00:00NATO GeneralsekretĂ€r Mark Rutte hat sich erneut zum VerhĂ€ltnis zwischen den USA und Europa geĂ€uĂert.
00:07Die EU sei ohne die militĂ€rische UnterstĂŒtzung der Vereinigten Staaten nicht in der Lage, sich selbst zu verteidigen.
00:15Sie mĂŒsse ihre derzeitigen MilitĂ€rausgaben mehr als verdoppeln, so Rutte am Montag im EU-Parlament.
00:23Die erneuten Drohungen des US-PrĂ€sidenten in den vergangenen Wochen Grönland zu annektieren, haben innerhalb der NATO zu Spannungen gefĂŒhrt.
00:46Trump hatte auch mit neuen Zöllen auf Waren aus LĂ€ndern gedroht, die Grönland und DĂ€nemark unterstĂŒtzen, lieĂ diese Drohung aber spĂ€ter fallen.
00:55Zuvor war mit Ruttes Hilfe eine Rahmenvereinbarung fĂŒr einen Deal ĂŒber die mineralreiche Insel erzielt worden.
01:02Ăber die Einzelheiten ist wenig bekannt.
01:05Euronews Serbien hat sich mit dĂ€nischen Gesetzgebern in Kopenhagen getroffen und ĂŒber die Spannungen der vergangenen Wochen rund um Grönland gesprochen.
01:21US-PrĂ€sident Donald Trump hat sein Interesse am Erwerb der arktischen Insel mittlerweile zurĂŒckgeschraubt.
01:26Nach einem Treffen mit NATO-Chef Mark Rutte gab er am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos bekannt, dass eine Rahmenvereinbarung erzielt worden sei.
01:35GerĂŒchte besagen, dass eine der VorschlĂ€ge darin vorsieht, dass DĂ€nemark kleine Teile Grönlands an die USA abtreten könnte, um dort StĂŒtzpunkte zu errichten.
01:44Ich weiĂ nicht, ob es kann, Trump zu sagen.
01:47Ich kann fast sicherlich sagen, dass es eine Grönlandische Entscheidung sein wird, zusammen mit DÀnemark.
01:59Aber ich vermute, dass es eine Lösung funktioniert.
02:05Trumps Drohungen haben viele GrönlÀnder verÀrgert. Einige sprechen von Wunden, die vielleicht nie heilen werden.
02:28Die Grönlander haben wir unter groĂem Pressure.
02:32Es hat terrorisiert, mit dieser Art psychologische Krieg von den amerikanischen PrÀsidenten gegen die Grönland und die Grönlander.
02:41Und viele Grönlander, die nicht mehr glauben Amerikaner, insbesondere nicht den amerikanischen PrÀsidenten.
02:49Ich denke, die Menschen sind immer nervös.
02:52Brask wurde auch gefragt, warum Trump ĂŒberhaupt so sehr daran interessiert war, Grönland zu annektieren.
03:07Ich denke, Sie mĂŒssen diese Frage stellen zu dem PrĂ€sidenten.
03:11Denn wir sind ein bisschen geblieben durch die ganze Situation.
03:16Und auch durch die Art, wie er darĂŒber spricht.
03:19Und es sind Leute, es sind Kinder, die sind so gefÀhrdet, oder haben so gefÀhrdet, was könnte passieren.
03:29Es ist eine Situation, die nicht nur die HĂ€ndler sagen.
03:34Die HĂ€ndler sagen, er sagt das, wir sagen das.
03:37Es sind tatsÀchlich Leute, die leben in Grönland.
03:42Wenn Trump eine gewinnen, kann er quasi sagen, dass er jetzt die NATO und die EU hat,
03:47um mehr in die Artikel, in die Sicherheit zu investieren.
03:50Und wenn er vielleicht zu clever ist, könnte er auch sagen, dass er die 9. Krise oder Krieg in seiner Karriere hat.
03:59Die Behörden im Iran haben auf einem prominenten Platz in Teheran eine neue Plakatwand enthĂŒllt,
04:12die die USA vor einer militÀrischen Intervention warnen soll.
