00:01Premier Minister Donald Tusk ist auf Einladung des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky
00:06zu einem Treffen nach Kiew gereist.
00:08Die Staatschefs beider Länder unterzeichneten eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Produktion
00:13von Waffen und Munition.
00:14Donald Tusk kündigte außerdem ein weiteres Hilfspaket im Wert von 200 Millionen polnischen
00:19Sloty an.
00:20Es umfasst vor allem gepanzerte Ausrüstung für die Ukraine, zudem griff er seine Aussagen
00:25zur möglichen Übergabe von MiG-29 erneut auf.
00:28Wiem, że Ukraina potrzebuje rozmaitego typu form obrony powietrznej, w tym przede wszystkim
00:35pewnego typu pociski, rakiety. Nie we wszystkim my możemy pomóc. Jeśli nadal utrzymamy
00:42tę potrzebę MiG-ów, to Polska jest gotowa w tej chwili przekazać te MiG-i.
00:47My mówiliśmy tutaj o wzajemnej wymianie i Ukraina jest gotowa do tej wymiany.
00:54Volodymyr Zelenski sprach der polnischen Seite mehrmals seine Dankbarkeit aus.
01:02Er konzentrierte sich dabei vor allem auf die Energiekrise in der Ukraine.
01:24Trotz der Ankündigung, die Angriffe im Winter auszusetzen, dauern die russischen Attacken
01:32auf die Infrastruktur an. Nach Angaben lokaler Behörden blieben allein in Kiew mehr als
01:371100 Gebäude ohne Heizung. Die Nachttemperaturen näherten sich minus 20 Grad Celsius. Die polnische
01:44Regierung hat mindestens 379 Stromgeneratoren und 18 Heizgeräte aus Beständen der Regierungsbehörde
01:50für strategische Reserven geschickt. Mehrere hundert weitere Geräte wurden von lokalen
01:54Behörden gespendet.
01:59Bundeskanzler Merz setzt seinen Besuch in den Goldstaaten fort. In 72 Stunden will er Partnerschaften
02:04in der Energie- und Rüstungsindustrie ausbauen. Dahinter steht das Ziel, Deutschlands Abhängigkeit
02:09von den Vereinigten Staaten und China zu verringern. Merz wird dabei von führenden Wirtschaftsvertretern
02:14begleitet. Erste Station seiner Reise war Riyadh in Saudi-Arabien. Dort traf er Mittwochabend
02:20Kronprinz Mohammed bin Salman zu bilateralen Gesprächen. Weitere Ziele der Reise sind Katar
02:25und die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Besuch ist Teil einer breiter angelegten
02:31Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Golfstaaten, politisch, wirtschaftlich und
02:35sicherheitspolitisch. Kurz vor dem Abflug nach Riyadh betonte Merz, solche Partnerschaften seien
02:40heute wichtiger denn je, da internationale Politik zunehmend von Großmächten geprägt
02:45werde. Er warb für eine engere Zusammenarbeit am Golf, insbesondere in der Energie- und Rüstungsindustrie.
02:51Zugleich kündigte er an, Berlin wolle bei Waffenexporten künftig weniger restriktiv vorgehen.
03:00Der letzte noch verbliebene bilaterale Vertrag zwischen den USA und Russland zur Begrenzung
03:05strategischer Atomwaffen ist am Donnerstag ausgelaufen. Damit endet die gegenseitige
03:11Kontrolle über die Nuklearwaffenarsenale. Der Vertrag zur Reduzierung strategischer
03:16Waffen, New Start genannt, war 2010 zwischen dem damaligen Präsidenten Barack Obama und
03:22seinem russischen Amtskollegen Dmitry Medvedev unterzeichnet worden. Im Rahmen des Abkommens
03:28einigten sich beide Länder darauf, ihre Nuklearstreitkräfte drastisch auf 1.550 Sprengköpfe und nicht mehr
03:35als 700 Raketen und Bomber für den Kampfeinsatz zu reduzieren. Russlands Präsident Putin
03:41zeigte sich zuletzt bereit, das Abkommen zu verlängern.
03:44US-Präsident Donald Trump hatte zu Beginn seiner zweiten Amtszeit eine Verlängerung des Abkommens in
04:13Aussicht gestellt.
04:14In einem Interview zu Beginn dieses Jahres nahm Trump eine
04:44unbekümmerte Haltung ein. Wenn es ausläuft, läuft es aus, wir werden ein besseres Abkommen
04:48unterzeichnen, so sagte er. Trump sprach sich kürzlich auch dafür aus, China in ein neues
04:54Abkommen einzubeziehen, da es nach Russland und den USA über die meisten Waffen verfüge.
05:00Russland hat auch Frankreich und Großbritannien zu Verhandlungen aufgefordert, ein Vorschlag,
05:05der von London und Paris abgelehnt wurde.
05:07Auf die Frage, ob die EU die Kommunikation mit dem Kreml wieder aufnehmen sollte, antwortet
05:20der Warschauer Bürgermeister, dass vor allem die Stimme des ukrainischen Volkes gehört werden
05:25müsse. Frankreich, Italien und Österreich sind für den Dialog mit Russland, um sich
05:30bei den laufenden Verhandlungen zur Beendigung des Krieges nicht ausschließlich auf das Weiße
05:35Haus zu verlassen. Es sei von grundlegender Bedeutung, dass die Europäer sich engagieren
05:41und die Ukraine weiterhin unterstützen, sagt Rafał Czaszkowski in der Euronews-Sendung
05:47Europe Today.
06:07Der Warschauer Bürgermeister fordert die Europäer dazu auf,
06:11mehr in die Verteidigung zu investieren.
