34die über Leben und Tod entscheiden.
05:36Ich glaube, ich hab jetzt begriffen,
05:37dass ich nicht nur Unheil bringe.
05:39Natürlich nicht.
05:41Ja, freut mich,
05:42dass du deinen Schatten endlich losgeworden bist.
05:45Ich, ähm, muss auch zu Ben.
05:48Er wartet bestimmt schon.
05:50Vielen Dank.
05:51Grüß ihn.
05:52Danke.
05:52Mach ich.
06:11Das Zimmer ist gecancelt.
06:15Dabei hab ich mich so auf die Reise gefreut.
06:17Du auch?
06:18Mhm.
06:19Das Lotteslehrerin so dermaßen auf dich losgeht.
06:23Weißt du, was ich an der Geschichte nicht verstehe?
06:26Hat dich Frau Reinhardt damals auch schon beschuldigt?
06:30Als Todesursache wurde eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert.
06:34Das ist tragisch, aber damit hab ich nichts zu tun.
06:38Offenbar hat Frau Reinhardt den Tod ihrer Tochter nie wirklich verarbeitet.
06:42Und hat sich dann im Laufe der Jahre in diese Dopinggeschichte hineingesteigert.
06:46Naja, also...
06:47Sein eigenes Kind zu verlieren, das ist das Schlimmste, was Eltern überhaupt passieren kann.
06:51Unsers war noch nicht mal geboren und trotzdem...
06:55Paulas Tod war für uns alle ein Schock.
06:57Die Mädels waren wochenlang völlig außer sich.
07:00Sie war kaum älter als Lotte.
07:02Nee, war so fröhlich.
07:04Top trainiert, ein vielversprechendes Talent.
07:06Sie hatte enormen Biss und Ehrgeiz.
07:09Und wenn so jemand plötzlich stirbt, dann gibt es schon Rätsel auf.
07:11Aber aus Ratlosigkeit und Verzweiflung zu behaupten, dass ich Paula zum Doping angestiftet hätte?
07:17Als Teamleiterin hab ich Talente gefördert und nicht in den Tod getrieben.
07:22Gab's denn überhaupt damals irgendwelche Probleme mit verbotenen Substanzen bei euch im Team?
07:27Ole, du weißt ganz genau, wie ich zum Thema Doping stehe.
07:29Es war ja kein Vorwurf.
07:32Ich denke einfach nur, wenn du sagst, sie sei so ehrgeizig gewesen, dann...
07:36Schon gut, schon gut.
07:38Also du bist bestimmt nicht dafür verantwortlich.
07:461.000 Euro?
07:48Gibt's Ehre?
07:51Ganz im Gegenteil.
07:52Ich bin mit meinen Schuhen auf der Etre à la Monde eingeladen.
07:55Uh, das ist nobel.
07:57Nobel sind vor allem die Standmieten.
07:59Die wollen 1.000 Euro pro Tag.
08:02Was?
08:03Das ist ja wirklich viel Geld.
08:05Allerdings!
08:06Was machst du eigentlich hier so spät?
08:08Ähm, ich...
08:09Ich konnte nicht schlafen und da dachte ich, bevor ich mich im Bett rumwälze...
08:14Ariane, ich hab noch mal über dein Interesse wegen der Schuhe für die Radsport-Kollektion nachgedacht.
08:23Also, wenn du immer noch interessiert bist, dann kannst du dich an die Entwürfe setzen.
08:28Wir müssen allerdings Material und Funktionalität mit Ole besprechen.
08:32Jetzt doch.
08:34Bevor du für die High Society designst?
08:37An die reinzukommen ist ganz schön teuer.
08:41Naja, du, diese Luxusmesse, die gibt es jedes Jahr. Warum verschiebst du das nicht einfach?
08:45Ich bin da dieses Jahr so reingerutscht. Wer weiß, ob das nächstes Jahr noch klappt.
08:51Könntest du mir einen Vorschuss von der Hotelkollektion auszahlen?
08:55Ariane, ich gehe selbst mit meinen Kosten in Vorleistung.
08:59Dann sollten wir die asiatischen Produktionsstätten wohl etwas genauer unter die Lupe nehmen.
09:03Ariane, bitte jetzt nicht wieder diese Diskussion.
09:06Es darf mich selber, dass ich keine Firma finde, die meine Hoteluniformen fertigen könnte.
09:10Aber ich habe Prinzipien und an die möchte ich mich gerne halten,
09:13auch wenn das Geld kurzfristig etwas knapp ist.
09:18Kurzfristig? Das geht schon viel zu lange so.
09:20Ich möchte mit gutem Gewissen sagen, dass ich meine Uniform nicht durch Kinderarbeit anfertigen lasse, Ariane.
09:27Und das ist mir die Suche wert.
09:29Wie du meinst.
09:31Aber dann möchte ich meinen Vertrag mit Hedelund neu verhandeln, bevor ich mit den Ratschonen anfange.
09:35Ich brauche Geld. Und zwar jetzt.
09:49Das ist die Qualifikation zur Landesmeisterschaft.
09:51Ich gebe alles für mein Team.
09:52Wer ganz nach oben will, muss mehr als alles geben.
09:56Es ist mir leid, Lisa.
09:57Hau mal, ich bin nach Verstorben.
10:04Hey, hey, hey, hey, hey. Du hast nicht träumt.
10:09Ich habe Paula gesagt, dass sie ins erste Team darf.
10:13Jetzt lass dich doch von diesen Vorwürfen nicht so verunsichern.
10:17Hey.
10:22Hey.
10:48Flickenschild, Apparat Janssen.
10:53Ich werde es Herrn Janssen ausrichten, sobald er von seinem Termin zurück ist.
10:58Ich habe den Termin.
11:00Was hätte ich denn sagen sollen? Dass du den Schlaf der Gerechten schläfst?
11:05Mein Glück, dass ich heute frei habe.
11:07Hast du nicht. Du wirst heute schon im Rathaus erwartet.
11:10Ich mache dir einen Kaffee.
11:11Hier bist du doch abgemacht, dass ich erst morgen anfange.
11:14Was ist denn da schon wieder schiefgelaufen?
11:15Du bist eben unverzichtbar.
11:18Ich wollte erst mal in aller Ruhe joggen gehen.
11:24Kaffee trinken.
11:25Die Post durchsehen.
11:28Das werden wir gleich haben.
11:33Nervensägen.
11:34Wie bitte?
11:36Oh, hallo Mama.
11:37Hallo Thomas.
11:38Ich wollte dir nur sagen, dass ich in Würzburg ein IC früher erwischt habe.
11:43Wenn nichts dazwischen kommt,
11:45bin ich in einer Stunde am Bahnhof.
