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  • 2 days ago
Transcript
00:00What Jule did, that doesn't work for a few months.
00:04Is it not important to you as a support on your side?
00:08If she's allowed to let it...
00:12Here with you, your beloved Schrebergarten, will be completed.
00:15You have time for a week to set up your mouth.
00:17The patient needs medical care.
00:19How is it?
00:20He's dying, if we just look at it.
00:22I have already written everything.
00:23He can get the Transfusion.
00:25I hope for you, that it's not too late.
00:30I'm worn and painted by the sun.
00:32And it's in my eyes.
00:34And it's in my eyes.
00:37Caught by the rapture of the dawn.
00:40And a restless sky.
00:42And a restless sky.
00:46This is my life.
00:48This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is my life.
00:56This is my life.
00:57This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on.
01:06I'm rolling on.
01:13I'm rolling on.
01:13Eine Flieger mit dem Zustand zu.
01:16Eine Flieger mit dem Zustand zu.
01:17Die müssen doch längst wissen, ob die Bluttransfusion geholfen hat.
01:20Frau Dr. Berger, gebt uns Bescheid, Lotte.
01:22Das hat sie uns versprochen.
01:25Lotte, du musst was essen.
01:27Papa, ich bin vielleicht daran schuld, dass Brian stirbt.
01:29Nur weil ich zu lange gezögert habe.
01:31Das wird er nicht.
01:32In einem Punkt hat Uli Klein recht behalten.
01:34Brian ist jung und stark.
01:36Und die Bluttransfusion wird ihm helfen.
01:39Und hier ist er in den besten Händen.
01:41Alles wird gut, Lotte.
01:45Was wollen Sie noch hier?
01:50Lassen Sie meine Tochter in Ruhe.
01:52Sie haben schon genug zu verantworten.
01:54Verantwortung beinhaltet Klarheit in der Entscheidung.
01:58Dann braucht man sich auch nicht hinter der Kraft,
01:59des Faktischen zu verstecken.
02:01Sparen Sie sich das dämliche Gewäsch,
02:03oder das Faktische holt sie gleich nochmal ein.
02:06Verantwortung bedeutet Führung zu übernehmen.
02:07Dafür braucht man Stärke.
02:12Du, Lotte, bist aber schwach.
02:15Schwächer als ich dachte.
02:17Was Sie denken, interessiert hier niemanden.
02:19Und Brian ist es, der für den Rest seines Lebens
02:22unter deiner Schwäche leiden wird.
02:24Verschwinden Sie!
02:30Der Typ ist irre.
02:31Du lässt dir nichts einreden.
02:33Du hast völlig richtig gehandelt, Lotte.
02:36Ich weiß.
02:40Das macht keinen Sinn.
02:42Ich fliege wirklich aus der Gartenkolonie.
02:44Und mein Vorschlag, als Nachtwächter zu arbeiten,
02:47hat Schulze allen madig gemacht?
02:49Leider.
02:50Aber wieso hat dieser Typ so viel Macht über den Vorstand?
02:53Wir haben doch einfach alle nur gekuscht aus,
02:55Angst davor, selber Ärger zu kriegen.
02:57Das vermute ich auch.
02:58Diese Feiglinge.
02:59Ich meine, keiner erfüllt die Statuten zu 100%.
03:01Wir doch auch nicht.
03:02Unser Nutzpflanzenanteil ist auch viel zu klein.
03:04Ein Grund mehr, Schulze zu fürchten.
03:06Ja, aber warum kann der alle terrorisieren?
03:08Ich wohne seit Jahren hier und das hat niemanden gestört.
03:11Ja, aber jetzt sind Sie mit dem Gartenzwerg
03:13in Ihrem Streit mit Schulze einen Schritt zu weit gegangen.
03:16Wie?
03:16Ach, jetzt bin also ich schuld?
03:18Ja, er hat doch angefangen.
03:20Also dazu gehören immerhin zwei, ne?
03:21Kriechen Sie jetzt auch schon vor den Herrn Erika?
03:22Herr Erika.
03:23Also Hannes, ja, ich bitte doch.
03:24Also bevor Sie jetzt anfangen hier zu streiten,
03:26sollten wir lieber überlegen, wie wir gegen diesen Beschluss vorgehen können.
03:29Ich lasse mich aus meiner Parzelle nicht vertreiben, ja?
03:33Dass ich da ausziehe, das können die vergessen.
03:36Und Schulze kann sich weinen an sich.
03:39Ich...
03:39Ach!
03:41Rufen Sie mich bitte zurück, es ist dringend.
03:44Na, Ärger wegen der neuen Kollektion?
03:47Ah, frag mich.
03:47Haben wir die Griefe, bitte.
03:48Ich werde jetzt erstmal mit Rieke einen Kaffee trinken gehen.
03:50Ihr Kreativen habt ein Leben.
03:52Bitte schön, danke.
03:53Oh, du scheinst dich aber auch nicht gerade über zu strapazieren.
03:56Moment mal, ich habe heute schon hart gearbeitet.
03:58Rieke und ich, wir haben die neue Regeltechnik für die Suiten angeschaut.
04:01Ach, und hat sie irgendwas kaputt gemacht?
04:04Nein, sie scheint momentan einen Lauf zu haben.
04:07Das mit der Leuchtreklame war jedenfalls großes Tennis.
04:09Ach, dann schläfst du wieder?
04:10Wie ein Engel.
04:12Manchmal ist doch seine Vorteile, wenn jemand keine Grenzen kennt.
04:18Viel Spaß euch beiden.
04:19Danke.
04:23Wie es aussieht, hast du bei Mick wieder Boden gut gemacht.
04:27Gegen Chantal und der Leuchtreklame?
04:29Er hat seinen Namen das erste Mal wieder mit einem Lächeln gesagt.
04:33Das habe ich mir auch hart erarbeitet.
04:36Vielleicht besteht ja doch noch ein Funken Hoffnung für euch.
04:38Er scheint eine durchgeknallte Art irgendwie zu mögen.
04:41Ja?
04:42Ja, ja, du bist anstrengend, aber du bist auch verdammt liebenswert.
04:45Und du hast eine ganz entzückende Art Komplimente zu machen.
04:48Ich meine ja nur, dass ich mich möglicherweise geirrt haben könnte
04:52und er dich vielleicht doch noch nicht ganz aufgegeben hat.
04:58Es sind keine Gerinnungsstörungen aufgetreten.
05:00Und auch der Sauerstoffmangel in den Organen wird nicht zu bleibenden Schäden führen.
