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  • 3 months ago

Rote Rosen Folge 1554
,Rote Rosen Folge 1555
,Rote Rosen
Transcript
00:00What do you want from me?
00:02Yes, yes, I slept with Rieke.
00:06But I love her not.
00:10Herr Christiansen?
00:12Rainer Christiansen?
00:13Yes.
00:14Kriminalpolizei.
00:16We have to ask you to come.
00:21I have a crazy job in England.
00:23Come on, Ariana.
00:25Please say yes.
00:30I'm worn and painted by the sun.
00:32And it's in my eyes.
00:34And it's in my eyes.
00:38Caught by the rapture of the dawn.
00:40And a restless sky.
00:42And a restless sky.
00:46This is my life.
00:50This is the way to find my own.
00:54This is my life.
00:56This is my life.
00:58This is the world where I belong.
01:04I'm rolling on.
01:06I'm rolling on.
01:08This is my life.
01:10This is my life.
01:12This is my life.
01:14You want to go to England?
01:16I'm going to go without you.
01:18I'm going to go without you.
01:20But what is with my family and my work?
01:23I can't do everything on.
01:24You give nothing on.
01:26You win something.
01:28I'm working and you design and do it in London.
01:32I'm going to go without you.
01:34I'm going to go without you.
01:36I'm going to go without you.
01:38I don't know if my designs are at all.
01:40Ariane, you just gave me a perfect presentation.
01:44But that's Lüneburg.
01:46And not London.
01:48If you can do it here, you can do it anywhere.
01:50And if it's not going to go without you, then you have me.
01:54And I'm going to live with love and love?
02:00I'm going to have enough for us both.
02:02I'm going to pay for you.
02:04So do you think that I'm going to go with you?
02:06That I'm going to go with you?
02:08We are a pair.
02:10Yeah.
02:11That's all right.
02:12It's all right.
02:13You have a job.
02:15You give me the chance.
02:17That's all right.
02:18You're not going to go.
02:19You just decide over my head.
02:21Wait.
02:22There's nothing to decide.
02:23You just make plans for our future.
02:26What do I do in the village?
02:28Do you have to do it?
02:29Ariane, make a point.
02:30I've never said that.
02:32Hey, you guys.
02:35I need to go with an appointment in Berlin.
02:38I'm going to go with you.
02:40Wait.
02:41I'm going to go.
02:42We're living in the 21st century.
02:45Wait.
02:46A little question.
02:47Have you ever seen me in your head?
02:51Have you ever seen me in your head?
02:53I'm going to go right out.
02:59And this is the room for you.
03:01If you look for me.
03:04That Three Königs is really a great hotel.
03:07It has this traditional Charme,
03:09without anti-queer to work.
03:11I like it.
03:12Let's go.
03:13Let's go.
03:14Let's go.
03:15Yes.
03:16Oh.
03:17Oh.
03:19Oh.
03:20Oh.
03:21Oh.
03:22Oh.
03:23Oh.
03:24Oh.
03:25Oh.
03:26Oh.
03:27Oh.
03:28Oh.
03:29Oh.
03:30Oh.
03:31Oh.
03:32Oh.
03:33Oh.
03:34Oh.
03:35Oh.
03:36Oh.
03:37Oh.
03:38Oh.
03:39Oh.
03:40Oh.
03:41Oh.
03:42Oh.
03:43Oh.
03:44Oh.
03:45Oh.
03:46Oh.
03:47Oh.
03:48Oh.
03:49Oh.
03:50Oh.
03:51Oh.
03:52Oh.
03:53Oh.
03:54Oh.
03:55Oh.
03:56Oh.
03:57Oh.
03:58Oh.
03:59I just have just Lust on a new life.
04:01With a job that means something.
04:04And a man that I can trust.
04:09That's it. You've taken that big part.
04:13Annette, I... I don't know if I should be better.
04:20Is it just about Mick?
04:22We've already known us for a long time.
04:24I had a bad feeling, you not to warn.
04:26That... you should listen to me.
04:35What do you think of me?
04:37Yes, yes, I slept with Rieke.
04:40But I love Annette.
04:42And I'm happy with you.
04:44Mick, and this woman?
04:50It hurts me so much.
04:52And I have a couple of friends.
04:55I say it not like that, but...
04:58It's just not a one-night stand to be.
05:02But give him not the fault.
05:05This Frau Fredericks is a...
05:07...durchtriebenes Luder.
05:09It doesn't matter who it is.
05:11He slept with you.
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12:29...
12:30I've got you with my contract very well.
12:34Yes, that's right.
12:37But I was very sweet from you.
12:40It's just so, we don't have to experience everything in the first year.
12:45I'm just so in love with you.
12:52Annette Schulte-Brams, I love you very much.
12:57Willst du mich zum glücklichsten Mann dieser Welt machen und den Alltag mit mitteilen?
13:08Ja, ich will.
13:15Was ist denn jetzt mit dem Jobangebot meines Vaters?
13:20Wäre es vielleicht auch okay, wenn wir auch diese Entscheidung noch etwas vertagen?
13:28Das Drei Könige liegt mir einfach unglaublich am Herzen.
13:31Ich habe lange darauf hingearbeitet, das einmal leiten zu können.
13:37Wenn du dir das wünschst, unterstütze ich dich dabei.
13:40Na, im Krisenmeistern sind wir schon mal ganz gut.
13:47Ähm, und was Frau Flickenschild angeht.
13:52Es wäre besser, wenn du die von ihr fernhältst.
13:55Sie spielt falsch.
13:57Und was sagst du jetzt zu meiner Bewerbung?
14:04Ja, das sieht gut aus.