11:48Ja, aber...
11:49Du wolltest mich abholen, weil du heute noch frei hast.
11:53Jetzt nicht mehr.
11:54Was hast du gesagt?
11:56Ich verstehe dich so schlecht.
11:57Es muss an der Verbindung liegen.
11:59Ich hole dich gern vom Bahnhof ab, Mama.
12:03Wunderbar.
12:04Dann bis später.
12:11Du siehst aus, als könntest du den gebrauchen.
12:14Ich hoffe, er ist stark genug.
12:16Heute wird nicht mein Tag.
12:18Damit endlich mal wieder richtige Musik in der Kirche herrscht.
12:21Ja, ist kein Thema, gut.
12:22Ich kümmere mich um die Lautsprecheranlage.
12:24Auf dich ins Verlass.
12:25Die beiden hinteren Boxen gehen immer aus.
12:27Das ist echt nervig.
12:28Na und?
12:28Die meisten Leute sitzen auch ohnehin immer ganz weit vorne.
12:32Du wirst dich wundern.
12:33Durch die Zusammenlegung der beiden Gemeinden
12:34werden demnächst richtig viele Leute in die Gottesdienste kommen.
12:36Pass mal auf.
12:37Ja, aber wenn du nicht mehr dort predigst...
12:39Komm, niemand ist unersetzlich.
12:41Kannst du bitte mal die Wäscheklammer angeben?
12:44Jawohl, Chef.
12:46Was machen die Reisevorbereitungen?
12:48Beide ich meinen Nachfolger eingewiesen habe,
12:50geht's ab nach Brasilien.
12:52Ja.
12:53Ich werde dich vermissen.
12:54Noch ist es ja nicht so weit.
12:56Du hast mal ordentlich hier, Mensch.
12:58Ja.
13:00Wie geht's denn eigentlich, Britta?
13:02Ist ihr einen Schock überwunden?
13:04Ja, aber frag mich mal.
13:06Ich muss mir vorstellen, was alles hätte passieren können.
13:08Es ist nur gut, dass ich Uli's verstelle, ja?
13:11Ich war gestern Abend noch mal bei ihr.
13:12Sie meinte, dass sie durch die ganze Sache
13:14vielleicht sogar ihr Traum überwunden hat.
13:16Echt?
13:18Dann hätte diese irre Aktion auf dem Wassertraum
13:20ja doch noch was Gutes gehabt.
13:22Könnte das für ordentlich vielleicht auch ein Neuanfang sein?
13:26Ich glaube, dafür ist einfach zu viel passiert
13:27die letzten Monate.
13:30Es ist Zeit, dass wir beide ein neues Kapitel aufschlagen
13:32und fertig.
13:33Ja.
13:34Der Romantiker, die hatte nur gehofft,
13:37der wird ja doch noch mal zusammenkommen.
13:38Was willst du denn?
13:39Du hast doch selber genug Romantik in deinem Leben.
13:41Na ja, jetzt wo du hier bist.
13:46Petrov, hier ist Malte.
13:51Sozusagen.
13:52Hör zu, ich hab mal ein bisschen rumtelefoniert
13:54und einen Kontakt zu einer Mine in Chifeng.
13:56Innere Mongolei.
13:59Hochmodern, vier Millionen Einwohner.
14:01Große Mineralvorkommen.
14:05Ist alles schon abgeklärt.
14:07Es geht jetzt nur noch darum,
14:09einen Transportweg zu finden.
14:11Was den Papierkram betrifft,
14:12hilft uns Tian Ho.
14:15Genau.
14:16Wir bräuchten sowas wie ein trojanisches Pferd,
14:18in dem die Zusatzfracht unentdeckt
14:19nach Deutschland reisen kann.
14:22Du, ich kenn da jemanden in Datong.
14:25Ich meld mich später noch mal.
14:26Ciao.
14:27Ich räum das später weg, ja?
14:29Energie für die theoretische Prüfung.
14:32Die Theorie liegt dir.
14:34Praxis nicht?
14:35Wir sprechen uns nach deiner ersten Fahrstunde,
14:38mein Schatz.
14:39Keine Angst, Mama.
14:40Ich werd schon dafür sorgen,
14:41dass ich nicht mehr als die Pflichtstunden brauche.
14:43Ich will ja schließlich
14:44deine und Papas Geldbeutel schonen.
14:46Ach, herrlich.
14:47Du bist meine Supertochter, hm?
14:49Das Gespräch mit Papa lief übrigens super.
14:51Er hat total über die Doping-Sünder gewittert.
15:11Merle?
15:13Ist wirklich schade,
15:14dass wieder nur deine Mailbox dran ist.
15:16Ich vermisse dich.
15:17Geht es euch gut?
15:19Meld dich doch mal, ja?
15:30Alles gut bei dir, Ole?
15:36Fragezeichen.
15:37Smiley.
15:39Senden.
15:46Ich hätte nicht gedacht,
15:48dass die Baufirma so schnell
15:49und vor allem so gründlich arbeitet.
15:51Die umbearbeitenden Westflöge
15:52gehen auch hervorragend voran.
15:53Ja, hervorragend.
15:54Also ich glaube,
15:55ich kann mich langsam an den Gedanken gewöhnen,
15:57dass wir demnächst
15:57zwei Hotelrestaurants haben werden.
16:00Ich bin sicher,
16:01die Gäste werden das erweiterte Angebot
16:02ebenfalls zu schätzen wissen.
16:04Das hoffe ich.
16:06Allerdings habe ich auch eine Neuigkeit für Sie,
16:08die Sie weniger begeistern wird.
16:13Ich trage mich mit der Absicht,
16:14die Weinbank zu schließen.
16:18Herr Flickenschild,
16:19die Weinbank bedeutet
16:20eine riesen Renommee fürs Haus.
16:22Im Moment fürchte ich eher
16:23ein Image-Schad.
16:25Vom Einbruch sind keinerlei Details
16:26an die Öffentlichkeit gelangt.
16:28Unter Weinkennern wird so oder so gemunkelt.
16:31Es dürfte noch mehr gemunkelt werden,
16:32wenn wir so kurz nach der Eröffnung
16:34wieder schließen, Herr Flickenschild.
16:35Einbrüche passieren.
16:37Frau Friedrichs hat einen Fehler gemacht,
16:39der auf uns zurückfällt.
16:40Ich denke, solche Werte im Keller zu lagern,
16:43das birgt immer ein gewisses Risiko.
16:46Eine kleine Frage.
16:48Ja, Herr Diek, Herr Flickenschildbesitzer,
16:50das Dreikönige.
16:51Angenehm.
