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  • vor 2 Tagen
Nachrichten des Tages | 11. März 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 11. März 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:02Volkswagen hat angekündigt, bis 2030 in Deutschland 50.000 Stellen zu streichen.
00:09Die Gewinne des Automobilherstellers sind im vergangenen Jahr um 44 Prozent gesunken
00:14und haben damit den niedrigsten Stand seit 2016 erreicht.
00:19Europas größter Autobauer hatte bereits 2024 eine Vereinbarung mit den Gewerkschaften getroffen,
00:2635.000 Stellen innerhalb seiner Hauptmarke abzubauen.
00:30Die zusätzlichen Kürzungen betreffen nun Premium-Marken wie Audi und Porsche und die Software-Tochter Carriert.
00:37Der Konzern mit seinen zehn Marken hat mit einer stagnierenden Nachfrage in Europa,
00:42insbesondere bei Elektroautos und einem Einbruch der Verkäufe in China zu kämpfen
00:47und spürt nun auch die schwerwiegenden Auswirkungen der US-Zölle auf nicht-amerikanische Autohersteller.
00:56Chinesische Konkurrenten wie BYD und Geely sorgen lokal und international für einen harten Wettbewerb.
01:11Die EU-Kommission kritisiert Trumps Pläne, die Sanktionen gegen Öl aus Russland auszusetzen, als selbstzerstörerisch.
01:23Das Europäische Parlament wird in Kürze über ein Gesetz abstimmen, das die Rückführung irregulärer Migranten beschleunigen soll.
01:31Auch umstrittene Abschiebezentren außerhalb der EU, Inhaftierungen von bis zu zwei Jahren und Razzien in Wohnungen
01:39sollen damit künftig möglich werden.
01:41NGOs und Hilfsorganisationen kritisieren unter anderem die Maßnahme der Durchsuchungen.
01:49Der Parlamentsausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres hat am Montag eine Version des Textes gebilligt,
01:55die von Mitte rechts und rechts außen unterstützt wurde.
01:59Damit wurde die traditionelle Mitte-Mehrheit im Parlament aufgebrochen.
02:04Die Abstimmung im Ausschuss bestätigt den Trend, dass die Europäische Volkspartei EVP in allen Fragen der Migration
02:11auf der Seite der rechten europäischen Konservativen steht.
02:16Das Gesetz wurde im März 2025 von der EU-Kommission vorgeschlagen und im Dezember von den Mitgliedstaaten gebilligt.
02:24Es würde die gegenseitige Anerkennung von Rückführungsentscheidungen zwischen den EU-Mitgliedstaaten festlegen.
02:30Damit könnten Behörden künftig den Wohnort oder andere relevante Orte durchsuchen,
02:36an denen sich ein Drittstaatsangehöriger aufhalten könnte.
02:41Die linken Fraktionen haben bereits ihre Ablehnung des Gesetzesentwurfs angekündigt.
02:53US-Präsident Donald Trump hat gesagt, dass der Krieg im Iran sehr bald enden werde.
02:58Er sprach von enormen Erfolgen Washingtons und bezeichnete den Kriegseinsatz als eine Exkursion in den Nahen Osten.
03:28Trump machte keine genauen Angaben, wann die Kämpfe beendet sein könnten.
03:33Der Krieg sei vorbei, wenn alle Ziele der USA erreicht sind, so Trump.
03:37Bei einer anderen Veranstaltung am Montag verteidigte er erneut den Krieg im Iran als notwendig und gab an, Teheran plane,
03:45den Nahen Osten zu übernehmen.
03:47Sie waren going to take over the Middle East.
03:49Sie waren looking to take over the Middle East.
03:52Now, had Operation Midnight Hammer not taken place, that was definite.
03:59Because they would have had a nuclear weapon within a matter of weeks.
04:03But that took place, that was a setback.
04:05But look at the number of missiles they were able to buy and make over the last six months.
04:11And those missiles were aimed at various countries.
04:15And when you look at a thousand over a thousand missiles shot at like UAE, they were looking to take
04:21over the Middle East.
04:22We got their first.
04:24Der Krieg im Iran tobt weiter.
04:27Zeugen in Teheran beschreiben die Angriffe vom Montag als die schwersten seit Ausbruch des Krieges Ende Februar.
04:35Israel greift weiterhin täglich Ziele der Hisbollah im Libanon an und wirft ihr vor, den Iran zu unterstützen.
04:43Teheran feuert weiter Raketen auf Israel, wo bei einem Angriff am Montag mindestens eine Person getötet wurde.
04:50Die iranischen Angriffe richten sich auch gegen benachbarte Golfstaaten.
04:55Auch wenn sie dort auf US-Stellungen zielen, treffen sie immer wieder zivile und Energieinfrastrukturen.
05:01Nach neuesten Daten liegen die Zahlen der Todesopfer im Iran bei über 1230,
05:07im Libanon bei 397, in Israel bei 11 und 7 getöteten US-Soldaten.
05:17Angesichts der zunehmenden Spannungen im östlichen Mittelmeerraum durch den Iran-Krieg
05:22verstärkt die Republik Zypern ihre Sicherheitsmaßnahmen.
05:25Im Gespräch mit Euronews über die Bedrohungslage wegen der britischen Stützpunkte
05:30sagt Verteidigungsminister Vasilis Palmas, die Sicherheit der Menschen sei von absoluter Priorität.
