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Nachrichten des Tages | 23. Januar 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 23. Januar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:00Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy hat Europa in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos scharf für seine Untätigkeit kritisiert.
00:10Er sprach von einem verlorenen Kontinent, der in einem endlosen Kreislauf feststecke und weder sich selbst verteidige, noch die Ukraine entschlossen unterstütze.
00:20Zelenskyy verglich die Situation mit dem US-Film und täglich grüßt das Murmeltier.
00:30Europa liebt zu diskutieren die Zukunft, aber es geht darum, die heute anzunehmen, welche Zukunft wir haben.
00:41Das ist das Problem.
00:43Warum kann Präsident Trump nicht die Tanker von der Schädel und sieben Öl, aber Europa nicht?
00:50Der russische Öl wird durch die europäische Flüge transportiert.
00:56Das Öl finanzieht die Krieg gegen die Ukraine.
01:00Das Öl hilft, die Europa zu destabilisieren.
01:04Der russische Öl muss stoppt und confisciert werden und für die Europäische benötigt werden.
01:10Warum nicht?
01:11Vor seiner Rede fand ein Treffen zwischen Zelenskyy und US-Präsident Donald Trump statt, bei dem die laufenden Friedensbemühungen besprochen wurden.
01:20Beide Staatschefs gingen nicht näher auf die Inhalte ihrer Gespräche ein, bezeichneten sie aber als sehr gut und produktiv.
01:41Unabhängig davon führt Trumps Sonderbeauftragter Steve Ritkoff Gespräche mit einer russischen Delegation.
01:47Präsident Zelenskyy kündigte ein trilaterales Treffen zwischen Vertretern der Ukraine, Russlands und der USA an.
01:56Es soll am Freitag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden.
02:04Während Volodymyr Zelenskyy in Davos seinen US-Amtskollegen Donald Trump treffen sollte,
02:09dauern die russischen Angriffe auch die ukrainische Energieinfrastruktur an.
02:13Zuletzt hatten etwa 4000 Gebäude in Kiew keine Heizung und fast 60 Prozent der ukrainischen Hauptstadt waren ohne Strom.
02:23Der CEO des größten ukrainischen Energieversorgers DTEK, Maxim Timschenko, ist in Davos
02:29und spricht mit Euronews darüber, was ein Energiewaffenstillstand für die Ukraine bedeuten könnte.
02:34Wir passen drei Winteren und wir passen den vierten Winter während der Krieg.
02:39Aber die Frage ist, auf welchen Preis, auf welchen Laufenden unserer Bevölkerung.
02:44So, die Situation ist extremlich schwierig.
02:48Wir brauchen Unterstützung, wir brauchen Hilfe.
02:50Und das ist der Grund, warum wir hier viele Gespräche mit Energieverhältnissen und mit anderen Stakeholder,
02:57die uns in dieser Situation zu unterstützen.
02:58Timschenko sagt, die Ukraine zeige auch anderen Ländern, wie wichtig es ist, die Energieinfrastruktur zu schützen.
03:16Russische Angriffe haben Kraftwerke und große Umspannwerke getroffen.
03:20Die Beschaffung von Transformatoren dauert oft Monate.
03:23Das ist die Situation in der Ukraine, und wir müssen jetzt anfangen, wie Sie die kritische Infrastruktur zu schützen können.
03:50Mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad in Kiew erlebt die Ukraine einen der härtesten Winter seit Jahren,
04:06was die Not der Menschen fast vier Jahre nach Kriegsbeginn noch verschärft.
04:11Die EU-Kommission von Ursula von der Leyen hat an diesem Donnerstag wieder ein Misstrauensvotum im Europäischen Parlament in Straßburg überstanden.
04:23Der Misstrauensantrag war von der rechtsextremen Fraktion Patrioten für Europa und anderen rechten Parteien eingereicht worden.
04:30Er wurde mit 390 Gegenstimmen, 165 Ja-Stimmen und 10 Enthaltungen abgelehnt.
04:36Bei der Vertrauensabstimmung ging es um die Unterzeichnung des Handelsabkommens der EU mit vier der Mercosur-Staaten.
04:43Die Antragsteller argumentierten, dass die Kommission Landwirten und Bürgern nicht zugehört und ihre Kompetenzen überschritten habe,
04:50als sie das Abkommen mit den lateinamerikanischen Ländern unterzeichnete.
04:54Der Antrag war schon am Montag in Straßburg in einem fast leeren Plenarsaal diskutiert worden.
04:59Ein Anzeichen für das Mangel der Interesse und den Ausgang des Votums.
05:03Es war die vierte Vertrauensabstimmung im Parlament während von der Leyen zweiter Amtszeit als Kommissionspräsidentin.
05:10Beim jüngsten Votum gab es sogar noch mehr Stimmen für die Kommission als bei den drei vorherigen.
05:18Bei einer feierlichen Zeremonie mit anderen Staats- und Regierungschefs hat der amerikanische Präsident beim Weltwirtschaftsforum in Davos seinen sogenannten Friedensrat offiziell ins Leben gerufen.
05:28Die Vereinbarung ist Teil seines Friedensplans für den Gazastreifen, um den von ihm ausgehandelten Waffenstillstand zu sichern,
05:35könnte auf lange Sicht aber auch auf andere Konflikte ausgedehnt werden.
05:39Mehrere Länder, darunter Russland, haben zugesagt, daran teilzunehmen.
05:42Andere, vor allem europäische Länder wie Deutschland oder Frankreich, zögern oder lehnen dies bislang ab,
05:48weil sie befürchten, dass das Gremium zur Konkurrenz für die Vereinten Nationen wird.
