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  • vor 7 Monaten

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Transkript
00:00Léna?
00:06Léna?
00:14Léna?
00:25Léna?
00:30Léna?
00:36Léna?
00:42Léna?
00:55Léna?
00:55Anna?
01:25Anna?
01:35Lena?
01:55Anna?
02:05Anna?
02:07Anna?
02:17Ihr Name ist Anna Biel. Sie hat eine Stichwunde oberhalb des Nabels. Ich vermute, die Bauchschlagader wurde getroffen. Sie ist verblutet.
02:25Und wer hat sie gefunden? Ihre Zwillingsschwester Lena.
02:30Das Messer ist die Tatwaffe?
02:32Ja. Der Verlobte von Lena Biel hat es da hingelegt. Die beiden waren verabredet. Als er ankam, hat er ein Geräusch gehört. Er dachte, der Täter ist noch im Vorratsraum.
02:43Deswegen hat er sich das Messer genommen. Er hat dort aber nur seine Verlobte vorgefunden.
02:48Wie? Und danach hat er das Messer da wieder hingelegt, oder was?
02:51Damit alles original aussieht. Seine Worte.
02:54Können wir schon mit ihr sprechen?
03:04Es wird nicht möglich sein. Ich habe ihr ein starkes Beruhigungsmittel gespritzt.
03:08Das Blut? Ist sie verletzt?
03:10Körperlich ist sie unversehrt. Das Blut stammt von ihrer Schwester. Sie hat wohl noch versucht, sich um sie zu kümmern.
03:16Ihr Verlobter meinte, dass sie zu Beginn noch mit ihm gesprochen hat und dann immer unaufmerksamer wurde.
03:21Als ich ihr ankam, war sie schon völlig desorientiert. Das sind typische Symptome einer akuten Belastungsreaktion.
03:27Ich werde sie über Nacht zur Beobachtung ins Krankenhaus mitnehmen. Morgen wissen wir mehr.
03:32Okay. Frau Biel? Frau Biel, wir fahren jetzt zusammen ins Krankenhaus, ja?
03:37Edgar? Edgar!
03:46Herr Dege?
03:48Das war's.
03:49Guten Tag. Mein Name ist Zimmermann, das ist mein Kollege Maybach.
03:52Danke.
03:53Wissen Sie, warum Frau Biel und ihre Schwester gestern Abend hier waren?
03:56Die haben das Probekochen für nächste Woche gemacht. Zusammen mit dem Team.
04:00Und mit Bertrand alles durchgesprochen.
04:02Bertrand?
04:03Bertrand Lussier. Er ist der Restaurantleiter.
04:07Lena ist die Köchin.
04:09Anna...
04:11Geschäftsführerin.
04:13Und wann sind Sie gekommen?
04:16Kurz vor sieben.
04:18Lena und ich wollten ins Kino. Ich bin durch den Seiteneingang rein und...
04:23hab gerufen.
04:24Als niemand geantwortet hat, bin ich in die Küche und da...
04:28Was haben Sie denn gemacht, nachdem Sie Frau Biel gefunden haben?
04:35Ich...
04:37Ich weiß es nicht mehr.
04:39Ich... ich dachte erst, dass es Lena ist, die da liegt.
04:43Lena!
04:44Anna!
04:45Sie können die beiden nicht auseinanderhalten.
04:47Wenn wir uns unterhalten, natürlich schon, aber rein äußerlich.
04:50Außerdem war ich... ich hab sowas noch nie gesehen.
04:53Was ist passiert?
04:54Ich...
04:55Ich...
04:56Ich...
04:57Ich war...
04:58Draußen.
04:59Im Kühlraum.
05:00Im Kühlraum.
05:01Ganz kurz.
05:02Sie meinte höchstens zehn Minuten.
05:03Als sie wieder reinkam...
05:04Hat sie denn irgendjemanden gesehen oder gehört?
05:05Nein.
05:06Sie hatte nur panische Angst.
05:07Kann ich jetzt zu ihr?
05:08Moment.
05:09Sie haben das Messer aufgehoben, mit dem Frau Biel erstochen worden ist.
05:11Warum haben Sie das gemacht?
05:12Ich...
05:13Ich...
05:14Ich...
05:15hab ein Geräusch gehört.
05:16Ich...
05:17hab ein Geräusch gehört.
05:18da hab ich es einfach genommen.
05:19...
05:45Da habe ich es einfach genommen.
05:49Später dachte ich, dass es vielleicht wichtig ist, dass es genau da liegt, wo ich es gefunden habe.
05:53Das habe ich Ihren Kollegen auch gleich gesagt.
05:56Okay, dann fahren Sie jetzt ins Krankenhaus und sagen Sie uns bitte Bescheid, wenn es Ihrer Verlobten besser geht.
06:03Ja, wir brauchen dringend Ihre Aussage.
06:06Achso, eins noch.
06:08Sind Sie sicher, dass der Mord Annabiel gegolten hat und nicht Ihrer Verlobten?
06:12Ich meine, woher soll der Täter gewusst haben, wen er vor sich hat?
06:15Wenn es so schwierig ist, die beiden auseinanderzuhalten.
