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Transkript
00:00Dr. Kaiser?
00:30Dr. Kaiser? Sind Sie da?
01:00Dr. Kaiser?
01:31Dr. Kaiser?
01:39Es reicht langsam.
01:42Die Merce kommt!
01:50idea
01:55Johns пробos
01:59Kaffee!
02:11Morgen.
02:12Na ja, das verstehe ich.
02:13Aber ich brauche ja gar nicht mehr Datenvolumen.
02:15Aber morgen.
02:17Morgen.
02:18Morgen.
02:19Du, Kaffee so alle.
02:20Ich glaube, du was damit holen?
02:21Ja.
02:29Hoch soll sie leben! Hoch soll sie leben! Drei Mal!
02:46Habt ihr das schön gemacht?
02:48Ich dachte, ihr habt es vergessen.
02:50Das hat mich alles alleine aufgeblasen.
02:52Wirklich?
02:53Ja, meine Lunge ist Danida.
02:56Du bist ein Held. Nimm doch bitte ein Stück Kuchen.
02:59Das bitte helfen.
03:00Okay.
03:01Erst wünschend ein Stück Kuchen, okay?
03:03Mhm.
03:04Okay.
03:05Achtung.
03:13Das könnte ja der Polizeipräsident sein. Ich geh besser ran.
03:18Ja? Zimmermann?
03:21Ja?
03:23Okay, wo?
03:24Alles klar. Wir kommen.
03:28Herzlichen Glückwunsch.
03:38Morgen.
03:39Guten Morgen.
03:40Morgen, Sabine.
03:41Morgen, Moritz.
03:42Ich war gerade auf dem Weg zu euch und wollte Ina gratulieren.
03:45Du, wir sind auch noch bis zum herzlichen Diesel gekommen.
03:48Dr. Kaser, ja?
03:49Todes Zeitpunkt gestern Abend zwischen 19 und 21 Uhr.
03:53Für ein Messer ist diese Einstichwunde zu schmal.
03:56Kein Schnitt, eher ein Stich.
03:58So wie von?
03:59Möglicherweise einem Brieföffner. Es gab hier zwei.
04:01Einen hier, einen am Empfang.
04:03Ohne sichtbare Blutspuren sind beide schon eingetütet und auf dem Weg ins Labor.
04:07Gibt es einen Kampf?
04:08Also keinen, der offensichtliche Spuren hinterlassen hätte.
04:12Na, bei uns hat das da.
04:14Ziemlich sicher wurde die Bauchschlagader getroffen.
04:16Schock, Kollaps, Herzstillstand innerhalb von einer Minute.
04:18Vielleicht zwei.
04:20Wie hat sie denn gefunden?
04:21Die Dame da...
04:25Reservierst du mir ein Stück Kuchen?
04:27So, bitte.
04:35Danke.
04:37Schüsse.
04:38Wie macht denn sowas?
04:41Es tut mir sehr leid.
04:43Kannten Sie Dr. Kaser schon lange?
04:46Ich arbeite seit fünf Jahren bei ihm.
04:48Als Reinigungskraft?
04:49Ja.
04:50Ich kann ruhig Putzfrau sagen.
04:52Ist ja ein anstelliger Beruf.
04:54Ja, absolut.
04:56Gerade in so einer Arztpraxis.
04:58Ist ja doppelt wichtig, dass alles sauber ist.
05:00Das stimmt.
05:01Leno, sagten Sie.
05:03Mit OW?
05:04Genau, Leno.
05:05Carola.
05:07Ich habe auch nichts angefasst.
05:09Ich habe sofort die Polizei alarmiert.
05:11Ich hätte auch überhaupt nicht gewusst, was ich hätte machen sollen.
05:14Da war ja...
05:16Das ganze Blut.
05:17Sie haben alles richtig gemacht.
05:20Und Sie kommen jeden Morgen her zum Putzen?
05:22Meistens abends.
05:24Nee, manchmal auch früh, bevor der Betrieb losgeht.
05:27Der Doktor war ein feiner Mann, wissen Sie?
05:30Er war immer freundlich.
05:32Obwohl, der hat das auch nicht leicht.
05:35Wieso?
05:36Seine Frau.
05:37Ja.
05:38Die hat ein Alkoholproblem und war wohl auch schon mal in Therapie.
05:42Also, sag Veronika.
05:43Das ist die Sprechstunde-Hilfe.
05:45Die müsste eigentlich längst hier sein.
05:47Ah.
05:49Entschuldigung.
05:51Das ist mein Sohn, der Frank.
05:52Ich hatte ihn gebeten, mich abzuholen.
05:54Ja, gut.
05:55Wir bräuchten aber noch Ihre Fingerabdrücke.
05:56Erst gleich?
05:57Das können wir auch in der Direktion machen.
05:59Kommen Sie einfach im Laufe des Tages vorbei.
06:01Okay.
06:02Ja.
06:08Tschüss.
06:10Tschüss.
06:12Äh, sag mal, kommen Fähre am Samstag auch ins Vivani?
06:15Nee.
06:17Keine Angst, das habe ich als Team-Essen geplant.
06:19Hab keine Angst.
06:20Kannst du gerne einladen.
06:21Ja?
06:22Mhm.
06:23Auch wenn sie wieder zu viel redet und zu viel fragt.
06:25Ich hab nichts zu verbergen.
06:27Na, dann ist ja gut.
06:30Wo wollten wir hin?
06:32Wir fahren zur Ehefrau des Opfers.
06:34Bis später.
06:38Pass ich auf den Kuchen auf.
06:41Äh, keine Rezepte, kein Labor, keine EKG-Rotte.
06:47Die Praxisplatte ist auf Weiteres geschlossen.
06:49Wieso?
06:51Kriminalpolizei.
06:56Okay, was ist passiert?
06:57Und Sie sind?
06:59Ironika Kral, Sprechstundenhilfe.
07:00Was ist denn passiert?
