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00:00Gunther will spend the evening with Merle.
00:02But the next date will be yours.
00:05If Rainer takes care of him, where it didn't work with Gunther.
00:09But Gunther is also not better.
00:10What do you think, why Rainer doesn't have any time free?
00:13If it's a place in the hotel and Mickey has to work on it,
00:17on Gunther's advice is personal.
00:21Kamera-注意.
00:22Oh, shit!
00:23What's that?
00:24We support you for the development of the video.
00:29I'm warning painted by the sun, and it's in my eyes, and it's in my eyes.
00:37Caught by the rapture of the dawn, and a restless sky, and a restless sky.
00:46This is my life.
00:48This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is the world where I belong.
01:03I'm rolling on, I'm rolling on.
01:17That's...
01:18Heuchelei.
01:19Eine Gemeinheit ist das!
01:20Carla, hast du deine Einwilligung zu diesen Aufnahmen gegeben?
01:24Natürlich nicht, und wir sind auch total aus dem Kontext gerissen.
01:28Das war ein ironischer Protest.
01:30Wir haben direkt danach im Rathaus klargestellt, dass wir gegen die Filmerei sind.
01:34I understand not how these pictures were in an official Werbefilm in the city.
01:40I am against the cameras.
01:43So much of this will be missed.
01:50I mean, the film is a good example of what can happen,
01:55if the citizens will be photographed or filmed.
01:58The city has also for their purposes missed?
02:00Well, I think it's a mistake.
02:03But what should it do,
02:05if the city doesn't have any control over what's happening with the images of the cameras?
02:12Bilder are no evidence anymore.
02:15They are a tool for manipulation.
02:17And I protested.
02:23So now they are so far away.
02:26Yes.
02:27I'm sorry.
02:27But you must say that the competition has to be quite well.
02:31Yeah, so long it's fair to play with the materials.
02:34And if the fair materials are not enough?
02:36Now I'm sorry.
02:38Because I have neither one nor the other one heard, or what?
02:41Merle, I want to say that you are both very important.
02:44But Rieke, I'm sorry, that's the kind of kindergarten here.
02:47Now they have not yet to be caught.
02:49That's why I'm still looking at it.
02:52Come, Merle.
02:54We've all in Sachen Liebe all over the Stränge.
02:57You already?
02:58And you too.
02:59Okay, but then you have to be prepared for the consequences.
03:04Okay, but then you have to be prepared for the consequences.
03:04Yeah, on the standpauke, I'm excited.
03:07And then they will probably more about you.
03:11With fair tools.
03:12No.
03:14I'll do that.
03:15I'll cut the whole thing.
03:17What?
03:19Find it a bit too.
03:21You like both of them?
03:21You like to be in trouble.
03:22You must not always be.
03:24Only so long, until they once again get a clear mind.
03:27I think you can set up a very nice discussion.
03:31Who says, that I speak with Gunther or Raina.
03:34I solve this problem very elegant, a la Gunther.
03:38Ha!
03:40Sagt mal, all diese Aufträge sind liegen geblieben?
03:43Ja, stapelt sich gerade alles etwas.
03:45Ich bin sehr beschäftigt mit den Entwürfen für die Berliner Boutique und für die Schuhkette.
03:50Da muss ich noch die Präsentation vorbereiten.
03:52Trotzdem darf das Tagesgeschäft nicht darunter leiden, hm?
03:55Vielleicht kann ich bald von meinen Design-Aufträgen leben.
04:00Guck mal. Das ist die neue Website für Spitzenschuhwerk.
04:04Tja, also allmählich muss ich mich daran gewöhnen, dass die Zeiten sich ändern.
04:09Gefällt sie dir?
04:10Ja, mir gefällt, dass du so beharrlich deine Ziele verfolgst. Und ich helfe dir gern.
04:17Danke, du bist ein Schatz.
04:18Aber erst ab morgen. Heute muss ich mich noch um die Instrumentenspende für Manaus kümmern.
04:23Hm.
04:24Also dann bis morgen.
04:25Bis morgen.
04:27Hallo zusammen.
04:29Hallo.
04:31Du hast unsere Club-Tour ja gut überstanden.
04:33Wie war die Klausur?
04:34Ach, das war nur Geografie. Das ist nicht so hart.
04:37War noch nur ein paar Stunden Schlaf.
04:42Wir haben uns geküsst.
04:43Du und Brian?
04:44Ja. Wir wollen's doch mal versuchen.
04:47Trotz allem, was bei Malacron passiert ist?
04:50Brian hat sich gegen Uli gestellt. Das ist für mich der größte Vertrauensbeweis.
04:54Stell es dir nicht zu einfach vor, von vorne anzufangen. Die Sekte hat lang sein Leben bestimmt.
04:58Ich weiß. Aber zusammen haben wir ne Chance.
05:01Er kann froh sein, dass er dich hat.
05:03Und, hat er schon irgendwelche Pläne jetzt, wo er nicht nach Exeter geht?
05:06Weiß ich gar nicht. Ich denke mal erst mal das Abi fertig und dann was studieren.
05:09Also, die großen Zukunftspläne sind noch nicht geschmiedet.
05:12Wir sind jetzt erst mal wieder zusammen. An was anderes kann ich gar nicht denken.
05:19Na, das ging ja wohl voll in die Hose.
05:21Also, das hätte ich nicht von Juli Jansen gedacht. Wie konnte sie so hinterhältig sein?
05:25Na, ich denke mal, dass sie die Abnahme des Films gar nicht mehr gesehen hat und dass es ein Versehen
05:29war.
05:29Nein, war es nicht. Was?
05:32Bevor ihr jetzt gleich auf mich losgeht, darf ich erst was erklären?
05:36Das wäre ganz schön, ja. Wir bitten darum.
05:38Zuerst mal das Forum. Wie fandet ihr das? War doch klasse, oder?
05:40Du hast unsere ganze Aktion ruiniert.
05:43Siehst du das auch so?
05:44Nein, aber ich hätte gerne vorher davon gewusst. Hm?
05:48Die Idee kam mir wirklich erst während des Schnitts. Und ich habe ja auch noch versucht, dich telefonisch zu erreichen.
05:52Könnt ihr mich mal aufklären?
05:53Ja, mich bitte auch.
05:55Ähm, Juli hat mich in den Film reingeschnitten, damit ich auf der Pressekonferenz demonstrieren kann.
06:02Was?
06:03Und du kannst per einstweiliger Verfügung erwirken, dass der Film gar nicht erst veröffentlicht wird.
06:07Weil du deine Einwilligung gar nicht gegeben hast?
06:09Ja! Also, dann sind sie doch ihrer Gesinnung treu geblieben. Das freut mich.
06:14Nachdem ich gesehen habe, was ihr für berufliche Opfer bringt,
06:17die Presse wird jetzt viel kritischer über das Thema Überwachungskameras schreiben und vielleicht ist es sogar ganz vom Tisch.
06:21Juli, du bist ein Fuchs.
06:22Mhm.
