Ruf der Wälder ist ein österreichischer Heimatfilm aus dem Jahr 1965, regia von Franz Antel. Der Film ist eine modernisierte Adaption der Novelle Krambambuli von Marie von Ebner-Eschenbach und kombiniert Elemente von Drama, Romantik und sozialer Kritik – unter anderem an der Fremdenfeindlichkeit gegenüber Gastarbeitern in den 1960er Jahren. Handlung (kurz, spoilerarm) Der alte Wilderer Gustl Wegrainer (Paul Hörbiger) erzählt die Geschichte seines treuen Hundes Bella. Im Rückblick geht es um den jungen italienischen Gastarbeiter Marcello Scalzi, der in Österreich hart arbeitet, aber mit Sprachbarrieren und Anfeindungen seiner Kollegen zu kämpfen hat. Sein einziger echter Freund wird ein streunender Hund. Marcello verliebt sich in die Sparkassenleiterin Angelika, was zu Konflikten mit einem einheimischen Rivalen führt. Der Film thematisiert Freundschaft zwischen Mensch und Tier, Liebe und Vorurteile vor der malerischen Kulisse der österreichischen Berge. Besetzung (Hauptdarsteller) • Mario Girotti (später bekannt als Terence Hill) als Marcello Scalzi – der italienische Gastarbeiter • Hans-Jürgen Bäumler als Bernd Helwig – der Forstgehilfe und Rivale • Johanna Matz als Angelika • Gerhard Riedmann • Paul Hörbiger als Gustl Wegrainer • Rudolf Prack • Franz Muxeneder Ein besonderer Hinweis: In diesem Film trat Mario Girotti unter seinem Geburtsnamen auf und spielte eine der Hauptrollen. Franz Antel, der Regisseur, gilt als einer der ersten, der das Potenzial des jungen Schauspielers erkannte und ihn in einer tragenden Rolle besetzte – somit kann man Antel durchaus als "Entdecker" von Terence Hill für den deutschen Sprachraum und den Heimatfilm bezeichnen. Kurz darauf brach Girotti mit dem Künstlernamen Terence Hill international durch, vor allem durch Spaghetti-Western und später die Buddy-Filme mit Bud Spencer.
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