16:53Können Sie mir kurzfristig
16:54einen Konferenzraum zur Verfügung stellen?
16:57Ich müsste den Belegungsplan checken,
16:59aber ich kümmere mich darum.
17:00Ich bin sicher, wir kriegen es hin.
17:01Ich brauche nicht viel.
17:03Eine runde Tische, Getränke und eine Beamer.
17:06Ich habe eine Vertragsverhandlung
17:07mit meiner Tulpe-Zucht-Kooperationspartner.
17:10Wir werden uns drum gucken.
17:11Übrigens, ich wollte Sie ihn schon die ganze Zeit
17:13zu Ihrem Weinmann gratulieren.
17:14Ein innovatives Konzept.
17:16Ich bin zwar selber kein Weinliebhaber,
17:19aber im Fachkreis macht es schon Furore.
17:22Vielen Dank.
17:23Ja, wir sind auch sehr stolz darauf.
17:25Ich habe zum ersten Mal in Amsterdam davon gehört
17:27und dann auf meiner Dienstreise nach Madrid.
17:31Ihr Hotel ist in aller Munde.
17:34Gratulation.
17:34Glückwunsch.
17:36Danke.
17:37Danke.
17:45Das sogenannte Goldmann-Dilemma könnte für uns auch interessant sein.
17:49Rund 50 Prozent aller Leistungssportler
17:51würden sich bereit erklären,
17:52innerhalb von fünf Jahren zu sterben,
17:54wenn die Einnahme einer Droge zu einer Goldwiedaille verhielt.
17:57Und ich dachte,
17:58dass wir diese Umfrage vielleicht auch mit den Schülern durchführen würden.
18:01Frau Reinhardt?
18:02Frau Reinhardt!
18:05Entschuldigung.
18:07Entschuldigung, ich war gerade in Gedanken.
18:09Ich hatte die ganze Zeit schon das Gefühl,
18:11dass sie irgendwas bedrückt.
18:13Ich denke gerade darüber nach,
18:15das Projekt abzugeben.
18:17Aber Ihnen liegt doch so viel daran.
18:20Ich glaube das einfach nicht.
18:24Meine Tochter Paula ist an Dopingstorben.
18:30Plötzlicher Herztod.
18:31Es tut mir unglaublich leid.
18:35Paulas Tod war die Motivation für mich,
18:38andere Kinder vor Doping zu wahren.
18:41Und jetzt will sie das Thema zu sehr auf.
18:44Es ist schon fünf Jahre her und ich...
18:48Entschuldigung.
18:49Ich dachte, ich bin schon viel weiter,
18:51aber je mehr ich mit Paulas Tod konfrontiert werde,
18:56umso weniger komme ich damit zurecht.
19:01Paula hatte ein sehr wichtiges Rennen.
19:04Kurz danach ist es passiert.
19:06Sie hat mit ihrer Mannschaft das Rennen gewonnen.
19:09Und sie war erst kurze Zeit,
19:10kurze Zeit im ersten Ziel.
19:14Welches Mittel war es?
19:18Bei der Obduktion wurden gar keine Substanzen entdeckt.
19:24Aber sie war eine gesunde 19-Jährige.
19:27Ich meine, da bleibt doch das Herz nicht einfach stehen.
19:30Das wäre auf jeden Fall sehr ungewöhnlich.
19:34Meine Therapeutin sagt,
19:36ich soll mich damit nicht länger quälen,
19:38aber diese vielen unbeantworteten Fragen...
19:49Oh Gott, bitte entschuldigen Sie.
19:51Entschuldigen Sie,
19:52dass ich Sie mit meiner Vergangenheit überfallen habe.
19:55Tut mir leid.
20:02Das ist eine Katastrophe.
20:04Er fürchtet einen Imageschaden für unser Haus.
20:07Selbst wenn Sternheck die Sache nicht an die große Glocke hängt.
20:09Mann, warum habe ich denn keine Viertelmillion im Sparstrumpf?
20:12Rieke, willst du nicht vielleicht doch ein Flickenschild
20:13um eine finanzielle Überbrückung bitten?
20:16Ich kann und will Herrn Flickenschild nicht um Geld anpumpen,
20:19das ich ihm niemals zurückzahlen kann.
20:20Normal, das heißt, du gehst lieber pleite,
20:22anstatt dir helfen zu lassen?
20:23Ich bin doch schon an der Lösung dran.
20:25Hier.
20:30Was, willst du deine Weine verkaufen?
20:3220.000 Euro haben oder nicht?
20:35Ach, Rieke, komm,
20:36das ist ein Tropfen auf einen heißen Stein.
20:38Aber nicht, wenn ich das Geld clever reinvestiere.
20:40Ja, selbst dann, dann springen da 30.000, 35.000 raus.
20:44Du bist da eine Weinsammlung los
20:45und im Endeffekt hast du gar nichts.
20:47Ja, toll.
20:48Danke für die Aufmunterung.
20:51Rieke,
20:54Du hast dir von Torben und Carla helfen lassen.
20:57Warum nimmst du meine Hilfe nicht an?
21:00Mensch.
21:06Unsere Beziehung
21:08ist mir mehr wert
21:09als alles Geld der Welt.
21:11Ich will sie nicht mit so einer großen Hypothek belassen.
21:31Ein neuer Gewerbemietvertrag.
21:35Das wolltest du doch erreichen,
21:37als du dich als mein Weddingplaner
21:39so ins Zeug gelegt hast.
21:41Bin ich so leicht zu dir schauen?
21:44Typisch, Mann.
21:46Aber du hast klug gespielt.
21:48Das respektiere ich.
21:49Hallo, Frau Schmidt.
21:50Marianne, guck mal hier.
21:55Eine Gewerbemiete von 1.600 Euro.
21:58Dieselben Konditionen wie bei mir.
22:01Sie sind die Größte, Frau Schmidt.
22:03Jeder weiß doch,
22:05dass ich keine Märchenfee bin.
22:07Aber ihr Onkel hatte einfach zu gute Argumente.
22:12Wollen wir den Vertrag jetzt
22:13mit einer Tasse Kaffee besiegeln?
22:15Gut.
22:16Ach, die Stiefel von Herrn Hochleitner,
22:18die können doch ruhig noch ein Stündchen warten.
22:23Tag.
22:23Hallo, Meryl.
22:25Hallo.
22:26Tine ist nicht hier.
22:28Dann arbeitet sie wohl zu Hause.
22:30Und ist hoffentlich auf der Suche
22:31nach einem Hersteller für die Uniformen.
22:33Ist das dringend?
22:35Für mich schon.
22:38Tine hat hohe Ansprüche.
22:39Und ich wenig Zeit.
22:44Kämen wir für euch auch Asien in Frage?