05:04Heißt das, er wird wieder ganz gesund?
05:06Ja.
05:06Das Okay für die Bluttransfusion kam gerade rechtzeitig.
05:10Danke, Frau Dr. Berger.
05:11Gerne.
05:12Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie jederzeit zu mir kommen.
05:15Wann wird er denn aufwachen?
05:16Das kann bis morgen dauern.
05:18Momentan ist er noch unter Narkose.
05:20Und dann braucht der Körper Zeit, um sich zu regenerieren.
05:24Danke.
05:27Da bist du so ein Pferd.
05:29Ja.
05:29Du hast alles richtig gemacht, mein Schatz.
05:32Kein Wunder, dass er dich als Bevollmächtigte eingetragen hat.
05:35Ich glaube, das war nur für den Notfall.
05:37Für England.
05:38Da kann Uli ja nicht immer da sein.
05:39Mhm.
05:40Und das hat ihm das Leben gerettet.
05:41Mhm.
05:43Ich hoffe nur, dass er auch einverstanden ist damit, was sich entschieden hat.
05:47Natürlich wird er das.
05:49Das mit dieser Blutvermischung ist doch eh herrenverbrannt.
05:51Obwohl Brian daran geglaubt hat, hm?
05:53Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
05:56Ja.
05:57Aber Malacron ist alles für ihn.
05:59Und er sollte gerade aufsteigen.
06:01Vielleicht kann er das jetzt nicht mehr.
06:02Leute, Brian liebt dich.
06:04Und das Wichtigste für ihn ist, mit dir zusammen zu sein.
06:07Da bin ich mir sicher.
06:15Wir warten draußen.
06:17Wenn du so weit bist.
06:33Du lebst.
06:35Das ist doch das Wichtigste, oder?
06:42Guten Tag. Haben Sie meine Nachricht erhalten?
06:45Aber es gibt doch immer ein Rückgaberecht.
06:48Können wir den Auftrag dann irgendwie verschieben?
06:52Okay. Danke für den Rückruf.
06:58Schlechte Nachrichten?
07:00Nicht so wichtig.
07:02Ja, vielleicht schaffe ich es ja, die anderen Vorstandsmitglieder davon zu überzeugen, die Kündigung der Parzelle zurückzunehmen.
07:08Aber Hannes müsste dann sofort aus seiner Laube ausziehen.
07:12Und das will er nicht.
07:13Ich weiß ja, er würde eher eine Revolution anzetteln, statt klein beizugeben.
07:18Was machen wir jetzt?
07:21Ich hatte gehofft, Sie könnten noch mal mit ihm reden.
07:24Wissen Sie, wie oft ich ihm Asyl angeboten habe?
07:28Ich komme jedenfalls nicht weiter.
07:31Und bevor er seine geliebte Laube verliert...
07:33Ich kann noch mal mit ihm reden.
07:35Aber besonders optimistisch bin ich leider nicht.
07:37Hm.
07:42Ja?
07:50Ich wollte ein paar Sachen für Brian holen.
07:54Natürlich.
07:58Es geht ihm besser, er wird überleben.
08:01Ich bin sicher, das hätte er auch von alleine geschafft.
08:05Ich weiß, du wolltest für Brian nur das Beste.
08:12Die meisten Fehler in seinem Leben macht man aus falscher Selbsteinschätzung.
08:19Durch Malakon hattest du das Gefühl, weiter zu sein.
08:22Stärker zu sein, als du bist.
08:27Damit muss ich denn jetzt wohl leben.
08:30Ich würde dir immer noch gerne helfen.
08:32Mit ein paar Intensivseminaren könnten wir dich stabilisieren.
08:36Sie schmeißen mich nicht raus.
08:40Lotte, wir alle machen Fehler.
08:43Und wir alle haben eine zweite Chance verdient.
08:49Ich denke drüber nach.
08:51Aber jetzt muss ich mich erst mal um Brian kümmern.
08:59Ich bin wieder da.
09:03Ich bin wieder da.
09:06Lisa?
09:18Du bist ja zu Hause.
09:19Hey.
09:21Ja, ich war vorhin schon mal da.
09:23Aber da warst du unterwegs.
09:26Ole, bei allem Verständnis für eure Situation.
09:28Aber wenn du eine Nacht wegbleibst,
09:30dann könntest du wenigstens eine SMS oder einen Anruf machen.
09:33Ich weiß.
09:36Wir haben die ganze Nacht nach Lotte gesucht.
09:38Und dann ging's Brian schlechter.
09:40Wie geht's ihm jetzt?
09:42Er ist übern Berg, wird's wohl überstehen.
09:44Irgendwann tauchte Lotte im Krankenhaus auf
09:46und hat dieser Bluttransfusion doch endlich zugestimmt.
09:48Ein Glück.
09:50Sein Leben hängt am salgenden Faden.
09:54Hast du mit dem Rad unterwegs?
09:55Ja. Sieht so aus.
09:58Ja.
10:00Ich bin an der Ilmenau entlang gefahren.
10:02Eine super Strecke.
10:03Und ich hatte hervorragendes Wetter.
10:05Das nächste Mal will ich mit.
10:07Jetzt, wo ich wieder mehr Zeit habe.
10:09Davon wage ich ja gar nicht zu träumen.
10:11Aber wie sollen Träume dann in Erfüllung gehen?
10:15Ich hoffe auf ein Wunder.
10:16Ja.
10:19Okay.
10:22Na dann.
10:28Für die tollste Frau der Welt.
10:30Und die Verständnisvollste.
10:33Die ich so sehr vernachlässigt habe.
10:36Aber die ich wahnsinnig liebe.
10:40Oh, das ist echt süß.
10:43Danke.
10:45Die sind toll.
10:51Danke, danke.
10:55Aber Onkel Hannes, das ist doch dumm.
10:57Du gießt nur weiter Öl ins Feuer und am Ende stehst du mit nichts da.
11:01Ariane, glaubst du etwa, du hast mehr Lebenserfahrung als ich?
11:06Nein. Aber...
11:07Dann lass mich meine Dinge auch so regeln, wie ich es richtig finde, ja?
11:10Und jetzt tschüss. Ich hab zu tun.
11:14Okay. Tschüss.
11:24Tina.
11:25Hey.
11:25Wie es aussieht, war das Leder ein Sonderposten. Sie übernehmen die Bestellung also nicht zurück.
11:37Vielleicht ist es ein großes Risiko, aber das Leder ist fantastisch.