07:02Frau Kral, es tut mir leid.
07:03Ihr Chef wurde vor einer Stunde hier in der Praxis tot aufgefunden.
07:11Du.
07:26Ja?
07:28Moritz schreibt gerade, dass Elinda Kaiser wohl ein massives Alkoholproblem hat.
07:31Oh.
07:32Scheint keiner da zu sein.
07:33Der Wagen steht in der Aufwand.
07:34Vielleicht schläft sie noch.
07:35Tja.
07:36Tja.
07:37Tja.
07:38Tja.
07:39Tja.
07:40Tja.
07:41Tja.
07:42Tja.
07:43Tja.
07:44Tja.
07:45Tja.
07:46Tja.
07:47Tja.
07:49Tja.
07:52Tja.
07:53Hey, Sarah, drücken Sie noch einmal die Klingel, ja?
07:56Dann ruf ich die Polizei.
07:57Können Sie nicht lesen.
07:58Frau Kaiser, Kriminalpolizei.
08:01Wir würden gerne mit Ihnen sprechen.
08:03Der Enkeltrick.
08:05Ich hab nicht mal Kinder.
08:06Kinder. Frau Kaiser, es geht um Ihren Mann. Können wir bitte reinkommen?
08:15Ähm, wenn Martin was zugestoßen ist, dann möchte ich das nicht wissen, ja? Ich hab gestern Nacht offensichtlich ziemlich viel getrunken und
08:26du hast wahrscheinlich auch Medikamente genommen, aber ich kann mich an nichts erinnern. Ich weiß es nicht.
08:34Was für Medikamente nehmen Sie?
08:36Äh, hier, das Ganze hier. Na, mit Feen, Haltrexon und Acamprosat. Alles hier vom Arzt verschrieben hat. Es hilft bei
08:43Alkoholsucht trocken zu bleiben, natürlich. Theoretisch, in der Praxis sieht es natürlich meistens anders aus.
08:48Mein Mann ist tot, oder?
08:51Ja.
08:52Scheiße, scheiße, scheiße. Frau Kaiser.
08:57Bin ich.
08:57Nein, bitte nicht. Bitte nicht ins Krankenhaus. Sagen Sie mir, wenn Sie das tun, dann spreche ich doch vom Dach.
09:02Und auch nicht in die Psychiatrie, das hab ich alles schon durch. Ich beiß mir auf die Zunge und dann erstecke ich an meinem Blut.
09:09Dr. Balkowski, bitte rufen Sie ihn an. Sagen Sie ihm, Martin ist tot und dass ich ihn hier brauche.
09:18Dringend, bitte.
09:19Dringend, bitte.
09:21Ja, mein Mann.
09:22Frau Kaiser.
09:24Das war aber kein Selbstwort, oder? Er hat sich nicht meinetwegen...
09:26Nein.
09:27Dann war es ein Unfall.
09:29Ja, danke.
09:30Ihr Mann wurde gestern Abend in seiner Praxis gegründet.
09:32Er hat ihn heute Morgen aufgefunden. Es tut uns sehr leid.
09:46Dr. Balkowski ist in zehn Minuten hier.
10:01Wann haben Sie Ihren Mann denn zuletzt gesehen?
10:05Was?
10:06Wann haben Sie Ihren Mann zuletzt gesehen?
10:07Was?
10:08Wann Sie Ihren Mann zuletzt gesehen haben?
10:12Ähm...
10:13Das weiß ich nicht mehr.
10:16Ich glaube...
10:20gestern Morgen.
10:22Aber vielleicht war...
10:24Vielleicht war ich auch bei ihm. Ich kann mich an nichts mehr erinnern.
10:29Wann haben Sie gesagt, dass es passiert ist?
10:33Gestern Abend zwischen 19 und 21 Uhr.
10:37Hätten Sie denn einen Grund gehabt, so spät noch in seine Praxis zu fahren?
10:44Um ihn um Verzeihung zu bitten.
10:47Um ihm zum tausendsten Mal zu sagen, dass ich es diesmal schaffen werde.
10:53Und dass es das letzte Mal war.
10:57Und dass ich ihn liebe.
11:00Und das hat er keine Zeit gehabt, bis Ihr Mann wieder zu Hause ist?
11:04Wir haben...
11:07Vereinbart, dass...
11:10Dass er woanders schläft, wenn es mal wieder so weit ist.
11:12Und er würde es nicht mehr ertragen, mich so zu sehen.
11:15Und ich hatte Angst, dass ich ihn im Soft beschimpfe und Flaschen nach ihm hilfe.
11:20Wenn es mal wieder so weit ist.
11:23Ich bin eine Quartalssäuferin.
11:26Das nennt man ja wohl so.
11:28Wochenlang trocken und dann trinke ich, als gäbe es keinen Morgen oder...
11:32...als gäbe es keine Alp mehr.
11:36Und gestern...
11:38...war es wieder so weit.
11:41Ihr Mann hatte also vor, in der Praxis zu übernachten?
11:44Das glaube ich eher nicht.
11:47Das glaube ich eher nicht.
12:01Bitte sehr.
12:02Danke.
12:04Frau Krahl, wie lange arbeiten Sie denn schon für Dr. Kaiser?
12:07Drei Jahre.
12:09Und gestern...
12:13...handen Sie auch Dienste?
12:14Ja, ich bin gegen 18 Uhr aus der Praxis.
12:17Aber...
12:18...Dr. Kaiser ist noch geblieben, um Patientenberichte zu diktieren.
12:21Und Sie sind aber nicht länger geblieben und sind deshalb heute Morgen später zur Arbeit gekommen?
12:25Er hat heute Morgen einen Termin beim Frauenarzt.
12:27Und als Sie nannten Dr. Kaiser gestern irgendwas aufgefallen, war er...
12:32...irgendwie anders als sonst nervös, angespannt?
12:39Ähm...
12:40Nee, eigentlich war er.