06:33Na, hast du schon was gefunden?
06:35Ja, ich habe mich mal ein bisschen in der Gastro-Szene umgehört.
06:38Die sind im Spiegel vor kurz davor, sich in ersten Stern zu erkochen.
06:41Nena Biel sammelt ordentlich Auszeichnungen als Köchin des Jahres und so.
06:45Ist Moritz noch nicht zurück?
06:46Au contraire, mon cher.
06:48Im Gegensatz zu Monsieur Lussier.
06:51Ich war gerade bei ihm zu Hause, aber die Vogel ist, wie sagt man, geflogen aus?
06:57Hast du versucht, den telefonisch zu erreichen?
06:59Ja, ich habe ihn zweimal auf die Mailbox gequatscht, aber nichts.
07:02Dann rufe ich Bins an.
07:03Wir sollten eine Fahndung rausgeben, oder?
07:05Ja.
07:05Okay, war ein langer Tag.
07:09Mach doch Feierabend.
07:10Oh, cool.
07:11Äh, schaffe ich es vielleicht noch zum Tanzen?
07:14Ich fahr dich.
07:14Ja?
07:15Du hast doch nichts dagegen, wenn wir mit Blaulicht fahren, oder?
07:17M-m-m.
07:17Ach, lass mal.
07:18Wenn ich fahr, dann schaffen wir es vielleicht auch so.
07:20Danke.
07:21Okay.
07:22Ja, mach's gut.
07:23Tschüss.
07:24Und?
07:27Was sagt er?
07:28Vor allem, es Bins zu viel.
07:29Wir sollen erst mal nur die Grenzbeamten darüber informieren, dass Lussien ein wichtiger Zeuge ist.
07:33Und wir dürfen eine Zivilstreife bei ihm vor das Haus stellen.
07:37Ja, ich würde sagen, ich regle das und dann könntest du ja schon nach Hause.
07:42Ja.
07:43Könnte ich.
07:44Ja.
07:53Ich könnte schwören, das war eben noch halbvoll.
08:13Nee, das war eben schon leer.
08:19Hm.
08:21Gott sei Dank.
08:23Könntest du besser küssen als lügen.
08:26Hm.
08:37Ich denke, wir sollten mal langsam los.
08:40Auf jeden Fall.
08:42Aber ich kann nicht mehr fahren.
08:46Macht nichts.
08:49Wir fahren nur noch Fahrstuhl.
08:51Frau Zimmermann.
08:55Sie überraschen mich.
08:56Ja.
09:13So.
09:14Die Spusi hat jetzt doch mal die Sichtachsen überprüft.
09:16Also theoretisch wäre es absolut möglich, dass der Täter das Restaurant unbemerkt durch die Seiteneingänge betreten hat, während Lena Biel im Hof war.
09:24Sie hätte ihn wohl nicht sehen können, selbst wenn sie hier vorm Kühlraum stand.
09:27Hm, scheiße.
09:28Sag mal, wie siehst du eigentlich aus?
09:30Dir fehlt da ein Knopf?
09:33Äh, ich...
09:34Habt ihr was?
09:35Habt ihr was?
09:36Hm?
09:38Äh, ja.
09:39Rettich meint, der Todeszeitpunkt liegt zwischen 18.30 Uhr und 19 Uhr.
09:45Rettich?
09:45Ja.
09:45Das Blut war ja noch flüssig, als Lena Biel ihre Schwester gefunden hat und da durchgelaufen ist.
09:52Aber als Edgar Dege angekommen ist, war es noch nicht vollständig geronnen.
09:56Also wenn man Gerinnungsfaktor, Raumtemperatur etc. berücksichtigt, dann bleibt da nicht viel Zeit.
10:02Und das deckt sich auch mit dem, was Sabine gesagt hat.
10:05Mhm.
10:08Mhm.
10:08Die Spusi hat auch Degg's Fingerabdrücke auf dem Messer gefunden, aber das war ja zu erwarten.
10:16Sonst keine?
10:18Doch, aber alle übergriffen und nur fragmentarisch.
10:21Achso, ich hab mich nochmal, ähm, mit dem Personal im Restaurant beschäftigt und mich nach dem Verhältnis der beiden Schwestern zueinander erkundigt.
10:29Die waren wie Pech und Schwefel. Das sagen eigentlich alle.
10:33Gibt's irgendwas Neues zu dem Restaurantchef?
10:35Nein, bis jetzt nicht. Sein Handy ist nach wie vor ausgeschaltet und zu Hause ist er auch nicht aufgetaucht.
10:41Ja, das nenn ich mal verdächtig.
10:44Ja?
10:48Verzeihung, äh, mein Name ist Lucy, ich wurde angerufen.
10:51Ah.
10:55Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde, aber an freien Tagen hab ich mein Handy aus.
11:00Detox. Und ich bin gerade erst von Freunden zurückgekommen in die Nähe von Dresden. Ich war noch nicht mal zu Hause.
11:08Wann sind Sie nach Dresden gefahren?
11:09Direkt nach die Treffen. So gegen 17 Uhr war ich in Dresden.
11:14Gut, das werden wir überprüfen.
11:16Könnten Sie Anna Biel gut?