06:23Aber sag mal, bekommst du jetzt nicht Ärger?
06:25Doch. Aber das ist mir die Sache wert.
06:40Die Show dauert ungefähr eine halbe Stunde.
06:42Ja. Wir präsentieren drei Uniformen für die Männer und drei für die Frauen.
06:46Ja, ich freue mich sehr, wenn du kommst.
06:48Okay. Bis später, Marc. Hey, hey.
06:52Und? Läuft alles für deine Präsentation morgen?
06:56Ja, bisher läuft das ganz gut.
06:58Warst schon früh im Atelier, was? Ich hab dich beim Aufstehen vermisst.
07:04Ich wollte dich nicht aufwecken und dich schlafen lassen, weil du so viel Stress hast.
07:09Ach, was vergisst das einfach. Die Zukunft lacht schon wieder.
07:11Hm.
07:12Ich hab ein Gespräch bei der Stadtverwaltung Uelzen nachher.
07:16Oh, wegen des Flughafenausbaus. Gibt's eine Chance?
07:19Ja, erstmal ist es nur ein ganz unverbindlicher Meinungsaustausch.
07:22Mein Kontakt in der Wirtschaftsförderung Uelzen hat das irgendwie durchgesetzt.
07:25Gut. Solange man redet, gibt es noch eine Hoffnung, hm?
07:31Wenn du mich begleitest. Gattinnen sind ausdrücklich erwünscht.
07:35Und mit dir an meiner Seite hab ich schon so gut wie gewonnen.
07:38Ach. Wann ist denn das?
07:40Jetzt.
07:43Jetzt? Ich muss arbeiten, Malte.
07:45Ja gut, aber du musst ja zwischendurch auch mal was essen.
07:48Es dauert sicher nicht lang. Bitte. Das wäre wirklich wichtig für mich.
07:55Du möchtest, dass ich dir einen Gefallen tue, auch wenn du dich so aufgeführt hast.
08:00Bist du immer noch sauer? Ich hab mich doch entschuldigt.
08:02Ja, das hast du. Aber du hast mich einfach stehen lassen. Und ich, ich wollte mit dir sprechen.
08:07Tina, es gab nichts zu sprechen.
08:10Das entscheidest doch du nicht allein. Ich wollte gerne mit dir sprechen. Und du bist einfach gegangen.
08:16Ja, ich schätze, das lässt sich hier jetzt nicht auf die Schnelle klären. Also kommst du mit nach Uelzen oder
08:21nicht?
08:22Ich kann nicht.
08:24Ist das jetzt die Strafe für mein Fehlverhalten?
08:26Das ist doch völliger Blödsinn. Ich habe dir gesagt, ich muss arbeiten. Die Präsentation hat Vorrang.
08:33Na gut. Dann bis später.
08:35Ja.
08:38Viel Glück.
08:46Vielen Dank, dass wir das Taufgespräch auf Freitag verschieben können.
08:51Genau.
08:52Alles klar. Dankeschön.
08:55Dann bis Freitag. Wiederhören.
08:57Brian.
08:58Und?
08:59Was hat der Kirchenvorstand gesagt?
09:00Der Benefits-Gottesdienst findet statt.
09:04Supergeil.
09:06Aber deswegen bist du jetzt nicht so gut drauf, oder?
09:10Leute und ich sind wieder zusammen.
09:11Hey, klasse. Das freut mich für euch.
09:15Sie ist einfach der Wahnsinn.
09:15Jeder andere Frau hat längst mit mir Schluss gemacht.
09:18Nach Malakron und dem ganzen Mist.
09:20Und...
09:21Naja.
09:22Manchmal bin ich auch echt ein Idiot.
09:24Jeder Mensch macht Fehler, Brian.
09:26Es geht darum, dass man sie erkennt und korrigiert.
09:29Entschuldigung.
09:32Mertens?
09:34Ja, genau.
09:37Spontane Hilfe quasi, ja.
09:41Klar, ich kann Ihnen gerne die Pressemappe zukommen lassen, wenn Sie wollen.
09:45Vielen Dank für Ihren Anruf.
09:47Ja.
09:48Richtig aus. Danke. Wiederhören.
09:52Und?
09:53Kann ich Ihnen noch irgendwas helfen für morgen?
09:56Klar.
09:57Stühle schleppen.
09:58Der Gottesdienst für Manaus morgen wird voller als sonst, glaube ich.
10:02Ist es nicht ein bisschen eigenartig?
10:03Instrumente für Leute zu sammeln, die kaum wissen, wie sie was zu essen auf den Teller kriegen sollen?
10:08Musik hilft der Seele.
10:10Sie ist Trost, eine Aufgabe und manchmal sogar eine Verdienstquelle.
10:16Also können die Leute zumindest Geld mit den Instrumenten verdienen.
10:19Es geht nicht um Almosen, sondern um Unterstützung auf Augenhöhe.
10:27Ist alles okay mit dir?
10:33Ich fühle mich im Moment einfach so leer und ich muss so unglaublich viele Entscheidungen treffen.
10:39Es macht mich schon ein bisschen fertig.
10:42Brian.
10:44Du bist von deiner Familie in Irland direkt zu deinem Gastvater Uli klein gezogen.
10:48Und du bist gerade mal 20 Jahre alt.
10:50Das soll heißen?
10:52Auf eigenem Bein zu stehen, das will gelernt sein.
10:55Und dafür hattest du einfach noch nicht die Gelegenheit.
10:59Also, lass es langsam angehen, nimm dir Zeit und vor allem genieß dein Leben.
11:06Zum Glück habe ich Lotte, die mir zeigt, wie das geht.
11:09Siehste, du bist gar nicht so allein, wie du denkst.
11:18Hallo.
11:21Du kommst genau richtig.
11:23Das riecht lecker.
11:25Kürbissuppe.
11:26Ich war endlich mal wieder auf dem Markt.
11:30Was ist das?
11:31Ach, von Janko. Der hat eine Radreinbahn in Mecklenburg gebaut.
11:35Keine schlechte Idee.
11:37Wie geht's ihm sonst so?
11:38Gut.
11:40Er hat sich natürlich beschwert, dass wir uns nie bei ihm blicken lassen.
11:44Danke.
11:45Vielleicht schaffen wir's mal im Frühjahr.
11:48Oder du probierst dein Rad bei ihm aus.
11:51Das wollte ich eigentlich mit dir am Wochenende machen.
11:55Aber eigentlich wollten wir am Wochenende nach Hamburg.
11:59Stimmt.
12:00Das war versprochen, hm?
12:03Wie wär's, wenn du jetzt ein paar Tage nach Mecklenburg fährst?
12:07Janko ist schon ganz verrückt nach deinem Wunderbike.
12:09Und was ist mit dem Laden?
12:11Ich bin doch hier.
12:12Das wird dir zu viel. Wir haben jede Menge Aufträge.
12:15Das schaffe ich schon. Und Tobias ist auch noch da.
12:18Wichtiger ist jetzt, dass du das Rad testest.