22:46Klar.
22:49Ich kenne einen Abteilungsleiter
22:50in einer Textilfabrik in Datong.
22:52Ich könnte den Kontakt herstellen.
22:53Das wäre super.
22:55Ich mail Ihnen die Daten.
22:57Danke.
22:59Tschüss.
23:08Vielen Dank jedenfalls für Ihr Verständnis,
23:10dass das Salto momentan
23:11wegen der Umbearbeitung geschlossen ist.
23:13Aber ist auch selbstverständlich.
23:16Hallo, Herr Eckert.
23:17Sind Sie beschäftigt
23:18oder hätten Sie einen Moment Zeit,
23:20um über die Hoteluniform zu sprechen?
23:21Ja, klar.
23:22Wenn es kurz ist.
23:23Ich habe noch einen wichtigen Termin.
23:24Ja, ich halte mich kurz.
23:25Ich stecke leider in einem Dilemma.
23:28Wegen den Uniformen?
23:29Ich dachte, wir hätten alles besprochen.
23:30Es geht um die Fabrikation.
23:32Ich habe bisher keine Firma gefunden,
23:33die meinen Ansprüchen genügt.
23:35Was die Qualität bei mir belangt, oder?
23:37Ja, Berufsbekleidung
23:38erfordert eine bestimmte Verarbeitung.
23:40Und einen Hersteller zu finden,
23:41der humane Arbeitsbedingungen einhält,
23:43ist nicht so einfach.
23:45Äh, also Kinderarbeit
23:46wird das Drei Könige sicher nicht unterstützen.
23:48Das habe ich mir gedacht.
23:49Aber alle seriösen Produzenten,
23:51bei denen ich Muster angefordert habe,
23:53konnten leider nicht überzeugen.
23:55Ich bin sicher,
23:56Sie finden einen Hersteller,
23:57der ihren Ansprüchen genügt.
23:58Herr Eckert,
23:59eine größere Firma
24:00kann sich eine Fehlkalkulation leisten,
24:02aber Hedelund kann es leider nicht.
24:06Sprechen wir hier gerade
24:07von der Budgeterhöhung?
24:10Frau Hedlund, es tut mir leid,
24:11aber ich kann dem Vertrag nicht nachverhandeln.
24:14Ja, das verstehe ich.
24:15Ich wollte nichts unversucht lassen.
24:17Sie müssen entschuldigen.
24:19Ja, ich werde schon was finden.
24:20Ich drücke Ihnen die Daumen.
24:22Danke.
24:27Ja, also komm,
24:28meine Aktion gegen die Überwachungskameras
24:30war schon ganz schön waghalsig.
24:32Naja, es ist ja noch mal alles gut gegangen.
24:34Ja, dank dir.
24:37Und dein Leben habe ich mit der Aktion
24:39auch gleich aufs Spiel gesetzt.
24:42Vielleicht hatte das Ganze ja auch
24:43einen tieferen Sinn.
24:45Ja.
24:46Ich war am Grab von Sönkes Mutter.
24:49Echt?
24:51Ich konnte mich zum ersten Mal
24:53richtig von ihr verabschieden.
24:54Ganz ohne Schuldgefühle.
24:56Und du meinst,
24:57das hat damit zu tun,
24:58dass du mich gerettet hast?
25:00Vielleicht, ja.
25:01Irgendwie.
25:02Es ist, als ob der Schock
25:03durch einen Gegenschock geheilt wurde.
25:07Das wäre ja großartig.
25:09Aber es ist keine Ausrede für dich,
25:11dich wieder in Gefahr zu bringen.
25:12Oh, schade.
25:14Aber sag mal,
25:15dass du deine Schuldgefühle
25:16überwunden hast.
25:18Was bedeutet denn das eigentlich
25:19für Sönke und dich?
25:22Er freut sich für mich,
25:24hat er gesagt.
25:25Für mich.
25:26Kein Wort von uns.
25:28Wärst du denn gerne
25:29wieder mit ihm zusammen?
25:32Das kann ich dir nicht sagen.
25:34Schade.
25:50Frau Reinhardt.
25:52Frau Reinhardt.
25:53Herr Wolf,
25:54haben Sie auf mich gewartet?
25:56Ich wollte Sie noch mal sprechen
25:57wegen der Sache mit Lisa.
26:01Der Verlust Ihres Kindes
26:02tut mir wirklich sehr leid.
26:05Aber Lisa auch
26:06und sie ist nicht dafür verantwortlich.
26:08Was sollen Sie anderes denken?
26:09Sie ist Ihre Partnerin.
26:10Ich sage das unabhängig von Gefühlen.
26:13Lisa ist nicht schuld
26:14und sie hat sich immer
26:15gegen Doping ausgesprochen.
26:17Welcher Sportler würde sich
26:18offen für Doping aussprechen?
26:20Es sei denn,
26:20er wird von Ärzten überführt.
26:22Sie können doch gar nicht wissen,
26:24was vor fünf Jahren passiert ist.
26:25Sie waren damals nicht
26:26mit Frau Fischer zusammen.
26:28Aber ich lege meine Hände
26:28für Sie ins Feuer,
26:29denn ich kenne Sie.
26:31Das hat die Frau
26:31von Lance Armstrong auch gesagt.
26:33Im Ernst,
26:34lesen Sie keine Zeitung?
26:36Bratsport ist doch fast schon
26:38ein Synonym für Doping.
26:40Das ist nicht fair.
26:41Nicht fair?
26:43Aber was Paula passiert ist,
26:44ist fair, ja?
26:46Frau Reinhardt,
26:46es tut mir wirklich leid,
26:48aber wenn Sie,
26:49wenn Sie diese Anschuldigung
26:50nicht unterlassen, dann...
26:51Was dann?
26:52Wollen Sie mir verbieten,
26:53über den Tod meiner Tochter zu reden?
26:55Nein, das nicht.
26:56Aber die Schuld bei jemand anderem zu suchen.
26:58Ich soll mich selbst fragen,
27:00was ich falsch gemacht habe, ja?
27:02Was ist denn bei Ihnen schiefgelaufen?
27:04Als Ihre Tochter Lotte
27:05in dieser Sekte gelandet ist?
27:07Ich habe nicht gesagt,
27:08dass Sie schuld sind.
27:09Und ja, ich weiß,
27:11wie es ist,
27:11wenn man sich als Elternteil
27:12Vorwürfe macht.
27:13Seit Paulas Tod
27:14habe ich nur noch
27:15einen einzigen Gedanken im Kopf.
27:17Warum Sie?
27:18Warum meine Tochter?
27:19Was hätte ich tun können?
