Skip to playerSkip to main content
  • 2 months ago
Rote Rosen Folge 1591
Transcript
00:00I have a new helper, he is from Ireland.
00:04And he has nothing better than a protestantist pastor?
00:07Yes, that's a bit weird.
00:10But he is very engaged, almost too much.
00:13Lotte?
00:15Hey, Lottchen!
00:16Hello, Papa!
00:17I thought you were going to be in a holiday.
00:19A surprise!
00:21I have everything to be destroyed.
00:24My happiness, my life.
00:27My love.
00:30I'm worn and painted by the sun.
00:32And it's in my eyes.
00:34And it's in my eyes.
00:37Caught by the rapture of the dawn.
00:40And a restless sky.
00:42And a restless sky.
00:44This is my life.
00:48This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is my life.
00:56This is my life.
00:58This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on.
01:06I'm rolling on.
01:08And another shot in my eyes.
01:09To empty my eyes.
01:14I'm walking on this accident.
01:15It would not have happened to me.
01:21Benita could manipulate people like no other.
01:25I believed to be honest.
01:28I married this woman.
01:31I would spend my life with her.
01:35It would make no warning.
01:38It will take a while, but you will come over Benita.
01:42I was blind.
01:44Jede Minute, jede Sekunde, die ich mit dieser Frau verbracht habe,
01:49war eine einzige Lüge.
01:51Weißt du, was sie am Schluss ihres Lebens noch zu mir gesagt hat?
01:54Komm, wir gehen.
01:57Wohin?
01:59Egal wohin. Hauptsache weg hier.
02:03Es wäre mir lieb, wenn du mich allein lassen könntest.
02:08Das ist das Einzige, was ich garantiert nicht tun werde.
02:14Habt ihr Eis hier da?
02:19Wir wussten ja nicht mal, dass du kommst.
02:21Ein Leitsatz der Wahrscheinlichkeitsrechnung, es kommt immer anders, als man denkt.
02:25Tja, das stimmt.
02:27Ich denke, du bist in der Ferienzeit auf Pellworm.
02:30Es wäre stinklangweilig da. Immer nur diese blöde Klickenbildung. Und alle quatschen über oberflächliches Zeug.
02:36Das interessiert sich halt nicht jeder für höhere Mathematik.
02:39Ich muss nicht den ganzen Tag über meine Leistungskurse reden, aber nur über Klamotten und Schminke ist mir dann doch zu platt.
02:45Willst du jetzt den Rest der Ferien bei uns bleiben?
02:48Klar.
02:49Weiß deine Mutter Bescheid?
02:50Ach, die ist noch mindestens zwei Wochen auf ihrer Modemesse in Düsseldorf.
02:53Hm. Dann haben wir ja mal wieder richtig Zeit füreinander. Zeit für eine ausgedehnte Fahrradtour.
03:00Ach, nee. Rad tun wir dir und Lisa, die hatten immer in Stress aus. Ja. Okay. Was machen wir jetzt? Pizza bringt Ihnen zu einer DVD?
03:12Na, eigentlich wollten wir ja zum Teil. Ja.
03:15Ach man, Asia-Food kommt mir grad echt zum Hals raus.
03:19Okay. Kompromiss. Ähm, zur Feier des Tages gehen wir ins Salto. Hm? Ja.
03:28Na, dann komm.
03:33Kommst du?
03:34Ja, eine Minute.
03:38Hast du Geld dabei?
03:46Schön, dass wir uns wieder vertragen haben.
03:48Ja, das finde ich auch.
03:50Und du bist sicher, dass die Wohngemeinschaft mit Marlies für dich in Ordnung ist?
03:54Ja, sie rausfliegen nur, weil ich eins sehe. Das kommt nicht in Frage.
03:57Hm. Früher warst du nicht so unkompliziert.
04:01Hm. Ein paar Wochen im Himalaya und du siehst es gelassen.
04:09Ich hol uns noch ein Wasser.
04:11Okay. Bis gleich.
04:14Entschuldigung, ich wollte nicht lauschen.
04:16Weiß ich doch. Danke.
04:18Schön, dass zwischen dir und Hannes alles wieder gut ist.
04:23Es gefällt dir trotzdem nicht, dass Hannes mit nach Spanien kommt, hm?
04:27Hm. Ich hänge sehr an ihm.
04:29Wie wäre es denn, wenn du nach Lüneburg ziehst?
04:33Hannes bräuchte seine Familie nicht aufzugeben und du könntest dir deine Töpferwaren gut verkaufen.
04:41Wenn du magst, würdest du eine kleine Familie gewinnen.
04:44Auf jeden Fall bist du herzlich willkommen.
04:48Daran habe ich noch gar nicht gedacht.
04:50Du glaubst also, Benita hat dich schon in eurer ersten Zeit betrogen?
05:13Sie hat es mir gesagt, mit deinem Lächeln auf den Lippen.
05:17Den fingierten Bootsunfall haben sie gemeinsam inszeniert.
05:21Sie fanden es amüsant.
05:23Das hat sie nicht ernsthaft gesagt.
05:26Sie wusste doch, dass du sie liebst.
05:29Wie kann sie dann ihren Tod vortäuschen? So grausam kann man doch nicht sein.
05:33Sie ist nicht mal vor einem Mord zurückgeschreckt.
05:35Was erwartest du von jemandem, der anderen so etwas antut?
05:38Außerdem war es der einfachste Weg, frei zu sein.
05:40Für Lombardi?
05:42Über den hat sie doch überhaupt nicht geliebt.
05:44Sonst hätte sie ihn nicht umgebracht.
05:45Offenbar fand sie ihn spannender als mich.
05:48Und als dann Lombardis Geld zur Neige ging, dann erinnerte sie sich wieder an Mainz.
05:52Und dann haben sie gemeinsam geplant, mich auszunehmen.
05:55Und dann kam ihnen die Idee mit der Amnesie.
05:58Aber warum musste Lorenzo sterben?
06:02Vielleicht wollte sie nicht teilen, oder er wurde zu gefährlich.
06:06Also, so ein Doppelleben zu führen, ist kein Kinderspiel.
06:11Aber ich frag mich bei all diesen Geschichten, warum ich nicht einfach mehr Fragen gestellt habe.
06:17Das hast du doch, Gunther.
06:18Du hast den Arzt in Karakas befragt.
06:20Du hast ihre Galerie gesucht.
06:23Sie hatte eben für alles eine Antwort.
