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  • vor 5 Stunden
Resident Evil Requiem erscheint am 27. Februar für PC, Playstation 5, Xbox Series und Nintendo Switch 2. Der neueste Teil der Reihe versucht dabei etwas, was die Serie schon einmal vergeigt hat: mehrere Spielstile in einem großen Ganzen zu vereinen.

Unsere GameStar-Kollegin Natalie verrät euch im Test-Video, wo die großen Stärken des neuen Ablegeres liegen und worauf ihr beim Kauf trotzdem achten müsst!
Transkript
00:01Leute, ich sag's euch direkt. Resident Evil Requiem ist der absolute Hammer und gehört
00:06zum Besten, was diese legendäre Serie je hervorgebracht hat. Ich habe das Survival-Horror-Spiel
00:11bereits komplett durchgespielt und glaubt mir, ich könnte euch stundenlang davon erzählen
00:15und würde euch gerne so viel zeigen. Bevor ich jetzt aber mit dem eigentlichen Testvideo
00:20loslegen kann, will ich euch noch kurz erklären, warum ihr hier manche Sachen seht und andere
00:24wiederum nicht. Euch wird wahrscheinlich schnell auffallen, dass Raccoon City in diesem Video
00:28vergleichsweise kurz kommt, zumindest was die Spielszenen angeht. Dabei ist schon seit den
00:33ersten Trailern klar, dass es auf jeden Fall zurück in die wichtigste Stadt der Resident
00:37Evil Serie geht. Allerdings durften wir für das Testvideo nur Material aus dem ersten Drittel
00:42des Spiels selbst aufnehmen, wenn wir das Video passend zum Embargo-Termin veröffentlichen wollen.
00:47Wir können zwar über alles sprechen, also auch über die Kritikpunkte und ja, es gibt auch in
00:51Resi 9 ein paar Schwächen, aber dazu später mehr. Zeigen dürfen wir euch von Raccoon City
00:56jetzt vor dem Release aber noch keine selbst aufgenommenen Szenen. Entschuldigt also bitte,
01:01wenn es manchmal zu einer sehr deutlichen Bildtonschere kommt. Capcom will mit dem
01:05strengen Embargo natürlich Spoiler vermeiden und das können wir auch verstehen. Tatsächlich ist
01:09es für uns als Redaktion auch immer eine Abwägung, ob wir dann überhaupt ein Testvideo zum Embargo-Ende
01:14veröffentlichen oder vielleicht noch länger, also mindestens bis nach dem Release warten. Im Fall von
01:19Requiem haben wir uns aber für die Veröffentlichung vor dem Release entschieden, weil wir inhaltlich alle kritischen
01:24Punkte sowohl im positiven wie auch im negativen abdecken können, auch wenn wir vielleicht
01:29nicht immer die perfekte Beispielszene zeigen dürfen. Wir werden aber bei Gamestar Talk auch
01:33noch ein begleitendes Video veröffentlichen, wo wir genauer über das ganze Thema Embargos und
01:38wie wir als Redaktion damit umgehen sprechen werden. Wenn ihr also mehr darüber wissen wollt,
01:42warum Publisher mitunter sehr strenge Embargos herausgeben, ob sie das überhaupt dürfen und wie
01:48Redaktionen damit umgehen, dann schaut auf jeden Fall demnächst bei Gamestar Talk vorbei. So, jetzt aber zurück
01:53zum eigentlichen Test. Wir machen nämlich einfach das Beste draus und klären in den nächsten Minuten,
01:58was Resident Evil Requiem so genial macht und wo es eventuell ein kleines bisschen stolpert.
02:13Resident Evil Requiem wagt einen ziemlich mutigen Spagat. Zwei Hauptcharaktere, zwei völlig unterschiedliche
02:19Spielstile. Und wer jetzt traumatisiert an Resident Evil 6 zurückdenkt? Tief durchatmen!
02:28Teil 9 bricht sich dabei Gott sei Dank nicht das Genick. Ganz im Gegenteil, das Kunststück gelingt und die
02:33Vision von Entwickler Capcom geht voll auf. Haarsträubende Horror-Passagen wechseln sich wunderbar mit
02:39Action-Geballer ab. Das erschafft eine intensive Grusel-Achterbahn, die richtig gut zwischen Anspannung und
02:45Kopf-Auspassagen entlang balanciert.
