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Nachrichten des Tages | 17. Dezember 2025 - Mittagsausgabe

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Transkript
00:00Die Marine rüstet auf. Am Dienstag landete auf dem Gelände des Verteidigungsministeriums
00:08der erste Sea-Tiger-Hubschrauber. Verteidigungsminister Boris Pistorius nahm die Maschine
00:13persönlich in Empfang und nannte sie einen Quantensprung für die Marine.
00:18Der Hubschrauber soll das ältere Sea-Links-Modell ersetzen und künftig U-Boote aufspüren und
00:24bekämpfen. Er kann Bedrohungen aus der Luft abwehren, Torpedos und See-Zielflugkörper
00:29einsetzen, dient außerdem der Seeaufklärung und Seenotrettung und gehört als bewaffnetes
00:34Waffensystem künftig fest zur Ausrüstung der Truppe.
00:40Diese hochmoderne Ausrüstung für die Bundeswehr ist auch nötig, gerade auch für die Marine.
00:45Sie wissen, Putin rüstet seine Marine weiter massiv auf. Er braucht sie nicht oder kaum in der Ukraine.
00:52Die Schwarzmeerflotte ist das eine, aber die Nordatlantikflotte ist etwas anderes. Das heißt,
00:58wir sind gefordert als NATO, als Bundesrepublik Deutschland, unsere Streitkräfte zur See schnell
01:04und besser auszustatten.
01:06Der Sea Tiger ist ein technologischer Meilenstein für die Marine und eröffnet neue Möglichkeiten
01:11für die maritime Gefechtsführung aus der Luft. Er unterstützt die Flotte dabei, Fregatten
01:16effektiv einzusetzen und ein präzises Lagebild über den Seeraum zu erstellen. Die schnelle Beschaffung
01:23zeige, dass die Bundeswehr ihre Fähigkeiten zügig und gezielt modernisiert, so Pistorius.
01:28Für die Marine ist der Sea Tiger ein deutliches Signal. Die Flotte ist bereit, ihre Aufgaben
01:33national und im Bündnis zu erfüllen.
01:36Am Montag wurde in Berlin über ein mögliches Ende des Krieges in der Ukraine verhandelt.
01:41Doch die Gefahr aus Russland bleibt weiterhin bestehen. Um die Bundeswehr und auch die Marine
01:45verteidigungsfähig zu machen, wurde deswegen heute der erste Sea Tiger Helikopter übergeben.
01:50Mit rund 30 soll die Bundeswehr damit in der Zukunft die weltweit größte Flotte haben.
01:56Johanna Orbanczyk in Berlin für Euronews.
02:04Russland wird keinen Kompromiss bezüglich der besetzten Gebiete der Ukraine akzeptieren,
02:09das sagte der stellvertretende Außenminister des Landes. Demnach habe Moskau seine Forderungen
02:15nicht zurückgeschraubt und wolle die Kontrolle über fünf ukrainische Regionen behalten,
02:19nämlich die Krim, Donetsk, Luhansk, Saporizhia und Kherson.
02:24Abgesehen von der annektierten Krim und fast der gesamten Region Luhansk kontrolliert Russland
02:28aktuell keines der anderen drei Gebiete der Ukraine in seiner Gesamtheit.
02:33In Saporizhia und Kherson haben die Moskauer Streitkräfte zudem nicht die Kontrolle über
02:37die regionalen Hauptstädte.
02:39Der Kreml erklärte außerdem, dass sich Russland wahrscheinlich nicht an einem möglichen
02:44Weihnachtsfrieden beteiligen werde.
02:45Nach den Gesprächen zwischen der Ukraine und den USA in Berlin meinte der ukrainische
02:51Präsident Volodymyr Zelenskyy, es seien bedeutende Fortschritte erzielt worden.
02:56Zelenskyy sagte, Trumps Team habe die Positionen der Ukraine und Kiews gehört und werde diese
03:01nun Russland vorlegen.
03:03Die Ukraine hat nach eigenen Angaben ein russisches U-Boot der Kiloklasse im Schwarzmeerhafen
03:12Noworosysk mit Unterwasserdrohnen beschossen.
03:15Nach Angaben des Sicherheitsdienstes SBU haben die Drohnen des Typs Subsea Baby das Boot
03:23636.3 Vashayanka schwer beschädigt und damit außer Gefecht gesetzt.