27:22Der Tod eines so jungen Menschen
27:24ist immer wahnsinnig sinnlos.
27:26Und ich kann verstehen,
27:27was man sich da Fragen stellt
27:28und nach Erklärungen sucht.
27:30Aber der Vorwurf gegen Lisa
27:33wird Paula nicht zurückbringen.
27:39Ein Angebot,
27:40sie bei der Projektwoche
27:41gegen Dortmund zu unterstützen, steht.
27:43Auf Wiedersehen, Frau Renner.
28:12Auf Wiedersehen, Frau Renner.
28:22Was machst du mit meinem Kaffee?
28:23Den brauche ich.
28:24Ja, offensichtlich.
28:28Nur so eine Idee,
28:29wäre es nicht bequemer,
28:29zu Hause zu schlafen?
28:31Auf den Gedanken bin ich noch
28:32gar nicht gekommen.
28:33Aber sieh dir mal die Aktenberge an.
28:35Ich dachte,
28:36du hast heute noch frei.
28:38Ein Missverständnis mit Stegmann.
28:41Oder er wollte sich drücken,
28:42mir persönlich zu sagen,
28:43dass er in den letzten Wochen
28:44rein gar nichts getan hat.
28:46Bei meiner Übergabe
28:48war alles abgearbeitet.
28:50Und zum Lohn dafür
28:52darf ich mich jetzt
28:54durch seinen Aktenwust kämpfen.
28:57Ich helfe dir nachher,
28:58ein bisschen Ordnung zu schaffen.
28:59Und jetzt lass uns
29:00mein Überraschungsessen
29:01für Oma planen.
29:03Muss das sein?
29:05Ja,
29:06wir haben sie lange nicht gesehen.
29:09Ich dachte,
29:09ich könnte in meiner Mittagspause
29:11ein kleines Mieterchen einlegen.
29:13Ja,
29:13du holst Oma vom Bahnhof ab,
29:15setzt sie zu Hause ab
29:16und legst sie schlafen.
29:17Das hast du dir gedacht?
29:18Jo.
29:19Nein.
29:20Ich rufe jetzt Frau Rose an
29:21und frage,
29:22ob sie ihre Rinderrouladen
29:23für uns kocht.
29:24Sehr gut.
29:25Da muss ich mich
29:26wenigstens darum nicht kümmern.
29:31Ja,
29:32ich weiß,
29:32wie sehr ihre Großmutter
29:33meine Rouladen liebt.
29:35Wann kommt sie?
29:36Oh,
29:38da muss ich mich ja
29:38mit dem Einkauf beeilen.
29:40Ja,
29:40bis später.
29:41Ja,
29:41gut.
29:43Ich hab schon verstanden.
29:45Ich mach weiter.
29:47Hauptsache,
29:47ich hab was Sinnvolles zu tun.
29:49Es ist schwer,
29:50so beurlaubt zu sein,
29:51was?
29:51Mhm.
29:53Nicht so leicht.
29:54Aber,
29:55wird schon.
29:56Ja.
29:57Weg jetzt los.
30:01Spaß.
30:02Ja.
30:17Ah.
30:20Da ist ja unser Retter.
30:23Was macht die Lieferung
30:24der Tulpenzügel?
30:25Ist auf dem Weg.
30:26Mit einer Sondermaschine,
30:27die heute Nachmittag
30:28auf dem Lüneburger Flugplatz landet.
30:30Ja,
30:31das nenn ich mal
30:31einen prompten Service.
30:32Und was ich verspreche,
30:34halte ich auch.
30:39Ach,
30:40und das ist die Rechnung.
30:42Ist ja auch sehr prompt.
30:43Ich hab noch nicht mal die Ware.
30:44Der ist für Merle.
30:45Ah.
30:45Haben Sie sie erreicht?
30:47Nee,
30:47tut mir leid,
30:48ich hab grad
30:48wirklich viel um die Ohren.
30:50Na,
30:51da ich Sie nicht persönlich sprechen kann,
30:53können Sie ihr den Zug kommen lassen,
30:54wo auch immer sie gerade ist.
30:56Marokko,
30:57Mauritanien,
30:58Mali.
30:59Nur nicht hier,
31:01wo ich sie bräuchte.
31:03Mir ist zu Ohren gekommen,
31:04dass Sie um die Existenz
31:06Ihrer Weinbank
31:07fürchten müssen.
31:09Bedauerlich.
31:10Denn die Geschäftsidee
31:11ist
31:13großartig.
31:15Danke.
31:16Dann bin ich mit meiner Idee
31:17wenigstens nicht alleine.
31:19Okay.
31:20Sehen wir uns heute Nachmittag
31:21auf dem Lüneburger Flugplatz,
31:22um die Lieferung
31:23in Empfang zu nehmen.
31:24Mhm.
31:25Gut.
31:26Alles klar.
31:27Gut, bye.
31:27Bis später.
31:40Rom.
31:46Kommst du mit?
31:47Hm?
31:48Ist ein Flug mit Layover.
31:50Wir könnten uns
31:51ein schönes Zimmer nehmen
31:52und...
31:55Es tut mir leid,
31:56wie ich mich gestern Abend
31:57aufgeführt habe.
31:58Was ich gesagt habe
31:59über das Leben im Rosenhaus,
32:01ist irgendwie falsch rübergekommen.
32:03Luft raus,
32:05Langeweile.
32:06Ich finde,
32:07das klingt eindeutig.
32:09Habe ich ganz schön
32:10ungeschickt ausgedrückt.
32:12Willst du es nochmal versuchen?
32:16Ich bin nicht umsonst Pilot.
32:18Bevor es mir zu eng wird,
32:20fliege ich lieber davon.
32:24Vielen Dank für deine Offenheit.
32:30Und wo kommst du her?
32:32Ich?
32:34Ich habe mir
32:35Arianes Worte
32:36zu Herzen genommen
32:37und mit Herrn Eckert
32:38über eine Erhöhung
32:39des Budgets gesprochen.
32:41Und?
32:42Er hat mich freundlich
32:43darauf aufmerksam gemacht,
32:44dass es nicht sein Problem ist,
32:45eine Firma zu finden,
32:46die bezahlbar
32:47und fair
32:48produziert.
32:49Wo er recht hat.
32:50Was aber mein Problem
32:51nicht löst.
32:53Könnte ich bitte
32:53einen Kaffee bekommen?
32:54Sehr gern.
32:54Danke.
32:57Wozu hast du mich?
33:00Was ist das?
33:02Eine Textilfabrik
33:03in Datong.
33:05Datong?
33:06Datong.
33:07Die all deine Kriterien erfüllt.
33:09Ach.
33:09Ariane war sehr angetan.
