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Transcript
00:00So, it's...
00:02Fabian?
00:06It's a pity.
00:08But it's just a little bit too fast.
00:11Oh, shit.
00:13You're serious.
00:15You want me to get my income?
00:17Who?
00:18Lichtenhagen, who else?
00:19Why should it be medically medicine?
00:22Because medicine will make me the best.
00:25And that's what I want to be.
00:26You're the same. You're best, sir.
00:56This is the world where I belong.
01:03I'm rolling on, I'm rolling on.
01:14You're the same.
01:14Why do you want to be the best, Lotte?
01:16Dein übertriebener Ehrgeiz bringt dich doch nicht weiter.
01:19Jetzt verstehe ich's.
01:20Du traust es mir gar nicht zu.
01:22Du glaubst gar nicht, dass ich das schaffen kann.
01:24Das habe ich nicht gesagt.
01:26So kam's aber bei mir an.
01:27Entschuldige bitte, dann habe ich mich falsch ausgedrückt.
01:29Ich wollte nur damit sagen, dass ich merke, du setzt dich wahnsinnig unter Druck.
01:33Ja, klar.
01:34Du glaubst, dass ich diesem Druck nicht gewachsen bin.
01:36Du hältst mich für eine Versagerin.
01:38Lotte.
01:39Man ist doch kein Versager, wenn man versucht, sein Ziel langsam zu erreichen.
01:43Das ist doch alles so ein blödes Gelaber, Mama.
01:45Du verstehst mich einfach nicht.
01:47Ich sehe nur, dass du dich wahnsinnig unter Druck setzt, deinen numerus clausus zu erreichen.
01:52Und dabei hast du noch so viel zu verarbeiten von den letzten Wochen.
01:55Ja, na und?
01:56Andere Leute haben auch Probleme und studieren trotzdem Medizin.
01:58Lotte, was spricht dagegen, dass du dein Abi erst nächstes Jahr machst?
02:02Du könntest dich in Ruhe vorbereiten.
02:04Die Zeit mit Malakron vergessen.
02:05Deine Trennung kommt...
02:06Mama, das will ich nicht.
02:07Ich bin 18 Jahre alt und ich entscheide selbst, wo es in meinem Leben lang geht.
02:11Und ich bitte dich jetzt wirklich mal, dich da rauszuhalten.
02:21Was war denn?
02:23Ein Mutter-Tochter-Gespräch.
02:29Hm?
02:32Also, wenn du arbeiten musst, dann lass ich dich in Ruhe.
02:34Ach Quatsch.
02:35Es tut zur Abwechslung auch mal ganz gut, mit einem richtigen Menschen zu kommunizieren.
02:39Was machen die Vorbereitungen für Bens Rückkehr? Steht alles für Scandalite noch?
02:44Ich hab mir ganz unnötig Gedanken gemacht.
02:46Der Flieger hat Verspätung. Wahrscheinlich fällt Ben nachher nur noch todmüde ins Bett.
02:51Du bist nervös.
02:54Eigentlich haben wir uns ja vor seiner Abreise ausgesprochen.
02:58Aber...
02:58Jetzt hast du ein komisches Gefühl, weil du nicht weißt, wie es mit euch weitergeht?
03:03Na ja, seine Probleme werden sich nicht innerhalb von zwei Wochen einfach in Luft aufgelöst haben.
03:07Was, wenn er sich überhaupt nicht freut, wieder hier zu sein?
03:10Britta, bitte, jetzt hör mal auf, alles so negativ zu sehen.
03:13Tu ich das?
03:13Ja.
03:16Lass dich einfach mal drauf ein.
03:23Die kleine Maus träumt in letzter Zeit so heftig.
03:26Das hat mit der Entwicklung der Fantasie zu tun.
03:28Ja, ich frag mich, von wem sie das wohl hat?
03:32Ja, ist ja gut, du hast recht.
03:34Ben soll erst mal ankommen.
03:37Und dann sehen wir, wie sich alles entwickelt.
03:41Ich geh mal wieder hoch.
03:44Danke.
03:52Na?
03:52Na?
03:55Du, ich hätte gedacht, dass die Bürokratie in Afrika viel schlimmer ist als bei uns,
04:00aber ich bin positiv überrascht.
04:02Ja.
04:03Für was das Internet nicht alles gut ist.
04:06Oh.
04:07Visa-Anträge.
04:09Für Marokko braucht man keine Visa mehr.
04:12Und die Vordrucke für Mauretanien kann man gleich unterschrieben in Rabat abgeben.
04:16Ach, so einfach geht das, ja?
04:18Nur ein paar Kreuzchen und es kann losgehen.
04:21Wir sollten auch nicht mehr zu lange warten.
04:23Sonst besteht das Risiko, dass wir in die Regenzeit kommen.
04:25Habt ihr denn schon Tickets für die Fähre?
04:27Ja, richtig.
04:28Die Fähre, die ist doch bestimmt ja schon ausgebucht.
04:31Ich mein, so ein Geländewagen, der nimmt ja mehr Platz weg als ein normales Auto.
04:35Schon geschehen.
04:37Oh, du hast ja wirklich an alles gedacht.
04:42Gesetzliche Vorschriften für Impfung, falls es dann eine nächste Frage sein sollte, gibt es nicht.
04:46Es gibt nur Empfehlungen.
04:47Und zwar für Gelbfieber und Hepatitis.
04:50Tetanus und Diphterie dürfen ja noch vorliegen, oder?
04:52Ja, absolut.
04:55Steht doch unserer Abreise eigentlich nichts mehr im Wege, oder?
05:05Was guckst du denn so?
05:07Wie guck ich denn?
05:09Jemand, der mir schon wieder sagen will, dass ich kalte Füße bekomme.
05:12Ist es nicht so?
05:13Nein.
05:14Ist mir nur alles ein bisschen zu...
05:17Schnell.
05:19Ja.
05:45Du warst aber lange weg.
05:48Ich...
05:48Ich...
05:48Hat mich noch ein bisschen ausgebaut.
05:54Und du?
05:58Wir lassen die Haare, ist ja keine Hunger.
06:00Ja.
06:01Die sind doch allerdings sehr ehrlich.
06:05Ich denke, wir sollten Gutachter bestellen.
06:07Was meinst du?
06:09Ja.
06:10Anders werden wir wohl nie herausfinden, ob die von der Wilhelms-Universität das Carbon-Leitmaterial ausreichend getestet haben.