12:45Entschuldigung.
12:57Und Sie deswegen beim Gynäkologen.
13:05Herzlichen Glückwunsch.
13:14Habt ihr schon eine Ahnung, wer Martin umgebracht hat?
13:19Leider nicht.
13:20Und Sie.
13:21Frau Krahl können wir nicht jemanden anrufen.
13:26Jemand, der Sie abholen kann.
13:28Freunde von mir hier.
13:33Ich wette, er hat's ihr gesagt.
13:36Er hat's ihr gesagt und sie hat ihn...
13:42Er? Sie meinen Dr. Kaiser?
13:44Ja.
13:47Herr Krahl soll das heißen, Dr. Kaiser ist der Vater des Kindes.
13:55Und Sie glauben, er hat seiner Frau davon erzählt.
13:58Und sie könnte mit seinem Tod zu tun haben.
14:02Ja.
14:08Herr Dr. Walkowski?
14:09Ja.
14:10Herr Maybach, wir hatten telefoniert.
14:11Ja, guten Tag.
14:13Entschuldigung.
14:18Wie geht es, Elena?
14:20Sie zieht sich gerade um.
14:21Meine Kollegin ist bei ihr.
14:22Wir müssen ihre Kleidung zur forensischen Untersuchung mitnehmen.
14:25Sie glauben, Elena hat etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun?
14:28Frau Kaiser glaubt es, oder?
14:30Sie kann es zumindest nicht ausschließen.
14:31Blackout?
14:33Und wir müssen sie auch zur erkennungsdienstlichen Behandlung mit auf die Direktion nehmen.
14:36Blutprobe zur Feststellung der Blutalkoholkonzentration.
14:39Fingerabdrücke, Speichelprobe und so weiter.
14:40Aber Blut und Speichel kann ich Elena auch hier und jetzt abnehmen.
14:45Ich meine, ich bin Arzt und Sie wären ja dabei.
14:48Bevor ich nicht weiß, wie es Elena geht, kann ich als ihr Therapeut nicht zulassen, dass sie vernommen wird.
14:53Vor allem, wenn der Verdacht besteht, dass sie noch immer unter Alkoholeinfluss steht.
14:58Elena.
14:59Es tut mir so leid.
15:14Oh Mann.
15:16Dieser Walkovski hat exakt das gleiche Auftreten wie der Therapeut meiner Mutter.
15:20Der macht doch nur seine Arbeit.
15:21Ja.
15:22Und bewahrt sie davor, sie noch mehr selbst zu belasten.
15:23Bist du sicher, dass du das Ganze nicht ein bisschen zu persönlich dämmst?
15:27Ich kann meine Mutter und diese Frau ganz gut trennen.
15:30Aber danke.
15:32Irgendwie werde ich aus der nicht so richtig schlau.
15:34Weil sie so oft mit ihrer Alkoholsoft umgeht?
15:36Drei Jahre Therapie.
15:37Da ist über den Punkt des Leugnens schon hinweg.
15:42Naja.
15:43Oder sie baut einfach nur vor.
15:46Vielleicht hat sie ihren Mann nüchtern getötet und sich erst dann so richtig weggeballert.
15:50Strafunfähig, wegen zu viel Alkohol im Blut.
15:52Klar.
15:53Das kann doch kein Labor nachweisen.
15:55Stimmt natürlich.
15:57Die Todesursache war, wie schon vermutet, die Folgen der Stichverletzung.
16:01Die Tatwaffe hat im Abdomen zunächst den Dickdarm, dann den Magen und schließlich die Aorta verletzt.
16:06Laut KTO war keiner der beiden Brieföffner aus der Praxis die Tatwaffe.
16:10Ja, dem würde ich nach der Obduktion zustimmen.
16:13Die Einstichwunde ist zu rund, eher eine Eisenstange.
16:16Zugespitzt, maximal ein Zentimeter Durchmesser.
16:19Und kannst du schon was zum Täter sagen?
16:20Dem Einstichkanal nach zu urteilen, 1,65 bis 1,80 m groß, je nach Höhe der Absätze.
16:26Bevorzugt möglicherweise Lippenstift des Farbtons Koralle.
16:30Koralle?
16:32Das ist so eine Farbe zwischen Orange und Rose.
16:35Ich weiß, was Koralle ist.
16:37Jedenfalls habe ich Lippenstift-Reste an seinem Hals gefunden.
16:39Der Täter ist also eine Täterin, die ihn vorher geküsst hat.
16:43Möglicherweise.
16:45Vielleicht war sie die letzte Person, die er lebend gesehen hat.
16:47Und reichen die Spuren für den DNA abgleich?
16:50Ja, läuft schon.
16:51Ich ahne schon das Ergebnis.
16:53Die Arzthelferin, Veronika Krall, die hat Lippenstift getragen mit der Farbe Koralle.
16:58Moritz?
17:00Äh, Moritz?
17:02Hm?
17:03Wo bleibt mein Kuchen?
17:05Deinen Kuchen, den bringe ich dir gleich vorbei.
17:09Danke.
17:11Jo, tschüss.
17:12Hm.
17:15Das ist ja noch eins.
17:22Sag mal, ähm, hat Paul sich eigentlich mal gemeldet?
17:26Nee, noch nicht.
17:27Ich hoffe, er hat seine arme alte Mutter nicht einfach vergessen.
17:30Ist echt schade, dass er nicht dabei sein kann.
17:32Ja, ich vermisse ihn schon sehr.
17:34Verstehe ich.
17:36Ah, Vera.
17:38Da bist du ja.
17:39Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
17:40Danke.
17:42Hallo, Jan.
17:43Hi.
17:44Ich, ähm, ich geh schon mal vor, ja?
17:45Bis gleich.
17:47Ich wollte dir nur schnell das überreichen.
17:49Mhm, danke.
17:50Ich hätte es dir auch beim Essen geben können, aber ich dachte, vielleicht ist es gut, wenn
17:52die anderen nicht sehen, was für einen schrecklichen Klamottengeschmack du damals hattest.