06:25Ja, aber ihr habt doch auch gespürt, dass da etwas nicht stimmt.
06:27Ich meine, du hast mich oft genug vor ihr gewarnt.
06:30Nach dem Bootsunfall, ihrem vermeintlichen Tod, hast du eure Liebe idealisiert.
06:36Als er dann plötzlich wieder vor mir stand.
06:41Ah, du hast geglaubt, du müsstest alles nochmal nachholen.
06:45Die Uhren auf Anfang stellen, das kann man doch verstehen.
06:49Ich nicht.
06:51Ja, te cuero bonito.
06:56Bonito? Aber ich dich auch.
06:59Ich bin stolz, dass ich überhaupt schon ein paar zusammenhängende Brocken rausbringe.
07:03Wenn wir uns hier eine Wohnung suchen würden, müsstest du gar nicht ja Spanisch lernen.
07:07Ah, wieso sollten wir das?
07:09Weil deine Nichte ist vorgeschlagen, ne?
07:12So, das heißt, Vera möchte, dass du nach Lüneburg kommst.
07:15Es fällt dir eben nicht leicht, dich ziehen zu lassen. Wundert dich das doch?
07:18Nein, das rührt mich. Und es heißt, dass sie dich in der Familie aufnimmt.
07:25Vielleicht möchtest du deinen Entschluss nochmal überdenken.
07:28Nein, nein. Leben unter der spanischen Sonne ist mir trotzdem lieber.
07:32Das heißt also, wir fahren morgen.
07:34Ja, natürlich, klar. Es sei denn, du willst hierbleiben.
07:37Ja, einen Moment, habe ich darüber nachgedacht.
07:39Und?
07:41Mein Leben in Spanien gegen eins im Norden einzutauschen, das fällt mir schon schwer.
07:45Außerdem lebe ich vom Verkauf meiner Töpferwaren und ob ich das hier machen kann, weiß ich nicht.
07:49Also dann, hasta luego Lüneburg.
07:54In 72 Stunden sind wir in Malaga.
07:59Wenn kein Stau passiert.
08:01Und der Bus durchhält.
08:05Das war lecker.
08:08Wir sollten öfter hier essen gehen.
08:09Mh.
08:12Und möchtest du noch Dessert?
08:14Espresso ist gestrichen die nächsten acht Monate.
08:17Kein Dessert mehr.
08:19Von mir aus können wir auch gehen.
08:21Falls Lotti ihr Telefonat irgendwann beendet und wieder reinkommt.
08:24Ach, Teenager. Ich hoffe nur, sie hat eine Flatrate.
08:27Wann wollen wir eigentlich sagen, dass ich schwanger bin?
08:29Mh.
08:30Lass es ruhig angehen, ja? Der fährt ist noch früh genug.
08:33Der Heimnisse?
08:34Nein.
08:35Ist noch was?
08:38Dein Vater und ich bekommen ein Baby.
08:41Wir waren heute schon beim ersten Ultraschall.
08:44Äh, ich, also wir, wir, wir haben es selbst gestern erst erfahren.
08:48Und für dich ändert sich dadurch gar nichts.
08:50Naja, wir brauchen natürlich ein Kinderzimmer.
08:53Und du bist nur alle zwei Wochen und ab und an in den Ferien da.
08:56Ich soll mein Zimmer räumen?
08:57Nein, da ist noch überhaupt nichts entschieden.
08:59Und außerdem hast du natürlich ein Mitspracherecht.
09:00Nicht wahr, Lisa?
09:02Ich schlaf nicht auf der Couch.
09:03Du hast immer gesagt, das ist doch mein Zuhause.
09:05Ja.
09:06Wir werden eine Lösung finden mit der...
09:08Uns ist bisher immer noch was eingefallen.
09:13Ah, Oma, du arbeitest noch? Es ist doch schon so spät.
09:18Eigentlich wollte ich das Kapitel über Emilias ersten Alleinflug beginnen.
09:27Aber wie soll ich mich denn da einfühlen, wenn ich selbst nur auf dem Flugfeld rumrolle?
09:33Ungeduld bringt dich auch nicht weiter.
09:36Eben. Und deshalb höre ich auch jetzt auf.
09:39Außerdem ist es spät und ich bin müde.
09:41So. Und du machst auch nicht mehr zu lange.
09:45Ja, bitte.
09:46Hallo.
09:47Hallo.
09:48Störe ich?
09:49Ja, mich nicht. Ich gehe jetzt zu Bett.
09:50Oh, tschüss.
09:51Ich wünsche euch eine schöne Nacht.
09:53Danke, Oma.
09:54Meine Tasche. Danke.
09:57Setz dich.
09:58Ich wollte dir nur ganz schnell sagen, wie toll ich deinen Auftritt heute fand.
10:02Du hast das so souverän und so charmant moderiert. Ich war echt beeindruckt.
10:07Tja, meine erste Moderation ohne Tabletten.
10:10Naja. Vielleicht liegt dir die Wahl zum Heidepar mehr als die Verteidigung einer Autobahn.
10:15Ähm, obwohl ich es wohl eher meiner Therapeutin zu verdanken habe.
10:20Sie ist wirklich klasse.
10:21Meine Angst vor dem Versagen war genauso groß wie damals vor der Podiumsdiskussion.
10:28Aber sie hat mit mir über meine Ängste gesprochen und mir entspannende Atemtechniken gezeigt.
10:32Es hat wirklich geholfen.
10:33Oh, das klingt gut. Ich bin wirklich froh, dass du sie gefunden hast.
10:37Zu meiner nächsten Therapiesitzung möchte ich Sönke mitnehmen.
10:41Wieso?
10:42Na, weil Sönke ja indirekt mit meiner Tablettensucht zu tun hat. Ich dachte, es wäre ganz gut, das gemeinsam aufzuarbeiten.
10:50Und was sagt deine Therapeutin dazu? Die findet das gut. Echt?
10:55Auf unseren Erfolg.
11:03Erfolg?
11:05Ja, wir haben einen Kunden gewonnen.
11:08Einen. Und er will nicht mal unseren Wein kaufen, sondern nur seinen Bestand einlagern.
11:13Immerhin. Ein Weinsafe ist vermietet.
11:17Bleiben noch 99.
11:19Ach, komm. Die Leute müssen das Konzept Weinbank erst annehmen. An so einem ersten Infoabend kauft man nicht so teure Weine.