14:06Bei einer Behörde ist das leider so, die Form muss stimmen.
14:09Ja, meine letzte Bewerbung liegt ja schon eine Weile zurück.
14:12Wie kommst du voran?
14:14Na ja, das sind jetzt die Informationen, die ich habe.
14:18Dressler mimt den Ahnungslosen.
14:23Entzogene Gewässerscheine, den Harkeshof steht zum Verkauf,
14:27die Pestizidbehälter, eine Sulfan wird nachgewiesen,
14:30die Äpfel von Frau Rose, die Spur nach Litauen und Dresslers Baukredit.
14:34Und besonders merkwürdig finde ich, dass die Gewässerscheine entzogen wurden
14:39wegen Überfischung.
14:40Und laut Herrn Albers war die Population des Sees in einem guten Zustand.
14:45Dann gab es also noch einen anderen Grund für das Angelverbot.
14:49Vielleicht wusste man bereits, dass der See und die Fische verseucht sind.
14:54Aber gibt es nicht sowas wie Routinekontrollen der Gewässer?
14:57Mir ist nur nicht klar, in welchem Zyklus.
15:00Wir sollten unbedingt versuchen, an die Dokumente zu kommen.
15:03Wenn frühzeitig Auffälligkeiten vermerkt wurden,
15:05dann hättest du Dressler in der Hand.
15:08Meine süße Maus, ich hab dich so vermisst.
15:13Ich muss sagen, ich bin stark beeindruckt.
15:17Ihr habt gar nicht so viel Chaos hinterlassen.
15:19Oh, danke für dein Vertrauen.
15:21Oder warst du die ganze Zeit mit ihr bei Sönke?
15:24Nee, da hätten wir, glaube ich, ein bisschen gestört.
15:27Juli ist wieder zurück.
15:29Echt? Aber sie hat doch noch mindestens zwei Wochen Therapie.
15:32Ja, sie hat offenbar schnelle Fortschritte gemacht.
15:34Kann sie dir am besten ja selbst erzählen.
15:36Nur sag schon, wie war deine Reise? Warst du erfolgreich?
15:39Toll war meine Reise. Ja, ich war erfolgreich.
15:42Ich hab's geschafft, dass zwei Pharmaunternehmen
15:44regelmäßig für uns spenden.
15:45Wow, toll. Gratuliere.
15:47Ich freu mich auch total.
15:49Ja, ist doch mal eine schöne Abwechslung
15:51zum Dauerstress mit Seidinger.
15:53Die Reise hat mir so gut getan,
15:55dass ich erst mal immun bin gegen den Seidinger.
15:57Ach, Mensch. Schön, dass du wieder da bist.
16:00Schön, dass ich jeder da bin.
16:02Ja, Merle. Ja, Frau Rose hat gesagt, der Zweitschlüssel ist unter dem linken Buchsbaum.
16:28Schau noch mal unter dem Buchsbaum rechts nach.
16:30Ja, Fehlanzeige.
16:34Dann guck mal unter das linke Fenster.
16:37Da hab ich schon geguckt.
16:39Typisch Rieke, diese alte Chaoten.
16:41Dann hat sie den Schlüssel doch mitgenommen,
16:43obwohl es anders abgesprochen war.
16:44Na ja, ist ja nicht so schlimm.
16:46Rainer kommt ja gleich mit, der hat ja den Schlüssel.
16:48Hast du ihn erreicht?
16:49Nee, ich hab ihm aber schon auf einen Anrufbeantworter gesprochen.
16:52Komisch bei mir. Hat er sich nicht gemeldet.
16:55Ja, der wird schon auftauchen. Und dann sag ich ihm, wer soll ich anrufen, okay?
16:58Mach das. Und hab Spaß.
17:00Danke, tschüss.
17:01Danke, tschüss.
17:02Tschüss.
17:03Lüblich.
17:04Deswegen hättest du den weiten Weg aber nicht machen müssen.
17:18Es tut mir leid. Ich war ein Idiot. Ich will natürlich nicht, dass du in England von mir abhängig bist.
17:24Ich hatte mich gerade an den Gedanken gewöhnt, dir nichts anderes zu tun, als dein Geld auszugeben.
17:30Morgens wird ich mir die Haare machen lassen. Danach die Nägel. Shopping.
17:35Ist ja gut. Ich hab ja schon gesagt, dass ich ein Idiot bin.
17:39Du bist eine tolle Schuhdesignerin. Und du hast hart um deinen Laden gekämpft. Ich verstehe, dass du deine Träume dich einfach aufgeben kannst.
17:54Wollen wir reingehen?
18:08Würde ich gern, aber ich hab leider keinen Schlüssel.
18:11Wie?
18:12Ja?
18:13Herr Flingschild.
18:14Ich hab ja die Jahresanalyse 2012. Gesamtbuchungszahlen, Auslastung im Prozent, Stammkunden und Gruppenanteile.
18:27Ja, ich seh mir das gleich an. Was halten Sie davon?
18:31Hotel in exponierter Lager. Am schönsten Strand von Sardinien. Nicht so große Zimmerzahl, trotzdem rentabel. Klingt nach einem echten Geheimtipp.
18:44Benita hat es aufgetan.
18:46Dann werden Sie also wirklich in Sardinien von vorne anfangen?
18:49Ich brauche einen Tapetenwechsel und Benita würde es gut tun, wenn wir auf Sardinien sind. Ihr italienisches Herz friert hier im hohen Norden ein wenig.
19:00Was mit Ihnen? Muss ich mich nach einem neuen Stellvertreter umsehen?