11:18Anna und Lena.
11:23Ich, ähm, seit sechs Jahren. Ich war von Anfang an in den Spiegel dabei.
11:31Und wissen Sie, ob Anna Feinde hatte?
11:34Pardon, ich will nicht taglos sein, aber Anna war, sie hatte einen besonderen Charakter.
11:39Inwiefern besonders?
11:42Naja, sie war extrem direkt.
11:44Sie war immer laut.
11:46Und launisch, ohlala.
11:50Sie war immer vor allem zu viel von allem.
11:52Nicht jeder hat verstanden, wie sie es meint.
11:55Du bist ein Idiot, Patron.
11:56Wenn du es nicht checkst, kann ich dir nicht helfen.
11:58Vielleicht kannst du es einfach nicht erklären.
12:00Muss ich gar nicht.
12:01Anna, bitte.
12:03Sorry, ich hab keine Zeit für sowas.
12:05Wenn es ihm nicht passt, kann er gehen.
12:06Okay.
12:09Und Sie haben das einfach hingenommen?
12:17Man kommt nicht weit, wenn man so ist wie alle anderen.
12:20Und in die Gastronomie herrscht ein Ungangstron?
12:24Der ist nichts für schwache Nerven.
12:29Was feiern wir? Meine Entlassung?
12:32Wer hat dich denn entlassen?
12:34Können wir den Laden ja gleich dicht machen.
12:36Bertrand.
12:38Komm, jetzt feiern wir.
12:39Und dann zeigen wir denen, was wir drauf haben.
12:42Wir lassen uns von niemandem unterkriegen.
12:48Ihr seid komplett voll.
12:50Ihr beide.
12:56Anna hat immer gesagt,
12:58alle Wege führen nach Rom.
13:00Nur nicht der mittlere Weg.
13:03Und der Erfolg hat ihr recht gegeben.
13:05Aber Erfolg hat oft leider.
13:07Was ist denn mit der Konkurrenz?
13:08Lena war so kurz davor, uns einen Stern zu erkochen.
13:11Und Anna hätte alles dafür getan, ihr das zu ermöglichen.
13:14Aber dafür bringt man niemanden um.
13:16Naja.
13:17Der Wettkampf gehört zur Gastronomie genauso wie Salz in die Suppe.
13:20Es geht jeden Tag um alles.
13:23Man darf nicht nachlassen.
13:25Vor allem nicht, wenn man auf diesem Niveau ist, wo wir angekommen sind.
13:27Wenn Sie sagen, es geht um alles, wie ist denn die finanzielle Situation?
13:31Spitzengastronomie soll ja gar nicht so lukrativ sein.
13:34Ich hatte immer das Gefühl, dass Lena sich selbst sehr unter Druck gesetzt hat,
13:40um diesen Stern erkochen zu müssen, damit mehr Gäste kommen.
13:44Und dann kam das Angebot sehr verlockend.
13:48Was für ein Angebot?
13:49Das Angebot, die Restaurant zu übernehmen.
13:51Die Sternerestaurant im Hotel Wallis.
13:53Die Eigentümerin hat Anna die Geschäftsführung angeboten und Lena die Küche.
14:01Ich weiß nicht.
14:03Ich glaube, ich brauche mehr Zeit.
14:06Nicht dein Ernst.
14:07Sie serviert uns gerade einen Stern auf dem Silbertablett.
14:11Das ist genau das, was wir immer wollten.
14:15Das ist aber nicht mein Stern.
14:18Ach, ich dachte immer, der Koch kriegt den Stern.
14:21Nein. Bewertet wird die Küche, aber die Restaurant bekommt die Stern.
14:26Das heißt, wenn der Koch geht oder gegangen wird, so wie es im Ballet geplant war,
14:32dann bekommt das Restaurant den Stern, bleibt da bis zur nächsten Bewertung.
14:43Das Ballet hat eine völlig andere Küche als wir.
14:45Das hast du vorhin selber gesagt.
14:46Außerdem ist es viel schwerer, einen übernommenen Stern zu behalten, als einen eigenen zu bekommen.
14:53Kann das sein, dass die Meinung über die Zukunft des Restaurants zwischen den beiden Schwestern
15:02weiter auseinanderging, als sie das mitbekommen haben?
15:05Die beide waren selten die gleiche Meinung.
15:08Aber Lena war als Köchin doch der Star, oder?
15:12Das heißt, letztendlich lagen alle Entscheidungen in ihrer Hand.
15:15Also, bei allem, was ihre Schwester geplant hätte, wäre sie auf Lena angewiesen gewesen.
15:21Das kann man so nicht sagen.
15:23Nehmen wir zum Beispiel die Restaurantrunde.
15:26Lena hat es gehasst, die Küche zu verlassen und mit den Gästen zu sprechen.
15:31Das heißt, ihre Schwester hat diese Rolle übernommen?
15:33Naja, beide waren identisch angezogen.
15:36Jeden Tag.
15:37Und Lena hatte immer diese Kochschürze.
15:39Und dann hat Anna die Kochschürze angezogen und voilà, sie war verwandelt in Lena.