11:43Das bestreite ich auch gar nicht. Und der Preis stimmt auch.
11:46Was ist dann das Problem?
11:48Das Problem ist, dass wir den Auftrag noch nicht haben, Ariane.
11:51Aber das werden wir!
11:53Hast du eine Garantie?
11:55Und ganz davon abgesehen, dieser Posten sprengt unsere liquiden Mittel.
11:59Und wir haben laufende Kosten zu zahlen.
12:02Wie wär's mit einem Kredit?
12:04Hast du eine Sicherheit?
12:06Wie willst du die Zinsen zahlen?
12:10Hallo, Mama.
12:11Hey, Lotte. Ist was mit Brian?
12:15Kann ich heute bei dir übernachten?
12:17Ja, klar.
12:18Gut. Ich geh nach oben warten, ja?
12:20Ja.
12:22Nimm das Lavendelöl.
12:23Es tut gut.
12:27Ja, es ist nicht einfach, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, nicht wahr?
12:31Um eins klarzustellen, Ariane. Die Verantwortung für den Ledereinkauf übernimmst du ganz allein.
12:38Ja. In ein paar Tagen schon.
12:41Dann wird das Leder geliefert und dann sind auch die 12.400 Euro fällig.
12:49Ich muss endlich mit ihm reden, in Ruhe.
12:52Das Leder geliefert. Später kommt.
12:58Sag mal, was was tun hier?
13:00Ich bestücke die Romantik-Squeed mit dem Begrüßungswein.
13:03Wow. Du hast ganz schön in die Vollen gegriffen.
13:07Na, die Sache soll doch ein Erfolg werden.
13:11Und du? Machst du jetzt einen selbstversuchbarer Smartphone?
13:16Ja, ich dachte, man muss ja auch wissen, was man seinen Gästen so anbietet.
13:19Mhm.
13:22Also, wenn du willst, dann kannst du diesem historischen Moment beiwohnen.
13:27Sehr gerne.
13:29Okay. Pass auf.
13:37Das ist echt magisch.
13:42Sag mal, ist es nicht die Dusche?
13:45Das kann nicht sein.
13:46Na, vielleicht hast du einen falschen Knopf erwischt.
13:49Soll ich mal versuchen, ob's von hier geht?
13:50Ja, klar.
14:00Ich glaub, das Rauschen ist in deinem Kopf.
14:02Hier ist gar nichts.
14:05Sicher?
14:12Okay. Also, pass auf. Der finale Test.
14:16Die Zimmertür.
14:18Äh, magst du das Zimmermädchen machen?
14:24Okay.
14:28Zimmerservice!
14:30Herein!
14:30Ist offen!
14:36Verdammt, das gibt's doch nicht.
14:39Der Akku ist leer.
14:40Dabei habe ich ihn vorhin erst gecheckt.
14:43Wie, und die geht wirklich die per Hand auf?
14:45Nein, nein, nein. Nur mit der Keycard. Die habe ich nicht dabei.
14:48Okay, ich rufe übers Haustelefon schnell unten.
14:51An der Rezeption an.
14:52Wir sollen uns rausholen.
14:58Oh Mann, die Leitung ist tot. Das gibt's doch nicht.
15:03Verdammt, äh, kannst du mit deinem Handy schnell unten anrufen?
15:06Das ist im Aufenthaltsraum und lädt.
15:08Oh Gott, das gibt's doch nicht.
15:13Ja, dann sitzen wir hier wohl erst mal fest.
15:19Vergrüßungswein? Gefällig?
15:21Okay Mann, das ist nicht lustig. Ich habe gleich einen ganz wichtigen Termin.
15:24Wie, jetzt noch?
15:25Ja, ja, ja, ich treffe mich mit dem Chef von der Schweizer Bank in Hamburg.
15:28Er will das Hotel buchen für einen Kongress. Das ganze Hotel für mehrere Tage. Das ist ein Riesengeschäft.
15:33Ja, dann müssen wir natürlich hier raus.
15:38Hallo?
15:44Hallo?
15:56Herr Deutmann ist auf dem Weg nach Mailand. Er macht nur meine Wege. Einen kurzen Stopover.
16:00Wenn ich nicht sofort hier rauskomme, dann komme ich zu spät zu dem Termin.
16:04Mann, ich kann nicht mal telefonisch absagen.
16:08Vielleicht ist sie ja schon im Nachbarzimmer.
16:09Dann klopfen wir von da aus vom Badezimmer aus und dann hört sie uns zu leicht.
16:14Wer ist im Nachbarzimmer?
16:15Das Zimmermännchen.
16:16Okay, für so ist es wert.
16:24Hallo?
16:26Hallo, ist da jemand?
16:28Frau Saravakos, Rieke hier.
16:30Mick und ich, wir sind in der Romantik-Street eingeschlossen.
16:32Sie müssen uns hier bitte so schnell wie möglich rausholen.
16:35Hallo?
16:37Oh nein.
16:38Herr Rieke, na, alles klar?
16:43Rieke ist klar.
16:45Wenn Mick erfährt, dass ich das hier alles nur inszeniert habe,
16:47dann macht er mich den Kopf kurzer.
16:48Was hast du inszeniert?
16:50Wir stecken hier in der Romantik-Street...
16:53Rieke?
16:55Rieke?
16:57Hallo, haben Sie das gehört?
17:07Hallo, hier ist die Mobilbox von...
17:10Hallo!
17:10Was mache ich denn jetzt?
17:13Hast du was gesagt?
17:15Nein.
17:16Verdammt, ich dachte ich hätte Stimmen gehört.
17:18Das waren meine Stoßgebete.
17:22Und? Hast du was erreicht?
17:24Wunderkneichel.
17:25Ich weiß nicht, was du jetzt schon wieder angestellt hast, aber...
17:27ruf mich an, wir kriegen das wieder hin, okay?
17:30Tschüss.
17:39Na?
17:40Hi!
17:41Lässt du dich jetzt vor Ort inspirieren?
17:43Ich habe ein ernsthaftes Finanzierungsproblem.
17:46Und ich dachte mir, wenn ich arbeite, kann ich mich vielleicht besser konzentrieren.
17:49Ja, so geht's mir auch.
17:50Zum Glück habe ich meinen Job wieder.
17:52Hey, wann geht's los?
17:53Morgen.
17:54Erster Auftritt der Pressesprecherin nach dem Skandal.
17:57Da sollte besser nichts schief laufen.
18:01Ja, dann eben durch die Tür.