02:52Schauen wir uns die beiden Spielfiguren doch mal genauer an. Auf der einen Seite haben wir Grace Ashcroft.
02:58Die junge FBI-Agentin stolpert mitten in eine riesige Verschwörung rund um das mysteriöse Elvis.
03:03Was das ist und warum ausgerechnet sie darauf stößt, tja, das muss sie in den nächsten 15-18 Stunden
03:10herausfinden. Im Gegensatz zur Veteranen Leon ist Grace unerfahren und ängstlich. Deshalb liegt der
03:15Fokus bei ihr auf Schleichen und Ressourcen und Inventar-Management, also auf klassischem
03:20Survival-Horror à la Resident Evil 2 oder 7. Mit Grace muss ich permanent abwägen, welchen Zombie
03:26ich am Leben und welchen Kollegen muss ich wirklich umlegen, weil ich später durch diesen
03:30Gang noch einmal durch muss. Das Spiel lässt mich aber zum Glück nicht mit ständiger Munitionsknappheit
03:35hängen. Ich kann mir meine Ressourcen auch craften. Mit einem sogenannten Blutentnahme-Gerät sammle
03:40ich, wer hätte es gedacht, Blut. Daraus bastle ich mir dann Munition, Heilgegenstände, Molotow-Cocktails
03:47und noch viel mehr. Wie genau das funktioniert? Keine Ahnung, ich war nie gut in Chemie. Deshalb bin ich
03:52jetzt auch hier bei der Gamester. Das beste Crafting-Objekt sind aber mit Abstand die
03:56Hämolyse-Spritzen. Sie zersetzen die Zombies nämlich komplett. Und mit komplett meine ich auch komplett.
04:02Ich würde es euch so gerne zeigen, aber es ist für den Jugendschutz etwas zu brutal. Also stellt es euch
04:06einfach vor. Damit schalte ich Zombies entweder unbemerkt aus oder ich verhindere, dass ein besiegter
04:13Untoter als Blisterhead wieder aufersteht. Das sind deutlich flinkere und stärkere Mistkerle, die mich mit nur
04:19einem Angriff in feine Stückchen filetieren. Ich habe aber auch immer nur ein paar dieser
04:23Spritzen dabei. Ich muss also die ganze Zeit überlegen, wann sich so ein Kill wirklich lohnt
04:27und wann ich mir den tödlichen Schuss doch eher für ein anderes Mal aufhebe. Dadurch wird das
04:32mächtige Werkzeug auch nie übermächtig. Es halten mich aber nicht nur die knappen Ressourcen
04:36auf Traps, sondern auch die Zombies selbst. Hier kommt das erste große Highlight von Requiem.
04:42Die Untoten haben ganz schön viel Persönlichkeit. Ein zombifiziertes Hausmädchen ist zum Beispiel
04:47selbst nach ihrer Transformation noch stinksauer, wenn ich irgendwo ein Blutbad hinterlasse,
04:52das sie dann wieder aufwischen darf. Äh, du, ich glaub, du hast da noch einen Fleck...
04:55Okay, okay, okay, okay. Ich bin ja schon still. Nein, gut. Andere Zombies reagieren extrem empfindlich
05:02auf Lärm, sind aber ansonsten blind. Wiederum andere wollen offenbar die Stromkosten senken und
05:08knipsen überall das Licht aus, das ich netterweise für sie anmache. Das alles stellt mich zwar für eine
05:13Herausforderung, ich kann es aber genauso gut zu meinem Vorteil nutzen und die Zombies so durch
05:17das Sanatorium lenken, wie es mir passt. Ihr merkt, das Sanatorium mit Grace ist großartig.
05:23Kleiner Kritikpunkt. Ich hätte mir deutlich mehr und komplexere Rätsel gewünscht. Die
05:28Knobelaufgaben in Requiem sind dann doch sehr simpel und linear und manchmal muss ich einfach nur
05:33ein Gegenstand von A nach B tragen, um weiterzukommen. Grace ist aber eben nur die halbe Miete, schauen wir
05:39uns deshalb mal den zweiten Helden im Bunde an, Leon S. Kennedy.