17:56Aber du kommst am Samstag, oder?
17:58Dann lernt doch mal die anderen Kollegen kennen.
17:59Klar.
18:00Freue mich schon.
18:01Wo hast du das denn her?
18:06Das war kurz vor der Flugblattaktion.
18:09Ja, ich weiß.
18:11Aber ich, ich dachte, alle Fotoapparate wurden damals konfisziert.
18:15Das Foto hat Leandra gemacht.
18:16Die war bei der Festnahme nicht dabei.
18:18Ach ja, Leandra.
18:20War das nicht die Tochter von Pastor Menchik?
18:23Du hast ein gutes Gedächtnis.
18:25Es war nicht ganz leicht, sie zu finden.
18:27Menchik heißt sie natürlich nicht mehr, aber...
18:29Das ist Geburtstag.
18:31Da muss man sich ein bisschen anstrengen.
18:33Mhm.
18:34So.
18:35Ich muss jetzt auch wieder los.
18:37Tschüss.
18:38Tschüss.
18:39Danke nochmal.
18:47Also, wir haben einen Mann zwischen zwei Frauen.
18:49Die eine Dame ist seine Ehefrau, Alkoholikerin, und die zweite ist schwanger und seine Geliebte.
18:56Und die Ehefrau befürchtet, dass sie den Mord im Vollrausch begangen haben könnte.
19:00Während die Geliebte möglicherweise die letzte Person war, die Martin Kaiserleben gesehen hat.
19:04Ein Privileg, das üblicherweise dem Täter respektive der Täterin vorbehalten bleibt.
19:08Und warum hätte Veronika Krall den Vater ihres ungeborenen Kindes umbringen sollen?
19:13Vielleicht wollte er nichts von dem Kind wissen.
19:15Hat die Affäre längst beendet.
19:17Vielleicht wollte er auch einfach seine Frau verlassen.
19:19Was dann wiederum eher ein Motiv für Lena Kaiser wäre.
19:22Wir sollten nochmal mit diesem Arzt sprechen, diesem...
19:24...Walkowski.
19:25Oh, das ist Paul, entschuldigt mich.
19:29Noch ein Stück Kuh?
19:34Na mein Schatz?
19:35Hallo Mama, Happy Birthday!
19:37Danke.
19:38Bist du im Büro, oder was?
19:39Ja klar, wo denn sonst?
19:41Aber guck mal.
19:43Boah, dann nicht schlecht.
19:44Schön, oder?
19:45Wünschst du dir sonst noch irgendwas?
19:47Ja, eine Geburtstagumarmung wäre schön.
19:49Ich vermisse dich so, mein Schatz.
19:51Dich auch, Mama.
19:52Ich habe trotzdem noch eine kleine Überraschung für dich.
19:54Guck mal zum Seiteneingang raus.
19:57Echt, Jens?
19:58Na los, musst schon gucken gehen.
19:59Okay, warte.
20:11Surprise!
20:15Danke, mein Schatz.
20:17Wie kommst du denn hierher?
20:18Eigentlich bin ich Jans geschenkt.
20:20Der hat mir den Flug gebucht und mir Prügel angedroht, wenn ich mich verplabber.
20:23Oh, mein Schatz, ich freue mich so.
20:28Sag mal, bist du nicht total kaputt vom Flug?
20:30Willst du erst mal reinkommen?
20:31Ich glaube, es gibt noch Kuchen.
20:32Alles gut, alles gut.
20:33Lass uns so machen.
20:34Ich hole dich nachher wieder hier ab.
20:35Und dann ist egal.
20:36Das bleibt eine Überraschung.
20:37Aber nur wir beide, so wie früher.
20:39Okay.
20:40Ja?
20:41Okay, dann.
20:42Aber ich hole dich dann gleich hier ab.
20:43Alles klar.
20:44Ja?
20:45Aber den Rucksack hier lassen?
20:46Ja, das wäre, glaube ich, schön.
20:47Warte, so ein bisschen schwer.
20:48Geht das?
20:49Ja, klar.
20:50Okay.
20:51Dann bist gleich, Mama.
20:52Okay.
20:53Gut, mein Schatz.
20:54Ich dich auch.
20:55Tschüssi.
20:56Tschüss, mein Schatz.
20:57Du hast also gedroht, ihn zu verprügeln, ja?
21:09Nee, ich habe mir natürlich Unterstützung geholt.
21:11Kim, Moritz, weiß ich.
21:13Das beste Geburtstagsgeschenk ever.
21:16Bitte schön.
21:17Ich habe dich voll gekrügelt.
21:19Hi, hier kam gerade die Nachricht rein.
21:23Auf einer Baustelle in der Nähe der Praxis wurde ein Regenschirm mit blutiger Sprache
21:26Spitze gefunden.
21:27Könnte die Tatwaffe sein.
21:29Ein Regenschirm?
21:30Ja, in der Tatnacht hat es geregnet.
21:32Kim holt ihn und bringt ihn in die KTU.
21:35Ach, Moritz, sprichst du bitte nochmal mit Dr. Walkowski?
21:38Das ist der Arzt von Elena Kaiser.
21:39Vielleicht kann die sich inzwischen an irgendwas erinnern.
21:41Okay.
21:42Sag mal, ist zufällig noch Kuchen da?
21:45Dann musst du Kim fragen.
21:52Sag mal, ähm ...
21:54Hm?
21:55Vorhin, kurz bevor Paul angerufen hat.
21:59War da irgendwas?
22:01Ach, nur wegen ... wegen des Fotos, das Vera mir geschenkt hat.
22:05Ja, ich weiß.
22:07Hat es dir nicht gefallen?
22:10Woher weißt du denn davon?
22:13Na, als ich geholfen habe, den Schrank abzubauen, da hat sie es mir gezeigt.
22:17Hat sie irgendwas dazu gesagt?