19:05Annette und ich werden mit der Hochzeit noch etwas warten. Und eine Position im Konzern Ihres Vaters kommt für mich erstmal nicht in Folge.
19:12Ich kann also weiterhin mit Ihnen rechnen.
19:14Das können Sie.
19:15Das hört sich doch gut an. Ich würde das Drei Könige ungern einem Fremden überlassen.
19:20Herr Flingschild, warum wollen Sie das gut verkaufen und das Hotel behalten? Hängen Sie nicht am gut Flingschild?
19:27Irgendein Opfer muss ich bringen, aber es ist ein Trost, dass Freunde das gut übernehmen.
19:31Und mit Ihnen hier im Hotel muss ich mir um das Drei Könige keine Gedanken machen.
19:35Aber das Hotel werden Sie so schnell nicht verkaufen.
19:37Wenn überhaupt, dann nur an Sie, Herr Eckert. Also das Drei Könige passt nicht zu jedem.
19:41Dann fange ich schon mal das Sparen an.
19:43Eigentlich haben wir doch allen Grund zu feiern. Wie wäre es, wenn Sie heute Abend mit Frau Schulte-Brahms zu uns zum Essen kämen?
19:48Gerne.
19:49Thomas, gut, dass du da bist. Du, die Getränkekiste steht draußen. Die Hälfte kommt im Keller, der Rest nach oben.
19:57Alles klar, Mama.
19:58Sag mal, hast du was von Jule gehört?
20:01Ja, ich war gerade im Rathaus. Jule hat sich um die freie Stelle der Pressesprecherin beworben.
20:07Sehr gut. Aber warum hast du sie begleitet?
20:11Es ging noch mal um Dressler. Ich habe gehofft, an Dokumente über alte Gewässerproben ranzukommen.
20:18Was, du hast in seinem Büro rumgeschnüffelt?
20:22Geschnüffelt.
20:24Ich war ein freundlich interessierter Bürger.
20:31Sag mal, was hast du rausgefunden?
20:33Ja, nicht viel. Die Sekretärin konnte mir kaum etwas sagen.
20:36Na ja, also Sekretärin sind ja bekanntlich dazu verpflichtet zu schweigen, nicht wahr?
20:42Immerhin hat sie mir erzählt, dass sie erst seit kurzem für Dressler arbeitet und mir die Nummer ihrer Vorgängerin gegeben.
20:50Ja, sehr gut. Dann kann man nur hoffen, dass die Dame und Dressler nicht im Guten auseinandergegangen sind.
20:56Dann redet sie vielleicht.
20:58Darauf spekuliere ich.
21:00Ah, ah, ah. Bringst du einen Tee mit mir?
21:02Nee, heute keinen Tee, Mama.
21:04Ah, Merle!
21:07Grüß dich, Thomas.
21:08Hallo, Frau Jansen.
21:10Ist Rainer da?
21:11Ich muss ihn enttäuschen, er ist nicht zu Hause.
21:14Mensch, wo kann er denn sein?
21:15Auf seinem Handy hast du es schon versucht, oder?
21:17Ja, mehrfach.
21:18Er kann doch nicht vom Erdboden verschluckt sein. Jetzt probiere ich es nochmal.
21:22Ja.
21:23Gibt es doch gar nicht.
21:34Hey!
21:35Und? Hast du deine Bewerbung abschicken können?
21:40Viel besser noch. Ich habe sie gleich persönlich abgegeben.
21:43Wow, das nenne ich mal Engagement. Wow!
21:45Ja, als ich ankam, saßen da zufällig zwei der zuständigen Behördenleiter zusammen und haben mich gleich auf einen Kaffee eingeladen.
21:50Ja, Glück muss man haben.
21:52Es war ein richtig gutes Gespräch.
21:54Ähm, hast du denn erwähnt, warum du nicht mehr als Journalistin arbeiten kannst?
21:58Ja, die erste Reaktion war etwas reserviert, aber nachdem ich denen erklärt habe, was ich alles durchmachen musste, haben sie mir versichert, dass man mein Verhalten nachsehen würde.
22:07Hey!
22:09Hey!
22:10Wie schön, dass du wieder da bist.
22:12Danke.
22:13Willkommen zurück.
22:14Wie war deine Reise?
22:15Ach, eigentlich ganz gut. Ich habe schon so ein paar Spenden zusammenbekommen. Dafür muss ich dann auch gleich heute Abend büßen.
22:21Na ja, da findet die feierliche Übergabe der medizinischen Geräte an die Diakonie statt. Ich dachte, das ist eine gute Sache.
22:27Ja.
22:28Aber Professor Seidinger wird sich mal wieder total penetrant ins Rampenlicht drängen und da steht Britta nicht ganz doll drauf.
22:34Aber wir sind ja alle als moralische Unterstützung bei dir.
22:37Gott sei Dank.
22:38Julie Jansen, Umweltdezernent Ressler.
22:41Ähm, entschuldigt.
22:44Hallo.
22:45Tag.
22:46Ich habe gehört, Sie haben sich für die Pressestelle im Rathaus beworben. Die Kollegen waren sehr erfreut über ihre Bewerbung. Allerdings hängt natürlich der Plagiatsvorwurf im Raum.
22:57Ja, das ist ein Fehler, den ich sehr bereue, aber leider nicht rückgängig machen kann, deshalb werde ich dazu stehen.
23:03Die einzig richtige Haltung, wenn Sie sich rehabilitieren wollen.
23:07Ich hoffe sehr, dass mir das gelingt.
23:09Sie, äh, wissen sicher von meinem aktuellen Konflikt mit Ihrem Vater? Es ist nicht leicht, in solchen Situationen objektiv zu bleiben.