05:47Oh nein, nein, nein, nein, nein, stopp, stopp, das solltet ihr gar nicht sehen. Wie macht das verdammte Ding hier
05:51aus?
05:52Oh, so, okay. Wo waren wir?
05:57Serienveteran Leon kehrt für Teil 9 der Reihe zurück und hat natürlich nicht nur seine fantastisch
06:01sitzende Frisur im Gepäck, sondern auch seine schlagfertigen One-Liner.
06:04Gut, eine Frage habe ich. Wie oft putzen sie sich die Zähne?
06:09Leon ist nicht nur in den Cutscenes die Coolness selbst, auch das Gameplay ändert sich mit
06:13ihm radikal. In den Abschnitten mit Grace halte ich die ganze Zeit angespannt die Luft an,
06:18muss mich wirklich vor jedem 0815-Zombie in Acht nehmen und packe den mentalen Taschenrechner
06:23aus, um jede Patrone akribisch durchzuplanen.
06:26Leon hingegen...
06:29Ach, das ist nach der ganzen Horroranspannung fast schon Erholung. Seine Abschnitte sind voll
06:34auf Ballerei, brutale Finisher und stellenweise etwas überzogene Action ausgelegt. Ganz wie im
06:39Resident Evil 4 Remake geht es mehr darum, mit begrenzten Ressourcen eine Menge von Zombies
06:44möglichst clever und, naja, auch möglichst cool auszuschalten. Dabei stehen dem erfahrenen
06:49DSO-Agenten auch viel mehr Spielzeuge zur Verfügung. Das Spiel zwingt mich erfreulich
06:54unauffällig dazu, Leons Arsenal auch wirklich komplett auszureizen. Die eine Gegnerhorde
06:59frisst am liebsten Schrot, den nächsten fiesen Mutanten knipse ich lieber schnell aus der Distanz
07:04mit dem Snipergewehr aus. Mit einer Axt pariere ich gegnerische Angriffe und renke den Zombies
07:09direkt im Anschluss mit einem Roundhouse-Kick den Kiefer aus. Wenn sie Glück haben. Manche
07:14Gegner lassen sogar ihre Ketten sägen, Äxte oder Hämmer fallen und in Requiem kann ich sie
07:18endlich selbst aufheben und zumindest für eine kurze Zeit gegen sie richten. Das sieht
07:24dann ungefähr so aus.
07:28Leons Abschnitte drängen mich ab Raccoon City auch ganz unverblümt Richtung Action. Hier findet
07:33der Agent nämlich einen sogenannten Tactical Tracker. Für jeden besiegten Zombie erhalte
07:38ich Punkte, die ich an speziellen Kisten gegen neue Waffen, Items oder Upgrades eintausche.
07:42Diese Kisten ersetzen quasi den mysteriösen Händler aus Resident Evil 4.
07:47Das motiviert ungemein. Schleichen und Feinde einfach nur umgehen, ist aber damit eher
07:52ein Nachteil.
07:59Ich hab's bei Grace schon angesprochen, aber auch Leon kann sich natürlich Items selbst
08:03herstellen. Er braucht dafür nur kein Blut. Das Crafting ist bei beiden Charakteren auf
08:08ein Minimum reduziert, man braucht für Patronen und Co. wirklich maximal zwei Ressourcen
08:13und es gibt auch wirklich nur eine Handvoll unterschiedlicher Materialien.
08:16Das Crafting wirkt deshalb auch nicht aufgesetzt, sondern bildet eine sinnvolle Ergänzung für
08:20beide Spielstile. Ressourcen sind auf beiden Standardschwierigkeitsgraden übrigens immer
08:24fair verteilt, bei mir kam es nie zu nervigen Sackgassen, bei denen mal die Munition ausgegangen
08:29ist. Zusammenfassend also, Leons Abschnitte sind deutlich flinker, lauter und waghalsiger
08:34als der schleichende Horror mit Grace. Aber beide Stile gleichen sich so viel besser aus,
08:39als ich befürchtet hatte. Einzige Wermutstropfen? Das Pacing beim Charakterwechsel ist manchmal
08:44etwas unausgewogen. Gerade der Mittelteil zieht sich ein wenig, weil ich hier mehrere Stunden
08:49lang fast ununterbrochen Leon spiele. Der hat gefühlt auch insgesamt etwas mehr Screentime
08:54als Grace. Wenn ihr also so gar nichts mit Leons bleihaltigen Action-Einlagen anfangen könnt,
08:59solltet ihr euch überlegen, ob Resident Evil Requiem das richtige Spiel für euch ist.