12:20Und dass wir am Wochenende nach Hamburg fahren.
12:24Also reizen würde es mich schon, aber...
12:27Ich hab da ein schlechtes Gewissen.
12:28Dann hast du die ganze Arbeit und ich das Vergnügen.
12:30Ole, das Rad ist unsere Zukunft.
12:33Und wenn es erstmal erfolgreich vermarktet ist,
12:35dann können wir uns so viel Auszeit nehmen, wie wir nur wollen.
12:40Das ist dir ernst, hm?
12:43Mhm.
12:45Guten Appetit.
12:47Dir auch?
12:49Die Arbeitskleidung muss keine Uniform sein.
12:57Meine Damen und Herren, wir wollen, dass Ihre Mitarbeiter sich wohlfühlen, wenn sie ihre Arbeitskleidung anziehen.
13:05Beschwörst du die Puppen für morgen?
13:08Mehr oder weniger, ich hänge noch an der Rede.
13:11Kann ich dir helfen?
13:12Nein.
13:15Aber einen Vorschlag hätte ich.
13:16Okay.
13:17Die Erwähnung von Spitzenschuhwerk?
13:19Steht an oberster Stelle und die Presse wird diesmal nicht an dir vorbeikommen.
13:23Gut. Was soll denn da noch schief gehen, ne?
13:25Luisa hat abgesagt.
13:28So kurzfristig?
13:29Ja, sie kann eine große Modenschau in London laufen.
13:31Ja, aber wo sollen wir denn jetzt ein weibliches Model bis morgen herkriegen?
13:34Ariane, ich hab schon mit der Agentur telefoniert und sie mailen uns ein paar Vorschläge.
13:39Okay.
13:40Ah.
13:41Ich habe mal durchgerechnet, wie schnell ich in Produktion gehen könnte.
13:45Und für 400 Paar Schuhe bräuchte ich ungefähr drei Wochen.
13:47Wie lange brauchst du für die Uniformen?
13:49Ich habe keine Ahnung.
13:51Ich habe es bisher noch nicht geschafft, die Kalkulation zu machen.
13:54Du predigst doch immer, solide Vorbereitung ist alles.
13:56Ich werde andauernd abgelenkt.
13:58Ich hatte eine unschöne Auseinandersetzung mit Malte.
14:02Aber dir tut es doch nicht leid, dass du mit ihm zusammengezogen bist.
14:05Nein.
14:06Nein.
14:07Das renkt sich schon wieder ein.
14:10Morgen steht die Kalkulation.
14:11Gut.
14:13Okay.
14:20Und?
14:23Ich finde die Uniformen schick.
14:26So will ich gerne arbeiten.
14:29Und die Präsentation wird ein Knaller, das habe ich im Gefühl.
14:34Man muss sich die Systeme nur zunutze machen, dann kann man auch was bewirken.
14:38Du hast deine Stelle als Pressesprecherin gerade erst wiederbekommen.
14:42Und du bist immer noch umstritten wegen Malakon und deiner Tablettensucht.
14:45Und dann machst du so eine Aktion?
14:46Ja, offiziell war es natürlich ein Versehen.
14:48Aber so habe ich doch wenigstens die Möglichkeit gehabt, was gegen die Überwachungskameras zu tun.
14:52Jule, du bist deinem Arbeitgeber an den Rücken gefallen.
14:55Ich habe doch trotzdem eine moralische Verantwortung, auch wenn ich fürs Rathaus arbeite.
15:00Moralisch bedeutet sittlich zu handeln, im Rahmen anerkannter Werte und Rahmen.
15:04Vielen Dank für die Belehrung. Es war eine Handlung im Sinne der Gemeinschaft.
15:09Nein, das war deine ganz persönliche, subjektive Meinung.
15:12Ja, aber die gebe ich doch nicht an der Rathaustür ab.
15:14Aber die Stadt bezahlt dich dafür, dass du ihre Interessen vertrittst.
15:17Das war nicht moralisch, sondern unprofessionell.
15:19Gut, wenn du dich so an den Begriff der Moral aufhängst, dann war es eben eine ethische Handlung im Sinne
15:24der Vernunft.
15:36Ja, sicher, das Preisgeld mag anderswo höher sein, aber uns geht es in erster Linie um den Sport, um die
15:43Pferde.
15:44Im Übrigen, den Derbysieger des letzten Jahres, den haben wir auch sicher.
15:50Ich freue mich, von Ihnen zu hören. Bis bald.
15:54Ist du wieder ein Fahrer für das Europachampionat an der Angel?
15:57Reich Hasselford, also so gut wie.
15:59Also den und den Derbysieger. Werden die anderen sicher auch bald aufstellen.
16:03Das hoffe ich. Aber noch ist der Ruf der Elbe-Trabrennbahn nicht etabliert.
16:08Das heißt also jetzt, psychologisches Verhandlungsgeschick.
16:11Das gibt sich aber nicht nur auf den Pferdesporten, schaff.
16:16Aber in beiden Fällen scheint meine Taktik aufzugehen.
16:18Ich habe zum ersten Mal das Gefühl, dass es für Merle und für mich wieder eine reelle Chance geben könnte.
16:22Der Mann gibt sich doch Illusionen hin. Das mit Merle und mir klappt immer besser.
16:28Na, wie schön, dass du trotzdem noch Zeit für uns gefunden hast.
16:32Natürlich, wenn man ein bisschen flexibel ist.
16:34So, aber jetzt hat es ja doch noch geklappt. Und jetzt wollen wir unser Familienessen genießen und uns vertragen.
16:40Ich würde tatsächlich in der nächsten Zeit nur mittags verfügbar sein.
16:44Aber auch als Nachbar hier hast du doch zwei freie Tage die Woche, oder?
16:48Ja, schon. Aber solange Herr Bader krank ist, muss ich durcharbeiten.
16:52Das ist doch Schikane.
16:54Wozu soll ich mich mit Flickenschild anlegen? Seine Aktionen laufen sowieso ins Leere.
16:59Du hättest Merles große Augen sehen sollen, ihren verzückten Blick, als Sandy und Danny sich dann endlich geküsst haben.
17:05Ja, das kann ich mir vorstellen.
17:08Es war schon gut, dass wir hier geblieben sind auf dem Gut.
17:12Aber fast wieder so wie früher.
17:15Ich finde ja, so viel Engagement muss belohnt werden, oder?
17:18Ja. Ich hoffe es.
17:20Ich meine, nach allem, was ich Merle angetan habe. Wegen Benita.
17:25Wenn man eine Frau so überreden muss, ist da der Misserfolg nicht schon vorprogrammiert?
17:29Was?
17:31Da bin ich für die Herausforderung nur größer.
17:33Außerdem macht es mir Spaß, Merle was zu bieten.
17:35Zum Beispiel Champagner im Tropenhaus von Planten und Blumen?
17:38Wird dir sicher gefallen.
17:40Eine Sendung für Herrn Flickenschild?
