00:00Diese Demonstranten in der iranischen Hauptstadt Teheran skandieren lautstark,
00:10Schah der Gläubigen kehre in den Iran zurück, die Turbanträger haben ihn zugrunde gerichtet.
00:16Die Protestierenden meinen damit den Sohn des Schahs, also des Herrschers Mohammed Reza Pallavi,
00:22der 1979 vor der Islamischen Revolution flüchtete und wenig später im Exil starb.
00:28Sein Sohn Reza Pallavi lebt heute in den USA.
00:32Er bringt sich immer wieder als Führungsfigur ins Spiel,
00:35für den Fall, dass die Mullahs in der Islamischen Republik stürzen sollten.
00:40Der 65-jährige Reza Pallavi verließ den Iran 1978.
00:45Er hat immer betont, dass er nicht als gekrönter König in das Land zurückkehren wolle.
00:50Stattdessen wolle er einen Übergangsprozess hin zu einer Demokratie führen, erklärt Pallavi.
00:55Er stehe für Freiheit und wolle die verschiedenen Oppositionsgruppen zusammenführen.
01:01Doch stattdessen spaltet Pallavi die Opposition immer wieder.
01:05So hat er sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters losgesagt.
01:10Schon 2023 hatte er zu Protesten im Iran aufgerufen.
01:14Dann reiste er aber unverhofft nach Israel und verärgerte damit viele Iraner.
01:20Seine Unterstützer verwenden viel Energie darauf, andere Oppositionelle verbal anzugreifen.
01:25Und nicht zuletzt fehlt Pallavi die internationale Anerkennung.
01:29US-Präsident Donald Trump erklärte unlängst, er wolle sich zunächst nicht mit ihm treffen.
01:35Doch er fügte hinzu, Pallavi scheine, Zitat, ein netter Mensch zu sein.
01:39Sollte dir, Pallavi scheine, Zitat, ein Niedel.
01:46Sollte dir, Pallavi scheine, Zitat, ein Niedel.
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