06:16Eben.
06:18Aber Gutachten dauern.
06:20Für die Messe in Basel nützt uns das nichts.
06:22Wir sollten absagen.
06:25Auf gar keinen Fall.
06:28Ich habe den Rennsteilbesitzern vollmundig von unserem neuen Material vorgeschwärmt.
06:33Ich habe ihnen Testfahrten angeboten. Ich will sie nicht enttäuschen.
06:35Das kannst du nicht machen. Du kannst denen doch keinen Rahmen mit Haarwissen dahin stellen.
06:39Und bis zur Messe kriegen wir keinen neuen.
06:41Aber das ist doch völlig egal.
06:43Alle wissen, dass wir noch in der Entwicklung stecken.
06:46Wir gehen einfach ganz offen damit um.
06:47Das kann nach hinten losgehen.
06:49Aber wieso denn?
06:51Wenn der Rahmen erstmal nachgebessert wurde, dann laden wir alle persönlich nach Lüneburg ein
06:55und führen das Rad exklusiv vor.
06:59Ulle, die Branche ist klein.
07:01Ich will einfach nicht, dass Gerüchte entstehen, wenn wir nicht auf der Messe sind.
07:05Das stimmt. Das wäre nicht gut fürs Image.
07:07Eben.
07:09Also ist es abgemacht.
07:11Du kümmerst dich um das Gutachten und ich...
07:14Ich fahre nach Basel.
07:17Versuchen wir es.
07:20Gut. Ich geh duschen.
07:22Ich bin schon im Bett.
07:31Ich geh Luther an, wenn ich in der Durchm rude gehen kann.
07:35Ich gehe los, Diceura.
07:36Ich gehe los, Diceura.
07:46Ich habe dich?
07:49Ich gehe los.
07:52Das ist keinời.
08:29I'm very happy to be here again.
08:58Nein, es geht darum, rauszufinden, welche Komponenten den Carbon Light zu den Haarrissen geführt haben.
09:03Und vor allem, auf wessen Fehler sie basieren.
09:06Ich bitte Sie, das ist eine Menge Geld.
09:10Ja, ich werde es mir überlegen. Ich melde mich wieder bei Ihnen. Auf Wiederhören.
09:18Gibt es Probleme mit dem neuen Rat?
09:21Hm.
09:23Ich wollte eigentlich was mit dir besprechen wegen Lotte, aber wenn es gerade ungünstig ist, dann...
09:26Nein, nein, Lotte geht vor.
09:29Okay, sie setzt sich wahnsinnig unter Druck, um den Numerus Clausus für Medizin zu schaffen.
09:35Ist das nicht normal?
09:37Wenn man sich ein Ziel setzt, dann muss man dafür was tun.
09:39Ja, aber sie ist wahnsinnig ehrgeizig. Und wenn es dann nicht klappt, dann wird sie sich als Versagerin fühlen.
09:44Das ist hart. Hat sie das so ausgedrückt?
09:47Nein. Aber sie will unbedingt die Beste sein.
09:50Was ist falsch daran?
09:51Sie übertreibt Ole. Und sie vergisst, was sie in der letzten Zeit alles aushalten musste.
09:57Angefangen mit dem Mobbing, die Zeit bei Malakron und die Trennung von Brian.
10:06Das war ja klar. Steck die mal wieder unter einer Decke.
10:11Red du mit ihr.
10:18Klartext.
10:21Was ist los?
10:24Mama will, dass ich die Schule verlasse. Sie hält mich für eine Loserin.
10:27Ich glaube nicht, dass sie das so gemeint hat.
10:29Sie sagt, ich mache mir zu viel Stress und soll deswegen ein Jahr wiederholen.
10:32Und? Machst du dir zu viel Stress?
10:34Fängst du jetzt auch noch damit an?
10:35Ich muss lernen, wenn ich ein Einser-Abi haben will und ich will doch Medizin studieren.
10:39Ja. Es fragt sich nur, in welchem Zeitraum.
10:41Hat Mama dich damit angesteckt?
10:43Ich muss doch den Stoff nachholen, den ich wegen Malakron verpasst habe.
10:47Also ich kann dir nur einen Tipp als Extrasportprofi geben.
10:51Je höher die Steigung, desto mehr musst du auf deine Atmung achten.
10:56Sonst geht dir am Ende die Puste aus.
10:58Danke für diese tollen Weisheiten.
11:00Aber das ist allein mein Leben.
11:01Und ob ich ein Jahr verlieren will, das ist auch allein meine Entscheidung.
11:11Also wann soll der Flug nach Süd-Ossetien sein?
11:16Ich brauche die Kohle dringend, verstehst du?
11:18Es steht eine Lohnpfändung ins Haus.
11:20Du bekommst 75.000, wenn du da runter pflegst.
11:23Reicht dir das nicht?
11:25Nein.
11:27Sag mal, wie viele Schulden hast du?
11:30Vergiss es.
11:31Für dich sind das sowieso nur Peanuts.
11:34Also, wann geht's los?
11:36In vier Wochen frühestens.
11:38Was?
11:39Na ja, Militärlogistik ist sehr umfangreich, das weißt du ja.
11:42Braucht eine Menge Planung.
11:44Ach.
11:47Aber ich hätte da vielleicht was für dich, was früher geht.
11:50Warum sagst du das nicht gleich?
11:52Ich schaue mal, was ich für dich tun kann.
11:54Bis später.
11:56Danke.
12:03Hey.
12:06Stress?
12:08Ach, das Übliche.
12:12Wie geht's dir?
12:15Ich hab heute Nachmittag einen Termin bei der Schwangerschaftskonfliktberatung.
12:20Erwartest du, dass ich dich begleite?
12:23Damit uns jemand sieht? Bloß nicht.
12:26Nee, das mach ich allein.
12:29Aber danke, dass du fragst.
12:32Wie kriegst du's hin, dass Ole nichts merkt?
12:36Offiziell fahre ich nach Basel zur Fahrradmesse.
12:39Aber vorher mache ich einen kleinen Umweg über eine Hamburger Klinik.
12:42Davon weiß Ole natürlich nichts.
12:45Je schneller du das durchziehst,
12:48desto eher können wir die ganze Sache vergessen.
12:55Ich will einfach nur mein altes Leben zurück.
13:02Komm, komm, komm, komm.