11:26Hm.
11:28Na, wenigstens hat sich der ganze Stress mit den Prospekten gelohnt. Die sind alle weg.
11:32Mhm. Und die Schließfächer werden jetzt auch bald sein.
11:39Ich danke dir nochmal, dass du dich so um das Projekt gekommen hast.
11:42Reiner Eigennutz. Wenn das Ganze ein Erfolg wird, dann strahlt es natürlich auch oft in die Chefsführer ab.
11:49Na, dann kauf dir mal eine Sonnenbrille, damit du nicht geblendet wirst.
11:53Es hat jedenfalls echt Spaß gemacht, das Ganze mit dir zusammen durchzuziehen.
11:57Mhm.
12:00Von den dreitausend Streits und ein paar Problemen mal abgesehen. Ja.
12:06Ich würde aber jederzeit wieder mit dir nach. Einmal öffnen.
12:11Ich auch.
12:15Okay.
12:17Gut.
12:18Wollen wir das große Saltofrühstück nehmen?
12:32Mir reicht ein Kaffee.
12:34Also den hättest du auch bei mir kriegen können.
12:36Ja, aber ich wollte dich einladen als kleines Dankeschön.
12:39Ich weiß eh nicht, wie ich das alles wieder gut machen soll, was du für mich getan hast.
12:43Dafür sind Freunde da. Konntest du denn schlafen auf der alten Couch?
12:47Ja, aber es lag nicht an der Couch. Es geht mir einfach zu viel durch den Kopf.
12:48Mhm.
12:49Ich habe beschlossen, einen rigorosen Schnitzel machen.
12:50Was meinst du mit rigoros?
12:51Was meinst du mit rigoros?
12:52Ich werde mich von allem trennen, was mich am entferntesten an Benita erinnert.
12:54Das Haus auf Saltofrühstück?
12:55Ja.
12:56Ich weiß eh nicht, wie ich das alles wieder gut machen soll, was du für mich getan hast.
12:57Dafür sind Freunde da. Konntest du denn schlafen auf der alten Couch?
13:01Ja, klar, aber es lag nicht an der Couch. Es geht mir einfach zu viel durch den Kopf.
13:07Mhm.
13:09Ich habe beschlossen, einen rigorosen Schnitzel machen.
13:13Was meinst du mit rigoros?
13:16Ich werde mich von allem trennen, was mich am entferntesten an Benita erinnert.
13:20Das Haus auf Sardinien, ja.
13:23Das Haus auf Sardinien und das Drei Könige.
13:28Du willst das Hotel aufgeben?
13:36Entschuldigung, Herr Flinkschild, ich wollte wirklich nicht lauschen, aber habe ich das gerade richtig verstanden?
13:42Sie wollen das Drei Könige verkaufen?
13:44Das habe ich vorher, Herr Eckert, aber noch ist es nicht so weit. Ich werde Sie darüber informieren.
13:54Natürlich.
13:55Also, ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist, Benita Schatten loszuwerden.
14:03Benita hat mir alles, was mir wichtig war, mit ihrer Anwesenheit vergiftet.
14:08Und um von vorn beginnen zu können, muss ich das alles loswerden.
14:13Sowohl das Gut als auch das Drei Könige.
14:16Hi.
14:17Moin, Brian. Komm rein.
14:27Ich wollte mich noch mal bedanken.
14:31Wofür?
14:33Dafür, dass sie mir ihre Schäfchen anvertrauen.
14:36Schäfchen? Das sind Wölfe.
14:38Wenn du die nicht bei Laune hältst, dann fressen sie dich mit Haut und Haar.
14:42Ich nehme sie noch gerne mal ganz ab.
14:45Dafür kennen wir uns noch nicht lange genug.
14:48Ja, und außerdem gehört die Betreuung der Konfirmanden zu meinen Lieblingsaufgaben.
14:52Aber du bist hier immer herzlich willkommen. Und das nicht nur, weil du so sprudelnde Ideen hast.
14:56Das freut mich. Wenn sie doch mal Hilfe brauchen, ich mache es gern.
15:00Super.
15:02Hallo.
15:03Hallo.
15:05Julia, was machst du denn hier?
15:06Störe ich?
15:08Nein, das ist nur...
15:11Ähm, ich nehme unsere Trennung wirklich ernst.
15:17So war das nicht gemeint. Bitte, setz dich doch.
15:21Ich wollte dich nur kurz fragen, ob du mich vielleicht zu einigen Therapiesitzungen begleiten würdest?
15:27Also...
15:29Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist.
15:34Mir würde wirklich viel darin liegen. Und du bist ja...
15:38Du warst.
15:40Und meine Therapeutin hätte es auch für eine gute Idee.
15:44Aber wenn du natürlich nicht möchtest, akzeptiere ich das.
15:47Nein, nein, ist okay. Ich...
15:50Komm mit.
15:51Wenn...
15:52... du ein gutes Gefühl dabei hast.
15:56Danke.
15:57Herr Flickenschild will das Gut nicht zurück.
16:14Tja, jetzt stellt sich nur die Frage, ob wir...
16:18... das Gut selbst annoncieren oder einen Makler einschalten.
16:22Ich kann es immer noch nicht glauben.
16:24Was soll denn noch alles schief gehen?
16:26Ja, es stimmt, es läuft nicht alles glatt.
16:29Aber wir schaffen das.
16:31Ich liebe dich.
16:33Ich dich auch.
16:35Deshalb werde ich mich von ein paar Steinen auf dem Weg nicht abhalten lassen.
16:38Seitdem ich mit dir drin war, stehe ich auf Whirlpools.
16:40Wieso willst du mir keinen bohren?
16:42Aber du hast doch schon einen Pool.
16:44Lass uns einfach jede Menge Sprudeltabletten mitnehmen.
16:47Wer schwärmt denn immer so von seinen handwerklichen Fähigkeiten?
16:50Ich fürchte, dann kann ich mich ja an deiner alten Mühle richtig austoben, auch ohne Whirlpool.
16:56Es bleibt also dabei. Du ziehst mit Uschi nach Spanien.
16:59Ja, ich will es auf meine alten Tage noch mal wagen.
17:06Ich habe mich aber trotzdem sehr über deine Einladung, hier zu bleiben, gefreut.
17:11Wann wollen wir denn euren Abschied feiern?
17:13Morgen oder am Wochenende?
17:15Na ja, wir wollten jetzt noch einen Kaffee machen und dann packen.