15:46Vielleicht ist das nur eine Kleinigkeit, aber dass beide so unterschiedlich waren, das war
15:50kein Problem, sondern das war ihre Stärke.
15:54Ich hatte das Gefühl, nur wenn beide zusammen waren, waren sie wirklich komplett.
15:59Tja, für mich war es das dann wohl.
16:02Und die Welt hat eine verdammt talentierte Köchin weniger.
16:08Nein, das haben Sie falsch verstanden.
16:09Anna Biel ist tot, nicht Lena.
16:11Ich habe nichts falsch verstanden.
16:14Es macht nur keinen Unterschied.
16:16Ohne ihre Schwester wird Lena Biel sicherlich nicht weitermachen.
16:19Das ist mir spätestens seit unserem Treffen klar.
16:32Hm.
16:34War sehr gut.
16:39Ich habe Lena den Posten als Chef und Anna die Leitung unseres Hotel-Restaurants angeboten.
16:46Hm.
16:49Sie scheinen ja nicht gerade begeistert.
16:55Doch.
16:55Das ist ein sehr tolles Angebot.
17:10Ja, das finde ich auch.
17:16Ein sehr tolles Angebot.
17:17Das muss man sich mal vorstellen.
17:22Ich biete ihr einen Stern und sie sagt mir, es wäre ein sehr tolles Angebot.
17:25Wie ein kleines Mädchen, das gerade ein Eis bekommen hat.
17:29Es ist nur so, dass Lena Biel der mit Abstand langweiligste Mensch ist, den ich je getroffen habe.
17:34Komplett mut- und fantasielos.
17:36Offensichtlich geht ihre gesamte Kreativität in Lebensmittel.
17:42Ganz im Gegensatz zu ihrer Schwester.
17:47Sie war euphorisch, selbstsicher, überheblich.
17:52Man könnte sagen, ein personifizierter Arroganzanfall.
17:57Und immer.
17:58On top of the game.
18:00Ich finde ihr Angebot nicht wirklich interessant.
18:01Ach nein?
18:05Bei allem Respekt.
18:07Die Küche im Ballet hat nicht halb so viel Klasse wie das, was Lena kocht.
18:15Außerdem ist ihr Koch ein Idiot.
18:17Deswegen wollen sie ihn ja auch loswerden.
18:23Ich kenne eine Menge Leute, die sagen würden, dass Anna Biel ohne Alkohol nicht zu ertragen war.
18:29Dem stimme ich zu.
18:30Es kam also nicht zu dem Deal.
18:35Unsinn.
18:36Ich liebe Alkohol.
18:41So schrecklich langweilig die eine und so unerträglich die andere war, zusammen waren sie.
18:46Und das sage ich nicht über viele Leute.
18:50Wirklich genial.
18:55Tragisch.
18:55Was ist denn eigentlich mit Ihrem Koch?
18:59Was soll mit ihm sein?
19:00Na, der hätte doch sicher allen Grund gehabt, Frau Biel loszuwerden.
19:04Sie überschätzen ihn.
19:06Vielleicht unterschätzen Sie ihn auch.
19:08Er weiß aber nichts von meinen Plänen.
19:10Undichte Stellen gibt's überall.
19:11Mag sein.
19:18Aber mal abgesehen davon, dass Anna Biel recht hat und er wirklich ein Idiot ist, wird gestern Abend gearbeitet.
19:23Er war hier.
19:24Gut, dann werden wir uns mit ihm unterhalten.
19:27Sie verstehen offenbar nicht ganz, was...
19:28Und dass es für Sie unangenehm wäre, wenn er erfährt, dass Sie ihn loswerden wollen?
19:31Doch.
19:32Das verstehe ich schon.
19:35Tragisch.
19:35Bist du dir sicher, dass du das schon durchstehst?
19:53Ja, komm.
19:59Frau Biel, wir wissen, dass das hier sehr schwer ist für Sie.
20:03Aber es ist wichtig, dass wir möglichst genau erfahren, was vorgestern Abend vorgefallen ist.
20:14Sie hatten im Restaurant so eine Art Team-Meeting, ist das richtig?
20:18Ja, es war eigentlich alles wie immer.
20:29Wir haben die Woche geplant, das Menü gekocht, letzte Details besprochen.
20:39Das Team ist gegen 14 Uhr gegangen.
20:48Im Bertrand vielleicht eine Stunde später.
20:53Dann...
20:54Dann wollte ich noch was mit Anna besprechen.
21:01Es ging um...
21:02Es ging um mein Angebot, das Lena und Anna bekommen haben.
21:05Herr Degel, wir möchten, dass Frau Biel die Aussage alleine macht.
21:09Sie können gerne dabei bleiben, aber bitte halten Sie sich zurück.
21:15Um das Angebot ging es nicht wirklich.
21:18Sie meinen das Angebot, das Sternenrestaurant im Hotel Wallis zu übernehmen?
21:22Ja.
21:24Patricia Cooper war...
21:28...sehr großzügig.
21:31Aber auch sehr ungeduldig.
21:32Anna und ich haben in den Tagen nach dem Treffen mit ihr oft drüber gesprochen, was wir machen sollen.
21:48Lena?