03:32Das U-Boot im Wert von bis zu 340 Millionen Euro hatte Kaliber Marschflugkörper an Bord,
03:38mit denen ukrainische Städte und Energieinfrastrukturen hätten angegriffen werden sollen.
03:44Nach Angaben Kiews ist es das erste Mal, dass Unterwasserangriffsdrohnen ein U-Boot dieser
03:49Klasse erfolgreich ins Visier genommen haben.
03:58In der ukrainischen Stadt Saporizhia sind am Dienstag bei einem russischen Drohnenangriff
04:03auf ein neunstöckiges Wohnhaus mehrere Menschen verletzt worden.
04:06Nach Angaben des staatlichen ukrainischen Rettungsdienstes wurden fünf Personen aus den
04:10oberen Stockwerken des Gebäudes gerettet.
04:13Der Angriff führte zudem zu vorübergehenden Stromausfällen in der gesamten Region und beschädigte
04:18eine Gewerbeeinrichtung.
04:20Wie die ukrainische Luftwaffe mitteilte, setzte Russland in der Nacht insgesamt 69 Drohnen
04:24ein, 57 davon seien abgeschossen worden.
04:28In Odessa wurde am Dienstag die Stromversorgung für rund 330.000 Haushalte wiederhergestellt,
04:34nachdem russische Angriffe am Vortag die Energieinfrastruktur beschädigt hatte.
04:38Nach Angaben der Behörden sind jedoch weiterhin etwa 288.000 Haushalte ohne Strom, da die Reparaturarbeiten
04:45noch andauern.
04:47Die Angriffe erfolgten, nachdem sich der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy in Berlin mit
04:51europäischen Staats- und Regierungschefs sowie US-Unterhändlern beraten hatte.
04:56Zelenskyy erklärte, dem Kreml könnte innerhalb weniger Tage ein ausgearbeitetes Friedensabkommen
05:01vorgelegt werden.
05:01Nach zweitägigen Gesprächen in Berlin haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs
05:12auf umfassende Sicherheitsgarantien für die Ukraine geeinigt und sich verpflichtet,
05:17das Land bei einem künftigen Angriff Russlands zu verteidigen.
05:22In einer Montagabend veröffentlichten Erklärung verpflichteten sich Europa und die USA zur Zusammenarbeit
05:28bei der Bereitstellung dieser Garantien.
05:30Das ist eine wirklich weitreichende, substanzielle Vereinbarung, die wir bisher nicht hatten, dass
05:39nämlich sowohl die Europäer als auch die Amerikaner gemeinsam bereit sind.
05:44Und Präsident Zelenskyy hat Bezug genommen auf Artikel 5 des NATO-Vertrages, ähnliche Sicherheitsgarantien
05:52für die Ukraine zu geben.
05:54Zu den Garantien gehört neben einer multinationalen Truppe auf ukrainischem Boden auch der Beitritt
06:14der Ukraine zur Europäischen Union.
06:16Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelenskyy sagte, die Territorien seien das schwierigste
06:44Thema der Verhandlungen, da es große Meinungsunterschiede mit Russland gebe, dass so viel Land wie möglich
06:50an sich reißen wolle.
06:52Noch in dieser Woche beraten die EU-Staats- und Regierungschefs zur Finanzierung von 90 Milliarden
06:58Euro, die in den ukrainischen Haushalt und Militärbedarf fließen sollen.
07:03Die Trump-Regierung in den USA hat ihre Reiseverbote und Beschränkungen auf 20 neue Länder ausgeweitet
07:15und somit die Zahl der betroffenen Nationen auf 39 quasi verdoppelt.
07:20Ein vollständiges Einreiseverbot gilt ab Januar nun auch für Burkina Faso, Mali, Niger, Südsudan
07:27und Syrien.
07:28Auch Personen, die mit von der palästinensischen Autonomiebehörde ausgestellten Dokumenten
07:33reisen, sind von dem Verbot betroffen.
07:36Für weitere 15 Länder gelten verschärfte Beschränkungen.
07:39Diese gelten für Personen, die als Besucher in die USA reisen oder dauerhaft in den Vereinigten
07:46Staaten leben wollen.
07:47Von den Beschränkungen ausgenommen sind Individuen, die bereits ein Visum besitzen, auch Diplomaten
07:54und Sportler, es sind Personen, von denen angenommen wird, dass ihre Einreise den Interessen der
08:00USA dient.