05:59Beim angestrebten NATO-Beitritt Zyperns sei die Türkei das Problem, sagt Palmas.
06:30Nachdem Griechenlands-Regierungschef und Frankreichs-Präsident
06:34nach Zypern gereist waren, spricht der Minister von einer starken Botschaft der europäischen Solidarität.
07:08Die iranischen Behörden haben bekannt gegeben, dass Mojtabar Khamenei zum neuen obersten Führer des Iran gewählt wurde.
07:15Er ist der Sohn des vor und einer Woche getöteten Ayatollah Ali Khamenei.
07:19Die Expertenversammlung, ein Gremium von Klerikern, ernannte ihn nach einer Woche intensiver Beratungen.
07:26Ali Khamenei hatte das Amt des obersten Führers seit 1989 fast 37 Jahre lang inne.
07:33Sein Sohn Mojtabar, ein 56-jähriger Geistlicher, gilt als geheimnisvoll und pflegt enge Kontakte zur iranischen Revolutionsgarde.
07:42Obwohl er nie ein Regierungsamt hatte und nicht demokratisch gewählt wurde, übernimmt er nun die höchste Position des Landes.
07:48Kritiker bemängeln die Ernennung als vererbte Machtübertragung.
07:52Sie sei eine klerikale Version der Scharherrschaft, die 1979 durch die Islamische Revolution gestürzt wurde.
07:59Dennoch entschied das Gremium der Geistlichen offenbar, Mojtabar Khamenei zu ernennen, um die aktuelle Kriegspolitik fortzuführen.
08:09Der neue Ayatollah wird nun die iranischen Streitkräfte und Entscheidungen über das Atomprogramm leiten.
08:15Teheran besitzt weiterhin hoch angereichertes Uran, das nur einen kleinen Schritt von waffenfähigem Material entfernt ist.
08:22Viele Experten befürchten, Mojtabar Khamenei könne eine Atombombe bauen.
08:29Israel hat das neue geistliche Oberhaupt des Iran bereits als potenzielles Angriffsziel identifiziert,
08:35während US-Präsident Donald Trump die Ernennung scharf kritisierte.
08:38Er bezeichnete sie als inakzeptabel und forderte jemanden, der Harmonie und Frieden ins Land bringe.
08:44Zudem warnte er, dass jede Machtübernahme ohne die Zustimmung Washingtons nicht lange im Amt bleiben werde.
09:03Die traditionelle Weltordnung gerät zunehmend ins Wanken, befeuert durch immer häufigere Verstöße gegen das Völkerrecht.
09:09Davor warnten Ursula von der Leyen und Kaya Callas auf der Jahreskonferenz der EU-Botschafter in Brüssel.
09:15Die Europäische Union, so ihr Appell, müsse sich auf ein neues Zeitalter einstellen, geprägt von Unordnung und wachsendem Druck.
09:22Die Europäische Union kann nicht mehr als custodieren der alten Weltordnung sein.
09:29Für eine Welt, die nicht zurückgekehrt hat und wird nicht zurückgekehrt.
09:35Wir werden immer das regelnbasierte System, das wir helfen, mit unseren Alliern zu bauen.
09:42Aber wir können es nicht mehr als der einzige Weg, unsere Interessen zu retten.
09:49Oder wir glauben, dass ihre Regeln uns aus der komplexen Gefahr, die wir befinden.
09:57EU-Außenbeauftragte Kaya Callas warf Russland vor, mit der groß angelegten Invasion in der Ukraine die, so wörtlich, Aushöhlung des
10:04Völkerrechts weiter beschleunigt zu haben.
10:06Das ging nicht unnotizt.
10:09Insofern schlief es ein Signal rund um die Welt, dass es keine mehr Verantwortung für eine Aktion gibt.
10:15Das Regelnbuch wurde aus der Türkei geöffnet.
10:31Weder von der Leyen noch Callas bezeichneten die amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran ausdrücklich als illegal.
10:43Der slowakische Ministerpräsident Robert Vizu hat gedroht, sein Land werde das 90 Milliarden Euro Kreditpaket der EU für die Ukraine
10:50nach April blockieren.
10:52Auslöser sei aus seiner Sicht ein mögliches Szenario.
10:55Sollte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban die Wahl verlieren und Kiew die Ölversorgung über die Druzhba-Pipeline nicht wieder aufnehmen, wolle
11:02die Slowakei ihr Veto einsetzen.
11:04Die Drohung kommt inmitten eines eskalierenden Streits um die Pipeline.
11:07Nach dem Stopp russischer Öllieferungen haben die Slowakei und Ungarn den Druck auf Kiew erhöht.
11:13Vizu trifft am Dienstag EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
11:17Dabei will erklären, warum aus seiner Sicht ukrainische Interessen Vorrang vor denen der Mitgliedstaaten haben.
11:23Kiew erklärt, die Pipeline sei durch russische Angriffe beschädigt worden.
11:27Vizu dagegen behauptet, er verfüge über so wörtlich geheime Satellitenbilder, die zeigen sollen, dass die Leitung weiterhin voll funktionsfähig ist.
11:35Der slowakische Regierungschef sagt außerdem, der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky warte auf einen Sieg der ungarischen Opposition im April, bevor
11:43die Öllieferungen wieder aufgenommen würden.
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