17:18Wie, ihr wollt heute schon los?
17:20Ich muss wirklich langsam zurück.
17:22Ich kann schon gar nicht mehr schlafen vor lauter Aufregung.
17:25Ich kann es noch gar nicht fassen, dass du für immer weg willst.
17:27Ach, ja. Aber ihr müsst uns was versprechen, ja?
17:33Ihr kommt uns immer besuchen, so oft ihr könnt, okay?
17:37Versprochen.
17:39Und was ist mit den Schulden?
17:42Das ist schon gut. Ich komme auch so klar.
17:45Das Dach hat jetzt so lange gehalten, da kommt es auf ein paar Jahre mehr.
17:48Da wählen ihr da auch nicht an.
17:50Ich bin ja noch nicht weg.
17:52Und ja, muss ja noch packen.
17:54Und den Pulli fertig machen.
17:58Und bei Erika noch Lebewusse.
18:07Morgen.
18:09Morgen. Das Karbonrad ist fertig.
18:11Wir können die Probefahrt machen.
18:12Also, der Ständer kommt natürlich noch ab. Das ist für die Ausstellung.
18:14Ja, 4.000 Euro wollte ich eigentlich nicht ausgeben, aber...
18:19Okay. Ich zeig Ihnen auch gerne was anderes.
18:23Also, die Firma Zedko bietet natürlich auch was im Mittelklassebereich.
18:28Nein, nein, nein. Ich nehme es.
18:34Sehr gute Wahl. Also wirklich, was Besseres gibt es in dem Sediment zur Zeit nicht.
18:39Das will ich hoffen. Das wiegt ja gar nichts mehr.
18:42Meine Anwaltskollegen werden vor Neid erblassen.
18:46Das ist mal garantiert.
18:47Das Radrennen ist auf morgen verschoben. Können Sie es mir bis dahin fertig machen?
18:52Ja, Sie haben Glück. Die Rahmengröße passt.
18:55Geben Sie mir einfach noch eine Viertelstunde, dann können Sie es gleich mitnehmen.
18:57Super.
18:58Tobias?
18:59Ja?
19:00Zeigst du Herrn Dichtmagen noch den einen oder anderen Sattel?
19:01Ja, klar kann ich machen.
19:02Ich würde den Gel empfehlen oder Karbon ist Geschmackssache.
19:04Okay.
19:06Papa?
19:07Ja?
19:08Ich bin dann weg für heute.
19:09Okay.
19:10Onkel Torben?
19:13Lotte, was machst du denn hier? Das ist ja eine Überraschung.
19:17Onkel?
19:19Ja, Lottes Mutter ist die Cousine meiner Ex-Frau.
19:23Aber ich wusste gar nicht, dass du...
19:25Dass ich der Vater bin.
19:27Ach.
19:28Ja, mein Gott, Tina und ich waren schon lange geschieden, als Anne geheiratet hat.
19:31Lichtenhaken, weil es bei mir klingeln müssen.
19:33Wie geht es denn, Tante Anne und Max?
19:35Ja gut, die sind jetzt in Berlin. Besuch sie doch mal.
19:37Ja, dann hoffe ich. Bis dann.
19:39Ja.
19:41Was ist mit Eis?
19:43Nee, Papa, ich bin heute mit einer Freundin verabredet.
19:46Ja, aber die kann doch später nachkommen.
19:48Heute nicht, Papa.
19:52Süße, ich wollte mit dir nochmal über Lisas Schwangerschaft sprechen.
19:56Das ist nicht nötig, ist doch alles klar.
19:59Bist du sicher?
20:00Hey, du kriegst ein Baby. Du musst wissen, ob du das in deinem Alter nochmal willst.
20:05Oh, okay.
20:07Hier.
20:08Wenn ihr allein Eis essen wollt.
20:10Danke.
20:11Bis heute Abend.
20:12Ja.
20:17Also, ich freue mich wirklich, dass wir uns endlich kennenlernen.
20:20Ja, ich mich auch.
20:21Ole.
20:22Torben.
20:23Normalerweise lebt sie bei Tine in Hamburg. Sie ist jetzt nur in den Ferien hier.
20:26Ach, das kenne ich gut. Ich habe selber drei Kinder, die bei ihren verschiedenen Müttern leben.
20:31Den kleinsten von den dreien, Max, vermisse ich am meisten.
20:34Aber Anne und ich, wir verstehen uns so gut, dass wir uns regelmäßig besuchen.
20:37Hm.
20:38Also, Tine und ich haben fast keinen Kontakt mehr. Also, abgesehen von Lotte, ein bisschen.
20:43Aber lass uns zu den wirklich wichtigen Dingen herkommen.
20:45Ja.
20:46Dein neues Rad.
20:47Ja.
20:48Die Laufe gehört Ihnen.
20:56Oh, alles.
20:57Sie werden mir fehlen.
20:59Mhm.
21:00Sie mir auch.
21:01Ja.
21:02Und an Ihrem Entschluss ist wirklich nicht mehr zu rütteln?
21:06Wir fahren, sobald wir gepackt haben.
21:11Dann...
21:12Wollen wir uns nochmal setzen?
21:13Ja. Oh ja, gerne.
21:18Erika...
21:19Bitte.
21:20Also...
21:25Ich sehe selbst, dass Uschi und ich sehr unterschiedlich sind.
21:29Aber Gegensätze ziehen sich bekanntlich an.
21:32In unserem Alter sind Gegensätze eigentlich nur noch aufreibend.
21:37Ich kann mich noch gut erinnern, wie das mit Achim war.
21:41Als Apotheker war er ja ein Ausbund an Korrektheit und Ordentlichkeit.
21:44Fast sogar penibel.
21:46Aber zu Hause, ja.
21:48Also, da stapelten sich nicht nur die Apothekerzeitungen.
21:53Er konnte sich von nichts trennen.
21:56Das hat mich wahnsinnig gemacht.
21:58Aber im sonnigen Süden, da geht man ja wahrscheinlich toleranter mit den Macken des anderen um.
22:04Ich freue mich auf das, was kommt.
22:08Gut, also, dann drücke ich Ihnen die Daumen.
22:13Eine neue Liebe begegnet einem ja nicht mehr so oft in unserem Alter.
22:17Ja, alles gut, dann.
22:18Das wünsche ich Ihnen.
22:19Und keine Sorge.
22:20Ich kümmere mich um den Garten.