17:43Ja, das bin ich.
17:45Danke.
17:52Für Sie, Herr Christiansen.
17:54Oh, danke.
17:56Bitte sehr.
18:01Von Merle.
18:02Oh.
18:05Von Merle.
18:06Und?
18:10Sie möchte mich nicht mehr sehen.
18:12Was? Ich denke, es lief gerade so gut.
18:15Dieser Christiansen mit seinem geschmacklosen Skiausflug als Anspielung auf unsere geplatzt zur Hochzeitsreise.
18:20Und trotzdem wählt sie ihn?
18:23Sie ist der Meinung, dass sie etwas Abstand braucht.
18:25Weil sie glaubt, dass wir beide nicht fair spielen. Aber ich kenn' da nur einen.
18:30Flickenschild mit seinen blöden Nachtschichten.
18:32Merle hat wohl rausbekommen, dass er mir die nur aufbrummt, damit ich sie nicht mehr sehen kann.
18:36Und jetzt?
18:38Alles für die Katz. Alles wegen diesem Idioten.
18:43Cool, dass du vorbeigekommen bist.
18:45Stör ich dich bei irgendwas?
18:47Nee, eigentlich nicht. Ich lerne grad für die Englischklausur.
18:50I can help you, if you like.
18:52Lass mal. Das krieg ich schon alleine hin.
18:55Ja? Sicher?
18:56Ja. Aber wir könnten mal zusammen gucken, wo man Medizin studieren kann.
19:00Medizin?
19:01Ja. Ich weiß, es wird nicht einfach einen Platz zu kriegen, aber bei meinen Noten ist noch alles drin.
19:06Ja, bei deinen Noten, du Streber.
19:08Hast du Angst vor intelligenten Frauen?
19:10Absolut.
19:13Aber im Ernst, die Idee ist gut. Wie bist du drauf gekommen?
19:17Ich will was Sinnvolles aus meinem Leben machen.
19:20Aber vor allem will ich nicht mehr so hilflos sein wie an deinem Krankenbett, als du fast gestorben wärst.
19:25Muss schlimm gewesen sein, oder?
19:26Es war grauenvoll.
19:28Ich konnte die ganze Zeit nur da sitzen und abwarten, was die Ärzte machen.
19:31Ich hätte dir am liebsten einfach nur geholfen.
19:33Und deshalb willst du jetzt Ärztin werden?
19:35Genau.
19:37Du hast mir mit der Entscheidung für die Bluttransfusion das Leben gerettet.
19:40Das ist gegen den Widerstand von Uli.
19:42Dafür werde ich dir ewig dankbar sein.
19:45Aber jetzt zu dir.
19:47Was hast du für Pläne? Was willst du studieren? Was willst du machen?
19:52Hab ich noch nicht drüber nachgedacht.
19:55Ich war ziemlich sicher, dass meine Zukunft bei Malacron liegen würde.
19:58Und jetzt steht dir die ganze Welt offen.
20:00Also.
20:02Komm. Vielleicht finden wir ja einen Studienplatz in der gleichen Stadt.
20:05Dann könnten wir uns eine Wohnung teilen.
20:07Postkarten hatten zwischen uns ja schon eine gewisse Tradition.
20:10Und ich hatte wirklich keine Lust auf Diskussionen.
20:13Kann ich verstehen.
20:15Obwohl ich mir im Moment eine Diskussion wünschen würde.
20:19Mit Malte.
20:21Habt ihr die Sache mit seinem Ausraster Lotte gegenüber noch nicht geklärt?
20:25Er hat sich dafür entschuldigt, dass er seinen beruflichen Stress an ihr ausgelassen hat.
20:28Aber das war's.
20:30Naja.
20:31Was hast du erwartet?
20:33Ich wollte offen mit ihm reden.
20:35Und er weicht aus.
20:37Und was mich am meisten daran stört, ist, dass ich meine Arbeit vernachlässige.
20:40Ich müsste dringend die Kalkulation für das Drei Könige fertigstellen.
20:44Aber...
20:45Wenn du vorübergehend abtauchen willst, du kannst gerne in unser Haus an der Müritz.
20:50Ja?
20:50Ja.
20:56Oha.
20:57Ich sehe, hier wird schwer gearbeitet.
20:59Ach ja, das ist auch mein Stichwort.
21:02In der Gärtnerei stapelt sich die Arbeit und Röschen reißt mir den Kopf ab, wenn ich das nicht bald erledige.
21:07Also, überleg dir das mit dem Haus, mein Angebot steht.
21:11Ich danke dir.
21:13Hallo und tschüss.
21:15Tschüss.
21:19Und?
21:21Wie war dein Essen mit der Stadtverwaltung?
21:24An einem reinen Passagierflughafen besteht kein Interesse.
21:27Oh.
21:28Das tut mir leid.
21:29Das muss es nicht.
21:31Es gäbe die Möglichkeit, mein Konzept durch Frachtflugverkehr zu ergänzen und damit wäre ich dann wieder im Spiel.
21:36Bräuchtest du denn nicht einen Partner im Bereich Logistik?
21:38Genau den suche ich mir jetzt.
21:40Na, dann drücke ich die Damen.
21:42Danke.
21:52Ach, komm schon, Tine. Es ist doch albern, wegen nichts zu streiten.
21:55Malte, ich will überhaupt nicht streiten.
21:58Ich möchte nur, dass du meine Sorgen ernst nimmst.
22:02Okay.
22:04Dann machen wir uns einen gemütlichen Abend und reden.
22:07Obwohl ich leider früh ins Bett muss. Ich übernehme den Sechs-Uhr-Flug nach Peking.
22:12Davon wusste ich gar nichts.
22:13Wurde mir ganz kurzfristig reingedrückt. Ein Kollege fällt aus.
22:18Dann verschieben wir unseren gemeinsamen Abend, hm?
22:21Ich meine, ich muss noch die Präsentation vorbereiten und ich könnte in das Haus von Merle gehen.
22:27Das Ferienhaus, das hat sie mir gerade angeboten und da könnte ich dann in Ruhe arbeiten.
22:33Dann kümmern wir beide uns jetzt erstmal um unsere Arbeit und danach um uns. Einverstanden?
22:39Ja.
22:42Ja.
22:42Einverstanden.
22:44Ich wünsch dir viel Glück für morgen.
22:47Ihr bekommt den Auftrag. Ganz bestimmt.
23:00Man muss ja nicht immer einer Meinung sein, aber ich bin überzeugt von meiner Entscheidung.
23:05Ja und das Malakron-Buch? In der Sache wird der Bürgermeister garantiert nicht mehr großzügig sein.
23:10Wenn ich meinen Job als Pressesprecherin verliere, dann rückt das Buch eben wieder in den Vordergrund.
23:15Ich mag ja wirklich deinen kämpferischen Geist, aber musst du immer mit dem Kopf durch die Wand?
23:20Ja, das liegt bei uns Janssen.
23:22Ich bin es gar nicht gewöhnt, Mittag sehr viel zu essen. Hallo.