21:50Sie will was von uns, nicht andersrum.
21:52Sie kann mich nicht leiden.
22:00Sie mag deine professionelle Art.
22:02Und sie findet geil, was du machst.
22:06Sie findet mich langweilig.
22:08Nee.
22:09Ich weiß genau, wie die tickt.
22:11Ja.
22:12Ihr seid euch auch ganz schön ähnlich.
22:17Lähnchen.
22:18Du und ich.
22:24Das kann uns keiner nehmen.
22:37Und wenn wir erst mal einen Stern haben...
22:40Es...
22:48Es gab da ein Problem.
22:53Der Stern interessiert mich nicht.
22:57Ich...
22:57Ich will dir das schon länger sagen.
23:02Es geht mir nicht um einen Stern.
23:05Ich habe auch keine Angst vor der Cooper.
23:07Ich...
23:08Ich will...
23:11Was?
23:11Jetzt hör doch mal zu.
23:13Ja, mach ich doch.
23:14Also, was willst du, wenn du keinen Stern willst?
23:19Edgar.
23:26Das ist nicht witzig.
23:31Nee, ist wirklich nicht.
23:33Das ist lächerlich.
23:35Ja, für dich vielleicht.
23:36Okay, mach halt.
23:38Wo ist das Problem?
23:40Wir wollen heiraten.
23:42Ich liebe ihn.
23:44Ich will diesen ganzen Zirkus nicht mehr.
23:47Spinnst du?
23:51Du willst zu ihm ziehen?
23:53Auf keinen Fall.
23:54Anna.
23:55Nein.
23:55Aber das hat doch nichts mit uns zu tun.
23:59Du willst mich allein lassen.
24:01Du meinst, das hat nichts mit uns zu tun.
24:02Du kannst mich nicht verlassen.
24:06Ich...
24:07Ich gehe drauf ohne dich.
24:13Anna, bitte.
24:19Sie...
24:20Sie konnte das einfach nicht.
24:23Ich glaube, das reicht jetzt.
24:27Herr Degel, bitte.
24:29Sie sehen doch, dass sie nicht mehr kann.
24:32Lena.
24:33Komm, wir gehen.
24:34Ist gut, Ed.
24:37Komm.
24:39Ich habe gesagt, es ist gut.
24:40Was ich Ihnen erzählt habe, war nicht alles.
24:47Nicht alles.
24:48Herr Degel, ich denke, es ist besser, wenn Sie draußen warten.
24:52Papa.
24:52Geh jetzt.
24:56Kommen Sie, Herr Degel.
24:56Glaubst du, sie will gestehen?
25:13Keine Ahnung.
25:15Aber ihr Verhalten war schon merkwürdig eben.
25:19Was hat denn der Koch vom Ballet gesagt?
25:21Der war zur Tatzeit wohl in der Küche.
25:23Nee, aber so wie der ausgerastet ist, wusste er wirklich nicht, dass man ihn rauswerfen will.
25:27Was macht sie denn dann?
25:38Hat sie selbst gespräche?
25:53Frau Degel, ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Sie das Recht haben, sich von einem Anwalt vertreten zu lassen.
26:09Frau Degel, haben Sie mich verstanden?
26:14Sie haben das Recht, sich einen Anwalt zu nehmen.
26:16Möchten Sie das?
26:17Nicht nötig.
26:20Gut.
26:22Wir werden das Gespräch mit Video aufzeichnen.
26:25Ist das okay?
26:27Okay.
26:30Dann fangen Sie bitte an.
26:35Anna hat nicht akzeptiert,
26:38dass ich mit Edgar zusammen sein wollte.
26:41Und ein paar Tage nach unserem Streit
26:46ist das Ganze dann...
26:49Du gehst jetzt nicht zu ihm.
26:51Ich liebe ihn und er liebt mich.
26:54Träum weiter.
26:57Was soll das?
26:58Hör einfach auf mit dem Scheiß.
26:59Was denn?
27:00Ich finde nur, dass du es ein bisschen übertreibst.
27:02Mit der Liebe.
27:04Du musst es ja wissen.
27:05Naja, jemand, der den ganzen Abend mein Händchen hält
27:07und mir sagt, dass er mich nie verwechseln würde.
27:09Das hast du nicht gemacht.
27:18Ich wollte nur wissen, wie ernst es hier mit dir ist.
27:21Ihre Schwester hat sich mit Herrn Dege getroffen.
27:23Mit Herrn Dege getroffen.
27:26Sie, ähm...
27:29Sie hat so getan, als wäre sie ich.
27:33Kross.
27:34Das gibt's doch nicht, dass er es nicht gecheckt hat.
27:36Und das hat er nicht gemerkt?
27:38Meine Schwester und ich, wir...
27:43Wir sehen uns sehr ähnlich.
27:47Sie weiß auch genau, wie ich bin.
27:50Das würde keiner merken.
27:54Haben Sie das früher schon gemacht?
27:57Ihre Rollen getauscht?
27:59Bei Zwillingen denken immer alle,
28:01dass es wahnsinnig lustig ist, sich als die andere auszugeben.
28:04Ist es aber nicht.
28:08Ich liebe meine Schwester.