22:20Nee.
22:21Wieso?
22:25Entschuldige.
22:27Ja.
22:28Okay.
22:29Ja.
22:30Ja.
22:35Vielen Dank, dass Sie dran gedacht haben.
22:37Ich habe Frau Kaiser ein Beruhigungsmittel verabreicht.
22:41Ja, sie ist soweit stabil.
22:43Schiff dir einen Rausch aus.
22:44Nachher fahre ich wieder hin und sehe nachher.
22:47Was ist denn die Ursache Ihrer Alkoholsucht?
22:49Eigentlich wäre ich nicht befugt mit Ihnen darüber zu reden, aber Elena hat mich explizit darum gebeten, Ihnen gegenüber offen zu sein.
22:57Ihre ersten Worte, als sie zu mir kamen, waren, ich komme aus einer Trinkerfamilie, meine Mutter wurde nicht einmal 50 und ich will auf keinen Fall meinen Mann verlieren und so enden wie Sie.
23:10Für die erste Alkoholvergiftung hatte sie mit 15.
23:13Liebeskummer.
23:14Emotionale Überforderung, Griff zum Alkohol als Allheilmittel, viel Liebeskummer, viel Alkohol.
23:21Teufelskreis.
23:22Es ist Ihre destruktive Wahrnehmung. Für Sie ist ein Tag ohne Alkohol kein Gewinn, sondern lediglich ein Tag näher am nächsten Totalabsturz mit all seinen Konsequenzen.
23:34Trauen Sie, Frau Kaiser, zu, dass Sie Ihren Mann im Vollrausch umgebracht hat?
23:40Martin war die Liebe Ihres Lebens. Für ihn wollte sie es schaffen, trocken zu werden. Gleichzeitig hat sie ihn dafür...
23:48Gehasst?
23:49Ich habe viele Abstürze erlebt bei Elena. Je höher der Pegel, desto derber und aggressiver wurde Ihre Wortwahl auch Martin gegenüber, aber ich hasse ihn.
23:59Es ist niemals über Ihre Lippen gekommen.
24:02Haben Sie sich beim Rasieren geschnitten?
24:05Strommarken von einem Elektroschocker. Ein Überfall vor ein paar Wochen im Parkhaus. Bevor ich überhaupt realisiert habe, was vor sich geht, war der Kerl schon mit meinem Portemonnaie verschwunden.
24:15Was sagt Ihnen der Name Veronika Kral?
24:18Für Martin der vereinbarte Zufluchtsort. Wenn Elena, wie sie es nennt, Besuch hat. Von ihrem dunklen Begleiter.
24:27Vereinbart.
24:28Martin hat sieben Jahre lang alles ertragen. Jeden Absturz, jede Sauftour, jeden Jimmy und Johnny, an den sich Elena am nächsten Morgen nicht mehr erinnern konnte.
24:39Wegen des schlechten Gewissens hat Frau Kaiser akzeptiert, dass ihr Mann eine Affäre mit der Arzthelferin anfängt.
24:45Tja.
24:47Kannte Frau Kral ihre Rolle in dem Dreieck?
24:49Sie meinen, ihre Rolle als Quartalsgeliebte? Ja, gehe ich voll aus. Aber ich glaube, sie hat gehofft, am Ende den Kampf um Martin zu gewinnen. Spätestens jetzt, wo sie ein Kind von ihm erwartet.
25:00Woher wissen Sie von der Schwangerschaft? Von Elena, wie Sie sich denken können. Und die weiß es von ihrem Mann oder von Frau Kral?
25:09Von Martin. Er war damit völlig überfordert. Er wollte von ihr wissen, was er tun soll. Und? Was hat sie ihm geraten?
25:16Elena hätte einer Scheidung niemals zugestimmt. Sie hat Martin gelebt.
25:46Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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27:16Oh, Entschuldigung.
27:17Gesundheit.
27:19Ich habe den Schirm untersucht. Das Blut ist echt. Es stammt von Martin Kaiser. Und ansonsten sind auch jede Menge Fingerabdrücke hier auf dem Schirm. Der Abgleich läuft gerade.
27:28Dieser Schirm hier ist kein handelsübliches Modell. Denn dieses Modell hier, das habe ich recherchiert, ist besonders gut für die Selbstverteidigung geeignet. Der Griff ist gehärtet und hat eine enorme Schlagwirkung.
27:38Und schauen Sie mal hier. Stab und Streben sind aufs Carbon. Aber bei allen anderen Modellen ist die Spitze hier vorne abgerundet, um potenzielle Angreifer auf Distanz zu halten. Also kein Bajonett. Das heißt also, diese Spitze hier ist eine Sonderanfertigung.
27:56Ah, Entschuldigung.
27:57Gesundheit Rettich. Gehen Sie bitte nach Hause.
27:59Mach ich.
28:00Gute Besserung.
28:02Okay. Das heißt also, der Schirm war die Tatwaffe. Wo genau ist denn die Baustelle, wo der Schirm gefunden wurde?
28:09Hier. Und die Arztpraxis ist hier. Nur ein Stück die Straße runter.
28:13Okay. Es könnte also sein, dass Frau Kaiser ihren Mann im Streit und im Rausch getötet hat. Sie realisiert auf der Straße, also die Tatwaffe bei sich hat, wirft den Schirm über den Zaun an der Baustelle und verschwindet.
28:25Das ist eine Möglichkeit. Die zweite wäre Veronika Krall. Die hat übrigens kein Auto. Das heißt, sie könnte mit der S-Bahn gefahren sein.
28:33Und die nächste Haltestelle ist hier, an der Kreuzung. Hat auch eine Überwachungskamera. Moritz checkt gerade, ob sie da irgendwo drauf zu sehen ist.
28:39Mhm.
28:40Ja, und Moritz hat hier fast was ziemlich wichtiges übersehen. Ich war so auf Veronika Krall fixiert, da ist er mir fast durch die Lappen gegangen.