04:16Das Plakat zeigt einen FlugzeugtrÀger mit beschÀdigten Kampfflugzeugen auf dem Deck, umgeben von Leichen und Blutlachen.
04:23Hinter dem Schiff sind rote Blutströme zu sehen, die an die amerikanische Flagge erinnern.
04:29Ein Slogan lautet, wer Wind sÀt, wird Sturm ernten.
04:33US-PrĂ€sident Donald Trump hatte erklĂ€rt, die USA haben Kriegsschiffe in die Region verlegt, um jederzeit fĂŒr ein Eingreifen bereit zu sein.
04:42Hintergrund ist die anhaltende UnterdrĂŒckung landesweiter Proteste im Iran seit Ende Dezember.
04:49Die in den USA ansÀssige Organisation Human Rights Activists News Agency berichtete zuletzt,
04:56dass die Zahl der Todesopfer auf ĂŒber 5.000 gestiegen sei.
05:00Möglich sind noch höhere Zahlen, da im Iran seit mehr als zwei Wochen das Internet blockiert und der Informationsfluss gestört ist.
05:13Transportunternehmen vom Westbalkan haben GrenzĂŒbergĂ€nge in Bosnien, Serbien, Montenegro und Nordmazedonien blockiert.
05:21Mit der Aktion protestierten sie nach eigenen Angaben gegen verschÀrfte Einreisebestimmungen der EU.
05:27Die Blockade hat den Verkehr auf den Hauptrouten des Balkans zum Erliegen gebracht.
05:32Nach EU-Vorschriften dĂŒrfen BĂŒrger dieser LĂ€nder zwar ohne Visum einreisen, aber nicht lĂ€nger als 90 Tage bleiben.
05:39Spediteure fordern eine VerlĂ€ngerung der Aufenthaltsdauer, da diese derzeit fĂŒr die AusĂŒbung ihrer TĂ€tigkeit nicht ausreiche.
05:47Das neue System soll bis April vollstÀndig umgesetzt werden und zielt darauf ab, illegale Migration zu verhindern sowie die konsequente Einhaltung der Schengen-Regeln sicherzustellen.
06:11Nach Angaben bosnischer Transportunternehmen wurden jĂŒngst mehr als 100 Lkw-Fahrer aus EU-LĂ€ndern ausgewiesen.
06:18Die Lkw-Fahrer haben angekĂŒndigt, die Blockade so lange aufrecht zu erhalten, bis ihre Forderungen erfĂŒllt wurden.
06:46Die EuropÀische Kommission hat eine Untersuchung gegen Krog eingeleitet, den KI-Chatbot auf Elon Musks Social Media Plattform X.
07:02Seine Bildbearbeitungsfunktion wurde offenbar in groĂem Umfang missbraucht.
07:06Nutzer erzeugten damit ohne Zustimmung Nacktbilder von Frauen und minderjÀhrigen MÀdchen.
07:11Die Kommission prĂŒft nun, ob X genug getan hat, um dieses Risiko zu begrenzen.
07:15Im Fokus steht auch, ob die Plattform die Verbreitung solcher Bilder ausreichend verhindert hat.
07:20Sollte X gegen EU-Vorschriften fĂŒr Online-Plattformen verstoĂen haben, insbesondere gegen den Digital Services Act, droht eine Geldstrafe.
07:28Sie kann bis zu 6 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen.
07:31Bereits im Dezember vergangenen Jahres verhÀngte die EuropÀische Kommission eine Strafe von 120 Millionen Euro gegen X.
07:39Grund waren unter anderem die VerifizierungshÀkchen und Werbepraktiken.
07:43Nach öffentlicher Empörung reagierte X darauf mit MaĂnahmen.
07:46Die Plattform schrÀnkte die Erstellung expliziter Bilder realer Personen ein.
07:50AuĂerdem entfernte sie Bilder von Kindern und sperrte beteiligte Nutzer.
07:54Die Kommission teilte mit, sie habe im Rahmen des Digital Services Act AuskĂŒnfte angefordert.
07:59Die Antwort werde derzeit noch ausgewertet.
08:05Neun europÀische Regierungen wollen den Ausbau der Offshore-Windkraft in der Nordsee vorantreiben.