23:17Das ist mir bewusst, ja.
23:19Aber ich halte nichts von Sippenhaft. Von daher werde ich Ihrer Bewerbung im Rathaus nicht im Weg stehen.
23:25Äh, danke.
23:27Schönen Tag noch. Viel Glück.
23:29Wenn du die ganzen Oldtimer gesehen hättest. Mehrere Scheunen voll.
23:41Ich verstehe ja, dass das dein Traumjob ist. Das bestreite ich gar nicht.
23:47Na, da könnte ich mal ein Ding machen. Ohne diesen nervigen Papierkram, der einem hier die Laune verdirbt.
23:52Und die Oldtimerin erst. Das ist ein riesen Spektakel.
24:03Würdest du denn auch selber fahren?
24:05Nein. Meine Aufgabe wäre es ja, die Flotte fit zu halten.
24:19Ich weiß einfach nicht, ob das der richtige Zeitpunkt ist.
24:29Den gibt's nicht. Es gibt nur Chancen, die man nutzt. Oder eben nicht.
24:35Ich dachte, du verstehst, wie sehr ich um meine Werkstatt gekämpft habe.
24:38Ja. Und genau darum denke ich auch, dass du die Power hast, es in London zu schaffen.
24:42Da müsstest du nicht irgendwelche Absätze kleben oder irgendwelchen Rabatt-Susis hinterherlaufen.
24:46Nein. Da müsste ich nach der Arbeit auch noch Kellnern gehen, um mir die teure Studiomiete leisten zu können.
24:50War ich nicht immer für dich da?
24:52Wenn du so ein Angebot hättest, ich würde mitkommen. Egal wohin auf der Welt.
24:56Robin, das ist echt unfair.
24:58Nein, es ist nicht unfair. Es ist die Wahrheit. Und die muss mal gesagt werden.
25:05Herr Christiansen?
25:14Ich seh mich mal kurz um.
25:15Ja, er wird uns das sicher nachsehen, nachdem sein Verschwinden so merkwürdig ist.
25:22Arbeiten ist er jedenfalls nicht, schauen Sie mal.
25:25Ja. Und verreist ist er auch nicht, denn da pflegt man ja sein Gepäck mitzunehmen.
25:32Es ist also unwahrscheinlich, dass er doch noch an die Müritz gefahren ist.
25:36Was ist das?
25:37Das ist die Liste aller Dinge, die Rainer noch tun möchte, bevor er ins Gefängnis geht.
25:42Ach Gott, das ist ja wirklich eine fürchterliche Aussicht.
25:46Ja.
25:47Als ich mit ihm über Lüneburg geflogen bin, da hat er sich so sehr gewünscht, dass er seinem Schicksal entrinnen könnte.
25:54Meinen Sie, dass er sich etwas...
25:56Nein, um Gottes Willen, der würde sich nichts antun, aber...
25:59Dass er geflohen ist.
26:01Damit würde er alles noch viel schlimmer machen. Ich muss ihn finden.
26:06Na, vielleicht weiß Vera Näheres. Wir könnten sie doch anrufen.
26:11Oh nein, bevor wir jetzt alle verrückt machen, sollten wir erst mal selber herausfinden, was passiert ist.
26:15Aber ich muss Ariane benachrichtigen, dass ihr Vater vielleicht nicht mehr kommt.
26:33Warum geht Rainer nicht an sein verdammtes Handy?
26:35Ich weiß nur, dass es bald dunkel wird. Ich geh jetzt rein.
26:42Was machst du?
26:52Sag mal! Sag mal! Du kannst doch nicht einfallen, das Haus unserer Freunde einbrechen!
26:56Willst du auf der Wiese pennen? Siehst du?
26:59Stopp!
27:01Bloß nicht mal spontan sein, ne?
27:03Bloß nicht mal spontan sein, ne?
27:13Ich hab mir Erholungen an der Müritz auch anders vorgestellt. Glaub mir.
27:18Du bist ja selbst schuld, dass du mir nachgefahren bist.
27:30Es tut mir leid, dass ich dir die Freude über das Angebot in England verdorben hab.
27:34Wir finden eine Lösung, ja?
27:46Hallo Merle, ist Rainer endlich aufgetaucht?
27:49Wie bitte?
27:52Ja, jetzt im Ernst?
27:54Ja, okay, dann hat das ja keinen Sinn, dass wir hier weiter warten.
27:58Danke für deinen Anruf.
27:59Tschüss.
28:04Um diesen perfekten Tag zu toppen, hat mein schlauer Vater beschlossen zu fliehen.
28:09Gut.
28:13So, stimmt so.
28:15Oh, vielen Dank.
28:20Frau Dr. Berger, zurück von der großen Spendentour?
28:24Ja.
28:26Sind Sie öfter hier, Herr Professor?
28:28Sonst würden Sie den Laden meiden, oder wie ist das zu verstehen?
28:31Oh, da hat meine Frau ja nicht übertrieben. Sie haben wirklich Humor.
28:36Sehen wir uns später bei der Übergabe der Geräte an der Diakonie?
28:39Ja, selbstverständlich.
28:41Die Kollegen sind übrigens alle sehr angetan von ihrem Engagement.
28:45Die Aktion hat ihrem Ruf sehr geholfen.
28:48Mir geht's gar nicht so um meinen Ruf, sondern eher darum, was wir mit den medizinischen Geräten bewirken können.
28:55Mhm, eine Win-Win-Situation.
28:57Den Bedürftigen wird geholfen, und ich bekomme eine gute Presse.
29:01Tschüss.
29:03Tschüss.
29:05Was für ein selbstverliebter Schmierlappen.