13:08Ben!
13:11Hey.
13:12Überraschung.
13:13Das war doch eigentlich mein Part gestern Abend.
13:16Naja, du hast tief und fest geschlafen.
13:26Du schwitzt ja total.
13:28Hast du Fieber?
13:29Oh, nee, das muss das Chili sein.
13:32Ja, ich dachte, ich überrasche dich mit einem Lab.
13:34Mit was?
13:36Das ist ein laotisches Nationalgericht.
13:38So eine Art Salat aus mariniertem Hühnchen,
13:41Knoblauch, Zitronengras, Chili.
13:44Ich will es mal probieren.
13:45Aber pass auf, es ist wirklich scharf.
13:47Ich werde es überleben.
13:54Ben!
13:55Nein, kein Wasser, kein Wasser.
13:57Das macht es nur noch schlimmer.
13:59Was?
13:59Joghurt.
14:03Stimmt mir leid.
14:06Das hat am Anfang auch immer passiert.
14:08Das ist jetzt eine Belustigung meiner Gastfamilie.
14:10Inzwischen habe ich mich an die Schärfe gewöhnt.
14:14Oh Gott, na schön, wie war denn deine Reise sonst so,
14:19abgesehen davon, dass du irgendwelche Mittel entdeckt hast,
14:20mit denen man die menschliche Körpertemperatur
14:22von 0 auf 100 bringen kann?
14:23Das war unglaublich.
14:25Es hat so einen Spaß gemacht, den Jungenchen was beizubringen.
14:27Auch so ganz simple Sachen wie Kabel verlegen
14:30oder Steckdosen anschließen.
14:32Wer hätte sich jetzt mal sehen sollen.
14:33Das war der Wahnsinn.
14:35Joghurt?
14:39Aha.
14:43Und?
14:45Steht da was drin, wie sich das Rathaus in Sachen Überwachungskameras
14:47entschieden hat?
14:48Ich kann ja sagen, wie die Regierung die europäische Wirtschaftskrise
14:51in den Griff bekommen will.
14:55Nein, leider nichts.
14:58Das Rathaus lässt sich offenbar Zeit.
15:00Ja, für meinen Geschmack viel zu viel Zeit.
15:02Oder doch, schau mal, hier unten steht das ganz klein gedruckt.
15:06Hier.
15:07Oh, oh, oh, das ist ein unbärer Trick, Herr Anwalt.
15:11So.
15:14Musst du wirklich schon los?
15:15Ich weiß nicht, ob es dir bewusst ist, aber ich habe einen Job.
15:21Den du hervorragend machst.
15:24Habe ich dir schon gesagt, wie stolz ich darauf bin,
15:26dass du den Deal zwischen Sterneck und Zürbel eingefädelt hast?
15:29Ungefähr an die 100 Mal.
15:32Dann habe ich, glaube ich, aber vergessen, dabei zu erwähnen,
15:35dass verdiente Mitarbeiter des Drei Könige
15:38sich gelegentlich dann auch mal einen Morgen freinehmen dürfen.
15:42Ach, ist das so?
15:43Ja.
15:45Besonders, wenn es sich bei der Mitarbeiterin
15:47um die Freundin vom Hoteldirektor handelt.
15:50Mhm.
15:52Sag mal, nennt man das nicht Vetternwirtschaft?
15:56Ja.
15:57Warte, warte, warte.
15:59Ich muss meinen Terminkaner checken.
16:03Ich guck mal, willst du die Kamera nicht wieder anstellen?
16:06Oh nein, jetzt erinnere mich doch nicht an diese Peinlichkeit.
16:18Saravakos?
16:19Frau Saravakos, ja, entschuldigen Sie bitte die frühe Störung.
16:23Ich habe gerade in meinem Timer gesehen,
16:25dass Bürgermeister Naumann heute einen Tisch reserviert hat.
16:28Er ist mit einem Vertreter der Landesregierung.
16:31Was?
16:32Warum weiß ich nichts davon?
16:34Das ist ein sehr wichtiger Termin.
16:36Vor allen Dingen, weil das Rathaus seit der Anti-Überwachungskamera-Kampagne
16:39fast alle Reservierungen storniert hat.
16:41Tja, es ist offenbar nicht leicht,
16:43das Salto und ihre Küche meine Weinbank auf Dauer zu ignorieren.
16:47So kann man es auch sehen.
16:48Es ist jedenfalls ein sehr gutes Zeichen
16:50und wir dürfen das nicht vermasseln.
16:53Gut, ähm, sobald ich weiß,
16:55was auf der Speisekarte steht,
16:56mache ich mich an die Weinauswahl.
16:57Sehr gut.
16:58Wir treffen uns dann im Salto, ja?
17:00Ich bin schon unterwegs.
17:05So.
17:08Also.
17:11Süßes.
17:21Das ist ja heute wieder besonders hübsch geworden.
17:24Danke, danke.
17:25Zufällig bin ich Profi.
17:27Hat der Profi auch schon die Bestellisten für heute fertig?
17:30Was glaubst du denn?
17:32Es ist alles vorbereitet.
17:34Du brauchst bloß noch beim Großhandel anzurufen.
17:35Ai, ai, ai, Chef.
17:37Tschüss, tschüss, tschüss, tschüss.
17:40Morgen, Erika.
17:41Ah, guten Morgen.
17:46Ne?
17:47Ne?
17:48Setzt.
17:51Du weißt aber schon,
17:52dass in Afrika das zu Schaustellen
17:54öffentlicher Zärtlichkeiten untersagt ist.
17:57Dafür gibt's ja notfalls Hotels.
17:58Jetzt, wo ich wieder zu Geld gekommen bin
18:00und mal wieder Millionär bin.
18:02Ich dachte, du wolltest Vera und Jan
18:03die Millionen zurückzahlen,
18:05die du von ihnen verzockt hast.
18:06Ja, es bleibt doch immer noch genug übrig.
18:09Aber du hast die Visa-Anträge noch nicht ausgefüllt.
18:12Du hast doch gesagt,
18:13die können wir auch erst in Rabatt einreichen.
18:14Dann muss ich mich doch jetzt nicht unnötig
18:16mit Papierkram belasten.
18:18Ja, aber das spricht doch eigentlich nichts dagegen.
18:20Das ist jetzt schon zu tun.
18:21Hast du Reisefieber?
18:23So akribisch kenne ich dich gar nicht.