09:09Die kleinen Längen geraten bei mir allerdings auch schnell wieder in Vergessenheit. Warum? Weil das
09:15Spiel mir am laufenden Band neue Herausforderungen und clevere Spielmechaniken vor die Füße wirft.
09:20Stellenweise kann ich mich sogar als Leon unauffällig anschleichen und Gegner mit einem
09:24sauberen Schnitt von ihrem Kopf befreien. Mal sprühe ich mit Grays Zombies an mit einer Art
09:30Feuerlöscher und bringe sie damit zum Zerbröseln. Und als wäre das nicht genug Action-Kino, schwinge
09:36ich mich zwischendurch auf ein Motorrad und lege verdammt coole Stunts hin. Puh, wie gut,
09:40dass Leon seine dicke Plotarmor trägt, sonst hätte ich mir bei der Nummer längst fiese Schürfhunden
09:45zugezogen. Und ja, das kann ich euch leider wegen des Embargos alles nicht direkt zeigen. Dafür aber
09:50diesen schönen Trailer. Und das ist doch auch schon mal was, oder?
10:01Aber zurück zum Spiel. Kein Abschnitt in Resident Evil Requiem fühlt sich an wie der davor. Es passiert
10:07ständig etwas Neues. Wird allen alles gefallen? Wahrscheinlich nicht. Die spielerische Abwechslung
10:13in Requiem ist wie ein liebevoll zusammengestelltes Mixtape. Da sind absolute Banger drauf, bei denen ihr
10:18sofort mitsinkt. Zwischendurch rutscht dann vielleicht mal ein schräger Indie-Track rein,
10:23mit dem ihr nicht so viel anfangen könnt. Und dann knallt direkt wieder das nächste Meisterwerk
10:27aus den Boxen. Was ich damit sagen will, Requiem hat etwas für alle. Doch so sehr mich dieses
10:32Action-Feuerwerk auch abholt, hätte ich mir gerade im Mittelteil optisch mehr Abwechslung
10:37gewünscht. Das unheimliche Sanatorium von Anfang bleibt für mich mit seiner Architektur, den unterschiedlichen
10:43Bereichen und dem gruseligen Keller das absolute Highlight des Spiels. Im Mittelteil scheuche
10:49ich Leon dagegen durch sehr viele grau-braune Kulissen und das wirkt auf Dauer doch etwas
10:54monoton.
11:02Fans der Reihe serviert das Spiel, hier zumindest mit Raccoon City, eine ordentliche Portion Nostalgie.
11:07Und bevor ich hier jetzt einer Spoiler rufe, das zeigen die offiziellen Trailer schon seit Wochen.
11:11Mich hat das total abgeholt und ich hatte wirklich Gänsehaut bei einigen alten Orten wie dem Police
11:16Department. Wenn ihr allerdings diese nostalgischen Gefühle nicht habt, dürfte dieser Abschnitt für
11:21euch überraschend unspektakulär ausfallen. Aber ganz ehrlich, das ist alles Meckern auf
11:27allerhöchstem Niveau. Ein mutigerer Mittelteil hätte das ohnehin schon fantastische Requiem
11:32einfach direkt zu einem absoluten spielerischen Meisterwerk gemacht.
11:42Puh, jetzt haben wir schon so viel geredet und uns noch gar nicht mit der Story beschäftigt. Keine
11:47Sorge, hier hört ihr keine Spoiler. Was es mit Grace, Lyons Infektion und Elpis auf sich hat, dürft
11:52ihr ganz in Ruhe selbst herausfinden. Aber so viel sei gesagt, mich persönlich hat die Geschichte voll
11:57abgeholt. Klar, der typische Resi-Schwurbel ist auch diesmal wieder mit an Bord. Ein paar Fäden
12:02verlaufen sich einfach im Sande, manche Mysterien werden groß aufgeblasen und sind am Ende total irrelevant.