33:12Du hast mit Ariane
33:13darüber gesprochen?
33:16Also,
33:17ich schaue es mir
33:18in Ruhe an
33:18und dann
33:18werde ich entscheiden,
33:21ob es für mich zutrifft.
33:31Entschuldige,
33:33aber ich musste
33:33beim Metzger
33:34ewig warten,
33:34aber dafür
33:35habe ich
33:35das beste
33:36Rouladenfleisch
33:37bekommen.
33:41Na?
33:43Schlechte Nachrichten?
33:51Okay,
33:51zuerst die Gute.
33:52Ach.
33:54Ich kann die
33:55Papageienturpenzwiebeln
33:55heute Nachmittag
33:56am Flughafen abholen.
33:57Mhm.
33:58Und die schlechte?
34:00Mir wurde soeben
34:01mein finanzielles
34:02Todesurteil ausgestellt.
34:06Herr von Sternig
34:07hat eine Auflistung
34:08der gestohlenen
34:09Weine gemacht
34:10und
34:10bis auf den Cent
34:12genau errechnet,
34:13was ich ihm schulde.
34:14Was?
34:17252.000
34:18und
34:21478 Euro?
34:24Eine Viertelmillion
34:26in zehn Tagen.
34:28Das ist nicht zu schaffen.
34:34Das ist der
34:36absolute Tiefpunkt
34:37meines Lebens.
34:40Es wird sich bestimmt
34:41eine Lösung führen.
34:43Aber welche,
34:44Tantje?
34:45Ich bekomme
34:46für meine Weine
34:47höchstens 22.000.
34:49Also,
34:50jetzt werde ich
34:51auf alle Fälle
34:51erst mal
34:54telefonieren.
34:55Ich sage
34:55das Rosenhausessen ab
34:57und dann auch noch
34:58den Vortrag
34:58in Münster.
34:59Darauf hast du dich
35:00doch so gefreut.
35:01Ja.
35:02Familie geht vor.
35:03Och, Tantjen, bitte.
35:04Ich will nicht,
35:05dass die ganze Welt
35:05in meinem Chaos versinkt.
35:07Tut sie doch gar nicht.
35:08Ich sage nur
35:09ein paar unwichtige Termine ab.
35:17Und wenn alle
35:18Stricke reißen,
35:20dann gehst du eben
35:20in Privatinsolvenz.
35:22Das ist heutzutage
35:23keine Schande mehr.
35:25Privatinsolvenz?
35:28Na, das ist doch
35:29mal ein Plan B.
35:33Der erste Ordner
35:34ist abgearbeitet.
35:35Gratuliere.
35:36Und zur Belohnung
35:37mal ein richtiger Kaffee.
35:38Oh, du bist ein Schatz.
35:41Und Papa.
35:42Hm?
35:44Nee, noch mehr.
35:46Das brauchst du nicht
35:46durchzuarbeiten.
35:47Nur durchlesen,
35:48wenn du willst.
35:51Ach.
35:54Die ersten Druckfahnen
35:55deines Malakron-Buches.
35:59Bin stolz auf dich.
36:01Jule Jansen.
36:07Du liebst ihn immer noch.
36:12Sollte Sönke das nicht wissen?
36:14Er ist dabei,
36:15nach Brasilien zu gehen
36:16und er freut sich darauf.
36:18Und, ähm,
36:20er weiß nicht,
36:20was du für ihn
36:22empfindest?
36:25Ich will ihm nicht
36:26im Weg stehen
36:27nach allem,
36:27was er mit mir
36:27durchgemacht hat.
36:29Er hat einen
36:29Neuanfang verdient
36:30und ich will mich
36:31auch neu orientieren.
36:32Das Angebot von
36:33im Visier
36:33wieder für die zu schreiben
36:34ist doch sehr verführerisch.
36:36Ich muss ja
36:37zu Frau Rose,
36:38sonst steht sie
36:39vor verschlossenen Türen.
36:41Ähm,
36:41vergiss nicht,
36:42Oma vom Bahnhof abzuholen.
36:43Mhm.
36:53Boah,
36:54ist das kalt.
36:57Es war gut,
36:57dass ich mich
36:58nochmal hingelegt habe.
36:59Jetzt geht's mir besser.
37:00Und dein Magen?
37:02Ist okay.
37:04Ach,
37:04ich hab in der Zwischenzeit
37:05nochmal mit Frau Reinhardt
37:06gesprochen und sie gebeten,
37:07sich mit ihren
37:08Anschuldigungen
37:08zurückzuhalten.
37:10Und,
37:10hat sie's eingesehen?
37:11Der Tod ihrer Tochter
37:12scheint sie immer noch
37:13sehr zu quälen.
37:14Im Grunde genommen
37:15ist sie eine gebrochene Frau.
37:19Paula war ein
37:19besonderes Mädchen.
37:21Dieser Ehrgeiz
37:22immer gewinnen zu wollen.
37:23Ja,
37:23da war sie dir wohl
37:24sehr ähnlich.
37:26Beim letzten Rennen
37:27ist sie förmlich
37:28über sich hinausgewachsen.
37:30Hat aber den Sieg
37:30mit ihrem Leben bezahlt.
37:33Wenn ich mir vorstelle,
37:34wir werden Lilly verlieren.
37:36Das ist furchtbar.
37:36Ben!
37:38Wenn du damals
37:39an Nora Dozol gestorben wärst,
37:40dann hätte ich das auch
37:41erst aus dem
37:42Obduktionsbericht erfahren.
37:43Ja,
37:44und du würdest jetzt
37:44genau die gleichen Fragen stellen,
37:46mit denen sich diese Frau Reinhardt
37:47seit fünf Jahren rumquält.
37:49Es ist gar nicht so unwahrscheinlich,
37:50dass Paula irgendwas genommen hat.
37:52Diese ganzen Mittel
37:53waren vor fünf Jahren
37:53noch gar nicht nachweisbar.
37:55Tja,
37:55und kaum sind sie nachweisbar.
37:56Nehmen die Menschen
37:57andere Mittel, ja.
37:58Meinst du,
37:58Frau Reinhardt hat recht
37:59mit ihren Vorwürfen?
37:59Ich weiß es nicht.
38:02Aber es muss schrecklich
38:03für sie sein,
38:03nicht zu wissen,
38:04woran ihre Tochter
38:04wirklich gestorben ist.
38:05Ja.
38:06Ich würde ihr gerne
38:08dabei helfen,
38:09Ruhe zu finden.
38:12Willst du den Fall
38:12neu aufräumen?
38:14Naja,
38:15es kann ja nicht schaden,
38:17wenn ich mal
38:17in den Obduktionsbericht gucke.
