00:01Die Europäische Union hat das 90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine beschlossen, das durch gemeinsame Schulden finanziert wird.
00:11Kehrtwende des Iran. Der Präsident erklärt, seine Regierung sei bereit zu Gesprächen mit den USA.
00:20Die Länder der Europäischen Union haben sich auf ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine geeinigt.
00:27Damit soll der finanzielle und militärische Bedarf der Ukraine für 2026 und 2027 gedeckt werden, damit sich das Land gegen Russlands Angriffskrieg verteidigen kann.
00:40Finanziert wird das Darlehen über gemeinsame Schulden der Europäischen Union, nachdem keine Einigkeit über die Nutzung von russischem Vermögen erzielt werden konnte.
00:50Den Deal haben die EU-Botschafter an diesem Mittwoch in Brüssel beschlossen.
00:54Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik stellen kein Geld für das Ukraine-Darlehen zur Verfügung.
01:02Die 24 anderen EU-Staaten sollten etwa 2 bis 3 Milliarden Euro pro Jahr bezahlen.
01:08Das Darlehen sieht 30 Milliarden Euro an Haushaltshilfe und 60 Milliarden Euro an Militärhilfe vor.
01:16Zurückzahlen sollte die Ukraine das Darlehen, wenn Russland Reparationen für die Kriegsschäden bezahlt.
01:22Im Europaparlament wird noch über die Einigung abgestimmt.
01:28Der iranische Präsident Massoud Peseshkian hat erklärt, er habe den Außenminister angewiesen, faire und gerechte Verhandlungen mit den USA zu führen.
01:39Laut Experten versucht Teheran, die Spannungen mit Washington zu deeskalieren.
01:44US-Präsident Donald Trump hatte nach der tödlichen Niederschlagung der Proteste mit einer militärischen Intervention gedroht.
01:51Die Gesprächsbereitschaft Teherans ist eine Kehrtwende des Regimes, das wochenlang eigene Drohungen gegen die USA ausgesprochen und vor einer Eskalation gewarnt hatte.
02:03Das Weiße Haus erklärte, Präsident Trump sei stets offen für eine Einigung und bevorzuge eine diplomatische Lösung.
02:10Präsident Trump will immer, die Diplomaten zu beurteilen, aber es braucht natürlich zwei, zwei zu beurteilen.
02:17Du brauchst einen willigen Partner, um die Diplomaten zu beurteilen.
02:20Und das ist etwas, was der spezielle Envoy Wittkopf zu diskutieren und zu diskutieren.
02:25Wie immer, aber natürlich hat der Präsident eine Reihe von Optionen auf der Seite, mit Respekt zu Iran.
02:31Es wird erwartet, dass in den kommenden Tagen Gespräche zwischen iranischen Beamten und dem US-Sonderbeauftragten Steve Wittkopf stattfinden.
02:40Am Dienstag hatte ein Kampfflugzeug der US-Armee eine iranische Drohne abgeschossen,
02:46die sich offenbar dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln im Arabischen Meer näherte.
02:52Zudem sagen die USA, Teheran habe versucht, ein US-Handelsschiff in der Straße von Hormuz zu stoppen.
03:06Die jüngste Eurobarometer-Umfrage vom Herbst 2025 zeigt,
03:13Krieg in der Nachbarschaft der EU und Desinformation sind die größten Sorgen der EU-Bürger.
03:19Die Umfrage wurde am Mittwoch vom Europäischen Parlament veröffentlicht.
03:24Beim Thema Sicherheit gibt eine Mehrheit der Menschen an,
03:27angesichts aktiver Kriege in der Nähe der EU-Grenzen sehr besorgt zu sein.
03:32Andere Themen, Terrorismus, Klimawandel und Naturkatastrophen sowie Cyberangriffe.
03:38Was beeindruckend ist, ist zu sehen, dass es in den Mitgliedstaaten geht.
03:42EU-Bürger äußerten große Besorgnis hinsichtlich folgender Themen.
03:59Hassrede, irreführende KI-Inhalte, Schutz von Daten im Internet und Bedrohung der Meinungsfreiheit.
04:05We've seen for the last year a bit of attacks on multilateralism, on values,
04:13a rise of hate speech or disinformation online.
04:16We've seen AI tools more instrumentalized to seek to polarize or to distort a bit the information space.
04:25So those threats or those risks are probably very perceived by the citizens.
04:31Nach Ansicht der Bürger sollte sich das Parlament zuerst um die Bekämpfung der Inflation kümmern.
04:3761 Prozent der Befragten sehen die EU-Mitgliedschaft ihres Landes positiv.
04:42Das Bild, das die Bürger von der Europäischen Union haben, hat sich im Vergleich zu Mai 2025 verschlechtert.
04:50Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben nach Angaben mehrerer Quellen Schwierigkeiten,
04:55sich auf einen Kompromiss zur Ausgestaltung des digitalen Euro zu einigen.
04:59Der zuständige EU-Abgeordnete Fernando Navarrete hat dazu einen Vorschlag vorgelegt.
05:05Er nennt das Konzept e-Cash.
05:06Dieses Modell wäre nur für Offline-Zahlungen gedacht, also Zahlungen ohne Internet,
05:11bei denen ein zuvor in die Wallet geladenes Guthaben direkt von Gerät zu Gerät übertragen wird.
05:17Es soll eine tokenisierte digitale Form von Bargeld sein,
05:20ohne dass Nutzer Einzelhandelskonten im Hauptbuch der Europäischen Zentralbank erhalten.