28:48Das soll das sein?
28:50Das ist Frank Leno. Der Sohn von Carola Leno. Die Putzkraft, die Dr. Kaiser heute Morgen tot aufgefunden hat.
28:55Ja, das kann ja Zufall sein. Das ist doch kein Beweis, dass der vor in der Praxis war.
28:59Nee, aber der hat ein ziemlich beeindruckendes Vorstrafenregister her.
29:04Der hat ja ordentlich was auf dem Kerbholz.
29:07Okay, haben wir die aktuelle Adresse von ihm?
29:09Nowak?
29:10Nee.
29:12Äh, ja, schicken Sie sie in den Vernehmungsraum, ja? Danke.
29:16Das kann ich die Mutti gleich mal selber fragen. Einmal die Hand da rauf, bitte. So.
29:25Ich hab gehört, Sie wurden heute abgeholt. Mensch, Sie haben einen netten Sohn. Kann man ihn kennenlernen?
29:30Können Sie gerne machen, ja. Er wohnt noch zu Hause und liegt mir auf der Tasche. Kann er sich aber nützlich machen, oder?
29:37Hat er keinen Job?
29:39Immer mal wieder als Aushilfe. Der hat halt immer die Schule geschwänzt und lieber Party, Party, Party.
29:44Ja, danke.
29:48Müssen Sie das dann alleine stemmen? Was denn mit seinem Vater?
29:52Der hat sich aus dem Staub gemacht, aber Frank gerade vier.
29:55Ist nicht immer so leicht alleine.
29:58Wissen Sie, wenn Frank ein bisschen mehr wäre wie der Micha, das der, der Sohn von meiner Schwester, der, der ist Tischler.
30:04Richtig mit Ausbildung und allem Pipapo. Der ist fleißig, der beklaut seine Mutter auch nicht.
30:11Ihr Sohn beklaut sie?
30:14Das macht man nicht.
30:15Besser mich als andere Leute, oder?
30:18Und holt er sie dann auch gleich wieder ab?
30:20Nee, nee, der ist zu Hause, der macht sich grad fertig. Der hat später noch einen Termin.
30:23Jawoll, Tipp zum Parkplatz.
30:24Nummer sechs.
30:25Sechs.
30:26Wohnung 142.
30:27Das muss da sein.
30:28Das ist er doch.
30:29Das ist er doch.
30:30Herr Leno?
30:31Äh, ja?
30:32Einen Moment.
30:33Hey!
30:34Hey!
30:35Hey!
30:36Hey!
30:37Hey!
30:38Hey!
30:39Hey!
30:40Hey!
30:41Hey!
30:42Hey!
30:43Hey!
30:44Ganz ruhig!
30:45Ganz ruhig!
30:46Ganz ruhig!
30:47Ganz ruhig, mein Freund!
30:48Hätte 20 und schon noch nicht vor strafen.
30:49Hauptmann fehlt noch.
30:50Bisher!
30:51Ja!
30:52Weil ich früher mal Scheiße gebaut hab.
30:53Ja!
30:54Das ist er doch.
30:55Herr Leno?
30:56Äh, ja?
30:57Einen Moment.
30:58Herr Leno?
30:59Hey!
31:00Hey!
31:01Stehen da!
31:02Polizei!
31:03Das ist doch nicht, ey!
31:04Hey!
31:05Hey!
31:06Ganz ruhig!
31:07Ganz ruhig, mein Freund!
31:09Hätte 20 und schon noch nicht vor strafen.
31:10Hauptmann fehlt noch.
31:11Bisher!
31:12Weil ich früher mal Scheiße gebaut hab.
31:13Bin ich noch lange kein Murderer, okay?
31:14Und warum sitzt du am Deckelrand vor uns?
31:15Ich dachte, ihr seid von jemandem geschickt worden, dem ich Geld schulde.
31:16Die Türöffner benutzen, ne?
31:17Ach komm, Mann!
31:18Du konntest ja nicht wissen, dass ihr von der Polizei seid.
31:19Ich hab doch doch doch nicht gesagt, das ist Polizei stehen bleiben.
31:20Ja, super.
31:21Das kann ja jeder behaupten.
31:22Am Ende liege ich mit einer gefickten Kniescheibe im Dreck.
31:24Wem schulden sie denn so viel Geld, dass er ihnen Schläger-Truppe auf den Hals schicken
31:41würde?
31:42Wir können es auch kurz machen.
31:43Sie haben gestern Abend mit dem Praxisschlüssel ihrer Mutter bei Dr. Kaiser eingebrochen und
31:48glauben, dass niemand mehr dort sei, um Medikamente zu klauen, zu verkaufen und ihre Schulden zu
31:53finden.
31:54Das ist nicht wahr.
31:55Aber dummerweise war Dr. Kaiser noch in der Praxis und hat sie ja zu sofort wiedererkannt.
31:58Hatten sie den Schirm eigentlich dabei, oder?
32:00War der im Schirmstelle in der Garderobe?
32:01Hat er mich verarschen?
32:02Ne.
32:03War vorläufig fest, ne?
32:04Oh, Mann, ich hab ein fucking Alibi.
32:07Hier, Türöffner benutzen.
32:08Ein Alibi?
32:09Da bin ich mal gespannt.
32:11Ich hatte ein Bewerbungsgespräch bei einer Security für meine Tür.
32:15Ja, ich weiß schon, Türöffner besitzen.
32:18Die machen Objektschutz und so ein Kram.
32:20Die haben mich übrigens genommen.
32:22Warte doch mal.
32:23Ihr könnt hier anrufen und das überprüfen.
32:25Ja?
32:26Heute ist übrigens mein erster Probetag.
32:29Aha.
32:30Und wenn ich da zu spät komme, dann kann ich den Job vergessen.
32:33Wo waren Sie gestern danach?
32:35Ich bin mit der S-Bahn zu einem Kumpel gefahren.