18:25Ich war mal Banker,
18:26da lernt man aufs Komma zu achten.
18:27Oh Gott.
18:28Was denn?
18:29Die Kärtnerei.
18:30Ich habe noch gar keinen Geschäftsführer.
18:32Wolltest du nicht mit deiner Tante gesprochen haben?
18:34Mist, es ist mir irgendwie weggerutscht.
18:36Ich bin wohl doch ein bisschen durcheinander.
18:38Wer hat jetzt hier das Reisefieber?
18:40Hm.
18:41Bringst du doch einfach hinter dich.
18:43Und du?
18:44Hast du überhaupt schon
18:45deinen Nachtwächterposten im Drei Könige gekündigt?
18:49Selbstverständlich.
18:50Glück gehabt.
19:05So, das Slab ist angerichtet.
19:10Du siehst toll aus.
19:11Mit der neuen Frisur.
19:13Danke.
19:18Aber du glaubst jetzt nicht,
19:19dass ich das nochmal probiere,
19:20nachdem du gerade schon versucht hast,
19:21mich zu töten?
19:22Ach, so ein kleiner Schweiß,
19:23das braucht noch keinen geschadet.
19:24Und er reinigt den Körper.
19:27Ja.
19:28So, dann geh mal in den Teller.
19:29Sieht aber lecker aus.
19:31Besser als die Schinken.
19:32Ja, warte mal ab.
19:34Warte mal, du musst doch total fertig sein.
19:36Hast du überhaupt eine Minute geschlafen?
19:38Ach, der Jetlag hält mich wach.
19:40Wieso waren dein Flieger eigentlich verspätet?
19:43Ach, der ist in Luan Prabern schon zu spät gestartet.
19:45Ja.
19:49Auf jeden Fall war es ein sehr schönes Gefühl,
19:51nach Hause zu kommen.
19:53Zu meinen beiden schlafenden Prinzessinnen.
20:02Du, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen abgedreht oder so.
20:05Aber die Zeit dort in Laos,
20:06die hat mich eins gelehrt.
20:08Demut.
20:10Ja, wirklich.
20:10Ich habe in diesen zwei Wochen dort
20:12so viel erlebt,
20:13was mir zu denken gegeben hat.
20:14Die Menschen,
20:15die besitzen da quasi nichts
20:16und sind trotzdem immer gut drauf.
20:18Die Kids, die hätten sie mal erleben sollen,
20:20die waren so,
20:20ja, die waren so wissbegierig
20:22und wollten unbedingt lernen,
20:23wie man mit Elektrik umgeht.
20:28Wie viele Jugendliche hast du denn betreut?
20:31Keine Ahnung,
20:32das waren vielleicht 30 oder 40.
20:34Aber weißt du,
20:34was mich am meisten beeindruckt hat?
20:36Sie schaffen es,
20:37mit den geringsten Mitteln
20:38ein absolut glückliches Leben zu führen.
20:42Ja, dagegen kam ich mir einfach so,
20:45so klein vor.
20:48Mir ist klar geworden,
20:50dass ich im Grunde genommen
20:51nur Luxusprobleme habe.
20:59Du und Lilly,
21:01ihr seid für mich das Wichtigste auf der Welt.
21:28Ich dachte,
21:29du hast Englisch vergeigt.
21:30Hi.
21:31Hi.
21:31Ja, deswegen wollte ich die Klausur
21:33ja auch wiederholen.
21:34Ach, das geht?
21:36Ja, ja.
21:37Mit einem ärztlichen Attest
21:38ist das kein Problem,
21:39aber Frau Dr. Berger
21:41wollte mir keins ausstellen.
21:42Und jetzt?
21:43Jetzt habe ich meinen Lehrer
21:44dazu überredet,
21:45dass ich das Ganze
21:46mit einem Referat ausgleichen darf.
21:48Über die amerikanische Verfassung?
21:52Tja, ich brauche 15 Punkte.
21:54Da kann ich nicht
21:55mit irgendeinem läppischen Thema ankommen.
21:58Knochentrockenes Zeug.
21:59Ich bewundere dich,
22:00dass du dich da so reinknien kannst.
22:02Was soll ich denn machen?
22:04Ich will ja das Jahr nicht verlieren
22:05und außerdem will ich meinen Eltern beweisen,
22:08dass ich zu den Besten gehöre.
22:14Aber Ablenkung aus Irland
22:15hilft nicht gerade dabei, oder?
22:18Das ist Vergangenheit.
22:22Ich wollte eine Spritztumme beim Mustang machen.
22:24Hast du Lust mitzukommen?
22:25Gerne.
22:27Aber die amerikanische Verfassung
22:28hat sieben Artikel
22:29und tausende von Zusätzen.
22:31Und ich bin gerade beim Vorwort.
22:55Und, klappt das mit dem Job?
22:59Einen doppelten Wodka und der Rocks, bitte.
23:01Und für mich nichts, sage ich.
23:02Ja, sehr gern.
23:03Jetzt sag schon.
23:04Ihr Schnellkasten in der Luft sein.
23:06Hä?
23:07Es geht um den Auftrag,
23:08von dem ich vorhin gesprochen habe.
23:10Sehr lukrativ.
23:12Voraussetzung ist allerdings,
23:13dass du heute noch startest.
23:14Heute?
23:15Ja.
23:18Entscheide dich schnell,
23:19sonst muss jemand anders fliegen.
23:22Was bringt er aber raus?
23:24120.000.
23:26Die erste Hälfte gleich,
23:27die andere nach Lieferung.
23:29Und es geht auch nicht nach Süd-Ossetien,
23:31sondern ganz weit runter,
23:33in den sonnigen Süden.
23:38Kongo.
23:41Tobt er nicht gerade im Bürgerkrieg?
23:43Was denkst du,
23:44warum der Job so gut bezahlt ist?
23:46Weil ich mein Leben riskiere.
23:47Bitte, Malte,
23:48jetzt dramatisier nicht.
23:49Die Jungs da unten warten auf die Lieferung.
23:51Die werden ganz schön blöd,
23:52den Boden zu erschießen.
23:53Wie beruhigend.
23:54Nein, es sind eher andere Probleme,
23:56praktische Probleme,
23:57zum Beispiel die Landebahn.
23:58Eine Schotterpiste.
24:00Erkläre ich dir alles in Ruhe,
24:01wenn ich genau weiß,
24:02dass du für nichts.