18:03Irgendjemand muss uns doch hören.
18:05Mann, wie sieht das eigentlich aus?
18:07Der Hoteldirektor sperrt sich in seiner eigenen Innovation ein.
18:10Kann ich die ganze Sache gleich vergessen.
18:12Es ist doch aber besser, als deinen Termin zu verpassen.
18:14Selbst wenn ich da noch auftauche, ich komme sowieso zu spät und kann den Auftrag vergessen.
18:20Vielleicht kann man ja mit Micky über einen Vorschuss reden.
18:23Für einen Auftrag, den er noch gar nicht erteilt hat.
18:25Aber er war doch so begeistert von deinen Entwürfen.
18:28Also an deiner Stelle würde ich es probieren. Vielleicht drückt er ein Auge zu.
18:32Ich muss weiter.
18:33Ja, und falls wir uns bis morgen nicht mehr sehen, dann drücke ich dir die Daumen.
18:36Dankeschön.
18:43Der Saltoauftrag. Mit dem Geld können wir doch arbeiten.
18:47So, ja, den Stängel einschneiden und einen Tropfen Spülmittel ins Wasser geben, ja?
18:51Dann hält sie länger.
18:53Danke.
18:53Wiedersehen.
18:55Ja, also, was der Herr immer mit den Blumen anstellt, ja?
19:00Er kommt jeden Tag und kauft eine einzige.
19:03Naja, vielleicht für seine Freundin, ne?
19:04Als kleine Aufmerksamkeit, ne?
19:06Warum will er dann wissen, ob mittags jemand im Laden ist?
19:09Na, vielleicht hat er nur in der Mittagspause Zeit, eine Blume zu kaufen.
19:13Das kommt mir ein bisschen Spanisch vor.
19:14Aha. Kriege ich jetzt ein paar Astern für meine Laube?
19:18Natürlich.
19:22Haben Sie eigentlich in letzter Zeit mit Ariane gesprochen?
19:26Ja, sie will, dass ich aus meiner Laube ausziehe.
19:29Dass nie mal jemandem was anderes einfällt.
19:32Ah, hatte ich Arianes Anruf Ihnen zu verdanken, hm?
19:35Ja, ich hatte gehofft, dass Ariane es schafft, Sie zur Vernunft zu bringen.
19:39Ja, das ist mein Problem und das löse ich auf meine Weise.
19:42Ja, ja.
19:42Immer schön mit dem Kopf durch die Wand, nicht?
19:44Und dann wundern Sie sich, wenn Sie auf einem Trümmerhaufen sitzen.
19:46Ich kann doch nicht vor Paragrafen Schulze einfach so klein beigeben.
19:50Nein, aber Sie können doch ein bisschen taktischer sein.
19:53Und wie das?
19:55Schlafen Sie ein paar Tage woanders, damit Sie keine Angriffsfläche mehr bieten.
19:59Angenommen, ich würde mich darauf einlassen. Was dann?
20:03Dann spreche ich einzeln mit den Vorstandsmitgliedern und weise sie so ganz nebenbei darauf hin, dass jeder etwas Dreck am
20:10Stecken hat.
20:12Das Thema hatten wir doch schon, ja? Das wäre Erpressung.
20:15Nein, das wäre ein kleiner Hinweis darauf, dass niemand vollkommen ist.
20:21Ich glaube nicht, dass das funktioniert.
20:24Hannes, man muss den Leuten auch Raum geben, dass sie ihre Fehler einsehen.
20:29Mit Druck, da explodiert nur das Fass.
20:33Na gut, probieren wir es.
20:35Und wissen Sie schon, wo Sie wohnen werden?
20:38Ja.
20:39Ansonsten würde mein Angebot mit der Gärtnerei noch stehen.
20:42Angenommen.
20:44Aber nur eine Nacht.
20:49Jetzt ist Herr Deutmann wahrscheinlich schon im Flieger nach Mailand.
20:53Es tut mir leid.
20:55Ja, ja, ja, ist schon okay. Ist ja nicht deine Schuld.
21:02Mick, ich...
21:03Nein, nein, nein, nein.
21:06Es ist wirklich okay.
21:08Es war eben höhere Gewalt.
21:16Ich glaube, jetzt könnte ich wirklich einen Schluck von deinem Wein vertragen.
21:20Okay.
21:29Schon irgendwie schräg, plötzlich mit dir alleine in der Suite eingesperrt zu sein.
21:34Gut schräg oder schlecht schräg?
21:39Ich würde sagen, das muss sich bei uns beiden erst noch rausstellen.
21:45Ja, ja, also...
21:48Wir haben Wasser, wir haben Nüsschen und wir haben einen echt guten Wein.
21:56Und vielleicht sogar einen Fernseher.
21:58Pass mal auf.
22:03Es lebe die manuelle Bedienung.
22:07Na dann...
22:10Herzlich willkommen zur langen Filmnacht.
22:24Und was meinst du?
22:26Noch einen?
22:28Ich glaube, drei Filme sind echt genug.
22:31Wir sollten langsam schlafen.
22:36Es war ein echt toller Abend mit dir.
22:39Mhm.
22:41Das finde ich auch.
22:48Wir haben echt lange schon nicht mehr so zusammengesessen.
22:51Ja.
22:53Vor allen Dingen so friedlich.
22:58Das wäre echt schön.
23:05Also, es gibt zu jedem Film auch einen zweiten Teil.
23:11Mal sehen.
23:11Das Wetter dazu präsentiert sich...
23:13Jetzt wird auf jeden Fall erst mal geschlafen.
23:19Ich bin...
23:21Schon dabei.
23:22Bye-bye.
23:53Ah.
23:54Ups.
23:55Morgen.
23:56Eh, tut mir leid, ich wollte gar nicht groß stören.
23:58Nein, nein, nein, Ben, Ben, du störst dich.
24:02Im Gegenteil, du bist unser Retter.
24:04Wir haben die ganze Nacht hier eingesperrt.
24:06Bitte was?
24:07Ja, ja, der Akku von meinem Handy war leer.
24:09Rieke hat ihres nicht dabei und das Haustelefon ist defekt.
24:13Tja, das gibt es doch gar nicht.
24:16Naja, ist ja nicht so schlimm.
24:19Naja, jetzt wo das Tor zur Freiheit wieder offen steht, mache ich mich lieber wieder an die Arbeit.
24:25Strenger Chef, oder?
24:27Mhm.
24:31Ja, das ist ja schon schräg, dass hier alles ausgefallen ist.