23:25Moin.
23:25Wir machen uns erstmal ein Espresso. Wollt ihr auch einen?
23:27Ja, gern.
23:28Wie war denn euer Essen?
23:30Etwas überschattet von Frau van Loon.
23:32Oh, entschuldigt.
23:34Herr Naumann?
23:37Ja, selbstverständlich, gar kein Problem. Ich bin sofort da.
23:41Entschuldigt, ich muss ins Rathaus.
23:43Freue und Demut können dich jetzt vielleicht noch retten.
23:45Ich werde sehen, was sich machen lässt.
23:47Aber du bleibst doch noch, oder?
23:49Onkel Hannes macht eine interessante Aktion.
23:52Und ich kenne die Geschichte schon rauf und runter.
23:54Wir sammeln nur gebrauchte Instrumente für eine musikbegeisterte Gemeinde in Brasilien.
23:59Aber nicht Manaus.
24:01Doch.
24:03Das ist die Partnergemeinde der Magdalenenkirche.
24:06Ich habe von dem Projekt gehört. Wir machen sogar einen Benefits-Gottestier.
24:09Das ist aber ein Zufall. Weißt du, dass Richie Sky der Initiator der Aktion ist?
24:14Nee, ich habe es von den Priester der katholischen Gemeinde erfahren.
24:17Klingt so, als wäre es sinnvoll, wenn ihr eure Kräfte bündelt.
24:20Dann kannst du noch Unterstützung für deinen Gottesdienst brauchen.
24:24Ich sag mal so, Menschen, die Gutes tun, sind immer herzlich willkommen.
24:30Danke dir.
24:31Bitte.
24:32Mit seiner unbedachten Aktion hat er Christianse alles vermasselt.
24:36Hm. Aber wenn du so ein Unschuldslamm bist, warum schießt dich meine dann mit ab?
24:41Ah, Carla, da bist du. Ich muss dich sprechen.
24:44Ich habe immer für alle ein offenes Ohr.
24:46Dringend.
24:48Was gibt's?
24:51Hier.
24:56Das Heide-Eche wegen der Pressekonferenz. Die sind aber schnell.
24:59Ja, Internet.
25:01Immer ein Holz im Feuer?
25:04Gastronomin Saravakis wechselt die Seiten wie das Tagesmenü?
25:08Aber ich hatte das doch klargestellt.
25:11Mein Auftauchen in den Pro-Oberwachungsfilm, das war ein Missverständnis.
25:14Das vergessen Sie leider zu erwähnen. Anstelle dessen fragen Sie sich, wie viel Geld du für den Auftritt bekommen hast.
25:19Ich muss mit Torben reden. Die kriegen was zu hören.
25:22Muss man das wirklich so ernst nehmen? Ich meine, man weiß ja, dass das Heide-Eche und Klatschblatt ist.
25:27Leider eins, das viele Leute lesen.
25:30Weitere Stornierungen.
25:32Kaller, dein politisches Engagement in allen Ehren, aber langsam hat es spürbare Konsequenzen für Salto.
25:38Und damit indirekt auch fürs Hotel.
25:40Aber hat man nicht ein Recht darauf, seine eigene private Meinung kundzugeben?
25:43Kaller, natürlich hast du das. Die Frage ist nur, ob du es öffentlich kundtun musst.
25:47Zumindest nicht, wenn du weitere Umsatzeinbußen vermeiden willst.
25:56Also, ab und zu muss man den Staat auch mal ausdrücken.
25:58Aber nicht als Pressesprecherin der Stadt.
26:01Ist man dann kein mündiger Bürger mehr?
26:03Doch, schon. Aber wenn Juli ihre eigene Meinung sagen will, dann muss sie selbst in die Politik gehen.
26:07Oder eben wieder als Journalistin arbeiten.
26:09Also, ich weiß nicht. Mir gefällt die Aktion, ne?
26:12Das ist gräfer eingefädigt.
26:13Ja, ziemlich spontan.
26:15Na ja, also spontan bist du doch auch. Mit dem Ennefizgottesdienstmorgen.
26:21Wie hast du dir den Ablauf eigentlich vorgestellt?
26:24Na ja, ich werde eine Predigt halten, dann werden wir ein paar Bilder zeigen und danach können die Leute dann
26:29gern spenden.
26:30Also, deine Predigt wird sicher sehr mitreißend.
26:33Aber davon abgesehen, ist das Klassische doch ein bisschen dröge, oder?
26:36Gut, wir hatten jetzt nicht viel Zeit, aber der Organist wird sicherlich auch noch ein paar Lieder spielen.
26:40Ha, brasilianische Musik?
26:42Ich weiß nicht, ob er die im Repertoire hat.
26:44Also, wenn die Leute spenden sollen, dann muss man ihnen den Zweck der Spenden näher bringen.
26:49Oder sie zumindest gut unterhalten.
26:51Was schwebt dir denn vor?
26:54Na ja, vielleicht brasilianisches Essen anbieten.
26:57Oder ein paar Bands einladen.
27:00Ich weiß nicht, ob wir das auf die Schnelle noch hinbekommen bis morgen.
27:04Vielleicht sollten wir es einfach bei klassisch belassen?
27:07Ach, nicht gleich aufgeben, mein Junge, ja. Manchmal muss man eben auch unkonventionelle Wege gehen, hm?
27:18Guten Morgen, Herr Flickenschild. Das haben Sie ja fein hingekriegt. Gratuliere.
27:25Mit Glück wünschen Sie sich selbst, das waren Sie mit Ihrem Skitrip.
27:29Ach, dann ist es wohl reiner Zufall, dass ich eine Nachtschicht nach der anderen aufgebrummt kriege und Merle nicht mehr
27:34sehen kann.
27:34So Blödsinn. Ich dachte, Sie wollten Geld verdienen. Hat Ihnen Merle das eingeflüstert?
27:39Es ist ja nun so offensichtlich, dass Merle das von selber durchschaut.
27:43Oder Merle hat durchschaut, dass diese ganze Afrika-Trip ein reines Ablenkungsmanöver ist, weil Sie keinen Plan für Ihr Leben
27:49haben.
27:50Dass Sie als spießiger Kleingeist das nicht anders verstehen, das wundert mich natürlich nicht.
27:54Ich verstehe das sehr gut. Merle soll diese Lehre ausfüllen, die sie in ihrem Leben auftut. Aber dafür ist Merle
28:00zu schade.
28:01Glauben Sie im Ernst? Merle würde Ihnen nochmal vertrauen? Nach dem, was Sie ihr mit Benita angetan haben?
28:09Das muss Merle entscheiden. Aber ich kann zumindest daran arbeiten.
28:13Reine Zeitverschwendung. Sie sind ein Verdrängungskünstler.
28:16Ich glaube nicht, dass Sie in der Position sind, das einschätzen zu können.
28:20Dann träumen Sie weiter. Sie hätten eine fantastische Frau an Ihrer Seite und Sie haben es verbockt. Für alle Zeiten.