24:12Unter einer Bedingung.
24:14Ich transportiere keine Waffen.
24:17Ich denke,
24:18du wirst Geld verdienen.
24:18Juri,
24:19ich meine das ernst.
24:25Entspann dich.
24:27Ich wollte nur sehen,
24:28wie du reagierst.
24:29Es geht genauso,
24:30wie beim Flug nach Süd-Ossetien
24:31um Militärlogistik.
24:33Keine Waffen.
24:34Alles ganz handlos.
24:36Ich überleg's dir
24:37und sag mir schnellstmöglich Bescheid.
24:56Falls du auf der Suche
24:57nach deiner Frau bist,
24:59sie ist irgendwo da hinten
25:00und wirft quasi minütlich
25:01meine Weinvorschläge
25:02über den Haufen.
25:03Für das Auto ist es eben wichtig,
25:05den Bürgermeister
25:06mal wieder als Gast zu gewinnen.
25:07Schon klar.
25:08Gut, dass du da bist.
25:10Was hältst du von Supreme,
25:11von der Heidschnucke
25:12an Preiselbeeren,
25:13Papaya,
25:13grünem Spargel
25:14und Maisplätzchen?
25:16Für den Bürgermeister.
25:18Für wen denn sonst?
25:19Also, was sagst du?
25:21Oder ist es schwer,
25:22einen passenden Wein dazu zu finden?
25:24Nein, nein.
25:25Überhaupt nicht.
25:27Du hast so einen verwüllten Gaumen.
25:28Wirklich,
25:28deine Meinung ist mir wichtig.
25:30Also, tendenziell, finde ich,
25:31hört sich das köstlich an.
25:34Tendenziell?
25:35Ja, ich finde nur,
25:37dass du bei so einem wichtigen Termin
25:38keine Experimente machen solltest.
25:40Das ist doch kein Experiment.
25:41Ich habe schon tausendmal
25:42Heidschnucke serviert.
25:43Ja, aber mit Rosmarin,
25:45Kartoffeln und Gemüse.
25:47Ja, das ist ein Klassiker.
25:48Ja, eben.
25:49Und Naumann braucht was Besonderes.
25:51Vor allem,
25:52wenn er die Friedensfahne schwenkt.
25:54Ich finde deine klassische Heidschnucke
25:57die beste weit und breit.
25:58Und ich fühle mich immer sehr friedlich,
26:00wenn ich sie gegessen habe.
26:01Ja, ein solides Gericht,
26:02aber total uninspiriert.
26:04Naumann soll nicht denken,
26:05dass mir die Ideen ausgehen.
26:06Nur, weil ich mich mehr
26:07um die Anti-Überwachungskamera-Kampagne kümmere,
26:10als um das Salto.
26:13Sie sind die Meisterköchin.
26:15Ihretwegen hat das Salto
26:16diesen hervorragenden Ruf.
26:18Und den gilt es zu verteidigen.
26:19Wenn Sie endlich
26:20Ihre Weinverschläge haben,
26:21Sie wissen, wo Sie mich finden.
26:23Hm.
26:23Hm.
26:24Hm.
26:30Ich mache mir einfach Sorgen,
26:31dass unsere Lotte
26:32sich zu viel zumutet.
26:33Lotte ist ein kluges Mädchen.
26:35Pupp.
26:36Wir sollten darauf vertrauen,
26:38dass sie ihre eigenen
26:38Entscheidungen treffen kann.
26:40Nimm den anderen.
26:42Letzten Endes hat sie das
26:43bei Malakron auch getan.
26:44Sie hat die Sekte verlassen,
26:46als sie erkannt hat,
26:46was dieser Uli Klein
26:47für ein Typ ist.
26:48Ja.
26:49Wahrscheinlich hast du recht.
26:50Lass sie einfach machen.
26:52Ich habe sowieso
26:53keine andere Wahl, oder?
26:55Oh.
26:56Oh.
26:56Hey.
26:57Hi, Nale.
26:58Ich wollte dich stören.
26:59Tust du nicht.
27:00Ich muss sowieso
27:00zurück in meinen Laden.
27:02Na dann.
27:04Macht's gut.
27:05Ja, du auch.
27:06Tschüss.
27:07Hey, hey.
27:10Es ging um Lotte.
27:12Und was gibt es bei dir
27:13Neues,
27:14so mitten in den
27:15Reisevorbereitungen?
27:16Ich bin vor Rainer geflohen.
27:17Er wedelt mir die ganze Zeit
27:19mit den Visa-Anträgen
27:20vor der Nase rum.
27:20Aber sei doch froh,
27:21dass er dir das abnimmt.
27:23Dann hast du Zeit für dich.
27:25Wofür denn?
27:25Um teure und hässliche
27:26Safari-Outfits einzukaufen?
27:28Hm.
27:29Du bringst mich
27:30auf eine neue Geschäftsidee,
27:31Merle.
27:33Tina Rainer will schon
27:34in ein paar Tagen losfahren.
27:35Was?
27:36Ja.
27:36Warum denn so schnell?
27:37Er sagt,
27:38wenn wir noch länger warten,
27:39kommen wir in die Regenzeit.
27:40Und na ja,
27:41er bekommt ja jetzt
27:42auch diese Entschädigung
27:42vom Gericht
27:43und muss nicht mehr
27:44im Drei-Könige arbeiten,
27:45um seine Reise zu finanzieren.
27:47Klingt einleuchtend.
27:48Aber ich habe nur
27:49so viel abzuwickeln.
27:50Ja,
27:51ich habe noch
27:51keine Geschäftsführung
27:52für die Gärtnerei
27:53und ehrlich gesagt
27:54habe ich auch noch
27:54keine Lösung
27:55für den Vertrieb
27:56von Gardening for Girls.
27:57Ach,
27:58das kann ich doch übernehmen.
28:00Aber sei mal ehrlich,
28:01es geht dir nicht
28:02nur um die Gärtnerei,
28:03sondern...
28:05Ich weiß nicht, Tina.
28:08Habe ich mich verrannt?
28:10Habe ich mich zu schnell
28:10auf diese Tour eingelassen?
28:12Ich habe so eine Panik,
28:13dass es ein einziges Desaster wird
28:15mit Rainer und mir.
28:16Ich dachte,
28:16du freust dich darauf.
28:17Ja, das tue ich auch.