24:34Schräg war vor allen Dingen die Nacht mit Rieke.
24:37Aber wie es scheint, seid ihr gut klargekommen.
24:41Nicht das, was du denkst. Wir haben Filme geschaut.
24:45Also, kein Revival?
24:47Nein.
24:50Naja, ich...
24:51Ich meine, wenn es immer so entspannt wäre wie gestern, dann...
24:55Sie ist ja eine tolle Frau.
24:57Und sie fehlt dir.
25:00Wenn man die Chaosphasen weglassen könnte.
25:03Das ist der Fehler.
25:05Was?
25:06Hier, guck mal, der Stecker.
25:09Defekt.
25:10Woran liegt das?
25:11Tja.
25:13Muss versätlich beschädigt worden sein.
25:14Durch beim Putzen der Suite.
25:17Hm.
25:21Willkommen und einen guten Start, Bürgermeister Naumann.
25:25Herein!
25:27Hey!
25:29Ich dachte mir schon, dass du früher antrittst.
25:32Und deswegen ein kleines Bekommensgeschenk.
25:38Auf jeden Fall stilvoller als Naumann.
25:43Äh, ja.
25:44Große Gesten sind in der Politik eben rar.
25:47Anders in der Religion.
25:49Die lebt davon.
25:52Schön, dich zu sehen.
25:55Geht's dir gut?
25:56Hm.
25:57Manchmal ja, manchmal nein.
26:01Aber...
26:02vielleicht...
26:03komm ich mit der emotionalen Achterbahnfahrt ja...
26:05irgendwann klar.
26:09Das bringt wohl nicht viel, dir zu sagen, dass du keine Angst haben musst.
26:13Ich bin inzwischen viel gefestigter.
26:16Du kannst mir vertrauen, wenn du möchtest.
26:22Mir hat noch nie jemand so viel bedeutet wie du, Jule.
26:28Dann gib dir einen Ruck.
26:31Ich glaube, zusammen sind wir viel glücklicher.
26:35Vielleicht...
26:35brauche ich einfach noch ein bisschen Zeit.
26:40Nimm dir die Zeit, die du brauchst.
26:42Ich warte auf dich.
26:44Und vielleicht...
26:46erkennst du ja irgendwann noch wieder die Jule in mir, mit der du dein Leben teilen willst.
26:51Aber...
26:52Aber...
26:52das bist du.
27:08Na, das ist doch hübsch hier.
27:11Und bezahlbar.
27:14Oh...
27:15Guten Morgen.
27:17Na?
27:18Gut geschlafen?
27:19Ja, ja, ja.
27:20Also...
27:21Die Matratze hat ihre besten Tage hinter sich.
27:24Ähm...
27:25Ist mir eine Hängematte.
27:26Hier, trinken Sie erst mal einen Kaffee.
27:29Oh, danke.
27:30Dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.
27:32Oh, es ist schon so spät.
27:34Warum haben Sie mich nicht geweckt?
27:36Ich hab's ja versucht.
27:37Aber Sie waren ja nicht wach zu kriegen in Ihrer Hängematte.
27:40Ja, ja.
27:41Sie sind sogar stur, wenn Sie schlafen.
27:42Na, jedenfalls ist mir heute noch klar geworden, dass ich eine Wohnung brauche.
27:48Ah.
27:49Sieh mal an.
27:50Dann ist die Hängematte doch zu was gut.
27:51Na, mehr Ihre Gardinenpredigt gestern.
27:55Gern geschehen.
27:55Das ist eher ein Zeichen des guten Willens für den Vorstand.
28:00Ja.
28:01Ich glaube, dass ich also dann doch noch meine Laube behalten darf.
28:05Es erhöht zumindest die Chance.
28:08Ich hab mich zufälligerweise mal nach Wohnungen umgesehen.
28:14Ja.
28:16Also, das ist ja lieb, dass Sie sich darum kümmern, Erika.
28:20Aber lassen Sie mich das wenigstens alleine machen.
28:23Dann können Sie ja jetzt nicht viel Falsches machen.
28:25Ich habe nichts falsch gemacht.
28:27Ich habe jahrelang in der Laube gewohnt, ohne dass es Probleme gab.
28:30Ja, ich weiß, ohne Schulze wäre alles in bester Ordnung.
28:33Ich glaube ja nicht, dass unser Paragraphenreiter bei sich die gleichen Maßstäbe ansetzt.
28:40Sie planen hoffentlich nicht schon wieder die nächste Aktion gegen Schulze.
28:45Wenn man nur tief genug gräbt, finden wir bei diesem Paragraphenspießer sicher etwas, womit wir ihn in die Pfanne hauen.
28:52Hannes, wir waren uns doch gestern einig, dass ich nochmal mit dem Vorstand spreche.
28:57Und Ihnen vor Augen führen, dass Sie selbst auch nicht vollkommen sind.
29:02Ja, ja, Erika, warum denn den Vorstand belasten?
29:05Hannes, wir müssen nochmal mit Torben sprechen.
29:09Vorher unternehmen Sie bitte nichts.
29:12Halt verstanden.
29:14Okay.
29:22Scheint ja eine lange Nacht gewesen zu sein.
29:26Und nichts, was dir gerade durch den Kopf geht, ist passiert.
29:32Ist noch was übrig?
29:34Ja klar, wenn du den Tisch abräumst.
29:37Überall auf dieser Welt nur Deals.
29:39Ich dachte wenigstens, das Umweltdezernat wird sich einzig und allein der guten Sache widmen.
29:43Und da geht es auch nicht ohne Deals.
29:45Ich habe übrigens ein paar Kollegen auf das Thema Lichtverschmutzung angesetzt.
29:48Und?
29:49Es ist schon heftig, was wir manchen Vögeln antun.
29:52Die sind dermaßen durch den Wind, dass sie nicht mehr wissen, ob es Tag oder Nacht ist.
29:57Das Gefühl kenne ich.
29:58Du brauchst das Licht aber nicht zur Orientierung.
30:01Wie viele Vögel durch Leuchttürme, Fabrikanlagen oder andere starke Lichtquellen zu Tode kommen im Jahr, das ist erschreckend.
30:08Ja, aber Leuchttürme kann man nicht abschaffen. Und sonst kommen Matrosen zu Tode.
30:11Ja, aber trotzdem muss man dem Thema Relevanz geben und nach Lösungen suchen.
30:15Du, ich habe da neulich einen Artikel gelesen.