08:10Die Energieminister treffen sich dazu am Montag in Hamburg.
08:13Nach ihren Angaben könnten die Projekte die Strompreise bis 2040 um bis zu 30 Prozent senken.
08:19Ziel ist es, die Offshore-WindkapazitÀt bis 2050 auf 100 Gigawatt zu steigern.
08:24AuĂerdem sollen mehr grenzĂŒberschreitende Projekte entstehen.
08:27Applaus
08:31Erst und vor allem mĂŒssen wir mehr von unserer eigenen Energie produzieren.
08:35Die gute Sache ĂŒber Wind, Offshore-Wind, Renewable und so, ist, dass sie auch cheaper sind.
08:43So nicht nur ist es gut fĂŒr unsere Sicherheit und Sicherheit,
08:47sondern es bedeutet auch, dass wir die Kosten der Energie reduzieren können,
08:51dass wir in Europa mehr kompetitiver werden können,
08:56als wir mit dem Rest der Welt.
08:58Derzeit liefern mehr als 6000 Offshore-Windkraftanlagen in Europa bereits sauberen Strom.
09:04Doch die Branche sieht viele Bremsfaktoren beim Ausbau.
09:07GrĂŒnde seien laut Industrie ungĂŒnstige Regeln bei den Ausschreibungen,
09:10gestiegene Kapitalkosten und mangelnde Transparenz in der Lieferkette
09:14aufgrund einer unsicheren Projektpipeline.
09:16Der Film ihrer Zukunft lÀuft bereits, so das Motto des 12. Internationalen Dokumentarfilm-Festivals in Budapest,
09:28das am Wochenende eröffnet wurde.
09:3060 Filme und 250 VorfĂŒhrungen stehen bis zum nĂ€chsten Sonntag auf dem Programm.
09:35Wir haben immer sehr viele Politiker und sehr viele AktualitÀt,
09:39weil sie immer existiert.
09:41Einerseits ist das iranische Filme,
09:43andererseits ist das auch sehr viele in Russisch-Ukraine,
09:45oder GĂĄza-Hamasz-Terror-TĂ€mpfung.
09:48Aber es gibt immer noch die Wahrnehmung,
09:50dass wir ungefÀhr ein halberes Filme haben,
09:53die politikerin oder aktualitÀt sind,
09:56und die sind oft auch viele Menschen-ehrÀte,
10:00wie die anderen Filme der anderen Filme.
10:03Eröffnet wurde das Festival mit dem Dokumentarfilm Facing War des Norwegers Tommy GĂŒllixen.
10:09Er begleitete seinen Landsmann, den damaligen NATO-GeneralsekretÀr Jens Stoltenberg,
10:14ĂŒber zwei Jahre zum Ende von dessen Amtszeit und zeigt eindrucksvoll,
10:17wie Stoltenberg um UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine kĂ€mpfte.
10:21GĂŒllixen reiste mit Jens Stoltenberg in 27 LĂ€nder und war bei Treffen mit mehr als 40 Staats- und Regierungschefs dabei.
10:33Jens Stoltenberg ist eine sehr verehrte Diplomate,
10:40und er ist sehr effektiv an den Menschen zu verstehen,
10:46warum es in ihrem eigenen Interesse zu bleiben, und als eine Allianz,
10:51wir sind stÀrker zusammen, als jedes Land auf sich selbst.
10:55Und ich denke, fĂŒr ihn, immer zu versuchen, die Menschen in den Zentren,
11:00der Film Love Plus War ergrĂŒndet, was eine Mutter von zwei Kindern dazu treibt,
11:10jeden Arbeitstag ihr Leben zu riskieren.
11:14Die Oscar-PreistrÀger Elizabeth Chai-Wazeli und Jimmy Chin
11:23begleiteten die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Fotojournalistin Lindsay Adario,
11:28die als Kriegsberichterstatterin fĂŒr die New York Times arbeitet.
11:33Das Festival lÀuft bis zum 1. Februar nicht nur in Budapest,
11:36sondern auch in zwölf StĂ€dten auĂerhalb der Hauptstadt.
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