32:38Der hat eine Shisha-Bar.
32:40Wie viel Schulden Sie den Knochenbrechern denn?
32:42Ne Menge.
32:43Ne Menge.
32:44Aber wenn ich denen zeigen kann, ich hab einen Job.
32:46Mann, ihr kriegt die Code, dann krieg ich das auch geregelt.
32:48Dann müssen Sie heute da sein.
32:5020 Minuten beginnt die Schicht.
32:52Okay.
32:53Der Chef von Secure City hat bestätigt, dass er gestern da war.
32:55Und dass er heute seinen ersten Probetag hat.
32:57Ja?
32:58Ja.
32:59Ja, los.
33:00Schläge einen an.
33:01Fahren wir dich.
33:02Ohrscheiß jetzt?
33:03Ja.
33:04Geil, Mann.
33:05Hey.
33:06Achso.
33:07Eins noch.
33:08Wenn rauskommt, dass du uns Scheiße erzählt hast, dann sind die Knochenbrechern ein teilses
33:12Problem.
33:13Ja?
33:14Wart mal.
33:15Noch eins.
33:16Hör auf, deine Umsätze beklauen, okay?
33:18Echt, Mann?
33:19Das macht man nicht.
33:20Jan.
33:21Ja?
33:22Das ist dein Auto.
33:23Weiß ich.
33:24Ja.
33:25Vielen Dank für Ihren Anruf.
33:26Ja.
33:27Wiederhören.
33:28Und?
33:29Was ist mit Frank Lenung?
33:30Der war's nicht.
33:31Stättenalibi.
33:32Leute, kommt ihr mal?
33:33Der KTU-Bericht ist da.
33:34Und?
33:35Also die Fingerabdrücke auf den Röhrchen, die sind da.
33:37Die Fingerabdrücke auf den Röhrchen, die sind da.
33:39Ja.
33:40Das ist dein Auto.
33:41Das ist dein Auto.
33:42Das ist dein Auto.
33:43Ja.
33:44Das ist dein Auto.
33:45Weiß ich.
33:46Ja.
33:47Vielen Dank für Ihren Anruf.
33:48Ja.
33:49Ja.
33:50Vielen Dank für Ihren Anruf.
33:51Ja.
33:52Wiederhören.
33:53Und?
33:54Was ist mit Frank Lenung?
33:55Der war's nicht.
33:56Also die Fingerabdrücke auf den Röhrchen der Blut- und Speichelproben von Elena Kaiser
34:00matchen mit den Fingerabdrücken auf dem Regenschirm.
34:03Aber es sind nicht die Fingerabdrücke von Elena Kaiser.
34:07Die hatte die Röhrchen auch gar nicht in der Hand.
34:11Sondern?
34:12Dr. Wilkowski.
34:18Wo bist du ja schon wieder?
34:20Ich hab jetzt alles besorgt, was irgendwie ungesund ist und lecker.
34:24Wollen wir nach Hause gehen?
34:26Nee.
34:27Das geht leider nicht.
34:28Wir müssen dringend nochmal los.
34:29Willst du hier warten oder willst du schon nach Hause?
34:30Alles gut.
34:31Dann treffe ich mich noch mit ein paar Kumpels.
34:32Aber dann hole ich dich nachher hier ab und dann fahren wir zusammen nach Hause.
34:35Ja?
34:36Okay.
34:37Tschüss.
34:38Macht's gut.
34:39Bis später.
34:40Ich weiß, wie schwer es für Sie ist, Elena.
34:50Aber ich bin fest davon überzeugt, bei mir, in der Klinik, können Sie es schaffen.
34:56Ach so.
34:57Was macht das noch für einen Sinn ohne Martin?
35:00So bitter es ist, Elena.
35:03Aber jetzt, ohne Ihren Mann, kann es Ihnen gelingen, trocken zu werden.
35:09Was soll das heißen ohne meinen Mann?
35:12Ihre Angst zu versagen und Martin immer wieder aufs Neue zu enttäuschen.
35:17Der Druck war einfach zu groß.
35:19Viel Druck, viel...
35:22Sie werden sehen.
35:25Heute ist der Beginn eines neuen Lebens für Sie.
35:31Es wird nicht leicht werden.
35:32Ja.
35:33Sie werden auch Rückschläge ertragen müssen, aber...
35:36Sie kommt mir das davor, als würden Sie sich freuen, dass Martin tot ist.
35:38Was?
35:39Ja.
35:40Nein.
35:41Wieso sollte ich?
35:43Doch.
35:44Sie glauben, er war all die Jahre der Grund, weshalb Ihre Therapie keinen Erfolg hatte.
35:48Und es ist noch lange kein Grund, dass ich mich über seinen Tod freue.
35:51Das war ihr nur eine Frage der Zeit.
35:55Was?
35:56Dass er stirbt?
35:57Dass er sie verlässt.
35:59Nein, weiß.
36:00Martin hätte mich niemals verlassen.
36:02Niemals in mir.
36:03Er hat ein Kind erwartet von einer anderen Frau, in der...
36:06Hören Sie auf, ich will das nicht.
36:07Hören Sie auf.
36:08Gehen Sie auf.
36:09Verstehen Sie.
36:10Ich will das mal hören, Mann.
36:11Nein, das stimmt einfach nicht.
36:12Sie einmal.
36:13Gehen Sie doch.
36:14Gehen Sie doch.
36:15Sie müssen es einmal einsehen.
36:17Gehen Sie doch.
36:18Gehen Sie doch.
36:19Wir haben die Tatwaffe gefunden.
36:20Herr Dr. Walkovski.
36:21Mit Ihren Fingerabdrücken.
36:22Mit dem Blut von Martin Kaiser.
36:24Finger abdrücken und dem Blut von Martin Kaiser.
36:30Kommen Sie rein, Dr. Rolkowski.
36:32Gerne.
36:34Nehmen Sie Platz.