28:18Aber ich kenne diesen Mann
28:19doch noch gar nicht lange.
28:20Nicht mal so lange,
28:21wie die Reise dauern wird.
28:22Dann lernst du ihn eben
28:23in Afrika kennen.
28:24Hm?
28:26Kaffee?
28:27Ja.
28:27Nein, Tee.
28:28Röschen hat das auch gesagt.
28:30Na also.
28:31Merle,
28:32außerdem gibt es Flughäfen.
28:37Na, das ist echt schade,
28:38dass Lilly in der Krippe ist.
28:39Ich habe sie in den zwei Wochen
28:40so vermisst.
28:41Ja, sei froh,
28:41dass sie jetzt gerade
28:42in der Krippe ist,
28:43sonst würde sie dich
28:43auf Trab halten.
28:45Und ein bisschen Schlaf
28:46brauchst du ja nun.
28:48Hoffentlich interessiert sich Lilly
28:49später auch mal
28:49für fremde Länder und Kulturen.
28:52Du, die Kids in Laos,
28:53die haben keine Handys
28:54oder Spielekonsolen.
28:56Sind trotzdem gut drauf.
28:57Ja, wahrscheinlich gerade deshalb.
28:59Ja, absolut.
29:00Und du glaubst gar nicht,
29:01wie neugierig die sind.
29:02Die haben mich jeden Tag gelöchert
29:03und wollten alles wissen
29:04über Elektrizität
29:05und erneuerbare Energien.
29:07In den meisten Dörfern
29:08gab es bisher noch nicht mal Strom.
29:10Also hast du ihnen sozusagen
29:11was beigebracht,
29:12was ihr Leben verändern kann?
29:14Ja, jetzt habe ich die ganze Zeit
29:15nur von mir erzählt.
29:17Ah, ich höre dir gerne zu.
29:18Ja, aber ich würde gerne wissen,
29:21wie es dir geht.
29:22Gut.
29:23Ah, Ben.
29:27Hey.
29:27Hey.
29:28Gott, bist du braun.
29:30Toll siehst du aus.
29:32Ein bisschen müde bist du, hm?
29:33Ja, war ein langer Flug.
29:35Ich habe keine Sekunde geschlafen.
29:36Ah, Jetlag.
29:38Hm.
29:38Ja, so langsam fallen mir die Augen zu.
29:41Ich hau mich mal hin, ja?
29:42Ja, mach das mal.
29:44Also.
29:45Ja.
29:53Endlich hast du deinen Mann zurück, hm?
29:54Wie ist das?
29:56Ganz gut.
29:57Ich glaube,
29:58Lars hat Ben gut getan.
29:59Irgendwie wirkte ein bisschen verändert.
30:02Mehr nicht?
30:03Doch.
30:05Ben hat viel erlebt.
30:07Es macht Spaß, ihm zuzuhören.
30:09Und unser Wiedersehen war auch entspannter, als ich dachte.
30:13Aber?
30:16Ich glaube, es braucht noch ein bisschen Zeit, bis wir es schaffen, über uns zu sprechen.
30:25Und?
30:27Wie ist es gelaufen?
30:29Carla kundigt sich gerade, wie das Essen geschmeckt hat.
30:32Besonders glücklich sieht sie aber nicht aus.
30:34Kein Wunder.
30:35Bürgermeister Naumann hat sie versetzt und seinen Stellvertreter geschickt.
30:38Und diesen Vertreter der Landesregierung.
30:49Und?
30:50Enttäuschend.
30:52Hat der Wein nicht geschmeckt?
30:54Am Wein hatten sie nichts auszusetzen.
30:57Am Essen?
30:59Also, lasst mich das kurz zusammenfassen.
31:01Die Maisplätzchen waren irgendwie interessant.
31:04Und bei der Mischung aus Papaya, Grünem, Spargel und Preiselbeeren,
31:08das warf die Frage auf, ob wir im Salto jetzt experimentelle Küche anbieten würden.
31:14Oh, das darf nicht wahr sein.
31:15Was für Spießer.
31:17Ja, ich meine, was erwarten Sie, dass wir im Salto plötzlich Burger und Pommes anbieten?
31:21Bieten Sie die wunderbare Heidschnucke an, die Sie immer servieren, Frau Saravacos.
31:25Mit Rotkohl und normalem Gemüse.
31:28Was denkt der Mann sich eigentlich, dass ich drei Jahre das Gleiche koche?
31:32Also, ich esse deine Heidschnucke immer wieder gern.
31:35Ja, ja, und selbst die Gäste vom Hotel fragen schon bei der Anmeldung vorne nach deiner Heidschnucke, also.
31:41Das war ein Kompliment, Carla. Kein Grund, sich darüber zu ärgern.
31:44Ich hätte auch keine Lust, jeden Abend den gleichen Wein zu servieren.
31:48Danke.
31:49Ich bin nicht nur Besitzerin dieses Restaurants, sondern ich koche hier auch.
31:53Aber mir gehört das alles, also kann ich doch auch anbieten, was ich mag.
31:57Du hast völlig recht.
31:59Lass dir den Spaß am Kochen nicht vermiesen.
32:09Hey, ich dachte, du wolltest schlafen.
32:12Ja, aber du hast ja extra für mich freigenommen.
32:14Ich wollte dir noch so viel erzählen und dir die ganzen Fotos zeigen.
32:18Und den Kuchen endlich probieren.
32:20Das können wir doch alles später machen.
32:23Ich brauche noch einen starken Kaffee.
32:25Sag mal, von wegen du verträgst die Schärfe?
32:28Ich glaube, wir essen mal lieber wieder unsere gewohnte Kost.
32:32Aber so ein bisschen Abwechslung zwischendurch kann doch nicht schaden, oder?
32:36Ich glaube ja, dass es mir aus einem ganz anderen Grund so heiß ist.
32:39Ich glaube, es ist mir aus.
33:01Upon the fields of body
33:05You'll forget the sun
33:08In his jealous sky
33:11As we walk in fields of gold
33:22So she took her love
33:25For to gaze a while
33:28Upon the fields of body
33:33In his arms she fell
33:35As her hair came down
33:38Among the fields of gold
33:48Gute Entscheidung, die wirst du nicht bereuen.
33:50Das kann ich nur hoffen.
33:52In zwei Stunden geht ein Flug von Hamburg nach Sofia.