29:08Ich dachte, du bist immun gegen ihn.
29:11Naja, sie ist positiv.
29:13Immerhin, er war gerade relativ freundlich.
29:16Na klar, weil ich ihm helfe, sein Image aufzupolieren.
29:18Hallo, ich hätte gerne eine Apfelscholle, bitte.
29:21Ja, ich auch bitte.
29:22Ja, sehr gerne.
29:23Das bringt euch beiden noch was.
29:25Dein Einsatz hilft dir und dem Mann, der über deine Karriere entscheidet.
29:30Solange er dank dir weiter im Mittelpunkt steht, ist vielleicht wieder eine Beförderung zur Oberärztin drin.
29:35Hm?
29:36Ja.
29:37Ja.
29:38Ja.
29:42Guten Tag.
29:44Ich mache mir um Herrn Christiansen wirklich Sorgen.
29:48Hoffentlich kommt die Sache bald in Ordnung.
29:50Also, ich würde mich nicht wundern, wenn herauskommt, dass Rainer noch viel mehr auf dem Kerbholz hat, als wir uns bisher dachten.
29:56Herr Lüderpeter, jetzt warten wir es doch erst mal ab.
29:58Ja?
30:00Gut.
30:02Na ja, also...
30:03Moment.
30:04Dann werde ich mich wohl besser darum kümmern, dass wir zu Hause nicht verhungern.
30:09Ja.
30:10Solange Vera weg ist, ne?
30:11Ja.
30:13Hallo, Thomas.
30:15Ach.
30:16War das die ehemalige Sekretärin von Herrn Dressler?
30:18Mhm.
30:19Und?
30:20Konntest du was rausbekommen?
30:22Zum Glück war sie sehr gesprächig. Dressler hat sie offenbar gekündigt, weil sie ihm zu viele unangenehme Fragen gestellt hat.
30:29Ja, und sie hat erzählt, dass schon vor Monaten tote Fische im Hannebüttler See gefunden wurden.
30:34Das bedeutet ja, dass Dressler gelogen hat, als er von der Verunreinigung des Sees nichts wissen wollte.
30:40Und es kommt noch besser. Dressler hat damals ermittelt, und zwar gegen den Hake.
30:46Ja, aber der Vorgang ist doch sicher im Rathaus dokumentiert.
30:49Ja, wenn Dressler die Akten nicht manipuliert hat.
30:51Ja, und was willst du jetzt tun?
30:54Ich werde mit dem Oberbürgermeister sprechen müssen.
30:56Um ihm zu sagen, dass sein Schwager korrupt ist, na viel Vergnügen.
31:00Ja, ich muss es versuchen. Es wäre doch gelacht, wenn Dressler und den Hake damit davon kommen würden.
31:05Übrigens, Jan Mertens hat sich gemeldet. Die Verhandlungen über den Verkauf von Bio-Mertens Süd scheinen gut voranzugehen.
31:13Dann steht ja unserem Umzug nach Sardinen bald nichts mehr im Weg.
31:16Ja, zumal der Eckhardt überaus motiviert ist, die Leitung des Drei Könige zu übernehmen.
31:21Das kann ich mir vorstellen.
31:24Merkwürdig, welche Zufälle das Leben manchmal bereithält.
31:27Ich wüsste nicht, was daran zufällig sein sollte. Um diesen Posten zu bekommen, hatte Eckhardt hart gearbeitet.
31:35Und ausgerechnet da läuft ihm die Erbin eines Hotelimperiums über den Weg, das dafür bekannt ist, jedes Hotel aufzukaufen.
31:43Er schulde Brahms' Geschäftsmann. Ich an seiner Stelle würde es genauso machen.
31:46Du wurdest also deinen Schwiegersohn für die Konkurrenz arbeiten lassen?
31:50Äußerst ungern.
31:52Du wurdest ihn in dein Imperium holen, oder? Das Hotel, in dem er arbeitet, aufkaufen wolle?
31:58Ich würde es zumindest in Erwägung ziehen. Interessenskonflikte wirken sich äußerst ungut aufs Geschäftliche aus.
32:06Glaubst du nicht, dass Annets Vater genauso denkt?
32:11Unsere Gäste sind da.
32:16Herzlich Willkommen.
32:18Herzlich Willkommen.
32:32Ich dachte, wir kommen nie mehr an.
32:35Wir haben noch ein bisschen mehr Gas gegeben, wären wir auch früher da.
32:37Entschuldige, dass ich nicht schon wieder Lust auf einen Autounfall hab.
32:41Immer noch keine Nachricht von Rainer.
32:44Ich werde schon nicht so blöd sein, einfach abzuhauen.
32:46Besonders clever ist er nicht. Sonst hätte er seine Anleger ja nicht betrogen, oder?
32:51Hallo.
32:53Wo warst du? Warum bist du nicht an dein Handy gegangen?
32:56Genis, das tut mir wahnsinnig leid. Ich kann nichts dafür.
32:59Ich hab deinen Vater eben von der Polizeiwache abgeholt.
33:02Was?
33:03Ich bin abgeholt worden, weil sie mich zu Stefan Bayer vernehmen wollten, einem ehemaligen Kollegen von mir.
33:10Bayer? War der nicht auch in den Betrug verwickelt?
33:13Jetzt ist er wohl untergetaucht.
33:15Die Polizei wollte wissen, ob Rainer was über Bayers Verbleib weiß.
33:18Na, Kollegen verrät man ja nicht.
33:20Konntest du helfen?
33:21Ich hab mich entschieden, erst mit einem Anwalt zu sprechen, bevor ich irgendwelche Aussagen mache.