36:36Dankeschön.
36:39Was kann ich für Sie tun, Dr. Rolkowski?
36:41Für mich gar nichts.
36:43Aber für Ihre Frau.
36:45Solange es Elena hilft, alles, was in meiner Macht steht.
36:48Gut.
36:49Dann lassen Sie sich scheiden.
36:52Ja.
36:53Werden Sie glücklich.
36:54Mit Frau Krall und dem Baby und meiden Sie jeglichen Kontakt zu Elena.
37:01Woher?
37:02Hat Elena Ihnen davon erzählt?
37:04Ich bin Ihr Therapeut und die meiste Zeit auch Ihr Seelsorger.
37:06Dann glauben Sie, Sie haben das Recht, sich in mein Privatleben einzumischen.
37:09Elena wird sich in spätestens einem halben Jahr zu Tode gesoffen haben,
37:12wenn Sie nicht aus Ihrem Leben verschwinden.
37:14Ich glaube, es ist besser, wenn wir das Gespräch oder wie immer Sie das nennen,
37:17auf der Stelle beenden.
37:18Lassen Sie die Finger von meiner Frau.
37:19Ich bin Ihr Arzt und für Ihr Wohlergehen verantwortlich.
37:22Und ich bin Ihr Mann.
37:23Nein.
37:23Nein, nein.
37:24Sie sind Ihr Mörder.
37:25Ein Mord auf Raten.
37:26Warum tun Sie ihr das an?
37:27Raus hier!
37:28Ich könnte Elena retten, wenn Sie endlich den Mut hätten, sich zu trennen.
37:31Bei drei haben Sie meine Praxis verlassen, oder?
37:33Ich prügele Sie raus.
37:34Eins.
37:34Sie lieben Sie nicht.
37:35Zwei.
37:36Elenas Leben ist zu kostbar und weiter diesen armen, duldsamen Ehemann zum Spiel.
37:41Nein.
37:41Elena muss von Ihnen loskommen.
37:43Sie muss endlich leben.
37:44Sie lieben Sie nicht.
37:58Sonst würden Sie mich verstehen.
38:02Martin wollte mich angreifen.
38:07Ich habe mich doch nur verteidigt.
38:09Ich habe das doch nicht gewollt.
38:11Das war Notwehr.
38:12Für Sie.
38:14Sie haben ganz gezielt zugestochen.
38:16Mit voller Kraft.
38:16Das ist nicht wahr.
38:17Und Sie können das auch nicht beweisen.
38:19Aber Sie haben sich weder um Martin Kaiser gekümmert, noch einen Rettungswagen gerufen.
38:22Und das können wir beweisen.
38:23Sie haben ihn sterben lassen.
38:25Vorsätzlich.
38:29Er hat mich nicht verstanden.
38:34Er sollte mir einfach zuhören.
38:40Er hat dich nicht geliebt.
38:44Schaffen Sie ihn hier weg.
38:53Er hat mich nicht geliebt.
39:23Er hat dich nicht geliebt.
39:25I love you.
39:28In a place where there's no space and time.
39:34I love you.
39:39Er hat mich nicht geliebt.
39:47Pawein.
39:53Pawein.
40:23Tut mir leid, ging nicht schneller
40:35Ist schon okay
40:37Es ist nur, Paul ist gerade zu Besuch und er wartet auf mich
40:42Paul ist da, wie schön
40:43Wir hätten uns doch auch morgen treffen können
40:46Nein, ich möchte es jetzt klären, sonst kriege ich das den ganzen Abend nicht aus dem Kopf
40:51Okay
40:51Es geht um das Foto, was du mir geschenkt hast
40:57Krass, oder? Wir stehen praktisch mittendrin
40:59Ja
41:01Ich werde das Gefühl nicht los, dass du mir irgendwas damit sagen willst
41:09Wie wär's mit Happy Birthday?
41:14Vera, wir haben uns zwar 35 Jahre nicht gesehen, aber ich merke, wenn du nicht die Wahrheit sagst
41:20Die Wahrheit
41:24Ich hab dir doch gesagt, du kannst mich alles fragen
41:27Okay
41:30Machen wir's kurz, Paul zuliebe
41:32Du warst damals die Einzige, die schon nach einem Tag wieder freigekommen ist
41:38Während wir anderen zum Teil wochenlang eingesperrt waren
41:42Das wusste ich nicht
41:45Warum?
41:46Warum?
41:47Warum?
41:48Das weiß ich nicht
41:50Was willst du denn da andeuten?
41:52Dass ich mich da auf irgendeinen Deal eingelassen hab mit der Stasi oder was?
41:57Ich weiß es nicht
41:58Ich frage mich das
42:00Natürlich nicht!
42:00Keine Ahnung, wir haben uns danach nicht mehr gesehen
42:03Ja, weil
42:04Man hat mir ein absolutes Kontaktverbot auferlegt
42:09Daran hab ich mich natürlich gehalten, weil ich Schiss hatte, dass da sonst noch irgendwas nachkommt
42:13Und ich dachte, das war bei dir und den anderen genauso
42:16Als dann alles zusammengebrochen ist, da hab ich doch versucht, dich zu kontaktieren
42:23Aber du warst ja schon wer weiß wohin verschwunden und keiner wusste, wo du bist
42:26Keiner, nicht mal deine Mutter
42:27Du hast ja auch nie versucht, Kontakt zu mir aufzunehmen
42:32Ich glaube, es ist jetzt besser, wenn du gehst
42:39Paul ist extra aus Australien gekommen und du solltest sie nicht meinetwegen warten lassen
42:44Ja, jetzt mal im Ernst
42:45Ach du, eins noch
42:46Ist jetzt wirklich saublöd
42:48Aber ich schaff's nicht
42:51Zur Party ins Giovanni
42:53Aber wir holen's nach, okay?
42:57Okay
43:02Ich mache mich jetzt
43:19Untertitelung des ZDF, 2020

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