05:25Die Allianz der Sozialisten und Demokraten sowie Renew Europe unterstützen dagegen den Vorschlag der Europäischen Kommission.
05:32Demnach würden Nutzer Retail-Konten im Hauptbuch der EZB führen und den digitalen Euro sowohl online als auch offline verwenden.
05:39Eine Abstimmung über das Dossier wird im Mai im Plenum des Europäischen Parlaments erwartet.
05:44Doch die Differenzen zwischen den Fraktionen könnten die Verabschiedung verhindern.
05:47Der moldauische Außenminister Mikhail Popchoy sagt,
05:55er habe Vertrauen in das Engagement der Trump-Regierung für den Frieden in der Ukraine.
06:00In der Morgensendung Europe Today auf Euronews
06:03lobt Popchoy aber vor allem den Widerstand der Ukraine gegen Russlands Versuche,
06:09die ukrainische Nation zu lähmen.
06:11Wir haben die Vertrauen in die Trump-Regierung genügend Willen und genügend Willen zu Frieden.
06:19Es ist nur eine Sache, dass die Kremlin nicht besonders konstruktiv sind,
06:24wie wir sehen können, mit den letzten Horriffigen Angriffen auf die Ukraine-Energie-Infrastruktur.
06:28Und es ist unglaublich künstlich, die Kremlin nicht able zu spielen auf der Frontline.
06:35Im Interview spricht Popchoy auch vom Plan Moldaus, Mitglied der Europäischen Union zu werden.
06:51Sein Land habe sich das Ziel gesetzt, die Verhandlungen bis 2028 abzuschließen.
06:56Popchoy sagt, es seien bereits bedeutende Reformen durchgeführt worden,
07:01um den Beitrittsantrag auf Kurs zu halten.
07:05Das Unternehmen SpaceX von Elon Musk wird nach der Fusion mit dem KI-Unternehmen XAI
07:12nun mit 1,06 Billionen Euro bewertet.
07:18Damit verändert sich das Verhältnis der Firmen untereinander.
07:22Musk verdient nun offenbar mit seinem Raketenunternehmen SpaceX
07:26mehr als mit seinem Elektroautobauer Tesla.
07:30Die E-Autos stehen unter dem Druck der Konkurrenz aus China und Europa.
07:36Zudem läuft die steuerliche Förderung für Elektrofahrzeuge in den USA aus.
07:41Und Tesla leidet unter den umstrittenen politischen Aktivitäten von Elon Musk.
07:46SpaceX dagegen dominiert seine Kernmärkte.
07:53Das Unternehmen hat Verträge in Milliardenhöhe mit der NASA und dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen.
08:00XAI hat in mehreren Ländern Probleme mit der Justiz.
08:09Behörden in Europa, Indien, Malaysia und in den USA
08:13haben Ermittlungen gegen den Bildgenerator Grok von XAI eingeleitet,
08:18da dieser für Deepfake-Bilder Fotos von Frauen und Kindern verwendet.
08:24LNG 2026 kicked off in Doha with a blockbuster plenary session
08:31featuring CEOs of the five biggest energy companies in the world,
08:35Qatar Energy, Total Energies, Shell, ExxonMobil and ConocoPhillips.
08:40And the message was clear.
08:42Gas is here to stay.
08:44Executives reiterated their support for LNG,
08:47calling it an affordable, reliable and efficient source of energy
08:51that can meet the world's growing demand.
08:53You need oil, you need gas, we need electricity for a very long time.
08:58And as everybody mentioned, we're trying to do our best
09:01on best technology on emission, ICO2 sequestration
09:04to get the best and most affordable energy to the market.
09:10Presented by the International Gas Union,
09:12the LNG series has been the marquee event for the sector for nearly 60 years
09:17and it promises to continue navigating industry challenges
09:21like regulation and policy.
09:23Well, our role is to advocate for the gas industry as a whole,
09:28including LNG, including the low carbon gases.
09:33We still have a certain level of idealism influencing policy.
09:39And I think we need to move to a practical view of energy,
09:45the addition of energy, how we bring people out of poverty,
09:48and then have practical regulatory environments that allow the industry to grow.
09:56Another big topic is the growth of North America's gas market.
10:00The U.S. is the world's leading LNG exporter,
10:03accounting for nearly 25% of global supply.
10:06Despite setbacks in project approvals and cost pressures,
10:10the U.S. supply chain has proven its resilience over the last 10 years.
10:14And I don't question our ability to continue to deliver LNG.
10:17I think that we're in a good place there.
10:20I think that the supply chain, right, LNG, especially in the U.S.,
10:26we're uniquely positioned in the sense of when I talk about that infrastructure that's critical,
10:30when we say we're going to deliver gas, we're a reliable trade partner.
10:33The role of AI is also making a buzz.
10:37Analysts say AI will not only support the demand for energy through data centers,
10:42it will also be a key source of leverage for companies looking to stay competitive.
10:47Beyond this, I think we need to consider AI not only from a demand perspective of energy,
10:51it's how the industry is going to start applying AI to its production, okay,
10:56and to make it even more efficient.
10:58They are also starting to think about how AI,
11:00they can improve their operations to make it more reliable and more efficient.
11:03LNG 2026 runs through Thursday with more than 300 exhibitors from over 80 countries
11:09and thousands of delegates engaging in dialogue, technical workshops and networking sessions.
11:15Laila Humaira, Euronews, Qatar.
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