05:52Die wurde von Donald Trump lautstark kritisiert.
05:58Er wurde von Donald Trump in Davos in Davos in Davos in Davos in Davos in Davos in Davos in Davos in Davos in Davos in Davos in Davos.
06:03Which you can see here right behind me, with some people still being there.
06:08Now, the project originated in his 20-point Gaza ceasefire plan,
06:14but ever since it grew bigger.
06:16Approximately 35 nations had committed to joining,
06:20while 60 received invitations.
06:22Now, the president also suggested that the Board of Peace could eventually assume the UN functions.
06:29Now, the UN Secretary General Antonio Guterres canceled his trip to Davos a few days ago.
06:35Sasha Bakulina, Euronews, Davos.
06:42Nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Zivilschutz- und Gesundheitsbehörden
06:46sind am Mittwoch bei israelischen Angriffen auf den Gazastreifen mindestens elf Menschen getötet worden,
06:52darunter drei Journalisten und zwei Jugendliche.
06:55Ein Drohnenangriff richtete sich gegen ein Fahrzeug des ägyptischen Hilfskomitees im Gazastreifen.
07:01Dabei kamen die drei Journalisten ums Leben, unter ihnen ein freier Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP.
07:07Sie sollten über die Arbeit des Komitees berichten, wie dessen Sprecher mitteilte.
07:23Das israelische Militär erklärte hingegen, Verdächtige entdeckt zu haben, die eine Drohne steuerten.
07:28Die Drohne habe eine Gefahr für die israelischen Truppen dargestellt.
07:32Deshalb habe man die Verdächtigen gezielt angegriffen.
07:35Die AFP forderte eine umfassende Untersuchung des Vorfalls.
07:39Bei weiteren Angriffen im Gazastreifen wurden am Mittwoch nach palästinensischen Angaben
07:43unter anderem ein 13-Jähriger, dessen Vater und ein 22-Jähriger
07:47in einem Flüchtlingslager von israelischen Drohnen getroffen.
07:51Ein anderer 13-Jähriger soll von Soldaten im südlichen Gazastreifen erschossen worden sein.
07:55Seit Oktober gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas.
08:03Nachdem der Iran die landesweiten Proteste zuletzt gewaltsam niedergeschlagen hat,
08:07sagte der Neffe von Ayatollah Ali Khamenei im Gespräch mit Euronews,
08:11sein Onkel werde bis zum letzten Tropfen Blut Widerstand leisten.
08:15Mahmoud Muradkani ist Arzt in Nordfrankreich und seit Jahren ein Gegner des iranischen Regimes.
08:201986 kam er nach Frankreich, sieben Jahre nach der Islamischen Revolution.
08:25Muradkani hofft, dass sein Onkel eines Tages verhaftet und vor Gericht gestellt wird.
08:29Am Wochenende sprach das Regime erstmals von tausenden Toten.
08:55Eine Verantwortung der Sicherheitskräfte räumte es jedoch nicht ein.
08:59Laut der Nichtregierungsorganisation Human Rights Activists in Iran wurden bereits mehr als 4000 Demonstranten getötet.
09:05Muradkani glaubt, dass das Mullah-Regime nach dem Tod des Oberstädten,
09:11wegen interner Rivalitäten von selbst zerfallen könnte.
09:39Dieses Szenario sei ihm lieber als eine Intervention von außen.
09:43Eine solche Einmischung, sagt er, könne Anarchie und Terrorismus auslösen.
09:47Er steht nach eigenen Angaben in regelmäßigen Kontakt mit Menschen im Iran.
09:51Er berichtet, einige Demonstranten fühlten sich von US-Präsident Donald Trump im Stich gelassen.
10:09Persönlich habe ich nie Hoffnung von Trump im Stich gelassen.
10:13Und ich bin nicht mit seiner Politik und seiner Politik.
10:17Während einige Beobachter sagen, Ayatollah Ali Khamenei wolle seinen Sohn Moitabha als Nachfolger aufbauen,
10:23widerspricht Muradkani.
10:25Er glaubt, Khamenei habe seine Nachfolge nicht geregelt und denke noch nicht an seinen Tod.
10:29Zyperns Präsident Nikos Ristodolidis hat in Straßburg die Ausstellung
10:38Die Mythen Zyperns im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments eröffnet.
10:43Parlamentspräsidentin Roberta Mitzola war ebenfalls dabei.
10:46Die Ausstellung präsentiert die acht Mythen Zyperns.
10:49Die Drachen, der Wein, der Ritter, die Steine von Digenes,
10:52die Heilige Helena und das Heilige Kreuz,
10:54Cirolota, die Sintflut, Adonis und die Burgen der Regina.
11:02Zypern hat im Januar die rotierende EU-Ratspräsidentschaft für ein halbes Jahr übernommen.
11:09Ristodolidis erklärte, dass die Ausstellung aus dem tiefen Bedürfnis heraus entstanden sei,
11:15das kulturelle Erbe seines Landes zu bewahren, zu fördern und zu verbreiten.
11:19Die Mythen und die Traditionen eines Ortes seien nicht nur Erzählungen aus der Vergangenheit,
11:23sondern lebendige Geschichten, die Generationen verbinden,
11:27gemeinsame Werte widerspiegeln und ein integraler Bestandteil der zyprischen kulturellen Identität sind.
11:33Die Ausstellung ist bis zum Ende der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft in sechs Monaten
11:38im Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Straßburg zu sehen.
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