22:21Ich weiß, dass er in guten Händen ist.
22:22Ich weiß, dass er in guten Händen ist.
22:33Oder egal.
22:34Ja, alles gut.
22:35Das wünsche mir.
22:36Hallo.
22:37Hallo.
22:38Hallo.
22:40Hallo.
22:41Hallo.
22:42Hallo?
22:44grossein?
22:45Hallo.
22:46I don't know.
23:15Niemand.
23:19Lass doch den Leuten einfach ein bisschen Zeit.
23:22Und wenn keiner die Schließfächer für unsere Weimar mieten will?
23:26Dann machen wir nächste Woche gleich die nächste Werbeveranstaltung.
23:31Wenn wir dann noch unseren Job haben, ja?
23:34Also, ich glaube nicht, dass Herr Flickenschild uns kündigt, nur wer unsere Geschäftsideen ein bisschen Zeit braucht.
23:42Herr Flickenschild.
23:45Er ist am Überlegen, ob er das Drei Könige verkauft.
23:50Was?
23:51Ich habe es vorhin zufällig gehört. Er hat sich mit Herrn Jansen drüber unterhalten.
23:56Das hat er doch bestimmt nur so aus Spaß gesagt.
24:00Ich glaube nicht, dass Herr Flickenschild momentan zu Scherzen aufgelegt ist.
24:04Ich meine, ich könnte ihn sogar verstehen. Ich könnte verstehen, wenn er einen radikalen Schnitt machen will.
24:08Aber du bist doch der Geschäftsführer.
24:13Und was sagt denn überhaupt Frau Sarah Warkos dazu?
24:15Ich weiß es nicht.
24:18Ich meine, wenn ich das Geld dafür hätte, ich würde das Drei Könige selber kaufen.
24:21Ich...
24:21Jetzt wart doch erst mal ab.
24:25Ich meine, Herrn Flickenschild gehen doch gerade bestimmt zig Gedanken durch den Kopf.
24:29Und wer weiß, wofür er sich am Ende dann entscheidet.
24:34Meinst du, ich soll noch mal mit ihm reden?
24:35Nein.
24:36Setz ihn bloß nicht unter Druck.
24:38Als ob ich das könnte.
24:39Du, er braucht gerade einfach ein bisschen Zeit.
24:47So wie unsere Weinbank auch.
24:57Hier wird Hannes auch fehlen.
25:00Sag mal, was machst du denn, wenn es mal brennt?
25:03Und mit wem diskutiere ich meine Neuerungen bis aufs Blut?
25:06Er war immer für uns da.
25:09Mir wird er auch fehlen.
25:12Ich kann mich gar nicht an den Gedanken gewöhnen, dass er so weit weg geht.
25:17Ich bin...
25:18Aus München.
25:22Caron, die Moden.
25:24Die haben für mein Modell-Rekollett richtig geschwärmt auf der Messe.
25:26Mhm.
25:29Sie wollen ein paar in jeder Größe bestellen.
25:37Das ist ja ein richtiger Großauftrag.
25:39Sie sagen, das ist das originellste Modell der Saison.
25:43Oh, aber einen Haken gibt es.
25:45Sie wollen, dass ich die Schuhe unter Ihrem Namen vertreibe.
25:48Trotzdem ist es ein Erfolg.
25:49Das sind acht Paar handgefertigte Schuhe plus Tagesgeschäft.
25:54In zwei Wochen.
25:55Mhm.
25:56Bisschen knapp.
25:57Wie soll ich denn das alleine schaffen?
25:59Ich kann den Auftrag nicht ablehnen.
26:04Frag Hannes.
26:05Vielleicht bleibt er.
26:07Nein, das möchte ich nicht.
26:08Der Entschluss zu gehen ist ihm so schwer gefallen.
26:10Und wenn wir jetzt seine Abreise hin und her verschieben, dann geht er vielleicht überhaupt nicht mehr.
26:14Ja.
26:14Du sagst ihm nichts von dem Auftrag.
26:20Versprochen?
26:20Ja, Mama.
26:22Gut.
26:23Okay.
26:24Ja, die Sattelhöhe passt auch perfekt.
26:34Fantastisch.
26:36Damit werde ich meine Hannoveraner Anwaltskollegen garantiert abhängen.
26:39Ich denke schon.
26:40Ich würde dir ganz gerne eigentlich noch ein paar Feinheiten erklären.
26:43Ja, lieber so in ein, zwei Stunden.
26:45Ich habe jetzt noch einen Termin.
26:46Okay, dann machen wir eine Testfahrt.
26:47Ja.
26:48Pass gut drauf auf.
26:49Ja, mach ich.
26:51Hallo, Frau Kollegin.
26:52Ah, ja.
26:53Du sollst nicht so schwer tragen in deinem Zustand.
26:56Ich bin in keinem Zustand.
26:57Ich bin in der vierten Schwangerschaftswoche.
26:59Zeig ich doch.
27:00Ich habe Lott in der Stadt gesehen.
27:03Ja, sie trifft sich mit einer Freundin.
27:05Hast du eigentlich noch mal mit ihr über das Baby gesprochen?
27:09Ja, kurz.
27:11Sie sagt, es sei für sie okay.
27:15Ole, kann es sein, dass du dich drum drückst?
27:18Ich möchte einfach nur, dass sie nichts falsch versteht.
27:21Sie hat es im Moment nicht so leicht.
27:24Wieso?
27:25Ich weiß nicht.
27:26Sie wurde als Schulsprecherin abgewählt und jetzt noch diese misslungene Ferienzeit.
27:30Das macht ihr zu schaffen.
27:32Hast du schon mal daran gedacht, dass es auch an ihr liegen könnte, dass sie mit so vielen Leuten nicht klarkommt?
27:36Weil sie ein bisschen ernster und zielstrebiger ist als andere Mädchen in ihrem Alter.
27:39Ist das so schlimm?
27:42Ich will, dass sie sich bei uns wohlfühlt.
27:45Was ist mit uns und unserem Baby?
27:47Mit Ole, wir sind jetzt deine Familie.
27:49Ja, sag mal, soll ich Lotte rausschmeißen oder was?
27:51Das habe ich nie gesagt.
27:53Ich finde nur, sie muss kein ganzes Zimmer blockieren, wenn sie nur ab und zu da ist.
27:58Außerdem ist sie 17.
28:00Wer weiß, wie lange sie überhaupt noch zu Besuch kommt.