38:19Vielleicht hat sie doch nachgeholfen.
38:21Hat sie nicht.
38:24Du hast ein Jahr
38:25nach Paulas Tod
38:27entschieden,
38:27mein Team zu sponsern.
38:29Ja.
38:30Die beste Entscheidung
38:31meines Lebens.
38:32Sonst hätten wir uns
38:33nicht kennengelernt.
38:34Dazu wäre es nie gekommen,
38:36hättest du den Eindruck gehabt,
38:37wir wären eine Ansammlung
38:38hochgespritzter Rennmaschinen.
38:40Nein,
38:41wahrscheinlich nicht.
38:43Ich wünschte,
38:44das könnte Frau Reinhardt
38:45auch so sehen.
38:53Wahrscheinlich braucht sie
38:53einfach nur noch mehr Zeit.
39:13Eigentlich bin ich
39:14vorbeigekommen,
39:15um die spontan
39:15zum Mittagessen abzuholen,
39:17aber wie es aussieht,
39:18scheint ein Gute-Nacht-Lied
39:19eher angebracht.
39:21Kein Bedarf,
39:21so wie du unter der Dusche singst.
39:24Wie es aussieht,
39:25scheint ein erster Tag
39:26ja nicht so anstrengend
39:27gewesen zu sein,
39:28wie du befürchtet hast.
39:29Also bevor du dich
39:30zu irgendwelchen Klischees
39:32über die Angestellten
39:33des öffentlichen Dienstes
39:34hinreißen lässt,
39:35muss ich dir sagen,
39:35der Eindruck täuscht.
39:37Stegmann hat mir
39:37einen riesigen Berg
39:38Arbeit vermacht.
39:39Ich frage mich,
39:41was der Mann
39:41in den letzten Wochen
39:42getan hat.
39:43Das Klischee erfüllen.
39:45Ja.
39:47Also deine Einladung
39:49zum Mittagessen
39:49kann ich leider
39:50nicht annehmen,
39:51aber ein paar Schritte
39:52an der frischen Luft
39:53würden mir sicher
39:53gut tun.
39:55Diabetiker geeignet.
39:56Sehr gut.
40:02Jansen, hallo?
40:03Hier auch.
40:04Wo bist du denn?
40:06Hallo Mama,
40:07ich bin im Büro.
40:08Du solltest aber
40:09am Bahnhof sein.
40:12Oh nein.
40:14Es tut mir leid.
40:16Der Jetlag,
40:17ich bin noch
40:18in einer anderen
40:18Zeitzone.
40:19Nimm dir ein Taxi
40:21und wir treffen uns
40:22im Rosenhaus.
40:23Also du überschlägst
40:24dich ja förmlich
40:25vor Widersehensfreude.
40:30Meine Mutter
40:32und der undankbare Sohn.
40:34Noch so ein Klischee.
40:37Der Riggiotto di Suave
40:38ist eine Rarität.
40:40Und dann die Weine
40:41von Gianni Teschi.
40:43Sie wissen,
40:43dass meine Weine
40:44durchaus mehr wert sind.
40:47Ja.
40:49Ja, Sie haben recht.
40:50Ich muss verkaufen.
40:52Ja.
40:5417.500 für alle Weine.
40:56Sie haben gewonnen.
40:57Auf Wiederhören.
40:59Hey.
41:00Entschuldige bitte,
41:01dass ich so spät dran bin,
41:02aber ich konnte jetzt
41:03erst Mittagspause machen.
41:06Kleine Stärkung?
41:08Ja.
41:09Die kann ich gebrauchen
41:10nach diesem
41:11armen, seligen Verkauf
41:12meiner Weinsammlung.
41:13Das ging aber schnell.
41:15Ja.
41:16Ist ja auch ein Schnäppchen
41:17für 17.500.
41:19Was?
41:21Der Markt bestimmt die Preise.
41:22Und das war ein Notverkauf.
41:25Ja.
41:26Nur aus der Not
41:27von Menschen
41:27ein fettes Geschäft zu machen,
41:28das ist mies.
41:30Mick, es ist nichts dabei,
41:31Schnäppchen zu machen.
41:33Rieke, komm.
41:33Bitte, mach den Verkauf rückgängig.
41:35Das hast du gar nicht nötig.
41:37Ich hab das nötig.
41:38Und trotzdem bleibt mir
41:40eine Privatinsolvenz
41:40nicht erspart.
41:41Darüber denkst du nach?
41:44Wenn es nur um mich ginge.
41:46Aber alle Beteiligten
41:47würden auf ihren Verlusten
41:49sitzen bleiben.
41:50Ich könnte Ihnen
41:51höchstens einen Bruchteil
41:52der Schadenssumme zurückzahlen.
41:54Nein, aber Rieke,
41:55du arbeitest doch weiter.
41:56Als was denn?
41:58Mein Ruf als
41:59Geschäftsführer
41:59in der Weinbank
42:00ist vollkommen ruiniert.
42:01Und wer traut mir denn jetzt
42:03bitte noch zu,
42:03Weiner als Wertanlage
42:04zu beurteilen?
42:05Ich.
42:09Ich trau dir alles zu.
42:11Mick,
42:12ich fang wieder
42:13bei Null an.
42:15Ich weiß,
42:16wie du dich fühlst.
42:18Als ich damals
42:19mit dem Profi-Golf
42:20noch aufgehört habe.
42:20Das ist was anderes.
42:21Das war deine eigene Entscheidung.
42:26Tut mir leid,
42:27ich brauche ein bisschen Zeit,
42:28um nah zu denken.
42:30Wir sehen uns nachher.
42:49Wir haben was zu feiern.
42:51Ich brauche wirklich
42:52eine gute Nachricht.
42:54Das Gespräch mit Herrn Eckert
42:55war leider nicht erfolgreich.
42:57Du hast ihn doch
42:58um eine Budgeterhöhung gebeten?
43:01Die Verzweiflung.
43:04Das baut dich sicher auf.
43:06Ariane,
43:06ich möchte jetzt gerne arbeiten
43:08und ich habe keine Lust
43:08zum Feiern.
43:10Malte hat da was aufgetan.
43:11Eine Firma in Detong.
43:12Unsere Fabrikation
43:13ist in Datong.
43:14Sag mal,
43:15was geht hier eigentlich vor?
43:19Die langwierige
43:20und mühsame Suche
43:21nach einer Fabrik
43:22hat ein Ende.
43:23Der Tipp von deinem Freund
43:24war ein Treffer.
43:25Inwiefern?
43:26Der Vorvertrag ist
43:27bereits auf dem Weg.
43:28Die E-Mail ist da.
43:31Bitte?
43:33Ein Vorvertrag?
