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Nachrichten des Tages | 12. März 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 12. März 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:00Der Iran-Krieg dauert an. Washington meldet die Zerstörung von 16 iranischen Minenlegeschiffen nahe der Straße von Hormuz.
00:11Wegen des Iran-Kriegs gibt auch Deutschland Ölreserven frei, um die Benzinpreise zu senken.
00:21Washington hat nach eigenen Angaben 16 iranische Minenlegerschiffe nahe der Straße von Hormuz zerstört.
00:27Zuvor hatte der Iran gedroht, die Ölexporte über die Meerenge zu blockieren, über die rund ein Fünftel des weltweiten Energietransports
00:34abgewickelt wird.
00:35US-Präsident Donald Trump warnte Teheran vor beispiellos heftigen Angriffen, sollte der Iran die Straße sperren und damit die globalen
00:43Energiemärkte weiter destabilisieren, die im Krieg bereits starken Schwankungen ausgesetzt sind.
00:48Am Dienstag wandten hochrangige iranische Gesetzgeber, die Straße von Hormuz könne entweder eine Route des Friedens und des Wohlstands für
00:56alle sein oder eine, so wörtlich, Straße der Strafe für Kriegstreiber.
01:00Die Angriffe Washingtons am späten Dienstag markierten das Ende des 11. Kriegstages.
01:05Viele Beobachter, darunter auch Einwohner Teherans, sprachen vom bislang intensivsten Tag der Angriffe.
01:13Die israelische Armee griff den Tag über mehrere Ziele im Iran an, nach eigenen Angaben, um dessen Offensivfähigkeit zu schwächen.
01:21Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte, Israel werde so lange wie nötig gegen den Iran vorgehen, bis von ihm keine Bedrohung mehr
01:28ausgehe.
01:28Gleichzeitig setzt die israelische Armee ihre groß angelegten Operationen im benachbarten Libanon fort.
01:34Dort werden Ziele angegriffen, die nach israelischer Darstellung mit der vom Iran unterstützten Hezbollah in Verbindung stehen.
01:42Unterdessen setzt Iran seine Vergeltung fort und feuerte am Dienstag mehrere Salven aus Drohnen und Raketen auf Israel sowie benachbarte
01:50Golfstaaten ab, in denen US-Stützpunkte liegen.
01:54Auch in mehreren israelischen Städten, darunter Tel Aviv, holten immer wieder Luftschutzsirenen.
02:00Die israelische Armee sprach von anhaltendem Beschuss aus dem Iran.
02:08Nach den Angriffen der USA und Israels auf iranische Ölanlagen fiel schwarzer Regen auf Teheran und Umgebung.
02:17Menschen berichteten von Atembeschwerden und Brennen in den Augen.
02:21Zu den langfristigen Risiken zielen Krebserkrankungen, Komplikationen bei Geburten, neurologische und Herzerkrankungen.
02:31Durch Explosionen gelangten erhebliche Mengen giftiger Chemikalien in die Luft.
02:36Die Schadstoffe können sich auf Gebäuden absetzen und in Gewässer einsickern.
02:41Die iranischen Umweltbehörden forderten die Menschen auf, in ihren Häusern zu bleiben.
02:46Nach jahrelanger Dürre gab es in Teheran schon im vergangenen Sommer einen extremen Wassernotstand.
02:53Wenn der Krieg andauert, könnte sich der Wassermangel weiter verschärfen.
02:58Die Mitgliedsländer der Internationalen Energieagentur, darunter Deutschland,
03:03geben als Reaktion auf den Iran-Krieg strategische Ölreserven frei, um die Preise zu senken.
03:10Die Agentur stimmte der Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl zu,
03:14einer Rekordmenge in der Geschichte der Organisation.
03:40Der Iran hat den Schiffstransport durch die Straße von Hormuz de facto gestoppt.
03:46Durch die Meerenge wurden vor dem Krieg täglich etwa 20 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs transportiert.
03:53Deutschland gibt jetzt 19,5 Millionen Barrel Öl frei
03:57und Tankstellen dürfen nur noch einmal am Tag ihre Preise erhöhen.
04:06Energiekommissar Dan Jörgensen fordert die EU-Staaten auf,
04:09im Kampf gegen die wegen des Iran-Kriegs steigenden Energiepreise,
04:14so schnell wie möglich ihre Steuern auf Strom zu senken.
04:17Das sagte der Sozialdemokrat aus Dänemark im Gespräch mit Euronews.
04:41Der Anstieg der globalen Energiepreise wegen des Kriegs in Nahost zeige,
04:46dass die EU sich von fossilen Brennstoffen verabschieden sollte.
04:51Jörgensen betonte, die grüne Wende werde die Preise senken,
04:55zur Dekarbonisierung beitragen und die Energiesicherheit verbessern.
04:59Anders als 2022, zu Beginn von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine,
05:05habe Europa derzeit keine Probleme mit der Versorgungssicherheit.
05:11Eine Delegation der Urban-Regierung aus Ungarn ist in die Ukraine gereist,
05:16um die Truschpa-Öl-Pipeline zu inspizieren.