06:24Gleichzeitig sei es eine Frage der europäischen Sicherheit, die Amerikaner in die Verhandlungen
06:29mit einzubeziehen.
06:35Saif al-Islam Gaddafi, Sohn und einstiger Thronfolger des verstorbenen libyschen Diktators
06:40Muammar Gaddafi, ist in seinem Haus in Libyen getötet worden. Sein Anwalt und enge Verbündete
06:46bestätigten den Tod. Nach Angaben aus seinem Umfeld stürmten vier maskierte Bewaffnete sein
06:51Haus in der westlibyschen Stadt Zintan und erschossen ihn. Gaddafis politisches Team erklärte,
06:56die Angreifer hätten zuvor die Überwachungskameras außer Betrieb gesetzt. Es spricht von einem
07:01abscheulichen und feigen Verbrechen.
07:03Saif al-Islam wurde 1972 in der Hauptstadt Tripolis geboren und war der zweitgeborene Sohn
07:09von Muammar al-Ghadafi. Er promovierte an der London School of Economics in Großbritannien und
07:14galt lange als reformorientiertes Gesicht des Regimes seines Vaters. Nach dem Sturz seines
07:19Vaters im Jahr 2011 wurde Saif al-Islam festgenommen. Der Umsturz erfolgte während des
07:24arabischen Frühlings, einer Protestwelle in mehreren arabischen Staaten. 2017 kam er frei,
07:30nachdem eine der rivalisierenden Machtgruppen in Libyen Amnestie gewährt hatte. Seitdem
07:35lebte er in Zintan, rund 140 Kilometer südwestlich von Tripolis. Der internationale Strafgerichtshof
07:42in Den Haag suchte ihn wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang
07:46mit dem Aufstand von 2011. Ein libysches Gericht verurteilte ihn 2015 in Abwesenheit zum Tode.
07:52Er soll Gewalt angeheizt und die Tötung von Demonstranten mitverantwortet haben.
07:56Sturmtieft Leonardo hat in Portugal und Spanien für Chaos gesorgt. Im Süden Portugals wurde
08:05ein 70-jähriger Mann in seinem Auto von den Fluten mitgerissen. Die Regierung hat wegen
08:09der verheerenden Stürme mehrere staatlich finanzierte Infrastrukturprojekte vorerst
08:14ausgesetzt, um Arbeitskräfte für Hochwasserschutz freizumachen.
08:16Portugal enfrenta desde o dia 28 uma catástrofe sem precedente e ao impacto dessa tempestade
08:25junta-se agora uma ou outra, também com um registro histórico comparável em termos
08:32de pluriosidade a tempos já muito, muito passados. Por isso esta é uma oportunidade para nós
08:41mostrarmos toda a nossa capacidade. Para mostrarmos a capacidade de Portugal e a capacidade dos
08:47portugueses. Esta é uma crise devastadora. É uma crise que vai impor um processo de recuperação
08:55que será longo.
08:56Die Regierung will auch ausländische Arbeitskräfte in die Hilfsmaßnahmen einbinden. Nach tagelangen
09:03Starkregenfällen hat sich der Wasserstand des Tejo verdoppelt. Vielerorts sind die Ufer
09:08bereits überflutet. Die nationale Zivilschutzbehörde ordnete Evakuierungen in Siedlungen entlang
09:13des Tejo an. Rettungsteams der Marine sind mit Motorbooten im Einsatz. Sie suchen nach Menschen,
09:19die in ihren Häusern eingeschlossen sind. Landesweit kommt es zudem zu Stromausfällen. Schulen
09:24und Behörden bleiben geschlossen. Der öffentliche Nahverkehr ist eingeschränkt.
09:29Auch in Spanien wachsen die Sorgen. In der Provinz Malaga wird ein Mädchen vermisst. Es
09:33wurde in Sayalonga vom Fluss Tervila erfasst, als es offenbar versuchte, seinen Hund zu retten.
09:42In Italien sind Staats- und Regierungschefs zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele in
09:47Mailand und Cortina eingetroffen. US-Vizepräsident J.D. Vance landete am Donnerstag,
09:54die Vereinigten Staaten werden auch durch Außenminister Marco Rubio vertreten. Zur
10:00Eröffnungsfeier am Freitag wurden zuletzt 22 Staatschefs erwartet, darunter 14 Präsidenten
10:08und 8 Ministerpräsidenten. Auch einige Monarchen sollen unter den Gästen sein, so aus Schweden
10:14und Luxemburg. Die Zeremonie zur Eröffnung der Winterspiele wird im Stadion San Siro in
10:22Mailand stattfinden.
10:26Das Unternehmen SpaceX von Elon Musk wird nach der Fusion mit dem KI-Unternehmen XAI nun
10:33mit 1,06 Billionen Euro bewertet. Damit verändert sich das Verhältnis der Firmen untereinander.
10:44Musk verdient nun offenbar mit seinem Raketenunternehmen SpaceX mehr als mit seinem Elektroautobauer Tesla.
10:51Die E-Autos stehen unter dem Druck der Konkurrenz aus China und Europa. Zudem läuft die steuerliche
10:59Förderung für Elektrofahrzeuge in den USA aus. Und Tesla leidet unter den umstrittenen
11:05politischen Aktivitäten von Elon Musk.
11:07SpaceX dagegen dominiert seine Kernmärkte. Das Unternehmen hat Verträge in Milliardenhöhe
11:17mit der NASA und dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen.
11:21XAI hat in mehreren Ländern Probleme mit der Justiz. Behörden in Europa, Indien, Malaysia
11:33und in den USA haben Ermittlungen gegen den Bildgenerator Grok von XAI eingeleitet, da dieser für
11:41Deepfake Bilder Fotos von Frauen und Kindern verwendet.
Kommentare