33:25Aber ist das nicht deine Pflicht der Polizei, alles zu sagen, was du weißt?
33:29Ihr habt unzählige Menschen geschädigt und jetzt müsst ihr dafür gerade stehen.
33:32Geht um Haftverkürzung?
33:34Willst du ein Deal aushandeln?
33:36Sicher.
33:37Falscht um deine Haftstrafe?
33:39Ist das dein Ernst?
33:43Du redest die ganze Zeit davon, wie sehr du bereust, was du getan hast.
33:46Gott, ich fass das nicht.
33:47Ach, Ariane, jetzt warte doch mal.
33:50Ich glaube, ihr ist einfach noch ein bisschen kalt.
33:52Aha.
34:07Moment.
34:09Nicht?
34:11Wenn der Sonnenkönig seinen Glanz teilen will, dann würde ich nie Nein sagen.
34:15Sofort.
34:18Ja, bitte.
34:20Na, bist du stolz auf deine erfolgreiche Frau?
34:22Ähm, vor allem darauf, wie professionell sie ihre Abneigung gegen Seidinger verstecken kann.
34:27Also, Herr Berger, wirklich, ich bin tief beeindruckt, dass es ihrer Frau gelungen ist,
34:33diese kostbaren Instrumente für die Diakonie zu bekommen.
34:38Ja, Britta kann sehr überzeugend sein, wenn sie will.
34:40Ja.
34:41Genau.
34:42Und du, Jürgen?
34:43Also, ich könnte mir keine geeignetere Journalistin für das Rathaus vorstellen.
34:47Also, bis jetzt hatte ich ja nur rein informelle Gespräche.
34:51Ja, und wie sind Sie gelaufen?
34:52Gut.
34:53Ja, sehr gut.
34:55Stell dir vor, sogar Umweltdezernent Dressler hat mir seine Unterstützung zugesagt.
34:58Was hast du gesagt?
34:59Ich Dressler ausgerechnet?
35:00Boah, diese Fotografiererei ist echt anstrengend.
35:04Ich bin Pastor und kein Model.
35:06Ja, denk doch mal bei einer Karriere nach.
35:07Du bist sehr fotografiert.
35:08Herr Berger, ich habe Ihre Frau schon immer für ihr Engagement für die Diakonie bewundert.
35:12Und ihr jede Unterstützung zukommen lassen?
35:15Ja, genau das hat sie mir so erzählt.
35:18Wenn Sie so weitermachen, werden Sie es in der Klinik noch weit bringen.
35:22Ich...
35:24Ja, einmal mit Seiding an die Kamera gelächelt.
35:27Und schon geht es beruflich.
35:29Pergabend.
35:33Das war ein gelungener Abend.
35:36Danke fürs Kommen.
35:37Danke für die Einladung.
35:42Hervorragend.
35:48Noch einen?
35:49Für mich nur noch Wasser, danke.
35:53Ja, wir wollten dann sowieso gleich los.
35:57Tja.
36:00Hat mir gut gefallen bei Ihnen, Frau Flickenschild.
36:03Das nächste Mal müssen Sie uns auf Sardinen besuchen.
36:06Ich glaube, das dürfte nicht so einfach werden, Frau Flickenschild, wenn ich Ihren Mann hier im Drei Könige vertrete.
36:11Ja, so ist das, wenn man so viel Verantwortung trägt.
36:13Keine Zeit für La Dolce Vita.
36:16Sie sagen es.
36:17Tja, für manche Menschen ist Arbeit die reinste Erholung.
36:20Umso mehr wünsche ich Ihnen, dass es mit dem Hotel auf Sardinen klappt.
36:23Schlagen Sie besser schnell zu, bevor mein Vater Ihnen das Haus wegschnappt.
36:26Ja, das würde ich ihm zutrauen.
36:28Aber da Sie ja jetzt mittlerweile in die Unternehmensführung des Ballhauskonzerns eingearbeitet werden, wären Sie wahrscheinlich die härtere Gegnerin.
36:34Na, danke für diesen schönen Abend.
36:37Danke.
36:38Herr Eckert.
36:39Herr Flickenschild, ich danke Ihnen.
36:40Wenn Sie gut nach Hause.
36:41Danke.
36:42Gute Nacht.
36:43Frau Flickenschild.
36:45Gute Nacht.
36:51Na, schönen Abend.
36:52Ja.
36:56Oh, das muss Herr Eckert hier vergessen haben.
37:01Ja, hoffentlich ist das nicht wichtig.
37:10Ein Strategiepapier zur Übernahme des Drei Könige durch den Ballhauskonzern, verfasst von Mick Eckert.
37:18Traust du ihm zu, dich so zu hintergehen?
37:24Zu diesen Zahlen hat niemand Zugriff, außer ich und...
37:28Eckert.
37:33Herr Professor, ich möchte Ihnen von ganzem Herzen zu dieser großzügigen Geste gratulieren.
37:40Danke.
37:41Es ist schon wichtig, dass man den richtigen Therapeuten hat, sonst kann man sich ja gar nicht öffnen.
37:45Stimmt.
37:46Meine Ärztin war klasse.
37:47Sie hat so eine Ruhe ausgestrahlt.
37:49Und sie hat eins zum Reden gebracht, ohne dass man richtig begreift, wie.
37:53Aber wenn es dir so gut getan hat, warum bist du denn jetzt schon wieder hier?
37:56Mein Gefühl hat mir gesagt, dass ich so weit bin, nach Hause zu kommen.
38:00Na ja, deine erste Belastungsprobe hast du ja auch ganz gut gemeistert.
38:03Ja.
38:04Die Absage von Marc Graf war bitter.