28:03Ich hoffe, bis ich alt und grau bin.
28:06Hey.
28:09Wir kriegen das hin.
28:10Ja, hoffentlich.
28:13Stimmt.
28:13Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn ich meine Möbel und die anderen Sachen durch eine Spedition abholen lasse?
28:32Nein, gar nichts, wenn immer es Ihnen passt.
28:35Wollen Sie wirklich nicht auf Ihr Gut zurück?
28:39Ich habe mich entschlossen, auch das Drei Könige zu verkaufen.
28:41Sie erinnert mich einfach alles an die Vergangenheit.
28:44Kann ich verstehen.
28:45Erinnert sich alles an Ihre Frau.
28:47Glauben Sie, das ist der richtige Weg?
28:51Sie verbindet doch so viel mit Ihrem Haus und Ihrem Hotel.
28:56Ich möchte einfach nochmal neu von vorn anfangen, irgendwo.
29:01Aber wenn Sie wollen, ich bin Ihnen gern behilflich, einen Käufer für Ihr Gut zu finden.
29:06Nein, nein, nein, das müssen Sie nicht.
29:07Ich möchte es, aber ich fühle mich verpflichtet.
29:10Naja, wäre ich nicht dieser Frau verfallen, dann hätte ich das Gut nicht verkauft.
29:19Sie hätten einen Hof, den Sie bewirtschaften könnten.
29:21Nein, das war unsere Entscheidung.
29:24Sie können überhaupt nichts dafür.
29:26Aber alles, was den Verkauf beschleunigt, hilft uns natürlich.
29:30Erinnern Sie sich noch an Lindfart?
29:33Ja, das war doch damals unser Konkurrent.
29:35Ja, er wollte das Gut unbedingt haben.
29:38Vielleicht hat er noch immer Interesse.
29:39Ja, ich ruf ihn an.
29:41Danke.
29:42Und wenn wir was für Sie tun können, sagen Sie bitte Bescheid.
29:58Ich dachte, du bist noch auf Pellbum.
30:00Das war einfach nicht mehr ausgehalten.
30:02Ich bin auch irre gefehlt.
30:04Die haben dich einfach so gehen lassen.
30:07Die sind mir doch völlig egal.
30:08Die haben dich sowieso nicht für mich interessiert.
30:13Immer wenn du mit deinen Frust gesimst hast, wäre ich am liebsten zu dir geeilt.
30:17Das war aber auch stinklangweilig da.
30:18Die hatten alle gar keine Lust auf irgendwas.
30:21Die wollten immer nur abhängen.
30:22Wenn ich dann was vorgeschlagen habe, dann hatte keiner Bock drauf.
30:26Nicht ärgern.
30:27Ich habe es zweimal aufs Treppchen geschafft.
30:29Das ist aber immer noch regelmäßig, sonst wärst du nicht so gut in Form.
30:32Ja.
30:32Lisa und ich fahren auf.
30:34Allerdings ist die Freundin von meinem Vater schwanger.
30:37Das könnte stressig werden.
30:38Wie so denn?
30:39Ob du einen Trainingspartner brauchst?
30:42Ja.
30:43Sag mal, ist das nicht Lotte?
30:44Sie ist in der vierten Woche und würde mich am liebsten gleich loswerden.
30:48Normalerweise ist Lisa ganz cool, aber ich fühle mich einfach fehl am Platz.
30:51Achso.
30:53Sieht das aus wie ein Mädchen? Sie war mit einer Freundin verabredet.
30:55Der Klassiker. Der Vater kann den Freund seiner Tochter nicht ausstehen.
30:59Hast du bis eben noch nicht mal was ich anhaben?
31:00Komm, komm, lass mal zu Hause.
31:05Weißt du was?
31:08Zieh zu mir.
31:09Weißt du, das ginge?
31:10Sure. Mein Gastvater ist total locker. Der hat bestimmt nichts dagegen.
31:13Ja, ja, ja.
31:17Na warte, na warte.
31:18Ah!
31:26Gunther hat uns angeboten, sich nochmal mit diesem Lindwart in Verbindung zu setzen.
31:30Aha.
31:33Ach, Vera, ist doch komisch, oder?
31:36Gut, Flickenschild ohne Gunther.
31:39Ja, das wäre genauso gewesen, wenn wir eingezogen wären.
31:41Ich weiß, aber das Gute und Erdes gehört doch einfach zusammen.
31:46Ja.
31:46Ja. Und das gilt ja auch für das Hotel.
31:49Ja?
31:51Das will er nämlich auch verkaufen.
31:53Er will was?
31:56Sag mal, wie kommt der denn auf diesen Blödsinn?
31:59Er will alles loswerden, was ihn an Benita erinnert.
32:02Aber doch nicht, dass drei Könige wäre. Das kann er doch nicht machen.
32:06Als hätte diese furchtbare Frau nicht schon genug angerichtet.
32:09Damit zieht er sich doch den Boden unter den Füßen weg.
32:15Wen rufst du denn an?
32:17Mick, das kann ich nicht zulassen.
32:18Frau von Lohn?
32:29Ja.
32:31Ja, sieht ganz danach aus.
32:33Der Flickenschild hat mir gerade eine Liste mit möglichen Kaufinteressenten gemailt.
32:38Er scheint es wirklich ernst zu meinen.
32:39Ja.
32:44Sie haben recht.
32:46Das wäre wirklich eine Katastrophe.
32:48Für uns und für die gesamte Belegschaft.
32:51Wirre, das ist die totale Kurzschlusshandlung.
32:58Ich weiß, du hörst das nicht gerne.
33:01Aber du bist die Einzige, die ihn davon abbringen kann.
33:03Aber ich kann mich doch nicht schon wieder in sein Leben hängen.
33:06Nein, also...
33:07Ach, das geht mir hier auch eigentlich gar nichts an.
33:10Wirklich nicht?
33:13Hm?
33:21Muss das Bild nicht vielleicht ein Viertelzentimeter mehr nach links?
33:28Machst du dich lustig über mich, hm?
33:31Nein, ich bewundere nur deinen ausgeklügelten Ordnungssinn.
33:34Ja, das ist beim Bergwandern Pflicht.
33:37Man darf kein Teil zu viel oder zu wenig dabei haben, sonst bist du aufgeschmissen.
33:41Wir fahren aber nach Spanien auf meine Finca.
33:44Und nicht in ein Überlebenscamp im Himalaya.