33:54Dort wirst du von einem Fahrer abgeholt
33:56und zur Maschine gebracht.
33:57Hast du das Geld?
33:59Ja, natürlich.
34:0160.000, die vereinbart.
34:10Noch irgendwelche Last-Minute-Tipps?
34:13Augen zu und durch und Hals- und Beinbruch.
34:22Hi, ich wollte dich gerade anrufen.
34:24Ach, du hättest mich gar nicht erreicht. Ich hab mein Handy ausgeschaltet.
34:28Was machst du hier?
34:29Ach, ich hab einen Kaffee getrunken. Ich musste nachdenken.
34:33Immer noch Stress mit Lotte?
34:34Nein. Ich hab immer noch keinen Fabrikanten für meine Hoteluniform gefunden.
34:38Also zumindest keinen, der meine Kriterien erfüllt.
34:41Ausreichend Arbeitsschutzbedingungen und qualitativ hochwertige Ware.
34:45Muss dich nicht interessieren. Aber sag mal, warum wolltest du mich dann anrufen?
34:50Ich soll nach Lissabon.
34:53Air Atlantic hat mir einen Job angeboten.
34:55Ach, das ist doch toll.
34:58Sag mal, war das nicht eben der Manager von Air Atlantic?
35:00Die Bedingung ist allerdings, dass ich heute noch losfliege.
35:03Wenn du das mit deinem Job bei Air Beijing unter einen Hut kriegst.
35:08Oh Gott, ich muss.
35:12Flieg schön, mein Flieger.
35:19Ich hab dich so vermisst.
35:28Ich liebe dich.
35:32Hast du was gesagt?
35:35Nichts.
35:37Aber zur Abwechslung könntest du mal was erzählen.
35:41Wie ist denn das mit der Anti-Überwachungskampagne weitergegangen?
35:45Sehr gut.
35:46Jula hatte den großartigen Plan, Carla in ein Befürworter-Video reinzuschneiden, ohne dass sie es wusste.
35:52Und so konnte Carla erstmal verhindern, dass das Video öffentlich gezeigt wurde.
35:55Ach, das gibt's doch gar nicht.
35:57Doch.
35:58Und jetzt tagt gerade eine Sonderkommission darüber, ob die Kameras überhaupt aufgehängt werden oder nicht.
36:02Und wir warten aufs Ergebnis.
36:06Ich bin stolz auf dich.
36:09Ben, sag mal, du bist total heiß.
36:13Das muss vom Chili sein.
36:16Oder von dir.
36:34Okay.
36:36Also.
36:49Fannlohn?
36:51Das Grundstück hinter den Gewächshäusern.
36:54Ja doch, das steht noch zum Verkauf.
36:57Klar.
36:58Nein, melden Sie sich einfach.
37:00Ja, aber ich habe doch zu danken.
37:02Auf Wiederhören.
37:04Ich wusste gar nicht, dass der Verkauf des Grundstücks aktuell ist.
37:08Ja doch, mehr oder weniger.
37:10Das war jetzt auch nur die Immobilienfirma, die ihre Unterlagen auf den neuesten Stand gebracht hat
37:14und wissen wollte, ob ich grundsätzlich noch Interesse habe.
37:18Sag mal, Rüsschen.
37:20Ich soll jetzt aber nicht etwa die Verhandlung für das Grundstück übernehmen, während du weg bist.
37:24Nein, nein, Achrivo, das kann Torben notfalls auch telefonisch für mich regeln,
37:28falls überhaupt jemand Interesse hat.
37:29Nein, ich wollte dir eine Vollmacht ausstellen, damit du die Geschäfte für mich übernehmen kannst.
37:36Aber du hast doch sonst immer alles so toll gemacht, während meiner Abwesenheit, die ganzen Abrechnungen und alles.
37:42Ja, ja, ja, für einige Wochen.
37:44Ja, und du hast immer noch mal drüber geguckt, aber für ein halbes Jahr oder noch länger.
37:49Du, das ist eine ganz andere Nummer.
37:52Ehrlich gesagt, das ist mir viel zu viel Verantwortung.
37:54Ja, klar, das kann ich ja verstehen.
37:58Ja, bist du nicht sauer?
37:59Ach, Quatsch, nein, mach dir keinen Kopf, wir finden schon eine Lösung.
38:10Leute, ich habe heute keine Zeit zum Kochen. Magst du ein Käsebrot?
38:15Danke.
38:27Wow, habe ich eine kluge Tochter.
38:30Ich muss es nochmal komplett umformulieren, so kriege ich niemals 15 Punkte.
38:35Hast du das Thema eigentlich mit deinem Lehrer besprochen?
38:38Ja, natürlich, was glaubst du denn?
38:41Kann ich dir helfen?
38:42Hm, kennst du dich mit der amerikanischen Verfassung aus?
38:46Ich könnte mich einlesen.
38:48Lass mal, Mama.
38:50Du willst doch eh nicht, dass ich die Schule weitermache.
38:52Fräulein, das habe ich so nie gesagt.
38:59Hier, Nervennahrung.
39:00Kannst du, glaube ich, gut brauchen.
39:03Ich bin in der Küche, falls du Hilfe brauchst.
39:08Okay?
39:09Okay.
39:26Oh, ja, die Kollektion.
39:31Ja, die Entwürfe sind fast fertig.
39:34Die technischen Zeichnungen sind auf dem Weg in die Manufaktur.
39:37Ja, okay, danke. Wiederhören.
39:41Oh, verdammt, das wird knapp. Scheiße.
39:44Das ist eine entzückende Begrüßung.
39:46Papa.
39:47Wir wollten zusammen Kaffee trinken. Schon vergessen?
39:51Kaffee? Nein!
39:54Es tut mir leid. Ja.
39:58Du hast doch eine Maschine. Wir können genauso gut hier Kaffee trinken.
40:00Und ich schaue dir ein bisschen bei der Arbeit zu. Okay?
40:03Danke. Du weißt ja, wo alles ist.
40:06Bei mir ist gerade etwas Land unter.
40:08Die Berliner Boutique drängelt und ich bin mit den Entwürfen noch nicht fertig.
40:12Und wenn ich dir irgendwie helfen kann?
40:14Danke. Was gibt's denn bei dir Neues?
40:18Eine ganze Menge.
40:20Stell dir vor, das Gericht hat mir eine Million 38.000 Euro Ausgleichszahlung zugesprochen.