28:27Herr Christiansen, Sie vergreifen sich Ihren Ton.
28:29Das mag sein, aber ich glaube, es ist wichtig, dass Ihnen das mal jemand sagt.
28:31Ich glaube nicht, dass Sie nicht immer sagen, dass Sie es nicht verblenden können.
28:37Ich glaube nicht, dass Sie nicht verblendern können.
28:43Ich glaube nicht, dass Sie nicht verblendern können.
28:53Sie sind nicht verblendet.
28:59Hello Lisa. Hey, hallo. Na, was macht das Leben? Es renkt sich gerade wieder ein. Und bei dir? Wo die
29:11Nacht am dunkelsten ist der Tag am hellsten. Sehr poetisch. Aber auch sehr unkonkret. Könnte sein, dass Malte er bald
29:19von Uelzen ausstartet.
29:20Wissen Sie gar nicht, dass Sie da einen Flughafen haben? Ja, noch ist er klein und unbedeutend. Aber das kann
29:24sich bald ändern. Wenn ich einen Partner für Frachtflugverkehr finde, will die Stadt meine Pläne unterstützen. Und wie stehen die
29:30Chancen? Gar nicht mal schlecht. Ich hatte gerade ein Telefonat mit der Firma Friedlogistik. Die wären an einem Flugfrachtzentrum in
29:36Uelzen interessiert. Und was sagen die Uelzener zu dem Vorhaben? Die bekommen Geld und Arbeitsplätze. Und ich regelmäßige innerdeutsche Flüge.
29:45Dann sieht es doch so aus, als ob sich dein Leben auch wieder einringt.
29:49Geschäftlich zumindest.
29:51Privat nicht?
29:54Da ist noch Überzeugungsarbeit zu leisten.
29:56Aber wieso? Ich dachte...
29:59Ahnt Tina etwa irgendwas von unserem One-Night-Stand?
30:01Nein, natürlich nicht.
30:03Wir haben ein kleines Kommunikationsproblem.
30:07Aber nichts Ernstes?
30:09Nein.
30:11So, jetzt muss ich mich erstmal für den Flug nach China morgen rüsten. Ich muss sehr früh raus.
30:15Stellt Tina nicht morgen ihre neue Kollektion im Drei Könige vor?
30:18Ja, wieso?
30:19Ich dachte, du wärst dabei.
30:21Ich war noch nie bei dem beruflichen Termin von ihr.
30:26Was?
30:27Die Präsentation ist eine große Sache für Tinas Label.
30:32Also ich hätte meinen Partner gerne bei so einem wichtigen Moment dabei.
30:39Ich muss telefonieren.
30:49Die Präsentation ist eine große Rolle.
30:52Die Präsentation...
31:09Excuse me, excuse me, can I help you?
31:14No, thank you, I'm...
31:22Tina?
31:24Was machst du denn hier?
31:26Ich bin auf dem Weg in das Ferienhaus von Merle.
31:29Eine Präsentation vorbereiten.
31:31Aber du, was machst denn du hier?
31:33Ich teste meine neue Erfindung.
31:36Wow, cool.
31:39Oder?
31:42Willst du einen Kaffee mit mir trinken?
31:45Äh, geht leider nicht.
31:48Kannst du dich an Janko erinnern, diesen Fahrradfreak?
31:51Klar, wir können dich nicht vergessen.
31:53Der wohnt einen Dorf weiter.
31:54Hat hier nach der Wende was aufgebaut.
31:56Und mit dem bin ich verabredet.
31:57Der will mir seine neue Radrennstrecke zeigen.
31:59Okay.
32:00Grüß ihn herzlich.
32:02Mach ich.
32:05Aber vielleicht krieg ich ja später noch einen Kaffee.
32:10Klar.
32:11Aber nur, wenn ich dich nicht von der Arbeit abhalte.
32:14Jeder braucht mal eine schöpferische Pause.
32:17Bestimmt.
32:19Also dann?
32:21Hey!
32:24Hey!
32:26Hey!
32:47Na.
32:47There is actually only the answer. I asked a colleague.
32:51It's a clear Dictum in the office.
32:52But what do I do now do? I mean, that's the end of the Rufmord.
32:55There are always more guests away.
32:57You can't wait for a Gegen-Darstellung.
33:00It's my fault. What I wanted to do with it, it worked.
33:03So comes the film for the camera surveillance in the Kinos.
33:06When there is no time to write about it, kritically about it, yes.
33:09And I thought, from the press freedom would also profit the citizens.
33:13I couldn't just mix it up. Then we had all no problem.
33:17Hattest du schon dein Gespräch mit dem Bürgermeister?
33:19Oh, ja.
33:21Wenn ich noch einen Fehler mache, bin ich raus.
33:25Eine Abmahnung.
33:26Das kommt jetzt hoffentlich nicht ganz überraschend, oder?
33:29Nein. Aber ich dachte, es wäre die Sache wert. Nur, da bin ich mir jetzt nicht mehr ganz so sicher.
33:35Arbeitsrechtliche Konsequenzen?
33:45Manu, heute gar kein Überraschungsdate?
33:48Oh, doch. Mit dem Steuerberater. Und ich bin bestens vorbereitet.
33:54Hm. Dass man immer erst ausrasten muss.
33:58Mösschen, es tut mir wirklich leid. Ich hab dich hängen lassen. Ich weiß auch nicht, was mit mir los war.
34:03Bist du noch sauer?
34:05Süßsauer. Vielleicht habe ich auch ein bisschen überreagiert.
34:08Mö, äh. Nein, hast du nicht. Und die Überraschungsdates sind abbestellt.
34:14Also, vielleicht reagierst du jetzt ein bisschen über. So habe ich das nicht gemeint.
34:18Ich weiß, aber die Männer haben ja wirklich ein bisschen viel Platz in meinem Leben eingenommen.
34:24Was heißt eigentlich genau, abbestellt?
34:27Ich habe mir eine Auszeit genommen.
34:29Aha. Also, dann hat keiner der beiden Männer eine Chance bei dir?
34:33Nein. Und ich habe keine Ahnung, ob sich das so schnell wieder ändert.
34:38Also wartest du lieber auf den Glücklichen drin?
34:41Seit wann braucht man denn immer einen Mann zum Glücklichsein?
34:45Du brauchst jetzt gar nicht zu lachen.
34:47Ja, mir geht's gut. Ich mag mein Leben.
34:50Ja, ich auch. Und ich bin auch Single. Und bin glücklich.
34:53Na, siehst du. Na bitte.
34:59Moin, Brian. Hi.
35:01Sagen Sie, Sie haben nicht zufällig eine Bibel für mich, oder?
35:05Na, damit kann ich rein zufällig dienen.
35:08Oh. Die ist aber klein.
35:11Ist ein Erbstück.
35:15Woher das plötzliche Interesse?
35:19Lotte und ich haben darüber geredet, was wir mit unserer Zukunft machen könnten.
35:23Ich hatte erst gar keinen Plan und dann...