33:47Ja, aber im sonnigen Süden, da geht man ja wahrscheinlich toleranter mit den Macken des anderen um.
33:57Jeder Mensch hat Macken und du gerade mehr als genug.
34:05Wow.
34:06Ich weiß zwar nicht, woher du das gerade hast, aber ich mag meine Macken.
34:11Und bisher dachte ich eigentlich, du auch.
34:12Ja, würde ich denn sonst alles für dich stehen und liegen lassen?
34:17So, da rein und jetzt zu, das Ganze.
34:22Na?
34:26Das wird ähnlich.
34:28Komm, lass mich mal machen.
34:29Komm, lass mal.
34:30Ich mach das schon.
34:33Das hier brauchst du nicht.
34:35Wieso?
34:35Pullover viel zu warm mit Spanien.
34:37Moment.
34:38Du findest ja, schau dir das mal an.
34:39Was denn?
34:40Brauchst du alles nicht.
34:40Andalusien ist wunderbar.
34:42So.
34:44Kreatives Chaos schafft Raum.
34:45Nein, das Einzige, was es schafft, ist dein heilloses Durcheinander.
34:49Das war gerade die Hälfte von dem, was ich mitnehmen wollte.
34:52Ja, aber mein Bus ist halb voll mit den Einkäufen von der Messe in Paris.
34:55Ein paar Sachen musst du schon hier lassen.
34:56Würdest du dich von liebgewonnenen Sachen trennen, wenn du zu mir ziehen würdest?
35:01Wie kommst du denn jetzt darauf?
35:02Würdest du?
35:03Keine Ahnung.
35:05Die Frage stellt sich nicht.
35:08Mhm.
35:12So.
35:13Guten Tag.
35:13Hallo.
35:14Ein Autogramm unten links.
35:29Kann ich dir helfen?
35:30Ach, danke.
35:33Kommt schon klar.
35:36Entschuldigung.
35:38Blickenschild.
35:40Erquast.
35:42Ja, aber das Verkaufsexposé sollte doch längst bei Ihnen sein.
35:46Ich melde sie nochmal durch.
35:48Ja.
35:51Gunther, entschuldige, aber ich glaube, du machst einen Fehler.
35:54Ja, du willst einen Neubeginn.
35:56Gut.
35:56Gut, aber das kann doch nicht bedeuten, dass du alles Alter abstößt.
36:01Manchmal ist ein radikaler Schnitt die beste Lösung.
36:04Du hast doch, Mick, sowieso schon die Leitung des Hotels übertragen.
36:07Steht dir also frei zu tun, was du willst.
36:10Was?
36:12Ein neues Hotelprojekt.
36:13Aber nicht hier in Lüneburg.
36:16Du willst weggehen?
36:19Ja, erinnert mich alles an Benita.
36:20Wie soll ich das sonst loswerden?
36:22Ach so.
36:23Du glaubst, das kannst du nur, indem du deine Wurzeln kappst.
36:29Gib nicht auf, was dich ausmacht.
36:31Ich habe während der gesamten Therapie nur geheult.
36:49Und Sönke auch.
36:52Aber das ist doch schön, dass er dich begleitet hat, hm?
36:56Wenn ich mir überlege, was ich die letzten Monate alles von ihm abverlangt habe.
37:04Ja, aber okay, Mann.
37:06Doch nicht, um ihm weh zu tun.
37:08Sondern weil du selbst so viel durchgemacht hast, hm?
37:12Der Tod seiner Mutter hat mich ganz schön aus der Bahn geworfen.
37:16Ja.
37:17Mehr als mir überhaupt klar war.
37:20Sönke hat irgendwann gelernt, damit umzugehen.
37:23Ja.
37:25Und du nicht.
37:29Durch die Therapie werden mir jetzt wenigstens die Zusammenhänge klar.
37:31Und ich weiß dadurch, wo ich ansetzen kann.
37:34Na bitte.
37:35Das ist doch ein Anfang, hm?
37:37Ich muss mich meinen Schuldgefühlen stellen und...
37:43Ich muss es aushalten, für den Tod von Claudia verantwortlich zu sein.
37:51Wo willst du denn hin?
37:54An Claudias Grab.
37:56Kind, ich bitte dich.
37:58Überstürze nichts.
38:00Du überforderst dich.
38:01Ich...
38:02Ich habe mich die letzten Monate immer davor gedrückt, der Grab zu besuchen.
38:06Heute schaffe ich es.
38:09Ich liebe Sönke.
38:12Und ich will mein Leben mit ihm zurück.
38:13Ist das noch unser gemeinsames Büro?
38:32Herr Flickenschild.
38:49Ich möchte mich nicht in Dinge einmischen, die mich nichts angehen.
38:53Aber bitte verkaufen Sie erst drei Könige nicht.
38:58Das hat mir hatte schon mal jemand gesagt.
39:00Wenn Sie Abstand brauchen, können Sie sich auf mich verlassen.
39:02Ich werde Ihnen Ihren Rücken frei halten.
39:04Ich werde noch mehr arbeiten als vorher.
39:05Sie müssen das Haus hier nicht mal mehr betreten.
39:09Aber geben Sie es nicht ab.
39:11Ich spreche hier nicht nur für mich, sondern für die gesamte Belegschaft.
39:15Ich kann natürlich nicht garantieren, ob der neue Eigentümer Sie hier alle übernimmt.
39:18So weit muss es doch gar nicht erst kommen.
39:25Wenn Sie gehen, dann...
39:27... dann sehe ich für mich selbst hier auch keine Zukunft mehr.
39:29Herr Eckert ist eine falsch verstandene Solidarität.
39:31Nein, das ist es nicht.
39:34Ohne Sie wäre das Drei Könige einfach nicht mehr dasselbe.
39:36Ich...
39:37... es würde seine Seele verlieren.
39:44Das machst du mal raus.
39:47Herr Eckert?
39:53Entwarnung.
39:53Heißt das das?
39:57Ich werde das Drei Könige nicht verkaufen.
40:00Aber Sie halten mir wie versprochen den Rücken frei.
40:04Und als erstes organisieren Sie eine Willkommensfeier für Herrn Albers.
40:07Schließlich muss sein Sieg beim World Cocktail Contest der Gebühren gefeiert werden.
40:13Ihr Büro.
40:14Ist es soweit?
40:37Mach's gut.
40:38Und pass auf dich auf.