43:34Super, oder?
43:36Bei denen stimmt einfach alles.
43:37Keine Kinderarbeit,
43:39keine Gifte bei der Herstellung.
43:40Genauso wie du es wolltest.
43:42Ariane,
43:42merkst du eigentlich,
43:43wie übergriffig du bist?
43:45Hedelund ist immer noch
43:46meine Firma
43:46und ich entscheide,
43:48wen ich beauftrage.
43:49Na?
43:50Köstlich.
43:51Und jetzt bei Niedrigtemperatur
43:53fertig garen
43:54und wenn sich dieser
43:56wunderbare Duft entwickelt,
43:59dann sind die Rouladen fertig.
44:01So.
44:02Was kann ich tun?
44:04Wir haben alles im Griff.
44:05In zwei Stunden
44:06sind die Rouladen fertig.
44:07In zwei Stunden?
44:09Naja,
44:10Rouladen sind natürlich
44:11kein Fastfood,
44:12nicht?
44:12Es gibt eine kleine
44:13Planänderung.
44:17Oma,
44:17was machst du denn schon hier?
44:20Bin ich in meinem eigenen Haus
44:22nicht mehr willkommen?
44:24Mein Sohn vergisst mich,
44:26vom Bahnhof abzuholen.
44:28Meine Enkeling fragt mich,
44:30was ich hier überhaupt will.
44:34Mama,
44:35ich habe dich nicht vergessen.
44:37Oh,
44:37wo ist es?
44:38Sie haben hier so gebeten.
44:41Gleich vergesst du.
44:41Mama,
44:41ich habe dich nicht vergessen.
44:42Ich habe...
44:43Was?
44:44Verschlafen.
44:45Oh ja,
44:47der Herr Student
44:48schläft mitten in den Tag hinein.
44:51Wir haben ein kleines
44:52Überraschungsessen
44:53für Sie vorbereitet.
44:54Oh.
44:55Ja,
44:55meine Rouladen.
44:56Oh,
44:57Frau Rose,
44:58dann bin ja ich
44:59die wahre Überraschung.
45:01Es tut mir leid.
45:02Entschuldige,
45:03vielmals,
45:04ich habe Thomas erst angerufen,
45:06als ich schon in Würzburg war.
45:08Du musst es ihm nachsehen,
45:09Oma,
45:09das macht das Alter.
45:10Also ein Mensch
45:11in meinem Alter braucht
45:12etwas mehr Schlaf
45:12als in den letzten
45:13paar Stunden hatte
45:15und kein Kollegen,
45:16der...
45:17Ach,
45:17egal.
45:18Herzlich willkommen,
45:19Mama,
45:19zu Hause.
45:20Du und...
45:20Entschuldige.
45:23Ich bin angenommen.
45:28Der Hund.
45:29Wo ist er?
45:30Na,
45:31der Ferdel.
45:31Oder willst du ihn
45:32ins Etwa verheimlichen?
45:34Ach,
45:35Unsinn.
45:35Der bezahlt die Taxe
45:37und trägt das Gepäck raub.
45:39Also,
45:40ich bin sehr gespannt,
45:41den berühmten
45:42Ferdinand Hofleitner
45:43kennenzulernen.
45:44Du wirst staunen.
45:47Irgendeiner muss ja mal
45:48Nägel mit Köpfen machen.
45:50Und du lässt die Suche
45:51nach einer Produktionsfirma
45:52schon seit Wochen schleifen.
45:53Entschuldige bitte,
45:54dass ich keine Lust habe,
45:55kleine Kinder für meine Produktion
45:56auszubeuten.
45:57Geschweige denn,
45:58schlechte Qualität zu bestellen.
46:00Das möchte ich auch nicht.
46:01Aber ich möchte für meine Arbeit
46:02auch Geld sehen.
46:03Und das zeitnah.
46:04Ariane,
46:05wir sind Selbstständige.
46:06Da kann man kein regelmäßiges
46:07Gehalt erwarten.
46:09Jetzt bin ich eine Spießerin,
46:10nur weil ich meine Miete
46:11zahlen möchte?
46:12Ach,
46:131000 Euro
46:13pro Tag
46:14für einen Stand
46:15auf der
46:15Etre à la Mote.
46:20Bist du neidisch,
46:21weil sie dich nicht
46:22eingeladen haben?
46:23Was?
46:24Luxus und Berufsbekleidung
46:25passen nun mal nicht zusammen?
46:28Oh,
46:28ich verstehe.
46:30Du denkst,
46:31du kannst mit langweiliger
46:32Berufsbekleidung
46:32das schnelle Geld machen,
46:33um dich dann der höheren
46:34Kunst zu widmen?
46:35Ich kann nichts dafür,
46:36dass du deine Träume
46:37aufgegeben hast und jetzt
46:39Berufsbekleidung,
46:39Uniformen,
46:40Gartenschürzen machst.
46:41Wenn du dir zu fein bist,
46:42mit mir zu arbeiten.
46:43Dir fehlt einfach der Mut
46:44für den richtig großen Schritt.
46:45Ich brauche jemanden,
46:46der wie ich
46:47hinter Hedelund steht.
46:49Das ist mir aber
46:50nicht genug.
46:51Ich will mir einen Namen machen.
46:53Ich will mich nicht
46:53damit zufrieden geben,
46:54meiner Nähmaschine
46:54den Namen meiner
46:55bekannten Designerin zu geben.
46:56Wow,
46:57ich kann auch irgendwann
46:58dieser Schere,
46:58der hat deinen Namen geben,
46:59aber bis dahin, Ariane,
47:01wirst du dich professionell verhalten
47:02und keine Alleingänge mehr.
47:04Ist das klar?
47:06Und ich sage dir eins,
47:07Ariane,
47:08mit dieser Haltung
47:09wirst du scheitern.
47:15Wir haben eine Menge Freunde,
47:16die ihnen helfen wollen.
47:17Wir müssen die Hilfe nur zulassen.
47:19Als die Not die höchste ist,
47:21ist die Rettung dabei.
47:22Also, meine Schwester spricht holländisch.
47:24Bei mir müssen sie
47:25ein bisschen deutlicher sein.
47:26Wenn die Not am größten ist,
47:29ist die Rettung sehr nah.
47:31Das kam aus dem Archiv für Sie.
47:32Ah, vielen Dank.
47:33Bitte schön.
47:37Ariane,
47:38vielen Dank.
47:47Frau Fischer,
47:48alles in Ordnung?
47:51Na, nein.
47:52Na, das gibt's ja gar nicht.
47:54Wir sind nebeneinander im Zug gesessen.
47:57Ferdinand Hofleitner.
48:00Deutschland.
Comments