28:12Mehr als jeden anderen Menschen auf der Welt.
28:17Aber sie ist meine Schwester.
28:20Sie ist nicht ich.
28:20Und ich bin nicht sie.
28:24Dein Eddie.
28:26Du denkst echt, der liebt dich, ne?
28:28Der ist halt schwanzgesteuert, wie alle Typen.
28:30Was du gemacht hast, hat nichts mit Liebe zu tun.
28:32Du sagst mir ständig, wie sehr du mich liebst.
28:35Aber es geht dir überhaupt nicht um uns.
28:36Es geht dir einfach nur um dich.
28:37Das ist so unfair.
28:38Ich mach alles für uns.
28:40Nee.
28:44Du machst das alles nur für dich.
28:47Und zwar schon die ganze Zeit.
28:53Lena.
28:54Wenn du jetzt gehst,
28:55dann erzähl ich ihm, mit wem er sein erstes Date hatte.
29:01Lena!
29:01Lena!
29:04Das heißt,
29:05Ihre Schwester hat sich nicht nur vor ein paar Tagen mit ihm getroffen,
29:07sondern
29:08bereits bei Ihrem allerersten Date.
29:14Ich bin nicht so gut im Smalltalk.
29:18Und erst recht,
29:19nicht da drin Männer anzusprechen.
29:24Anna schon.
29:25Sie
29:25hat sich mit ihm getroffen
29:28und dabei
29:28ein zweites Date vereinbart.
29:31Das war dann meins.
29:32Ich dachte, sie wollte nicht,
29:34dass Sie jemanden kennenlernen.
29:35Naja.
29:37Sie
29:38sie meinte,
29:40dass mir das ganz gut tut.
29:49Aber von Verlieben war nie die Rede.
29:53Aber von Verlieben war nie die Rede.
29:54Und der Degge weiß gar nicht,
30:02dass er sein erstes Treffen mit ihrer Schwester Anna hat.
30:05Natürlich nicht.
30:06Das war ja unser Plan.
30:08Aber wenn ich gewusst hätte,
30:10dass er versucht,
30:10Lena mich auseinander zu bringen,
30:11dann hätte ich ihn bestimmt nicht für sie klar gemacht.
30:13Wenn Sie gewusst hätten,
30:17dass er versucht,
30:19Lena und sie auseinander zu bringen.
30:22Er hat alles kaputt gemacht.
30:24Als ich ihm gesagt habe,
30:25dass er verschwinden soll,
30:26er uns eh nicht auseinanderhalten kann.
30:27Moment, langsam.
30:31Sie sind Anna?
30:34Das ist alles meine Schuld.
30:34Wenn ich ihm nicht die Wahrheit gesagt hätte,
30:38dann...
30:39Dann hätte er Lena nicht umgebracht.
30:43Sie hat es dir tun.
30:44Lena, Sie hat es dir tun.
30:45Sie ist Anna.
30:49Sie meinte,
30:50dass mir das ganz gut tut.
30:56Lena, Sie hat es dir tun.
30:57Ja, aber vom Verlieben war ihm die Rede.
31:06Seht euch Ihre Körperhaltung an.
31:08Du meinst, sie spielt mit uns?
31:09Aber was beträgt sie damit?
31:10Schwer zu sagen.
31:12Ja, finden wir es raus.
31:14Darf ich euch einen Vorschlag machen?
31:16Lasst jemand anderen die Befragung fortsetzen.
31:18Ich will sehen,
31:18wie sie auf die Veränderung reagiert.
31:27Frau Biel, Sie haben gesagt,
31:35dass Edgar Degel Ihre Schwester Lena getötet hat.
31:39Warum?
31:40Weil ich es weiß.
31:43Ich meine, aus welchem Grund
31:44sollte er das getan haben?
31:48Weil ich ihm die Beide
31:49bei unser erstes Date erzählt habe.
31:51Da kam er nicht mit klar.
31:55Aber er würde mir nicht mehr
31:56und kann mir nie was tun.
31:58Er liebt mich.
32:04Hat ihr Verlobter sie jemals gefragt,
32:07mit wem er sein erstes Date hatte?
32:14Frau Biel?
32:17Nicht direkt.
32:19Aber er wollte wissen,
32:21ob Anna und ich,
32:23also,
32:24ob wir schon mal die Rollen
32:26und ob er ohne es zu wissen
32:28schon mal mit Anna aus war.
32:29Sie wechselt von einer Person
32:30in die andere.
32:33Jetzt ist sie Lena.
32:37Was haben Sie ihm gesagt?
32:40Sie hat ihn angelogen.
32:41Sie hat gesagt,
32:42dass sie das nie machen würde.
32:43Das ist Anna.
32:45Ja,
32:46weil ich Angst hatte,
32:47dass Ed mich vielleicht verlässt,
32:49wenn er es rauskriegt.
32:51Aber ich weiß,
32:52dass er mir nichts tut.
32:53Das ist wieder Lena.
32:54Ich wollte es nicht.
32:57Und jetzt wieder Anna.
32:58Wie soll ich denn jetzt weiterleben ohne sie?
33:00Ich?
33:02Sie?
33:06Anna?