30:19Den kann ich dir mal mailen.
30:22Gerne.
30:27Das gibt es doch nicht. So ein Mist!
30:31Ist ja nicht so schlimm. Ich kann den Artikel auch später lesen.
30:34Nein, eine Mail von meinem Prof.
30:37Ich habe den Termin für die Einreichung meines Bachelor-Themas verpasst.
30:40Und jetzt kannst du deinen Abschluss nicht machen?
30:43Doch.
30:44Aber mit einem Thema, das mir mein Professor vorgibt.
30:48Und das wird kein Spaß.
31:03Ich habe einen Vorschlag, wie wir das Leder für die Schuhe doch noch vorfinanzieren können.
31:09Ähm, wir?
31:12Bitte hör mir erst mal zu.
31:14Also, falls wir den Drei-Könige-Auftrag nicht kriegen sollten, wovon ich nicht ausgehe,
31:19dann könnte ich das Leder ja immer noch an Schuhwerkstätten verkaufen. Haut für Haut, wenn es sein muss.
31:25Also, die Zahlung von den Salto-Uniformen steht doch noch aus. Und die sollte nächste Woche beglichen werden.
31:30Das bleibt auch so. Ich habe nochmal mit Frau Sarah Warkos gesprochen.
31:34Dann kommt ja bald Geld in die Kasse. Und mir stehen davon zehn Prozent zu.
31:37Das ist richtig. Aber es wird nicht reichen, um das Leder zu bezahlen, Ariane.
31:43Ich weiß, dass ich vorschnell gehandelt habe. Und ich verstehe auch, dass du konsequent sein musst.
31:49Oh! Du hoffst auf meinen Anteil vom Salto-Auftrag?
31:54Ja, und nur bis wir das Go von Nick haben. Und dann können wir mit ihm über eine Vorfinanzierung sprechen.
31:59Ariane, es tut mir furchtbar leid. Aber ich kann dich nicht unterstützen. Das Geld ist schon längst verplant.
32:04Wofür?
32:04Na, für Gardening for Girls. Die Kollektion verkauft sich rasant. Und Merle und ich, wir haben beschlossen, in höheren Stückzahlen
32:10zu produzieren. Damit wir Kosten sparen.
32:13Es tut mir wirklich leid. Ich sage das nicht, um dich zu ärgern. Aber es gibt keine liquiden Mittel. Du
32:20musst eine andere Lösung finden.
32:26Man kann sich seine Äste nicht ausruhen, oder? Man kann es einfach nicht.
32:29Wer hat sie denn geärgert? Haben Sie Beschwerden über Ihre Küche?
32:33Ja. Und wissen Sie warum? Weil ich keine Schildkrötensuppe anbiete.
32:38Ist ja auch ein unglaublicher Wunsch.
32:40Und verboten dazu.
32:42Washingtoner Artenschutzabkommen.
32:44Leider wird in Deutschland vermehrt Schildkrötensuppe wieder angeboten. Die Tiere kommen aus der Zucht aus China und Thailand.
32:49Dann kann es sich nur um Sumpfschildkröten handeln. Sie sind nicht artengeschützt und trotzdem vom Aussterben bedroht.
32:55So oder so, bei mir kommt keine Schildkröte auf den Teller. Und wem das nicht gefällt, der soll in ein
33:00anderes Restaurant gehen.
33:02Das ist unglaublich, was wir unserer Natur antun. Ich beschäftige mich zurzeit mit Lichtverschmutzung. Und auch da sind Meeresschildkröten Opfer
33:10unserer Zivilisation.
33:12Schildkröten leiden unter Lichtsmog?
33:15Wenn die kleinen Meeresschildkröten schlüpfen, orientieren sie sich normalerweise am Mond, um ins Wasser zu finden.
33:20Ah, und durch unsere vielen Lichtquellen sind sie irritiert und...
33:24Finden das Wasser nicht und vertrocknen.
33:26Vertrocknen? Oh Gott, ist das traurig.
33:29Ah, wenn man einmal damit anfängt, sich damit zu befassen. Das Thema ist endlos.
33:33Naja, vielleicht wird es ja noch ihr Spezialgebiet. Also die Tierschützer würden sich sicher über ihre Unterstützung freuen.
33:39Ah, die Problematik ist top aktuell. Die luzide Kontaminierung und ihre Folgen am Beispiel der Chelonieidee.
33:49Das hört sich jetzt sehr wissenschaftlich an.
33:51Ja, und dazu wurde noch nicht allzu viel geforscht. Ich muss nur noch meinen Professor davon überzeugen. Auf den Philippinen
33:58gibt es wunderbare Projekte zum Schutz der Meeresschildkröte.
34:14Hundert Prozent vegan.
34:16Dankeschön.
34:17Sehr gern.
34:18Was gibt von dir?
34:22Doch nicht das Richtige?
34:26Ich muss die ganze Zeit an Brian denken.
34:29Hm, das verstehe ich.
34:33Wie läuft es denn in der Schule?
34:36Das schaffe ich schon.
34:38Bisschen Ablenkung tut gut, hm?
34:40Besuchst du Brian heute Nachmittag im Krankenhaus?
34:42Ja.
34:45Ich wollte mich noch bei euch bedanken.
34:47Bei Papa und dir.
34:49Wofür?
34:51Ihr seid immer für mich da und ihr habt mir so viel geholfen im Krankenhaus.
34:54Wir sind deine Eltern, Lotte, und wir lieben dich und wir würden alles für dich tun.
34:58Trotzdem hätte ich euch gerne weniger Ärger gemacht.
35:01Das halten wir schon aus. Macht dir keine Sorgen.
35:06Wie sieht es denn eigentlich mit euren England-Plänen aus?
35:11Ich habe keine Ahnung.
35:14Brian muss jetzt erstmal gesund werden und ich hoffe, Uli setzt ihn dann doch noch als Ausbilder ein.
35:21Die Arbeit ist ihm so wichtig, weißt du?
35:23Er war richtig stolz darauf, diese Chance zu bekommen.
35:26Und ich bin mir sicher, dass Brian sehr stolz auf dich ist.
35:30Es war eine mutige Entscheidung, die du getroffen hast, Lotte.
35:33Und ich bin mir sicher, das wird er dir nie vergessen.
35:37Er hätte sicher das Gleiche für mich getan.
35:45Hi, Röschen.
35:46Oh, Nanu, du kommst jetzt erst nach Hause?
35:50Ja, ich hatte mal wieder eine Panne mit Mick.