08:01Die Trump-Regierung begründet den Schritt mit der praktischen Durchsetzung von Einwanderungsbestimmungen
08:06sowie mit außenpolitischen und nationalen Sicherheitsbedenken.
08:10EU-Parlament und Kommission verhandeln über den Schutz der europäischen Landwirtschaft
08:23im Rahmen des Mercosur-Handelsabkommens.
08:26Am Dienstag haben sich die Abgeordneten für eine Schutzklausel ausgesprochen, die im Falle
08:32von Importüberschüssen aus Südamerika greifen soll.
08:35Dann soll die Überwachung des EU-Marktes verstärkt werden.
08:40Auch das Abkommen als solches gilt noch nicht als verabschiedet.
08:43Die 27 Mitgliedstaaten dürften noch in dieser Woche darüber abstimmen.
08:48Ein Hauptstreitpunkt ist die Gegenseitigkeitsklausel, die besagt, dass die Produkte des Mercosur die
08:54gleichen Standards erfüllen müssen wie die in der EU.
08:59Das Europäische Parlament hat der Klausel zugestimmt.
09:02Allerdings steht sie im Widerspruch zu den Schutzgarantien, die bereits von den Mitgliedstaaten
09:06gebilligt worden waren.
09:08Somit hat das Abkommen tiefe Gräben in Europa aufgerissen.
09:12Die Landwirte in der EU argumentieren, dass das Abkommen sie einem unlauteren Wettbewerb
09:17durch lateinamerikanische Importer aussetze.
09:20Befürworter hingegen verweisen auf die Erschließung neuer Märkte.
09:25Noch können die EU-Staaten ihr Veto einlegen.
09:35China wird Zölle von bis zu 19,8 Prozent auf Schweinefleisch-Importe aus der Europäischen
09:40Union erheben.
09:42Damit senkt Peking die bislang vorgesehenen Abgaben, die zwischen 15 und 62 Prozent lagen.
09:48Das teilte das chinesische Handelsministerium mit.
09:52Vorausgegangen war eine monatelange Untersuchung zu Schweinefleisch-Importen aus der EU, die
09:57im Juni vergangenen Jahres begonnen hatte.
09:59Sie kam zu dem Ergebnis, dass EU-Produkte der heimischen Industrie schaden.
10:03Am stärksten betroffen dürften Exporte aus Spanien, den Niederlanden und Dänemark sein.
10:08Auslöser der Untersuchung war die Entscheidung der EU, im vergangenen Jahr vorläufige Zölle
10:13auf in China hergestellte Elektrofahrzeuge zu erheben.
10:17Die Europäische Union weist ein erhebliches Handelsdefizit mit China auf, das sich 2024
10:22auf mehr als 300 Milliarden Euro belief.
10:26Gleichzeitig ist die EU ein wichtiger Exporteur von Schweinefleisch und Hauptlieferant von
10:30Nebenprodukten wie Ohren, Schnauzen und Füßen, die in China als Delikatessen gelten.
10:37Erwachsene, die mindestens eine Dosis eines Covid-19-Impfstoffs erhalten haben, tragen
10:46ein geringeres Sterberisiko, unabhängig von der möglichen Todesursache.
10:50Das hat eine Studie ergeben.
10:52Für diese wurden 28 Millionen Erwachsene in Frankreich zwischen 18 und 59 Jahren untersucht.
10:58Geimpfte Personen wiesen ein um 74 Prozent geringeres Risiko auf, an einer schweren Covid-19-Erkrankung
11:04zu sterben.
11:05Das Risiko der Sterblichkeit unabhängig von der Erkrankung war um 25 Prozent niedriger
11:09als ohne Impfung.
11:10Das geringere Sterberisiko ist laut Forschern auf den starken Schutz vor schweren Erkrankungen
11:16zurückzuführen.
11:17Geimpfte Erwachsene sterben demnach weitaus seltener an einer Infektion.
11:22Die Wissenschaftler vermuten, dass eine Impfung Komplikationen im Zusammenhang mit einer langwierigen
11:27Covid-19-Infektion senkt.
11:29Ein kausaler Zusammenhang zwischen einer mRNA-Impfung und der erhöhten Langzeitsterblichkeit erscheine
11:35höchst unwahrscheinlich, so die Forscher.
11:37Und die selbst-iam-angemüchst wird ceérkafe.
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