33:08Anna?
33:09Aber es muss doch eine Möglichkeit geben,
33:10herauszufinden,
33:11welche Schwester das nun ist.
33:13Medizinisch gesehen,
33:14haben eineigige Zwillinge
33:15eine ursprünglich identische DNA.
33:17Ja, aber Ihre Fingerabdrücke
33:18sind doch unterschiedlich.
33:19Wenn die Fingerabdrücke
33:20vorhin nicht zugewiesen wurden,
33:21nutzt das gar nichts.
33:22Und da die beiden
33:23im selben Restaurant arbeiten,
33:24sich eine Wohnung teilen
33:25und auch denselben Wagen fahren,
33:27lässt sich das jetzt
33:28nachträglich nicht mehr feststellen.
33:30Und das,
33:30wir müssen das alles nur vorspielen.
33:33Eine dissoziative Identitätsstörung
33:35zu diagnostizieren,
33:35ist extrem aufwendig.
33:37Außerdem bräuchten wir die Hilfe
33:38einer Psychiaterin
33:39oder eines Psychiaters.
33:40Aber offenkundig sind bei ihr
33:42die Voraussetzungen dafür,
33:44in einen solchen Zustand zu geraten,
33:45ja, absolut gegeben.
33:47Das heißt,
33:48sie versucht,
33:49den Verlust ihres Zwillings
33:50zu ignorieren?
33:51Vielleicht nicht zu ignorieren,
33:52zu integrieren,
33:54um den Verlust ungeschehen zu machen.
33:57Das Problem ist,
33:58dass wir nicht wissen,
33:58welche Schwester
33:59welche Identität
34:00zusätzlich angenommen hat.
34:01Also, kurz gesagt,
34:02welche Schwester tot ist
34:03und welche noch lebt.
34:04Und das macht es extrem schwer,
34:05das Motiv und damit den Täter zu finden.
34:07Ja, aber ihr habt doch gesagt,
34:08der Vernobte behauptet,
34:09die beiden voneinander
34:10unterscheiden zu können.
34:11Ja, wenn er mit ihnen spricht.
34:13Aber da hat er sich
34:14offenbar getäuscht.
34:15Ja, aber vielleicht ist ja das
34:16der Lösungsansatz.
34:18Was meinst du?
34:19Mal angenommen,
34:22er hätte herausgefunden,
34:23dass die beiden
34:23ihn bei seinem ersten Date
34:24reingelegt haben.
34:27Es kommt darüber zum Streit.
34:28Es eskaliert und es sticht zu.
34:31Und warum hat er Lena
34:31nicht einfach verlassen?
34:34Ich rede nicht von Lena Biel.
34:37Du meinst,
34:38er wollte eigentlich Anna töten
34:39und hat die beiden verwechselt?
34:40Vielleicht hat sie ihm sogar noch gesagt,
34:41dass sie Lena ist.
34:43Aber er hat es ihr nicht geglaubt.
34:46Warum soll ich auch immer
34:47jetzt der Verdächtige sein?
34:49Sie waren zur Tatzeit
34:49am Tatort.
34:54War ich nicht.
34:57Als ich ankam,
34:58war sie schon tot.
35:00Und Frau Biel
35:00hat sich schwer belastet
35:01mit ihrer Aussage.
35:02Was?
35:09Lena hat mich beschuldigt.
35:11Das glaube ich Ihnen nicht.
35:13Es geht nicht um Lena.
35:15Es geht um Anna.
35:16Was soll das?
35:18Anna ist tot.
35:20Ich lege die Frau,
35:20mit der Sie gekommen sind.
35:21Und mit der wir gesprochen haben,
35:24behauptet Anna Biel zu sein.
35:25Wollen Sie mich verarschen?
35:26Wir wollen heiraten.
35:32Glauben Sie,
35:33dass ich die Frau,
35:33die ich liebe,
35:34nicht erkenne?
35:34Sie haben selbst gesagt,
35:35dass...
35:35Ja, wenn wir nicht reden,
35:36wenn ich sie nur sehe.
35:37Aber wir haben gesprochen.
35:41Frau Biel hat uns
35:41von ihrem ersten Date erzählt.
35:44Angeblich war das auch sie.
35:45Also, Anna.
35:46Und sie hat gesagt,
35:47dass sie Ihnen das erzählt hat.
35:48Gar nichts hat sie.
35:49Und sie war das auch nicht.
35:51Mein erstes Date
35:51war mit Lena.
35:52Und ich habe mehrfach
35:54mit Lena
35:54genau darüber gesprochen.
35:56Und sie hat mir geschworen,
35:57dass ich nie mit Anna
35:58die Rollen tauschen würde.
35:59Genau das hat Anna Biel auch gesagt.
36:02Und sie ist sicher,
36:03dass sie Lena deshalb getötet haben,
36:04weil sie sich von ihr verraten gefühlt hat.
36:06Aber das ist doch Wahnsinn!
36:07Oder einfach nur unversehen.
36:11Ich weiß nicht,
36:12warum Lena das tut.
36:14Aber nichts von dem,
36:15was Sie sagen, stimmt.
36:17Ich will Sie sehen.