05:19Diese transportiert russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei,
05:24ist aber seit einem mutmaßlich russischen Drohnenangriff Ende Januar außer Betrieb.
05:29Der Streit zwischen Budapest und Kiew ist immer weiter eskaliert
05:33und behindert auch die EU-Kommission in Brüssel.
05:36Zur ungarischen Delegation gehören der stellvertretende Energieminister
05:41sowie Spezialisten der Ölindustrie.
05:44Aufgrund einer Ausnahmeregelung dürfen Ungarn und die Slowakei
05:48weiterhin russisches Rohöl über die Truschpa-Pipeline importieren.
05:54Die Pipeline steht im Fokus der Innenpolitik in Ungarn
05:58vor den Parlamentswahlen im April,
06:00bei denen Viktor Orbans Partei Fidesz
06:03in Umfragen hinter Peter Magyars Oppositionspartei TISA zurückliegt.
06:08Ministerpräsident Viktor Orbán wirft Volodymyr Zelensky vor,
06:12er wolle mit dem Pipeline-Streit die ungarische Regierung destabilisieren.
06:22EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
06:24hat das Bekenntnis der Europäischen Union zum Völkerrecht
06:27und zum multilateralen System bekräftigt.
06:30In einer Rede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg am Mittwoch
06:33betonte sie die Bedeutung dieser Prinzipien.
06:36Nur zwei Tage, nachdem sie mit einer umstrittenen Aussage für Kritik gesorgt hatte.
06:40Von der Leyen hatte erklärt, die 27 EU-Mitgliedstaaten
06:44könnten nicht länger die Hüter der alten Weltordnung sein,
06:47einer Welt, die vergangen ist und nicht zurückkehren wird.
06:50Seeing the world as it is, in no way diminishes our determination
06:56to fight for the world as we want it.
07:01The European Union was founded as a peace project.
07:05Our unwavering commitment to the pursuit of peace,
07:10to the principles of the UN Charter,
07:12and to international law as a central today as they were at our creation.
07:21And we will always uphold these principles.
07:27Von der Leyns Rede vom Montag löste gemischte Reaktionen aus.
07:31Unterstützer der Kommissionspräsidentin sprachen von einer längst überverlegen Dosis Realpolitik.
07:37Kritiker hingegen warnen, ihre Worte könnten den Eindruck erwecken,
07:40Rechtsverstöße künftig eher zu tolerieren.
07:44Zusätzliche Brisanz erhält die Debatte durch den Krieg im Nahen Osten,
07:47der die europäischen Hauptstädte stark spaltet.
07:49In diesem Zusammenhang wurden auch Vorwürfe laut,
07:52von der Leyen habe mit ihren diplomatischen Äußerungen ihr Mandat überschritten.
08:01Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez
08:03hat ein neues Tool zur Messung von Hassrede im Internet vorgestellt.
08:07Audio, H-O-D-I-O, ist ein System, das analysiert,
08:14wie Hassbotschaften in sozialen Netzwerken verbreitet werden.
08:18Es soll auch die Rolle von Algorithmen bei der Verstärkung polarisierender Inhalte bewerten.
08:23Das Tool generiert Indikatoren, um die Entwicklung von Hassrede im Internet zu verfolgen,
08:29Verbreitungsmuster zu identifizieren und besser zu verstehen,
08:33wie bestimmte Plattformdynamiken zur Polarisierung beitragen.
08:37Die Initiative ist Teil einer umfassenden Strategie der Regierung,
08:42auch mit dem Ziel, das Internet für Minderjährige sicherer zu machen.
08:46Anfang Februar hatte Sánchez angekündigt,
08:49dass seine Regierung unter 16-Jährigen den Zugang zu sozialen Netzwerken verbieten will.
08:54Dadurch würden die Betreiber der Plattformen verpflichtet,
08:58strengere Altersüberprüfungen einzuführen.
09:00Die Europäische Kommission hat die Mitgliedstaaten jedoch kürzlich gewarnt,
09:05dass die nationale Kontrolle sozialer Netzwerke
09:08nicht über den gemeinsamen EU-Rahmen hinausgehen sollte,
09:12insbesondere nicht über den Digital Services Act.
09:32Most modern humans today,
09:35except for people from sub-Saharan Africa,
09:39have a couple percent ancestry from Neanderthals.
09:43Maybe it's a little higher,
09:44maybe it's a little lower for an individual person.
09:47And all of this Neanderthal ancestry
09:50is the result of interbreeding
09:53between early modern humans
09:55and Neanderthals in Eurasia
09:57about 45,000 years ago.
10:19And it shows that
10:21whenever Neanderthals
10:23and modern humans have made it,
10:25there's been a preference
10:27for male Neanderthals
10:30and female modern humans
10:33as opposed to the other way around.
10:35It doesn't rule out the fact that
10:36it may just be birth incompatibility.
10:39So either side tried,
10:41but only one side was successful.
10:55And it's not the result
10:58of a strictly Darwinian
11:01survival of the fittest.
11:03This bit's good
11:05and this bit's bad
11:06and these people survived.
11:09But it's really the result
11:10of how we interact with each other.
11:14and what our culture
11:16and society
11:17and behavior is like.
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