38:06Aber im Prinzip war mir schon vorher klar, dass meine Karriere als Journalistin jetzt vorbei ist.
38:10Entschuldigung, liebe Kollegin, sehen wir uns anschließend beim Umtrunk mit den Kollegen auf dem Stintmarkt?
38:18Es tut mir leid, aber heute ist mein letzter Urlaubstag und da würde ich den Abend gerne mit meinem Mann und meiner Tochter verbringen.
38:23Ach, das verstehe ich. Und die Klinik hat's ja morgen, Gott sei Dank, wieder.
38:29Kommen Sie.
38:32Also, so unsympathisch fand ich den Professor jetzt gar nicht.
38:36Tag allerseits. Hallo.
38:38Papa?
38:39Papa?
38:40Ja.
38:44Weißt du, wer mich auf meine Bewerbung als Pressesprecherin angesprochen hat?
38:47Wer?
38:48Umweltdezernent Dressler. Er hat mir seine Unterstützung zugesagt.
38:52Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.
38:53Na, ich auch nicht, wo du ihn doch offiziell der Korruption beschuldigt hast.
38:57Aber er sagt, er hält nichts von Sippenhaft.
39:00Also, so viel Seriosität hätte ich dem Mann gar nicht zugetraut.
39:03Vielleicht meldet sich doch langsam sein schlechtes Gewissen.
39:06Ich freue mich jedenfalls für dich.
39:08Und es wäre schön, wenn du den Job bekommst.
39:09Ja.
39:14Oho.
39:18Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich bei euch allen zu bedanken.
39:24Ich bin sehr froh, euch alle als Freunde und Familie zu haben.
39:29Die letzte Zeit war sehr schwer für mich.
39:32Das hätte ich ganz sicher nicht ohne euch geschafft.
39:34Ach, mein Julchen, wir sind immer für dich da.
39:37Ja.
39:38Das ist auch ein sehr schönes Gefühl.
39:40Als ich euch alle enttäuscht hab,
39:43da habt ihr mich nicht fallen lassen.
39:44Ihr seid einfach die Besten.
39:48Dank euch kann ich jetzt wieder nach vorne schauen.
39:50Okay.
39:52Ja.
39:53Also, ich würde mal sagen,
39:55auf die neue Pressesprecherin im Lüneburger Rathaus.
40:01Äh, im Moment noch habe ich den Job nicht.
40:03Aber ihr dürft mir gerne Glück wünschen.
40:05Ja.
40:06Mein Vater pokert und ist wieder mal nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.
40:25Kein Wunder.
40:27Acht Jahre Knast ist schon echt heftig.
40:28Äh, du hast doch auch deine gesamte Haftstrafe abgesessen.
40:31Ich hatte ja auch nichts in der Hand, um zu fabeln.
40:34Wie kann er Bedingungen stellen, wenn die Polizei seine Hilfe braucht?
40:39Willst du denn wirklich, dass dein Vater so lange im Knast dahin rottet?
40:43Im Knast zu sitzen, das ist echt heftig.
40:46Aber, er hat es doch verdient.
40:50Er hat sich von Geld und von Erfolg blenden lassen.
40:53Das machen viele.
40:55Und die wenigsten davon, die sitzen.
40:58Ist alles so kompliziert.
41:02Vielleicht wäre ein Neuanfang doch das Beste für mich.
41:07Wie bitte?
41:09Ja, das Angebot von deinem Ölle ist einmalig.
41:12Da musst du zugreifen.
41:14Ja, aber es geht ja nicht nur um mich.
41:15Was ist mit deinem Job?
41:17Ja, in London wartet vielleicht niemand auf mich,
41:18aber ich muss halt die Leute dazu bringen,
41:20dass sie auf meine Enthöfe aufmerksam werden.
41:23Das heißt, du würdest wirklich mit mir nach Sussex kommen?
41:26Wir sind jung.
41:28Wenn nicht jetzt.
41:29Wann dann?
41:34Ah, Herr Albers.
41:35Wie bist du ja?
41:36Ich denke, du hast frei.
41:38Ja, ja, aber du warst nicht in der WG und ich muss nur mit dir reden.
41:43Aha.
41:44Arnett und ich, wir werden vorerst nicht heiraten.
41:48Na ja.
41:49Weißt du, ich meine, ich liebe sie.
41:51Ich, ich liebe sie wirklich.
41:52Aber wir wollen es einfach nicht überstürzen.
41:57Ja, das verstehe ich.
41:59Mir kam so vor, als hätte Arnett schon mein ganzes Leben vorbestürt.
42:02Einschließlich Führungsetage in der Ballhauskette.
42:05Du sagst es.
42:07Trotzdem.
42:08Was mir, mir kommt da was komisch vor.
42:13Arnett und Frau Flickenschild wirken unglaublich vertraut.
42:16Weißt du, ich meine, die gehen zusammen ein Brautkleid aussuchen.
42:20Gestern Abend, beim Abendessen von Herrn Flickenschild, da waren...
42:23Pärchenabend in der Führungsetage.
42:25Herr Albers, es ist mir ernst.
42:28Was stört dich denn daran, wenn Arnett und Frau Flickenschild gut miteinander auskommen?
42:33Findest du es nicht komisch?
42:35Entschuldige mal, Frau Flickenschild ist hier im Hotel verantwortlich für die Wiebgäste.
42:39Und dann, Arnett ist ja schließlich die Erbe eines Hotelimperiums, ne?
42:43Ja, ja, das hat Arnett auch gesagt.
42:45Ja und?
42:47Ja, aber trotzdem.
42:48Ich meine, die beiden wirken wie ein Herz und eine Seele.
