Waldrausch ist ein deutscher Heimatfilm aus dem Jahr 1977, Regie führte Horst Hächler. Es handelt sich um die dritte und bisher letzte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ludwig Ganghofer (ursprünglich 1907 erschienen), nach Versionen aus 1939 und 1962. Der Film verbindet typische Elemente des Heimatgenres mit Drama, Romantik und leichten Katastrophenfilm-Ansätzen. Er wurde im Berchtesgadener Land und im Salzburger Land gedreht und hatte am 7. September 1977 Premiere. Handlung (kurz, ohne Spoiler) In einem bayerischen Bergtal drohen regelmäßige Überschwemmungen die Dörfer zu zerstören. Der Ingenieur Ambros Lutz plant den Bau eines Staudamms, um die Gefahr zu bannen. Doch der Bau stößt auf Widerstand der einheimischen Bauern, angeführt vom aggressiven Krispin Sagenbacher, der den Eingriff in die Natur ablehnt. Als italienische Gastarbeiter hinzugezogen werden, eskaliert der Konflikt – thematisiert werden Vorurteile und der "Gastarbeiter"-Zuzug der 1970er Jahre. Hinzu kommen stürmische Naturgewalten, der titelgebende "Waldrausch" (starke Nebelstürme), und persönliche Dramen. Am Ende müssen die Gegner zusammenarbeiten, um eine Katastrophe abzuwenden. Der Film ist eine routinierte Mischung aus Landschaftsidylle, Konflikten und Versöhnung, typisch für Ganghofer-Verfilmungen. Wichtige Darsteller
Alexander Stephan als Ambros Lutz (der Ingenieur) Uschi Glas als Fürstin Siegfried Rauch als Krispin (auch Krischbin Sagenbacher) Kristina Nel als Beda Bernhard Helfrich als Toni Adrian Hoven als Angelo Sigfrit Steiner als Waldrauscher Gerhard Riedmann als Herr Wohlverstand Ralf Wolter als Rixner Weitere: Anton Diffring (Fürst), Paula Braend u. a.
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