35:53Na, dafür siehst du aber erfreulich unverletzt aus.
35:58Wir saßen über Nacht in einer Romantik-Suite fest.
36:03Was für ein Zufall. Und, wie war's?
36:06Du bist ganz schön neugierig.
36:08Sonst erfährt man ja nichts.
36:12Hier bist du!
36:14Du hast dich gar nicht mehr gemeldet, ich habe mir Sorgen gemacht.
36:18Sorry, mein Akku war alle.
36:20Mick und ich, wir saßen über Nacht in einer Romantik-Suite fest.
36:23Und leider hat er deswegen einen wichtigen Geschäftstermin verpasst.
36:27Und inwiefern hattest du deine Finger da mit drin?
36:30Ich habe dafür gesorgt, dass die Technik versagt.
36:34Und als wir uns dann befreien wollten, da saßen wir wirklich fest.
36:39Und alles nur, weil du mit ihm reden wolltest?
36:42Rieke also wirklich?
36:43Aber immerhin haben wir uns ganz gut verstanden.
36:46Ich glaube, das war ein Schritt in die richtige Richtung.
36:48Ich hoffe nur, dass er seinen Auftrag noch bekommt.
36:52Oh Gott, ich verstehe deine Motive, aber deine Mittel sind wirklich fragwürdig.
36:57Ja, und da hat deine Freundin wirklich recht.
36:59Trotzdem. Irgendwas musste ich doch machen.
37:05Und manche Menschen, die, die muss man einfach zu ihrem Glück zwingen.
37:15Hey!
37:17Hallo!
37:18Na?
37:19Kleine Pause?
37:21Eigentlich muss ich das Menü schreiben, aber dann hätte jemand das hier liegen lassen.
37:25Hm.
37:27Mich machen diese Zahlen immer völlig verrückt.
37:29Das sagt der Technik-Freak.
37:32Oh, du Nachricht von gestern.
37:34Ah, das kenn ich.
37:37Irgendwo in den Weiten des Satellitnetzes hängen geblieben.
37:40Wie läuft's eigentlich mit euren hochtechnologisierten Romantik-Suiten?
37:44Gut, wir haben schon die ersten Buchungen.
37:46Es gibt allerdings ein paar kleinere Tücken.
37:49Die Nachricht ist von Frau Friedrichs, ich soll euch aus der Romantik-Suite befreien?
37:54Das meinte ich mit den Tücken.
37:56Rieke und ich waren die ganze Nacht da eingesperrt.
37:59Mein Akku war leer und Rieke hat ihr Handy nicht.
38:04Moment mal, Rieke hat ihr Handy doch gar nicht dabei gehabt.
38:08Frau Saravacos, Regen hier.
38:10Mick und ich sind in der Romantik-Suite eingeschlossen.
38:12Sie müssen uns hier heute so schnell wie möglich rausholen.
38:15Anscheinend doch.
38:30Was ist denn?
38:36Was, du im Ernst?
38:38Was machen sie hier?
38:40Wo bin ich?
38:42Im Krankenhaus.
38:44Weißt du nicht mehr, du bist beim Fußball zusammengeklappt.
38:49Da war der Zusammenstoß mit dem Stürmer?
38:54Da weiß ich nichts mehr.
38:56Kai hat dich unglücklich am Bauch erwischt.
38:58Und dabei ist die Aorta im Bauchraum angerissen.
39:04Ich...
39:05Ich bin operiert worden.
39:08Du hast großes Glück gehabt.
39:10Wenn Lotte nicht so schnell gehandelt hätte, das hätte ganz schön schief gehen können.
39:16Ich bin wirklich froh, dass es dir besser geht.
39:18Was...
39:19Was hat Lotte denn gemacht?
39:22Du weißt schon, was die Aorta ist?
39:25Es ist eine der Hauptschlagadern.
39:28Die fünf von der linken Herzkammer direkt in den Brutlutkreislauf.
39:33Dann ist dir sicher auch klar, dass du schwere innere Blutungen hattest.
39:36Ja, aber was hat Lotte gemacht?
39:40Sie hat dafür gesorgt, dass du eine Bluttransfusion kriegst.
39:44Zum Glück hast du die Vorsorgevollmacht auf sie übertragen.
39:47Uli Klein hätte dich nämlich sterben lassen.
40:09Lotte, hey!
40:10Hey!
40:11Ich habe gehört, was du für Brian gemacht hast.
40:14Ich muss sagen, ich bin beeindruckt.
40:15Es gehört eine Menge Mut dazu, sich gegen Uli Klein zu stellen.
40:18Ja. Der war nicht gerade begeistert.
40:20Ist völlig egal. Hauptsache, Brian geht es gut.
40:23Ich bin gerade auf dem Weg zu ihm.
40:25Richte ihm schöne Größe aus und gute Besserung.
40:27Danke.
40:28Er kann stolz auf dich sein, seine starke Freundin zu haben.
40:31Und wenn du mal Hilfe brauchst, kannst du mich jederzeit anrufen.
40:33Na klar.
40:34Dankeschön.
40:35Tschüss.
40:42Hey!
40:45Wow, wen erwartest du denn alles?
40:47Na, einen hungrigen Gottesmann.
40:50Ja, das reicht ja fast für die Speisung der 5000.
40:53Ja, ich konnte mich nicht entscheiden und wir haben doch einiges zu feiern.
41:04Ja, das haben wir wirklich.
41:07Wir haben so viel zusammen durchgemacht. Aber unsere Liebe hat keinen Schaden davon getragen.
41:12Wer weiß. Vielleicht ist sie ja sogar noch stärker geworden.
41:17Jetzt können wir endlich alle Schwere vergessen und einfach nur glücklich sein.
41:21Meinst du denn, du schaffst das?
41:24Natürlich. Mit dir an meiner Seite.
41:31Latte Macchiato zum Mitnehmen, bitte.
41:33Sehr gerne.
41:37Herr Schildkrötenforscher.
41:39Was hat denn der Professor gesagt?
41:42Kurz und bündig, nein.
41:45Aber das war doch ein spannendes Thema.
41:47Na ja, dieser Schlüter ist ein vernagelter, bornierter Besserwisser.
41:51Und warum haben Sie sich den dann gerade ausgesucht?
41:54Ja, auf einer Fernuni ist es nicht leicht, sich ein richtiges Bild zu machen.
41:58Und was machen Sie jetzt für ein Thema?
42:00Danke.
42:02Rücken Sie schon raus. So schlimm kann es doch nicht sein, oder?