35:25Kam die Erleuchtung?
35:27Ich mein, ich würde gern Menschen helfen und dann dachte ich mir, ich könnte Pastor werden, so wie sie.
35:32Aber du bist doch gar nicht besonders gläubig, oder?
35:36Auch wenn ich als Kind sehr oft enttäuscht worden bin, bin ich trotzdem sehr oft mit meiner Mutter in die
35:40Kirche gegangen.
35:41Das ist eine Weile her.
35:44Vielleicht solltest du dich erstmal wieder intensiv mit Religion beschäftigen, bevor du so eine wichtige Entscheidung triffst.
35:50Ja, aber ich sehe ja bei Ihnen ungefähr, was es bedeutet, Pastor zu sein.
35:55Und das gefällt dir?
35:57Na ja, die Menschen brauchen Regeln und Werte, an die sie sich halten können.
36:02Und da kommt die Kirche ins Spiel.
36:04Schon, aber die Aufgabe eines Pastors ist es nicht dafür zu sorgen, dass sich alle an die Regeln halten.
36:09Er muss den Menschen Mut geben und für sie da sein.
36:13Genau das will ich doch.
36:15Versteh mich nicht falsch, Brian.
36:16Ich find's toll, dass du dich mit dem Thema befasst und...
36:18Aber sie glauben nicht, dass ich es ernst bin.
36:22Ich habe einfach Angst, dass du nach einem Wertesystem suchst, was dich hält und dir den Weg vorgibt.
36:29Wäre das denn so schlimm?
36:31Pass auf.
36:32Ich erzähle dir alles über das Theologie-Studium, was du wissen möchtest.
36:35Ich will nur nicht, dass du dich in dieses Fach flüchtest, um Malakron in deinem Leben zu ersetzen.
36:53Das darf doch nicht wahr sein. Jetzt drückt mich dieser Kerl schon zum dritten Mal weg.
36:58Vielleicht kann der Neumann einfach gerade nicht ans Telefon gehen, hm?
37:00Oder er will nicht. Natürlich weiß er, dass es um die Rückzahlung meiner Einlage geht.
37:04Machst du dir Sorgen wegen des Geldes?
37:06Wir sind schon so ein bisschen. Immerhin geht es um 155.000 Euro.
37:11Hallo, da sind wir. Ich hab's geschafft, Frau Rose zu überreden, dass sie mitkommt.
37:15Ich hab doch gar nicht so viel bei Ihrer Protestaktion gemacht. Da brauchen Sie sich nicht zu bedanken.
37:19Oh, das sehe ich aber ganz anders.
37:21Außerdem hat unser Patissier gerade eine Pistazientorte gebacken.
37:25Und die wollen Sie sich nicht entgehen lassen.
37:27Also ich sage gar nichts mehr.
37:30Haben Sie denn was von Juli Jansen gehört?
37:32Ja, der Film wird jetzt doch öffentlich gezeigt. Nachdem natürlich meine Bilder rausgeschnitten wurden.
37:37Dagegen könntest du klagen. Immerhin wurden auf der Pressekonferenz deine Persönlichkeitsrechte verletzt.
37:42Und jetzt wirst du öffentlich diffamiert.
37:45Ich glaube, das lasse ich lieber. Ich möchte nicht, dass Juli ihre Arbeit verliert.
37:47Ich meine, schließlich ist sie dafür verantwortlich.
37:50Kann man denn nicht gegen das Heide-Echo vorgehen?
37:52Ich meine, das ist doch eine Verdrehung der Tatsachen, was die da schreiben.
37:55Ja, das haben wir auch schon überlegt. Aber eine Gegendarstellung? Wer liest Gegendarstellungen?
38:00Oh, das würde ich nicht so sehen. Du könntest verlangen, dass sie an gleicher Stelle und in gleicher Größe abgedruckt
38:04wird.
38:05Das ist gut. Wie, ich würde die erste Seite bekommen?
38:09Ich meine, wann kriegen Überwachungsgegner schon mal die Titelseite?
38:14Dabei geht es aber nur um die Originalfassung des Films und darum, dass du nicht deine Einwilligung gegeben hast, da
38:19hin vorzukommen.
38:20Naja, aber es ist ein Schritt, dass unser Thema im Gespräch bleibt.
38:42Hey!
38:43Ist das nicht ein bisschen windig für ein Feuer?
38:45Ja, ich weiß.
38:47Es ist aber so schön.
38:49Und ich habe so lange kein Feuer mehr gemacht.
38:51Das stimmt. Lass uns was nachlegen.
38:52Ja, aber nicht so viel.
38:54Ja, aber nicht so viel.
38:56Nicht so viel, nicht so viel.
38:58So.
39:00Du hast Astgabeln angespitzt, um Würstchen zu grillen.
39:04Ja, damit sie nicht in die Glut fallen, wenn man sie überm Feuer dreht.
39:08Immerhin weißt du es noch.
39:09Ach, du hast mir mindestens tausend Vorträge darüber gehalten.
39:14Wollen wir?
39:15Ja, wir wollen.
39:20So.
39:35Weißt du noch, als wir mit Lotte an der Ostsee waren?
39:37Mein Gott, wie alt war sie da?
39:39Zwei.
39:43Wir haben immer versucht, das Feuer anzumachen, aber sie hat ständig Sand draufgeschippt.
39:50Das war eine schöne Zeit.
39:54Hoffentlich findet sie ihren Weg.
39:55Bestimmt.
39:57Und wenn nicht, sind wir ja auch da.
40:01Ja.
40:02Wir haben auch noch einiges vor.
40:05Abi, Studium, Berufswunsch, beziehungsweise Entscheidung.
40:11Ehe, Hochzeit, Kinder, Enkelkinder.
40:15Boah.
40:28Oh nein, Ole, das musst du nicht.
40:35Gut so?
40:36Ja.
40:37Gut so.
40:43Oh.
40:45Oh.
40:45Oh.
40:46Oh.
40:46Oh.
40:48Oh.
40:48Oh.
40:48Oh.
40:50Ich hab's.
40:51Ja.
40:53Schwarz.
40:54Schwarz.
40:55Schwarz.
40:56Wir haben ja noch.
41:07Die Sloggy Dollars Bar auf den British Virgin Islands, die kenn ich tatsächlich.
41:10Wissen Sie auch, warum die so heißt?
41:14Na, du?
41:14Früher legten die Schiffe ja weiter draußen an und wenn die Seeleute dann aus den Booten sprangen,
41:18dann wurden die Hosen das.
41:19Und die Dollarscheine auch.
41:22Komm, Monika.
41:23Hi.
41:25Äh, ja, ja, ich hab mich ein bisschen verquatscht, aber ich kümmere mich gleich ums Gepäck.
41:29Nein, nein, nein, ist schon okay.
41:30Ähm, kannten Sie die Leute?
41:31Na, bis gestern nicht.
41:33Aber heute kenn ich schon ihre Lieblingsurlaubsziele, ihre Kinder und ihre Krankheiten.