36:18Sie glauben wirklich,
36:18Sie würden erkennen,
36:19mit wem Sie sprechen.
36:221000%.
36:22Bedeäge.
36:32Bedeäge.
36:33Bedeäge.
36:33Hey, ist gut.
37:03Wo warst du denn?
37:12Was soll das dir, Anna?
37:14Wollen die uns reinlegen, oder was?
37:18Was ist denn los?
37:20Die sagen, du wärst Anna.
37:23Was?
37:26Aber du weißt doch, dass...
37:30Zweifelst du an mir?
37:32Ich trage dich nicht.
37:35Ich trage dich nicht.
37:53Du hast jetzt keine Ahnung.
37:56Du konntest uns noch nie auseinanderhalten.
38:07Ja, schön habt ihr es hier.
38:11Die sind richtig schön.
38:15Ach so, ja, mach es dir bequem.
38:20Willst du was trinken?
38:22Ja, gerne.
38:27Ja, ich weiß, es ist ein bisschen komisch, wenn man sich zum ersten Mal gleich bei jemandem zu Hause trifft.
38:34Aber ich, ähm, ich kann einfach nicht meinen einzigen freien Tag auch noch in einem Restaurant verbringen.
38:39Ja, ich, äh, fühle mich geschmeichelt.
38:53Ach so, ähm, Essen ist auch gleich fertig.
38:55Du hast gekocht?
38:56Ich muss doch zeigen, was ich kann.
38:58Aber das, das war wirklich nicht nötig.
39:00Tiefkühlpizza.
39:01Fantastisch, ich liebe Pizza.
39:06Ja, ähm, deine Schwester ist gar nicht da?
39:17Wozu?
39:18Sieht ja genauso aus wie ich.
39:21Wie ist das eigentlich?
39:23Zwilling meine ich.
39:24Also, ähm, tauscht ihr, äh, auch?
39:28Nur bei Leuten, die wir nicht mögen.
39:31Ach so, äh, ja, dann hoffe ich, dass ich davon verschont bleibe.
39:35Die Chancen stehen nicht schlecht.
39:47Ähm, ich verschwind mal schnell.
39:49Holst du die Pizza raus, bevor sie anfängt zu brennen?
39:51Äh, jawohl, Chef.
39:56Und, wie findet er mich?
39:58Rat mal.
39:59Du siehst gut aus, bist charmant und hast Pizza für ihn gemacht.
40:03Wahrscheinlich wieder heulen, wenn ich ihm nachher sage, dass ich heute früh ins Bett muss.
40:07Allein.
40:09Anna.
40:11Danke, dass du das für mich machst.
40:13Ich dich auch.
40:15Lena hätte sich nie getraut, dich anzusprechen.
40:27Mir war klar, dass du eh nichts merkst.
40:30Natürlich.
40:31Jetzt verstehe ich's.
40:33Du warst es.
40:34Du hast Lena umgebracht.
40:35Weil du nicht ertragen konntest, dass ich mit mir zusammen sein wollte.
40:36Was redest du denn da?
40:37Ich bring niemanden um.
40:39Du warst es.
40:40Weil Anna dich nicht akzeptiert hat.
40:41Du warst es.
40:42Weil Anna dich nicht akzeptiert hat.
40:46Du hast uns verwechselt.
40:47Es tut mir so leid.
40:48Es tut uns leid.
40:49Es tut uns leid.
40:51Es tut uns leid.
41:12Du hast mich.
41:15Nehmen wir.
41:16Me bride.
41:17Bist mir.
41:19Tein Zei.
41:22Du hast dich.
41:24Du hast mich.
41:25Ich habe dich.
41:26Du hast dich.
41:27Wir haben dich.
41:28Du hast mich.
41:29Oh!
41:59Ihre Identität wird für das Gericht im Endeffekt zweitrangig sein.
42:03Die Frage ist, ob wir ihr die Tat nachweisen können.
42:06Oder Degen.
42:07Hm.
42:08Wobei sie bei ihr die Frage stellt, ob es überhaupt straffähig ist.
42:13Ich...
42:14Ich...
42:18Ich...
42:20Jetzt sag schon.
42:27Ich versteh nicht, wie du so sein kannst.
42:29Was meinst du?
42:33Ich wollte es nicht.
42:36Ich wollte ihn nicht wehtun.
42:39Ich...
42:42Ich...
42:47Es ist einfach passiert.
42:49Wir zeichnen das auf, ja?
42:51Ja.
42:52Weiß ich.
42:53Hab's dir auch nicht so leicht gemacht.
42:55Ich...
42:58Tut's weh.
43:02Nicht, wenn wir zusammen sind.
43:06Ich lass dich nie mehr allein.
43:10Du und ich.
43:15Für immer.
43:16Was ist.
43:19Ich weiß nicht.
43:20Ich heißt mich.
43:21Wir müssen wir uns jetzteие.
43:23Auch.
43:25Aber jetzt eher.
43:26Ich hoffe.
43:27Wir sehen uns die t Michelle Zeit.
43:29lied.
43:31Ich weiß noch.
43:32Dass wir mich noch nicht Watch.
43:33Untertitelung des ZDF, 2020

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