12:09Da taucht zum Beispiel auch eine komplett neue Figur auf, nur damit sie am Ende wieder verschwindet und gar
12:14keine Rolle mehr spielt. Naja. Aber die Stärken der Story bügeln das für mich wieder locker aus.
12:20Die Handlung von Requiem ist nämlich überraschend intim und emotional. Sowohl Grace als auch Lyon
12:26spielen darin eine wichtige Rolle und der Fokus verlagert sich immer wieder von der ganz großen
12:30globalen Bedrohung hin zu ihren sehr persönlichen Schicksalen. Ganz ehrlich, ich hatte nicht nur einmal
12:36Pipi in den Augen. Außerdem mischt Requiem die Karten für die gesamte Serie neu. Die Story offenbart
12:41dramatische Wendungen und fügt eine neue, spannende Schachfigur hinzu, was für die Zukunft
12:46der Reihe wahnsinnig interessante Möglichkeiten eröffnet. Was genau? Tja, da müsst ihr schon
12:51selber spielen.
12:53Hallo?
12:54Miss Ashcroft?
12:55Ja.
12:56Ja.
13:03Getestet habe ich übrigens auf einem High-End-PC mit einer RTX 5080 und einem AMD Risen 7 7800X 3D
13:12-Prozessor.
13:13Gerade mit aktivierten PC-exklusiven Path Tracing sieht Requiem absolut zum Anbeißen aus. Das Licht- und Schattenspiel,
13:21die Spiegelung, die fantastischen Animationen und realistischen Umgebungen sind der perfekte Begleiter für die
13:27schaurige Atmosphäre. Ich meine, selbst das Polizeilicht fällt realistisch auf den Kanalisationsdampf.
13:33Pach.
13:34Path Tracing richtet sich übrigens ausschließlich an absolute High-End-Systeme. Aber wer so eins hat, bekommt dafür auch
13:41eins der aktuell schönsten Spiele mit einer der modernsten Beleuchtungstechnik. An vereinzelten Stellen kam es bei mir zu kleinen
13:47Rucklern, das lag aber sehr wahrscheinlich daran, dass ich nebenbei mit OBS aufgenommen habe. Ohne laufende
13:53Aufnahme lief alles butterweich. Das alles ist aber natürlich extrem rechenintensiv, kann also gut sein, dass schwächere
13:59Systeme da schneller in die Knie gehen. In unseren Anspieltests auf Mittelklasse-Systemen machte das Spiel ohne Ray und
14:05Path Tracing aber ebenfalls eine sehr gute Figur. Und wer lieber auf Konsole spielt, meine Kollegen von der GamePro berichten
14:11ebenfalls von einer nahezu einwandfreien Performance auf der PlayStation 5 Pro.
14:21Okay, Fazitzeit. Für wen lohnt sich Resident Evil Requiem? Es ist ein Best of Resident Evil. Es kombiniert Motive,
14:29Gegner, Mechaniken und Orte aus alten Teilen, denkt alles aber gleichzeitig klug weiter. Requiem wiederholt nicht nur Altbekanntes,
14:36sondern verschmilzt das zu einem einzigartigen Erlebnis und macht einen Schritt nach vorn für die Serie und für das
14:42moderne Survival-Horror-Genre. Es ist ein fantastisches Spiel, das ein Risiko eingeht und zwei
14:47gegensätzliche Spielstile in einen Ring wirft. Statt sich gegenseitig zu verdrängen, ergänzen sich Leon und Grace
14:53aber perfekt. Leon liefert die actionreiche Abkühlung vom hitzigen Grusel, Grace eröffnet die Möglichkeit, das
14:59gewohnte auf eine vollkommen neue Art zu erleben. Ihr müsst allerdings auch bereit sein, euch auf dieses Wechselspiel
15:04einzulassen. Wenn ihr das tut, erwartet euch hier eine der besten Resi-Erfahrungen überhaupt. Völlig egal, ob euer
15:11Lieblingsteil nun 2, 4, 7 und 8 ist oder ob ihr blutige Resi-Anfänger seid. Requiem bietet etwas für alle.
15:18Und es ist,
15:19unabhängig davon, was der Spieltitel vielleicht suggeriert, alles andere als das Ende einer großartigen Reihe, sondern
15:25vielmehr der Startschuss für eine völlig neue Ära von Resident Evil.
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