41:37Ja, die Leute sollen sich hier wie zu Hause fühlen.
41:39Das find ich auch.
41:45Also ich weiß ja nicht, wie er als Banker war, aber es scheint, als hätten wir einen perfekten Nachbottier gefunden.
41:49Hm.
41:51Ich wünschte, das könnte ich von unserem neuen Barmann auch sagen.
41:54Wieso? Seine Cocktails sind spitze.
41:56Ja, bei dem Umgang mit den Gästen nicht.
41:58Hat er sich da neben mir genommen?
42:00Das muss er gar nicht.
42:01Niemand traut sich näher als zwei Meter an ihn ran.
42:05Das ist echt lustig, Mick. Der Umsatz geht in den Keller.
42:09Schade, dass man Herrn Christiansen nicht klonen kann.
42:12Wie kommst du darauf, dass er Cocktails mixen könnte?
42:14Das können wir doch lernen.
42:15Hm. Ähm, ich muss wieder.
42:18Äh, sag mal, ähm, wolltest du nicht was Bestimmtes?
42:22Ja, ich, ähm, wollte dich ganz kurz sehen.
42:26Hm, später.
42:32Endlich.
42:35Ich dachte schon, du versetzt mich.
42:37Ich hatte noch was Wichtiges zu klären, was das uns beide angeht.
42:41Eine Überraschung?
42:44Ich liebe Überraschungen. Also nur, wenn's gut ist, natürlich.
42:47Naja.
42:49Willst du immer noch Medizin studieren?
42:52Ja, daran hat sich seit heute Mittag nichts geändert.
42:55Sehr gut.
42:57Dann gehen wir beide nach Tübingen.
43:00Tübingen.
43:02Gut zu wissen, aber warum?
43:05Tübingen bietet als einziges Medizin an und Theologie.
43:11Theologie? Du willst Theologie studieren? Warum denn das?
43:15Naja, um Pastor zu werden. So wie Pastor Mertens.
43:19Das ist jetzt nicht dein Ernst.
43:21Wieso denn nicht? Du findest ihn doch auch cool, oder?
43:23Ja, aber ich find auch meine Mutter cool und deswegen werd ich doch nicht Modedesignerin.
43:26Ja, gut. Mir ist es jedenfalls ernst damit.
43:30Ja, es ist auch deine Entscheidung, natürlich.
43:32Hier sind auf jeden Fall mal die Unterlagen für Tübingen.
43:37Ich wollte eigentlich eher in einer großen Stadt studieren. Sowas wie Berlin oder Köln.
43:42Köln bietet Theologie aber nur auf Lehramt an.
43:45Tja, dann gehst du eben nach Tübingen und ich studier woanders.
43:49Aber ich dachte, wir wollten uns zusammen eine Wohnung suchen. Vorhin warst du doch noch einverstanden.
43:52Ja, aber nur wenn es passt. Und sonst hab ich auch kein Problem mit einer Fanbeziehung.
43:56Ich aber. Ich will in deiner Nähe sein.
43:59Glaubst du, unsere Liebe hält das nicht aus, oder wie?
44:02Doch, aber ich will mit dir zusammen sein. Und ich mein, Tübingen ist da wohl völlig in Ordnung.
44:07Brian, wir haben noch nicht mal unser Abi. Und steht noch alles offen. Wir können alles noch frei entscheiden.
44:12Ja, aber ich würde gern planen. Es gibt Abgabefristen und solche Sachen. Ich würd gern wissen, wie meine Zukunft wird.
44:22Also, ne Gegendarstellung muss in der Regel immer mit einer kurzen Bezugnahme zum ursprünglichen Bericht beginnen.
44:27Also, zum Artikel im Heideecho, ähm, ja, hab ich.
44:34Dann geht's weiter. Hierzu nehm ich wie folgt Stellung.
44:37Dass ich niemals meine Einwilligung zu der Teilnahme an einem Werbefilm...
44:42Halt, halt, halt. Können wir nicht lieber kurze und knappe Sätze machen?
44:44Das ist gar nicht so einfach. Ich geh mal, ja?
44:48Einwilligung...
44:49Hallo.
44:50Hi.
44:50Ach, professionelle Hilfe. Jule, wir schreiben nämlich gerade an meiner Gegendarstellung.
44:55Die ist wahrscheinlich gar nicht mehr nötig.
44:59Was ist das?
45:01Das ist die offizielle Entschuldigung des Rathauses, von mir höchstpersönlich verfasst.
45:05Oh.
45:06Oh nein, ist das wieder so ein Alleingang?
45:08Nein.
45:09Und das Beste daran ist, diese Entschuldigung wird morgen in der NOZ veröffentlicht.
45:14Hä, das versteh ich jetzt nicht. Ich denke, der Bürgermeister war stinksauer auf dich.
45:18Ja, aber das Thema hat im Rathaus nochmal die Diskussion entfacht und mittlerweile sind einfach mehr Kollegen gegen die Überwachungskameras.
45:24Jule, dann ist dein Plan ja doch noch aufgegangen.
45:27Ja, manchmal ist die subversive Kriegsführung doch die wirkungsvollste.
45:36Ich sollte mich mal wieder bei Janko blicken lassen.
45:40Ja.
45:42Es war ein schöner Abend.
45:44Ja, das war's.
45:46Ein bisschen wie früher.
45:51Vielleicht ein bisschen zu schön.
45:59Ich muss ständig an dich denken.
46:05Ulle, ich...
46:13Ich auch.
46:21Ich auch.
46:38Was machen wir hier?
46:40Ich weiß es nicht.
46:43Ich weiß nur, dass ich jetzt wahnsinnig gern mit dir...
46:45Oder das wäre falsch.
46:47Ja.
46:49Das wäre falsch.
46:53Wo würde das hinführen?
47:01Du, ich glaube, es fehlt nicht mehr viel im Entscheidungsprozess meiner Schwester.
47:05Meinst du, wäre ich Herrn Christiansen?
47:07Herr Flickenschild hat ihr ganz schön wehgetan.
47:08Ja, und trotzdem geht deine Schwester mit ihm aus.
47:11Vielleicht sollte man ihrem Glück ein bisschen auf die Sprünge helfen.
47:15Wissen Sie eigentlich, wie lange Merle diese Verabredungsauszeit noch aufrechterhalten will?
47:20Ich fürchte, da erspann sie mich genauso oft die Folter wie sie.
47:24Aber ein gutes hat es ja, ich habe endlich mal wieder einen ruhigen Abend.
47:28Sie halten sich da in diesem Waffenstillstand, oder?
47:32Fairplay immer.
47:34Überraschung!
47:35Wo kommst du denn her?
47:37Ich denke, du bist in China.
47:38Ein Kollege war nur noch ein Gefallen schuldig.
47:39Er hat spontan mit mir getauscht.
47:41Ich wollte mir deinen großen Tag auf keinen Fall entgegen lassen.
47:44Du bist verrückt.
47:45Nach dir.
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