42:07Der Fisch bestand in der Ilmenau während der Nachkriegsjahre.
42:13Aber das kann doch auch ganz spannend sein.
42:15Ich meine, vielleicht gab es damals ja auch schon Lichtverschmutzung.
42:19Ja, Sie haben richtig.
42:21Philippinen sind doch völlig überschätzt. Bleibe ich eben in Lüneburg.
42:24Ein bisschen heimatliche Feldforschung.
42:26Und außerdem können Sie noch gemütlich Ihre Arbeit ausüben.
42:29Ja, stimmt natürlich.
42:30Allerdings ein paar Wochen Urlaub hätte ich mir schon nehmen können.
42:33Hätten denn ein paar Wochen Forschung auf den Philippinen überhaupt gereicht?
42:37Im Prinzip nicht. Aber dann hätte ich ein Sabbatical beantragt.
42:41Was?
42:42Sabbatical?
42:44Ach, ein Sabbat, ja.
42:45Na ja, hätte Ihr Professor das gewusst, dann hätte er sich sicher anders entschieden.
42:51Er will meine Entschlossenheit prüfen.
42:54Ganz genau.
42:55Es gibt überhaupt keinen Grund, die Flitte ins Korn zu werfen.
42:58Danke.
43:03Thomas Jansen hier. Professor Schlüter nochmal, bitte.
43:07Das war das schönste Picknick, was ich seit langem hatte.
43:10Wie oft picknickst du denn?
43:13Okay, dann war es das schönste Picknick, was ich jemals hatte.
43:16Ich spare mir jetzt die Frage einfach, wie oft du überhaupt schon gepicknickt hast.
43:20Auf jeden Fall war es schön. Und dafür danke ich dir.
43:30Schade, dass du nicht an deinem ersten Arbeitstag gleich ein bisschen schwänzen kannst.
43:33Ich schwänze nie die Arbeit. Das Kontingent habe ich bereits in der Schule aufgebraucht.
43:37Und du solltest eine Predigt vorbereiten.
43:40Ja, du hast ja recht. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.
43:49Wollen wir reingehen?
43:51Nein, nicht jetzt. Ich muss ins Rathaus.
43:54Aber wir können doch vielleicht wenigstens für Mama eine Kerze ansuchen.
43:57Ich sagte nein. Ich will nicht auf den Friedhof.
44:01Hey, Jule. Ich verstehe, wenn das für dich zu...
44:03Du verstehst überhaupt nichts.
44:11Ah, tut mir leid. Ich bin zu spät.
44:15Aber ich habe noch einen wichtigen Kunden akquiriert.
44:19Schön. Freut mich, dass wenigstens deine Geschäfte gut laufen.
44:23Was geht's denn?
44:26Warum wolltest du so dringend mit mir sprechen?
44:29Ich wollte noch mal wegen gestern mit dir reden.
44:33Das war verrückt, oder?
44:36Und irgendwie auch ein bisschen...
44:38...magisch.
44:39Magisch?
44:41Magisch fand ich vor allen Dingen, wie du Carla anrufen konntest, ohne dein Handy dabei zu haben.
44:48Du hast das Ganze inszeniert, oder?
44:52Mick, ich habe versucht, das hier zu...
44:53Verdammt noch mal, Rick. Weißt du, ich fass es nicht.
44:56Jedes Mal, wenn ich denke, dass es halbwegs zwischen uns beiden läuft,
44:59dann bringst du den nächsten Knaller.
45:01Ich wusste einfach nicht mal, was ich machen sollte.
45:04Mir die Wahrheit sagen?
45:05Du wusstest genau, was für einen wichtigen Termin ich habe.
45:08Aber dir ging's mal wieder nur um dich.
45:10Nein, Mick, das stimmt nicht.
45:15Und es hat dir doch auch irgendwie gefallen.
45:19Schon.
45:22Aber jetzt hat das Ganze einen verdammten Fadenbeigeschmack.
45:30Kann ich das dann...
45:32...irgendwie wieder...
45:32Nein, bitte, Ricky.
45:34Bitte bloß nicht.
45:35Lass mich einfach nur in Ruhe, okay?
45:39Ich will mit dir nichts mehr zu tun haben.
45:51Du bist ja wach.
45:56Ich hatte so eine Angst um dich.
46:02Was ist denn?
46:04Geht's dir nicht gut?
46:06Nein.
46:06Soll ich einen Arzt rufen oder eine Schwester?
46:08Lass mal.
46:09Hast schon genug getan.
46:13Du bist sauer wegen der Transfusion.
46:15Davon kannst du mal ausgehen.
46:17Ich hab dir die Vollmacht erteilt, weil ich dir vertraut habe.
46:21Ohne die Transfusion wärst du gestorben.
46:23Ohne die Transfusion hätte ich noch eine Zukunft gehabt.
46:27Jetzt bin ich ein Niemand.
46:29Ein Nichts.
46:30Ein Ausgestoßener bei Malakron.
46:33Ich wollte, dass du lebst.
46:34Und dass wir zusammen sein können.
46:36Das ist doch alles, was wichtig ist, oder nicht?
46:39Ganz ehrlich?
46:41Dann wäre ich lieber tot.
46:43Wie kannst du denn so was sagen?
46:45Du hast eine Zukunft.
46:46Wir haben eine Zukunft.
46:52Jetzt nicht mehr.
46:55Soll es heißen, du...
46:57Du hast mein Leben zerstört.
47:01Es ist aus zwischen uns.
47:08Du hast keine Ahnung, wovon du redest.
47:11Na gut, dann...
47:12klär mich auf.
47:13Nein!
47:14Das kann ich nicht und das will ich auch nicht.
47:18Hey.
47:21Schließ mich jetzt bitte nicht aus.
47:24Ich hab das Gefühl, dass ich nicht lebt, sondern...
47:28dahinvegetiere.
47:29Wenn ich irgendwas für dich tun kann, dann sag mir das bitte.
47:32Ich muss irgendetwas finden, worin ich einen Sinn sehe.
47:36Ja.
47:39Mick, da sind Geräusche in der Gatterei.
47:42Dabei ist Erika nicht da und der lag mir zu.
47:45Kannst du bitte mal herkommen und nachschauen?
47:47Marie, was soll das denn jetzt werden?
47:49Die Nummer, rette mich!
47:50Mick, ich schwöre es, da ist irgendjemand.
47:52Und...
47:52...
47:52...
47:52...
47:53...
47:53...
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