40:41Ja?
40:43Wären das nicht eher meine Worte.
40:45Also wenn was ist mit der Werkstatt, wenn du Hilfe brauchst...
40:48Ich komm klar.
40:49Genießt du deine Zeit in Andalusien?
40:51Ja.
40:52Was ist das?
40:53Ah, ein Wix.
40:54Ein Auftrag aus München.
40:57Modell Colette in allen gängigen Größen in zwei Wochen.
41:00Wie soll das gehen?
41:03Ich schaff das schon.
41:04Aber niemals allein.
41:08Was hast du vor?
41:09Na, dir helfen oder was sonst?
41:11Du bist gerade auf dem Weg nach Spanien.
41:13Ja, deshalb kann ich doch meine Großnichte nicht im Stich lassen.
41:17Onkel Hannes, ich schaff das schon.
41:20Komm, der Bulli ist gepackt.
41:22Uschi wartet.
41:22Du kannst deine Abreise nicht einfach verschieben.
41:24Ah, nur einen Tag so.
41:25So, und jetzt kümmer du dich um den Auftrag und ich erledige hier das Tagesgeschäft.
41:30Und jetzt wird nicht mehr diskutiert.
41:34Okay.
41:42Hi.
41:44Hi.
41:46Ist was?
41:50Sollte ich das nicht dich fragen?
41:55Lotte, du sagst mir, du triffst dich mit einer Freundin und dann sehe ich dich im Park
41:59und auch wenn dieser Typ lange Haare hat, geht der nicht als Mädchen durch.
42:03Du hast uns gesehen.
42:05Warum sagst du mir nicht, dass du einen Freund hast?
42:08Du bist 17.
42:09Du kannst doch nicht denken, dass ich was dagegen hätte.
42:11Darum geht's doch gar nicht.
42:13Worum dann?
42:15Hier dreht sich alles nur noch um die Schwangerschaft.
42:19Also hast du was dagegen.
42:21Wieso denn?
42:22Ist doch alles klar.
42:23Ja, du hast jetzt eine neue Familie und ich hab einen Freund.
42:28Ja, Lisa ist schwanger.
42:32Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich dich sehr, sehr lieb habe.
42:39Ich will einfach nur, dass wir ehrlich zueinander sind.
42:41Gut, dann bin ich jetzt mal ehrlich.
42:44Ich bin Lisa im Weg.
42:45Das stimmt doch überhaupt.
42:46Lass mich ausreden.
42:48Es ist auch in Ordnung so.
42:49Ich ziehe für den Rest der Ferien zu Brian.
42:51Sie melden sich dann bei mir?
42:59Ich hab alles, danke.
43:03Ah, hallo.
43:05War das vielleicht ein möglicher Interessent?
43:07Wird das gut?
43:09Das spät die Tür.
43:11Er wollte sich nur einen Überblick über das Mobilar verschaffen, das eingelagert werden soll.
43:15Wir finden's wirklich schade, aber wir verstehen natürlich, dass Sie hier nicht mehr leben wollen.
43:21Ich hab mich allerdings überzeugen lassen, das Hotel zu behalten.
43:25Ach, das freut uns sehr.
43:28Im Übrigen, ich habe gute Nachrichten für Sie.
43:30Ich hab mit Lindvart telefoniert.
43:33Ist er vielleicht daran interessiert, das gut zu kaufen?
43:34Ja, mehr denn je.
43:36Er hätte zwar ein anderes Projekt präferiert, aber das ist für ihn wirtschaftlich nicht interessant.
43:40Außerdem sind seine Interessen andere als ein Biohof.
43:46Ich habe mir einen Preis genannt, 1,7 Millionen.
43:49Und?
43:50Er wäre bereit zu zahlen.
43:52Ich habe mir Ihre Telefonnummer gegeben und ich hab allerdings zur Sicherheit auch noch eine Karte von ihm.
43:57Vertrauen Sie ihm nicht?
43:58Ich vertraue nur Unterschriften, aber Lindvarts Unterschrift ist in greifbarer Nähe.
44:04Aber das klingt doch großartig.
44:06Ja.
44:06Er wollte nur noch ein paar Details klären, weil er bei Umbauarbeiten durchführen möchte.
44:11Vielen Dank.
44:15Oh, meine, meine, meine.
44:16Wie ein Stein vom Herzen.
44:18Jetzt können wir ganz in Ruhe nach einem anderen Biohof suchen.
44:22Mhm.
44:28Wie ist es denn?
44:56It's because of the therapy?
45:03I wanted your mother Blumen on the grave.
45:08But I was only going to go to the hospital.
45:12I was going to go away.
45:15That's not bad.
45:17Yes, it is.
45:20I have to make peace with her,
45:23and I'll never forget you.
45:28Hey.
45:43Oh.
45:46I wanted to go to your daughter.
45:49Ariane is in Lager.
45:55Schön, Sie wieder hier zu sehen.
45:58Sie gehören auch nicht nach Andalusien.
46:01Hannes, bist du so weit?
46:05Was tust du denn da?
46:07Ich...
46:08Du machst jetzt keinen Rückzieher, oder?
46:09Darf ich jetzt auch mal was sagen, ja?
46:12Ariane braucht Hilfe.
46:14Und ich wollte dich bitten, unsere Abreise um ein paar Tage zu verschieben.
46:19Tut mir leid, das geht nicht.
46:21Ich muss mein Geschäft endlich wieder öffnen.
46:24Ein paar Tage nur.
46:26Hören Sie auf, sich was vorzumachen.
46:28Im Grunde genommen wollen Sie doch gar nicht weg.
46:35Hannes, du musst dich jetzt entscheiden.
46:38Kommst du mit, oder bleibst du hier?
46:41So schwer es dir auch fällt, du solltest die Trennung von Jule akzeptieren.
46:54Ich weiß.
46:56Die Frage ist nur...
46:58Was?
47:00Schafft Jule das auch?
47:02Ihr Freund Lindwart sitzt gerade beim Bauamt und lässt überaus bizarre Pläne prüfen.
47:09Er will genau hier eine monströse Skihalle errichten lassen.
47:15Für die Lindwarts dieser Welt zählt nur die Rendite.
47:18Diese Streitereien, die gehen in Andalusien weiter.
47:22Feuer trifft Wasser, ja.
47:25Das ist jeden Tag.
47:26Wollen wir uns das antun?
47:29Wollen wir uns das antun?
Comments