42:52Weißt du, es wirkt fast, als würden die sich schon länger kennen.
42:56Aber wenn dem so wäre, dann hätte Arnett dir doch schon längst was davon erzählt, oder?
43:05Ja, vielleicht hast du recht.
43:07Okay.
43:09Herr Flickenschild?
43:12Herr Flickenschild?
43:15Ja.
43:17Ja, natürlich, ich komme sofort.
43:28Danke.
43:29Dr. Berger, willkommen zurück.
43:39Hallo, danke schön.
43:40Herr Thomsen, ich bin Professor Seiniger, ich werde den Bypass durchführen. Haben Sie noch welche Fragen?
43:46Nein, Herr Professor, ich vertraue Ihnen voll.
43:49Gut, sind wir bereit?
43:50Ja, alle präoperativen Maßnahmen sind durchgeführt und die Ergebnisse habe ich hier.
43:54Gut, bitte den Patienten zum OP fertig machen. Sie werden sehen, danach sind Sie so gut wie neu.
44:00Geht Sie nicht gut, Herr Professor?
44:01Doch, doch, alles bestens.
44:03Sie sehen ein bisschen blass aus. Ging der Umtrunk mit den Kollegen gestern doch noch länger?
44:15Ach wo, wir haben eine Kleinigkeit gegessen, nichts weiter.
44:18Vielleicht haben Sie sich den Magen verdorben. Also, wenn Sie sich nicht wohlfühlen, kann ich gerne einen anderen Chirurgen für die Operation anfordern.
44:26Wie stellen Sie sich denn das vor? Herr Thomsen ist Vorstandsmitglied von einem sehr großen DAX-Konzern.
44:32Ja, und?
44:33Er erwartet für sein Geld vom Chefarzt persönlich operiert zu werden und Punkt. Sie kümmern sich um Ihre Visite, ich muss.
44:40Natürlich.
44:49Herr Rhein.
44:50Herr Flinkenschild.
44:51Bevor wir zum Geschäftlichen kommen, ich wollte mich noch mal für gestern Abend bedanken. Annett und ich haben den Abend sehr genossen.
45:00Wir auch. Bis ich gesehen habe, was Sie bei mir im Haus vergessen haben.
45:05Was ist das?
45:06Überrascht. Ein Strategiepapier zur Übernahme des Drei Könige durch den Ballhauskonzern.
45:14Woher haben Sie das?
45:16Wollen Sie mich wieder dumm verkaufen?
45:18Herr Flinkenschild.
45:21Wie sollte es laufen? Wollten Sie beim Kauf als Strohmann für den Konzern Ihres Schwiegervaters agieren?
45:26Herr Flinkenschild, ich habe keinerlei Kaufabsichten. Und meinen Schwiegervater in Spee kenne ich noch nicht mal persönlich.
45:31Dafür aber seine Tochter umso besser. Hat Sie das Ganze angezettelt?
45:35Herr Flinkenschild, das Papier ist nicht von mir. Das müssen Sie mir glauben.
45:39Oh, ich wusste nicht, dass wir verabredet waren.
45:53Ich dachte, es sei Ihr Wunsch, offen zu reden.
45:55Offenheit? Sehr gut. Dann erzählen Sie mal, seit wann Sie wirklich wussten, dass der Hannebüttler See verseucht ist.
46:01Wollen wir dieses Gespräch ernsthaft hier im Hausfloh fortsetzen?
46:05Na, kommen Sie rein.
46:07Gemütlich haben Sie es hier?
46:11Ja, ist zwar keine Villa, aber ich bekomme ja auch keine Schmiergelder.
46:14Lassen wir die Spielchen, Jansen.
46:17Wir wissen beide, dass Ihre Tochter bei Ihrer Bewerbung im Rathaus Unterstützung brauchen wird.
46:22Lassen Sie meine Tochter aus dem Spiel. Dieses Problem geht nur uns etwas an.
46:26Das ist mir klar. Deswegen täte es mir ja auch sehr leid, wenn Ihre Tochter Opfer unseres Konflikts würde.
46:32Haben Sie nicht ganz großspurig verkündet, dass Sie Ihre Bewerbung unabhängig davon betrachten wollen?
46:38Ihre Tochter hat sich durch den Plagiatskandal sehr angreifbar gemacht.
46:43Und was weiß ich schon, ob die Kollegen bereit sind, darüber hinwegzusehen?
46:47Frau Jansen hat die Chance als Pressesprecherin im Rathaus verdient.
46:51Vermasseln Sie sie ihr nicht.
46:53Was heißt das?
46:54Stoppen Sie Ihre Nachforschung oder Ihre Tochter kann den Job vergessen.
47:02Als Pressesprecherin des Rathauses hätte ich endlich wieder eine seriöse Reputation.
47:10Das muss einfach klappen mit dem Job. Das Glück muss endlich mal wieder auf meiner Seite stehen.
47:14Ja, aber natürlich bekommst du den Job.
47:16Ich denke auch, dass das nichts mit Glück zu tun hat.
47:19Was passt Ihnen denn nicht?
47:23Ihnen sind die Leute zu laut, ja?
47:26Hm.
47:27Ach.
47:31Haben Sie Sorgen um Ihre Rabatten?
47:34Erika.
47:36Und dann haben Sie doch auch mal was.
47:38Wir haben uns schon vor ein paar Jahren kennengelernt.
47:40Da macht sie sie noch so viel...
47:41Vier manian.
47:42Ja, sie kamen mit so einem Italiener zusammen, Lorenzo...
47:44Lorenzo Lombardi.
47:46Wolltest du das für ein Flickenschiff da holen?
47:48Ja, natürlich.
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