40:26Davon werde ich Jan und Vera ihr Geld zurückzahlen.
40:29Das wird sie sicher freuen.
40:31Außerdem haben Merle und ich beschlossen, endlich nach Afrika aufzubrechen.
40:34Wann soll es denn losgehen?
40:36Sobald die Dame es geschafft hat, ihre Visa-Anträge auszufüllen
40:39und ein paar T-Shirts in einen Seesack zu stopfen.
40:42Höre ich da leise Kritik?
40:43Kommt, nicht jeder hat da ein Tempo.
40:46Ich möchte es auch nicht ewig hinauszögern.
40:48Ich habe mich so auf dieses Abenteuer gefreut.
40:50Jetzt ist es ja auch in greifbarer Nähe.
40:52Oh Mann.
40:53Ich freue mich so darauf, endlich mal ungestört Zeit mit Merle zu verbringen.
40:57Und mit dir zusammen diesen Kontinent zu entdecken.
41:00Was höre ich denn da?
41:02So kenne ich dich ja gar nicht.
41:03Du kommst ja richtig ins Schwärmen.
41:05Tja.
41:06Ich freue mich für dich.
41:07Vor allem, dass Merle mitkommt.
41:10Ja, sie ist wirklich eine tolle Frau.
41:12Ich werde dich vermissen.
41:14Ich dich auch.
41:16Aber vorher...
41:18... gönnen wir uns nochmal einen richtigen Vater-Tochter-Abend.
41:21Ohne Arbeit und Werkstatt.
41:23Ja.
41:23Aber nur, wenn du uns endlich einen Kaffee machst.
41:26Aye, aye, sir.
41:27horns Benson.
41:39Hoffentlich ist mein Mann da gleich pünktlich.
41:42Ich hab heute einen ziemlich vollen Terminkalender.
41:45Will der dann auch die Heitzschnucke?
41:46I think he is a vegetarian.
41:49I will speak later with Breuer.
41:52Oh, there are problems.
41:57Excuse me, can I help you?
42:01My name is Carla Saravacos.
42:03My name is the restaurant.
42:05It's a very nice place.
42:07But on the menu, there is the currywurst.
42:11That is the famous currywurst,
42:13which Germany has to offer.
42:14The currywurst is the currywurst.
42:15Yes, it's a pleasure,
42:17but we have no currywurst.
42:19Why?
42:22Because...
42:24Because it doesn't fit our guests.
42:27Oh.
42:29But if you want meat,
42:31I can encourage you of course
42:32other dishes.
42:35But I would like currywurst.
42:38The Devise is in your local place
42:40that the guest is king, right?
42:42Yeah, like I said,
42:43it's a pleasure,
42:44that we don't have any currywurst.
42:46But what do you think
42:48about a supreme
42:49from the Heidschnucke?
42:51Anpreiselbeeren,
42:52Papaya and green Spargel
42:53with Maisplätzchen.
42:56Heidyschnucke.
42:56Is that a Nachttisch
42:57or what is that?
42:59Lamm.
43:01Avichko hush?
43:03Yeah.
43:29Well,
43:31then bring us
43:32We need something bodenständish.
43:38So, I'm over. We can start to get started.
43:41Leg your things all over here and bring them over.
43:44You, Rainer, I...
43:46And think about it, your garden is not so difficult.
43:49We'll stay with the sand.
43:51Rainer, I have to talk with you.
43:55What is it?
43:57The gardener.
43:59Have you ever asked your Tante?
44:00Have you ever asked her?
44:01Yes.
44:02But she doesn't do it.
44:05I thought she would do it.
44:07Yes, she would do it.
44:08But five, six months, that's a lot of responsibility.
44:14And now?
44:15I have to search a new leader.
44:18What's our trip to an unabsehable time?
44:22Do you find someone?
44:24Of course, why not?
44:25Because I believe, that you will stop our trip.
44:33Merle, if you don't want to go to Africa,
44:37then tell me.
44:38We'll see you again.
44:39We'll see you again,
44:39maybe we'll see you again.
44:42We'll see you again.
45:01But perfect.
45:02Now, back to my life.
45:03It's just nothing to get with you.
45:04but you need to go to Africa.
45:15Do you know what to do with the sleeping room?
45:27Do you know what to do with the sleeping room?
45:29What are you doing there?
45:34Ben?
45:35Ben?
45:45Britta, wie geht's ihm?
45:47Das Fieber ist immer noch nicht gesunken.
45:49Britta, bitte, jetzt bleib doch mal hier. Was hat er denn?
45:52Ich befürchte, dass er sich eine Art von Malaria eingefangen hat.
45:56Eine Art von? Ich dachte, es gibt nur eine.
45:58Manche Formen verlaufen relativ seicht, aber es gibt eben auch welche, die binnen kürzester Zeit mit dem Tod enden.
46:05Beruhig dich erstmal. Das klingt gleich vom Schlimmsten aus, ja?
46:08Aber ich bin so nervös, weil das fiebersenkende Mittel immer noch nicht wirkt.
46:11Das braucht bestimmt seine Zeit.
46:12Julia, was bin ich denn für eine Ärztin? Ich hätte doch längst merken müssen, was mit Ben irgendwas nicht stimmt.
46:17Er hat die ganze Zeit wahnsinnig geschwitzt und ich, blöde Kuh, denke, das kommt vom scharfen Essen.
46:20Aber wie hättest du das denn ahnen sollen?
46:23Sind das die Blutwärfe?
46:26Britta!
46:30Hat Malaria-Trupika.
46:34Bin es in Lebensgefahr?
46:37Bin es in Lebensgefahr?
46:52Britta!
46:54Hi, Merle.
46:55Sag mal, hast du zufällig Lili irgendwo gesehen?
46:57Lili?
46:57Ja, die Kleine von den Bergers.
46:59Sorry, ich hab grad überhaupt keine Zeit. Bis später, ja?
47:05Ich war glücklich überall.
47:07Das gibt's doch nicht.
47:09Entschuldigen Sie, dass ich so direkt frage.
47:11Geht es um eine Schwangerschaftskonfliktberatung?
47:15Darüber würde ich lieber mit jemandem reden, der mich nicht persönlich hat.
47:18Ich bin zur Verschwiegenheit verpflichtet.
47:25Sönke, ich bin's.
47:28Ich glaube, Britta und Ben brauchen unsere Unterstützung.
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